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Full text of "Zoologische Annalen"

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_ZOOLOGISCHE ANNALEN, 


ZEITSCHRIFT 


FÜR 


GESCHICHTE DER ZOOLOGIE 


HERAUSGEGEBEN VON 


GEH. REG.-RAT DR: MAX BRAUN, 


O. Ö. PROFESSOR DER ZOOLOGIE UND VERGL. ANATOMIE UND DIREKTOR DES 
ZOOLOG. MUSEUMS IN KÖNIGSBERG I. PR. 


BAND I. 


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WÜRZBURG. 
CURD KABITZSCH (A STUBE RS VERLAG): 
1908. 


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Druck der Kön 


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Rörig, G., Alfred Nehring f. Mit Tafel I 

Burckhar dt, Zur Geschichte und Kritik der die ee 
Literatur. Il: Johannes Spix, Geschichte und Beurtheilung aller 
Systeme a = Zoologie nach ihrer Entwickelungsfolge von Aristo- 
teles bis auf die gegenwärtige Zeit. Nürnberg 1811. III: O. Schmidt, 
Die Entwickelung der vergleichenden Anatomie. Jena 1855 

Hennings, Dr. Curt, Die systematische Stellung und Einteilung der 
Myriopoden. gina und Erfahrungen 1758 —1905 

Huber, Dien jen Ch Demetrios ua über die Würmer in dan 
i der Tdi : 

Braun, M., Jac. Th. Klein’s Genin écris Mi del II-V ’ 

— — ot Theodor Klein’s Aufzeichnungen über sein Leben (Wieder- 
uu RER DEE RR ne RS ee 

Girault, Alecandrè nai A Bibliography of the Bedbug, Cimex 
en Linnaeus EEE A OO SS ag e ae ALS 

— — —, Berichtigung 

Karny, H, Bemerkungen zu Lem Linné’ Shen | Gattungsnamen nei 
gonia“ 

Sipieisier, Dr. ned P. Über die beiden Titel von HL Lows „Beschrei 
bungen EE Dipteren“ er 

HasSchenbers Prot Otto, Einige aa zur Dei gewisser 
Spinnentiere, die in den Schriften des Altertums vorkommea . 

Poche, Franz, Einige a Änderungen in der mammalogischen 
ida : 

— —, Supplement zu C. o. DI Ghoue- Do Zi Sar 

Literatur 
Besprechungen 


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Seite 


3I 


47 


ALFRED NEHRING. 


Geb. am 29. Jan. 1845 — gest. am 29. Septbr. 1904. 


Alfred Nehring +. 


m 29. September 1904 starb plötzlich in seiner Wohnung 
A in Charlottenburg Dr. Alfred Nehring, Professor der 

Zoologie an der Kéniglichen landwirtschaftlichen Hoch- 
schule in Berlin, ein Mann, der durch seine paläontologischen For- 
schungen weit über das Gebiet seines Vaterlandes hinaus rühmlichst 
bekannt geworden ist, und dessen Lebensarbeit in folgenden Zeilen 
näher gewürdigt werden möge. 

Geboren am 29. Januar 1845 in Gandersheim, besuchte er zuerst 
in Helmstedt, dann in Braunschweig das Gymnasium, das er Ostern 
1863 nach bestandenem Maturitätsexamen verließ. Seine Studien 
führten ihn zunächst nach Göttingen, später nach Halle a. S., wo er 
im Herbst 1867 promovierte, nachdem er bereits im Frühjahr (21. bis 
23. März) vor der herzoglichen Prüfungskommission für die Kandi- 
daten des höheren Lehrfachs in Braunschweig das Oberlehrerexamen 
bestanden hatte. Vom Oktober 1867 bis zum Herbst des folgenden 
Jahres war er cand. proband., danach ordentlicher Lehrer am Königl. 
Gymnasium in Wesel, drei Jahre später kam er nach Wolfenbüttel 
an das herzogliche Gymnasium, wo er am 27. Dezember 1873 zum 
Oberlehrer ernannt wurde. Hauptsächlich auf das Betreiben Rudolf 
Virchow’s, der sich für die Ergebnisse seiner schon damals in zahl- 
reichen Publikationen niedergelegten paläontologischen Arbeiten aufs 
lebhafteste interessierte, wurde er bei Begründung der Königlichen 
landwirtschaftlichen Hochschule am 1. April 1881 als Professor der 
‘Zoologie nach Berlin berufen, wo er einen seinen Neigungen und 
Fähigkeiten entsprechenden Wirkungskreis fand, dem er bis zu seinem 
Tode-treuw blieb: 

Nehring’s Verdienste um die Wissenschaft fanden vielfach auch 
äußerlich die verdiente Anerkennung, er war Ehrenmitglied der 

Zool. Annalen. IT. 1 


2 Alfred Nehring +. 


Kaiserlichen Gesellschaft der Naturforscher in Moskau, des Ge- 
schichts- und Altertumsvereins in Braunschweig und Wolfenbüttel, 
der Gesellschaft naturforschender Freunde in Berlin, korrespondie- 
rendes Mitglied der K. K. geologischen Reichsanstalt in Wien, des 
ornithologischen Vereins in Wien, ordentliches Mitglied der K. Leo- 
poldisch-Carolinischen Akademie der Naturforscher. Im Jahre 1895 
erhielt er den roten Adlerorden IV. Klasse, und am 13. September 
1904, wenige Tage vor seinem Tode, wurde ihm der Charakter als 
Geheimer Regierungsrat verliehen. 

Nehring’s Interessen waren schon in frühester Jugend dem Stu- 
dium der Erdgeschichte zugewandt, so daf er bereits als Gymnasiast 
einen Aufsatz über die geologischen Verhältnisse semer 
engeren Heimat schrieb, in gewissem Sinne das Programm für alle 
seinespäteren Forschungen, die nach seiner Übersiedelung nach Wolfen- 
büttel alle seine freie Zeit in Anspruch nahmen und sich zunächst 
auf eine planmäßige Durchforschung des Gebietes des Herzogtums 
Braunschweig und der angrenzenden Distrikte hinsichtlich der etwa 
vorhandenen prähistorischen Altertümer, sowie auf die wissenschaft- 
liche Verwertung des in öffentlichen und privaten Sammlungen be- 
findlichen Materiales erstreckte). 

Das erste Ergebnis dieser Studien war eine kleine Broschüre?), 
in der die vorgeschichtlichen Steininstrumente, welche im stadtischen 
Museum, in mehreren Privatsammlungen des Herzogtums und in 
seiner eigenen Sammlung sich befanden, den Fachgenossen und dem 
größeren Publikum zugänglich gemacht wurden. Seine Haupttätig- 
keit richtete er aber zu damaliger Zeit auf die Untersuchung der 
pleistocänen Ablagerungen der Gegend von Thiede, Immendorf, Groß- 
und Klein-Vahlberg, Schöppenstedt, Hornburg und Osterode, Nein- 
stedt, Suderode, Gernrode, Quedlinburg und Westeregeln, sowie auf 
die Moore von Köchingen und Vollstedt, sowohl- hinsichtlich ihrer 
geognostischen Beschaffenheit und ihres relativen Alters, als auch 
besonders hinsichtlich der darin vorkommenden tierischen und mensch- 


1) In seinen hinterlassenen Papieren fand sich der Entwurf eines in der Mitte 
der siebziger Jahre beim ‘herzogl. Staatsministerium in Braunschweig eingereichten 
Gesuches um Bewilligung einer pekuniären Beihilfe zu seinen wissenschaftlichen Unter- 
suchungen und Publikationen. Diesem von seinem Sohne, Herrn Assessor C. Nehring 
in Posen, mir freundlichst zur Verfügung gestellten Schriftstücke entnehme ich die 
folgenden N.’s Arbeiten betreffenden Angaben. Da: 

2) Der Titel dieser Broschüre und ihr Erscheinungsort ist mir, da sich unter 
seinen Schriften kein Exemplar derselben mehr vorfand, leider nicht näher bekannt 


geworden. DNS 


Alfred Nehring 7. 3 
lichen Überreste, wobei es ihm nicht nur gelang, in den genannten 
Mooren Knochenreste und Werkzeuge des Menschen neben Resten 
von Elchen, Auerochsen, Wölfen und anderen daselbst jetzt nicht 
mehr vorkommenden Tieren nachzuweisen, sondern auch in den 
tieferen Schichten der pleistocänen Ablagerungen von Thiede neben 
den Resten der Mähnenelefanten und wollharigen Rhinoceroten 
eine sichere Spur menschlichen Daseins durch das Auffinden von 
Feuersteinmessern zu entdecken. Dieser Fund war der erste derartige, 
der in dem norddeutschen Schwemmlande gemacht worden ist, er 
war um so wichtiger, als die neben den Feuersteininstrumenten ge- 
fundenen Holzkohlen auf den Gebrauch des Herdfeuers und somit 
auf eine gewisse Kulturstufe schließen ließen. Das Interesse an 
diesem Funde wurde noch vermehrt durch den Umstand, daf in 
denselben Erdschichten außer den Resten der schon erwähnten Tiere 
die sehr zahlreichen und wohlerhaltenen Skeletteile arktischer Nage- 
tiere entdeckt wurden, worauf der Vorsitzende des Berliner Vereins 
für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, R. Virchow in einer 
Plenarsitzung auch besonders hinwies. 

Ziemlich gleichzeitig mit den in Thiede gemachten Funden wies 
Nehring in den Ablagerungen von Westeregeln Spuren menschlichen 
Daseins (bearbeitete Feuersteinlamellen, Holzkohlen, zerschlagene 
Rentiergeweihe und -knochen) nach; auch stammt von dort seine 
wichtigste Entdeckung, die Feststellung einer charakteristischen 
Steppenfauna von größter Vollständigkeit, so wie sie noch heute 
zwischen der unteren Wolga und dem oberen Ob zuhause ist. Da- 
durch wurden die zahlreichen ähnlichen Einzelfunde, die hier und da 
in Mitteleuropa gemacht waren, in einen überraschenden Zusammen- 
hang gebracht und die Schlußfolgerung nahegelegt, daß die ebenen 
Teile Mitteleuropas nach dem Zurückweichen des Meeres in der 
Postglacialzeit zunächst einen steppenartigen Charakter angenommen 
haben. Es war natürlich, daß diese Entdeckungen Nehring in den 
Kreisen der Fachgenossen bald bekannt machten, ihn in Beziehung zu 
anderen Gelehrten brachten und es ihm so ermöglichten, auch andere 
Funde wissenschaftlich zu untersuchen und zu bearbeiten, die ihm 
zu diesem Zwecke in reichstem Maße zur Verfügung gestellt wurden. 
Natürlich wurde seine Zeit dadurch noch mehr in Anspruch genommen, 
und es ist erstaunlich, daß er nebenbei noch Muße genug fand, auch 
in seinem eigentlichen Berufe noch schriftstellerisch tätig zu sein. Er 
selbst schreibt in dem oben erwähnten Gesuche über den Einfluß 
seiner Nebenbeschäftigung auf seine berufliche Tätigkeit: „Es könnte 

Ls 


4 Alfred Nehring 7. 


allerdings scheinen, als ob die genannten Untersuchungen von meiner 
eigentlichen Berufswissenschaft etwas weit ablägen. Aber dies scheint 
eben nur so. Ich kann behaupten, daß ich durch meine urgeschicht- 
lichen Studien nicht nur hinsichtlich meines historischen und geo- 
graphischen Unterrichtes, sondern auch in der sachlichen Erklärung 
des Homer, Herodot, Thucydides und anderer Schriftsteller sehr 
wesentlich gefördert bin.“ Zum Beleg dafür führt er die beiden 
Programme des herzoglichen Gymnasiums von 1873 und 1876 an, 
in denen sich Aufsätze von ihm über „Die geologischen Anschau- 
ungen des Philosophen Seneca“ befinden, und erwähnt, daß er ,,in- 
folge dieser Publikation von München aus aufgefordert sei, die astro- 
nomischen Anschauungen des Seneca zu bearbeiten“. Auch habe er 
„inzwischen mehrere Seneca-Codices zum Zwecke einer Texteskritik 
der Naturales Quaestiones verglichen und für die kürzlich in Wien 
erschienene Apulejus-Ausgabe des Professor A. Goldbacher in Czer- 
nowitz zwei hiesige Handschriften genau kollationiert, auch andere 
ähnliche Arbeiten für Gelehrte in Wien, Graz, Gießen, Hamburg, 
Wesel besorgt.“ 

Unter dem Einflusse dieser mannigfaltigen und aufreibenden 
Tätigkeit wäre es ihm aber kaum möglich gewesen, seinem Lieblings- 
studium dauernd in demselben Mafte obzuliegen, wie er es aufge- 
nommen hatte, und es muß daher als eine besonders glückliche 
Fügung angesehen werden, daß er durch seine Berufung nach Berlin 
im Jahre 1881 in die Lage versetzt wurde, mit reicheren Mitteln als 
zuvor seine ganze Kraft seinem Spezialgebiete zuzuwenden, der Er- 
forschung und Bearbeitung der fossilen Tierreste Mitteleuropas. Die 
reiche Fülle von Material, welche ihm von überall her zur Unter- 
suchung und Bestimmung zuging, verschaffte ihm bald einen so voll- 
ständigen Überblick über diejenigen Tiere, deren Reste aus früheren 
Erdepochen uns erhalten geblieben sind, daß er unbestritten als die 
erste Autorität auf diesem Gebiete anerkannt war. Damit in engstem 
Zusammenhang stand auch natürlich die Beschäftigung mit der Frage, 
wie die Bodenbeschaffenheit und die klimatischen Verhältnisse in 
jenen Zeiten, aus denen die Fossilreste stammten, gewesen waren, 
und es lag nahe, diejenigen Gegenden, in denen die fraglichen Tiere 
noch heute vorkommen, daraufhin näher zu studieren. Da ihm die 
Mittel und die Zeit fehlten, durch eigene Reisen sich die Kenntnis 
davon zu verschaffen, suchte er sich wenigstens durch sorgfältiges 
Studium der einschlägigen Literatur darüber zu unterrichten und tat 
dies mit solchem Erfolg, daß er zu einem völlig abgeschlossenen 


Alfred Nehring +. 5 


Urteil darüber kam. Namentlich benutzte er eifrig russische Quellen 
und machte, indem er mehrere in russischer Sprache geschriebene 
Werke übersetzte, die heimischen Gelehrten mit dem ihnen sonst 
nicht zugängigen Stoffe vertraut. Als Ergebnis aller dieser For- 
schungen entstand, namentlich auf Anregung der Zentralkommission 
für wissenschaftliche Landeskunde in Deutschland, sein bekanntes 
Werk ‚über Tundren und Steppen der Jetzt- und Vorzeit mit be- 
sonderer Berücksichtigung seiner Fauna“, in welchem er in überaus 
klarer Form nachwies, daß für viele Gebiete Mitteleuropas eine 
Tundrenepoche existierte, der eine Steppenzeit folgte, die wiederum 
durch eine Waldzeit abgelöst worden ist. Von besonderem Werte 
ist dieses Werk auch dadurch geworden, daß er den Begriff der 
»Lundra“ und ‚Steppe‘, über den bei uns vielfach unklare An- 
sichten herrschten, genau festlegte, und daß er sich über die damit 
zusammenhängenden Fragen, wie über die Entstehung des Löß usw., 
äußerte, über die gerade damals vielfach in Gelehrtenkreisen gestritten 
wurde. Zwar hatte er dazu schon früher in zahlreichen Einzelpubli- 
kationen Stellung genommen, aber nicht in so vollständiger und 
zusammenhängender Weise seine Ansichten vertreten, so daß auch 
eine Wiederholung seiner Anschauungen von größter Bedeutung sein 
mußten, um so mehr, als er die Gelegenheit benutzte, vor Über- 
treibungen zu warnen, zu denen die im Jahre 1878 von v. Richthofen 
veröffentlichte Theorie der Entstehung der Lößbildungen häufig ge- 
führt hatte. 

Nicht minder bedeutend als diese seine Studien über Paläo- 
zoologie und mit diesen zum Teil aufs engste zusammenhängend 
waren seine Forschungen über die Geschichte der Haustiere, deren 
Abstammungsverhältnisse und Verwandtschaft mit noch lebenden 
Arten. In erster Linie sind hier seine Arbeiten über Wisent und 
Ur zu erwähnen, deren gleichzeitiges Vorkommen in Polen während 
der Mitte des 16. Jahrhunderts von ihm überzeugend dargetan ist. 
Bei der Gründlichkeit, die sein ganzes Wesen auszeichnete, ging 
er stets bei seinen Nachforschungen auf die Quelle zurück, prüfte 
deren Wert durch Berücksichtigung aller Nebenumstände und urteilte 
nie, ohne alle gegenteiligen Anschauungen gehörig gewürdigt zu 
haben. Eines der schönsten Beispiele für diese Art der Forschung 
bildet eine Studie über zwei Männer, die gewissermaßen als klassische 
Zeugen für das gleichzeitige Vorkommen der beiden genannten Wild- 
rinder gelten können, der eine durch seine Berichte, der andere durch 
seine Bilder: Herberstain und Hirsfogel. (H. u. H., Beiträge zur 


| 6 Alfred Nehring +. 


Kenntnis ihres Lebens und ihrer Werke. Berlin 1897.) In diesem 
Buche bespricht er die wichtigsten Publikationen des „einst hoch- 
berühmten‘ österreichischen Diplomaten Freiherrn Sigmund von 
Herberstain, der auf seinen vielen Reisen oft Gelegenheit gehabt hat, 
beide Wildrinder zu sehen, und einen Teil der Arbeiten des talent- 
vollen Kupferstechers Augustin Hirsfogel, soweit sie sich auf Ab- 
bildungen von Ur und Bison beziehen, bezüglich des Wertes für die 
vielumstrittene Frage der historischen Existenz des Ur, seiner äußeren 
Erscheinung und seiner Beziehungen zum europäischen Hausrind. — 
Weitere Spezialstudien Nehring’s beziehen sich auf die Abstammung 
der Pferde — ich erwähne hier seine große Arbeit über fossile Pferde 
aus deutschen Diluvial-Ablagerungen und ihre Beziehungen zu den 
lebenden Pferden —, der Hunde, Schweine und Katzen, besonders 
wichtig sind aber seine Arbeiten über den Zahnwechsei der Haus- 
tiere und des Wildes, die auch für den praktischen Landwirt und 
Forstmann von größter Bedeutung geworden sind. 

In bezug auf Jagdzoologie war Nehring — ich möchte sagen — 
Gelegenheitsforscher, indem er es Jahrzehnte lang übernahm, die in 
den Jagdzeitungen oft aufgeworfenen Fragen und wissenschaft- 
lichen Probleme zu lösen. Er hat dadurch sehr wesentlich dazu 
beigetragen, diese Zeitungen auf ein höheres Niveau zu heben und 
durch die fortwährende Anregung, welche er nach allen möglichen 
Richtungen hin gab, die Leser aufs beste zu eigenen Beobachtungen 
und zur Mitteilung neuer und oft nicht unwichtiger Wahrnehmungen 
veranlafit.. Aus dem anliegenden Verzeichnis seiner Schriften sehen 
wir, wie ungemein tätig er in dieser Beziehung war; von den wich- 
tigeren jagdbaren Tieren war keines, das er nicht von diesem oder 
jenem Gesichtspunkte aus behandelt hätte, und wenn er auch selbst 
nicht Jäger war, so zeigen seine Aufsätze doch stets so viel natür- 
liche Frische, daß die von den Praktikern so oft gefällte Kritik 
gegen die „Männer vom grünen Tische“ sich von ihm völlig fern- 
halten muf te. Aber er behandelte in diesen Zeitschriften nicht nur 
die recenten Tiere, sondern machte ihre Leser auch stets mit Funden 
fossiler ünd subfossiler Tierreste vertraut, sofern diese allgemeines 
Interesse beanspruchten. Namentlich, wenn Geweihreste irgendwo 
ausgegraben waren, besprach er dieselben auch mit Rücksicht auf 
ihre Stärke im Vergleich zu den Geweihen der jetzt lebenden Wild- 
arten, und das berühmte Klinger Geweih des Megaceros Ruffir Nhrg. 
ist in diesen Zeitschriften in ausführlichster Weise beschrieben und 
mit anderen mehr oder weniger ähnlichen Formen verglichen worden. 


Alfred Nehring 7. 7 


Wenn ich noch erwahne, daff er auch den Fragen der Tiergeo- 
graphie großes Interesse entgegenbrachte und ihnen eine ganze Reihe 
von zum Teil sehr umfangreichen Publikationen widmete, so bin ich 
mir zwar bewußt, die Leistungen dieses ungemein vielseitigen Forschers 
damit nicht erschöpfend aufgezählt, aber doch, wie ich hoffen darf, ein 
ungefähres Bild derjenigen Wissensgebiete gegeben zu haben, die er 
mit Vorliebe pflegte. Es bleibt aber noch übrig, darauf hinzuweisen, 
wie er als Vorsteher des zoologischen Instituts der landwirtschaft- 
lichen Hochschule und als akademischer Lehrer wirkte. Die zoolo- 
gische Sammlung der Hochschule, welche in ihrer Art heute uner- 
reicht dasteht, erhielt ja einen wesentlichen Grundstock aus den 
Schädelsammlungen v. Nathusius’ und anderer, ist aber heute so 
reichhaltig, daß jene darin vollständig verschwinden. Namentlich 
sind die ein unübertreffliches Anschauungsmaterial bietenden Schädel- 
und Skelettsammlungen hier zu nennen, an dessen Vervollkomm- 
nung er unermüdlich arbeitete. Als im Jahre 1900 durch eine 
furchtbare Gasexplosion ein Teil der Sammlungsräume in Trümmer 
gelegt wurde und damit viele wertvolle Stücke zugrunde gingen, 
bedurfte er seiner ganzen Willensstärke, diesen Schlag zu über- 
winden, ging dann aber, unterstützt von der Freigebigkeit des Herrn 
Landwirtschaftsministers, mit aller Kraft ans Werk, den Schaden, so 
gut es ging, wieder auszubessern, so daß heute die Verluste in der 
Hauptsache wieder gut gemacht sind. 

Nehring war ein sehr erfolgreicher akademischer Lehrer; seine 
angenehme Vortragsweise und die sehr sorgfältige Vorbereitung zu 
jeder Vorlesung machte diese stets zu einer anregenden Stunde der 
Belehrung; das Interesse für die Zoologie, das er zu erwecken ver- 
stand, zeigte sich auch dadurch, daß die jungen Landwirte bei der 
Abgangsprüfung sehr häufig Themata aus der Zoologie erbaten. 
Diese wurden bald aus dem engeren Gebiete der landwirtschaftlichen 
Haustierkunde, bald aus dem Bereiche der allgemeinen Zoologie, 
bald wieder aus der Jagdtierkunde gewählt. So lautete eine der 
letzten von ihm gestellten Prüfungsaufgaben: „Der Zahnwechsel von 
Schaf, Schwein, Reh und Edelhirsch. Seine Bedeutung für die Praxis 
des Landwirtes bezw. des Jägers“. 

Im persönlichen Verkehr war Nehring von großer Liebens- 
würdigkeit und Herzensgiite; seinen Kollegen war er stets ein ge- 
treuer Mitarbeiter, seinen Untergebenen und Hörern ein freundlicher 
Welter des nichts lieber tar, als Jedem, der mit ihm im nähere 
Berührung kam, von seinen Arbeiten zu erzählen, in Meinungsaus- 


8 i Arbeiten von A. Nehring. 


tausch zu treten, und, wo er es konnte, mit seinem reichen Wissen 
auszuhelfen. So ist der Verlust, den die Wissenschaft im allgemeinen 
und die landwirtschaftliche Hochschule im besonderen erlitten hat, 
gleich groß; sein Andenken aber wird in den Kreisen, mit denen 
er durch seine Arbeit und seinen Beruf in Berührung kam, dauernd 
lebendig bleiben. 

G. Rörig. 


Arbeiten von A. Nehring’). 
Selbständige Publikationen. 


Über Tundren und Steppen der Jetzt- und Vorzeit, mit besonderer Berück- 
sichtigung ihrer Fauna. Berlin 1890. 

Über Herberstain und Hirsfogel. Beiträge zur Kenntnis ihres Lebens und 
ihrer Werke. Berlin 1897. 


Naturwissenschaftliche Wochenschrift. 


Bd. S. 
Wolfund Hund... sya. ra Gan 2 De 
Das Skelett eines weiblichen Ur (Bos sonne) so NER 2 130 
Die Fauna eines masurischen Pfahlbaues . . . 3 9-13 
Einige Notizen über das fossile Vorkommen von i moe 
ine Deutschland u oe N NE NEE 3 63 
Die Heimat des Mesi RE 2 143 


Der Transport tierischer Reste durch Vögel du seine Be. 

deutung fir Geologie und en - ue 4 233-235 
Das Celebes-Schwein . . DEE = 7 
Schneestürme als Tode he alt Se 5 7I-74 
Das Vorkommen der Geburtshelferkröte im a Braun- 


schweig...., RAR. 5 278 
Ein knappes Pebenshila ar Nato Pallas CAIRO 5 243-245 
Über das Vorkommen der österreichischen Natter in der Provinz 
Brandenburg 5 327 
Über Tundren und Spa: dr Je a Valzer mit Don 
deler Berücksichtigung rem anna ie ee 5 ase 
i do 4797471 
Nochmals die Schneestürme als Todesursache diluvialer Säuge- 
tiere RE REEL RE 5510-519 
Fossile WWildeehar Resta: in Mähren De PT AE aR ART NE PT 6 89 


1) In der Hauptsache von seinem früheren Assistenten, Herrn Meißner, zu- 
sammengestellt und dem Verf. freundlichst überlassen. 


Arbeiten von A. Nehring. 


Eine Elefanten-Robbe im Greifswalder Bodden?!? 
Eine neue Maulwurfsart aus Südost-Sibirien . 
Eine diluviale Flora der Provinz Brandenburg (Vorl. “Mitt, 


Das diluviale Torflager von Klinge bei Cottbus 


Arvicola ratticeps und der Hamster bei Brandenburg a. H. 

Uber die Tundren-, Steppen- und Waldfauna aus der Grotte 
„zum Sid bei Schaffhausen . : 

Über die Gleichzeitigkeit des Menschen mit der sogenannten 
Mammutfauna . 

Raupenfraß am Knieholz des: RicseneeBines 

Kreuzungen von wilden und zahmen Meerschweinchen 

Ein neuer Wanderzug des Tannenhähers . ne 

Der schwarzbrüstige Hamster (Cricefus nigricans Brae] in 
Ostbulgarien 

Die Kegelrobbe des Berincs ee 

Über neue Funde von Klinge bei Cottbus 

Fang einiger sogenannter Seebären in der Ostsee 

Die Nasenmilbe der Kegelrobbe 

Über fossile Menschenzähne aus dem aim von ch 
bei Weimar 

Fossiler Schädelteil einer TS Andlope aus u 2 

Die Fundschicht des menschlichen Molars aus dem Diluvium 
von Taubach or. 

Ein pithecanthropus-ähnlicher gara aus en San 
baquis von Santos in Brasilien 

Die Kapazität des Schädels von aio DO 

Eine Phoca groenlandica in Dessau geboren . 

Die Früchte und Samen der Wasseraloe, Stratiotes lorde Le 

Der ostbulgarische Hamster (Mesocricetus Newton: Nhrg.) 

Die Nahrung des Hôhlenbären . TE 

Eine subfossile Hornscheide des Bos ia 


Die Geburt eines Seehundes im Berliner zool. Garten NW. N. Ho 
Neue Funde diluvialer Springmausreste aus Mitteleuropa 


9 
Bd. Si 
6 152 
6) 301-302 
WAYS TTS 
7 2347237 
2457247 
TE 3934-7333 
8 91-93 
8 389—391 
8 445 
8 473 
8 500—501 
9 193-194 
9 540 
ro, 10, 1077 
IO 216-217 
10 225220 
10.309.372 
IO 508-509 
Io 522 
IO 5497552 
II 3447345 
II 251 
117,505 569 
IA I-2 
14 329-330 
14 591592 
547 - 548 
= lle 22175216 


Verschiedene Zeitschriften. 


Die dıluviale Fauna der Provinz Sachsen 
und der unmittelbar benachbarten Ge- 
biete. 

Über lebende und fossile Ziesel. 

Über die Musteliden Südamerikas. 
Über die Herkunft der sogenannten tür- 
kischen Ente (Anas moschata L.). 
Faunistische Beweise für die ehemalige 
Vergletscherung Norddeutschlands. 
Über Rassebildung bei den Inka-Hunden 

aus den Gräbern von Ankon. 


Tageblatt der Magdeburger Vers. 
Deutsch. Naturforscher u. Ärzte. 
1884. S. 157162. 

Zoolog. Garten 1878. S. 257—265. 


Humboldt 1887. „ 414 —417. 
vi Bd. 8. Heft te. 
” 1883. ” 173-185. 


Kosmos 1884. Il. S. 94—III. 


Io | Arbeiten von A. Nehring. 


. The Fauna of Central-Europe during the 
Loess-Period. | 

Lebten zu Cäsars Zeiten Rentiere im 
hercynischen Walde? 

Ein Höhlenfund in der hohen Tatra. 

Einige Bemerkungen über Anton Wied’s 
Moscovia und das zugehörige Urusbild. 

Die Anbetung der Ringelnatter bei den 
alten Litauern, Samogiten und Preußen. 

Über Ur und Wisent nach dem „Treßler- 
buche“ des deutschen Ordens 1399 bis 
1409. 

Das Augsburger Urstierbild. 

Gab es einst Wälder in der Kalmücken- 
steppe? | 

Ein Urstierhorn aus Hinterpommern. 

Ein fossiles Kamel aus Südrußland, nebst 
Bemerkungen über die Heimat der 
Kamele. 

Die geographische Verbreitung der Säuge- 
tiere in Palästina und Syrien. 

Neue Beweise für die ehemalige Existenz 
von Steppendistrikten in Deutschland. 


Fossilreste der Microfauna aus den ober- 


fränkischen Höhlen. 


Die Raubvögel und die prähistorischen 
Knochenlager. 


Fossilreste eines Wildesels aus der Linden- 
thaler Hyänenhöhle bei Gera. 
Die geologischen Anschauungen des Philo- 
sophen Seneca: 
Teil ie 


Teil I. 
Die Rassen des Schweines. 


Die Verbreitung des Hamsters (Cricetus 
vulgaris) in Deutschland. 
Die Gruppe der Mesocricetus-Arten. 


Uber Myodes lemmus crassidens, var. 
nov. foss. aus Portugal. 

Eudytes arcticus als Brutvogel in West- 
preußen. 


Geol. Mag. London. 


1883. 


COLLO 


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Bd. 


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73: 


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S. 51—58 
Nr 36: 872 
Nr. 20. 
S. 85—89 
Nr. 4 
S.. 4447. 
» 79-81. 
„ 130—131. 
„. Ad 
„ 188—I80. 
» 309-314. 


Ausland 1880. Nr. 26. 
Beiträge zur Anthropologie und 
Urgeschichte Bayerns. 


220 297: 


IB 


Correspondenzblatt der Deutschen 


Anthropolog. 


Nr. 8. 


Gesellsch. 1879. 


Zeitschrift f. Ethnologie 1879. 
S. 137-142. 


Wissenschaftliche Beilage zu den 
Schulnachrichten des Herzog. 
Gymnasiums zu Wolfenbüttel 


7573. Ostern: 
Desgl. 1876. Ostern. 


Rhode’sSchweinezucht (PaulParey, 
Berlin). 4. Aufl. 
ı Tafel. 1894. 


Arch. f. Naturg. 


3. 15—22. 


Arch. f. Naturg. 


S. 373— 390. 


1 Tafel, 2980 


Arch. t. Naturg. 1899. S. 175— 182. 
Ornitholog. Monatsberichte 3. Jahrg. 


1895. S. 185—187. 


ee ei 


Arbeiten von A. 


Länge und Lage der Schneidezahnalve- 
olen bei den wichtigsten Nagetieren. 

Fossile Lemminge und Arvicolen aus dem 
Diluviallehm von Thiede bei Wolfen- 
büttel. 

Alactaga jaculus foss. 


Spermophilus altaicus foss. 
Arctomys boboc foss. 
Kleinere Mitteilungen. 


Die geographische Verbreitung der Säuge- 
tiere in dem Tschernosem-Gebiete des 
rechten Wolga-Ufers sowie in den an- 
grenzenden Gebieten. 

Nachtrag zu der Abhandlung über die 
geographische Verbreitung der Säuge- 
tiere in dem Tschernosem-Gebiete etc. 

Über die heutige Fauna der russischen 
und westsibirischen Steppen in ihrer 
Beziehung zu der pleistocänen Steppen- 
fzuna Mitteleuropas. 

Die quaternären Ablagerungen der Gips- 
brüche von Thiede und Westeregeln. 

Neue Fossilfunde aus dem Diluvium von 
Thiede bei Wolfenbüttel. 

Fossilreste kleiner Säugetiere aus dem 
Diluvium von Nussdorf bei Wien. 
Über pleistocäne Hamster-Reste aus 

Mittel- und Westeuropa. 

Übersicht über 24 mitteleuropäische Quar- 
tär-Faunen. 

Über die Nahrung unserer Robben-Arten. 


Die Seehundsarten der deutschen Küsten. 
Beiträge zur Kenntnis der Galictis-Arten. 
Zur Abstammung der Hunde-Rassen. 
Die Fossilreste aus dem Buchenloch. 


Das geologische Alter des unteren Torf- 
lagers von Klinge bei Kottbus. 


Nehring. EI 

Zeitschrift f. d. ges. Naturw. 1875. 
Bd. 45. S. 217—230. 

Zeitschrift f. d. ges. Naturw. 1875. 
Bd. 45. S. 1—28. 

Zeitschrift f. d. ges. Naturw. 1876. 
Bd. 47. S. 1-68. 

Zeitschrift f. d. ges. Naturw. 1876. 
Bd. 47. 

Zeitschrift f. d. ges. Naturw. 1876. 
Bd. 48. S. 177— 236. 

Zeitschrift f. d. ges. Naturw. 1877. 
Bd. 507 5: 20511: 

Zeitschr. d. Ges. f. Erdkunde. Bd. 26. 
ı Karte. S. 297—351. 


Zeitschr. d. Ges. f. Erdkunde. 18091. 


Verhandlungen des VII. internatio- 
nalen Geographenkongresses in 
Berlin 1899. S. 463— 466. 


Verh. d. K. K. geol. Reichsanstalt 
in Wien 1878. Nr. 12. 
Daselbst 1880. Nr. 12. S. 209—213, 


Jahrbuch der K. K. geol. Reichs- 
anstalt 1879. 29. Bd. S. 475—492. 


Daselbst 1893" 43. Bd. 221712 >. 
179—198. 

Zeitschr. d. Deutschen geolog. Ges. 
1880. S. 468—509. 


Mitt. d. Deutschen Seefischerei-V. 
(Sektion für Küsten- und Hoch- 
seefischerei) 1886. S. IoI—105. 

Daselbst 1887. Nr. 2, 3 u. 4. 

Zool Jabrb dare os 177. 212. 

Zool. Jahrb. 1888. Bd. 3. S. 51-58. 

Festschrift zur Begrüßung der 14. 
allg. Versammlung d. Deutschen 
anthrop. Ges. Überreicht von 
der Ges. für naturwissenschaftl. 


Forschungen in Trier. 1883. 
S. 38-43. 

Botan. Centralblatt 1895. Bd. 63. 
S. 99—102. 


12 Arbeiten von A. 


_ Hirsfogel’s Beziehungen zu Herberstain’s 
Werken. 

Ein diluvialer Steppen-Iltis von Quedlin- 
burg. 

Die Ursachen : der Steppenbildung in 
Europa. 

Fossile Pferde aus deutschen Diluvial- 
Ablagerungen und ihre Beziehungen 
zu den lebenden Pferden. 

Uber die Gebißentwickelung der Schweine, 
insbesondere über Verfrühungen und 
Verspätungen derselben, nebst Be- 
merkungen über die Schädelform früh- 
reifer und spätreifer Schweine. 

Neue Beweise gegen die sog. Infektions- 
theorie auf dem Gebiete der Tierzucht. 

Die Herberstain’schen Abbildungen des 
Ur und des Bison. (Ein Beitrag zur 
Geschichte des europäischen Urrindes.) 
Mit 4 Tafeln. 

Über die Abstammung unserer Haustiere 
mit besonderer Berücksichtigung von 
Hund, Schwein und Pferd. 

Die Entwickelung des Gebisses bei 
Schwein, Schaf und Rind’ und die 
Altersbestimmung nach dem Gebisse. 

Dr. Roth’s Ausgrabungen in oberunga- 
rischen Höhlen. 

Über Bidens hostia. 


Über die Originalität von Seneca’s natu- 
rales quaestiones. 

Vervollständigte Liste der quaternären 
Faunen von Thiede und Westeregeln. 

Neue Notizen über fossile Lemminge. 

Ein Lößlager bei Mariaspring bei Göt- 
tingen. 

Ein Spermophilus-Skelett aus dem Dilu- 
vium des Galgenberges bei Jena. 
Über den Charakter der Quartärfauna 

von Thiede bei Braunschweig. 
Diluviale Wirbeltiere von Pösneck in 
Thüringen. 


Über Cuon alpinus foss. Nhrg. nebst Be- 


merkungen über einige andere fossile 
Caniden. 

Diluviale Reste von Cuon, Ovis, Saiga, 
Ibex und Rupicapra aus Mähren. 


Nehring. 


Repertorium für Kunstwissenschaft. 
Bd 20 lite. 

Centralblatt für Mineralogie 1904. 
Neca 

Geographische 
S. 152—162. 

I.andwirtschaftl. Jahrbücher 1884. 
S. 81—160. 


Zeitschrift 1895. 


Landwirtschaftl. Jahrbücher 1888. 


Daselbst 1894. S. 673—678. 


Daselbst 1896. S. 915—933. 


Nachrichten aus dem Klub der 
Landwirte zu Berlin 1885. 


Nachrichten aus dem Klub der 
Landwirte zu Berlin 1892. 


S. 2340 — 2344. 

Zeitschrift für Ethnologie 1881. 
S. 96—100. 

Jahrbücher für klass. Philol. 1893. 
Fit: 2.28: 6462 

Daselbst. S. 718— 720. 


Neues Jahrb. f. Mineral. etc. 1878. 
SHOE * 

Daselbst 1880. Bd. II. 

Daselbst 1880. Bd. Il. 


Daselbst 1880. 
S. 118—129. | 
Daselbst 1889. Bd. I. S. 66-98. 


2 Tafeln. Bd. II. 


Daselbt 1889. Bd. I. S. 205—214. 
Daselbst 1890. Bd. II. S. 34-52 
Daselbst 1891. 2 Tafeln. Bd. Il. 


S. 107—155. 


Arbeiten von A. Nehring. 


13 


ber Wirbeltier-Reste von Klinge. (Vor- Neues Jahrb. f. Mineral. etc. 1895. 


läufige Zusammenstellung.) Bd. I. S. 183—208. 
Bd. ILS: 253 — 254. 


Über einen neuen Fund von Cratopleura- Daselbst 1805. 
Samen in dem Lauenburger Torflager. 

Über Alactaga saliens fossilis Nhrg. Daselbst 1898. 
(= Alactaga jaculus fossilis Nhrg.) S. 1—38. 


Gab es im vorgeschichtlichen Deutsch- Gaea 1877. S. 218—223. 


land Steppen ? 


2 Tafeln. 


Bd. I. 


Die geographische Verbreitung der Lem- Gaea 1879. S. 663—671. 712— 726. 


minge in Europa jetzt und ehemals. 


Fossile Schneehühner in Deutschland. Natur 1879. Nr. 45. 
Die quaternären Faunen von Thiede und Archiv für Anthropologie 
Westeregeln nebst Spuren des vor- S. 359-398 und 1878 S. 


geschichtlichen Menschen. 


Deutsche Landwirtschaftliche Presse. 


Über das Ur-Rind . 
Zur Altersbestimmung der Schweine 
29 ») » 

Zur Frage der Abstammung Hee Hausrindes 

Uber das Vorkommen gestreifter Ferkel bei ces 
Rassen von Hausschweinen 

Neue Beobachtungen über die ei aise 
Schweine A SE 

Haustiere der alten Pan nr 


Verschleppung und aan einer Gehäuse- 


schnecke . : 

Die Abstammung des He 

Eine besondere Riesenhirschrasse aus der Gevend von 
Kottbus 

Wissenschaftliche Uatersnckune abe die lecken) ane 
jüngeren Torfmoore 5 

Ein Skelett des Urstieres von Bocche a. H. 

Notizen über Hamster und Ziesel . 

Die Verbreitung des Hamsters in Desiechkund. 

Eine primitive Erdhacke aus der Vorzeit . 

Untersuchung über den Schaden und Nutzen der ili 

Die Rippenzahl des amerikanischen Bison 4 

Pferde, Wagen, Schlitten aus dem 16. fi una. 

Das Vordringen des Hamsters in manchen Gegenden 
Deutschlands sowie in Belgien 

Neue Notizen iber die Verbreitung und ida 
Bedeutung des Hamsters in Deutschland 

Neue Notizen zur Hamsterplage : 

Das Horn eines Urstieres aus einem Torfmgnre Elioter- 
pommerns 


1888 1 


1888 
1889 


1889 
1889 


1890 
1890 


1890 
I89I 


1891 


1892 
1892 
1893 
1893 
1894 
1896 
1896 
1897 


1899 


1899 
1899 


1900 


1877. 
I—24. 


. 61,62. 


IOO. 


90. 


T2: 


IA Arbeiten von A. Nehring. 


Zunahme der Hamster in der Ostpriegnitz nebst Bemer- 
kungen über die durchschnittliche Zahl der Embryonen 


bei Hamster-Weibchen . . . ale . 1900 in Nr. 101. 
Eine neue Baumschläfer-Art aus Tirol ALI ee. 96. 
Drei kleine, schwarzbrüstige Hamster CT und 

der Daprudecha ge ees E Gril TOOS ae 28. 
Wann erscheinen beim open ach ind beim 

indischen" Zebu..die. Horner? fe Oa 471. 

Illustrierte landwirtschaftliche Zeitung. 
Der Wißmann’sche Fettsteiß-Schafbock des Zoologischen Gartens 

in Berlin . 1898 S. 395. 
Ein vierhòrniger F an Seälbock 1898 ,, 440. 
Die wilde Schraubenziege aus dem Suleiman- Cono 1898 „sa 
Der Wißmann’sche Fettsteiß-Schafbock im Sommerhaar . 1898 5, 597: 
Der Arni-Büffel . 18081, 780° 
Pferde, Esel, Zebras und Verwandte aus {Co cia: Zoolog. 

Garten . : 18096. ,, “7/017. 
Die in Amerika D be dci Prerde: SIR Und ihr Verhältnis 

zum Hauspferde . 3 : 1800, MOSS 
Eine hahnenfedrige Italiener- Foire 1900 ,, 447. 
Das schottische Moorschneehuhn 1900 ,, Q4I. 

Wild und Hund. 

Der Ruff’sche Riesenhirsch (Megaceros =) : Nhrg.) 1805; Neige 
Einige Notizen zur Infektionstheorie 5 1806 4,.. oe 
Die Verschiedenheit von Bison und Ur 1896 „322 
Das Augsburger Bild eines Urstieres . 1896.7,, 2928 
Die Herberstain’schen Original-Holzschnitte des Ur ane des Bison 1806: 47 ag: 
Meinungen (Hasenbandwurm) . 18907, 43. 
Ein Urstierschädel von der Burg in Bomba 18067 2450: 
Über Schlittknochen, insbesondere über einen solchen von der 

Burg in Bromberg 1607005) TE 
Sta Bild einer riesi 1807 rn 
Subfossile Krone eines 16-Enders von Bandekow it Meckl. 1807 eee 
Jagdtierkunde (die normale Wurfzeit und M hi codeur 

der Tümmlers) . 1904. 023: 

Deutsche Jäger-Zeitung. 

| Rehwild. Bd. 

Über das Erstlingsgehörn des Rehbockes 6 507—51I 
Neue Notizen über das Kitzbockgehörn . 7 169—17I 
Zur Altersbestimmung junger Rehböcke Ä 8 653—655 
Nochmals die Kitzbockfrage (Eine Antwort an Hess Raoul 

Ritter von Dombrowski) 9. 148—153 


Arbeiten von A. Nehring. 


Bemerkungen zu dem letzten polemischen Werke des Herrn 
Raoul Ritter von Dombrowski . 

Ein 14 monatlicher Rehbock mit Knien 

Junge Rehböcke mit Nasenbremsenlarven . 

Ein starker Gabelbock aus der Römerzeit, ein Schwacher. aus 
der Gegenwart . 

Über die Wurzelbildung der Zähne De en ila Böcken 

Fortgesetzte Beobachtungen über junges Rehwild . 

Über die Gebiß- und Gehörnentwickelung eines zahmen Reh. 
bockes 

Abnorme Serien bei Roi ind Reid, 

Neues Beispiel abnormer Setzzeit beim Rehwild 

Neue Notizen über Gewichte von Schwarz- und Rehwild 

Schädel eines 13 monatlichen Rehbockes mit Gabelgehörn und 
enemebliken 77° 

Das sibirische Reh. Ce ao 

Über angebliche Bastarde von Rehen 

Abgestorbener, fast ausgetragener Fòtus in einer idee 

Zur Brunst des Rehwildes . 

Unterschied im Bau des Beckens bei Renbock und Be È 


Damwild. 
Messungen an Rot- und Damwildschädeln . 
Haken beim Damwild 
Damwild mit Haken 


Hirsch. 
Hirschkalb am 29. Oktober bald ausgetragen . 


entier 
Die Gebiß- und Geweihentwickelung der Rentierkälber . 


Meersäugetiere. 
Ein junger Braunfisch bei Crampas gefangen . 


Robben. 
Die Robbenarten der deutschen Küsten . 


Über die Nahrung unserer Robbenarten 

Das Vorkommen der Ringelrobbe und der Klose be den 
Ostseebad Misdroy nebst Notizen über ihre Jugend 

Zur Altersbestimmung jüngerer Fischotter . È 

Eine große männliche Kegelrobbe in emailen, 

Über das Vorkommen von Seehunden bei Crampas . 

Ringelrobbe von Bohnsack bei Danzig 

Die Grönlands-Robben von Dessau . 

Der starke Seehund von Wismar — eine ee ae 

Eine Aricanha (Riesenfischotter) . 


Bd. 


\O 


32 


43 


IO 


732 
132-733 
gene 


252— 253 
149 
639-640 
656—657 


598 
AI—42 
469 — 472 
276 
287 
786 


TU 
424 
24 


362 


3 


58—59 


313—316 
3377342 
389 —393 


25—28 
533 
471—472 
59 
505 
194—195 
628 
843 


16 Arbeiten von A. Nehring. 


Fine Ringelrobbe erbeutet bei Misdroy 3 

Die ut und Begattungszeiten unserer Seehundsarten a 
Ringelrobbe bei Misdroy . : 

Ein Seehund in der Havel . 

Junge Kegelrobben von Misdroy 

Neugeborene Phoca ee im Berliner Zool. Cu 


Wildkatzen. 


Über den Sohlenfleck am Hinterfusse der Wildkatze 
Ùber eine Wildkatze von Andernach . 
Zum Sohlenfleck der Wildkatze . 
Über den Sohlenfleck der Wildkatze . 
Junge Wildkatze von Meisdorf a. Harz 
Wieder eine junge Wildkatze von Meisdorf a. Hol 
Wildkater vom Unterharz 
Wildkatze oder Bastardwildkatze von Göttingen 
Starke Holzkatze von Berneuchen . ; 
Alte weibliche Wildkatze von Taben a. d. Saar È 
Junge Wildkatze im Oktober . 
Wildkater von Hahnenklee im Harz 
Starke Wildkatze von Harmuthsachsen . 
tarker Wildkater bei Trarbach a. d. Mosel 
Starker Wildkater vom Harz . À 
Bemerkung zum Sohlenfleck der Wildkatze 
Sehr starke Wildkatze aus dem Donaudelta 
ı weibliche Wildkatze von Traben a. d. Mosel nebst Sen 
4 Jungen 
noe Wildkatze vom CRE 3 
Ein angeblicher Wildkater von Pasewalk 
Wildkatzen aus dem Unterharz und aus dem Waldeck echen 


EFueh® 


Der Luchs in Schweden . 
Der Luchs von Misdroy . : 
Zähne und Schädel des i Pai 


Bos und Elch. 


Ein Urstier-Skelett von Brandenburg a. d. Havel 

Ein Riesenhirsch-Skelett in Stuttgart nebst Bemerkungen uber 
das Geweih von Amboise 

Elch in Frankreich À 

Über Unterschiede an der Schädelgröße dei Biche 

Einige Messungen an amerikanischen Elchschädeln 

Nachbildung des fossilen Riesenhirschgeweihes von Klinge 

Eine interessante Riesenhirschschaufel aus der Provinz Posen 
nebst vergleichenden Bemerkungen . 

Ein angeblicher Riesenhirsch von Twistringen b. ini 


39 


S. 
724 
378 
717 
764 u. 811 
298 
365 


557-558 
23 

210 277 

384 — 385 

178—179 
333 
150 
296 
584 
515 
221 


113-115 


24I1— 244 
370 
595 

687— 689 
384 


2517254 
482 


Arbeiten von A. Nehring. 


Ein Riesenhirschgeweih aus Ungarn 

Fossile Elchreste aus Deutschland sy eve Con eee rer ee 

Ein Urstiergehorn aus dem Lande tre (W = Waid- 
werk in Wort und Bild.) . BURR inti. BRIN EW NER 


Riesenhirsch. 


Angeblich vollstandiges Skelett eines Riesenhirsches von Nord- 
hausen . 

Ein eigentiimliches Pedccntirecheewarn aus Hee Cl von 
Cottbus . 

Riesenhirschgeweih aus dan Rein BEI ai (Vorlaufge Mit- 
teilung 

Ein merkwürdiges Riesenkirhsesrcih. von ee 2. Rh. ei: 
3 Abbildungen) . : 

Eine Riesenhirschschaufel aus dem hen een. 
Grodno . 


Schwarzwild. 


Uber Gebißentwickelung und Altersbestimmung des Schwarz- 
wildes 


Die Altersbestimmung des Schwarzwildes nach dem Gebiß und 
nach dem Gewicht 


Die Herkunft der Schochwitzer Frischlinge (eventl. als Fussnote 
zum vorhergehenden Artikel) ; 

Weitere Notizen über Frischlinge und Überläufer ; 

Die Schochwitzer Überläufer sowie diejenigen des zodlogischen 
Gartens in Berlin . à 

Gewichte der Schochwitzer Überläufer 

Nochmals der Überläufer von Grünaue 

Hochbeschlagene Frischlinge 

Einige Notizen über das Gewicht von e Fi Rod 
mit und ohne Aufbruch 


Wiesel. 
Über die Jagdschädlichkeit des großen und kleinen Wiesels . 
Über die Jagdschädlichkeit des kleinen Wiesels . DO 
Ùber eine vermeintliche neue Wieselart . 


Wolf. 


Zwei Wölfe aus dem Hannöverschen und De 
des Wolfes 
Zwei Wölfe aus der Luschurssi Bees von en 3 


Verwilderte Hauskatze. 


Verwilderte Hauskatze geschossen . 
Verwilderte Hauskatze mit verkürzter Rue von dl ae eal 
Lahn. 


Zool. Annalen. II. 


29 
AI 


de 


14 


490 

251-255 
451 

571—575 


681 


241— 244 
721—723 
741-747 
757 — 760 


803 
157—160 


423 

130 

755 
135—136 


1013 
480 


728 
586 


IS | Arbeiten von A. Nehring. 


Verschiedenes: 


Schwanzlose Hunde 
Zahlreiche Kreuzottern ohne ds in Po 


Ehemaliges Vorkommen der Saiga-Antilope in Westpr. . 


Einiges über den Moschusochsen È 
Ein großer Bärenschädel von Bärwalde (Neumark) 


Dachs. 
Über die Trächtigkeitsdauer des Dachses 
Wie lange sind die jungen Dachse blind? 
Zur Tragezeit der Dächsin . 
Drei Embryone aus einer Dächsin . : 
Die normale Ranzzeit und Trächtigkeit des Daci i 


Biber, 


Ein Zwergkäfer als Parasit im Balg des Bibers . 
Eine neue Schmarotzermilbe unseres Bibers 
Biber im Spreewalde . 


Hase: 


Hasen mit abnormen Schneidezähnen 


Bemerkung zu: wie ein Laie einen alten von einem jungen 


Hasen auf dem Markte unterscheiden kann . 
Hase mit abnormen Nagezähnen 
Häsin mit scheinbarer Zwitterbildung . 
Extrauterine Trächtigkeit einer Häsin 


>) 3) 33 „ 
Beobachtungen über den Schneehasen 


Wie lange geht die Feldhäsin tragend? . 


Kaninchen. 


Schwarzes Kaninchen von Brauchitschdorf . 
Starkes Wildkaninchen aus Westfalen 
Schwarzfärbung beim wilden Kaninchen . 
Abnorm gefärbte wilde Kaninchen . 


Eichhörnchen. 
Wie sehen neugeborene Eichhörnchen aus? 


Ausländische Hirsche. 


Der Sumpfhirsch Südamerikas (Cervus paludosus Desm.) 
Die Gabelhirsche der südamerikanischen Kordilleren . 


\ 


sa 


W. 


Berichtigung zu: der Steinbock in der Sierra Nevada in Nr. 17 W. 
Weitere Beiträge zur Kenntnis des chilenischen Gabelhirsches W. 


Vögel: 


Schlankschnäbliger Tannenhäher bei Fürstenwerder erlegt 


Schlankschnäbliger Tannenhäher 


Bd. SÌ 

IO 247—248 

19 446 
8.254 

12 2060149 

19 5I 


2L TO TRE 


21 220 
24 812 
35 12 
42 63 
23 Se 
27 1 05 
25 564 
Io 195 
IO 416 
12 338 
16 276 
22 471 
24 97-98 
26 635 
4I 212 
14 516 
42 289 
43 411 
5 SI 
40 SII 
8 261 —266 
4 = 
+ 234 
6 153 
28 123 
28 233 


Arbeiten von A. Nehring, 


Seidenschwänze und Schneeeulen in Ostpreußen 

Eine Schneeeule und 2 Seeadler von der Insel Vilm . 
Würgfalk in Ostpreußen erlegt 

Eine Raubseeschwalbe von der Insel cdot 

Vom Zuge des Tannenhähers . 

Habichtseulen bei Wehlau i. Ostpr. 

Zum Zuge der Steppenweihe . 

Gewölle der Krähen 

Rauhfußbussard von Role aut: Rügen 

Ringelgans im Binnenlande erlegt 

Ein Trappenhahn von Wustermark 

Unser Würgfalk von Auer in Ostpr. . 

Eine Raubseeschwalbe von Deep a. d. O. . 

Zahlreiche Kronschnepfen bei Misdroy 

Polarseetaucher von Sotoken in Hinterpommern £ 
Eine brütende Schellente vom Wolletz-See bei Angermünde : 


Sperbereufer von. Cadinen (Kreis Elbns). 2.2 ew. 
Bastard von März- und Schnatterende . . . . INN 
Wo wurde der Truthahn gezähmt? Woher rührt Mee Name 

hunka yee 52 SCARSI SEE NV 
Eine Sterna caspia von De È Kalbe ENTE N EIN: 


Eine Zwergtrappe.in der Provinz Posen erlegt . 

Ein Seetaucher von Schildoch . 

Tannenhäher in Ost- und Westpreußen . 5 

Neue Notizen über das Auftreten des Tamatires 3 

Zum Tannenhäherzuge 

Der Polartaucher als Brutvogel in iero È 

Der Polartaucher (Seetaucher) als Brutvogel in Hineerpeniumern 

Zahlreiches Auftreten des rothalsigen Lappentauchers 

Mageninhalt eines rothalsigen Lappentauchers 

Rothalsiger Lappentaucher von Zossen 

Tannenhäher in Ostpreußen 

Steinadler in Ostpreußen erlegt . 

Habichtseule aus Ostpreußen . 

Verwilderte Haushühner . 

Bemerkung zu: weißer Biekhahn‘ 

Steinadler auf Rügen erlegt 

Angebliche Schädlichkeit des Bussarde 

Bemerkung zu: Schädlichkeit des Bussards 

Nochmals der Polarseetaucher als Brutvogel in Wet 

Junge Schnepfe vom Westerwald 

Wassergeflügel des Prierow-See bei Zossen 

Eine Eiderente von Karlshagen in Pommern . 

Über die Nahrung des gemeinen Bussards . à À 

Über die Nahrung vom Rauhfußbussard und Einhnerhabieht à 

Über Reste von Jagdtieren auf der Moorkultur-Ausstellung in 
Berlin (15.—21. Febr. 1904) 


34 


37 


43 


395396 
317 
80 
131 
219 u. 262 
159—160 
356 


20 Arbeiten von A. Nehring. 


Verhandlungen der Berliner Anthropologischen 


Gesellschaft. 


Jahrg. 


Über Ausgrabungen diluvialer Tiere bei Westeregeln unweit 

Oschersleben . . . 1875 
Neuer Bericht über Nissan be DHIEdE tay Wiesteres ela 1876 
Uber die boreale Säugetierwelt eines ehemaligen zwischen 

Halberstadt und Magdeburg gelegenen Steppengebietes 1876 
= Se 1878 
Uber neue Funde in Thiede . 1880 
Über die letzten Ausgrabungen bei Thiede, namentlich über 

einen verwundeten und verheilten Knochen vom Riesen- 

hissy ees LE ce ERE NS ATOS 
Uber die Höhle von Helen am Ih Ki Holzminden) und 

ihre Bedeutung als mutmasslicher ee kanniba- 


lischer Mahlzeiten 7 7: ENTE LOST 
Über eine ethnologische SERE aus rain NT PA VÉTOOR 
Über die quartäre Flora Deutschlands . , . . 1884 
Über altgermanische Hundemumien und über Rassebildung 

bei den sogenannten Inka-Hunden . . . . 1885 
Ein Gräberfund von Westeregeln und prabistorische = 

sachen aus Hundezähnen . . . 1886 
Die Unterscheidung einer wahren A. einer seen ‘Poly: 

daetyle 2 rer: a CS RU MOOD 
Ùber das sogenannte Roche RE 1888 
Über Bos primigenius, insbesondere über seine testo 

mit dem Menschent-m" »-. ee Be RT OOS 
Vereinzelt gefundene Hornkerne Wes Bos primigenius . . . 1888 
Eine Knochenharpune aus dem Moor von Barnow . . . 1888 
Über paläolithische Feuerstein-Werkzeuge aus den or 

Ablagerungen von Thiede bei Braunschweig . . . . . 1889 
Uber Worfschwemuund Torfind =. 20 EU 2,1389 
Über altägyptische Katzen von Bubastis, Beni Hassan und 

Siut Mare HAS et PUMIOSO 
Über die bei Bubasts AES ts SIT . 1890 
Uber eine anscheinend bearbeitete Geweihstange des Gia 

euryceros von Thiede bei Braunschweig. . . . 1890 
Neue Knochenfunde in den Höhlen bei Rübeland im ar CHTOGE 
Über ein diluviales u in der en von Klinge 

ber Cottbus... 2. 1891 
Die kleineren Wirbeltierreste aus er Ex otte „zum Schweizer 

bild“ bei Schaffhausen . . RR: 1892 
Die neueren faunistischen Mido do Ausstuhunken am 

„Schweizersbild“ ‚bei Schaffhausen on. Se... ae 
Über Bidens Hostia . .°. : 1893 


Fossile Lòwen-Reste von lee! Rübeland, ward 
Quedlinburg, Westeregeln und Hameln”. 2.2.2 22. 2.7893 


22. Juni 
17. April 


2—8 


83— 96 
310 3am 
461— 463 


518 —521I 
37742 


aa) 
181107 


222— 231 
341 — 343 
343 


357-363 
363 —369 


558 — 566 
123-125 


363— 366 
3517354 


883— 890 
86 


3347535 


155—157 


407—409 


Arbeiten von A. Nehring. 


ahr 

Wurden Bären-Unterkiefer in der Vorzeit wirklich zum Zer- nn 

schlagen von Knochen benutzt? . . . . 1893 
Bemerkungen zu: einer durchbohrten BET aus Ken Bom 

knochen eines Urochsen . . . 1894 
Die angebliche Verwendung von Bären- ic zum er 

schlagen von Knochen. . . . . 1894 
Über einen fossilen Menschenzahn aus em Dima von Ban 

bach: ber Weimar 7. vor. 1895 


Über einen diluvialen nda von Dim in "Mähren 
unter Bezugnahme auf den schon früher beschriebenen . 1895 
Über einen Molar aus dem Diluvium von Taubach bei Weimar 1895 
Menschenreste aus einem Sambaqui von Santos in Brasilien 
unter Vergleichung der Fossilreste des Pithecanthropus 


erectus Dubois . . NRE, ANR Te LA ako O's 
Über Dubois’ one Rese patos Mere 1895 
Uber einen Bee aie Menschenschädel von Boccia bei 

Magdeburg . . . 1896 
Über das Vorkommen von asa i Esa lesen 

inedemselbensVolker 22... nine LSA] 
Über Herberstains Angaben beirefis der Seo SINIS] 
Über einen bearbeiteten Astragalus einer Urkuh . . . . . 1903 


Zoologischer Anzeiger. 


Jahrg 

Über ein Gebif und Skelett von Halichoerus grypus . . | 6 
Uber eine neue Art Wiidschweine (Sus longirostris Nhrg.) 

aus Südost-Borneo . . SURE esate Bue ad Eb BY RES er 8 
Einiges über den Mindoro- Büffel. “(Bubalo mindorensis Haide.) 13 
Das Mindoro-Wildschwein. . . Ea ec ra AT 
Cricetus nigricans in Ostbulgarien nd Dan ER 17 
Über das Skelett eines Hausschweines von den Liu-Kiu- Mn 18 
Über Nesokia Bacheri n. sp. (Vorläufige Mitteilung) . . . 20 
Über Dolomys nov. sens toss. sn na 
Üben @zcehus Radici ni spi). fe) u er 
Uber Spalax graecus n. sp. . . SIA RICAMO BID 
Uber Cricetus Newtoni n. sp. aus O-ibule en AE ZI 
Uber Spalax hungaricus n. sp.. . . STILO DIE 
Über Cricetus, Cricetulus und Menia © Sue. SZ 
Microtus ratticeps var. Stimmingi Nhrg. aus dem Kreise Soldin, 

Reg bez, Branko 072 ies a 22 
Nachtrag zu Alactaga annulata Milne Baw, aus an Kehle 

Gebo cene Sate i DI Lago ANO 
Über Schädel-, ue Gael Selwanzbildung von are: 

mys bin ich ar arte. #28 


Uber Ctenomys Pundti n. sp. und Cave jee Nhre. + 123 
Die Birianitat des/Genusnamens Greetus 2.0... NN ON 22 


573574 
EIS — 117 
255—257 
338-340 


4257433 
3792311 


710-721 
738—740 


405—406 


OI—94 
379—385 
641-642 


SÌ 
610-615 


34777353 
448-451 
4577459 
147—150 
405—406 
SCS TOS 
13—16 
182 — 183 
228 --230 
3297332 
479—481 
493 7495 


358 359 
263—264 
361 — 366 


420—425 
480 


Arbeiten von A. Nehring. 


Jahrg. 


‘Uber Ctenomys neglectus n. >) Ct. Nattereri Wagn. und Ct. 


lujanensis 


AGIR 
. 


Die Zahl der Mammae bi Cris Gin: 3 Moni 
Die Zahl der Zitzen und der a bei Mesocricetus 


und Cricetus 


‘Ein Schädel des RA simus im eg. un zu 


Hamburg . i 
Uber Dipus ( dea) a Washes 
Galictis Allamandi Bell. aus Honduras . 
Uber Mesocricetus auratus Waterh. 


Uber Myoxus glis orientalis n. subsp. und Marois ua 


. narius aus Kleinasien . 


Die geographische Verbreitung des Bio Mon 


dryas Schreb.) und seiner Subspecies . 


Einige Beobachtungen über Phocaena communis dei errors 


lich über die Wurfzeit dieser Art 


= 
23 


24 
24 
25 
25 
26 
26 
27 


27 


SE 


525—541 
572—573 


130— 131 
225 — 228 
89-91 
475478 
5760 
IIS 7994 
42—46 


7137715 


Sitzungsberichte der Gesellschaft naturforschender Freunde 


in Berlin. 


Nehringsche Publikationen und andere betr. 


Eine vorläufige Entgegnung auf Wollemanns Abhandlung Jahrg. Nr. 


über die Diluvialsteppe . : 

Uber die gegen mich gerichtete Polenik Wollemanns hin 
sichtlich der pleistocänen Steppenfauna 

Über mein erschienenes Buch Tundren und Sospesi. 

Einige Bemerkungen zu Credners Arbeit über die geo- 
logische Stellung der Klinger Schichten 

Über J. D. Tscherskis Beschreibung der Sammlung peste 
tiärer Säugetiere aus dem Jana-Lande und den Neu- 
sibirischen Inseln 

Die Herberstainschen Original- Alia des ur dd 
des Bison . 

Über M. W. Lyons Cia of (he Osteology a the 
Jerboas and Jumping Mice RR HE 


Varia zoologica. 
Ein in der Gefangenschaft gezüchteter teckelbeiniger Hase 
Über die Herkunft des Meerschweinchens (Cavia cobaya 
Marcgr.) 
Kreuzungen von Crate ra tnd Coi Er 


Conchylien. 
Dias Notizen über Säugetiere und Flussmuscheln der 
Gegend von Piracicaba in Brasilien . 
Über Conchylien aus dem Orenburger Cara momza; di 
ihre Beziehungen zu den Conchylien des mitteleuro- 
päischen Lösses 


1888 


1889 
1890 


1892 


1893 
1896 
IQOI 
1826 
1889 
1893 


1885 


1889 


9 


2 
8 


IO 


IO 


DÌ 
133-166 
Sl oo 
147—148 
158—164 
59 —60 

141 
146—148 
141— 143 

174 
249— 252 
T22 ag 
166 — 169 


Arbeiten von A. Nehring. 


Das Vorkommen von Helix candicans Ziegl auf der Insel 
Wollin è 
Najaden von Pracinita in MEL nc 


Bos primigenius. 
Über Atlas und Epistropheus des Bos primigenius . 
Über das Skelett eines weiblichen Bos primigenius aus 
einem Torfmoore der Provinz Brandenburg . 
Über Riesen und Zwerge des Bos primigenius 
Uber neue Funde, namentlich über Æ/ephas-Molaren aus 
dem ditäyralen Tortlager von Klinge bei Cottbus . 
Ein Urstier-Schädel von der Burg in Bromberg . 2 
Das Horn eines Dos primigenius aus einem Torfmoore 
Hinterpommerns 


Felidae. 


Die Sohlenfärbung am Hinterfusse von Felis catus, F. cah- 
gala, F. maniculata und F. domestica . Mar, 

Ein neuer Sumpfluchs (Lynx chrysomelanotis, n. su aus 
Palästina 

Einige nachträgliche Bone umor über ae Sumptlüchse 
von Palästina 


Cervidae. 


Das Vorkommen von Eckzähnen bei Antilope saiga, bei 
Cervus capreolus und anderen Cervus-Arten . 

Uber das fossile Vorkommen von Cervus dama, Canis 
carpio und Dreissena polymorpha in Norddeutschland 

Die Cerviden der Gegend von Piracicaba in Brasilien 

Uber eine kleine Spießhirsch-Species (Coassus Sartorii) 
aus der Provinz Vera Cruz in Mexiko . 

Uber das Geweih eines Furcifer chilensis aus Süd- Br 
gonien 

Über Furcifer ee : 2 

Uber das Gebif von Cervus OA, Ogibs, : sowie Fiber 
Cervus maral foss. 

Über eine besondere Ricca Rod aus der Cr 
von Cottbus, sowie über die Fundverhältnisse der 
betr. Reste (Megaceros Ruffit.) 

Berichtigung über die Fundverhältnisse des Rica chi 
Geweihes von Klinge bei Cottbus 

Neue Notizen über Cervus megaceros var. Ra Nue 
und über das diluviale Torflager von Klinge bei Cottbus 

Furcifer chisensis @Orb. und Cervus brachyceros Philippi 

Über die Photographie einer unweit Bjelistock ausge- 
grabenen Riesenhirsch-Schaufel. (Megaceros Ruffii 
Nhrg.) RO TARE ae are 


Jahrg. 


1890 
1893 
1882 


1888 
1889 


1896 
1896 


1900 


1887 
1902 


1902 


1883 


1883 
1884 


1884 


1885 
1886 


1889 


1891 


1891 


1892 
1895 


1899 


Nr. 


7/8 


IO 


IO 


DIO) 


23 
S 
148— 152 
159—167 
129—130 
54-62 
5—7 
135—141 
I51 
I—10 
20 2a 
124-126 
147—148 
13719 
68 70 
iS 1127 
199— 203 
188 —IgO 
17—18 
67—69 
1562 102 
790—IQI 
3-8 
9-18 
A 


24 Arbeiten von A. Nehring. 


Myoxus, Mus. Jahrg. Nr. Si 


| Einige Notizen über die Verbreitung von Mus rattus und _ 
Mus decumanus in der brasilianischen Provinz St. Paulo 1883 4 49-50 
Über einige griechische Nager: Mus epimelas n. sp., Crice- 
tulus atticus n. sp. und Myoxus nitedula was n. 


SUDSD eo a M 1902 I I—7 
Uber eine neue ions pel box io Nore 

aus Tirol’. ur. . 1902 7/8 155—158 
Über Muscardinus el i Mois es. orien- 

falis, nov. subsp., aus Kleinasien . . . 219038 4 
Über den grauen Baumschläfer (Myoxus pneus Nhre. ) 

der österreichischen Alpenländer . . . . TOO ET I—3 
Muscardinus avellanarius und Myoxus glis one n. 

subsp aus Klemasten „u... Me. fe Na RE ENT Oo Et 

Canidae. 

Uber einige Canis-Schädel mit auffälliger Zahnformel. . 1882 5 65-68 
Uber einen Schädel von Canis jubatus Desm. . . 1884 7 107-114 


Über eine große wolfsähnliche Hunde-Rasse der Ve 
(Canis fam. decumanus Nhrg.) und über ihre Ab- 


stammung . . 1884 9 154-165 
Über Rassebildung bei iden nio andern von dem Tet 

feldepbeigAncon int Pert. LOO5 ANNI 12 
Über die Schädelform und das Gebiß Gs Gane bana 

Desm, (== C. campestrıs Pr. Wied.) NN 4 1885. 5 rogo 
Eine neue Sendung mumifizierter Inka-Hunde von Ancon 

DMC er. . 1886 7 Ioo—i02 
Über den Schädel eines Oe hans aus cenni . 1887 4 47-48 
Uber Cuon rutilans von Java und a japonicus von 

Nippen 2... TOO] ES 0.00.09 
Der Schädel eines Cr bars aus du Chao “seal I688 77 48 


Über das fossile Vorkommen von Canis karagan, C. corsac, 


Felis manul und F. chaus im Pliocän Mitteleuropas 1889 4 109--III 
Cuon alpinus foss. aus dem Heppenloch in Württemberg 1890 2 19-21. 
Die ehemalige Verbreitung der Gattung Cuon in Europa 1891 5 75-78 
Cuon Bouretti Harlé aus der Grotte von Malarand . . 1891 6 91-95 

PhoeayHalichoerus, le utr ae Prevnonunareter 
Über Halichoerus grypus Fabr. . . . . HER Ne a) 10026 IO al — 127 


Uber Gebifs und Skelett von Halichoerus de sowie 
__ über die systematische Stellung der Gattung Halichoerus 1883 8 107—126 
Uber Halarachne halichoeri Allman, sowie über einige 


Halichoerus-Schädel . . . . 1884 4 57-67 
Zwei Kegelrobben (Halichoerus pee des i 
Gartens in Berlin . . . 1886 5 85 


Über die Robben der Ostsee, dC Lich über RE inse! 
robbes 3.9 eil REN.) INTO SON O ER 


Arbeiten von A. Nehring. 


Über Lutra brasiliensis, Lutra paranensis, Galictis cras- 
sidens und Galera macrodon. (S. auch unter Galic- 
tis.) 

Die Grayschen F CIA OOO defi una 
Pteronura . 

Eine Pelzrobbe von Rio de mate EAN 

Ein neuer Fund von Halarachne halichoeri Alan (Vor. 
läufige Mitteilung.) 


Eine in der Mulde gefangene Pi nia dad ine 
in Dessau geborenes Junges . ae 

Uber Lutra (Pteronura) paranensis Reiser da ein 
lebendes Weibchen dieser Art . 

Einige Notizen über die Lutra (Pferonura) a, Hes 
hiesigen zoologischen Gartens 


Cricetus. Mesocricetus. 


Über Cricetus nigricans Brdt. und verwandte Arten 

Einige Varietäten des gemeinen Hamsters (Cricefus vul- 
garis Desm.) . : 

Das Vordringen des Bree in ne Cassia 
Deutschlands, sowie namentlich in Belgien 

Mesocricetus Newtoni Nhrg. aus der Dobrudscha 

Neue Exemplare und neue Fundorte von Mesocricetus 
Newtoni Nhrg. 

Über das Vorkommen einer o dese gemeinen Eligio 
(Cricetus vulgaris babylonius n. subsp.) südöstlich von 
Bagdad . 


Pferd. 


Über den sogen. Wolfszahn der Pferde . 7 

Einige nachträgliche Mitteilungen über den Wolfszahn den 
Pferde. — Über Ulna und Fibula der Equiden. — 
Über einige fossile Wildesel-Reste aus dem Diluvium 
von Westeregeln 

Über neue, bei Westeregeln machte Pi sowie 
über die Vorgeschichte des Pferdes in Europa. 


‘ Uber diluviale und prähistorische Pferde Europas . 
Über einen Hipparion-ähnlichen Nebenhuf eines 


schen Pferdes. (Vorläufige Mitteilung.) 
Über den Metacarpus eines sehr großen Pferdes aus dem 
Diluvium von Mosbach bei Wiesbaden . 


Botanik (foss.). 


Die Verteilung der Pflanzen-Reste innerhalb des diluvialen 
. Torflagers von Klinge 
Uber die Gattung Paradoxocarpus . 


Jahrg. 


1886 


1887 
1887 


1895 
1896 
1900 


IQOI 


1898 
1899 


1899 
1901 


IQOI 


1903 


1882 


1892 
1893 


IO 144—152 


3 n21—25 
IO 207—208 


4 50 
50.0368 
IO 221—228 


4 1337135 


T ia 
I 3774 
4 1297133 
6 153.157 
12200 20 
232-806 
SL 475799 
5063 
I I—7 
8 138 
16 187u.188 
100.212, 220 


2 352759 


26 Arbeiten von A. Nehring. 


IA Neis. Jahrg. 
Über diluviale Reste von Schneeeule und Schnepfe. (Nyctea _ 
nwea Daud. und Scolopax zushca Sy) EN OR OR 71884 
Die Heimat der gezähmten Moschus-Ente . . . . . . 1889 
Zoogeographie. 
Über das Vorkommen von ee obstetricans östlich der 
Wieserascon: MAS et ECO 
Säugetiere von loda in Stidost- Spider RR 1889 


Über Säugetiere der Philippinen, namentlich über Pro 
. mys Cumingi Waterh. und Bubalus mindorensis Heude 1890 


Über Phloeomys Cumingi var. pallida . . . . . 1890 
Säugetiere von den Philippinen, namentlich von der Pi 
Wan-Gruppe etero. TRIO 
Die heutige Verbreitung der use in Palatina 5921902 
Über die geographische Verbreitung des Pelecus cultratusL. 
In&Deutschlandy se. Rue ee IO): 
Meles. 


Über Dachs, Wolf, Hirsch und Wildschweine Japans . 1885 
Uber japanische Säugetiere, insbesondere über den japa- 


. „nischen Dachs und sein Verhältnis zu Meles faxus . 1886 
Uber Mogera robusta n. sp. und über Meles sp. von 
Wiladiwostok im Ostsibizien a0. 02 2 00.2.5 25227891 


Fossile Nager. 


Uber eine fossile Siphneus-Art (Siphneus arvicolinus n. 

sp.) aus lacustrinen Ablagerungen am oberen Hoangho 1883 
Fossile Arctomys-Reste vom Süd-Ural und vom Rhein . 1887 
Über das Vorkommen von Arvicola oeconomus Pall. sp. 

im Diluvium von Thiede und Westeregeln . . . . 1888 
Über fossile Spermophilus-Reste von Curve bei Wiesbaden 1889 
Über Spermophilus rufescens foss. von Praunheim bei 


Brankiurtsas Vie er EI ER LOG 
Über Spermophilus rufescens oss, nad Arctomys bobac 

foss. von Türmitz im nördlichen Böhmen. . . . 1890 
Uber diluviale Saiga- und Spermophilus-Reste aus der 

Gegend von Bourg an der Gironde . . . eo 


Über diluviale Hystrix-Reste aus bayrisch Obermatiken SI Look 
Fossile Skelette von Steppen-Nagern des nördlichen 


Böhmen. (Vorläufige Mitteilung.) . . . 19 

Über Lemming-Reste aus einer den Höhle 21899 
Nesokia. 

Über eine neue Nesokia-Species aus Palästina . . 1898 


Eine Nesokia-Art aus der Oase Merro und eine Foe 
ausrdem Bande Moab num un ra en eg 


Nr. 


<q 


Si 
T00—I07 
337738 
48—49 
141 — 144 
IOI—108 
153154 
179193 
85 — 86 
4345 
1377143 
18—26 

95— 108 
I9—24 
at 
80—85 
339% 
64—66 
21—23 
1737177 
185— 189 

137 
SSSR 
I 
107—III 


Arbeiten von A. Nehring. 27 


È Jahrg. Nr. S: 
Uber Meriones myosurus os (rectius Vesokia myosura) 


aus SV DIEM 1 Sih ION 216-210 
Über Nesokia re n. Si von de ee Csi . . 1902 5 II6—I20 


Suidae. 


Uber den Schädel eines zwergartigen Schweines (Sus 
scrofa nanus) aus dem Torfmoor von Triebsees in 


Neu-Vorpommern . . . 1884 I 7-14 
Über eine neue Art von Wildcchwremen (Sus se 

n. sp.) aus Südost-Borneo . . 1885 5 127 
Zwei Schädel des Sus a Nhe. von Borneo pl 

java, .? È 1886 5 80-85 


Über die Form ds unteren radi bel den Wild. 
schweinen, sowie über das sogen. Torfschwein (Sus 


palustris Rütimeyer) . . . ALINA I TOO QI RO ath 
Über Sus celebensis und Verde Sas Le „1889, 110 196 
Über einen Unterkiefer des Philippinen- Vide N 1SGOL NT 8—II 
Sus Marche: Huet und 7ragulus nigricans Thos. . . . 1894 9 219—226 
Die Gaumenbildung von Sus barbatus und Verwandten 
im Vergleich mit der von Sus verrucosus . . . . 1895 4 45-49 
Galictis. 


Eine neue Grison-Art, Galiclis (Grisonia) crassidens n. sp. 

aus dem tropischen Südamerika . . . . 1885 9 167-175 
Die Artberechtigung des großen Grison Cu Crassi- 

dens Nhrg. resp. A/lamandi Bell.) neben dem kleinen 


Geson (Ge usttata Bel) A AE RC 109004 43—55 
Neue Notizen über Galictis crassidens, resp. Allamandi, 
sowie über G. barbara. . . 1886 7 94—I00 


Über Lutra brasiliensis, Lutra TE Cao crassi- 
dens und Galera macrodon (S. auch unter Lutra!) 1886 10 144—152 
Ein Tiger-Iltis SER sarmaticus) von Eskischehir in 


KRlemasıen? 2.2 > T8002% 5 67 
Über das Noces von an: elle in Be 

mäniene. ee I9OI 8 177 
Über Galictis ar ‘Nelson (Gu es Nhre. Ed 

Gal Allamand Bell, . . 2. IQOI 9 209—216 
Über Mustela foina syriaca n. subsp. ond Mustela ae 

SATA I ESD NE Me > 1902 7/8 145 147 
Über Foetorius one na ans ( bp 2) 

VOI Konstantmope li Eee er TOO? 148 


Spalax. Arvicola ratticeps. Ctenomys. Alactaga. 


Über eine Cfenomys-Art aus dem Rio Grande do Sul 1887 4 45-47 
Uber einige den Löß und die Löfßzeit betreffende neuere 
Publikationen, sowie über Alactaga jaculus . . . . 1889 Io 189—196 


28 Arbeiten von A. Nehring. 


Mehrere neue Spalax-Arten. (Sp. giganteus n. sp. — Sf. 


typhlus Pall. var. hungaricus n. subsp. — Sp. priscus 


n. sp. — Sp. kirgisorum n. sp. — Sp. Ehrenbergi n. 
sp., Sp. aegyptiacus n. sp. — Sp. intermedius n. sp.) 
Gebiß- und Schädelunterschiede von Alactaga elater Licht. 
und A. aconhon Pall. + ; 
Einige Nachträge über die Species ler Cartone Spalax 3 
Berichtigung von Fundortsangaben einiger früher be- 
sprochenen Nager. (Alactaga elater Licht. — Nesokia 
Bacheri Nhrg.) . 

Das Vorkommen einer Varietät von Ben Tonco 
Keys. und Blas. bei Brandenburg a. d. H. und bei 
Anklam in Vorpommern - 

Das Vorkommen der nordischen Wühlratte ol 
ratticeps Keys. und Blas.) in Ostpreußen . 

Die geographische Verbreitung von Alactagulus ee 
Pall. und Alactaga elater Licht . 

Uber die Schädel von Cfenomys minutus Nhrg. 
quatus Licht. und Cf. Pundti Nhrg. ; 

Das Vorkommen einer Spalax-Species in der i 
sowie über Spalax SUA Nhrg. und Sp. giganteus 
Nhrg. 

Uber Alactaga Wi i ti vom TI Cota dl 
vom Großen Ararat 

Über Dipus Schlüteri n. sp. and {iso re Nager 
aus Palästina 

Spalax Fritschi sp. n. ose aus de “Amelia Höhle | am 
Libanon . 

Über eine ne, aus Nordwest cin Alactasa 
Williamsi laticeps n. subsp.) . 


C t. or 


7 


1897 
1898 


1898 


1903 


Jahrg. Nr. Si 


IO 163-183 
9 1517155 
I I—8 
3/4 22 
SRB ee 
4° 0757 
DORE 
9 201-210 
9 210 
5 145-146 
8 163—176 
4, 1205 
1, Se 


Funde von Thiede, Westeregeln, Klinge, Taubach, Sevecken- 
bers, Dent Hassan, Sıut, Pößneck, belgischendrohler 


Über neue bei Westeregeln gemachte Fossilfunde, sowie 
über die Vorgeschichte des Pferdes in Europa. 

Die Diluvialfaunen von Westeregeln und Thiede 

Über altägyptische Tiermumien von Beni Hassan und Siut 

Über neue Funde aus dem Quartär von Thiede bei Braun- 
schweig . à 

Neue Funde aus dex Gipsbrdeh von iz bei rato. 
schweig. (Vorläufige Mitteilung.) . : 

Neuere Beobachtungen in bezug auf das diluviale Torf. 
lager von Klinge bei Kottbus 

Ein fossiler menschlicher Milch- Bee aus en Dil 
vium von Taubach bei Weimar : 

Die Fundschicht des menschlichen Molars aus (een Di 
vium von Taubach bei Weimar 


1883 
1888 


1889 
1890 
1891 


1892 


es 


1895 


4 50-93 
3°. 3022 
7 144-145 
4 70.19 
Se [oa 
4 2728 
5 97 


8 152—153 


Arbeiten von A. Nehring. 29 


e Jahrg. Nr. Sy 
Die pleistocäne Fauna der belgischen Höhlen . . . . 1897 74—77 
Neue Funde diluvialer Tierreste von Pößneck i. Thüringen 1899 6 99-101 
Neue Funde diluvialer Tierreste vom Seveckenberge bei 
ONE IAP Iseo yet, S ara et ne RO ee 2 EGOA A EI 20 


Recente Rinder. 
Fossil: Ovibos, Saiga, Lòwe, Biber, Kamel. 
Über den Schädel eines Franqueiro-Ochsen aus Brasilien 1888 QI—99 
Über den Einfluß der Domestikation auf die Größe der 
Tiere, namentlich über Größenunterschiede zwischen 
wilden und zahmen Grunzochsen. (Poedhagus grun- 


MIENS)E 22. 1888 8 I4I 
Lòwen- und Biberrest aus Yee: bo Brandenbure: 

Craniologische Unterschiede von Löwe und Tiger . 1899 4 7I—74 
Ovibos- und Saiga-Schädel aus Ostpreußen . . . 1899 6 IOI 
Ein Qvibos moschatus des hiesigen zoologischen Gartens 190T=. 4 135 


Eine vorläufige Mitteilung über einen fossilen Kamel- 

Schädel (Camelus Knobloch) von Sarepta an der 

Molsar 25 IQ0I 5 137-144 
Über lebende Moschnsuehsen; Selene ear ich naeh Europe 

schracibsmndia». ee Ai TOOL IH EES 


Zur Geschichte und Kritik der biologie- 
historischen Literatur. 


Von 
Rud. Burckhardt, Basel. 


II). 
Johannes Spix. Geschichte und Beurtheilung aller Systeme in 


der Zoologie nach ihrer Entwicklungsfolge von Aristoteles bis 
auf die gegenwärtige Zeit. Nürnberg 1811. 


s ist für die Biologiegeschichte keine nebensächliche Frage, 

wie sich ihr Objekt in natürliche Bestandteile gliedere. 

Die Geschichtswissenschaft zeigt uns ein zerrissenes Bild 
widersprechender Meinungen über diesen Punkt im allgemeinen mit 
dem Resultat, daß eigentlich jede Sonderdisziplin hierin ihre be- 
sonderen Maßstäbe anlegst. In der Religionsgeschichte z. B. wird das 
persönliche Erlebnis Einzelner der geschichtliche Hauptfaktor. Als 
anderes Extrem kann die Wirtschaftsgeschichte gelten, nach deren 
Normen der Einzelne nur Produkt allgemeiner Zustände ist. 

Für uns gerade wäre nicht besonders schwer, in diesem 
Verhalten der geschichtlichen Methodik eine Sondererscheinung eines 
viel allgemeineren, in der Natur des Organischen bedingten Gegen- 
satzes nachzuweisen. Augenblicklich muß hierauf verzichtet werden. 
Für die Biologiegeschichte ergibt sich nur die eine Mahnung, sich 
weder zu andern historischen Disziplinen in allzugroße Abhängigkeit 
zu begeben, noch auch die Geschichtsbetrachtung auf Gesichtspunkte 
zu orientieren, von denen aus der Biologie durch die anorganische 
Naturforschung, die Theologie und die medizinische Praxis befohlen 


1) Art. I ist in Bd. I dieser Zeitschrift pag. 355—375 erschienen. 


32 Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 


wird; ob mit Bewußtsein ihrer Vertreter oder ohne solches, ist 
dabei nebensächlich. 


VA 


Es kann demnach nur eine untergeordnete Aufgabe sein, diese 
allzu häufigen und z. B. auch in der Gegenwart mächtig empor- 
wuchernden Übergriffe darzustellen. Viel wichtiger ist dagegen, das 
Zustandekommen und die Entwicklung der ohne Rückhalt, gewisser- 
maßen aus dem Zwiegespräch des Menschen mit der organischen 
Natur, entspringenden Biologie zu schildern, also die Erschließung 
der organischen Urkunden nach all ihren Seiten, die bewußte Assi- 
milation derselben durch den forschenden Geist und endlich den 
wissenschaftlichen Ausdruck dieser Beziehungen, das System. Dieses, 
das System nämlich, ist wohl die eigentliche Quintessenz, in der sich 
der spezifisch neue Niederschlag der Forschung darstellt. Dabei ist 
aber nicht ausschließlich an die Klassifikation der Tiere als ganzer 
Individuen zu denken, die nach gemeiner Meinung als „das System“ 
gilt, sondern ebensowohl an die Systeme der Tiergeographie, der 
vergleichenden Anatomie und Physiologie, also die Systeme der 
Teile und der Funktionen. Man gestatte mir hier eine Zwischen- 
bemerkung. Trotzdem noch von Niemandem und namentlich nicht 
in neuerer Zeit so nachdrücklich wie von mir!) betont worden ist, 
daß wir dem Begriff der biologischen Systematik diesen weitaus 
größeren Umfang zu geben und ihn nicht auf die Klassifikation der 
Tiere und Pflanzen zu beschränken haben, so haben Driesch und 
Wasmann das Gegenteil herauslesen wollen. Gerade als ob die 
bloß dialektisch und apologetisch theoretisierende Biologie, wie sie 
von beiden so stereotyp vertreten wird, auf diese Weise über die 
ihr unbequemen Tatsachen der Logik und Geschichte hinwegkommen 
könnte! Ich muß das betonen, weil es sonst wirklich den Anschein 
haben könnte, als verwechsele auch ich die Klassifikation mit der 
biologischen Systematik, wenn ich sie als den am besten geschicht- 
lich verfolgbaren, aber damit nicht als logisch mehrwertigen Be- 
standteil zoologischer Wissenschaft betrachte. 


Aus der Präponderanz der Klassifikation auch ist es denn ver- 
ständlich, wenn die erste deutsche Geschichte der Zoologie von J.Spix, 
die den Vorwurf zur vorliegenden Studie bilden soll, in erster Linie 
die Geschichte der Klassifikation der Zoologie schildert, alle andern 
Gesichtspunkte ihr unterordnend. Wenige Wissenschaften dürften 
zu der Zeit, da das Werk von Spix erschien, eine Geschichte ihrer 


1) Zur Geschichte der biologischen Systematik 1903. 


I 
inn 


Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 33 
Klassifikation besessen haben. Das mag darauf beruhen, daß kaum 
andere Objekte schon damals so sorgfältig klassifiziert waren wie tie- 
rische und pflanzliche Individuen, weil in der Lebewelt das individuelle 
Leben den Objekten selbst relativ scharfe Grenzen zieht. Spix selbst 
ahnte wohl kaum, wie sehr sein Beginnen wiederum logisch und histo- 
risch bedingt gewesen ist. Diesen Mangel ersetzt er durch die Frische, 
womit er seine Aufgabe in Angriff nimmt. Er empfindet die Lücke 
einer Geschichte der Zoologie, empfindet auch die geschichtliche 
Bedeutung der Systeme und wird dabei bald gewahr, „dass auch in der 
Geschichte der Zoologie, wie im Reiche der Thiere selbst, nicht 
blinde Willkühr, sondern gesetzmässige Nothwendigkeit herrsche und 
dass, wie in der Zeit überhaupt, so in der Entwicklungsfolge der 
bisherigen Systeme, kein Moment aus seinem Gefüge verrückt 
werden könnte“. Ja sogar die Geschichte der Systeme hängt „mit 
den gleichzeitigen Weltveränderungen zusammen; daher die Zoologie- 
geschichte zugleich mit der Weltgeschichte zu behandeln ist“. Aber 
die Geschichte trieb auch: bald die Kritik “der ‚Systeme heraus. 
„Nachsicht daher einem jungen Manne, welcher der Beobachtung 
der Natur aus lauterem Sinne und bloss zur Befriedigung seines 
Triebes, die Natur kennen zu lernen, ergeben, seine wissenschaft- 
liche Aufgabe auch kritisch ansehn zu müssen glaubte und über die 
Thaten von solchen Männern, wie Linné, Cuvier, Blumenbach, 
Barcham acemede, Fabrieiws,Bamarck Ellisu sw. Jr 
theile zu fällen sich erkühnet, nicht, wie sie ihm seine Verehrung 
der Verdienste dieser Heroen, sondern die Geschichte selbst in die 
Hände liefert.“ Aber er verband Natur- und Literaturstudium ; 
geistig ausgerüstet durch keinen geringeren als Schelling, kam 
er nach Paris zu Cuvier, „Männer, welche, statt Jünglingen von 
Trieb und Fleiss Hindernisse in die Bahn zu werfen, ihnen vielmehr 
grossmüthig alle Wege zur Ausbildung zu öffnen suchen“. In der 
Wissenschaft erblickt er keine Sisyphusarbeit. Seine Schrift kann 
zum Beweise dienen, „dass nicht nur an einem vollständigen und 
wahren Natursysteme nicht zu zweifeln ist, sondern dass sogar die 
künstlichen Systeme in der Zoologie als ebenso viele Richtungen 
und Standpunkte die Thiere nach allen Seiten bisher kennen lehrten 
und allmalig durch wechselseitige Verbesserung und Einverleibung 
zu dem einzigen wahren Systeme der Natur (systema naturae) sich 
umbilden“. „Gleich entfernt von mir sey auch jene der Beobachtung 
ebenso gefährliche Parthei unserer Zeit, welche durch leeres Grübeln, 
Analysiren und Spielen mit sophistischen hohlen Begriffen, die 


Zool. Annalen. II. y 3 


34 Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 


Natur unter Gesetze zu bringen trachtet, selbst von Erfahrung ver- 
lassen immer, wie z. B. Professor Link, die Erfahrung im Munde 
führt und dieses fruchtlose Thun und Treiben für Empirie aus- 
schreien mögte.“ Gewiß auch auf heutige Verhältnisse noch passend! 

Der Inhalt der Spixschen Werkes umfaßt die logische Be- 
griffsentwicklung zwischen der „Idee der Natur“ und der natür- 
lichen Systematik. Eine erste Abteilung handelt ‚von den künst- 
lichen Systemen im Allgemeinen“ und in zwei Teile zerlegt, näm- 
lich in eine Periode des Keimens und eine solche des Grünens der 
Zoologie, folgt sie den Namen der Autoren. Eine zweite gliedert 
sich nach den Klassen des zoologischen Systems und steigt von der 
Mastodologia in acht Teilen bis zur Zoophytologia hinab, behält aber 
innerhalb eines jeden dieser Teile die chronologische Reihenfolge bei. 

In der Einleitung bezeichnet Spix, ausgehend von der Einheit. 
der Natur, die Wissenschaft von ihr als Physiologie und gliedert: 
Astronomie, Physik und Mineralogie, Phytologie, Zoologie. Die 
weitere Gliederung der Zoologie läßt Klarheit und Ausführlichkeit 
vermissen. Entgegen den Zeitstimmen, die die Gruppenbildung 
innerhalb des Systems als reine Kunstprodukte darstellen möchten, 
betont Spix deren relative Realität. Alsdann geht er dazu über, 
in einer logisch nicht ganz zulässigen, aber heute noch gebräuch- 
lichen Art, natürliche und künstliche Systematik einander gegenüber 
zu stellen: „bei den künstlichen Systemen wird willkührlich ein 
beliebiger Theil zur Vergleichung durch alle Individuen hindurch 
herausgehoben und alle werden nach diesem Standpunkte geordnet.“ 
„Die sogenannte natürliche Methode soll daher nicht bloss an einer 
einzigen Erscheinung der Thiere haften, sondern alle Theile und 
Eigenschaften derselben beobachten, ihre Rangordnung und Edelheit, 
nach ihrem Bau und ihrer Bestimmung abmessen und in der näm- 
lichen Ordnung, wie die Organe dieses einzigen Thieres, ebenso 
alle Thiere unter einander als zerstreute Glieder eines remzsen 
colossalen organischen Körpers articuliren.“ Diese Beurteilung und 
Bezeichnung der Systeme bedarf zunächst einer Erläuterung, da sie 
im Werke von Spix weiterhin zu schiefen logischen Perspektiven 
führt und außerdem bis in die heutige methodologische Terminologie 
Unklarheit erzeugt. 

Künstlich ist ein System, wenn es auf Einteilungsprinzipien 
begründet ist, die nicht zum Wesen des Objekts gehören. Als 
Typus hierfür kann das System der Fixsterne gelten, bei welchem 
die willkürlich gewählten Einteilungsprinzipien der Sternbilder und 


Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 35 
Sterngrößen gewählt werden. Natürlich ist ein System, wenn es 
möglichst vielseitig das Wesen des Objekts zum Ausdruck bringt 
und daher auch möglichst viele ihm entnommene Einteilungsprinzipien 
enthält, die seinem Wesen adäquat sind. Alle Systeme, welche 
daher als Einteilungsprinzipien solche der Form enthalten, sind bis 
zu einem gewissen Grade natürlich. Aristoteles vertrat gegen- 
über der Platonischen Schule die natürliche Klassifikation, wenn er 
die Dichotomie bekämpfte, aber seine Klassifikation war unvoll- 
kommen, nicht künstlich, wie Spix meint. Ebenso wird stets das 
Linnésche botanische System der 24 Klassen als künstlich be- 
zeichnet, während es ein gemischtes ist. Natürlich ist daran, 
daß als Einteilungsprinzipien Form und in Zusammenhang damit 
Fortpflanzungsverhältnisse verwendet, künstlich dagegen, daß Zahlen 
zu ausschließenden Einteilungsprinzipien erhoben werden. Der Um- 
tausch zwischen künstlichen und natürlichen Systemen findet nach 
Spix seine Analogie in der Entwicklung der menschlichen Sprache 
innerhalb des individuellen Lebens. Mit einer an die alte literarhisto- 
rische Schablone erinnernden Schilderung der Vorstufen biologischer 
Beobachtung und Spekulation schließt die Einleitung ab, bevor 
Aristoteles ausführlicher aufgenommen wird. Selbstverständlich 
ist Spix die voraristotelische Zoologie gänzlich verborgen geblieben. 
Ein Vorwurf ist ihm daraus jedoch nicht zu machen, da ja, wie 
unserer Besprechung von Carus zu entnehmen war, auch bei diesem 
Autor höchstens Ansätze einer Würdigung von Demokrit und 
Empedokles, sonst aber die ganze voraristotelische Zoologie fehlt. 
Beide teilen übrigens diesen Mangel sowohl mit Cuvier als auch 
mie Ne um old te 

Die erste Abteilung besinnt mit Arıstotreles, Es 1st:> pix 
zu verzeihen, daß er noch an die Erweiterung des Erfahrungs- 
bereiches von Aristoteles. durch, die Munifizenz Alexanders 
glaubt. Dagegen wird er in bezug auf den Inhalt der zoologischen 
Schriften ihm in keiner Weise gerecht. Er beschränkt sich auf die 
Tiergeschichte, die er übrigens wahrscheinlich kaum aus eigener 
Anschauung kannte und aus der er einen Teil des Inhalts nur aufs 
Dürftigste angibt. Aber er kannte weder die Prinzipien der Klassi- 
fikation noch ihre begriffliche Entwicklung, wie sie Aristoteles zu 
entnehmen wäre. Diese Unkenntnis wiegt das Lob, das er ihm 
spendet, nicht auf, wenn er ıhn bis auf Einne und Kant, den 
„Grund und Boden aller weiteren Ausarbeitung“, bleiben, wenn 
er ihn den Urheber nicht nur der Zoologie, sondern auch der ver- 


DES 
D) 


36 Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 


gleichenden Anatomie sein läßt, wenn er ihm zugesteht, „daß er 
Zoologie nur durch Vereinigung der Physiologie und Psychologie 
zu begründen sich bestrebte — eine Aufgabe der alten zoologischen 
Weisen, über die sich unser Zeitalter kleinmüthig hinwegsetzt“. 
Einige Bemerkungen über alexandrinische Entdeckungen im Gebiet 
der Zoologie und über Tierkenntnis bei den Römern leiten hinüber zu 
Cajus Plinius Secundus. Ihm schreibt er irrtümlich die Eintei- 
lung der Tiere nach dem Aufenthaltsort zu, eine Ansicht, welche bis 
auf Gesner die ‘herrschende blieb und von da “mit der ansto= 
telischen vermischt, bis auf Rajus sich forterbte, um alsdann den 
Wert des Mediums als eines Einteilungsprinzips auf Grund neuerer 
Erfahrungen zu diskutieren. Ein weiterer Paragraph behandelt die 
Verarbeitung der Anatomie durch Galen zu einem „Gebäude der 
Anatomie“. Leider werden wir aber mit der Struktur dieses Ge- 
bäudes nicht bekannt gemacht. Jetzt wendet sich Spix dem mono- 
theistischen Zeitalter zu. „Der Weltgeist ließ für diesen Augen- 
blick alles Uebrige im dunkleren Andenken und strebte nur jenen 
christlichen Keim zu pflegen, aus dem ein ganz neues Alter, näm- 
lich das der Geister, emporsteigen sollte.“ Die Tieraufzählungen 
von [sidor von Sevilla, von Bischei Theobald leiten über zu 
Albert dem Großen, dessen innigen Zusammenhang mit Plinius 
Spix durchschaut. Auch Conrad von Megenberg und der 
„hortus sanitatis“ finden eine kurze Erwähnung. Eingeleitet durch 
eine Übersicht über Reisen, Entdeckungen und Erweiterung der 
Geographie beginnt die Neuzeit. Gesner, noch in grammatischem 
Betrieb der Zoologie befangen, klassifiziert alphabetisch und streicht 
den Menschen aus dem Tierreich, gibt aber doch Aristoteles 
vor Plinius den Vorrang. 

Als weitere Wiedererwecker der Zoologie werden mit Recht 
neben “hm Wotton, Belon, Rondelet Aldroyandı 
genannt. Spix behandelt Wotton mit mehr Verständnis als 
Aristoteles und hebt die aristotelischer Methode entsprungenen 
Resultate der Klassifikation von Wotton hervor, wie Zuteilung 
der Fledermäuse zu den Säugetieren, Abtrennung der Zoophyten u.a.m. 
An Aldrovandi werden Jonston und Charleton angeschlossen. 
Dann folgt eine gedrängte Übersicht über die Entstehung der ver- 
gleichenden Anatomie aus der menschlichen, wobei freilich die ein- 
zelnen Autoren mit sehr vereinfachten Angaben über ihre Verdienste 
abgefunden werden. Eingehender fällt die Würdigung der Reihe 
Ray, Linné, Klein, Buffon. Brisson, Cuvier aus, zwisehen 


Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 37 
die der Rest der neuzeitlichen Zoologen eingeordnet ist. Die ganze 
erste Abteilung ist, bei aller Mangelhaftigkeit, für den Umfang von 
134 kleinen Seiten doch eine in ihrer Gesamtheit gute Orientierung 
über die allgemeine Zoologiegeschichte, wie sie jedenfalls zur Zeit 
von Spix anderweitig nicht existierte, wie sie höchstens in den 
damals noch unveröffentlichten Vorlesungen Cuviers in Paris zu 
haben war und wie wir sie auch entsprechend dem heutigen Stand 
der Wissenschaft umgemodelt nicht besitzen. Noch merkwürdiger 
und in der gesamten Haltung überhaupt einzigartig ist die zweite, 
umfangreichere Abteilung, welche die Systeme der einzelnen Tier- 
gruppen zusammenhängend behandelt. 

Diese Behandlungsweise hat einen großen Vorzug, nämlich 
den, daß der Umfang des behandelten Objekts keine wesentlichen 
Grenzverschiebungen erfahren hat, wenigstens innerhalb der Wirbel- 
tierklassen. Außerdem wäre hier am ehesten für weitere zoologie- 
historische Untersuchungen der Faden wieder aufzunehmen, da 
die logische Umschöpfung der Klassifikation, wie am schönsten etwa 
aus den Einleitungen zu den einzelnen Wirbeltierklassen in Zittels 
Handbuch ersichtlich ist, nie ganz mit der historischen Tradition 
gebrochen hat und da also auch an diesem Punkte auf historische 
Interessen der Zoologen auch einigermaßen mag gerechnet werden. 

Die Übersicht über die Entwicklung des Süugeliersystems 
gibt uns ein anschauliches Bild von der Verwirrung, die vor der 
Durchführung der Entwicklungslehre hier geherrscht hat. Weit ent- 
fernt, der Klassifikation förderlich zu sein, hat der Zuwachs 
an neuem Material und die Einführung neuer Dokumente, der 
Geographie durch Zimmermann, der Paläontologie und Ana- 
tomie durch Cuvier zunächst nur die herrschende Konfusion 
gesteigert. Daraus ersieht man am besten, dafs die Betonung neuer 
wissenschaftlicher Prinzipien nicht von vornherein Früchte zu tragen 
braucht, gleichzeitig erklärt sich aus solchen Erscheinungen ein Teil 
des dumpfen Widerstandes, den die Fachmänner allen Bestrebungen 
nach methodischer Erweiterung und Verschärfung entgegenzusetzen 
pflegen. Von dem Standpunkt aus, den Spix einnimmt, konnte 
daher auch Linnés Säugetiersystem nicht so hoch eingeschätzt 
werden, wie wir es unbedingt einschätzen müssen, wenn wir uns 
auf das heute bekannte Material stützen. Andererseits hat speziell 
die Anatomie der Weichteile in der Säugetiersystematik eine Ver- 
schiebung zugunsten weniger wissenschaftlicher Klassifikation hervor- 
gebracht, die auch heute noch nur successive durch die Paläonto- 


38 Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 


logie überwunden wird. Nicht ganz unglücklich erscheint die Hoff- 
nung von Spix am Ende dieses Abschnitts angebracht: 

„Bald werden wir durch solche fortgesetzte Bearbeitung bei 
allen Nationen im Stande seyn, die Säugethiere der alten und neuen 
Schöpfung zu überschauen, die Lücken unter den noch lebenden 
durch die fossilen auszufüllen und alle diese Thiere als ebensoviele 
Glieder zu einem organischen Ganzen der Rede, wie sie es in der 
concreten Natur selbst sind, zu gestalten‘, mit anderen Worten 
also: logische und genealogische Auffassung dieser Klasse zur Deckung 
zu bringen. | 

Das System der Vögel ist auch heute noch ein dunkles Gebiet 
der Systematik, was wunder, wenn auch jetzt seine Geschichte mehr 
einen Wechsel von Irrtümern als einen Fortschritt erkennen läßt, wie 
schon zu Spix Zeiten. Lösten sich doch immer und immer wieder 
vermeintliche Verwandtschaftsmerkmale in Konvergenzanalogien auf. 
und wie gering ist auch trotz allen Entdeckungen seit Spiseidas 
Wort, daß hier die fossilen Urkunden mitzureden hätten! 

Spix irrt, wenn er die Bezeichnung Amphröia Aristoteles 
zusehreibt, sie stammt von Theephrast. Am interessantesten st 
der herpetologische Abschnitt wegen der Aufzählung der wichtigsten 
Beschreibungen der ÆXepélien, wogegen die Behandlung ihrer Syste- 
matik nur beweist, welch beispiellose Willkür in der Beurteilung 
dieser Klasse so lange herrschen mußte, als alle paläontologischen 
Dokumente fehlten, oder nicht zu Rate gezogen wurden, und wie 
wenig auch die sorgfältigen anatomischen Bestrebungen der franzö- 
sischen Forscher wie Lacepede, Brogniart und Dumer iin 
das Richtige treffen konnten, weil sie nur auf lebendes Material ge- 
richtet waren. Es war Linnés Verhängnis, daß er in einem 
Moment, wo man über die Zugehörigkeit der Schlangen zu den 
Reptilien sicher war, die Grenze nach den Fischen hin durch Ein- 
beziehung der Knorpelfische in die Reptilien verwischte (X. Ausgabe). 

Ein noch schlimmeres Kapitel ist die Systematik der Zzsche. 
Man kann ruhig behaupten, daß die einzige Unterscheiduug von 
Aristoteles in Knorpelfische und Knochenfische bis heute ein 
gewisses Maß der Berechtigung behalten hat. Nach seinem Ver- 
halten war die Ausscheidung der Cetaceen aus dem Kreis der Fische 
durch Linné die zweite bedeutendere Leistung, die jedoch durch 
die oben erwahnte Verwischung zwischen Fischen und Amphibien 
kompensiert wird. Erst Buffon zog die Knorpelfische wieder zu 
den übrigen Fischen. Alle anderen Untersuchungen, auf die die 


Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 39 


Autoren so unendlich viel Mühe verwendet haben, alle Zwischen- 
gruppen sind untergegangen, wie sie entstanden sind. Aus Spix 
Darstellung erhellt nur das eine, wie unendlich viel geeigneter die 
Fische für vergleichend-anatomische Fortschritte sind, als für zoo- 
logisch-systematische. 

Was nun die Wirbellosen betrifft, so habe ich schon ander- - 
wärts betont (koisches Tiersystem 1904), welch wichtiger Gradmesser 
für die Wissenschaftlichkeit der Zoologie in verschiedenen Zeiten 
ihre Abtrennung von den Wirbeltieren war. Schon die voraristo- 
telische Systematik (Democrit, Hippokratik) war über diesen 
Punkt klar und die weitere Einteilung hat auch Aristoteles zu- 
nachst- aus ihr entnommen. : Das’ Mittelalter, Plinius folgend, 
gliederte die Wassertiere überhaupt den Fischen an und es war der 
Neuzeit beschieden, die Trennung allmählich wieder durchzuführen. 
Noch mehr als bei den Fischen erhellt aus Spix sorgfältiger 
Darstellung der Conchyliologie, wie aller Scharfsinn auf ein lücken- 
haftes Material angewandt unnütz ist, wofern dem realen Zustande 
des Materials nicht Rechnung getragen wird. Sein Hinweis auf die 
Notwendigkeit, die Tiere selbst in gleich sorgfältiger Weise wie die 
Schalen zu untersuchen, ist auch heute noch nicht ganz überflüssig. - 
Das Studium der Kapitel über Æz/omologie und Melminthologie 
wird Jedermann vollends die Überzeugung vermitteln, wie wenig 
die systematische Methodik aus ihrer Anwendung auf die 
Wirbellosen zu gewinnen hatte. Mochte auch die Abtrennung der 
Zoophyten durch Wotton, die der /7/usorzen durch Müller Taten 
sein, die dem heutigen Empiriker ungeheuer wichtig erscheinen, für 
die Vervollkommnung der zoologisch-systematischen Methode und 
damit auch für größere Wissenschaftlichkeit der Zoologie sind sie 
bedeutungsloser als die Entwicklung auch des kleinsten Zweiges 
der Säugetiersystematik.. Ja, die fortschreitende Geschichte der 
Deskription niederer Wirbellosen lehrt uns vielmehr, wie wenig Fort- 
schritte der Systematik gerade an die niedersten Formen des Lebens 
anknüpfen. 

S pix versagt sich ein Schlußwort und gibt sich lediglich noch. 
der Hoffnung hin, „daß auch in dem fossilen Vorkommen der Tiere, 
vom Zoophyten im ältesten Flötzgebirge an bis zu Katzen, Hunden, 
Bären in verschütteten Höhlen, den Schichten der Erde parallel die 
nämliche Stufenfolge herrscht, als diese göttliche architectonische 
Kunst der Natur durch vergleichende Anatomie und Zoologie an 
den noch lebenden Thieren hergestellt werden kann“. 


40 Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 


Soll die wissenschaftliche Stellung von Spix in seiner Zeit 
è präzisiert werden, so gehört er zur derjenigen Gruppe von Forschern, 
die, angeregt von den mächtigen Ideen der Naturphilosophie, sich 
der Empirie zuwandten und dabei nicht nur selbst fruchtbar wurden, 
sondern auch <wiederum anregend hätten wirken können. Aber ge- 
rade da war der Punkt, wo Unreiferen so schwer fällt, anzuknüpien. 
Es ist leicht, der spekulativen oder empirischen Richtung einer 
Schule à outrance zu folgen, aber schwer, den seibständigen Aus- 
gleich von beiden Richtungen in sich zu vollziehen. Es mag erstaun- 
lich scheinen, wenn wir Männer wie Oken, die Treviranus, 
J. F. Meckel, J. Ph. Walther, Heusinger, Burdach, C. G. 
‘Carus; Tiedemann und später Joh. Müller und!CZEsyea 
Baer zu einer Aussaat von Forscherindividualität gedeihen sehen, 
wie sie Deutschland weder vorher noch später erlebt hat. Rohe Empirie 
und ebenso rohe Spekulation überwucherte doch wieder. Spix ist 
. jenem Kreise beizuzählen. Dank der großartigen Anleitung, die er 
sowohl nach der philosophischen, als auch nach der empirischen 
Seite hin genossen hatte, war es dem noch nicht Dreißigjährigen 
möglich, dieses Werk zu vollenden, das zu allen Zeiten ihm einen 
selbständigen Platz in der Geschichte der deutschen Wissenschaft 
sichern wird. Es mag für Fachgenossen nicht ohne Interesse sein, 
daß H. St. Chamberlain in seinem neuesten Werke (Immanuel 
Kant, München, Bruckmann 1906) das Werk von Spix als ein noch 
heute lesenswertes empfiehlt. In seiner Encephalogenesis lehnt Spix 
sich an damalige Modespekulation an; man wird diese, seiner mehr 
spekulativen Tätigkeit entsprungenen Schrift keine große Bedeutung 
mehr zuerkennen. Mit Martius reiste er später nach Brasilien, nach- 
dem er durch sein Kustodiat an der Münchener Zoologischen Sammlung 
offiziell zur Empirie verurteilt war. Man kennt den Ausgang. Reich 
mit Sammlungen naturhistorischer und ethnographischer Objekte 
beladen, kehrten die Reisenden zurück, Spix bereits mit zerrütteter 
Gesundheit. Ohne seine groß angelegten und weitsichtigen Pläne — 
Spix ist Begründer der Münchener paläontologischen Sammlung — 
durchgeführt zu haben, starb er sechs Jahre nach der Rückkehr im 
Alter von fünfundvierzig Jahren. 


Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. AI 


III. 


Oscar Schmidt. Die Entwicklung der vergleichenden Anatomie. 
Fin Beitrag zur Geschichte der Wissenschaften. Jena 1855. 


Es hat den Anschein, als sei es sogar der deutschen Literatur 
auf dem Gebiete der Biologiegeschichte bisher vergönnt gewesen, nur 
Sekundäres zu leisten. Ein solches Allgemeinurteil drängt sich auf, 
wenn wir bereits an die dritte Hauptarbeit gelangen, die unser Ge- 
biet betrifft und die, wie die früher besprochenen, ja noch mehr 
als jene, ein Torso geblieben ist. Eine innere Notwendigkeit dafür, 
daß die Geschichte der Biologie nicht der der Chemie, der Medizin, 
der Literatur, der Kunst Ebenbürtiges an die Seite zu stellen hat, 
liegt nicht vor. Es sei denn, daß es besonders schwierig sei, bio- 
logisch-empirische Übersicht über das Einzelwissen und Anwendung 
philosophischer und historischer Methode miteinander zu verbinden und 
weil diese Verbindung im Leben des Einzelnen erst spät fruchtbar, 
weniger dankbar scheinen mag, als die mehr augenfällige, bandefiillende 
ausschließlich empirisch orientierte Arbeit. Wie die Werke von Carus 
und Spix, so ist auch das von O. Schmidt ein jugendliches, der Aus- 
druck einer gewissen Selbständigkeit, die sich noch eigene Probleme 
stellt, dabei mit rasch Errafftem und wenig sorgfältig Verarbei- 
tetem sich begnügt, um schließlich nach besserer Einsicht die Flinte 
ins Korn zu werfen. Im ganzen dachte sich wohl O. Schmidt 
sein Büchlein von 144 Seiten als eine Art von Ergänzung zum 
Spixschen Werke nach der vergleichenden Anatomie hin. Es war 
in ihm aus Interessen der Universitätsjahre herausgewachsen. Der 
Glanz von Cuviers umfassendem und geordnetem Wissen, dessen 
helles Licht in einem ganzen Diadem neben ihm erstrahlender Edel- 
steine der französischen Forschung am Jardin des Plantes sich brach, 
erweckte die Frage nach der Herkunft dieses Lichts und konnte 
wohl einen jungen Mann von Schmidts Begabung und offenem 
Sinne beunruhigen und in seinem Innern volle Teilnahme für die 
Geschichte der vergleichenden Anatomie erzeugen. 


Anstoß und Grundlage zu geben, ist sein Zweck. Er gibt 
von vornherein zu, seine Arbeit sei der Erweiterung bedürftig. Er 
beabsichtige keine Geschichte der vergleichend-anatomischen Ent- 
deckungen zu geben, nimmt aber ‚das Verdienst in Anspruch, 
zum ersten Male eine Darstellung des Entwicklungsganges der ver- 
gleichenden Anatomie gegeben zu haben“; er hofft, daß nicht nur 


42 Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 


die Fachgenossen ‚darin die Erfüllung eines Desiderates sehen, 
sondern. daß man auch von einem allgemeinen wissenschaftlichen 
Standpunkte ihm die Teilnahme nicht versagt“. Beide Hoffnungen 
sind indes nicht in Erfüllung gegangen und das Verdienst der „Erst- 
maligkeit um’ jeden Preis‘ ist gewiß ein mäfßiges. Von den zwei 
Einwürfen, die Schmidt a limine ablehnt, ließe man wohl den, 
daß er keine Geschichte der Entdeckungen geben will, gerne fallen. 
Wer einigermaßen das Wesen unserer Wissenschaft kennt, weiß, 
welch untergeordneten Rang Entdeckungen gerade in ihr ein- 
nehmen. Als ob Entdeckungen Merkmale eines Denkprozesses 
sein könnten! Der andere Einwurf, den Schmidt gewartigt, 
aber ablehnt, ıst* der. daß "er nicht “mit A+i1s toimelesaece 
Anfang mache. Das ist ein Vorwurf, dessen Gewicht er wohl 
spürt. Wie weit Aristoteles für die zoologische Systematik 
mafigebend gewesen sei, dafür verweist er auf Spix, der, unsern 
obigen Ausführungen zufolge, Aristoteles doch auch nur ober- 
flächlich gekannt hat. Die vergleichende Anatomie aber lehne 
sich "nieht “an Arıstoteles an, sondern arbeite‘, Ssiche maß. 
hängig von der von ihm schon gehandhabten Methode empor, 
ist deshalb auch ohne besondere Rücksicht auf ihn verständlich, so- 
bald man nur die Hauptgesichtspunkte seiner Anordnung kennt.“ 
Brandis, der Philosophiehistoriker, hat hier freilich gleichzeitig 
besser Bescheid gewußt. Die ganze Art von Schmidts Urteil 
verrät natürlich nur die tiefste Unkenntnis und folglich auch gegen- 
über Spix eine unerlaubte Kritiklosigkeit. Der Vorwurf, dem Schmidt 
präsumtiv entgegentritt, bleibt aiso nicht nur zu Recht bestehen, 
sondern er ist in verschärftem Maße zu erheben, weil die Nicht- 
berücksichtigung lediglich der Unwissenheit von Schmidt entsprang, 
nicht aber einer Kritik, wie er sie durch obigen Satz vorspiegelt. 
Ja, es gesellt sich zu ihm ein zweiter, der Schmidt nicht erspart 
werden kann. Wer die Geschichte einer Wissenschaft schreiben 
will, muß wissen, welche Stellung sie im Organismus der Wissen- 
schaften überhaupt einnimmt, er muß ihren Umfang und Inhalt als 
Teil im Ganzen und als Ganzes, das in organisch verbundene 
Teile gegliedert ist, kennen und abzuschätzen wissen. Solcher Ein- 
schätzung entsprang naturgemäß das Bedürfnis bei Spix, seinen 
historischen Ausführungen ein logisches Kapitel vorauszusetzen. 
Noch nötiger als für die zoologische Klassifikation wäre dies aber 
bei einer vergleichenden Anatomie und deren Geschichte. Hier zeigt 
schon die widersinnige Bezeichnung dieser Wissenschaft den Ab- 


Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 43 


grund methodischen Unvermögens, über den in unserer unreifen 
Wissenschaft Übereinstimmung von Tradition und Konvention dem 
Einzelnen hinweghelfen. Anatomie heißt Auflösung eines organischen 
konkreten Tatbestandes in seine natürlichen Teile, also ‚Analysis 
Sum eni zur reden. Sie ist -eine Analyse \er- 
gleichen das Gegenteil; es ist eine Synthese abstrakter Art, oder 
wenigstens die Basis eines solchen, ein Begriff, der mit dem der 
Anatomie garnicht zusammengespannt werden kann, am allerwenigsten 
im Verhältnis eines Adjektivs. Oder können wir etwa analog von 
„bestimmender Ausdehnung‘, von ,,zerst6rendem Aufbau‘ reden? 
Ail das und noch mehr dazu hat Schmidt offenbar nicht einmal 
gefühlt, geschweige denn, daß er eine logische Analyse zur Basis 
seiner Geschichte gemacht hätte. Auf diesem Punkte liegen die 
schwersten Schäden des Büchleins. Andererseits hat es für den völlig 
Unwissenden das Anziehende oberflächlicher Darstellung, und dieser 
Reiz wird noch dadurch erhöht, daß Schmidt geschickt gewählte 
Proben der von ihm benutzten Schriftsteller in einem längeren An- 
hang widergibt, Belegstellen, die geeignet sind, Interesse zu wecken. 

Die Beschaffenheit der einschlägigen Literatur ist nämlich 
eine eigentümliche. Die Hauptwerke für die vergleichende Anatomie 
dürften nur auf ganz großen Bibliotheken vollständig zu finden sein. 
Severinos Zoologia democritaea ist selten, Collins kommt seit 
Jahren nie in unsere antiquarischen Kataloge, ebenso Vicq’ d’ Azyr. 
Mit die besten und originellsten vergleichenden Anatomen haben 
wenig geschrieben, namentlich wenig Zusammenfassendes, so Per- 
Bam ler unter SKıielmeyer,klaanower Das seschiehtliche 
Material ist vielfach in der reichen normal- oder pathologisch-ana- 
tomischen und zoologischen Literatur zerstreut. Die vergleichend- 
anatomisch ausgezeichneten Verallgemeinerungen aus der deutschen 
Naturphilosophie verstecken sich unter einem Wust von philo- 
sophischer Spekulation, der kaum zu durchdringen ist. Solche Um- 
stände sind begreiflicherweise schon ungünstige Bedingungen für 
das Studium der Geschichte einer Wissenschaft. Schmidt macht 
nun einige der namhaftesten Schriftsteller in verdienstvoller Weise 
zugänglich und dafür dürften inm die meisten Leser dankbar sein. 
Eine auch nur einigermaßen abgerundete Bearbeitung seines Themas 
ist ihm jedoch nicht gelungen. 

Shi tabesinnt mie Ve A Severino lund seiner Analyse 
von dessen Zootomia democritaea (Nürnberg 1645), „um an einen 
Namen anzuknüpfen“. Ein Anfang, wie er ihn hier setzt, ist ein 


44 Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 


durchaus willkirlicher. Es müßte nicht zu schwer fallen, Severinos 
Anteil von dem seines Lehrers Jasolinus, eines Epiroten, ferner 
von dem Ingrassias auszuscheiden, ganz abgesehen davon, daß 
Severinos Tätigkeit in die Zeit des Emporblühens der italienischen 
Aristotelik fällt. Man würde richtiger Severino als denjenigen 
Ausläufer der italienischen Anatomie des XVI. Jahrhunderts be- 
trachten, welcher sich der Durchführung der anatomischen Technik 
an einer Menge von Tieren befleißigte, dabei erst noch ohne zu 
wissen, was im Norden unterdessen in ähnlicher Richtung geschah. 

Nebenbei weist Schmidt darauf hin, daß die Bezeichnung 
Anatomia comparata zuerst von Fr. Baco gebraucht worden sei. 
Es mag heute von größerem Interesse sein als zu Schmidts 
Zeiten, daß Baco darunter die Vergleichung individueller Variation 
und krankhafter Abweichungen verstand. Hätte doch von vorn- 
herein die vergleichende Anatomie einen anderen Charakter an- 
genommen, wenn sie stets von dieser erst spät errungenen und 
anerkannten Basis ausgegangen wäre, auf der die heutige Morpho- 
logie steht, die erst nach langen Umwegen wieder dazu gekommen 
ist, das sich Zunächststehende zuerst zu vergleichen. Daß bei der Un- 
kenntnis Schmidts über die Grundlagen, dieSeverino zu Gebote 
standen, sein Erstaunen über die Naivität dieses Anfanges groß bleibt, 
ist nicht besonders wunderbar und bedarf keiner weiteren Analyse. 
Ohne Rücksicht auf höchst beachtenswerte morphologische Fakta, 
Zz, B. die Versleichung des Vogelskeletts mit dem der Säusekler- 
durch Belon, die vergleichende Entwicklungsgeschichte der Bolog- 
neser Schule u. s. w., wendet sich Schmidt Willis zu um 
wegen einiger gehöriger Galenismen, die natürlich Schmidt als 
solche nicht zu beurteilen weiß, zu bewundern. Ebenso entgeht 
ihm begreiflicherweise der Aristotelismus in Perrault. | 

Im zweiten Kapitel läßt er F. Redi mit einigen Ausfällen 
Epoche machen, Valisneri kommt nur als Zeuge für Redis 
feine Bildung vor. Von Malpighi berichtet er Äußerlichkeiten. 
Swammerdam schildert er nach der von Boerhave verfaßten 
Biographie. Anscheinend kommt auch Leeuwenhoeck kurz zur 
Sprache, dann die Sammelwerke von Blaes und Valentini. Wenn 
er weiterhin findet, Haller habe durch Hebung der Physiologie bei- 
nahe nur indirekt Bedeutung für die Entwicklung der vergleichenden 
Anatomie erlangt, es lasse sich aber ,,im.Einzelnen wenig über 
seine positiven Leistungen in der vergleichenden Anatomie berichten‘, 
so beweist er wenig Kenntnis von Hallers Werken selbst. Daß 


Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 45 


Buffons Mechanismus sich von der voraufgehenden französischen 
Physiologie ableitet, weiß Schmidt nicht. Auch war Buffon nicht 
der einzige, der morphologische und physiologische Einheit ver- 
wechselt hat, wie man nach Schmidt glauben könnte. Das ge- 
schieht vielmehr täglich und passiert Jedem, der sich dieser Klippe 
nicht bewußt ist und nicht merkt, daß ihre Überwindung einer der 
wesentlichsten Zeichen der Vervollkommnung organischer Natur- 
betrachtung ist. Camper, der unruhige, vielseitige, geistreiche, 
künstlerische, wird mit ausgesuchter Vorliebe behandelt, auch aus- 
führlicher als irgend ein andererer vergleichender Anatom durch 
Schmidt einsesliedert.. - Mit "Al. Monro d. ]. und’ einer kurzen 
Notiz über Blumenbach schließt das Kapitel. 

Zur Beurteilung von Schmidts Darstellung Vicq d’Azyrs 
und Kielmeyers fehlt mir die Vorkenntnis von deren Werken, 
die ich bisher nie im Original einzusehen Gelegenheit gehabt habe. 

Was Schmidt über Et. Geoffroy vorbringt, verrät eben- 
solche Unkenntnis von der ganzen Breite der empirischen Verdienste 
Geoffroys, wie auch von seiner historischen Bedeutung. Um so 
wunderlicher nimmt sich die Zurückweisung von Geoffroys Schädel- 
lehre aus, als kein kritischer Osteologe heute finden wird, die Grund- 
lage, aut der © Schmidt fuße, ser acceptabel: > Dar zeist sich 
auf s deutlichste, wie fatal und unwissenschaftlich es ist, einen 
Forscher nach dem Stand späteren Wissens zu beurteilen. Hier 
gibt es nur einen Maßstab, der wissenschaftliche Gültigkeit bean- 
spruchen dari: nur das Verhältnis des Forschers zu seinem 
Stor seniche dasjenige der Gegenwart zyu.-demselben 
So muß und dasi historischer Beurteilung zuorunde 
gelegt werden. Für Oken zeigt er einen gewissen bon sens, 
ohne jedoch im Verständniss für ihn tiefer zu dringen. Wie die 
Generation O. Schmidts empfand, wie ihr Darwin und Haeckel 
erscheinen mußten, das versteht sich am besten aus den Worten, 
womit das Kapitel schließt: ,,... daß es wünschenswert wäre, ein 
neuer philosophischer Greifein träte auf, um das Vorhandene nach 
berichtigten Gesichtspunkten zu ordnen, und einer folgenden Gene- 
ration abermals Gelegenheit zum Kampf, das heißt, zur Bereiche- 
rung der Wissenschaft zu geben.“ 

Cuvier wird mit viel Liebe, aber auch ohne eigentlich histo- 
risch erfaßt zu sein, verarbeitet, Schmidt stand ihm zeitlich und 
fraditionell noch viel zu nahe. |. BE Meckel erledist er kurz und 
nicht treffend, verzichtet auch außerdem auf jede Berücksichtigung 


46 Burckhardt, Zur Geschichte und Kritik der biologie-historischen Literatur. 


auch der hervorragendsten Zeitgenossen von Oken und Meckel 
z. B. CG. Carus, Tiedemann, Treviranus etc damit mider 
selben resoluten Einseitigkeit beharrend, auf die er von Anfang an 
abgestimmt war. Was er im Abschluß voraussagt, ist heute erfüllt: 
„wir sind nahe daran, in ein Extrem umzuschlagen und so in Ent- 
wicklungsgeschichte (er meint Embryologie) aufzugehen, daß man 
mehrfach den Versuch gemacht hat, die Grundzüge des Tiersystems 
nur der Entwicklungsgeschichte zu entlehnen“. Aber auch schon 
damals fand er Grund zu der Klage, daß aus der vergleichenden 
Anatomie „in den letzten Jahrzehnten über der Freude und dem 
Eifer in den Detailentdeckungen die leitenden Ideen mehr und mehr 
geschwunden waren“. Wie viel mehr hätte er ihn heute gehabt! 
Hat doch R. Hertwig neuerdings ähnlichen Stimmungen in seinem 
. Votum an der Hamburger Naturforscherversammlung Ausdruck ver- 
liehen. | i 
Auch O. Schmidt kam zu keiner Uberarbeitung dieses Ver- 
suches, der bei aller Unvollkommenheit doch eine originelle Ader 
verriet, ein Ringen nach Bewußtheit, wo eine weniger wissenschaft- 
liche Nachwelt Aufgaben nicht einmal mehr zu sehen imstande ist. 


ZiLIBRANY 


Die systematische Stellung und Einteilung 
der. Myriopoden. 
Anschauungen und Erfahrungen 1758—1005. 


Von 


Dr. Curt Hennings, Privatdozent der Zoologie, 
Rostock 1. M. 


schaftlich begründete Systematik gibt, haben wohl wenige 
Tiergruppen in der Auffassung der Systematiker derartige 
Wandlungen durchgemacht, wie die Myriopoden: bei Linné 2 Gat- 
tungen mit 9 resp. 7 Arten, sind sie heute auf 4 Klassen verteilt, 
die 2 verschiedenen Cladi angehören! 


N eit der Zeit, da es überhaupt in der Zoologie eine wissen- 


Die Entwickelungsgeschichte des Myriopoden-Systems ist viel- 
leicht nicht ohne Interesse, zumal sich in ihr die verschiedene Auf- 
fassung wiederspiegelt, die im Wechsel der Zeiten über das ganze 
Phylum der Arthropoden herrschte. Rein historisch betrachtet, können 
wir diese Entwickelungsgeschichte in 3 Perioden gliedern, die erste 
von Linné 1758 bis zur Auffassung einer selbständigen Klasse 
dureh Beach 1814, die zweite von 1817. bis zur Beendisuns det 
ersten systematischen Durcharbeitung der Gruppe durch Latzel 
1884, und die dritte von 1884 ab: Ausbau der feineren Systematik 
und Auflösung in vier koordinierte Klassen. 

‘Aus rein praktischen Gründen, um sonst unvermeidlichen Wieder- 
holungen zu entgehen, wollen wir jedoch das Thema hier etwas 
anders disponieren. 


48 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


I. Von Linné bis zur Aufstellung einer eigenen Myriopodenklasse. 


Bei Linné [1758]') bilden bekanntlich die Insekten die V. Tier- 
klasse ; ihre siebente und letzte Ordnung sind die Aptera; hier um- 
fassen die Myriopoden in der letzten (dritten) Gruppe, welche durch 
„pedibus pluribus, capite a thorace discreto‘ charakterisiert wird, 
die beiden Gattungen Nr. 242 und 243: Scolopendra und Fulus, 
beides Namen, die er dem Aristotelischen Werke sso. ta [oa ent- 
nahm. Scopoli [1763], dem wir die erste entomo-geographische 
Studie, eine Kärnther Entomologie, verdanken, teilt die Insekten 
mehr nach äußerlichen Merkmalen ein; unter seinen Insecta pedestria 
finden wir auch Tausendfüßler aufgeführt. 

Hatte Linne das Hauptgewicht auf das Vorkommen und die 
verschiedene Ausbildung der Flügel als des vornehmsten Charak- 
teristikums der Insekten gelegt, so betonte Fabricius — wie es 
heißt, von seinem Lehrer Linne selbst dazu angeregt — vor allem 
die großen Unterschiede im Bau der Mundwerkzeuge. Sein erster 
Versuch einer systematischen Übersicht [1775], der ebensowenig 
glücklich war, wie einige folgende (— sie sollen daher auch hier 
unberücksichtigt bleiben —) teilte die Linné’schen Insecta in 8 
Ordnungen, deren fünfte als Unogata neben den Myriopoden auch 
die Arachniden und einen Teil der Hexapoden umfaßt (also den 
Aptera Linné’s minus Crustacea entspricht). Während Fabricius 
wenigstens die Gesamtheit der Myriopoden ein und derselben Gruppe 
einordnet, wies sie P. Rossi (Rossius) [1790] in seiner ,,etru- 
rischen Fauna“ ohne rechte Begründung zweien der Fabricius- 
schen Ordnungen, den Unogata und den Synistata zu. In einer 
späteren Arbeit läßt übrigens Fabricius |1793] sein System fallen 
und stellt für die Tausendfüßler nebst einigen Isopoden die Gruppe 
der Mitosata auf. 


1) Eine fast vollständige Bibliographie der Myriopoden von Linné bis zum Jahre 
1884 gibt Latzel in seinem klassischen Werk: ‚Die Myriopoden der österreichisch- 
ungarischen Monarchie II. Bd. Wien 1884“; die wenigen, von ihm übersehenen Schriften 
führt Karsch: Zoolog. Anzeiger VIII. Bd. 1885 und Berlin. Entomol. Zeitschr. XXX. 
1886 an. — Um das beigefügte Literatur-Verzeichnis nicht zu sehr anschwellen zu 
lassen, gebe ich dort nur die Arbeiten seit 1884, und diese auch nur, soweit sie sich 
speziell mit der Phylogenese und Systematik der Myriopoden resp. ihrer Klassen be- 
schäftigen, bei ihnen allein ist im Text die Jahreszahl in | ) beigefügt. Die übrigen 
Arbeiten, d. h. also einmal alle vor 1884 publizierten, dann aber auch alle diejenigen, 
deren Autor sich ohne eine eigene Meinung zu äußern, an einen anderen Forscher an- 
schließt (Lehrbücher z. B.) zeigen die Jahreszahl in [ ]. 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 49 


Nur wenige Jahre danach erschien die erste Studie Latreille’s 
[1796], dieses „scharfsinnigsten und ersten entomologischen Syste- 
matikers aller Zeiten“, wie ihn Gerstäcker nennt. Hier werden 
die Insekten (noch immer im Linné’schen Sinne!) zum erstenmal 
nicht nach der verschiedenen Ausbildung eines einzigen Körperteils 
eingeteilt, sondern unter Berücksichtigung der ganzen Organisation. 
Auf diese Weise kommt Latreille zu 14 Ordnungen, deren letzte 
unter dem hier zuerst auftretenden Namen Myriapoda!) außer den 
Tausendfüßlern auch Isopoden umfaßte. 

Eine Kombination des Linné’schen Systems mit dem des 
Fabricius, wie sie Illiger |1798| durch die Aufstellung der In- 
secta aptera mitosata versuchte, bedeutet hiernach einen entschiedenen 
Rückschritt. 

Ebensowenig erfolgreich war der Weg, den Fabricius |1799| 
in seiner letzten entomologisch-systematischen Veröffentlichung ein- 
schlägt: er teilt die Insecta nicht mehr in Ordnungen, sondern in 
(dreizehn) Klassen, deren VI. (zwischen den Odonaten als V. und 
den Unogaten = heutigen Arachnoideen als VII.!) seine schon früher 
aufgestellten Mitosata bilden. 

Frorzdem‘ erwies sieh. der Gedanke, Erinnes Insecta nicht 
mehr als einheitliche Klasse zu behandeln, sondern aufzulösen, als 
äußerst fruchtbar. Durch vergleichend-anatomische Studien gelangte 
zunächst Cuvier [1800] dazu, an Stelle der einen zwei Klassen, 
die Crustacea und die Insecta, zu setzen, welch letztere unseren 
Hexapoden + Arachnoideen + Myriopoden entsprechen. Kurz darauf 
entfernte Lamarck [1801] auch die Spinnentiere aus ihrer bis- 
herigen Stellung, indem er sie den beiden Cuvier‘schen Klassen 
koordinierte. 

Latreille [1802—1805|] schloß sich zunächst an Cuvier 
an und subsummiert die Myriopoden unter die Insekten, dann aber 
[1810] nimmt er Lamarck’s Dreiteilung an und nennt unsere Tiere 
Arachnida Myriapoda, um bald darauf [1817] zu seiner vorigen Auf- 
fassung zurückzukehren. 


1) Der Name Myriapoda ist zweifellos falsch gebildet, mag er nun von uvoids 
oder von uvgco abgeleitet sein; in ersterem Fall müßte er Myriadopoda, in letzterem 
Myriopoda lauten. Englische und französische Forscher haben trotzdem vielfach an 
der Schreibart Latreille’s festgehalten, was ja neuerlich durch die internationalen 
Nomenclaturregeln (vergl. v. Maehrenthal, diese Zeitschrift Bd. I) geboten erscheint. 
Bei deutschen Forschern dagegen finden wir trotzdem meist die Form Myriopoda, 
während die ursprüngliche Bezeichnung nur noch selten angewandt wird (z. B. von 
Verhoeff). = 


Zool. Annalen. II. 4 


50 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


Den letzten Schritt zur vollständigen Auflösung der Insecta 
Linné’s sollte Leach |1814] tun, der die Tausendfüßler unter dem 
Latreille’schen Namen Myriapoda als IV. Klasse den 3 anderen 
des Lamarck an die Seite stellte. Er selbst scheint aber zunächst 
von der Richtigkeit dieser Neuerung keineswegs überzeugt gewesen 
zu sein, denn kaum ein Jahr später [1815] ordnet er sie als Crustacea 
Myriapoda den Krebsen zu. — Es kann daher nicht wundernehmen, 
daß die Auffassung von der Vierteilung der Linné’schen Insecta 
sich nur langsam Bahn brach und daß die Stellung unserer Gruppe 
bis in die Mitte des XIX. Jahrhunderts den Gegenstand lebhafter 
Kontroverse bildete: an Latreille’s System vom Jahre 1802 (,,In- 
secta Myriapoda“) schlossen sich Mac Leay [1821], Kirby a. 


Spence |1819—1822| — die den neuen, nur durch seine Schwer- 
 falligkeit ausgezeichneten Namen Insecta haustellata aptera polypoda 
vorschlugen —, sowie Brandt [1841], Gervais [1847] und van 


der Hoeven [1850] an. Gestützt auf Latreille’s Anschauungen 
vom Jahre 1810 rechnen Lamarck |1815— 1822| und Burmeister 
[1837] die Tausendfüßler zu den Arachniden (ersterer unter dem 
Namen Arachnides antennées-tracheales e. p.). Leach’s Crustacea 
Myriapoda vom Jahre 1815 endlich nahmen Erichson [1840| und 
von Siebold [1848] an. — Unterdessen war aber Leach selbst 
[1817| durch intensive anatomische Studien zu einer besseren Be- 
griindung der Selbständigkeit seiner Myriopodenklasse gelangt und 
seiner Auffassung folgte dann auch Latreille |1825]. 

Diese hier skizzierten Bestrebungen, die mit dem XIX. Jahr- 
hundert einsetzten und deren Resultat die Auflösung der Linne- 
schen Insecta in 4 koordinierten Klassen war, mufìte notwendiger- 
weise eine andere Umwälzung zeitigen: Hatte Linne seine 6 
Klassen (Mammalia, Aves, Amphibia, Pisces, Insecta, Vermes) ohne 
weiteres nebeneinander gestellt, so war es jetzt nicht mehr möglich, 
die zu selbständigen Klassen erhobenen ehemaligen Unterabteilungen 
seiner Insekten den anderen 5 Klassen zu koordinieren, es machte 
sich also das Bedürfnis nach einer höheren Rangstufe fühlbar. In 
richtiger Erkenntnis dieser Lücke im System stellte Cuvier [1812] 
seine Typentheorie auf, durch welche bekanntlich 4 Tierkreise (Verte- 
brata, Mollusca, Articulata und Radiata) als höchste und ihrerseits 
erst in Klassen zu teilende Stufen eingeführt werden. Schon!) La- 
marck [1816| erkannte aber den Gegensatz, in welchem die Anne- 


1) Wir werden jedoch weiter unten sehen, daß zu allen Zeiten nicht wenige 


Forscher an Cuvier’s Auffassung festhielten! 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. SI 


liden durch den Mangel gegliederter Extremitäten zu den eigent- 
lichen Gliedertieren standen; Latreille |1825| blieb es vorbehalten, 
für die 4 Klassen dieser letzteren einen eigenen Tierkreis unter dem 
Namen Condylopoda einzuführen; diesen Namen änderte v. Siebold 
[1845] in Arthropoda, wofür dann Lancaster [1881] Gnathopoda 
vorschlug. 

Fiir die folgenden Jahrzehnte galten die Myriopoden nunmehr 
als eine einheitliche, den Crustaceen, Arachniden und Insekten 
koordinierte Gliedertierklasse. 


II. Auflösung der Myriopoden in selbständige Gruppen. 


Parallel mit der zunehmenden Kenntnis der Organisation unserer 
Tausendfüßler erweiterte sich auch die Formenkenntnis. Die ge- 
nerische Zweiteilung, wie sie Linné noch für ausreichend erachtete, 
genügte bald nicht mehr, um die immer größer werdende Zahl der 
bekannten Species aufzunehmen. Latreille [1802—1805] unter- 
schied daher bereits 2 Familien, die er Chilognatha (= lus Linné) 
und Syngnatha (= Scolopendra Linné) nannte und die nach Auf- 
stellung einer Myriopodenklasse zu Ordnungen erhoben wurden. Den 
Namen Syngnatha vertauschte Latreille [1817] selbst mit C’hxlo- 
poda, den Namen Chilognatha ersetzte später Gervais |1844| durch 
Diplopoda. Das XIX. Jahrhundert lehrte aber außer solchen Tieren, 
die einer dieser beiden Ordnungen zu subsumieren waren, auch 
3 kleinere Gruppen kennen, die zu gewissen Zeiten und teilweise 
auch heute noch den Myriopoden zugerechnet werden; es sind dies 
die Onychophoren (Peripatiden), die Pauropoden und die Symphylen 
(Scolopendrellen). 

Als Peripatus julformis wurde der erste Vertreter der Onycho- 
phoren von Guilding [1826] beschrieben und zu den Mollusken 
gestellt. Bald erkannte man, daft die neue Form nicht zu den 
Weichtieren gehören könne, allein es ließ sich zunächst keine Eini- 
gung über ihre systematische Stellung erzielen: Gervais |1836] 
führte für sie eine eigene Klasse ein als Zwischenglied zwischen den 
Myriopoden und Chaetopoden; die Mehrzahl der Zoologen (z. B. 
Vogt |1851]) betrachtete dagegen den ?eripatus als einen aber- 
ranten Gliederwurm, bis Moseley |1873— 1875| durch anatomische 
‚Studien dazu gelangte, für ihn eine selbständige Gruppe, die ,,Pro- 
tracheata“, als Mittelform zwischen Anneliden und Arthropoden zu 
schaffen; diesen Namen änderte Balfour [1880] in Prototracheata, 

4* 


52 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung Per Myriopoden. 


wodurch noch mehr betont wurde, daß hier zum erstenmal ın der 
phylogenetischen Entwickelung des Tierreichs Tracheen aufträten. 
— Diese Auffassung wurde allmählich verdrängt durch immer 
schärferes Betonen der Verwandtschaft mit den Arthropoden: nach- 
dem eine Reihe weiterer Arten bekannt geworden war und Blain- 
ville [1840] für sie den Namen Malacopoda gewählt hatte, den 
Grube [1853] in Orychophoren änderte, wurde die Gruppe schließ- 
lich als Ordnung den Myriopoden beigestellt; als Vertreter dieser 
letzteren Anschauung sei Latzel |1880— 1884| genannt. — Hier- 
gegen erhob sich bald von verschiedenen Seiten Widerspruch: un- 
gefähr gleichzeitig zogen Kingsley (1894) und Boas (1894 und 
1898) die Zugehörigkeit der Peripatiden nicht nur zu den Myrio- 
poden, sondern überhaupt zu den Arthropoden in Frage; auch 
Kenyon (1896) will in ihnen keine echten Gliedertiere sehen, son- 
dern eine isoliert stehende Gruppe. Gegen die Moseley’sche Be- 
zeichnung als Protracheata und gegen die Bedeutung dieser Tiere 
als einer Mittelform zwischen Myriopoden und Anneliden opponierte 
Heymons (1901), der das Vorkommen von Tracheen — wohl der 
hauptsächlichste „Arthropoden‘-Charakter des Perzpatus — durch 
heterophyletische Entstehung (bei den Onychophoren einer- und den 
Insecta + Myriopoda andererseits) erklärte. Trotzdem werden sie 
bisweilen auch heut noch als eine eigene Arthropoden-Klasse auf- 
gefaßt, so von Bouvier (1900) und Lancaster (1904). Die Frage, 
die schon zu Gervais’ Zeiten diskutiert wurde, harrt demnach 
noch immer ihrer endgültigen Lösung. 

Die Pauropoda wurden bereits von ihrem Entdecker Lubbock 
(1866) den Myriopoden zugerechnet. 

Die Gattung .Scolopendrella, von Gervais [1836] entdeckt 
und als Geophilus junior beschrieben, dann vom selben Autor [1839] 
als neue Geophilidengattung und bald darauf von Newport |1844] 
als Vertreter einer eigenen Familie (Scolopendrellidae) aufgestellt, 
wurde von Ryder [1880] zum Repräsentanten einer besonderen 
Arthropoden-Ordnung, der Symphyla erhoben. Diese Symphylen 
subsummiert Packard [1881] den Thysanuren, doch wies Wood- 
Mason |1883] ihre Zugehörigkeit zu den Myriopoden nach; ihm 
folgten Latzel [1880— 1884] und die neueren Autoren (mit wenigen 
Ausnahmen: Kenyon [1896] z. B. stellt Scolopendrella zwischen 
die Diplopoden und Thysanuren). | 

Die dritte und letzte Periode in der Geschichte des Myrio- 
poden-Systems war, wie oben gesagt, durch die Auflösung dieser 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 53 


Tiergruppe in 4, einander sowie den Crustaceen, Arachnoideen und 
Hexapoden koordinierte Klassen charakterisiert. Parallel und teil- 
weise voran ging den dahin zielenden Bestrebungen die Erkenntnis, 
daß die bisherigen Gliedertierklassen sich in 2 oder 3 höhere Gruppen 
zusammenfassen ließen, eine Erkenntnis, die im extremsten Fall in 
der Postulierung gipfelte, den Gliedertierkreis als unnatürlich über- 
haupt aufzugeben. 

Der Unterschied in Bau und Funktion der Respirationsorgane 
fand zunächst seinen Ausdruck darin, daß man die Crustaceen als 
Branchiata den übrigen Klassen als den Tracheata gegenüberstellte: 
Mac Leod [1879], Zograf [1883], Grassi [1888], Lang [1889], 
Cholodkowski [1891] Kennel [1891], Jaworowski [1894], 
Haeckel [1896]') u. a. Ich beschränke mich darauf, hier nur die 
Auffassung zweier Autoren genauer wiederzugeben und zwar der 
Übersichtlichkeit wegen in Form eines Stammbaumes: 


Zograf |1883] 


Ur-Arthropoden 
HEX 


Branchiata-Crustacea Tracheata 


an 


weniger gegliederte Formen 


SE 
CA 


Protopauropus 
ein] | Sr Mi 
Arachnoidea Pauropus Chilognatha Protosymphyla 


A x 


Archipolypoda Chilopoda Symphyla 
Thysanura 


Scudder |1882] hatte unter dem Namen Archipolypoda eine 
Anzahl fossiler Myriopodengattungen, darunter auch Zuphoberıa 
Meek a. Worthen |1868], die er als nächste Verwandte der Diplo- 
poden auffaßte, zu einer Ordnung vereinigt; ihnen hatte er die Proto- 
syngnatha (Palaeocampa Meek a. Worthen [1865]) als Vorläufer der 
Chilopoden gegenübergestellt. 


1) Auch nachdem der Ausdruck Tracheata seine phylogenetische Bedeutung 
verloren hatte, wird er, z. T. schon von den genannten Autoren und vielfach auch 
noch heut gleichsam als Abkürzung für ‚„Landarthropoden‘“ benutzt. 


54 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


Kennel [1891] 
Ur-Arthropoden. |. = 


Crustacea  Peripatiformes (hypothetische, peripatus-ähnliche Ur- 

ER Tracheaten) 
Onychophora + Chi-|“ \{ Diplopoda + Pauropoda + 
lopoda — Hexapoda \Symphyla + Arachnoidea 


Die Vereinigung der Arachnoideen mit den anderen Luft- 
atmern war aber eine wenig natürliche und konnte nicht ohne Wider- 
spruch bleiben. Der erste, welcher die polyphyletische Entstehung 
der Landarthropoden behauptete und demgemäß die Hexapoda + 
Myriopoda (unter dem Namen Insecta) den Arachnoideen einerseits 
und den Crustaceen andererseits entgegenstellte, war Lancaster 
|1881|. Für diese Dreiteilung der Arthropoden in 1. Branchiata = 
Crustacea, 2. Acerata = Limulus + Arachnoidea, 3. Antennata = 
Hexapoda — Myriopoda treten zahlreiche Forscher ein, wie Bertkau 
[1884], Kingsley ]1885], Claus [1887], Korschelt und Heider 
[1892]. Was speziell die dritte Gruppe, die Antennata, betrifft, so 
stellt Claus (1886) auch die Onychophora hierher, während Haase 
(1886) für die beiden Gruppen Hexapoda und Myriopoda unter be- 
sonderer Berücksichtigung der Segmentalorgane einen gemeinsamen 
Ursprung von den Symphyla postuliert; Bruce [1888] dagegen sieht 
in den Tausendfüßlern nur niedrig organisierte oder gar degenerierte 
Insekten, und Bernard (1896) sucht die enge Zusammengehörigkeit 
der Antennata dadurch zu beweisen, daß er ihre Extremitäten aus 
den ventralen Parapodien, ihre Tracheen aus den dorsalen Borsten- 
drüsen der Anneliden entstehen läßt. — Aber erst seitdem Hey- 
mons (1901) durch ausgedehnte morphologische und ontogenetische 
Studien die Dreiteilung des Arthropoden(-sub-)phylums fester als 
bisher begründete, gelangte sie zu allgemeinerer Anerkennung; Hey- 
mons führt für die 3 Gruppen neue Bezeichnungen ein und nennt: 
1. Teleiocerata die Crustacea + Trilobita, 2. Chelicerata die Gigan- 
tostraca + Arachnoidea, 3. Atelocerata die Myriopoda + Hexapoda. 

Ließen die bisher besprochenen Autoren bei ihrem Bestreben, 
die Arthropoden-Klassen zu 2 resp. 3 höheren Gruppen zusammen- 
zufassen, schon vielfach erkennen, daß sie nicht eine mono- sondern 
eine di- resp. triphyletische Abstammung der Gliedertiere von den 
Gliederwürmern annehmen, so tat Oudemans (1886) den letzten 
Schritt in dieser Richtung, indem er die „sogenannten Arthropoden“ 
in eine ganze Reihe selbständiger, voneinander unabhängiger Gruppen 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 55 


aufléste. Ihm gegenüber betonte allerdings Bernard (1896) die 
enge Zusammengehörigkeit der Arthropoden. Eine internationale 
Umfrage (1897), an deren Beantwortung sich Bernard, Car- 
Denter, Claus, Hansen, Hutton,)Jaweromwskin Kınasley, 
iameaster,. Pocock und’ Stebbins, beteilisten, konnte keine 
allgemein angenommene Antwort in dieser phylogenetischen Kontro- 
verse zeitigen, und so sehen wir, daß z. B. Gaskell (1901) von den 
Protostraca, den Ur-Crustaceen, sämtliche Gliedertiere (und nicht 
nur diese, sondern — durch die Cephalaspiden und Ammocoetes — 
auch die Vertebraten) ableitet, während Packard (1903) für die 
Arthropoden nicht weniger als 5 gesonderte Phyla aufstellt: 1. Palaeo- 
poda = Trilobita + Merostomata + Arachnoidea, 2. Pancarida = 
Crustacea, 3. Meropoda = Pauropoda + Symphyla + Diplopoda, 
4. Protracheata = Onychophora, 5. Entomoptera = Chilopoda + 
Hexapoda. 
Aber gerade die Anschauung von der polyphyletischen Ab- 
stammung der Arthropoden hat jederzeit eine nicht geringe Anzahl 
von Forschern veranlaßt, von der Aufstellung eines eigenen Kreises 
für diese Tiere abzusehen: man suchte zu beweisen, daß ein ein- 
heitliches, in sich abgeschlossenes Phylum nur dadurch zustande 
käme, daß man Gliedertiere und Gliederwürmer vereinigte, was ja 
bereits Cuvier [1812] (s. o.) getan hatte. Cuvier’s Bezeichnung 
„Articulata“ fand allerdings wenig Anklang, an ihrer Stelle wurden 
neue Namen vorgeschlagen; es folgten einander: Annulosa Mac 
Leay [1819], Entomozoaria Blainville [1832], Arthrozoa Bur- 
meister [1845], Entomozoa oder Annellata Milne Edwards 
[1855], Annulosa Huxley [1856], Appendiculata Lancaster [1878]. 
Die neueste Studie über die Zusammengehörigkeit der Cuvier- 
schen Articulata verdanken wir Lancaster (1904), der folgender- 
mafsen gruppiert: 
Phylum: Appendiculata. 
Subphylum 1. Rotifera 
» 2. Chaetopoda 
A 3. Arthropoda (wofür derselbe Autor bereits 
früher (1881) ,,Gnathopoda“ vorgeschlagen. 
Nach der Ausbildung der Kiefer und der Anzahl der präoralen 
Segmente unterscheidet er dann innerhalb der Arthropoden 4 „Grade“: 
I. Monognatha Monoprosthomera = Klasse Onychophora (als 
,Protarthropoda‘ den sämtlichen übrigen ,,Euarthropoda“ 
genannten Klassen gegenübergestellt), 


Ÿ 


56 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


2. Dignatha Monoprosthomera = Klasse Diplopoda, 

3. Pantagnatha Diprosthomera = Klasse Arachnoidea, 

4. Pantagnatha Triprosthomera = Klassen Crustacea, Chilo- 

poda, Hexapoda. 

Wenden wir uns nunmehr speziell den Tausendfüßlern zü, so 
sehen wir, daß als erster Packard [1883] an einer gemeinsamen 
Abstammung der hierher gezählten Gruppen zweifelte: er hält Sco- 
lopendrella für eine Thysanure, Palaeocampa für eine Neuropteren- 
larve und sieht in den Chilognathen, denen er die Pauropoden an- 
schließt, eine ältere, in den Chilopoden eine jüngere Abteilung der 
Arthropoden. Auch Grassi (1886) stellte schon die Symphyla + 
Diplopoda (nebst Crustacea und Arachnoidea) den Hexapoda + 
Chilopoda + Onychophora gegenüber, weil das einzige, der Entlee- 
rung der Genitalprodukte dienende und deshalb allein erhaltene Paar 
von Segmentalorganen bei den ersteren nahe dem vorderen, bei den 
letzteren nahe dem hinteren Köperende sich findet. Pocok (1887) 
erhob die Chilopoden und Diplopoden zu Klassen und postuliert 
einen scharfen Gegensatz zwischen den letzteren einerseits und den 
Chilopoden + Hexapoden andererseits, wobei er sich auf die Lage 
der Genitalöffnungen, sowie auf die Ausbildung der Beine, Kiefer 
und Stigmen stützt. Daraufhin will dann Kingsley (1883) die 
Chilopoden überhaupt mit den Hexapoden zn einer einzigen Klasse 
vereinigen, während Fernald (1890) von einer solchen Vereinigung 
nichts wissen will, sondern den Stammbaum der Myriopoden mit 
einem Fragezeichen beginnen und in keiner Verbindung mit dem 
der Hexapoden stehen läßt. -- Auf die systematischen Anschau- 
ungen Zograf’s [1883], Kennel’s (1891), Packard’s (1903) und 
Lancaster’s (1904), die sämtlich für die Auflösung der Myrio- 
poden eintreten, habe ich oben schon hingewiesen. Zograf (1892) 
unterwarf übrigens sein System einer Revision und näherte sich der 
Auffassung Kennel’s. — Auch fernerhin trat Kingsley (1893) 
für die Vereinigung der Hexapoda und Chilopoda zu einer einzigen 
Klasse ein, die er Insecta nannte; Bollmann (1893) befürwortet 
das gleiche, nennt die Klasse aber Ethymochila. 

Diesen Bestrebungen gab Pocock (1893) ihren Abschluß da- 
durch, daß er die Pauropoden, Symphylen und Diplopoden als ,,Pro- 
goneata“ den ,,Opisthogoneata‘‘ = Chilopoden + Hexapoden, gegen- 
überstellte; jede dieser beiden Gruppen kann heut als ein Cladus 
des Subphylums Atelocerata gelten. 

Der Ausdruck ,,Myriopoda“ hat somit seine systematische Be- 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 57 
deutung verloren und wird nur noch als ein abkürzender Sammel- 
name angewandt für die 4 Arthropodenklassen der Symphyla, Pauro- 
poda, Diplopoda und Chilopoda. 


Ill. Das System der Diplopoden. 


Die Arten der Linné’schen Gattung ‘lus [1758] wurden, 
wie bereits erwähnt, von Latreille [1802 — 1805| zu einer Familie, 
den Chilognatha, vereint. Gleichzeitig behielt er den Genus-Namen 
Fulus nur für einige wenige Arten, wie Linné’s sabulosus und 
terrestris bei und führte als neue Gattungen Glomeris und Poly- 
desmus ein. Für die Linnésche Scolopendra lagura, die übrigens 
schon Scopoli [1763] aus der Gattung Scolopendra entfernt und 
zu Fulus gerechnet hatte, stellte Latreille dann eine dritte neue 
Gattung, Pollyxenus, auf. (Da dieser Name ethymologisch falsch 
gebildet war, so wird er von den meisten neueren Autoren in 
Polyxenus geändert.) Bald aber erschien Latreille selbst [1806] 
die Familie als eine zu niedrige Rangstufe und er erhob die Gruppe 
zu einer Ordnung; als solche wurde sie, zuletzt unter dem von 
Gervais [1844] vorgeschlagenen Namen Diplopoda, bis in die 80er 
Jahre des vorigen Jahrhunderts aufgefaßt. 

Den vier Latreille’schen Gattungen gesellte dann Leach 
[1814] eine fünfte, Craspedosoma, hinzu, welche er in die Nähe von 
Fulus, zur Familie der Juliden, stellt; außer dieser Familie unter- 
scheidet er noch zwei weitere, die Glomeriden und die Polydesmiden. 

Vergleichend-anatomische und systematische Studien einerseits 
|1831— 1841], und andererseits die Entdeckung einer größeren Zahl 
neuer Gattungen, wie ‚Sphaerotherium [1833], Sprrostreptus [1833], 
Polyzontum |1834|, Lysiopetalum |1840|, geben Brandt [1841| Ver- 
anlassung, die Diplopoden folgendermaßen einzuteilen : 

I. Pentazonia a) Glomeridia (Hauptgattung: G/omeris Latr.); 
b) Sphaerotheria (Hauptgattung: Sphaerotherium 
Brdt. |1833] und SAhaeropoeus Brdt. |1833]). 
II. Trizonia a) Julidea (Hauptgattung: #s (L.) emend. Brdt., 
Spirobolus Brdt. |1833], Lyszopetalum Brdt. 
[1840]); 
b) Spirostreptiden (Hauptgattung: Srrostreptus 
Brdt. [1833]. 
III. Monozonia (Hauptgattung: Polydesmus Latr., Polyxenus Latr., 
Craspedosoma Leach, Strongylosoma Brdt. 


[1833]). 


58 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


Für die von ihm entdeckten, mit abweichenden Mundwerk- 
zeugen. begabten Gattungen Polyzonnum |1834], Szphonophora |1836] 
und ‚Szphonotus [1836] errichtete Brandt eine besondere, allen übrigen 
Myriopoden (als den „gnathogenen‘‘) koordinierte Ordnung, die Colobo- 
onatha (s. Siphonizantia s. Sugentia); sie enthält nach ihm zwei 
Sektionen, die Ommatophora und Typhlogena. 

Newport |1844] teilte in zwei Punkten die Ansicht Brandt’s 
nicht: in der ,,Dreiteiligkeit der Juliden-Zonite und in der isolierten 
Stellung der Polyzonien; erstere läßt er aus nur zwei Stücken be- 
stehen, letzteren billigt er nur den Wert zweier Familien zu. Außer- 
dem nimmt er die kurz vorher von Gray und Jones [1842] auf- 
gestellte Familie Polyxenidae an (nicht aber die Craspedosomadae 
derselben Autoren |ibid.]). Newport’s System ist demnach folgendes: 

I aabuszr Beneazonid © fame Glomerdae 
TE N Monozonia , Polyxenidae, Polydesmidae, . 
NE 5 Pizia ,  Julidae, Polyzoniidae, Siphono- 
phoridae. 

Die Juliden teilt er in 2 Subfamilien, deren eine, die ,,Lysio- 
petalinae“, Lyszopetalum, und deren zweite als ,,Sympodopetalinae“ 
Fulus enthält; auch bei den Polydesmiden unterscheidet er 2 Unter- 
familien; zu der einen, augenlosen, gehört Polydesmus Latr., Fon- 
farta Gray [1832] und Songylosoma Brdt., zu der zweiten, mit 
Augen versehenen, Craspedosoma Leach, Platydesmus Lucas |1843] 
und Cambala Gray |1832]. | 

Bereits Gervais [1844] erkannte, daf diese Polydesmidae 
Newport’s ganz heterogene Elemente umfafte; er stellt Cambala 
Gray zu den Juliden, Platydesmus zu den Polyzonien und will die 
letzteren sämtlich nur einer einzigen Familie subsummieren. Seine 
Diplopoden umfassen daher die 5 Familien Polyxenidae, Glomeridae, 
Polydesmidae, Julidae, Polyzonidae. 

Bei einer gründlichen Durcharbeitung sämtlicher bekannter und 
vieler neuer Formen gelangte C. Koch [1847] dazu, zwei neue 
Familien aufzustellen: für das bereits von Newport einer beson- 
deren Unterfamilie zugewiesene Craspedosoma und das von ihm 
selbst |1847| entdeckte Chordeuma die Chordeumidae, und für Blan- 
julus Gervais |1836| die Blanjulidae. Zu letzteren rechnete er auch 
Strongylosoma Brdt. 

Wood |1865| erhob Newport’s Subfamilie Lysiopetalinae 
zum Range einer Familie, der er aber auch C. Koch’s Chordeu- 
midae einordnet; in dieser Beziehung bedeutet also sein System 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 59 


einen Rückschritt. Andererseits jedoch erkannte Wood als erster, 
daß sowohl die Glomeriden als auch die Polyzoniiden von der Ge- 
samtheit der übrigen Familien nach verschiedenen Richtungen ab- 
weichen; er schlägt daher folgende Einteilung vor: 


=Ssuborder1.: Pentazenia: Bam. Glomeridae, 


A 29, Sıtromevlta: „  Polyxenidae, Polydesmidae, Ju- 
lidae, Lysiopetalidae, 
Pi 3 Sueentra: ,  Polyzoniidae, Siphonophoridae, 


Meinert (1868) gebührt das Verdienst, die isolierte Stellung 
der Polyxeniden zuerst nachgewiesen zu haben: er teilt die Diplo- 
poden in 2 Sektionen, deren erste nur die genannte Familie um- 
faßt, während der zweiten die Familien Julidae, Polyzonidae und 
_ Glomeridae angehören. 

Saussure und Humbert [1872] folgen Meinert und Wood 
in der Auffassung der Polyxeniden und Glomeriden; ihr System ist 
folgendes: 


Subordo 1. = Fam. Glomeridae, 
È Dar bolyxenidae, 

di 3. = , Polydesmidac, Julidae, Craspedosomidae, Poly- 
zoniidae. 


Die Polydesmiden teilen sie ferner in 2 Unterfamilien, die 
Sphaeriodesmia und Polydesmia; zu ersteren stellen sie eine Anzahl 
von Gattungen, die man lange Zeit auf Amerika beschränkt glaubte, 
wie Oniscodesmus Gervais |1844|, Cyrtodesmus id. |ibid.|, Sphaerzo- 
desmus Peters |1864|, Cyphodesmus Peters |ibid.], Cyclodesmus 
Sauss. und Humb. [1869|], denen sich in neuester Zeit noch zahl- 
reiche andere Gattungen anschlossen. 

Einen außerordentlichen Fortschritt in unserer systematischen 
Kenntnis bedeutete das Werk Latzels |1880— 1884|, mit welchem, 
wie schon gesagt, eine neue, die moderne Epoche in der Geschichte 
des Myriopodensystems anhebt. Er gruppiert in dieser Weise: 


I. Unterordnung: Pselaphognatha (nom. nov.) Fam. Poly- 
xenidae ; 

3 Chilognatha Fam. Glomeridae, Polydesmidae, 
Chordeumidae, Lysiopetalidae, Julidae; 

3: N Colobognatha Fam. Polyzoniidae. 


N 


Eno an Latzel schließt sich Haase an. 
Das System, welches Berlese [1886] gibt, bedeutet insofern 
einen Rückschritt, als er den ,,Lysiopetalidia“, Julidia‘“ und ,,Chor- 


60 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


deumidia“ nur den Rang von Subfamilien der Familie Julidae zu- 
erkennen will. 

Pocock [1887] erhebt die Diplopoden zu einer Klasse (s. 0.) 
und demgemäß Latzel’s Pselaphognatha und Chilognatha zu Unter- 
klassen; außerdem betont er gegen Latzel die isolierte Stellung 
der Glomeriden (die ja schon Wood, sowie Saussure und Hum- 
bert postuliert hatten). Er teilt daher die Chilognatha in 2 Ord- 
nungen, die er Oniscomorpha und Helminthomorpha nennt; erstere 
werden allein von den Glomeriden gebildet, die Helminthomorphen 
umfassen in der Unterordnung Polydesmoidea die Polydesmiden, 
und in der Unterordnung Juloidea die Lysiopetaliden, Juliden, Poly- 
zoniiden und Chordeumiden. 

Bald darauf verändert Pocock [1894] selbst sein System: er 
erhebt die Chilognatha Latzel’s zu einer Klasse, und schiebt zwischen 
die beiden Ordnungen der Oniscomorpha und Helminthomorpha 
eine dritte, die Limacomorpha (für Glomeridesmus Gervais |1844] 
und Verwandte). Auch die Unterordnungen werden etwas verändert, 
so daß er nunmehr folgendermaßen gruppiert: 

Klasse: Pselaphognatha = Fam. Polyxenidae Latzel’s, 

Klasse: Chilognatha 


I. Ordnung: Oniscomorpha = Fam. Glomeridae Latzel, 
25 2 Limacomorpha = ,, Glomeridesmidae, 
à n Helminthomorpha 
a) Unterordnung: Callipodoideae = Fam. Lysiopetalidae 
Batzel 
b) È, Colobognatha = Fam. Polyzoniidae 
tel 
c) > Chordeumoidea = Fam. Chordeumidae 
Tatzel 
d) 5, Juloidea = Fam. Julidae Latzel; 
e) | Polydesmoidea = Fam. Polydesmidae 
Patzel 


Im gleichen Jahre schlug Verhoeff [1894] vor, die Chilo- 
gnatha Latzel’s nach der Lage der „Gonopoden‘“ (männliche Co- 
pulationsfüße) einzuteilen in die Opisthandria und Proterandria !). 


1) Attems (1899— 1900) sagt, daß diese Verhoeff’schen Namen ihm „da 
sie das Wesentliche der zwei Abteilungen der Chilognathen bezeichnen, sympathischer‘“ 
wären, aber nach dem Prioritätsgesetz zurückstehen müßten hinter den Pocock’schen 
Oniscomorpha und Helminthomorpha, mit denen sie sich deckten. Letzteres ist nun 
aber nicht der Fall, da Verhoeff’s Opisthandria den Oniscomorpha + Limacomorpha 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 61 


Weitere Studien |1894— 1901| über diese Gonopoden führten Ver- 
hoeff [1900 a) u. b)] dann zu einer Dreiteilung der Proterandria, 
so daf er die Chilognatha in folgender Weise ordnet: 


I. Ordnung: Opisthandria. Fam. Glomeridae u. Verw. 


IE Di Proterandrm 
I. Unterordnung: Proterospermophora. Fam. Polydesmidae, 
Lysiopetalidae. 
DR = Ascospermophora. Fam. Chordeumidae 


Verh., Crospedosomidae Verh. (beide zu- 
sammen entsprechen den Chordeumiden 
Er Koch): 


3. . Opisthospermophora. Fam. Julidae u. Verw. 


Den Colobognathen weist er (1901 b) die niederste Stelle unter 
den Diplopoda Chilognatha an, ohne ihre Position genauer zu pra- 
zisieren. ([1896] stellt er sie zu den Proterandria.) Cook (1896) 
schlug einen Weg ein, auf dem ihm meines Wissens niemand ge- 
folgt ist: er teilt die Diplopoden in nicht weniger als 9 Ordnungen, 
16 Unterordnungen und 50 Familien (darunter zahlreiche Nomina 
nuda und 3 ausschließlich fossile), ohne jedoch irgend ein Eintei- 
lungsprinzip erkennen zu lassen; wenn er beispielsweise die Colobo- 
gnatha in 3 Unterordnungen mit zusammen 6 Familien gruppiert, 
und die Juloideen (s. lat.) gar auf 2 Ordnungen mit 5 Unterord- 
nungen und 14 Familien verteilt, andererseits aber die Lysiopetaliden, 
Craspedosomiden und Polydesmiden in einer einzigen Ordnung ver- 
einigt, so beweist dies, daß er sich über den Wert differential-dia- 
gnostischer Merkmale im unklaren befindet. — Sein System lautet: 


Klasse: Diplopoda | 
Unterklasse: Pselaphognatha 
Ordnung: Ancyrotricha I Familie (Polyxenidae) 
ie Lophotricha 1 Familie (Palaeocampidae, fossil) 


Pocock’s entsprechen. Doch selbst wenn die Verhoeff’schen Bezeichnungen mit 
denen Pocock’s synonym wären, so verdienten sie trotzdem den Vorzug, da die 
Namen Oniscomorpha und Helminthomorpha nicht für alle Tiere passen, denen sie 
gelten sollen; die Sphaeriodesmiden, die als Polydesmidengruppe zu den Helmintho- 
morpha gehören, gleichen in ihrer äußeren Form viel eher einem Ozzscus als einem 
Wurm! Wir werden bei den Versuchen, die Chilopoden einzuteilen, einem nomencla- 
torischen Vorschlag Brandt’s begegnen, der zurückgewiesen wurde, weil ein nicht 
durchgreifendes Merkmal zur Namensgebung verwandt war (Schizotarsia und Holotarsia). 


Ans dem gleichen Grunde müssen die Pocock’schen Ausdrücke denen Verhoeff’s 
weichen. 


62 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


Unterklasse: Chilognatha 
Ordnung: Oniscomorpha = 
Unterordnung: Glomeroidea 2 Fam. 
A Zephronioidea ı Fam. 
Ordnung: Limacomorpha 
Unterordnung. Glomeridesmoidea 2 Fam. 
Ordnung: Colobognatha 
Unterordnung: Polyzonioidea 4 Fam. 
Platydesmoidea 1 Fam. 
N Siphonocryptoidea 1 Fam. 
Ordnung: Monocheta 
Unterordnung: Stemmatojuloidea 1 Fam. 
N Xylojuloidea 1 Familie (Xylojulidae, fössil) 
Ordnung: Merocheta 
Unterordnung: Lysiopetaloidea iL Penna, 
Craspedosomatoidea 3 Fam. 
Polydesmoidea 16 Fam. (!) 
Ordnung: Diplocheta 
Unterordnung: Spirostreptoidea 2 Fam. 
Cambaloidea 5 Fam. 
Juloidea 5 Fam. 
È Siphoniuloidea 1 Fam. 
Ordnung: Anocheta 
Unterordnung: Spiroboloidea 1 Fam. 
Unterklasse : Archipolypoda 1 Fam. (Euphoberidae, fossil). 


Auch Attems (1899-1900) befeindet das System Cook’s; 
er stellt die Glomeridesmiden zu den Oniscomorpha und präzisiert 
genau die Position der Colobognathen; er gruppiert folgendermaßen, 
wobei er den Pocock’schen Ordnungsnamen nur aus Prioritàts- 
rücksichten den Vorzug vor den Verhoeff’schen gibt (vergl. An- 
merlata 4600/01) 

Klasse: Diplopoda 

I. Unterklasse: Pselaphognatha 
DÌ A Chilognatha 
ca Oniscomorpha 
. Unterordnung: Glomeroidea 
2}, à Glomeridesmoidea 
2. Ordnung: Helminthomorpha 
A. Eugnatha 
I. Unterordnung: Polydesmoidea 


3) 


39 


3) 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 63 
. Unterordnung: Chordeumoidea 

Callipodoideae (— Lysiopetalidae) 
7 di Juloideae. 

B. Colobognatha. 


Bei Chalande (1903) setzt sich die „Ordnung“ Diplopoda 
zusammen aus den Unterordnungen Pselaphognatha, Oniscomorpha, 
Chilognatha und Colobognatha. 

Silvestri (1903) glaubt -— nachdem er früher |1896|] Pocock’s 
(1894) System angenommen hatte — einige Cook’schen Ordnungen 
übernehmen zu sollen und erhöht ihre Zahl auf 13 mit 43 Familien. 
Seine Einteilung ist die folgende: 


AI COSTS) 


A. Unterklasse: Archipolypoda 
Ordnung: Macrosterna 1 Familie (Euphoberidae). 
B. Unterklasse: Colobognatha 
I. Ordnung: Platydesmoidea 3 Familien 
D? a Polyzonioidea 4 Familien 
BH 6 Siphoniuloidea 1 Familie. 
C. Unterklasse: Chilognatha 
1. Ordnung: Pselaphognatha 2 Familien 
2 i; Limacomorpha 1 Familie 
3 = Oniscomorpha 
a) Unterordnung: Glomeroidea 4 Familien 
b) N Zephronioidea 2 Familien. 
4. Ordnung: Coelocheta 
a) Unterordnung: Callipodoidea 1 Familie 
b) o, Chordeumoidea 3 Familien 
c) = Striarioidea 1 Familie 


5. Ordnung: Monocheta 1 Familie (Stemmatojulidae) 
©: E Merocheta 9 Familien (Polydesmidae etc.) 
7: a Zygocheta 4 Familien (Julidae etc.) 
8. i Diplocheta 

a) Unterordnung: Cambaloidea 4 Familien 

Do fa Spirostreptoidea 2 Familien 


9. Ordnung: Anocheta 1 Familie (Spirobolidae). 


In neuerer Zeit ist, wie mir scheint, die Bedeutung der diffe- 
rential-diagnostischen Merkmale gerade in der Diplopoden-Kunde 
bei weitem überschätzt worden; es gilt dies nicht nur für die höheren 
Rangstufen, wie Unterordnungen und Ordnungen, sondern auch für 


64 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


eine ganze Reihe neuer Gattungen (auf die ich hier nicht näher ein- 
gehen konnte). Man darf, meiner Ansicht nach, nie außer acht 
lassen, in welcher Weise die hier bei den Diplopoden verwandten 
oder ähnliche Merkmale bei den anderen Arthropodenklassen be- 
nutzt werden, und ich habe daher unter steter Berücksichtigung des 
Wertes der unterscheidenden Charaktere vorgeschlagen (1906), nun 
folgende höhere Gruppen gelten zu lassen: 


Klasse: Diplopoda Gervais 

1. Subklasse: Pselaphognatha Latzel 

2: “ Chilognatha Latr. emend. Latzel. 

1. Ordnung: Opisthandria Verhoeff 

ie Proterandria Verhoeff. 
1. Legion: Colobognatha Brdt. 

5 Eugnatha Attems 
a) Subordnung: Proterospermophora!) Verhoeff 
b) 5 Ascospermophora Verhoeff 
c) & Opisthospermophora Verhoeff. 


i) 


i) 


IV. Das System der Chilopoden. 


Linné’s [1758] Gattung Scolopendra umfaßte nicht nur sämt- 
liche (ihm bekannten) Chilopoden, sondern auch Formen, die ganz 
anderen Gruppen angehören, darunter anscheinend sogar einen 
Meeresanneliden (.Sc. marina L.). 

Schon bevor Latreille diese Linné’sche Scolopendra zum 
Range einer Familie erhob — zunächst |1802—1805| unter dem 
Namen Syngnatha, den er später |1817] durch Chilopoda ersetzte 
— hatte Lamarck |I801] für Scolopendra coleoptrata Linné’s, ein 
neues Genus, Scuéigera, eingeführt. Illiger [1807] machte da- 
gegen geltend, daß er dieser Form bereits früher den Namen Cer- 
matta gegeben hatte (ohne ihn jedoch ızu publizieren !), und so sehen 
wir die beiden Bezeichnungen des gleichen Genus namentlich in der 
ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abwechselnd angewandt, seitdem 


!) Daß die beiden hierher gehörenden Familıen Lysiopetalidae und Polydesmidae 
(s. lat.) die niederste Organisationsstufe innerhalb der Proterandria Eugnatha repräsen- 
tieren, erscheint mir zweifellos; sie unterscheiden sich aber voneinander mehr als z. B. 
die Familien der Ascospermophoren, und es dürfte daher vielleicht angebracht sein, 
innerhalb der Proterospermophora 2 Gruppen (Sektionen) aufzustellen, von denen die. 
eine, Lysiopetaloidea, nur die Familie der Lysiopetaliden umfaßt, während die andere, 
Polydesmoidea, wie aus Attems’ (1899/1900) Polydesmiden-Werk hervorgeht, wohl 
sicherlich 2, wenn nicht 3 Familien enthält. 


‘Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 65 


aber Latzel [1880— 1884| zuerst, gestützt auf das Prioritätsgesetz, 
Lamarck’s Benennung als die einzig gültige, nachgewiesen hatte, 
ist diese dann zu allgemeiner Anerkennung gelangt. 

Leach [1814] faßte die Chilopoden als Ordnung auf und 
beschränkte die Gattung ‚Scolopendra L. noch weiter, und zwar auf 
die Arten mit 4 Ocellen jederseits, während er für die blinden 
Formen das Genus Geophilus aufstellte. Außerdem führte er noch 
zwei neue Gattungen ein: Cryftops und Lithobwus. 

Newport [1844] teilte zuerst die Chilopoden in die 4 noch 
heut geltenden Familien Cermatiidae (schon von Leach [1814] 
postuliert, wofür Gervais [1837] den Namen Scutigeridae vor- 
schlug), Lithobiidae, Scolopendridae und Geophilidae (bereits von 
Leach |1714| aufgestellt); außerdem verdanken wir Newport 
eine wesentliche Bereicherung der Zahl der Gattungen: als neu 
führte er ein Dranchrostoma, Cormocephalus, Rhombocephalus, Hetero- 
stoma, Scolopendropsis und Zheatops unter den Scolopendriden, 
Mecıstocephalus und Gonibregmatus unter den Geophiliden, und 
Flenicops unter den Lithobiiden. ; 

Schon früh suchte man innerhalb der Chilopoden Untergruppen 
aufzustellen resp. die Familien nach ihren verwandtschaftlichen Be- 
ziehungen zu gruppieren. Hierbei handelt es sich im wesentlichen 
nur um eine einzige Frage, ob nämlich bei den Scutigeriden die- 
jenigen Charaktere überwiegen, welche diese Familie in Gegensatz 
zu allen anderen Chilopoden-Familien bringen, oder diejenigen Cha- 
raktere, durch welche sie mit den Lithobiiden verbunden sind. Bald 
in dem einen, bald in dem anderen Sinne beantwortet, bildet die 
Frage noch heute den Gegenstand der Kontroverse: 

Brandt [1841] glaubte die Scutigeriden wegen ihren viel- 
gliedrigen Tarsen und Antennen, sowie wegen den ,,zusammenge- 
setzten“ Augen als Schizotarsia allen übrigen Chilopoden gegenüber- 
stellen zu müssen; letztere faßte er, da ihre Tarsen dreigliedrig, 
ihre Antennen rosenkranzförmig und ihre Augen nur gehäufte Punkt- 
augen oder überhaupt nicht vorhanden sind, als Holotarsia zusammen. 

C. L. Koch [1847| ging sogar soweit, die Brandt’schen 
Schizotarsia nicht nur den Holotarsia, sondern auch den Chilognatha 
(= Diplopoda) zu koordinieren. 

An Brandt schlossen sich Newport [1856] und Saussure 
und Humbert [1872] an. 

Zu einem ganz entgegengesetzten Resultat gelangte Meinert 
[1868]; er ließ die ,,Scolopendrae“ und „Geophili“ als eigene Fa- 

Zool. Annalen, Il, 5 


66 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


milien bestehen, vereinigt aber die „Iribus Lithobiini und die 
Tribus Scutigerini“ zu den „Lithobii“, wobei er sich vornehmlich 
auf die Zahl der beintragenden Segmente stützt, die bei beiden 
Teilen 15 beträgt. 

Haase [1880] teilt Meinert’s Ansicht von der Zusammen- 
gehörigkeit der Scutigeriden und Lithobiiden, begründet diese aber 
noch besser dadurch, daß er Hinweise auf die gleichartig verlaufende 
Entwickelung dieser beiden Familien, bei denen wir im Gegensatz 
zu den Scolopendriden + Geophiliden, larvalen, weniger als die 
Erwachsenen gegliederten Stufen begegnen. Er teilt hiernach die 
Chilopoden ein in: 


I. Unterordnung: Chilopoda anamorpha 
I. Familie Scutigerini 
2, Li Lithobiini. 
II. Unterordnung: Chilopoda epimorpha 
I. Familie Scolopendrini 
2. no Geophilini. | 
Haase’s Anschauung machen Latzel [1880—1884] und 
Meinert (1886) zu den ihrigen. 

Eine weitere Stütze seines Systems glaubte später Haase 
(1885) durch die Entdeckung einer neuen, zwischen den Scutigeriden 
und den Lithobiiden einzuschiebende Familie, Cermatobiidae, bringen 
zu können. | 

Obgleich bereits Haase und Latzel darauf hingewiesen 
hatten, daß man Brandt’s Bezeichnung Schizotarsia fallen lassen 
müsse, da auch bei einigen echten Scolopendriden (ewfortia und 
‚Scolopendrides) vielgliedrige Tarsen (an den Endbeinen) vorkämen, 
so will Bollman (1893) trotzdem das System Haase’s mit dem 
Brandt’s vereinigen. Er gruppiert die Chilopoden folgendermaßen : 


I. Ordnung: Chilopoda anamorpha 
I. Unterordnung: Schizotarsia (= Scutigeriden) 
DI 5 Unguipalpi (nom. nov.) (= Lithobiiden 
und Cermatobiiden). 
II. Ordnung: Chilopoda epimorpha (= Familien Scolopendridae 
und Geophilidae). 
Nach dem Vorgange Pocock’s (1887) (s. o.) werden die Chilo- 
poden hier also als eine Klasse aufgeführt. 
Auch Silvestri (1895) sucht eine vermittelnde Stellung ein- 
zunehmen; in der richtigen Erkenntnis von der Unhaltbarkeit des 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 67 


Brandt'schen Ausdruckes Schizotarsia führte er neue, von der 
Verteilung der Stigmen hergenommene Ordnungsbenennungen ein: 
I. Unterklasse: Anamorpha 
1. Ordnung: Anartiostigmata (= Fam. Scutigeridae) 
DE i Artiostigmata (= Fam. Lithobiidae und Cerma- 
tobiidae). 
II. Unterklasse: Epimorpha 
I. Ordnung: Oligostigmata (= Fam. Scolopendridae) 
Di ch Pantastigmata (= Fam. Geophilidae). 


In etwas anderer Weise verwandte Pocock (1896) die Namen 
Silvestri’s, indem er, auf Brandt zurückgreifend, die Chilopoden 
einteilt in: 

I. Unterklasse: Artiostigma: einzige Ordnung: Scutigeromorpha 

I. Anartiostigma: 3 Ordnungen: Lithobiomorpha, 

Scolopendromorpha, Geophilomorpha. 


21 


Auch Verhoeff (1901a und 1902) sucht nachzuweisen, „daß 
Scutigera eine von allen anderen Chilopoden scharfe Trennung ver- 
dient“; gleichzeitig halt er aber an Haase’s Einteilung fest, so daß 
sich seine systematischen Anschauungen folgendermaßen darstellen. 


I. Unterklasse: Notostigmophora (nom. nov.) — einzige Fam.: 
Scutigeridae 
Il. ;; Pleurostigmophora (nom. nov.) 


A. Anamorpha: Fam. Lithobiidae und Cermatobiidae 
B. Epimorpha: Fam. Scolopendridae und Geophilidae. 


Wie Verhoeff so benutzt auch Pocock (1902) die Lage 
der Stigmen zur Namengebung; er postuliert gleichfalls die isolierte 
Stellung der Scutigeriden und beschreibt eine neue Gattung, Cratero- 
stigmus, die er für so abweichend hält, daß er für sie eine eigene 
Familie, (und Ordnung!) aufstellt. Sein System ist folgendes: 


I. Unterklasse : Pleurostigma 
I. Ordnung: Geophilomorpha mit zahlreichen Familien (,,Geo- 
philidae, Oryidae, Gonibregmatidae etc.) 
e Scolopendromorpha mit mehreren Familien 
(„Scolopendriidae, Newportiidae etc.‘ 


2 


Bi i Craterostigmomorpha mit einer Familie: Cra- 
terostigmidae 
Ai x Lithobiomorpha mit 3 Familien: Lithobiidae, 


Henicopidae, Cermatobiidae. 
II. Unterklasse: Notostigma. 


68 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


Einzige Ordnung: Scutigeromorpha mit einer Familie; Scuti- 
penidac cori = 

Cook (1895) hatte bereits früher die Geophiliden nicht als 
Familie, sondern als eine höhere Rangstufe aufgefaßt und erst ihrer- 
seits wieder in Familien (9 an der Zahl: Gonibregmatidae, Schendy- 
lidae, Dignathodentidae, Oryidae, Disargidae, Geophilidae, Dicello- 
philidae, Ballophilidae und Himantariidae) zerlegt; ihm schließt sich 
also nunmehr Pocock im obigen System an: auch er gibt für drei 
seiner „Ordnungen“ mehrere Familien. 

Demgegenüber hält jedoch, wie gleich hier gesagt sei, die über- 
wiegende Mehrzahl der neueren Autoren fest an der Einheitlichkeit 
der alten Newport’schen Familien Scutigeridae, Lithobiidae, Scolo- 
pendridae und Geophilidae, zu denen noch die Cermatobiidae Hase’s 
und Pocock’s Craterostigmidae kommen. 

In derselben Weise wie Verhoeff und Pocock teilt Cha- 
lande (1903) die Chilopoden, die er nur als Ordnung gelten läßt, 
in die beiden Unterordnungen Pulmonata (= Scutigeriden) und 
Tracheata. 

Ich habe (1906) Verhoeff und Pocock gegenüber die nahen 
Beziehungen zwischen den Scutigeriden und Lithobiiden betont; der 
von Bollman und Silvestri eingeschlagene Mittelweg erschien 
mir am geeignetsten, da aber der erstere an dem als unbrauchbar 
erkannten Brandt’schen Ausdruck Schizotarsia festhält, so glaubte 
ich mich an Silvestri anschließen zu müssen, wenigstens was die 
Einteilung der Anamorpha betrifft; auch die Epimorpha nach der 
Verteilung der Stigmen in Oligo- und Pantastigmata einzuteilen, er- 
schien deshalb nicht angängig, weil die von Cavanna |1881] ent- 
deckte echte Scolopendride Plutonium nicht 9—11, sondern 19 
Stigmenpaare besitzt; ich habe daher folgendes System für die Chilo- 
poden vorgeschlagen: 

I. Unterklasse: Anamorpha Haase 


1. Ordnung: Anartiostigmata Silv. — eine Familie: Scuti- 
geridae 
2: si Artiostigmata Silv. — 3 Familien: Cermato- 
5 


biidae, Craterostigmidae, Lithobiidae. 
If. Unterklasse: Epimorpha Haase 
1. Ordnung: Paurometamera (nom. nov.) Familie: Scolopen- 
dridae | 


D} ; Polymetamera (nom. nov.) Familie: Geophilidae. 


Rostock, 7. Juni 1905. 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 69 


Literatur-Verzeichnis. 


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Soc. (2) VI. 

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— 1898. Om Peripatus stilling 1 Dyreriget. — Overs. Kgl. danske Vidensk. Selsk. Förh. 

Bollman 1893. The Myriapoda of North Amer. — Bull. Unit. Stat. Nation. Mus. 
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Univ. IV. 

Gaskall ıgor. On the origin of Vertebrates. — Journ. Anat. Phys. London XXXV. 

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— 1886. Über Verwandtschaftsbeziehungen der Myriopoden. — Tagebl. 59. Vers. 
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— 1886—87. Schlesiens Diplopoden I u. II. — Zeitschr. f. Entom. Breslau N. F. 
Fit 171202 12. 

Hennings 1906. Das Tömösvary’sche Organ der Myriopoden II. — Zeitschr. f. 
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Heymons 1901. Die Entwickelungsgeschichte d. Scolopender. — Zoologica (Chun) 
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Internationale Umfrage 1807. Ar the Arthropods a natural group? Nat. 
Science X. 

Kennel 1891. Die Verwandtschaftsverhältnisse der Arthropoden. — Schr. Naturf. 
Ges. Dorpat VI. 

Kenyon 1896. The Morphology a. Classif. of the Pauropoda with notes on the 
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Kingsley 1885. Notes on the embryology of Limulus. — A. Journ. Micr. Sc. (2) XXV. 

— 1888. The classification of the Myriapoda. — Amer. Natural. XXII. 

— 1893. The Embryology of Limulus. Part. II. — Journ. Morphol. Boston VIII. 

— 1894. The classification of the Arthropoda. — Amer. Natural. XXVIII. 


Lancaster 1904. The structure a. classification of the Arthropoda. — Journ. micr. 
Sc, ZILVIE 
Meinert 1886. Myriapoda Musei Cantabrigens. Part I Chilopoda. — Trans. Amer. 


Philos. Soc. XXII. 


79 Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden. 


Oudemans 1886. Die gegenseitige Verwandtschaft, Abstammung u. Klassifikation 
der sogenannten Arthropoden. — Tijdschr. Ned. Dierk. Ver. (2) Deel 1. 


Packard 1903. Hints on the .classific. of the Arthropoda. — Proc. Amer. Phil. 
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Pocock 1887. On the Classification of the Diplopoda. — Ann. Mag. Nat. Hist. (5) XX. 
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b) On the class. of the Trach. Arthr. A correction. — Nature Vol. 49. 
— 1894. Chilopoda, Symphyla a. Diplopoda from the Malay Archipelago. Se AGS 


Ergebn. Reise n. niederl. Ostindien v. Max Weber. Hft. III. 
— 1896. Chilopoda. — In Biol. Central. amer. 
— 1902. A new a. annectant type of Chilopod. — An. Journ. Micr. Sc. (2) 45. 
Silvestri 1895. Chilopodi e Diplopodi della Papuasia. — Ann. Mus. civ. Stor. 
nat. Genova (2) XIV. 
— 1903. Acari, Myriapoda et Scorpiones hucusque in Italia reperta. Suppl. VI. 
Classis Diplopoda. Vol. I. Portici. 
Verhoeff 1894. Beitr. z. Diplopod. Fauna Tirols. — Verhdlg. zool.-bot. Ges. Wien. 
— 1896. Beitr. z. Kenntn. palaearct. Myr. IV. Uber Diplopoden Tirols, der Ost 
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— 1900. a) Beitr.... X. Zur vergleich. Morphologie, Phylogenie etc. der Lysio- 
petaliden. — Zool. Jahrb. Abtlg. f. System. XIII. 
b) Beitr.... XII. Zur vergleich. Morphologie, Phylogenie etc. der Asco- 
spermophoren. — Archiv f. Nat. 
— 1961. a) Beitr.... XVI. Zur vergleich. Morphologie, Systematik u. Geographie 
der Chilopoden. — Nova Acta Kais. Leop.-Carol. Akad. d. Naturf. Bd. 77. 
b) Über die Coxalsäcke der Diplopoden u. die phylogenet. Bedeutung d. 
Colobognathen. — Zool. Anz. XXIV. 
— 1902. Chilopoden. Bronn’s Ordnungen u. Klassen. 
Zograf 1892. Notes sur l’origine et les parentés der Arthropodes, princip. des Arthr. 
trachéates. — Congr. Internat. Zool. 2 Sess. 


Demetrios Pepagomenos über die Würmer 
in den Augen der Jagdfalken. 


Von 
Dr. J. Ch. Huber in Memmingen. 


er genannte Autor, welcher den Historikern durch seine Ab- 
handlung über das Podagra bekannt ist, lebte unter Michael 
Palaeologos (f 1282) am Hofe zu Byzanz. Auf Wunsch 
seines Kaisers schrieb er ein Buch über die Pflege der Falken 
(rveoù Ts THY legduwv émuuelslas), in dem auch besonders die Krank- 
heiten und Verletzungen jener „heiligen“ Vögel mit großer Sub- 
tilität abgehandelt sind und zwar in nicht weniger als 185 Kapiteln 
und 174 Seiten 4°. Wir besitzen von dem merkwürdigen Werke 
eine Ausgabe von Nic. Rigaltius, Paris 1612. 4. in der Collectio 
scriptorum de re accipitraria (Choulant, Handbuch d. Bücherkunde, 
2. Aufl., pag. 422). | 
Das Buch ist selten geworden und deshalb glaube ich, daß 
eine genaue Übersetzung der fraglichen Stelle den Freunden der 
historischen Medizin und Zoologie nicht unwillkommen sein wird. 
Was den griechischen Text betrifft, muß ich gleich betonen, 
daß er nicht ganz fehlerlos erscheint. So z. B. wenn unter den 
Symptomen ,,@voryude (= Öffnung) tév dpJalu&v" genannt wird, 
was keinen Sinn ergibt. Es wird hier zu setzen sein ‚avoldnors 
(= Geschwulst), was den Erscheinungen des Katarrhs besser ent- 
spricht. Die lateinische Version hat hier ,,prurigo‘. Diese Über- 
setzung weicht in vielen Punkten vom griechischen Orignal ab, hat 
nur 157 Kapitel, also 28 weniger und ist vielleicht nach einer anderen 
Handschrift bearbeitet. 


72 Huber, Demetrios Pepagomenos über die Würmer in den Augen der Jagdfalken. 


Die Stelle lautet in wörtlicher Übersetzung also: 
„Gegen die Würmer in den Augen“) 

Es entstehen bei den Falken Würmer in den Augen, wenn 
sie längere Zeit mit rohem und übelriechendem Fleische gefüttert 
werden und wenn sich dadurch ein fauliger Stoff im Kopfe des 
Falken anhäuft, er macht, daß die Augen vom Gehirn aus fließend 
werden (Katarrh!) und indem die herabfließenden Sekrete faulig 
werden, erzeugen sie Würmer. Darauf folgt Geschwulst der Augen, 
häufiges Nießen und aus den Nasenlöchern fließt Blut. Die kranken 
Tiere muß man also behandeln! Man ergreift den Falken sanft 
mit den Händen, übergibt ihn einem Andern zum Halten; dann 
öffnet man schonend die Lider desselben, benetzt einen weichen 
Schwamm mit attischem Honig und faßt mit demselben die Würmer, 
welche an der klebrigen Substanz hängen bleiben. So befreien viele 
Jäger (den Falken) von dem Leiden. 

Andere nehmen eine scharfe, dünne Nadel und erfassen damit 
die Würmer nacheinander und heilen also (das Leiden). Ein anderes 
Mittel: Verbrenne Ochsenleber und zerreibe sie ganz fein und blase 
sie mit einem Röhrchen (Halm!) in die Augen und die Nasenlöcher, 
und du wirst (das Leiden) heilen.‘ 

So weit Demetrius. Die mitgeteilte helminthologische Be- 
obachtung dürfte das Feinste sein, was die alten Zeiten in diesem 
Gebiete aufzuweisen haben. Die Seltenheit des Buches und das der 
Medizin etwas fernliegende Gebiet der Falknerei erklären es, wenn 
es nur von wenigen gelesen worden ist. Die Stelle finde ich er- 
wähnt bei C. F. Heusinger, Recherches de pathologie comparée 
II 116 Cassel 1847, einem Werke, das auch nur selten in die Hände 
der Ärzte gelangt; zuerst aber scheint die Stelle von J. F.K.Hecker 
in seiner Geschichte der Heilkunde II 267 angeführt zu sein. Selbst 
einem Rudolphi und einem Pagenstecher ist sie entgangen. 

Welche Art von Falken als Wirte der Augenwürmer gemeint 
sind, ist nicht zu bestimmen. Es gibt mehrere Arten (£sodxwv yevn 
nâelova) sagt Demetrius im fünften Kapitel (pag. 11). Eine Art 
wird als oguoxépalos (schlangenköpfig) bezeichnet und ganz besonders 
gerühmt. — Aus dem 2. Kapitel kann man entnehmen, daß allerlei 
einheimische Arten von Raubvögeln, die man in Bergen und Wäldern 
mittelst Nachahmung der Stimme junger Tiere einfing, zur Beize 
abgerichtet worden sind. | 


1) Kap. $@, pag. 66—67. 


Huber, Demetrios Pepagomenos über die Würmer in den Augen der Jagdfalken. 73 


Was die Nematoden betrifft, die in den Augen der Falken 
(wohl unter der Nickhaut) gefunden wurden, so finden wir schon 
bei Rudolphi, Entozoorum hist. naturalis 1808, einiges erwähnt. 
Die beste Zusammenstellung bis 1851 ist im 2. Bande von Diesing's 
Systema helminthum S. 549 ff. zu finden. Aus neuester Zeit ist 
die gründliche Arbeit von B. H. Ransom zu nennen: Manson’s 
Eye-worm of chickens (Oxyspirura Mansoni) with a general review 
of nematodes parasitic in the eyes of birds. Washington 1904. 
Hier werden zwanzig Arten von Falconiden aufgeführt, welche 
Nematoden als Augenparasiten besitzen. Die Hauptrolle spielt hier 
Physaloptera acuticauda, welche bei 13 Species vorkommt; aufer- 
dem sind Oyyspirura Filaria und Aprocta vertreten. Von den 
neueren Forschern haben hier O. von Linstow und M. Stossich 
wichtige Beiträge geliefert. 
* 

Unter den Scriptores ret accipitrariae findet sich auch ein 
kürzerer Traktat über die Pflege der Jagdfalken unter dem Titel 
5, Ooveoodquov @ygoıxörsgov“, welcher aus dem 14. Jahrhundert stammen 
soll. Die Schrift nimmt nur 54 Seiten ein. Hier finde ich einen 
parasitologisch interessanten Abschnitt. 

Gegen die Würmchen des Gefieders (pag. 230). 

„Wenn der Falke Würmchen (oxwdAijua) im Gefieder bekommt, 
muß man ihn also behandeln. 

Man spaltet einen Halm (xd/«uov), nehme eine Hausspinne, 
zerreibe sie mit schärfstem Essig und appliziere sie an den Ort, 
wo die Federn ausfallen und es wird Heilung erfolgen.“ 

Hier liegt es nahe, bei dem Worte ,,6xwluia an Arthropoden 
zu denken, von denen besonders die Federlinge (Mallophaga) bei Raub- 
vögeln häufig vorkommen. Eine langgestreckte wurmartige Gestalt be- 
sitzen aber die Arten der Gattung Zzpeurus. Allerdings wird ihnen 
aber das Ausfallen der Federn nicht zur Last gelegt werden können. 

Auch F. C. Heusinger, Recherches de Pathologie comparée 
II p. CXXIV, ist der Ansicht, daß es sich hier um Insekten handle. 
— Die Behandlung mit Spinnengift dürfte nicht unzweckmäßig sein. 
Allerdings muß hier bemerkt werden, daß “aeayvy sowohl „Spinne 
als auch Spinnengewebe bedeutet. Die lateinische Übersetzung hat 
hier auch ,,telam aranei“. — Bezüglich der hier gemeinten Schma- 
rotzer sei hervorgehoben, daß die ,,Lause“ pdeiges (wohl Derma- 
nyssus) in einem eigenen Kapitel besprochen sind. 


Besprechungen. 


Osten-Sacken, C. R., Record of my Life-work in Entomology. Part. 
I + II, Cambridge, Mass. October 1903, 204 pag. 8°; Part. III (‚List of my Ento- 
mological Publications from 1854 to 1904‘), pag. 205—240, Heidelberg 1904. 

Das in beschränkter Auflage — 225 Exemplare — gedruckte Werk steht in 
seiner Art einzig da. Es enthält, weit über das hinaus, was der Titel verspricht, eine 
reiche Fülle dokumentarischen Materiales für die Geschichte der Dipterenkunde — 
der eben des Verf. Lebensarbeit in seltener Hingebung gewidmet war — und erfordert 
daher einen ganz besonders betonten Hinweis an dieser Stelle. 

Man wird die grosse Bedeutung dieses Werkes für historische Forschungen 
sofort richtig einschätzen, wenn man daran erinnert wird, daß Osten-Sacken Jahr- 
zehnte lang in engster Berührung mit H. Löw gestanden hat, mit demjenigen Manne, 
der länger als ein Menschenalter in der beschreibenden Dipterologie in Deutschland 
eine führende Stelle einnahm. Ihm verschaffte der Verf., der 2ı Jahre lang in hervor- 
ragenden diplomatischen Stellungen in den Vereinigten Staaten tätig war, jene immensen 
Materialien nordamerikanischer Dipteren, die Löw in den Stand setzten, durch Einzel- 
beschreibungen und zusammenfassende Monographien die Kenntnis jener Fauna gewaltig 
zu fördern. Durch dieses Zusammenarbeiten, wobei Verf. noch die mühselige Arbeit 
der Übersetzung des deutschen Textes ins Englische über sich nahm, wurde die An- 
zahl der aus Nordamerika bekannten Dipteren innerhalb von rund 20 Jahren auf etwa 
das Sechsfache gehoben. Aus dieser gemeinsamen Arbeit und der notwendig dabei 
erwachsenen Korrespondenz kennt aber Verfasser Löw auch als Menschen viel 
genauer als irgend jemand sonst, und ein nicht kleiner Teil dieses „Record“ ist der 
Diskussion dieser Verhältnisse gewidmet. Es kommt dem Verf. nämlich darauf an, 
und meines Erachtens ist ihm das in schöner Weise gelungen, zu zeigen, daß man 
auch bei der Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten und Meinungsäußerungen mit 
sroßem Vorteil eine möglichst genaue psychologische Kenntnis des betr. Verfassers 
in Rechnung zieht. ‚Das ist eine feine Klugheit‘ (wie Luther übersetzte), die Verf. 
wohl aus seiner diplomatischen Tätigkeit auf die wissenschaftliche übertragen hat, 
mit Erfolg, wie aus den mannigfachen Aufschlüssen hervorgeht, die er mittelst dieser 
Methode nicht nur über H. Löw, sondern auch über zahlreiche andere durch diptero- 
logische Arbeiten bekannte Männer, wie Rondani, Haliday, Kowarz und vor allen 
Dingen Mik zu geben imstande ist. Es ist interessant, wie aus solchen privaten 
Dokumenten, großenteils Briefen, aber auch sonstigen, der Schluß aufgebaut und durch 
viele Beispiele aus Löws Schriften belegt wird, daf dieser Dipterologe, der in der 
deskriptiven Dipterenkunde wohl mehr als irgend ein anderer geleistet hat, doch in 
allgemeinen systematischen Fragen recht unbeholfen gewesen ist und es Zeit seines 
Lebens nicht zur Erkenntnis eines brauchbaren allgemeinen Dipterensytems gebracht 
hat. Des ganzen ,,Record‘-Werkes Charakter bürgt dabei dafür, daß diese Kapitel 
nullo modo von einer Sucht zu verkleinern diktiert sind. Ebenso ist das Kapitel, 
welches über Brauer und dessen Diptereneinteilung wie über die invektive Kritik 


Besprechungen. 75 


handelt, die Brauer an Osten-Sackens abweichender Einteilung übte, durchaus 
nicht — (wie z. B. des inzwischen verstorbenen Brauer Schüler!) behaupten wollen) 
— nur ein Herunterreißen eines wissenschaftlichen Rivalen, es bemüht sich vielmehr, 
ruhig und wiederum unter Erforschung der in der Persönlichkeit des Andern liegenden 
Gründe für dessen Auffassung die beiderseitigen Versuche zu einer systematischen 
Gruppierung der Dipteren auseinanderzusetzen. 

Damit kommen wir denn zu dem eigentlichen Life-Work des Verfassers. Er _ 
hat hervorragenden Anteil an der Begründung der heutigen systematischen Gruppen- 
einteilung der Dipteren; einen Anteil, der sich nicht sowohl auf die Untersuchung 
neuer und vorher wenig beachteter Charaktere der Tiere selbst, als vor allem auf 
sorgfältigstes Studium der älteren Literatur und Verwendung der darin, namentlich von 
Latreille gegebenen Anregungen gründet. Von den neu beachteten Charakteren 
wiederum sind es die sog. Macrochaeten der Dipteren, welche Osten-Sacken plan- 
mäßig verwenden lehrte, ohne dabei doch die Entdeckung dieser Organe für sich in An- 
spruch nehmen zu wollen. Der Ausdruck ist vielmehr schon 1845 von Rondani ge 
schaffen worden, von Schiner später popularisiert; die Stellung solcher Borsten auf 
dem Kopf hatte sogar schon 1830 Robineau-Deswidy für systematische Einteilung 
zu verwenden gewußt, ohne jedoch damit wirklich durchgreifend vorzugehen. Zu der 
heutigen hohen Wichtigkeit der Stellung dieser Macrochaeten, der ‚„Chaetotaxie‘ in 
der dipterologischen Systematik, hat ihr aber erst Osten-Sacken dadurch verholfen, 
daß er eine heutzutage fast unverändert allgemein angenommene feststehende Bezeich- 
nung der Borsten nach den einzelnen Körperteilen festlegte (1881). Weiter ausbauend 
hat Verf. dann auf die Wechselbeziehungen hingewiesen, die zwischen der Entwickelung 
dieser Borstensysteme und der Augen in der ganzen Dipterenwelt besteht. Holoptische 
Dipteren, d. h. solche, bei denen die Augen so mächtig entwickelt sind, daß sie am 
Scheitel in längerer Ausdehnung zusammenstoßen, sind allermeist kahl, während die 
mit reichlicher Macrochaetenentwickelung versehenen dichoptisch sind. Dieser Er- 
scheinung und dem Hinweise auf ihre enge Beziehung zur Lebensweise, ist das letzte 
Kapitel des ,,Record“’ gewidmet. Es wird darauf aufmerksam gemacht, wie die 
holoptischen, kahlen Dipterengruppen (oder etwa Gattungen in sonst anders konsti- 
tuierten Familien) sich durch eine schwebende Lebensweise auszeichnen und ihre 
Flügel meist sehr gut in der Gewalt haben (Zabanidae, Syrphidae), während die 
borstigen dichoptischen Gruppen mehr an eine Lebensweise am Boden angepaßt sind 
und ihre Beine mehr ausgebildet haben (Sarcophagidae, Dolichopodidae): Aerial 
and terrestrial Diptera. — Von speziell systematischen Arbeiten wird Osten-Sackens 
Name stets verknüpft bleiben mit der Klassifikation der 77pulidae, im besonderen- der 
Limnobitnae und hier wieder der nordamerikanischen, sowie der Yabanidae Nord- 
amerikas, wenn er auch darüber hinaus in einer großen Anzahl von Publikationen 
noch eine reiche Tätigkeit in beschreibender Dipterenkunde entfaltete. Endlich darf 
als ein Standard-Work nicht vergessen werden sein Katalog der nordamerikanischen 
Dipteren, dessen 2. Ausgabe 1878 erschien. — Die Gesamtsumme der Publikationen 
des bereits 77jährigen, in Heidelberg ansässigen Verfassers hat mit diesem ‚Record‘, 
der sie alle mit kurzer Inhaltsangabe aufzählt, 179 erreicht. 

Dr. P. Speiser (Bischofsburg). 


1) Vgl. A. Handlirsch: Friedrich Moritz Brauer, in: Verh. zool.-bot. Ges. 
Wien. LV. Jahrg. 1905, pag. 129—166 mit Porträt. 


Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum 


herausgegeben und erläutert 
von 


M. Braun, Zool. Museum, Königsberg 1. Pr. 
(Mit Taf. II—V.) 


n: „Neue Beiträge zur Wirbelthier-Fauna Preußens‘ 1) berichtet 
Carl Th. v. Siebold, daß sich im Zoologischen Museum 
zu Erlangen die von J. Th. Klein selbst geschriebenen Kata- 
loge seines Naturalien -Kabinetts vorfinden, deren siebenter Teil 
„Aviarium prussicum“ betitelt ist. Bei dem Umstande, daß 
v. Siebold aus Danzig, wo Klein gelebt hatte, nach Erlangen ge- 
kommen war, und bei dem lebhaften Interesse, das Siebold für 
die Fauna Preußens auch nach seiner Übersiedelung nach Erlangen 
behielt, zog ihn das Aviarium prussicum um so mehr an, als sich 
in Erlangen auch diejenigen kolorierten Abbildungen vorfanden, 
welche der in Rede stehende Katalog registriert. Die Durchsicht 
der Sammlung, welche durch die Naturtreue der Abbildungen wesent- 
lich erleichtert wurde, ergab einige für die Ornis Preußens bemerkens- 
werte Tatsachen, über welche v. Siebold des näheren berichtet (1. c.) 

Mit dem Auffinden dieser Notiz war auch mein Interesse für 
Klein’s Aviarium prussicum angeregt. Nachdem ich aus einer 
Schrift Fr. Will’s?) ersehen hatte, daß die Klein’schen Kataloge 
noch 1885 in Erlangen vorhanden waren, wandte ich mich an den 


!) Preuß. Prov.-Bl. XXVII. Bd. Kgsbg. 1842 pg. 420—437. 

2) Das zoologische Institut in Erlangen 1743— 1885. Ein Stück aus der Geschichte 
der Universität. Bei Gelegenheit der Einweihung des neuen zoologischen Instituts zu- 
sammengestellt von Dr. Friedrich Will unter der Mitwirkung von Dr. C. Fisch 
und R. Kraushaar. Wiesbaden 1885. 48 pg. 4°. 


Zool. Annalen. II. 6 


78 | M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


jetzigen Direktor des Instituts, Herrn Prof. Dr. Fleischmann, der 
den 7. Teil des Kataloges mit den zugehörigen Abbildungen mir bereit- 
willigst übersandte, wofür ich an dieser Stelle meinen Dank ausspreche. 

In gleicher Weise wie von Siebold war auch ich von 
der großen Naturtreue der zum Teil aus dem XVII. Jahrhundert 
stammenden Bilder überrascht und ich beschloß, den Versuch zu 
machen, die bildlich dargestellten Arten, soweit sie als preußische 
gekennzeichnet waren, zu bestimmen. An anderer Stelle!) habe ich 
schon hervorgehoben, daß dies leichter gesagt als getan war und 
daß die Arbeit nicht in relativ kurzer Zeit erledigt worden wäre, 
wenn mir nicht zwei Ornithologen zur Seite gestanden hätten, die, 
größere Erfahrung besitzend, imstande waren, auch weniger gut aus- 
geführte Abbildungen zu diagnostizieren. Es waren dies die Herren 
Thienemann, Leiter der auch über Ostpreußen hinaus bekannten 
Vogelwarte zu Rossitten (Kur. Nehrung) und G. Künow, früher 
Konservator am hiesigen Zoologischen Museum. Bei der Überein- 
stimmung ihrer meist unabhängig voneinander gestellten Diagnosen 
dürfen diese als sicher gelten. 

Da die Klein’schen ornithologischen Werke?) faunistischen 
Charakter nicht tragen und die älteste gedruckte Ornis von Preußen 
späteren Datums ist 8), so liegt in dem Aviarium prussicum Klein’s 
die älteste überhaupt existierende Aufzählung der Vögel von Alt- 


1) Braun, M. Sammlung v. Orig.-Abb. preuß. Vögel a. d. Jahren 1655 — 1737 
(Schrftn. d. Phys.-Oek. Ges. Kgsbg. Pr. 46. Jhrg. [1905] 1906. pg. 188 —192). 

2) Jac. Theod. Klein, Historiae avium prodomus cum praefatione de ordine 
animalium in genere. Accessit historia muris alpini et vetus vocabularium animalium msc. 
Cum Figuris. Lubecae MDCCL. 238 pg. 4°. 

Jac. Theod. Klein, Stemmata avium quadraginta tabulis aeneis ornata; acce- 
dunt nomenclatores: polono-latinus et latino-polonus. — Geschlechtstafeln der Vögel 
mit vierzig Kupfern erläutert. Lipsiae 1759. 48 pg. 4°. c. 40 tab. 

Jak. Theod. Klein’s Vorbereitung zu einer vollständigen Vögelhistorie, nebst 
einer Vorrede von der Ordnung der Thiere überhaupt, und einem Zusatz der Historie 
des Murmelthieres, wie auch eines alten Wörterbuchs der Thiere. Aus dem Lateinischen 
übersetzt durch D. H. B. Leipz. u. Lübeck 1760. 427 pg. 8° mit 8 Taf. 

Jakob Theod. Klein, Verbesserte und vollständigere Historie der Vögel, 
herausgegeben von Gottfried Reyger. Danzig 1760. 269 pg. 4°. 

Jacobi Theod. Klein, Ova avium plurimarum ad naturalem magnitudinem 
delineata et genuinis coloribus picta. — J. T. Klein, Sammlung verschiedener Vögel 
Eyer in natürlicher Grösse und mit lebendigen Farben geschildert und beschrieben. 
Lpzg., Kgsbg. u. Mitau 1766. 36 pg. 4°. 21 kol. Taf. 

3) Bock (Friedr. Sam.), Preußische Ornithologie ‘(Der Naturforsch. VIII. Stck. 
Halle 1776. pg. 39—61; IX. 1776. pg. 39—60; XII. 1778. pg. 131—144; XII. 1779. 
pg. 201— 223; XVII. 1782. pg. 66—116.) 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 79 


Preußen vor, die daher wenigstens eine lokale Bedeutung besitzt 
und bei den Faunisten ein gewisses Interesse erregen dürfte. Ich 
bin jedoch der Ansicht, daft dem Aviarium prussicum außerdem noch 
eine weitere Bedeutung zukommt: es ist bekannt, daß Klein nicht 
die Linné’sche Nomenclatur, sondern die seiner Vorgänger ange- 
wendet bezw. für noch nicht benannte Objekte eigene Benennungen 
benützt hat, die wie die älteren Namen bei den mangelhaften Be- 
schreibungen jener Zeit Zweifel genug darüber bestehen lassen, 
welche Art verstanden worden ist. Das läßt sich nunmehr wenig- 
stens für die preußischen Vogelarten, soweit diese im Aviarium 
prussicum berücksichtigt sind, beseitigen. Einen dahin gehenden 
Versuch besitzen wir allerdings schon von dem Göttinger Professor 
Beckmann}), der jedoch unsicher bleibt, da er sich nur auf die 
von Klein veröffentlichten Werke, speziell auf die ‚verbesserte 
Vôgel-Historie‘ stützt. Es schien mir daher nicht ganz überflüssig 
zu sein, die Resultate der Arbeit zu veröffentlichen, nachdem v. Sie- 
bold einen Anfang gemacht hat’). 


So weit mir bekannt geworden ist, existieren über Klein nur 
zwei biographische Quellen, eine gedruckte Autobiographie?) und 
dies Wobrede auf Hierin, Secretar Jakop MheodomKRlens ce 
halten von einem Zeitgenossen, Dr. Christian Sendel*), wenige 


1) Reyger, G., Herrn Professor Beckmann’s zu Göttingen Linné’sche 
Synonymie zu J. T. Klein’s verbesserter Historie der Vögel. (Der Naturforsch. 
I. Stck. Halle 1774. pg. 65-78.) Die Klein’schen Benennungen der Fische in Ein- 
klang mit der Nomenclatur Linné’s zu bringen, hat Joh. Jul. Walbaum (Jac. Theod. 
Kleinii Ichthyologia enodata sive index rerum, ad historiam piscium naturalem, syno- 
nymis recentissimorum systematicorum explicatus. Lips. 1793. 4°) unternommen. 

2) Da die späteren Sammlungen Klein’s nach seinem Tode in den Besitz der 
Naturforschenden Gesellschaft zu Danzig gelangt sind und sich darunter auch die 
Original-Präparate zu den „Geschlechtstafeln der Vögel“ befinden (Schädel, Läufe und 
Zungen), so würde die Untersuchung dieser Objekte, vorausgesetzt, daß sie noch vor- 
handen sind, die Möglichkeit ergeben, noch andere Arten zu sichern. 

3) Dieselbe ist m. W. nicht separat erschienen; sie findet sich auf pg. 46—53 
der von Nath. Friedr. Kautz bei Klein’s Beerdigung gehaltenen Leichen-Predigt 
(20. März 1759) abgedruckt. (Danzig. s. a. [1759]. 58 pg. 4°. 

4) Sendel, Christian, Lobrede auf Herrn Secretär Jakob Theodor 
Klein. Danzig 1759. 4°. (Auch in: Neue Sammlg. v. Vers und Abhdlg. d. naturf. 
Ges. Danzig. I. Bd. Danz. 1778. pg. 300—316.) Hierauf, zum Teil aber auch auf 
persönlicher Kenntnis, beruhen alle übrigen, mir bekannt gewordenen Biographien, 
bezw. biographischen Notizen: 


6* 


80 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Monate nach Klein’s Tode bei einer Versammlung der Danziger 
Naturforschenden Gesellschaft, zu deren Begründern Klein gehörte. 
Danach ist Klein am 15. August 1685 in Königsberg i. Pr. als Sohn 
von Jakob Klein, Ratsherrn im Kneiphof zu Königsberg, späterem 
,Tribunalssecretarius und Jagdrath, nachmaligem Oberappellations- 
gerichtsrath“ geboren. Seine Vorbildung genoß er teils durch Privat- 
lehrer teils auf Schulen seiner Vaterstadt, deren Universität er im 
16. Lebensjahre bezog, um Jura zu studieren. Nach vollendetem 
Studium begab er sich behufs weiterer Ausbildung auf Reisen, die 
ihn zu den „berühmtesten Akademien‘ Deutschlands sowie weiter 
nach Holland, England und Tirol führten. Kurz vor seiner Rück- 
kehr (1711) war der Vater gestorben; Klein siedelte 1712 nach 
Danzig über, bereiste 1713 Schweden und kehrte im August über 
Pillau und Königsberg nach Danzig zurück ‚mit dem Vorsatz, 
weiter zu gehen und Preußen gute Nacht zu sagen“. In Danzig 
lenkte sich jedoch die Aufmerksamkeit des Rates auf den nicht 
näher bezeichnete Verdienste aufweisenden und vom Pfalzgrafen 
Karl Philipp (nachherigem Kurfürsten zu Pfalz) zum Rat er- 
nannten jungen Juristen, der zum ‚„Secretarius‘ erwählt und in dieser 
Eigenschaft am 20. Dezember 1713 verpflichtet wurde. Die ersten 
Jahre wurde Klein auch zu verschiedenen diplomatischen Missionen 
benützt, was gelegentlich auch noch später geschah. 

Klein begann bald in Danzig seiner schon auf der Albertina 
gezeigten „liebsten Beschäftigung“, ,,die Natur zu kennen und ihre 


Memoria Jacobi Theodori Kleinii (Comment. de rebus in scient. nat. et med. gestis. 
Vol. VII. P. 1. Lips. 1759. pg. 361—376.) 
[Titius, J. D.], Leben und Schriften Herrn Jakob Theodor Klein’s. (Neue gesellsch. 
Erzähl. f. d. Liebh. d. Naturl. III. TL Lpzg. 1760. pg. 129—144; 159— 160.) 
Memoria Jacobi Theodori Kleinii. (Nov. Act. Eruditorum anni 1772. Lips. 1774. 
Pg. 557—570.) À 

Saxi, Christophori, Onomasticon literarium. P. VI. Traj. ad Rh. (s. a.) pg. 476. 

Bock, Fr. Sam., Vers. ein. wirtsch. Naturg. v. d. Kgr. Ost- u. Westpreußen. I. Bd. 
Dessau 1782. Vorrede pg. VI—IX. 

Hirsching, Fr. C. G., Hist.-lit. Handb. ber. u. denkw. Pers., welche i. d. 18. Jhrhdrt. 
gest. sind. IM. Bd. 1. Abt. Ipze, 1797. pai 256 262. 

Meusel, Johann Georg, Lexikon d. v. Jahr 1750 bis 1800 verstorb. teutsch. 
Schriftst. VII. Bd. Lpzg. 1808. pg. 53—60. 

Bujack, J. G., Ub. preuß. Naturf. d. 16., 17. u. 18. Jhrhdrts. (Preuß. Prov.-Bl. 23. Bd. 
Kgsbg. 1840. pg. 344—359.) i 

‚Carus, J. V., Gesch. d. Zoologie. Münch. 1872. pg. 472— 492. 

Hess, W., Artikel Klein, Jakob Theodor. (Allg. dtsche. Biogr. XVI. Bd. Lpzg. 1882. 


Pg. 92 — 94.) 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. SII 


Geschichte zu lernen‘, nachzugehen, er sammelte „Pflanzen und 
Thiere, Steine und Erze‘ und legte 1718 in Danzig einen botanischen 
Garten an; in diesem erbaute er bald darauf ein besonderes Ge- 
bäude zur Aufnahme seiner allmählich wachsenden Sammlungen !), 
zu deren Vermehrung er auch die Beziehungen benützte, die er auf 
früheren Reisen angeknüpft hatte. Es fällt auf, daß sich Klein 
von seinen Sammlungen, die weithin rühmlichst bekannt geworden 
waren und von hoch- und höchstgestellten Persönlichkeiten besich- 
tigt worden sind, trennte: seine Bernstein- und Vogeleier-Sammlung 
kam in das königliche Kabinett nach Dresden, „sein ganzes Natu- 
ralienkabinet aber, nebst den vielen Zeichnungen von vierfüßigen 
Thieren, Fischen und Vögeln‘ kam 1740 nach Bayreuth zu dem 
Markgrafen Friedrich von Brandenburg-Kulmbach. Klein muß 
sich auch eines besonderen Rufes als Museumserrichters erfreut 
haben, da er wegen Einrichtung des königlichen Kabinetts in Dresden 
korrespondierte und den ganzen darauf bezüglichen Briefwechsel ‚auf 
Verlangen“ ebenfalls nach Dresden abgab. Wenn nun hierfür sowie 
für die Abtretung der Bernsteinsammlung nach Dresden ein Grund 
in den Beziehungen gefunden werden kann, die Danzig Polens wegen 
zum sächsischen Hofe pflegte, Beziehungen, die für Klein persön- 
liche dadurch geworden, daß er von 1714— 1716 ,.residirender Secre- 
tarius bey Hofe“ in Dresden und in Polen war, so fehlt in der 
„Lobrede‘“ Sendel’s jeder Anhaltspunkt für die Veranlassung zum 
Verkauf des „ganzen“ Klein’schen Naturalienkabinetts nach Bayreuth. 
Wie die Sache auch zustande gekommen sein mag, so ist so 
viel sicher, daß Klein zu sammeln und die Resultate seiner Studien 
zu veröffentlichen fortfuhr; die Mehrzahl seiner Werke fällt nach 
1740 und noch kurz vor seinem am 27. Februar 1759 erfolgten 
Tode vollendete er die ,,Stemmata avium‘ (Vorrede datiert vom 
23. Dezember 1758) und die „Verbesserte Historie der Vögel‘ (datiert 
vom 30. Dezember 1758)?). 


1) Ich gehe wohl in der Annahme nicht fehl, daß die Titelvignette im: Historiae 
avium prodromus den Klein’schen Garten mit Gartenhaus darstellen soll; ob sie natur- 
getreu ist, wage ich nicht zu entscheiden; als Verfertiger bezeichnet sich Mentzel in Leipzig. 

2) Über die Tätigkeit Klein’s bei der Naturforschenden Gesellschaft in Danzig 
siehe: E. Schumann, Gesch. d. naturf. Ges. in Danzig 1743-1892. Danzig 1893 
(Festschrift z. Feier des 156jähr. Besteh. d. naturf. Ges. Danzig am 2. Januar 1893. 
— Auch: Schrft. d. nat. Ges. Danzig. N. F. VII. Bd. 2. Hft. Danzig 1893); hier ist 
auch auf Taf. I ein Porträt Klein’s reproduziert; ein anderes, das Klein in seinem 
Museum darstellt, findet sich in J. T. Klein: Hist. piscium nat. promov. Missus I. 
Gedani 1740. 


82 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth, der 
„neben seiner Neigung zu prachtigem Hofhalt in Bayreuth ein leb- 
haftes Interesse für Künste und Wissenschaften“ besaß!) und sogar 
selbst Frösche öffnete, um den Blutkreislauf unter dem Mikroskop 
zu beobachten?), ist der Stifter der Universität Erlangen, der er sein : 
„Naturalien- und Curiositaten-Cabinet“ zum Eigentum überwies. 
„Der grösste und bedeutendste Theil dieser Sammlung stammte aus 
dem Naturalienkabinett des Danziger Stadtsecretärs Jacob Theodor 
Klein, welches der Markgraf Friedrich gekauft und im alten 
Schlosse in Bayreuth aufgestellt hatte.“ Die Überführung nach Er- 
langen ging, wie Fr. Will (I. c.) berichtet, sehr langsam von statten 
und zog sich jahrzehntelang hin; der Transport von Danzig nach 
Bayreuth und von da nach Erlangen ‚that der Vollständigkeit er- 
heblichen Eintrag‘; namentlich hatten die ausgestopften Säugetiere 
und Vögel?), aber auch die Mineralien gelitten. Der von Klein 
selbst angelegte ‚und theilweise mit reizenden Abbildungen und 
Malereien, namentlich von Fossilien und Bernsteineinschlüssen ge- 
zierte“ Katalog (9 Foliobände) ist noch in Erlangen vorhanden. 

Der siebente Teil dieses Kataloges ist das ,,Aviarium prussi- 
cum“, das Klein auch in seinen Schriften als ,,Aviarium barei- 
thanum“ erwähnt (z. B. in Hist. avium prodromus pg. 18, 46, sowie 
im Indiculus autorum desselben Werkes), eine Erklärung der Be- 
deutung dieser Bezeichnung erhalten wir aber erst durch Reyger, 
der die „verbesserte und vollständigere Historie der Vögel“ von 
Klein herausgegeben hat (pg. 18 Anm.). 


(AS 


Der mir vorliegende Folioband trägt auf Blatt 2 folgenden Titel: 


MUSEI KLEINIANI 
Pars VII. 
exhibens 
ANINREUNGSPREISSTEUM 
ige 
Volumen Forma Regali, 
ubi asservantur plurimae Aves Prussicae Indi- 
genae et Advenae 


1) Leydig, F. v., Horae zoolog. Jena 1902. pg. 236. 

2) Ledermüller, M. F., Nachlese seiner mikrosk. Gemüths- u. Augenergötz. 
(Nürnberg) 1762 pg. 48. \ 

3) Mindestens ein Teil der Vögel war nicht ausgestopft, sondern nach Ent- 
fernung des Gehirns und der Eingeweide (über dem Ofen) getrocknet. Vergleiche 
[Titius J. D.] Fernere Auszüge a. d. Kleinischen Schrift. (Neue gesellsch. Erzähl. IV. 
Thl. Leipzig 1762. pg. 130—131.) i i 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 83 


Vivis coloribus, qua fieri potuit, 
ad naturalem magnitudinem, pictae, et genuinis 
nominibus donatae, 
cum Appendice, 
quarundam Avium Exotica- 
rum 
et 
Ovario Prussico forte 
numerosissimo 
subjunctis figuris humanis et qvadrupe- 
dum insolitis ac mon- 
strosis. !) 

Der Wederband) umias: 45 Blätter "Blatter und 3 sowie die 
letzten ıı sind leer; Blatt 2 enthält den Titel, die übrigen Blätter 
sind fortlaufend von I—LXII paginiert. Der von Klein selbst ge- 
schriebene, leicht lesbare Text nimmt nirgends die ganze Seite ein, 
sondern beschränkt sich auf einen durch Linien begrenzten vier- 
eckigen Rahmen (von 12 cm Breite und 15,5 cm Höhe). Die klei- 
nere untere Hälfte jeder Seite sowie ein breiter Rand neben dem 
Text sind gewöhnlich frei geblieben (cf. Taf. Il). 

Das Aviarium prussicum reicht von pg. I-XXXI; es ist ein 
Verzeichnis von kolorierten Abbildungen, die alle numeriert sind; 
außerdem aber Aufschriften von Klein’s Hand und in vielen Fällen 
auch noch Notizen von den Künstlern tragen, welche die Bilder an- 
gefertigt haben. Unter denselben Nummern und in der Regel auch 
mit wörtlich denselben Aufschriften sind die Abbildungen im Kata- 
log registriert, beginnend mit Carta ı und endend mit Carta 127. 
Die Zahl der Tafeln ist jedoch größer als 127, weil Klein gewöhn- 
lich mit derselben Nummer mehrere bezeichnete, die einzelnen dann 
aber durch (lateinische) Buchstaben unterschied (vergl. Taf. II). 

Einen Teil der Nummern hat Klein jedoch absichtlich mit 
dem Vermerk: ,,vacant pro supplementis‘‘ reserviert, um spätere 
Abbildungen noch einfügen zu können; es sind dies die Nummern 
19—21 auf pg. VII, 58—60 auf pg. XVII, 66 und 67 auf pg. XIX, 
84 auf pg. XXIII, 87 auf pg. XXIV, 106—111 auf pg. XXIX, 112 
bis 119 auf pg. XXX und 120—127 auf pg. XXXI. Der Verkauf 
seiner Sammlung hinderte Klein an der Ausführung dieser Ab- 
sicht; einmal jedoch ist dies geschehen (bei Carta 76), wo das die 
Lücke anzeigende „vacat‘‘ ausgestrichen ist und ein etwas anderer 


1) Darunter ist die anscheinend Danzig darstellende Titelvignette aus Klein’s 
Hist. pisc. natur. promov. Missus I. Gedani 1740 eingeklebt. 


84 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Duetus sowie andere Tinte die spatere Eintragung ersichtlich macht. 
Nur an einer Stelle (Carta We) finde ich eine andere Handschrift, 
nach v. Siebold (l. c.) die von Reyger. 


Die Zahl der Objekte des Aviarium prussicum hat urspriing- 
lich 266 betragen, die Zahl der Tafeln war aber geringer, da des 
öfteren zwei und mehr Gegenstände auf einem Blatt dargestellt, 
wenn auch besonders bezeichnet sind. Im Laufe der Zeit ist aber 
eine ganze Anzahl abhanden gekommen, so daß nunmehr nur noch 
196 Tafeln den Bestand des Aviarium prussicum ausmachen !). 


Der Katalog trägt kein Datum; daß er vor 1740 fertig gewesen 
sein muß, ergibt das Jahr des Verkaufs nach Bayreuth. Wann er 
begonnen worden ist, dürfte sich ganz sicher nicht mehr feststellen 
lassen. Immerhin gibt es dafür einige Anhaltspunkte, die zum Teil 
schon oben erwähnt sind, das ist die Gründung des botanischen 
Gartens durch Klein im Jahre 1718, der erst die Gründung des 
Naturalienkabinetts gefolgt ist. In seinem Garten hielt Klein auch 
lebende Tiere, die er, so weit es sich um Vögel handelt, gelegent- 
lich mit dem Vermerk: ‚ex horto nostro‘ anführt. Klein erwähnt 
auf pg. I, daß er längere Zeit auch einen kleinen Schreiadler (A qzzla 
naevia autt. = Ag. pomarina C. L. Brehm) (cf. auch Hist. avium 
prodr. pg. 4I unter Aquila clanga) gehalten habe, der aber eines 
Tages ertrank. Der Tod des ganz zutraulich gewordenen Tieres 
ging dem Besitzer so zu Herzen, daß er seinem Liebling ein Gedicht 
widmete, das nach einer Angabe im Prodromus (pg. 42) auch ge- 
druckt korden ist 2); dieses Epitaphium reproduziert Klein auch in 
seinem Katalog mit dem Datum: 3. August 1728 (vergl. Taf. II). 


Vor diesem Tage hat demnach Klein die Niederschrift des 
vorliegenden Kataloges nicht begonnen. Im Aviarium prussicum 
sind jedoch an zwei Stellen noch spätere Jahre angegeben, so bei 
Nr. 55 ,,Anas latirostra major Gesneri“ das Jahr 1732 und bei Nr. 71b 
unter ,,Anser-Trappa vel Tardus Nanus‘ Mai 1737; in einem anderen 
Teile des Kataloges, der als ,,Ovarium, collectio ovorum‘ bezeichnet 


1) Der Verbleib der fehlenden Tafeln ist im Katalog nur an einer Stelle ver- 
merkt; Pg. XVI heißt es: „Nr. 55a.b. sind den 16t Febr. 1763 auf gnädigsten Befehl 
Ihro Hochfürstl. Durchlaucht an Höchstdieselben vom Hrn. Geh. Rath Wagner ab- 
gegeben worden“. 

2) Von Klein existiert meines Wissens nur ein Band Gedichte, der aber selbst 
auf der Danziger Stadtbibliothek fehlt. Der Titel lautet: Eines Fremdlings Im Thal 


Kedar . . . . gesammelte poetische Blumenlese, in besondere sechs wohlriechende 
Püschlein vertheilt. Danz. 1737. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 85 


ist, steht auf pg. XLII unter Nr. 21 ,,Ovum Psittaci‘ die Jahres- 
zahl 1738. Diese drei Eintragungen können also vor den genannten 
Jahren nicht gemacht sein. Trotzdem wäre es irrig, daraus zu 
schließen, daß der Katalog bezw. der mir allein vorliegende 7. Teil 
erst kurz vor dem Verkauf der ganzen Sammlung nach Bayreuth 
entstanden sei. Dagegen spricht die von Sendel hervorgehobene 
peinliche Ordnungsliebe Klein’s im allgemeinen, die ihn als Be- 
sitzer einer ziemlich rasch sich vergrößernden Sammlung gewiß früh- 
zeitig zur Anlage eines Verzeichnisses veranlaßt haben wird; es geht 
dies auch aus anderen Umständen hervor. 

Klein hat sich, wie Sendel berichtet, auch eine Sammlung 
von Abbildungen von Tieren dadurch angelegt, daß er solche aus 
Druckwerken herausschnitt, um sie leichter vergleichen und beliebig 
ordnen zu können. Führt Sendel dies direkt auch nur für Ab- 
bildungen von Mollusken an, so erwähnt er doch auch der „vielen 
Zeichnungen von vierfüssigen Thieren, Fischen und Vögeln‘, die 
Klein besaß und nach Bayreuth abgab. Daß auch darunter Drucke 
waren, geht daraus hervor, daf sich wenigstens einige noch in der 
Bildersammlung des Aviarium prussicum befinden, die genau ebenso 
wie die anderen (Original-) Abbildungen behandelt d. h. numeriert 
und registriert sind. Ihre hier geringe Zahl erklärt sich daraus, daß 
an ihre Stelle Original-Abbildungen treten konnten, da es sich um 
einheimische Tiere, die leicht frisch zu haben waren, handelt. 

Diese kolorierten Bilder, die in der Tat das Urteil rechtfer- 
tigen, das von Siebold (l. c.) über sie ausspricht, sind zum 
großen Teil datiert. Die meisten Daten fallen allerdings vor Klein’s 
Geburt, in die Jahre 1655—1664, und können daher für die Frage 
der Entstehung des Kataloges nicht in Betracht kommen. Diese 
Blätter, die alle von dem Danziger Maler Samuel Nieden- 
thal herrühren, kann Klein erst nach seiner Übersiedelung nach 
Danzig erworben haben; vielleicht sind sie es gewesen, die in Klein 
den Wunsch entstehen ließen, die Abbildungen einheimischer Vögel 
zu vervollständigen. Von den übrigen Bildern dürfte ein Teil auf 
Klein’s Veranlassung gemalt worden sein, sicher wohl diejenigen, 
bei denen ein Maßstab eingezeichnet ist oder Maße angegeben sind, 
ein Umstand, der darauf hinweist, daß sie zu wissenschaftlichen 
Zwecken angefertigt wurden. Andere Tafeln wiederum sind nach 
Objekten aus Klein’s Garten gemalt worden; bei einem anderen 
Bilde, wo es sich um Gallus indicus (d. h. Crax alector L.) handelt, 
sagt Klein, daß er das Tier von seinem Freunde J. G. P. Bar, 


86 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


aus dessen Garten erhalten habe —- dies alles beweist, da& Klein 
einheimische Vögel hat abmalen lassen. So weit diese Bilder datiert 
sind — es ist dies nur bei wenigen der Fall —, liegen die Jahre 
zwischen 1725 und 1737. Spätestens 1725 hat demnach Klein die 
als Aviarium prussicum bezeichnete Bildersammlung begonnen; gleich- 
zeitig oder auch später wird er dazu ein Verzeichnis angelegt haben, 
das in seinem Besitz geblieben sein muß!), da er auf dasselbe in 
seinen Schriften (nach 1740) gelegentlich Bezug nimmt. Der vor- 
liegende Katalog wäre dann als ein zweites Exemplar zu betrachten, 
das, wie die gleichmäßige Schrift beweist, in kurzer Zeit geschrieben 
sein muß; doch haben nach Fertigstellung noch Einschiebungen statt- 
gefunden. Eine Anmerkung auf pg. LX, wo Icones singulares ani- 
malium marinorum verzeichnet sind, weist direkt darauf hin, daß 
das vorliegende Exemplar des Kataloges mit Rücksicht auf den Ver- 
kauf der Sammlung hergestellt worden ist. Sie lautet: ,,Icones 
piscium, qui in duplo, huc transtulimus; separatim habemus collec- 
tiones piscium pictorum ; hisce adhuc indigemus pro historia piscium, 
quam premimus, emendanda et cum publico communicanda; intra- 
bunt autem omnes picturae eorundem in Serenissimi Gazophylaeeum 


1) Dies gilt auch für andere Teile des Kataloges: in der Danziger Stadtbiblio- 
thek, in welche 1868 der Klein’sche Nachlaß an Handschriften und Dokumenten, 
vermehrt durch die späteren Besitzer, die Gralath’s, gelangt ist, befindet sich „Musei 
Kleiniani P. III. Curiosa naturae subterraneae exponens“ und ein anderer als „Fossilia 
Musei Kleiniani“ bezeichneter Katalog (cf. Katalog der Danziger Stadtbiblioth. I. Bd 
I. TI. Die Danzig betr. Handschr. Danzig 1892. pg. 312). 

Nach Niederschrift obiger Zeilen bin ich auf Johann Bernouilli’s „Reisen 
durch Brandenburg, Pommern, Preussen, Curland, Russland und Pohlen, i. d. Jahren 
1777 und 1778“ (I. Bd. Lpzg. 1779) aufmerksam geworden; hier wird (pg. 119) be- 
richtet, daß sich unter den Handschriften der naturforschenden Gesellschaft in Danzig 
„das kleinische eigenhändige Manuscript von seinem Kabinet, so wie es beschaffen 
war, als er solches 1741 an den damaligen Markgrafen von Bayreuth verkaufte“, be- 
findet. „Der Catalogus besteht aus VII Theilen in Folio, in drey Bänden gebunden“. 
Bemerkt wird ferner, daß „in Bayreuth eine Abschrift vorhanden seyn muss“. 

Wenn es für die Richtigkeit der oben berührten Ansicht, daß der Erlanger 
(früheı Bayreuther) Katalog eine Abschrift darstellt und Klein im Besitze der Ur- 
schrift geblieben ist, noch eines Beweises bedarf, so ist dieser in dem Umstande ge- 
geben, daß im Jahre 1759 das Aviarium prussicum unter dem Titel: „Herrn Jac. 
Th. Klein’s Preussischer Vögelwald“ in „Neue gesellsch. Erzähl. (hrsgeg. 
v. J. D. Titius) II. TI. pg. 175—188 abgedruckt worden ist. Da er von dem mir 
vorliegenden (späteren) Text gelegentlich abweicht, auch der Titel nicht genau der- 
selbe ist, so hat dem Druck eine andere Handschrift zugrunde gelegen, die Titius 
wohl durch Vermittelung von Hanow, vielleicht aber auch noch von Klein selbst 
erhalten hat. 


MA Braun,gJae db: Klein’s Aviarium prussicum. 87 


naturae.‘ Die ,,Pisces‘‘ behandelnden Werke Klein’s sind von 
1740— 1749 erschienen. 

Die Blätter des mir vorliegenden Aviarium prussicum sind, 
von den wenigen Drucken abgesehen, Handmalereien Danziger 
Künstler, von denen sich vier genannt haben: Samuel Nieden- 
thal, den Klein selbst in seinem Katalog als ,,Pictor Gedanensis“ 
bezeichnet (vergl., Taf. WM), fermer D. Schulz, Hoffmann und 
Behm. ,,Niedenthal muss nach der Mitte des XVII. Jahrhun- 
derts gelebt haben, da seine Zeichnungen durchweg die Jahreszahlen 
zwischen 1655 bis 1664 tragen“ (v. Siebold 1. c.); er benützte 
seltener farbige Tuschen als Kreiden. Seine Bilder tragen weit mehr 
den Charakter von Skizzen und Studien, sind aber deshalb nicht 
weniger naturgetreu ausgeführt (vergl. Taf. V). Die übrigen Ab- 
bildungen sind in Wasserfarben hergestellt und geben alles Detail 
in der Färbung, der Befiederung, in der Beschuppung der Beine 
u. a. m. möglichst genau wieder, oft eine Vollendung erreichend, 
die nicht zu übertreffen ist (vergl. Taf. IH und IV). Freilich ist die 
Haltung der Tiere nicht immer gelungen, was wohl damit zusammen- 
hänst, daß zur Vorlage auch ausgestopfte oder nach der Klein- 
schen Methode getrocknete bezw. frisch erlegte Exemplare dienten!). 

Wenn Klein im Titel anführt, daß seine Bildersammlung die 
einheimischen Vögel nicht nur in natürlichen Farben sondern auch 
in natürlicher Größe enthält, so gilt letzteres auch nur für einen 
Teil der Bilder, die übrigen, besonders aber die Niedenthal’schen, 
sind fast alle stark verkleinert; nur einige Köpfe hat Niedenthal 
in natürlicher Größe wiedergegeben. 


Das Aviarium prussicum endet pg. XXXI des Kataloges mit 
den Worten: ,,Avium in Pruss: et Indig: et Adven: Finis“. Pg. XXXII 
trigt den Titel: 


1) In Bernouilli’s Reisebeschreibung (I. Bd. pg. 264) wird ein „Daniel 
Schultz“ als geschickter Porträt-, Historien- und Tiermaler erwähnt, der mehrere 
Porträts für das Rathaus in Danzig geliefert hat und 1686 gestorben ist. Ist dies, wie 
wahrscheinlich, der oben angeführte D. Schulz, so hat Klein auch dessen Tier- 
bilder erst nach 1713 erworben. Johann Benedikt Hofmann war nach Ber- 
nouilli ebenfalls Maler in Danzig, wo er 1745 gestorben ist. F. G. Bock berichtet 
(Vers. ein. wirthsch. Naturg. v. Ost- u. Westpr. I. Bd. 1782. Vorrede pg. VIII), daß 
die Zeichnungen von Fischen, Vögeln, Muscheln etc., die nach Bayreuth gekommen 
sind, von einem „Schulmeister in Danzig“ angefertigt worden seien, „der niemals 
Zeichnen gelernet hatte, aber die Natur mit Muschelfarben zu treffen sehr wohl ver- 
stund“. Sollte sich dies auf Niedenthal beziehen ? 


88 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


APPENDIX 
quarundam 


AVIUM EXOTICARUM 


cum 
Ovario Prussico. 


Dieser Abschnitt zerfällt in zwei Teile; die Seiten XX XIII bis 
XL sind mit ,,Aviarium, Avium Exoticarum Icones‘ überschrieben 
und zählen, anschließend an die Nummerierung des Aviarium prussi- 
cum, also mit Carta 128 beginnend, die in der Klein’schen Samm- 
lung vorhanden gewesenen, zum Teil auch heute noch vorhandenen 
Abbildungen von exotischen Vögeln auf (19 Blätter, von denen nur 
eins mit 2 signiert ist); den Schluß bildet Carta 140f. Der zweite 
Teil führt pg. XLI einen besonderen Titel: 


OVARIUM PRUS- 
SICUM 
1. €. 
Collectiones Ovorum Avium 
in Prussia nidulantium 
summa cura 
sumtibusque haud exiguis 
comparatae. 

Hier wird offenbar der Bestand der Eiersammlung aufgezählt, 
nicht Abbildungen, da die Einteilung eine andere ist; es heißt nicht 
mehr Carta, sondern Ima, IIda bis XIV ma, worunter wohl einzelne 
Schubfächer oder flache Kisten zu verstehen sind, in denen dann 
die einzelnen Gelege (in jeder Abteilung mit arabischen Ziffern be- 
zeichnet) aufbewahrt wurden. 

Darauf folgt pg. LIV—LXI wiederum ein Verzeichnis von 
Abbildungen ohne besonderen Titel, auf jeder Seite überschrieben: 
Icones singulares“ und eingeteilt in I Hominum, II Quadrupedum 
und II Animalium marinorum. Die Numerierung der ,,Cartae“ ist 
eine fortlaufende von I—53; einzelne Nummern sind für Nachtrage 
reserviert, nicht wenige umfassen mehrere verschiedene Objekte. 
Diese Bildersammlung ist mir nicht zugekommen. 


In folgendem gebe ich zuerst den Text des Kataloges!), soweit 
er das Aviarium prussicum betrifft und lasse dann eine Erläuterung 


*) Die römischen Zahlen an der Seite des gedruckten Textes sind die Seiten 
zahlen des Originals. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 89 


der dazu gehörigen Abbildungen folgen. Die Icones avium exoti- 
carum übergehe ich ebenso wie die Icones singulares, dagegen scheint 
mir der Abdruck des Kataloges der Eiersammlung, da in ihr fast 
ausschließlich einheimische Arten vertreten sind, von einem gewissen 
Interesse. Wie aus der Vorrede zu ,,Ova avium“ Lpzg. 1766 her- 
vorgeht, hat Klein drei Eiersammlungen besessen: die erste kam 
nach Dresden, die zweite, deren Verzeichnis hier zum Abdruck 
kommt, gelangte 1740 nach Bayreuth, die dritte, auf der das ge- 
nannte Werk beruht, befand sich zur Zeit der Niederschrift der 
Vorrede (23. Dezember 1758) zu Königsberg im Garten des Kom- 
merzienrates Saturgus!) unter der Aufsicht von Friedr. Sam. 
Bock, dem Verfasser der ,,wirthschaftlichen Naturgeschichte von 
dem Königreich Ost- und Westpreussen“, der den Hauptbestandteil 
dieser letzten Sammlung zusammengebracht hatte ?). 


I) Vergl. Bock, Friedr. Sam., Nachr. v. ein. Preuß. Naturalienkab., so sich 
in dem Saturguschen Gart. z. Kgsbg. i. Pr. befind. Kgsbg. im May 1764. 16 pg. 12°. 
— Bernouilli, Joh., Reis. d. Brandenburg etc. II. Bd. Epze. 1779: | pz. 66 68. 
Der Besitzer wird hier Sartorius genannt! — [Mohr, Friedr. Sam.] Beschreib. 
versch. Seltenheit. d. Nat., d. Kunst u. d. Alterth., welche in dem Cab. d. Com- 
mercienrath Saturgus zu Kgsbg. i. Pr. einige Aufmerks. u. Betracht. verdienen. 
[Kgsbg.] 1782. 111 pg. 12°. 

2) Für literarische Nachweise bin ich Herrn W. Rindfleisch von der hie- 
siegen Königl. und Universitäts-Bibliothek zu Dank verpflichtet; die photographischen 
Aufnahmen der ersten Textseite des Kataloges und dreier Abbildungen aus der zu- 
gehörigen Bildersammlung, die in den beigegebenen Tafeln reproduziert sind, verdanke 


ich Herrn Jonas, Assistenten am hiesigen Bernstein-Museum. 


— 


GO.) M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


A D 


Aviarium Prussicum. 


. Carta 


1. a) Aquila Morphnus seu Clanga, Anataria 
etiam dicta; Naeviam latine merito dixeris 
Willughb. p. 32. an, Aquila Naevia; Morphno 
congener; ein rôbtliber Méufe-XAbr Schwenk- 
feldii? non est Milvus; sed recte Aquila 
parva, Clangaria, Aquila Anatum. 
valde cicurata diu in horto nostro obam- 
bulavit, donec mortem in cisterna non 
satis aqva repleta, sibi adscivit; quod 
nobis percara fuit Avis, ejus Epitaphi- 
um hisce jungere liceat. 
b) Systema pulli Gallinacei ex ovo; opera Tamasi 
Samuelis Niedenthalii, Pictoris Gedan: 
III. Aug: MDCCXXVIII. 


Fin Adler, der fid fonft in boble Küffte (dwinger, 
Und defen ftolges Aug die Sonnen-Strablen liebt, 
Der den erbafbten Raub auf bobe Eichen bringer, 
Und feinen Tungen Sra nie was zu trincfen giebt; 
Der Keiner Pfügen abt'i, nur Berg und Thal durchftreicher, 
Der nie ein faules Yas, nur frifhes Wildprer jagt; 
Burg: Dem an Mubt und Wir Fein Sittigtrager gleicher, 
Der wird, als Albern-todr, auf diefem lad beklagt. 
Bin 


. Ein Adler, der gezähmt, ein faft vernünftges Wefen 


So gegen Herr, als Anecht, dennoch mit Unterfcheid 

Aus Augen, Lafen, Thun ganz deutlid lieffe lefen; 

Der Aleinfte*) bieß er fonft, und trug ein braunes Aleio; 
ser Élingert oft aus Luft mit feiner bellen Aeble, 

Wenn man ibn fträuchelte; bei gravitätfhem Gang 

Kont man ibm feine Schritt, weil fie bebuttfam, seblen; 
Er fraß be(beidentlib, oft, aber nie zu lang. 

Verdrieslid war er nicht, und that auch Aeinem Schaden; 


*) Aquila parva. 


M. Braun, Jac, Th. Klein’s Aviarium prussicum. QI 


ser duldte neben fid verfchiedne Vögel-Art; 
Sein einzger Sebler war, fib dann und wann zu baden, 
Denn diefes war der Weg, zu feiner Grabesfabre. 
Im Garten waren bie und da und dort Cifternen; 
Er batte freyen Paß und ging wohin er wolr, 
Und beut beliebt er auch, fi) etwas zu entfernen; 
Su Mittag war es Zeit, daß man ihn feben folr: 
Allein, man fucht ibn nur vergebens in den Gängen 
Und überall, wo fonft fein Line und Ausgang war; 
Verzweiffelt war er nibt; man fab ibn nirgends bangen; 
Dod endlih brabt man ibn auf feiner Todten Baar. 
Sein Speife Meifter batt ibn code im Saf gefunden, 
Im Saf, das Wafers zwar, dod) nicht zur Gnüge voll; 
Die 
Die Rinder hätten bald, beftürzzt, die Hand gewunden; II. 
Sie fchebeten nur mid, daß nide ein Trahnchen quoll. 
vermutlich | : weil Fein Wenfd bey feinem Tod gewefen : | 
Daß er ein Dad gefubt; vielleicht auch, daß er fic, 
Wie dort Narcissus, bat im Bildnus Fönnen lefen, 
Und eben fo, wie der, aus Lieb vor fich, erblich. 
Dem fey nun, wie ibm woll! wenn Adler Flüger wären, 
Und batten den Verftand, der augenfcdeinlidy feblr, 
So würden fie ih nicht an folme Oerter febren, 
Die man, als Unglicfsvoll, zu denen fhlimmften 3eble. 
Sie dadchren: daß man fid fonn in ein Wafer (bwingen, 
Und Fühlen feine Luft; Doch daß Gefabr dabey. 
Und nod gefährlicher: aus einem Brunnen dringen, 
So Flar fein Wafferbett und nod fein Grund aud fey; 
Sie würden, da fie find zum Aimmelsflug gebobren, 
Die Yriederträchtigfeit, die bey dem Vorwig ftebt, 
Bu welder die t7atur nur Srofhe bat erfobren, 
verachten gang und gar; 
Dod, wies dem Adler gebt, 
So treibt es mancher Menfd, der mit Verftand begaber. 
Mein Lefer denfe dran: „Veracht die Erden Pfüg! 
Wer an der Erden Flebt, und fid an Wolluft laber, 
Verleurer gar zu leicht der Seelen Adel-Sis. 


* * 


Ill. Carta 


M. Braun, Jac. Th, Klein’s Aviarium prussicum. 


. a) Chrysaetos, Aldrov: Aquila fulva seu aurea 


Willughb: p. 27, . 27, Aquila Germana, nobilis vera. 

Adler; Adeler; quasi Adel: ‚Ahr. Schwenkf. | 
b) Halideris i. e. Aquila marina. Ni- 

sus veterum, Willughb. p. 29. Ossifraga 

Aldrov: Aquila barbata Plinii; Aquila 

ossifraga; Steinbreber; Großer Hafen: 

Abr. Schwenkf. 


. a) Aquila marina; Haliaetus Clusii. Saxifraga 


Aldrov. Willughb. p. 29. — Caput, ore aper- 
to; ad natur: magnit: 
b) Eadem stans; 
c) Eadem volans 


| forma corporis contracta. 


. a) Aquilae; Pygargi, seu Albicillae; quibusdam 


Hinnulariae, Willughb. p. 31. — Caput Ix: 
natur: magnitud. 

b) Eadem volans. 

c) Caput Haliaeti | : Carta 2.b): | additus pes 
ad naturalem magnitudinem. 

d) Caput Aquilae Pygargi cum pede |: vivis 
coloribus : | ex Insula Nehringa 1731. confer: 
Albini Pygargus Tom: II No. V. cui falso 
nomen imposuit. 


. a) Pygargi duo; alter mater, alter pullus; ad novam Schott- 


landiam, prope Gedanum sclopo necati. 
b) Vultur cinereus, ex primo vulturum genere 
Jonstoni de Avib: Tab. VI. p. 7. 


. a) Vultur albus, Weiß Geyer. Willugh: p. 35. Milvus 


albus, Schwenckf. Weißer Hibner:Abr. 

b) Vultur leporarius — Anserinus — Cadaverum. 
AB Geyer. Ganfe Abr, Schwenkf., an, Vultur 
aureus, Geyer-Wdler; Gold-Geyer. Wil- 
lughb: p. 35? o 


. a) Buto vulgaris. Willughb p. 38. stans; Tau: 


feegabibt. 


b) Idem volans. 


Carta 


(O 


10. 


11. 


12. 


13. 


Carta 


14. 


Zool 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum, 
2 


c) Pygargus Accipiter; Sub-Buteo. Willughb. 
p. 40. 


. a) Falco cyanopus; Jonston: p. 33. %laufuf; 


Schwenckf. 
b) Buteo apivorus, seu vespivorus; Willughb. 
p. 39. Mausfalde; Bienenfalcte. a 
c) Milvus aeruginosus, Aldrovandi. Will: 
p. 42. 


. Milvus et nigro et aeruginoso varius, capite pedi- 


busque aureis, variegatis; mas et foemina; nondum 
descriptus. 


Sperberus aeruginosus varius, pectore ad instar per- 

dicum eleganter picto; mas et femina; nondum 

descriptus. 

a) Ictinos; Milvus; Milan royal; Huau; Ecoutle 
Bellonit p. 13 in Fol: — in 4! fol. 21..b. Mas. 

b) Femina. 

c) Vultur aureus, Willughb: p. 33. 


Falco aureus, nigris maculis sagittariis pictus, 
capite plumbeo; remigibus interne plumbeis 
externe nigris ex cinereo fimbriatis, cauda 
plumbea, ad extremitatem nigra zona lata 
pectore ex flavo obsolete variegato; oculorum 
tunicis flavis; rostro ad ortum aureo, cae- 
terum plumbeo; pedibus flavis; nondum 
descriptus. 
a) Vultur ruber; Robt Geyer; pedibus sulphureis. 
b) Sperberius; Nisus; omnium minimus; mire ex 
nigro albo luteo et rubro variegatus, 
rostri parte superiore coerulescente, pedibus 
luteis. 
c) Aesalon Aldrovandi. Willughb. p. 50. 


a) Tinnunculus Willughb. p. 50, seu Cenchris 
Aldrov.: unt Sale. Mas. 
b) Femina. 


. Annalen, II. "i 


VI 


VII. 


94 


15. 


16. 


17. 


Vill. Carta 


:wa]jddns *d yuvova 


18. 


19. 


20. 


21. 


a) 


b) 


a) 


b) 


a) 
b) 


b) 


c) 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Accipiter fringillarius, seu recentiorum 
Nisus, Willughb. p. 51. = 
Sperberus variegatus, capite plumbeo 


ululino; nondum descriptus. 


Falco albus; Willughb: p. 46; ad pagum 
Sperlingsdorff in Insula Stublav:; digitis 
membranula ad ortum conjunctis; hinc 
ex piscivoris. 

Accipiter Palumbarius. Falco Gen- 
tilis. Tauben Salcfe; Stok Abr. Will: 
p. 51. Schwenkf. A 


Lanius cinereus, maximus Gesneri; Will: p. 


der groffefte Kreuntödter. 
Lanius cinereus, major, s. medius. Große 


XTeuntödter. Sylvarum Dominus; Wald- 
„Herr, Warg Engel; Yeun Mörder. 
Schwenkf. Mas 

foemina *) 


Lanius minor; capite et collo cinereus; 
gutture et pectore incarnatis, alis et dor- 
so ex aeruginoso subnigroque colore varie- 
gatis. 

Lanius minor, cinerascens, seu ruffo-cine- 
reus Raji Syn: p. 19. Lanius minor va- 
rius. Aleiner bunter Wancfrengel; Dorn: 
traber. Schwenkf. 

Lanius minor rutilus; Lanius parvus 
rubeus; robter Wancfrengel. Schwenkf. 


d) Idem femina. 


*) Ist von anderer Hand geschrieben 


53 


24. 


25: 
26. 


30. 


31. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


. Ulula vulgaris, media, rusticorum. 
. a) Ulula Aldrov: an forte Strix cinerea | 


nostra; Willugh. p. 68. Ulula Puf® ble; 
Srau Æule; Schwenkf. 
b) Aluco prior Aldrov: Willughb. p. 68. Ulula 
c) flammeata Gesneri; Schleuer Eule. 
a) Ulula major Alba, maculis terrei colo- 
ris; ‘la ‘Ell Dansger Maas lang. 
b) Aluco prior Aldrov. 
c) Noctua minor, septem fere digitorum. Will. 
p. 69. Keuslein. BE. 
An Ulula Gesneri, Willughb. p. 68? 
a) Sorex Gedan: maximus, auribus simplicibus, 
. volans; vespertilio omnium maximus. 
b) Glis Gedan: auribus duplicatis; superioribus 
longis et latis; vespertilio medius. 
c) Vespertilio mus; auribus simplicibus. 
d) Vespertilio mus; auribus duplicatis. 
| : alias ad quadrupeda reptilia; quod autem libere 
in aére vagantur, i. e. volant, inter volantia 
hoc loco numerantur : | | 


. Ciconia nigra; horti nostri; ad dimidiam 


magnitudinem. 


. a) b) Ciconia alba variegata; domestica. 
. a) Ardea cinerea major; Willughb. p. 203. Grau- 


er großer Reyger. Caput cum collo ad nat. 
magnit. 

b) Eadem stans. 

a) Ardea Alba major Willughb. p. 205. 1662. 
IV Aug: prope Gedanum; Caput cum collo ad 
natur. magnit: Großer, weißer Reyger. 

b) Eadem stans. 

a) Ardea caerulea variegata peregrina, prope 
Grebinum Gedanensium 1660. 2 Julii 

b) Ardea alba minor tertia Aldrov. Willughb. 
p. 206. Rohr Reyger; 1658. 6 Sept. 


Was 


95 


IX. 


96 


32. 


33. 


IS: 


36. 


37. 


38. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Ardea cinerea minor; Germanis Nycticorax 

Willughb. p. 204. pene stricte Nycticorax 

i. e. Wacht Rabe. 

a) Ardea stellaris. Taurus Plinii. Botaurus recen- 
tioribus. Willughb. p. 207. Piger congnominatus. Wios- 
Veigel; Wo0s Obfe — Aube. Robrtrummel. Schwenkf. 
1726. ad dimidiam magnit.: 

b) Eadem. 


. Platea s: Pelicanus, Aristotelis, stans. Albar- 


deola Bellonii et Willughb: adject: Caput 

et pes ad nat.: magnit. Horti nostri. 

a) Numenius; sive Arquata major Willugh. p. 216. Gelt- 
Iùtt Vogel. 

b) Idem ex Suecia. 

c) Idem Niedenthalii. 

a et b. — Gallinula Chloropus altera, Aldrov: Raji 

Syn: Av: grünfüßiges Waferbubn. Waßerre 

ter. 

a) Fulica major Bellonii; Gallis Macroule 
vel Diable de Mer. > Willughb. p. 239. = Follesan 
Follata. Kobr-laf-%enne. Pfaffe; digitis 
fimbriatis; vid: Schwenkfeld Fulica; inte- 
gra. 

b) Eadem. Caput cum pede. 

c) Gallinula chloropus s major Aldrovandi. 
Willughb. p. 233. Rohr Bläschen. vid. Albinum 
Tab 72. bas 

a) Charadrii sive Hiaticulae. Gee Kerchen, mas 
et femina; Willughb. p. 230. 

b) Citta littoralis. See Alfter; rostro pedibusque 
ruberrimis; pectore et alis ac ad uropigium ex 
albo variegata; Caeterum nigra; nondum descripta. 


. Fulica tota nigra; dimidiis alis albis pal- 


mipedibus rubris; nondum descripta. 


. a) Hirundo marina cinereo-alba, capite nigro; 


Sterna Turneri. Willughb. p. 268, rostro ni- 


41. 


Carta 


43. 


b) 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


gro-rubro. Großere See Schwalbe, weiß- 
grau; Atricapilla marina; große 
Sbwalben:Memwe. Nidenthalii stans. 
Eadem volans. 

Stans, ad natural: magnit: horti nostri. 
Larus cinereus major Leonardi Baltner 
Willughb. p. 263. Juvenis horti nostri. 
Recurvirostra. Avosetta Italorum. Willugh. 
p. 240. volans. NL 
Eadem stans. 

Larus maximus ex albo et nigro, seu 
caeruleo nigricante varius. Will. p. 261. 
rostro flavo. Meergans. 

Larus major cinereus, capite nigro, ro- 
stro et pedibus obsolete rubris; non- 
dum descriptus. ad nat: magnit: 

Larus cinereus, omnium minimus: non- 
dum descriptus. ad nat: magnit. 
Colymbus cristatus eleganter variegatus 

2 Spannen lang. 


Colymbus major cristatus et cornutus 
Wiliughb. p. 257. cum collari; gebòrnter 
Taucher. 


Colymbus Arcticus, Lumme dictus Wormio. 


habemus exuvias; aves ex Lapponia 
advenae. 


Colymbus sub collo et ventre plumis ex cine- 
reo et albo eleganter undulatis, ab occipite 


per tergum et Alas nigricans, interspersis 
cinereis maculis. An Colymbus vel Po- 
dicipes Willughbeji? an Colymbus maxi- 
mus stellatus Willughbeji ? 

Admiranda avis cucullata aqvatica 
Besleri; in Siberia frequens. Colymbus 


cirratus; plumis in capite subnigris; ad 


cervicem et genas in medio ruffis; rostro 
nigricante, collo elatiori, cygniformi, et 
admodum tenui; ad pectus usque ruffo; 


XIII. 


98 


XIV. Carta 


45. 


46. 


xv. Carta 


47. 


48. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


venter cinereus et colore ruffo raro in- 
terspersus; dorsum et alae ad rubegi- 
nem vergunt; plumae circa ortum 
Alarum et in quinta regione albescunt. 
Fissipes. Habemus exuvias suo 

loco offerendas. 


. a) Larus capite et alis cinereis; ventre toto albo; 


rostro et pedibus ruberrimis; nondum descriptus. 

b) Cygnus, Juvenis. 

c) Penelope Aldrovandi; an Anas fistularis ? 
Willughbeji pg. 288. — 

d) Anas Penelope congenera. Anas fera 
9 seu Erythrocephalos 2 Brandt sEndte, 
Rotbalfi; Rottopff Schwenkfeldii. stans. 

a) Anas fera 6" seu cristata. Anas media 
cristata. Anas cyrrhata. Strauß sEndte. 
Robel sEndte. Schwenkf. Stans. 

b) Eadem volans. de 

c) Gadeldusch; Anas fera Seevogel Jonsto- 
ni Tab: 49. ad nat: magn. 

d) Tales Niedenthalii. 

a) Mergus serratus fuscus; venetiis Serula. 
Willughb: p. 255. Draedia Suecis. Femina 
inculat novem ovis; est et 

b) Alia species Stenkraedia dicta, quae major, 
et serram fortiorem habet; nondum 
descripta. 


Anas fuligula prima Gesneri; Aldrov: p. 
227. Mergus cirrhatus minor Gesneri. 

|: perperam mergus : | Querquedula _ 
cristata sive Colymbis Bellonii 

|: perperam Colymbis : | Willughb. p. 280. 
Wiobr $Endte Gedan. Lx 

Anas fera 5% seu media Schwenkf. 

Boonas Arist. Gesn. Anas mediocris: 
Mittel “Endre, 


49. 
50. 


51. 


52: 


53. 
54. 


Carta 


DD: 


50. 


ST. 


M. Braun, Jac. Th, Klein’s Aviarium prussicum. 


Anas fistularis, perelegans. 

Anas cauda acuta, Aldrov: Coda lancea Ro- 
manis.: Sea-Pheasant; the Cracker Anglis _ 
Willughb. p. 289. VERTE 
Anas niger; Eboracensibus: Scoter. Willughb. 
p. 280. RSS: 
Anas niger Aldrov: Willughb: ex descript: 
D. Johnson p. 278. Suecis et Gothlandis: 
Swärta. Femina. 

Idem; Mas. 

Tadorna Bellonii; vulpanser quibusdam 
Willughb. p. 278; Suecis Lingus seu 

Jagus anser, foemina; nidulatur 


in Gothlandia sub petris, X vel XII ovis in- 
cubans. Egregie Bellonius | :in 4! de Avibus: | 
describit Tadornam: 

Cet oiseau cy est appellé Tadorne 

qui rarement se voit en notre France: 

Plus qu’ un Grisard est gros en corpulence. 


Bo 


XVI. 


Ses couleurs sont: blanc, noir, roux, pale et morne. 


Anas latirostra major Gesneri. Anas platy- 
ryncha. Anas Schellaria. Cangula Fa- 


bric. Loffel Endre. Siles: Breitfehnabel; Schal- 


Endte. Schild Endte; i. e. clypeata. Schwenk. 

a. b mas et femina; minus frequens 

1732. Lingva singularis figurae c. 

a) Corvi aquatici majoris Willughb. p. 248 maris 
See Rabe Caput HN 

b) Ejusdem feminae Caput 

c) Femina stans. 

d) Corvi aquatici minoris s. Graculi Pal- 
mipedis Willughb. p. 249. Maurn End» 
ten Capita. 

a) Ispida, an veterum Alcyon? Willughb. p. 101 
Eyß Vogel; accuratissime picta Rn 

b) Imagines tres, minus accuratae. 


TOD. 


XVII Carta 


SO: 
59. 
60. 
61. a) 


b) 
c) 
d) 
e) 


62. a) 


b) 


XVIII. Carta 


63. a) 
64. a) 
b) 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


iS 


vacant pro supplemento. 
è 


Glareola I. Erythropus I. Gesneri. Redshanca 
Turneri, Rottbein, Rorfifel, Waßer Sübnlein 
mit robten Beinen. Schwenkf. | 

Glareola III. Gallinula aquatica IV Gesn. O- 
chropus magnus eidem. ‘in Schmirring; Geel- 
füffel, Schwenkf. 

Glareola IV. Gallinula aquatica 8 Gesneri 
Ochropus medius eid: Grünfuffel. Matt- — 
knillis. Schwenkf. | 

Glareola VII. Gallinago cinerea. Afch- 
Aänlein. Schwenkf. WARE 

Eadem femina. Sunt omnium Gallinarum minimae. 
Arquata minor, rachvogel nobis. Est 

Phaeopus Gallinula Gesneri Willughb. p. 

Zi 

Avis pugnax Aldrov: Willughb. p. 224. 

Haus Teuffel Pomeranis; Brauß Habn Suecis 


species Gallinaginum; Mares valde inter se 
differunt colore, collari, et tota forma, habi- 
bituque corporis, alterae alteras pulchritu- 
dine superantes, ut neutram alterutri in 

200 circiter, quas 1713 in Scania apud 
Vice Gubernatorem Generalis locum tenen- 
tem Dnum de Skytte in Arce Rabloff 

haud procul a Christianstadt vidi capti- 
vas, adsimilare potuerim. Gregatim 
volitant Aves pugnaces; illico autem con- 
flictantur, ubi in terra consident. 

b) Duae aliae aves pugnaces. 

Alia avis pugnax. 

Avis pugnax femina. 2rauff Henne; Sauf 
teuffels Weib; feminae nullatenus inter 

se differunt, 


G5; 


69. 


70. 


TL 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. IOI 


c) Limosa. 

d) Pluvialis cinerea. Grauer Aimit. 

a) Alia insuper avis pugnax. 

b) Gallinula Melampus Gesneri Willugh. p. 225. 
Rotfnuffel Leon: Baltn. mas; Rotfbnepfe. 
Stans. 

c) Eadem volans 

d) Eadem femina. 


vacant pro supplemento. 


. a) Gallinago; Rusticola media; Dubbel Schnepfe 


mas. Perdix rustica media. 
b) Eadem femina. 
c) Perdix rustica major. Walofdnepfe. Schwenkf. 


Capella coelestis, a voce Capram imitante: Mec 
mec, mec. „immels Siege Schwenkf. Per- 
dix rustica minor. 


a) Attagen; Gallina corylorum; #afel Henne 
Schwenkf. 

b) Perdix Portugalliae; horti nostri; pedibus 
rostro oculis rubris. Mas. 

c) Eadem femina. 

a) Francolino Italica; in aere incisa nella 
Ucilliera. 

b) Anser-Trappa vel Tardus Nanus nobis, non- 
dum descriptus; Aleine Trappe; quod tota 
facie, imprimis capite, rostro, pedibusque | : trida- 
ctylus : | Trappo simillimus; femina, ovis enim 
gravida fuit 1737 mense majo ad naturalem 
magnit: delineata; egregie est saporis in deli- 
ciis habendus, urogallum minorem. longe antecedens. 


. a) Anser Trappa; Mas; Trappe; Trapp Gans; 


Acer Trappe. Schwenkf. 
b) Anser Trappa; femina. 
c) Gallo-Pavo; Gallus Indicus, 


102 


13. 


74. 


US: 


XXI. Carta 


76. 
dal: 


78. 


79. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


_d) Homo Platonicus; pullis sine plumis 


in horto nostro exclusus. — 

a) Phasianus albus Anglicanus; horti nostri. 

b) Caput Galli, crista cornua referente; horti no- 
stri. | | 

a) Ortygometra Aldrov: Willughb. p. 222. Rex 
Coturnicum; Cenchramus Plinii. Wachtel- 
Rönig. Sobnarre. Schnarcker. 

b) Ortygometra altera. Crex. Sbryd, Willughb. 
p. 122. Schwarger Caspar. MR 

c) Coturnix. Quicula. Quaquila.. Wachtel. 
Schwenkf. mas. 

d) Coturnix femina. 

a) Gallus indicus; mas; Sloane Jamaic: II. 302. 
Raj: Syn. Av. p. 52 et 163. = 

b) Gallina indica femina. Mitu vel Mutu spe- 
cies; mituporanga Brasil: Marcgr. Willughb. 
Mutaparanga Pison: Tepetotl Nieremb. Hor- 
ti nostri. CE | 


Gallina Africana Perl Zubn Horti nostri. 


a) Caprimulgus. Fur nocturnus Plinii 
Yacht Shade. Tage Schläffer. ache Räblein. 
tTahır Vogel. Pfaff. Schwenkf. 

b) Passer solitarius. a 

c) Cuculus major. 

d) Cuculus minor vid: Willughb. p. 62. 

e) Cuculo Italiae; rostrum non valet. — 


a) Hirundo apus; Willughb. p. 156. Waurfhwalbe. 
b) Hirundo domestica; Willughb. p. 155. auf: 
Rauch- Schwalbe. ua 
c) Hirundo domestica altera; Hirundo apes 
minor. Senfter- Keim Schwalbe; Lauben- 
Dad- Rirbfbwalbe. Schwenkf. 
a) Luscinia; Philomela. Willughb. p. 161. ac: 
tigall. CE pae 
b) Alauda Coelipeta; Sang: Himmel Lerche Schwenkf. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 103 


c) Alauda cristata; Schups Lerde; capel- 
lata viarum, Xobel: edge: Robt: Lerche 
Schwenkf. 

d) Alauda arborea. The wood Lark. Willughb. 
p. 149. non Schwenkfeldii Haum-Lerce. 

e) Alauda fera, sylvatica, weide: Wald: Stein Lerche 
Schwenkf. 

| f) Alaudae Sylvaticae congenera. 
Carta XXII. 


80. a) Alauda, similis alaudae gutture flavo 
Virginiae et Carolinae. Marci Catesby in Hist. 
nat: Floridae et Virginiae Cent. I. Der: 
gleichen 1662. d. 21 April bey Danzig 
zur Saffe gefangen worden, welche 
die Vogelfanger Türffhe Lerden 
genandt; cornuta, quod duo cornua 
plumosa recurva habet. 

b) Motacilla alba, weiße, graue Bach- 
ftelge. Schrechfterge, Alofterfräulein. 
Schwenkf. 

c) Motacilla flava; gelbe Hacbftelse 
Willughb. p. 172. 

d) Motacilla flava altera Willughbeji 

c) Motacilla cinerea, an flava altera 
Aldrovandi ? 


81. a) Schäßling; Nostratibus. 

b) Grisola Aldrov: Willughb. p. 153. Muscipeta 
IV Ruyschii p. 87. et Jonst. p. 121. Sliegen- 
Steher; Todten-Vogel; avis solitaria. 

c) Grisola Aldrovandi; juvenis. 

d) Petronella; Steinfletfbe; Steinbicfer v. Jonst. p. 101. 

e) Prunella Braunelle. Jonston. Tab. 36. 

f) Curruca vera canora, Graf Miücfe; an fice- 
dula septima Aldrovandi ? an quarta Wil- 
lughbeji p. 156? ssi 

Carta XXIII. 


82. a) Ficedula salicaria Gesneri, femina; wifperlein; 
meiden Zeislein; Weiden Gucfer; Tiltap. Schwenf. 


OAs M. Braun, Jac. Th, Klein’s Aviarium prussicum. 


b) Muscipeta flavo capite, Sliegen Schneppe. 
Flavicapilla. = 
c) Atricapilla, seu ficedula Aldrov. Willughb: 
p. 162. Blak-Cap Raj: Syn. Av. p. 79. 
d) Eadem | : melior figura 7 
e) Calandra; ad Alaudas pertinet. 
83. a) b) Ruticilla mas et foemina. Robtfbwang 
Saaz locker. 
c) Eadem juvenis. 
d) Rubricilla, sive gutture rubro; rubecula 
Siberica, nondum descripta. 
e) Cyanobecula; guttere cyaneo, Siberica; 
nondum descripta. 
f) Rubecula nostras; Sylvia: Robt &eblben 


Schwenkf. 
84. vacat p. suppl. 
85. a) b) Upupa, Wiede Hopffe; Bobthabn. Bubola 
Schwenkf. 


IN Garta 


86. a) Nucifraga, t7ufibeifer. Schwenkf. observa- 
vimus, hanc Avem habere lingvam bifidam 
lacertorum more. 

b) Pica glandaria Gesn: Garrulus Recent. 
us Air, Yuß Hecker. Hdgler. Holz: 
fhreyer. „erren Vogel. Marcolfus. 
„eerold. Mas. Schwenkf. 


c) An eadem Italica: Ghiandaia? 
87. pro suppl. vacat. 


88. a) Cornix caerulea, fera, sylvatica, picta. Pica 
sylvestris; Psittacus Germanica. Mfandelfrä- 
be. Vache. Heiden Ælfter. Galgen Vogel; teut- 
fber Papogey. Schwenkf. 
b) Galbula Aldrov. Oriolus Alberti. Picus ni- 
dum |:stramineum : | suspendens. Icterus Plinii. 
Hierhold., 
c) Eadem femina. 
89. a) Turdus maximus, Gdarre. Schwenkf. Scnar: 
oroßel. 


M. Braun, Jac. Th, Klein’s Aviarium prussicum, 105 


b) Turdus medius = Pilaris = major. Grof-%lau- 
Ziemer; Arametsvogel. mas et femina. 
c) Idem, Tordo, Italicus. 
d) Turdus minor; Wein-Pfeifforofel. Schwenk- 
feld, nobis 3iporofel.*) 
Carta XXV. 


90. a) Turdus musicus Gangorofel. Mas et fe- 
mina. Diefer iff Goldgelb unter den 
Slügeln, jener | : Zipdroffel : | nicht. 

b) Roth Pfeif — Sing Drofel. 

91. a) Merula nigra. Amfel. Mas. 

b) Eadem femina. 

c) Merula torquata. Ring: Voß- Amfel. Mas. 
Schwenkf. 

d) Merula montana Aldrov: Saxatilis seu 
montana Gesneri p. 584. Willughb.: p. 144. Sed 
Willughbejus torquatam et montanam pro | 
diversis speciebus habere noluit, quod mon- 
tana torque caret, et gula ruffo maculisque 
nigris, venter vero cinereo maculisque ni- 
gris varia verum hanc merulam torqua- 
tam feminam esse autumat. 

92. a) Sturnus Aldrov: Willugh. p. 144. Staar. 
Spree. 

b) Storno Italus. 

c) Gnaphalus. Bombycilla. Garrulus Bohemi- 
cus Gesneri. Seidenfhbwang. Schwenkf. 

93. Picus niger; maximus, Schwarz Spebt: Hol: 

Picfer; Willugh. p. 92. 

94. a) Picus viridis; Grün G@pedt. Mas. Schwenkf. 

b) Picus viridis femina 

c) Picus alius viridis feminae similis. 


*) Schwenkfeld de Turdis, minore et musico in errore versatus, qui 
ipsi Turdus musicus audit, revera est Turdus minor, Zipdrossel; hoc de certa 
experientia addo, quod plus una vice ambos observavi, cepi et sclopo necavi; 
ita, ut Turdum musicum cantu Philomelam si non superare, tamen adaequare 
dixerim. 


106 v’ Maehrenthal, Entwurf von Regeln der zoolog. Nomenclatur. 


breitung für die Veröffentlichung maßgebend. Werden dagegen Verviel- 
fältigungen, bevor sie als zusammengehöriges Ganzes (als Sammelwerk, 
»Band«, »Jahrgang« u. dergl.) verbreitet werden, in einzelnen Teilen 
(als »Lieferungen«, »Hefte<, »Nummern«, »Sonderausgaben« u. dergl.) 
zur gleichen allgemeinen Verbreitung herausgegeben, so sind die Ver- 
öffentlichungszeiten der einzelnen Teile maßgebend. 


2 


f) Enthält eine Veröffentlichung die Angabe der Veréffentlichungs- 
zeit, so gilt diese Angabe als maBgebend, so lange nicht nachgewiesen 
wird, daß sie unrichtig ist. Angaben über den Zeitpunkt des Ein- 
ganges, der Vorlegung, Verlesung usw. einer Handschrift, Vermerke der 
Druckerei über die Zeit der Fertigstellung der einzelnen Druckbogen 
oder Tafeln und andere ähnliche Angaben können nur als Hinweise 
bei der Ermittelung der wahren Veröffentlichungszeit dienen. | 
i g) Verschiedene Veröffentlichungen gelten als gleichzeitige, so 
lange nicht die Priorität einer derselben ermittelt ist. Bezüglich der 
Priorität der Veröftentlichungen des Jahres 1758 vergl. Art. 5 Erkl. c. 


C. Die gültige Benennung. 

Art. Il. 
= Zur gültigen Benennung einer höheren, der Familie 
übergeordneten Einheit oder einer Schalteinheit, welche 
der Familie untergeordnet ist, kann jeder Name dienen, 
welcher den Bedingungen der Zulässigkeit (vergl. Art. 5 
bis 10) entspricht und nicht die Endung idae oder ae 

besitzt. 

Erklärung. 

[Art. 25] . . Für die gültige Benennung solcher höheren Einheiten und Schalt- 


einheiten ist das Prioritäts- und Autoritäts-Gesetz (Art. 13) nicht 
maßgebend. 


Art. 12. 
TArt. 4] Die gültige Benennung der Familie wird durch An- 
fügung der Endung :dae, diejenige der Unterfamilie durch 


Anfügung der Endung mae an den Stamm des gültigen 
Namens der typischen Gattung gebildet. 


v. Maehrenthal, Entwurf von Regeln der zoolog. Nomenclatur. 107 


Erklärungen. 


a) Für die Bildung des Stammes eines Gattungsnamens ist | 


der lateinische und griechische Sprachgebrauch maßgebend. Griechische 
Wörter und aus griechischen Wörtern neu gebildete Namen behalten 
ihren griechischen Stamm, falls sie nicht schon als Lehnwörter der 
altlateinischen Sprache einen geänderten Stamm erhalten haben (wie 
z. B. Polypus) oder gemäß der Änderung ihrer Endung als lateinische 
Wörter zu behandeln sind (wie z. B. Macrostomus). Namen, die als 
indeklinabel anzusehen sind, gelten unverändert als Stamm. Beispiele: 
Bos, Bovidae; Rhinoceros, Rhinocerotidae; Cephalothria, Cephalotrichidae; 
Macropus, Macropodidae; Macrostoma, Macrostomatidae; Macrostomum, 
Macrostomidae; Vanicoro, Vanicoroidae. — Bei der Anfügung der 
Endungen dae und mae an einen Stamm, der mit einem Selbstlaut 
auslautet, findet gemäß dem lateinischen und griechischen Sprach- 
gebrauch eine Ausstobung des auslautenden Selbstlautes statt, und zwar 
wird bei lateinischen oder als solche gebildeten Stämmen (mit Aus- 
nahme der einsilbigen) jeder auslautende Selbstlaut, bei griechischen 
Stämmen nur die auslautenden Selbstlaute a, e und o ausgestoBen. 
Beispiele: Taenia, Taenitdae; Canis, Canidae; Ursus, Ursidae; 
Schneideria, Schneideriidae. 


b) Typische Gattung einer Familie (oder Unterfamilie) ist ihre 
älteste oder zu bevorzugende Gattung. Älteste Gattung ist diejenige, 
für welche der älteste zulässige Name eingeführt worden ist, der für 
sie als bedingtes Homonym (vergl. Art. 13 Erkl. & B) nicht zu verwerfen 
ist. Wenn durch diesen Vorgang zwei oder mehr Gattungen zur Wahl 
stehen, so ist diejenige zu bevorzugen, welche von dem ersten Schrift- 
steller bevorzugt worden ist, der für dieselben ältesten Gattungen aus 
einem ihrer zulässigen Namen einen Familien- oder Unterfamiliennamen 


gebildet und eingeführt hat. — Die typische Gattung einer Familie 
ist zugleich typische Gattung ihrer typischen Unterfamilie. — Eine 


Familie (oder Unterfamilie) behält ihren Namen, so lange dieselbe 
Gattung ihre typische bleibt und deren gültige Benennung nicht ge- 
ändert wird. 


c) Gleiche Familiennamen (oder Unterfamiliennamen), die von | 


verschiedenen Gattungsnamen gleichen Stammes gebildet sind, können 
nebeneinander bestehen. Beispiel: Macrostomus, Macrostomidae; 
Macrostomum, Macrostomidae. 

8* 


ld 


[Art. 5] 


j 


108 x. Maehrenthal, Entwurf von Regeln der zoolog. Nomenclatur. 


Art. 13. 
(Prioritàts- und Autoritàts-Gesetz.) 


rt. 25-36] Die gültige Benennung der Gattungen, Untergattungen, 
Arten und Unterarten wird durch die Priorität der 
Veröffentlichung und durch die Autorität der Schrift- 
steller bestimmt, so zwar, daß unter Berücksichtigung der 
nomenclatorischen Coordination (vergl. Art. 14) 


I) von verschiedenen Namen, die für eine Einheit oder 
für mehrere zu vereinigende Einheiten in nicht-gleich- 
zeitigen Veroffentlichungen eingeführt worden sind, 
der früher eingeführte Name dem später eingeführten 
vorzuziehen ist; 


II) von verschiedenen Namen, die für eine Einheit oder 
für mehrere zu vereinigende Einheiten in derselben 
Veröffentlichung oder in gleichzeitigen Verôffent- 
lichungen eingeführt worden sind, derjenige vor- 
zuziehen ist, der von dem ersten Schriftsteller be- 
vorzugt wird; 

III) der gleiche Name, der für mehrere Einheiten oder 
für mehrere zu trennende Teile einer Einheit in nicht- 
gleichzeitigen Veröffentlichungen angewandt worden 
ist, nur für diejenige Einheit gültig sein kann, welche 
die in der ersten Veröffentlichung benannten Körper 
enthält; 


IV) der gleiche Name, der für mehrere Einheiten oder 
für mehrere zu trennende Teile einer Einheit in der- 
selben Veröffentlichung oder in gleichzeitigen Ver- 
offentlichungen angewandt worden ist, nur für die- 
jenige Einheit gültig sein kann, welche die von dem 
ersten Schriftsteller bevorzugten Körper enthält. 


v. Maehrenthal, Entwurf von Regeln der zoolog. Nomenclatur. 109 


Erklärungen. 


a) Da das Prioritäts- und Autoritäts-Gesetz die gültige Benennung 
der Gattungen, Untergattungen, Arten und Unterarten mit Bezugnahme 
auf deren nomenclatorische Coordination (vergl. Art. 14) bestimmt, so 
sind in der Fassung des Prioritäts- und Autoritäts-Gesetzes und der 
nachfolgenden Erklärungen unter gleichen oder verschiedenen Namen 
nur gleichwertige Namen, unter mehreren Einheiten nur Einheiten 
derselben Benennungsgemeinschaft, unter Vereinigungen und 
Teilungen von Einheiten nur solche Vorgänge innerhalb derselben 
Benennungsgemeinschaft zu verstehen. Bezüglich der Gleichheit 
der Namen vergl. Art. 15. 

b) Sind gleiche Namen für dieselbe Einheit eingeführt worden, 
oder werden mehrere Einheiten, für welche gleiche Namen eingeführt 
worden sind, zu einer Einheit vereinigt, so ist das Prioritäts- und 
Autoritäts-Gesetz nur in übertragenem Sinn auf die Bestimmung des 
Autornamens (vergl. Art. 21) anwendbar. Beispiel: Ramphogordius 
lacteus H. Rathke (1843, sp. nov.!) = Nemertes lactea E. Grube 

(1855, sp. nov.!) = Berlasia lactea Me Intosh (1869, sp. nov.!). 


c) Während als Anwendung des gleichen Namens für mehrere 
Einheiten nur die ursprüngliche Anwendung, d. h. die Einführung 
gleicher Namen für mehrere Einheiten in Betracht kommt, ist bezüglich 
der Anwendung des gleichen Namens für mehrere zu trennende Teile 
einer Einheit seine ursprüngliche Anwendung von der folgenden 
zu unterscheiden (vergl. Art. 5 Erkl. a). Wenn ein Name, der für eine 
Einheit eingeführt worden ist, in einer Veröffentlichung auf Grund 
vermeintlicher Wiedererkennung der Einheit für Körper angewandt 
wurde, die als zu einer anderen Einheit gehörig von den ursprünglich 
benannten Körpern zu trennen sind, so kann er für diese andere Einheit 
nicht auf Grund dieser Anwendung zur gültigen Benennung werden. 


d) Während die ursprüngliche Anwendung eines Namens für 
eine Einheit als Einführung gleicher Namen für die einzelnen Teile 
der durch ihn ursprünglich benannten Einheit anzusehen ist, darf die 
ursprüngliche Anwendung mehrerer Namen für eine Einheit nicht 
als Einführung verschiedener Namen für die einzelnen Teile derselben 
Einheit betrachtet werden (vergl. Art. 5 Erkl. a). Wenn ein Name, der 
für eine Einheit eingeführt worden ist, in einer Veröffentlichung auf 
Grund vermeintlicher Wiedererkennung der Einheit durch einen anderen 
zulässigen Namen ersetzt, letzterer jedoch für Körper angewandt 


Sa 


Ga 


[Art. 31] 


[Art. 31] 


110 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Blattgrösse: 27 X 20 cm. Bei Klein als Aquila Ossifraga 
Aldr., Haliaetus Clus., ist ein junger Halzaétus albicilla (L.). 

Blatt 3c) fehlt. | 

Blatt 4a) wie im Katalog bezeichnet. Blattgrösse: 32 X 21 em. 
Kreidezeichnung von S. Niedenthal ‚Anno 1658 den 22. Fe- 
bruarij“, den Kopf von Haliaetus albicilla (L.) in natürlicher 
Grösse darstellend; bei Klein: Aquila Pygargus. 

Blatt 4b), c) und d) fehlen. 

Blatt 5a) trägt nur den Vermerk: „1658 d 22 Febr. Pygargi hinter 
dem neuen Schortlande gefchoßen“. Blattgrösse: 53 X 35 cm; 
nicht in Farben, sondern in chinesischer Tusche ausgeführt; 
dürfte Haliaétus albicilla (L.) darstellen. 

Blatt 5b) Vultur cinereus etc. D Schultz’p ade 9 
Gedani“. Rechts unten ist ein Massstab eingezeichnet, welcher 
die „verfürzte‘ bezw. die „natürliche Länge feiner aufgefperrten 
Alauen‘ (der Zehen) angibt. Bei Klein Vultur cinereus, 
später Milvus cinereus, als Varietät von Vultur Baeticus 
betrachtet. Die technisch schön ausgeführte, in bezug auf 
Habitus aber schlechte Abbildung stellt einen jüngeren Falco 
palumbarius L. dar. 

Blatt 6a) wie im Katalog bezeichnet; 17 X 16 cm gross; ist nicht 
zu bestimmen, vielleicht handelte es sich in der LINGE um 
einen alten Falco palumbarius L. 

Blatt 6b) „Vultur leporarius“, ist ebenfalls misslungen; deckt 
man den adlerartigen Kopf zu, so lässt der übrige Körper 
Statur, Färbung und Zeichnung eines Turmfalken ziemlich 
gut erkennen. Blattgrösse: 20 X 20 cm. 

Blatt 7a) „Buteo vulgaris... .“, eine Kreidezeichnung Nieden- 
thals: ,,Ao. (16)62 20 Decembi“. Blattgrösse: 24 X 21 cm. 
Bei Klein Falco Boten, Vulgaris, später Busshart, Mause- 
falk, Buteo; ist Archibuteo lagopus (Brünn). 

Blatt 7b), von Niedenthal, stellt dieselbe Art fliegend dar. 

Blatt 7c) ist nach der Zeichnung Niedenthal’s trotz der „Pyg- 
argus Accipiter“ lautenden Aufschrift ebenfalls Arcki- 
buteo lagopus (Brünn). Blattgrösse von 7 b und c = 27 X 21 cm. 

Blatt Sa) Aufschrift: „Blau-$uß. Est Falco Cyanopus Jonstonii. 
p. 33. Schwenkf.“ Eine Kreidezeichnung Niedenthal’s, von 
der jedoch unten ein Stück, das noch Bemerkungen trug, ab- 
geschnitten ist. Blattgrösse: 19 X 19 cm. v. Siebold sieht 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum, DET 


in der Abbildung einen /a/co candıcans L., was aber angesichts 
der das Schwanzende erreichenden Flügelspitzen und der voll- 
ständig kahl gezeichneten Läufe nicht richtig sein kann. Das 
Bild stellt vielmehr einen Pandion haliaëtus (L.) dar. Klein 
kennt ausserdem den „Gyr Salt“ als Falco rapax resp. 
vulturinus, führt jedoch zwei blaufüssige Formen an, eine 
als Falco cyanopus Schwenkf., Jonst., die andere als Falco 
piscator cyanopus. Die vorliegende Zeichnung betrifft 
die erstgenannte Art. 

Blatt 8b) Kreidezeichnung Niedenthal’s, die ausser der Klein’- 
schen. Aufschrift®,,Buteo apivorusr 2... noch eme Unter 
schrift von Niedenthal selbst trägt, die aber zum Teil nicht 
mehr zu entziffern ist: „Kin Maußfalcte von 3. a. u. cf B. h. k.“ 
Da die Wachshaut unbefiedert dargestellt ist, kann es sich 
nicht um FPeruzs apivorus (L.), sondern nur um Luteo buteo (L.) 
handeln. Blattgrösse: 21 X 16 cm. 

Blatt Sc) „Milvus aeruginosus. Weihe.“ Kreidezeichnung Nie- 
denthal’s mit der eigenhändigen Bemerkung des Malers (auf 
der Rückseite): ,,Unfer fleiner Salcfe 19 Soll lang ward ge: 
fboßen zwifden ...... UNO... A. (16]62 die ı Juli... 
Nach der Abbildung allein ist nicht zu entscheiden, ob <Accz- 
piter nisus (L.) oder Astur palumbarius (L.) vorgelegen hat; 
die angegebene Grösse, sowie die von Klein in seinen Werken 
hervorgehobene Länge und Dünne der Schenkel wie der Füsse 
dürfte auf Accipiter nisus (L.) hinweisen. 

Blatt 9 ist nicht etikettiert, stellt zwei fliegende Raubvögel dar, von 
denen der eine als ,,Mas“, der andere als ‚„Foemina‘ bezeichnet 
ist. Es handelt sich in beiden um Circus aeruginosus (L.). 
Blattgròsse: 26 X 32 cm. 

Blatt 10 Aufschrift übereinstimmend mit dem Katalog; das als 
Männchen bezeichnete Exemplar ist auf einem Block sitzend 
dargestellt, das Weibchen nach einem amı Schnabel aufgehängten 
toten Exemplar gemalt. Blattgrösse: 47 X 35 cm. Das Bild 
gibt recht gut Accipiter nisus (L.) wieder. 

Blatt 11a) ist nur mit ,,Ictinos Mas bezeichnet und kann wie 

Blatt ııb), das die ganze Aufschrift wie im Katalog trägt, keineswegs 
einen Angehörigen der Gattung Mxlvus Cuv. vorstellen, da der 
Schwanz quer abgestutzt und nicht gegabelt ist. Die Bezeich- 
nung ist allerdings auffallend, da Klein den Milvus und Milan 

gx 


1i2 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


royal, den das Bild darstellen soll, in seinen Werken als , Falco 
cauda forcipata‘ anführt und hinzufügt: ab omnibus [falconibus] 
cauda distinguendus“. Mit Mz/vus milvus (L.) stimmen auch 
nicht die sehr scharf gezeichneten Querbinden des Schwanzes 
überein; es dürfte daher Aszur palumbarius (L.) vorgelegen 
haben, für den aber die Fänge etwas zu kurz geraten sind. 
Blattgrösse: 19 X 26 resp. 26 X 37 cm. 

Blatt 11c) ,,Vultur aureus“. Die Abbildung stellt einen Turmfalken 
(Zinnunculus tinnunculus |L.|) dar und zwar ein junges Exem- 
plar oder ein Weibchen, womit freilich die Beschreibung bei 
Klein, auch die Grössenangaben nicht in Einklang zu bringen 
sind; Klein muss also später seine Ansicht über den ,,Golo- 
Geyer“ geändert haben. Blattgrösse 25 X15 cm. 

Blatt ı2 „Falco aureus; Falco ruber; vid: Descriptionem nostram 
in Catalogo: Nigris maculis pictus sagittareis, capite plumbei 
coloris, remigibus interne plumbeis externe nigris ex cinereo 
fimbriatis; cauda plumbea, ad extremitatem nigra zona lata in- 
signis; pectore ex obsolete flavo variegato; Sperberorum mu- 
sariorum congener; quem nullibi apud auctores satis edoctus; 
oculorum tunicis flavisj rostro ad ortum aureo, caeterum plum- 
beo; pedibus flavis, sub digitis tuberculosus.‘“ So lautet die 
Aufschrift auf dem wohlgelungenen Bilde, das ein altes Männchen 
von Zinnunculus tinnunculus (L.) darstellt. Auf diese Abbil- 
dung bezieht sich der sehr viel kürzere Text unter ,, Falco aureus‘ 
in Klein’s ornithologischen Werken. Blattgrôsse: 40 X 34 cm. 

Blatt 13a) ,,Vultur ruber, robt ®eyer“; später ist anscheinend auch 
von Klein’s Hand hinzugefügt: ,,potius Accipiter; non Vultur“. 
Das Bild stellt ein Weibchen oder junges Exemplar von 77x- 
nunculus tinnunculus (L.) dar. In den Klein’schen Werken 
wird weder ein Vultur noch ein Accipiter s. Falco ruber 
angeführt, wohl aber unter Falco murorum, dessen Zuge- 
hörigkeit zu Falco cenchris (= Zinnunculus tinnunculus) 
als möglich hingestellt wird, ein Falco rubeus. Blattgrösse: 

26x 36 cm. 

Blatt 13b) Aufschrift mit dem Katalog übereinstimmend bis auf 
„cyaneo‘‘ statt ,,coerulescente‘. Ist ohne Zweifel Falco sub- 
buteo L. Klein führt diesen Vogel als Falco varius, pictus, 
alaudarum bezw. als Nisus an, der in Preussen zur Lerchen- 
jagd benützt worden ist. Blattgrösse: 21 X 26 cm. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 113 


Blatt 13c) „Aesalon‘, angekettet auf Querholz sitzend dargestellt. 
Unzweifelhaft = Falco peregrinus L., den Klein Falco aesalon 
nennt und nur von der Kurischen Nehrung kennt; er wurde 
zum Lerchenfang abgerichtet. Blattgrösse: 18,5 X 27 cm. 

Blatt 14a) als ,Tinnunculus mas‘ bezeichnet, erweist sich als 
Buteo buteo (L.), wogegen 

Blatt 14b), als Weibchen der vorigen Form bezeichnet, ein junger 
Hühnerhabicht (Aszur palumbarius |L.|) zu sein scheint; das 
Tier ist ein Stück rohes Fleisch verzehrend dargestellt und auf 
einer Ecke des Blattes noch „Sunt-$alf““ genannt. Blattgrösse: 
ROCHE CH: 

Bates a) 4, Aceipiter fringiblarius s, recenkorum. Nhsus- 
ist ein Männchen von Accipiter nisus (L.). Blattgrösse: 35 X 25 cm. 

Blatt 15b) ,,Sperberus capite ululino, cinerea; caeterum ex feru- 
gineo rufo et albo variegatus‘‘ — ist ein Männchen von Welvus 
milvus (L.). Blattgròsse: 19 X 26 cm. 

Blatt 16a) fehlt leider; v. Siebold bezieht diesen bei Sperlingsdorff 
auf der Insel Stublav erbeuteten Falco albus ebenfalls auf Falco 
candicans L. Klein verweist jedoch unter Falco albus auf 
die isländischen weissen Falken, über die er im III. Teil seines 
Prodromus (pag. 167) einige Angaben reproduziert, scheint diese 
also für verschieden von seinem Falco albus zu halten. 

Blatt 16b) ,Hoffmannus fecit 1726“. Die Aufschrift lautet: ‚an 
falco gentilis Johnston p. 31 et Willugh. p. 46. Tauben-Heirs- 
Salcf. Est Accipiter Palumbarius? Willugh. p. 51. Stock Ahr. 
Schwenkf. figura Albini, nihil valet pro accipitre palumbario.‘ 
Die Abbildung stellt unzweifelhaft einen jungen, im Übergangs- 
kleid befindlichen Aszur palumbarius (L.) dar, unter welchem 
Speciesnamen die Art auch bei Klein aufgeführt wird. Blatt- 
SHOSSC RS x AZ. cm. 

Blatt 17 a—c) fehlen. 

Blatt 18a) fehlt. 


Blatt 18b) „Lanius minor, cinerascens....‘ ist Lanius minor. 
Blattgrösse 27 X 16 cm. 
Blatt 18c) ,,Lanius minor rutilus ..“ „zu Tempelburg gefchossen. 


1727; ist nicht mit Sicherheit zu bestimmen, aber vielleicht 
dieselbe Art wie 18b). Blattgrösse: 27 x 16 cm. 
Die Nummern 19— 21 sind für Ergänzungen freigehalten. 


114 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Blatt 22 fehlt. 

Blatt 23a) ,,Ulula.... ist Syrazum aluco (LY== Ulula strix 
bei Klein. Blattgrösse: 35 X 45 cm. | 
Blatt 23b):c) „Aluce prior Aldr „1735 ad/vivum/pictsune 
zweifelhaft das beste Bild der ganzen Sammlung, die Schleier- 
eule (S#ix flammea L.) darstellend. Ulula aluco bei Klein. 

Blatterösse 2 37043 cu Nec) 

Blatt 24a) ‚Kin weißer Sbubut ‘la SEI lang d 17 Martii 1655. 
Noctua alba major‘. “Blatterösse: 260 x13 cm. Die Ae 
bildung kann nicht als gelungen bezeichnet werden, trotzdem 
aber ist die dargestellte Art (Mycéea scandiaca (L.) = Strix 
nyctea L.) unverkennbar; sie heisst bei Klein: Ulula alba, 
maculis terrei coloris; er hielt 2 Exemplare lebend in seinem 
Garten. 

Blatt 24b) überschrieben: „SchleyersEule. Silesiacis“. In der linken 
Ecke steht: ,,Aluco prior Aldrov. Willughb. p. 68. Ulula 
flammeata Gesn.: Aird sEule. Kaus ule. Schwenkf. vid. Cart. 
23b.‘Unterschrieben ist die von Niedenthal hergestellte 
Abbildung (von dessen Hand): „Schleyer Eule. Ao. 1657 die 
17 April — Sims flammea IC Blatterösse: 16%< Toren 

Blatt 24c) überschrieben: „Aäuglein‘“,; rechts in der Ecke von 
Klein übereinstimmend mit dem Katalog bezeichnet. Auch 
diese treffliche Abbildung rührt von Niedenthal her (‚Anno 
1656 die 7 Augusti. Yon S. N. gezeichnet nad dem Leben) 
und stellt G/aucidium noctua (Retz.) vor; bei Klein Noctua 
parva, aucuparia. Blattgrôsse: 15 X 2I cm. 

Blatt 25 ‚an Ulula Gesneri vid: Willugh. p. 68? quinque digitis, si 
verum. Diese: letztere Bemerkung bezieht sich darauf, dass 
an dem einen zur Darstellung gelangten Fuss 5 Zehen mit je 
einer Kralle gemalt sind (4 nach vorn, 1 nach hinten gerichtet); 
die Abbildung ist nicht ganz fertig geworden, da der Körper 
bis auf die Flügelspitzen nur in Grundfarben angelegt ist. Un- 
verkennbar ist Syrazum aluco (L.) dargestellt. 

Blatt 26a) b) gibt Fledermäuse wieder; a) ist offenbar Vesperugo 
noctula (Schreb.), b) Plecotus auritus (L.). 

Blatt 26c) d) fehlen. | 

Blatt 27 „Ciconia nigra ex horto nostro“; gute Abbildung von 
Ciconia nigra (L.). Blattgrösse: 36 X 46 cm. 

Blatt 28a) und b) fehlen. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 115 


Blatt 29a) , Ardea cinerea major ....‘“ Kreidezeichnung von 
S. Niedenthal, den Kopf von Ardea cinerea L. darstellend. 
Eine 10zeilige Unterschrift von Niedenthal’s Hand ist leider 
nicht mehr ganz zu entziffern: „Anno 1664 den 6 May It 
mier Otefer Reyer vom Heren Burgermeifter von der linden 
garten zu Fommen feine gange lenge war wie folget. Von 
der fpige des fhnabels bif binder den Kopf zu war 9 dol 
der balf big an den leib war lenge 17 Soll, der leib mit 
dem fhwang war aud 17 Zoll. Die beine vom leibe bif an 
die Süße war lenge 16 Soll. Yom Leibe dif zu den Aachen 
9 Soll, der lengfte 3e war 4'}2 Sol lang. Der Sliegel war 
lenge 1 SEL 8 Sol. Seine Bauben vorne am Kopf wie bier 
su feben der .... obere Hals blaugrau vorne weiß am Halfe 
RER die ..... gel ... afchfarben. Die Fürsten Sedern 
im fliegel fchier fbwars.“) 33 X 21 cm. 

Blatt 29b ,,Ao 1664 den 6 Maij. Tach dem leben gezeichnet“ stellt 
dasselbe Tier in verkleinertem Massstabe und in stehender Stel- 
lung dar. Blattgrösse: 21 X 33 cm. 


Blatt 30a) „Ardea alba major ...‘“ Kreidezeichnung von S. Nie- 
denthal, den Kopf von //erodias alba (L.) darstellend. Die 
Unterschrift lautet: „Anno 1662 den 4 Augusto ft mier diefer 
Weiße Reyer sugefcdicke worden, war lang 2 $Elen weniger 
3 doll ftebend. Der Kopf mir dem Schnabel war wie dießer 
Abrif. Der Schnabel mit dem Aopfe 9 doll. Vom Ende 
des fobnabels bif an die Bruft ı Ele 3 Soll. Von der Bruft 
Dif an die Aachen 3 gartier. Yon den „Aachen bif unter 
die Sife 9 Soll. Yon dem Glieder Alau bif zu der langften 
req. Blattorossex31x 217, cm! 


Blatt 30b) betrifft dasselbe Exemplar. Blattgrösse: 21 X 33 cm. 


Blatt 31a) ,Ardea coerulea peregrina‘. Zeichnung von S. Nie- 
denthal. ,,1660 2 Julii bey Grebin gefchoßen“; ist ein altes 
Männchen von Ardea cinerea L. Blattgrösse: 17 X 21 cm. 


Blatt 31b) als ,,Ardea alba minor tertia‘“ bezeichnet, von S. Nie- 
denthal gemalt: „Kin Moßreyger od. Robrreyger. Ao 1658 
den 6 Septembrii del: S. N.“ Ist ein junger Nachtreiher (Ardea 
nycticorax L.). Blattgrösse: 16 x 21 cm. 


1) Die ausgelassenen Stellen sind auf dem Original nicht mehr zu lesen, 


116 M. Braun, Jac. Th, Klein’s Aviarium prussicum. 


Blatt 32 ,,Ardea cinera minor“. „Ein t7abtrabe oder Moß Reyer 
fec. S. N.“ (Niedenthal) = altes Männchen von Ardea nycti- 
corax L. Blattgrösse: 17 X 21 cm. 

Blatt 33a):, Ardea stellaris .....ex horto nostro: Im Rene 
von einem nicht genannten Künstler treffend gemalt, der folgende 
Masze angibt: „von den Augen bis zu Ende des Schnabels 
3! Sol — der Half ausgerecht 11 Zoll — vom Schnabel 
bis Shwang ausderecft 29 Boll — vom Schnabel bis zu 
Ede der Füße 3842 Soll — die Süfe vom Anie 8/2 Soll — 
die mittelfte Alaue 42 Soll. Das Bein vom unteren GSelent 
bis ans Anie 6 volle Soll. Botaurus stellaris (L.). Blatt- 
grosse 34 X 50 cm. 


Blatt=33;b){ ,,Ardea {stellaris .. ©. © Unterschrift "Niedentmealgse 
„Robrtomp oder Moßreyer. Tach dem leben gezeichnet Ao 
1656 den 20 Septenbr.“ = Pofaurus stellaris (L.). Blattgrôsse: 
Si O7 cin. 


Blatt 34 fehlt. 

Blatt 35a) ,,Numenius s. Arquata major.‘ Ist Numenius arcuatus (L.), 
vielleicht aber N. phacopus (L.). Blattgrösse: 37 X 48 cm. 
Blatt 35b) Die Abbildung dürfte Nurmentus arcuatus (L.) darstellen. 

Blattgrösse: 66 X 52 cm. 

Blatt 35c) Eine Skizze Niedenthal’s (Ao 1658, Giet Vogel), 
Numenius arcuatus (L.) darstellend. Blattgrösse: 20 X 16 cm. 

Blatt 36a) und b) ,,Gallinula chloropus altera‘.  Tuschzeichnung. 
Gallinula chloropus (L.) darstellend. Blattgrösse: 33 X 25 cm. 

Blatt 37a) ,,Fulica major Bellonii‘‘. Tuschzeichnung. Zulica atra L. 
dasstellend = Dlatterosse2 21x37 cm 

Blatt 37b) fehlt. 

Blatt 37c) ,,Gallinula chloropus major“, Skizze Niedenthal’s: 
„Rotbläßchen oder Hegefher Ao [16]62 d. 24 Septemb.“ = 
Gallinula chloropus (L.). Blattgrösse: 20 X 16 cm. 

Blatt 38 a) ,,Charadrii s. Hiaticulae‘‘, soll wohl Charadrius hiati- 
cula Me sein, Blatterosse: 22 2.15 em. 

Blatt 38b) „See sElfter. Haematopus ostrilegus L. Blattgrösse: 

49X35 cm. Klein führt die Art als VI. Geschlecht der I. 
Familie in $ 19 an, jedoch nur nach Angaben anderer Autoren. 

Blatt 39 ,,Fulica tota nigra pedibus palmatis rubris“. Die Abbildung 
stellt eine ausgefärbte Gryll-Lumme (Cepphus grylle |L.]) dar. 
Blattgrösse: 49 x 36 cm. 


M. Braun, Jac, Th. Klein’s Aviarium prussicum. 117 


Blatt 40a) ,,Hirundo marina .. .“ ,,Aleine Wfebe war lang 13 doll, 
S. N.“ (S. Niedenthal.) = Sterna hirundo L. Blattgrösse: 
HSE GTS NC IN 

Blatt 40b) ,,Hirundo marina .. “ ,,§ligende Wiebe Ao 1658 die 


28 Junii. S. N.“ (S. Niedenthal.) = Sterna hirundo L. Blatt- 
srosse > 15, X 13) cm. 

Blatt 40c) „Hirundo marina ...“ in natürlicher Grosse; Künstler 
nicht genannt; = Sterna hirundo L. Blattgròsse: 33 X 26 cm. 

Blatt 40d) fehlt. 

Blatt 41a) ,,Recurvirostra ...“ ,‚Ao 1659 den Maij ft mier diefer 
Vogel zu handen Fommen war lang vom ende des fchnabels 
bif zu ende d: Süße 22 Span IE genand Überfcehnabel. 
Avosetta. S. N“ (S. Niedenthal) = Recurvirostra avosetta L. 
Blattgrösse: 16 X 15 cm. 

Blatt 41b) „Avosetta“. ,,Ao 1659 den Maij nach dem Leben ge 
zeichnet. Wird genannt Überfehnabel. Avosetta. S. N. f.“ = 
Recurvirostra avosetta L. Blattgrôsse: II X 16 cm. 

Blatt 41 ¢) ;,Larus' maximus)... . „Ao 1659 den ıo. May: Eine 
See Wiebe. fec. S.N.“ (S. Niedenthal) = Larus marinus L. 
Blattgrösse: 19 x I5 cm. 

Blatt 41d) ,,Larus Major cinerus, Leonardi Baltner. Willugh. p. 269. 
ex horto nostro‘ — so lautet die Aufschrift des Bildes; der 
Künstler ist nicht genannt; scheint Larus canus L. zu sein. 
Blattgròsse: 51 X 32 cm. 

Blatt 41d) ,,Larus cinereus rostro et pedibus rubris. Willughb. Ist 
Larus ridibundus L., altes Exemplar im Sommerkleid. Blatt- 
gròsse: 48 x 34 cm. 

Blatt 41e) ,,Larus cinereus omnium minimus‘ „ad natur. magnitud. 
1737. Ist Szerna minutia LL. Blattorosse: 25 x 17 em. 

Blatt 42a) ,,Colymbus cristatus“. „Kin MFeerteucherlein war lang 
2 fpannen Ao 1659 den 17 May fc. S. N.“ (S. Niedenthal.) = 
Colymbus nigricollis (Brehm) (Podiceps nigricollis Br.) Blatt- 
PÉOSSE 13, <19 cm, ‚Sieboldz(Pr Prey. BE ONE 1842 
pag. 428) hält die Abbildung für Podiceps auritus, was ange- 
sichts des schwarzen Halses nicht richtig ist. 

Blatt 42b) „Colymbus major cristatus et cornutus“ ,,S. N. A [16]60.‘ 
(S. Niedenthal) = Colymbus cristatus L. (Podiceps cristatus 
autt.) Blattgrösse: 16 x 19 cm. 


118 M. Brann, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Blatt 42c) ,,Colymbus arcticus; Lumme dictus‘‘. Vortreffliches Bild. 
Gavia arctica (L.) = (Colymbus arcticus autt.) Blattgrösse: 
A6 <0 em: 

Blatt 43a) Bezeichnung wie im Katalog. Der Maler hat sich mit 
S. oder B. segniert. Das Bild stellt ein junges Exemplar dar, 
es kann sich um Colymbus arcticus L. (= Gavia arctica |L.}) 
oder um Col. septentrionalis Gm. (= Col. lumme Gunn. = 
Arctia lumme |Gunn.|) handeln. Blattgrösse: 35x25 cm. 

Blatt 43 b) „Colymbus cirratus .. .© - „D. Schulz pmx, 1725. NeR 
v. Siebold (l. c.) für Podiceps arcticus erklart; die Diagnose 
ist jedoch nicht sicher zu stellen; wahrscheinlich lag Colymbus 
auritus L. vor, welche Art Boie in 2 Arten (cormutus und 
arcticus) spaltete, worin neuere Autoren nicht zu folgen pfiegen. 
Blattgrösse: 34 x 23 cm. 

Blatt 44a) ,,Larus major, capite, alis dorsoque cinereis, ventre toto 
albido, rostro pedibusque ruberrimis, extremitates remigum 
nigrae.‘ Ist Larus ridibundus L. Blattgròsse: 46 x 30 cm. 

Blatt 44b) „Cygnus; juvenis“. „Kin Junger Swan. Ao 1658 
die 20 May. S. N. fecit“ (S. Niedenthal) = Cygnus musicus 
Bechst. Blattgrösse: 27 x 18 cm. 

Blatt 44c) „Penelope Aldrovandi ...“ Eine Art wilde Eten. Ao 
1658 die 5 July. SN: (S. Niedenthal)—Axastpezopohò 
Blattenosse: 27 < 10 cm. 

Blatt 44d) ,, Anas Penelope congener . . .‘“ Zeichnung von Nieden- 
thal; ebenfalls Azas penelope L. Blattgrösse: 21 x 16 cm. 
Blatt 45a) ,,Anas Fuligula prima Gesneri Aldrov: p. 227. Mergus 
Cirratus minor Gesner: Willugh. p. 280. Schopff-SEndrte. Est: 
Anas fera 6 seu cristata . .. © _ ‚Anno, 1062 die Te Sept 
S. N.“ (S. Niedenthal) — Fuhgula fulizula LE) 9. Bir 

Brösser 23. x.18..cm! 

Blatt 45b) ,, Anas Fuligula prima ...“, ebenfalls von Niedenthal 
gemalt, ist Fuligula fuligula (L.) &. Blattgrôsse: 22 x 16 cm. 

Blatt 45c) ,Gacfeloufh". Ist Harelda hyemalis (L.) = Anas s. 
Fuligula s. Harelda glacialis autt. Blattgrésse: 36x 26 cm. 

Blatt 45d) ,,Anates ferae Gackeloufchen.“ ,, Ao [16]58 den 30 Marti 
S. N.“ (S. Niedenthal); ein hübsches Blatt, das den Voge] 
auf dem Lande stehend, auf dem Wasser schwimmend (An- 
sicht von vorn), sich aus dem Wasser erhebend und fliegend dar- 
stellt(Taf.IV). Ist Zarelda hyemalis (L.). Blattgròsse: 21x 16cm. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 119 


Blatt 46a) ,,Mergus cirratus fuscus; Venetiis Serula . . . Großer 
Taucher. Draedia Suecis“. Das Bild stellt wahrscheinlich ein 
Weibchen von Mergus serrator L. vor. Blattgrösse: 51 x 33 cm. 

Blatt 46b),,Mergus serratus Stenkroedia Suecis dicta‘. Wahrscheinlich 
Weibchen von Mergus merganser L. Blattgrôsse: 65 x 49 cm. 


Blatt 47 „Anas fuligula prima Gesneri ...‘“ Männchen von ul 
gula fuligula (L.). Blattgròsse: 37 x 45 cm. 
Blatt 48 ,,Anas fera 5t ....‘“ Weibchen von Ozdemia nigra (L.). 


Blattgrösse: 43 x 30 cm. 

Blatt 49 ,,Anas fistularis perelegans‘‘; Männchen von Anas penelope L. 
im Übergangskleid. Blattgrösse: 45 x 30 cm. 

Blatt 50 fehlt. 

Blatt 51 ,, Anas niger . . .‘ Ausgewachsenes Männchen von Oedemia 
nigra (L.). Blattsrösse: 52x 35 cm. 

Blatt 52 „Anas niger Aldrov: cujus descriptionem D. Johnson de- 
bemus: apud quem etiam ipsam avem vidimus. Willughb. 
p. 278.“ Links steht noch: ,,NB. Swärta. Mas | : Gothlandis : | 
incubat 9 | 10 ovis“. Ist Ozdemia fusca (L.) 9. Blattgrôsse: 
55. < 38 cm: 

Blatt 53 ,,Anas niger: Mas an Baum $Endte?“ Ist Ozdemza fusca 
(E° Blattgrosse:. 52x 38 cm 

Blatt 54 „Tadorna Belloni...‘ Ist Zadorna tadorna (L.). Blatt- 
erosse. 52.x037, CM. 

Blatt 35 fehlt. 

Blatt 56a) „Corvus aquaticus major ...‘“ ,,Anno 1661 den 12 Fe- 
bruarij ft mier defer See Raben Kopf zu Banden fommen. 
Mah dem Leben gezeichnet von S. N. Seine Rebte größe 
und maße, war ein Ménnlein.“ Dargestellt ist der Kopf eines 
männlichen Kormorans (Phalacrocorax carbo |L.|). Blattgrösse: 
31.220: cm. 

Blatt 56b) „Corvus aquaticus major . ..‘ „Anno 1661 den 1 Sept. 
Ft mier diefer See Rabe von gräbin zu gefickt worden. 
Der Kopf ift feine rechte größe war lang vom ‘End des 
Schnabels biß zum ende des Schwanges 1! Klen. ad 
dem Leben gezeichner. war weiblid. fecit S. Niedenthal.“ 

| Kopf eines weiblichen Kormorans. Blattgrösse: 33 x 21 cm. 

Blatt 56c) ,,Corvus aquaticus; foemina.:‘ ,,Ao 1661 die 1 Septembri 


Slt dier See Rabe Unter Grebin gefchofen worden.‘ Skizze 


120° M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


von S. Niedenthal, das ganze Tier (Pralacrocoraxr carbo [L.]) 
darstellend. Blattgrösse: 17 x 21 cm. = 

Blatt 56d) „Corvus aquaticus minor ...“ ,, Baum fEnden Aöpfe. 
Ao 1657, die 27, Deceb. SEN fe. (S2 Niedenthalgekepr 
von Ozdemia fusca & darstellend. Blattgrösse: 21 x 16 cm. 

Blatt 57a) und b) fehlen. 

Blatt 58—60 waren für Nachträge reserviert. 


Blatt 61a) ,,Glareola I. Erythropus I...“ Wahrscheinlich wohl 
Totanus calidris (L.). Blattgrösse: 33 x 24 cm. _ 

Blatt 61b) ,,Glareola III ... Ist Machetes pugnax (L.) im Jugend- 
kleid oder ein Weibchen. Blattgrôsse: 33 x 25 cm. 

Blatt 61c) „Glareola IV...“ Das Bild stellt Zetanus ochropus (L.) 
dar. Blattgrösse: 33 x 23 cm. 

Blatt 61d) „Glareola VII...“ Ist Actztes hypoleucus (L.) = Trin- 
goides hypoleucus (L.). Blattgròsse: 23 X 14 cm. 

Blatt 61e) ,,Glareola VII...“ „Natural. magnitud. 1737“. Es ist 


nicht zu entscheiden, welche der beiden 7rrnga-Arten (minuta 
oder Zemminck:) vorgelegen hat. Blattgrösse: 26 x 17 cm. 


Blatt 62a) ,,Arquata minor ...“ Die Abbildung stellt Machetes 
pugnax (L.) (9 im Sommerkleid) dar. Blattgrösse: 33 x 26 cm. 
Blatt 62b) „Avis pugnax ...“; ebenfalls Macketes pugnax (L.) 


(9 mit Kragen). Blattgrösse: 29x 39 cm. 

Blatt 63a) und b) stellen ebenfalls Machetes pugnax (L.) (9 mit 
Kragen) dar. Blattgrösse: 30x 39 resp. 43 cm. 

Blatt 64a); „Avıs pugnax =. .“ =,Ao 1667. 7 Sept. SNS nn 
bemerkt auf dem Blatt noch folgendes: ,,NB anno 1713 babe 
in Schonen zu Rablof beym vice gouverneur Skitte über 100 
diefer Vögel | : Brußbahnen, auch HauPreuffel genandt : | in 
einer befonderen Kammer, wofelbft Sie sur Mäftung gebalten 
werden, beyfammen gefeben; und ift wunderbabr, daß nicht 
ein eingiger dem andern gleich, fondern einer fchoner von 
Sedern als der andere; die Weiblein find nur einerley Gate 
tung.’ Dargestellt ist Machetes pugnax (L.) g. Blattgrôsse: 
20 X 16 cm. 

Blatt 64b) ‚Avis pugnax foemina ...“ Anscheinend von Nieden- 
thal gezeichnet, der jedoch hier ausnahmsweise nicht signiert 
hat. Die Zeichnung ist nicht so charakteristisch, dass mit 
Sicherheit auf Machetes pugnax (L.) zu schliessen ist. Blatt- 
SKOSSE 720% 16 cm! 


M. Braun, Jac, Th. Klein’s Aviarium prussicum. 121 


Blatt 64c) „Limosa“. Dargestellt ist Charadrius pluvialis L. Blatt- 
grosse. 25% 17..cMm. 

Blatt 64d) fehlt in der Sammlung. 

Blatt 65a) „Avis pugnax“; von nicht genanntem Maler sehr schön 
ausgeführt. Männchen von Machetes pugnax (L.). Blattgrösse: 
28 AL cm: 

Blatt 65b) ,,Rotfnuffel Leon: Baltn: Gallinula Melampus Gesnero. 
Willughb. p. 225. -Wafferbùbnlein. Mas.“ Ist Tringa sub- 
arquata (Güld.) g. Blattgrösse: 24x 18 cm. 

Blatt 65c) ,,Rotfnuffel ...“ „Rotfehnepfe Ao 1662 die 20 Julij 
S. N. fec.“ Zringa subarquata (Güld.). Blattgrösse: 21 x 16 cm. 

Blatt 65d) „Waßerbübnlein. an foemina“; stellt Tringa alpina L. 
dar. Blattgrösse: 26 x 19 cm. 

Die Nummern 66 und 67 sind für Nachträge reserviert. 

Blatt 68a) „Dubbel-Schnepffe . . .“ Gallinago major (Gm.) g. Blatt- 
grôsse: 36 x 26 cm. 

Blatt 68b) „Dubbel-Schnepffe“. Gallinago major (Gm.)9. Blatt- 
gròsse: 36 x 25 cm. 

Blatt 68b) ,,Perdix rustica major. WaldSbneppe. Scolopax rusti- 
cula IL. Blattgrôsse: 35 x 26 cm. 


Blatt 69 ,,Himmels-3iege ....“ Scolopax gallinago L. Blattgrösse: 
34 X 24 cm. 
Blatt 70a) ,,Attagen ...“ Tetrao bonasia L. 2 darstellend. Blatt- 


BOSS 30.226 cm. 

Blatt 7ob) fehlt. 

Blatt 7oc) ,,Perdix ruffa Portugalliae, Foemina“. Sehr schön aus- 
geführtes Bild. Caccabis rufa (L.) = Perdix rubra Naum. 
Blattgrösse: 34 x 26 cm. 

Blatt 71a) „Francolino“ — im Druck, nicht koloriert. 

Blatt 7ıb) ,,In Ornithologicis non occurrit. Anser = Trappa vel 
Tardus Nanus nobis*. Aleine Trapp-Gans, quod et integra facie 
et inprimis capite, rostro pedibusque | : tridactylus : | Trappo 
simillimus. Foemina; ovis enim gravida fuit. ad naturalem mag- 
nitudinem delineata 1737 mense Majo. *pari jure: quo Yuer- 
bahn Urogallus major; Sirfhahn Urogallus minor nuncupantur. 
Egregii est saporis, in deliciis habendus, Urogallum minorem 
longe antecedens. Weibchen von Ozs tetrax L. Blattgrösse: 
53x45 cm. 


122 ° M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Blatt 72a) „Anser-Irappa ... ‘= Os tarda L. 8: Blatterosseer 
AS) << iktey (Con. = 
Blatt 72b) Os tarda L. 9. Blattgrôsse: 26x 18 cm. 
Blatt 72c) ist nicht vorhanden. 
Blatt 72d) „Homo platonicus ...‘‘ Mässige Zeichnung, ein feder- 
loses Haushuhn darstellend. Blattgrösse: 26x 22 cm. 
Blatt 73 a) ,,Phasianus albus, ex horto nostro. Ist Phaszanus col- 
chicus L. var. albus. Blattgrôsse: 50x 35 cm. 
Blatt 73b) ,,Cristà cornua referente, ex horto nostro‘, Kopf eines 
Haushahnes mit gespaltenem Kamm. Blattgrösse: 24 x 30 cm. 


Blatt 74a) „Ortygmetra...“ Rallus crex = Crex pratensis Bechst. 
adult. Blattgrösse: 27 x 18 cm. 

Blatt 74b) „Ortygometra altera ...“ Die vorige Art im Jugend- 
zustande. Blattgrösse: 26 x 17 cm. 

Blatt 74e).d)? „Coturnix. Oviscula i. 222 — Tetroo column 
Coturnix communis autt. d u. 9. Blattgrösse: 24x15 resp. 
26 x 18 cm. 

Blatt 75a) ),,Gallus Indicus. Mass... 1737 m. Apr. oa 


Bemerkung: ,,Foemina a mare non differt, nisi gjuba et crista 
plumosa careat, et cauda foeminae dimidiam usque brevior sit. 
Naturalis magnitudo tertia erat parte hujus effig: major. Ami- 
cissimus J. G. B. Par harum alitum Indicarum in horto suo 
extinctum benevole nobiscum communicavit.“ Crax alector L. g. 
Blattgròsse: 52 x 45 cm. ] 

Blatt 75b) Das Weibchen derselben Art. Blattgrösse: 59 x 46 cm. 

Blatt 76 ist nicht vorhanden. 

Blatt 77a) ,,Caprimulgus ...“ Caprimulgus europaeus L. Blatt- 
grosse. 27 MI cm: 

Blatt 77b ist ein Druck (Staar oder Amsel darstellend). 

Blatt 77c) ,,Cuculus major‘ ist Cuculus canorus L. Blattgròsse: 
370% 24. cm. 

Blatt 77d) „Cuculus minor“ ‚der guckugg Männlein. Ao. 1657 
die 10 Septembri. S. N.“ (Niedenthal); eine mehr rötliche 
Varietàt von Cuculus canorus L. Blattgrôsse: 18 x 16 cm. 

Blatt 77e) fehlt (war anscheinend ein Druck). 

Blatt 78a) fehlt. 

Blatt 78b) „Hirundo domestica .. .‘; stellt Hzrundo rustica L. dar. 
Blattgròsse: 26 x 18 cm. 


M. Braun, Jac. Th, Klein’s Aviarium prussicum. 123 


Blatt 78c) „Hirundo domestica altera ...“; //irundo urbica L. 
Blattgrösse: 25 x IS cm. 

Blatt 79a) und b) fehlen. 

Blatt 79c) ,,Alauda cristata ....“; Galerita cristata (L.) darstellend. 
Blattgrösse: 23 x 16 cm. 

Blatt 79d) ,,Alauda arborea .. .“ ist Fynx torquilla L. Blattgrösse: 
20) x une (Bat. i) 

Blatt 79e) ,,Alauda fera, sylvatica .. .“‘ Alauda arvensis L. Blatt- 
grösse: 26 x 2I cm. 

Blatt 79f) fehlt. 

Blatt 80a) wie im Katalog bezeichnet. OZocorys alpestris (L.) 4 dar- 
stellend. Blattgrösse : 26x 18 cm. 

Blatt Sob) fehlt. 

Blatt Soc) ,,Motacilla flava ...“ = Motacılla flava L. Blattgrösse: 
DAT ATC: 

Blatt 80d) ,,Motacilla flava altera“ ist Mozacılla flava L. Blatt- 
grosse: 26 x 20 cm. 

Blatt 80e) ,,Motacilla cinerea ...“ „gelbe Bachftelze. Ao 1657 die 
6 Julij. S. N. fec. = Motacılla flava L. Blattgrösse: 21 x26 cm. 

Blatt 81a) Schüßling Nostrat:“; stellt Accentor modularis (L.) vor. 
Blattgrösse: 26 x 18 cm. 

Blatt 81b) fehlt. 

Blatt 81 c) ,,Grisola Aldrov: juvenis“; Muscicapa grisola L. Blatt- 
SOSSE, 24R< IA cm: 

Blatt 81d) ,,Petronella ...* „Steinbiefer, das Weiblein. Ao. 1662 
d. 25 Juli} S. N. fec.“ = Saxzcola oenanthe (L.). Blattgrösse: 
DUS U7 GI | 

Blatt 81e) ,,Prunella, Braunellein“. „Brunell Mannlein. Ao 1656 
die 12 Majo. S. N.“ Weibchen oder junges Männchen von 
Pratincola rubetra (L.). Blattgròsse: 19 x 15 cm. 

Blatt Sıf) fehlt. | 

Blatt 82a) „Wifperlein, Weidengeißlein.“ ,,Weiden gilter oder 
tilltap. Das Weiblein. Ao 1656 S. N.“ (Niedenthal) = 
Phylloscopus rufus (Bechst.). Blattgrösse: 20 x 16 cm. 

Blatt 82b) „Muscipeta. Sliegen Schnepfe.“ — „Sliegen Sneppr. 
Ao. 1660 d 9 Sp. S. N. f. Nicht sicher zu bestimmen, viel- 
leicht Sylvza atricapılla mit rötlichem Scheitel. Blattgrösse: 
19X15 cm. 


124 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum, 


Blatt 82c) „Atricapilla ...“ „Swargfopp das Mlänl. Ao 1660 
14 Sp. S. N. £.* (S'Niedenthal)iT Sy aracapıan Ve} 
Blattgròsse: 19 X 15 cm. | 

Blatt 82d) fehlt. 

Blatt 82e) ein Druck (Calanderlerche). 

Blatt 83a), b), d), e), f) fehlen. 

Blatt 83c) ,,Ruticilla. Robtfbwang. Mas, nad feiner Jugend“; 
Ruticilla phoenicurus (L.). Blattgrösse: 26x 21 cm. 

Nr. 84 für Ergänzung reserviert. 

Blatt 85a) fehlt. 

Blatt 85 b) ist ein Druck (Upupa epops L.). 

Blatt 86a), b), c) fehlen. 

Nr. 87 für Ergänzung reserviert. 

Blatt 88a) und b) fehlen. 

Blatt 88c) ,,Galbula foemina. ‘n meinem Garten gefhoffen mense 
aug. 1728.“ Weibchen von Ovzolus galbula Gm. L. Blattgrösse: 
Se? Sci: 

Blatt 89a) fehlt. 

Blatt 89b) ,,Turdus-medius-Pilaris- ...“ Männchen und Weibchen 
von Zurdus pilaris L. Blattgrésse: 52 x 36 cm. 

Blatt 89c) ist ein Druck (Zurdus musicus ?) 


Blatt 89d) ,,furdus minor ...“; Zurdus musicus L. Blattgrôsse: 
53220, cm. \ 
Blatt 90a) ,,Turdus musicus ... mas et foemina.‘“ Blattgrösse: 


51x31 cm. Das als Männchen bezeichnete Exemplar ist eine 
Wein- oder Rotdrossel (Zurdus zliacus L. g), das auf dem- 
selben Blatt dargestellte ,,Meiblein jedoch Zurdus musicus L. 

Blatt gob) „Rohr-Pfeiff-Sing-Droßel.“ Eine Zeichnung Nieden- 
thal’s> „Rot trofel Ao: 1655 die 10 Octob Copa 
Turdus uiacus L. g. Blattgrésse: 20 x 16 cm. 

Blatt gıa) fehlt. 

Blatt gı b) Aufschrift (von Klein ’s Hand): ,,Merulae nigrae foemina“; 
Weibchen von Zurdus merula L. Blattgrôsse: 35 x 23 cm. 

Blatt gıc) fehlt. 

Blatt 91d) Zeichnung Niedenthal’s, von ihm etikettiert: „Swarge 
troffel Ao. 1658 die 16 Octob. fecit, S. N.“ Klein’s Auf- 
schrift lautet fast wörtlich wie im Catalogus, beginnt jedoch: 
Merula torgvata Willugh. p. 143 ad Merulam montanam Aldrov. 
Saxatilem seu montanam Gesn: p. 504 ..... und schliesst: 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 125 


„Nobis audit Amfel, fbwarne Droffel prout merula vulgaris“. 
Die Zeichnung lässt auf ein junges Weibchen von TZurdus 
merula L. schliessen; Zurdus sawatilis L. ist nicht ganz aus- 
zuschliessen, jedoch unwahrscheinlich. Blattgrösse: 20 x 16 cm. 

Blatt 92a) fehlt. 

Blatt 92 b) ist ein Druck, wie die anderen mit italienischer Aufschrift, 
dargestellt ist Stuzzus vulgaris L. Von Interesse ist, dass ein 
kugliger (wohl aus Ton verfertigter) Nistkasten mit röhren- 
förmigem Zugang mit dargestellt ist; er ist vermittelst eines 
Riemens an einem Ast aufgehängt. Woher diese Drucke stammen, 
habe ich noch nicht feststellen können. 

Blatt 92c) fehlt. 

Blatt 93 „Picus niger ...“ „Aus Vorforge des Herrn Hauptmann 
von Tefbfy auf feinem Adel Sig Tefbfendorff gefchoffen. 
RS: d. 5 Juli; 1727.° Dryocopus martius (IL). Blattscösse: 


37.252 cm. 

Blatt 94a) Pieus wridıs... © cas vımdıs L. 4. Blattorosse: 
2072 36 cm. 

Blatt 94b) ,,Picus viridis foemina‘. Prcus canus Gm. d. Blattgrösse: 
20 <41 cm 

Blatt 94c) ohne weitere Aufschrift; ebenfalls Prcus canus Gm. dar- 
stellend) Blattgrösse. 26x 18 cm. . 


Blatt 95 a) „Picus varius major“. Dendrocopus major (L.). &. Blatt- 
grösse: 26 X 36 cm. 

Blatt 95b) „Picus Varius Foemina“. Weibchen von Dendrocopus 
major (L.). Maler unbekannt. Blattgrösse: 34 x 26 cm. 
Blatt 96a) ,,Picus muralis . . .‘“ Neben dem auf einem Ast stehenden 
Vogel ist das Zungenbein abgemalt. Dargestellt ist Cincus 

aquaticus Bechst. Blattgrösse: 29,5 x 23 cm. | 

Blatt 96b) Von Niedenthal herrührend und von ihm überschrieben: 
„Braufpecht oder Windhals. Jynx. Ao 1655 die 8 Maij dißelbe 
Sabr find diefer Vogel gar Viel gewefen.“ Fynx torguilla L. 
Blattgrösse: 23 x 15,5 cm. 

Blatt 96 c) Merops ...“ Das Bild, das Merops apiaster L. dar- 
stellt, muss von einem anderen als den sonst im Aviarium 
prussicum vertretenen Malern hergestellt sein, da es in der 
ganzen Technik, auch in den verwendeten Farben abweicht. 
Es trägt folgenden Vermerk: „Diefer Vogel ift Vor 6. Fabren 
bey Sreyenwalde in gebölge gefchoßen worden. Berlin 


Zool. Annalen. II. 9 


126. M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum, 


d. 30. Jan: 1719 Ge Erasmi“. Demnach stammt das abge- 
bildete Exemplar nicht aus Westpreussen. Die Art kommt je- 
doch, wie Klein bereits berichtet, auch in unserem Osten ge- 
legentlich zur Beobachtung. Blattgrôsse: 29 x 17 cm. 

Blatt 97a) „Certhiar...“ .„Behm pinx Grato 
Blattgrösse: 15 x 22 cm. ~ 

Blatt 97b), c) fehlen. 

Blatt 97d) ,,Regulus non cristatus ... mas, foemina‘. Das als 
Männchen bezeichnete Exemplar ist Regulus ignicapillus (Temm.) 
4; das Weibchen ist nicht mit Sicherheit auf diese Art zu be- 
ziehen; möglicherweise lag Regulus flavicapillus Naum. vor. 
Blattgrösse: 29,5 x 18,5 cm. 

Blatt 07e) „Parus caudatus....“ Von Niedenthal ,,A07166] 
die 27 januar.‘‘ gezeichnet und „Swang Meißgen“ genannt. 
Aegithalus caudatus (L.). Blattgrôsse: 19 x 15,5 cm. 

Blatt 97 f) „Schwargfopffihter Dornreid, Meifen König, Parus 
palustris .. © Von Niedenthal „Ao |16|60 die 8 ectoies 
gezeichnet und ,,Mimmn Meiße‘‘ genannt. Parus palustris L. 
Blattgrösse: 19 x 16 cm. 

Blatt 98 a) und b) fehlen. 

Blatt 98c)—g) sind Zeichnungen Niedenthal’s. 


Blatt 98c) ,,Fringillago . . .“ „Ao 1650 die 18 oct.‘ Parus major L. 
Blattgròsse: 19 x 14,5 cm. \ 
Blatt 98d) ,,Parus ater... .‘“ ,,Ao 1662 die 5 Januarij. ÆKobimeife 
das Mänlein“. Parus major L. 2 juv. Blattgrösse: 17 X15,5cm. 

Blatt 98e) ,,Parus sylvaticus ...“ „Ao 1660 die 9 oct. Dannen 
Weiße.“ Parus ater L. Blattgrösse: 17,5 x 16 cm. 

Blatt 98 f) ,,Parus cristatus . . .“ „Aobel Neiße Ao. 1660 die 9 oct.“ 
Parus cristatus L. Blattgrösse; 17x 16 cm. 

Blatt 98g) ,,Parus coeruleus...“ ,,Ao 1661 Ein blaw Meiße. tab 


dem Leben gezeichner S. N.“ Parus coeruleus L. Blattgrösse: 
192.105. cm: 

Blatt 98h) ,,Parus XdafMeife Nobis“. Anscheinend von einem 
anderen Maler angefertigt. Parus coeruleus L. Blattgrösse: 
19x10 cm. 

Blatt 99 a) b) „Paris-Vogel“. Finzcola enucleator (L.) 3 u. ©. 
Blattgrösse: 37 x 26 cm. 

Blatt 100a) fehlt. 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum, 127 


Blatt 100b) „Loxia. Arumfchnabel, alias (Paris Vogel) '). Areug 
Vogel.“ Das Bild ist von Niedenthal ,,Ao 1657 die 19 Junii‘ 
gezeichnet und stellt Männchen und Weibchen von Zoxza 
curvirostra L. dar. Blattgrösse: 20,5 x 16 cm. 

Blatt 100c) fehlt. 

Blatt 100d) ist ein Druck und stellt Coccofhraustes vulgaris Keys. 
et Blas. (= Zoxia coccothraustes L.) dar. 


Blatt tooe) ,,Chloris ....‘* Von Niedenthal ‚Anno 1662 die 
28 Decembr. Yad) dem Leben! gemalt. Fringılla chloris (L.). 
Blattgrösse: 20 x 16 cm. 

Blatt 100f) fehlt. 

Blatt 100g) ist ein Druck (Passer domesticus |L.]). 

Blatt 101a), b), c) fehlen. 

Blatt ıore) „Linaria rubra minor ...“ Ist Zringilla cannabina L. 
Blattgrösse: 26,5 x 19,5 cm. 

Blatt 102a) fehlt. | 

Blatt 102b) Blattgrösse: 21x 18 cm. Ist Fringulla carduelis L. 


Blatt 102c) „An Hortulanus albus. Jonst: de Avibus p. 72 col. 2. 
| : potius ex albo variegatus : | . Germanis Schnee Vogel. Est 
Hortulanus VI Aldrovandi ...“ Ist Zmberiza nivalis L. 
Blattgrösse: 26 x 15,5 cm. 


Blatt 102d) ,,Hortulanus cinereus. Germanis Xnipper. Est Hortu- 
lano congener. Tertia species Aldrovando L. 13c 24 ornith: 
vide Willugh. p. 198. In Prussia, tres Hortulanorum species: 
Anipper — Schneevogel — Goldammer. plures mihi hucusque 
obvii non venerunt. Grebini necavi sclopo. Ist Zmberiza 
miliaria Gm. = Emberiza calandra L. Blattgrösse: 23x 15 cm. 


Blatt 192e) ,,Goldbammer, Emmerling.‘“ Lutea altera Jonstoni 
p. 101. Aureola, Emberiza flava Schwenkf. et Gesn‘ Von 
Niedenthal „Anno 1658 den Aprill‘‘ gemalt. Zmberisa citri- 
nella L. Blattgròsse: 20,5 x 16 cm. 


Blatt 103 ,,Passer canarius .. .‘“ ,,Cangrien Vogel Ao 1667 die 19 
Junii von Niedenthal gemalt. Blattgrösse: 20,5 x 16 cm. 
Blatt 104a) „Palumbus ... Columba palumbus L. juv. in der 


Herbstmauser. Blattgrösse: 52x 34 cm. 
Blatt 104b) ein Druck, die Turteltaube darstellend. 


!) Die eingeklammerten Worte sind durchstrichen. 


128 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


Blatt 105a) „Corvus ...“ ,,Ao 1658 die 9 Marti] von Nieden- 
thal gezeichnet. Corvus cornix L. Blattgrôsse: 21 x 16 cm. 

Blatt 105b) ,,Cornix vulgaris. Sunte Ardbe. Willugh. p. 83.“ ,,Ao 
1658 die 9 Martij“ von Niedenthal gemalt. Corvus cornix L. 
Blattgrösse: 21 x 16 cm. 


Blatt 105c) „Cornix frugivora vel (lia Fe Ao 165820 Mary 
von Niedenthal gemalt. Corvus monedula L. Blattgrösse: 
21 <:16 cm. 


Blatt 105d) ,,Cornix cinerea frugilega ...“ ,,Ao 1658 die 7 Marti‘ 
von Niedenthal gezeichnet. Corvus monedula L. Blattgrösse: 
IS X IS cm. 


Ann amg; 


Ovarium. 


Collectio Ovorum. 
XLII, [ma 
. Vulturis capite Albo. 
. Vulturis leporarii, anserini, A Schwenkf. 
. Vulturis nigri; Ruysch. 
. Milvi Aquilae minoris. Ruysch. *) 
. Milvi regalis; Keugelweibe. 
. Buteonis Aceipitris; Sifch-Abr. 
. Milvi albi; graue Mausweibe. 
. Falconis Cyanopi; laufuß. 
. Milvi nigri. 
. Falconis palustris, seu littoralis majoris; Kobrfalf. 
. Falconis littoralis s: palustris minoris; nondum 
descripti. 
. Milvi propemodum ruffi. Ruysch. 
. Tinunculi; Rötelweibe. 
. Falconelli; Lerchenfalf. 
. Accipitris Palumbarii. Taubenfalf. 
. Lanii majoris cinerei. 
. Lanii minoris rufo cinerei; Raji Syn: Lanii 
minoris varii; Schwenkf.: 


= 
+ © © OO NO UF WN = 


— 


EN ed Det ed jet 
SJ OO Ut À W D 


!) Diese Zeile ist im Original durchstrichen. 


[ma. XLIII. 
18. Lanii minoris rutili; parvi rubei; Schwenkf. 
19. Accipitris majoris. 
20. Melanaetos; species Aquilae marinae; raro ni- 
dificat apud nos. 
21. Ovum Psittaci 1738, |: viridis, von Ihr Durdl 
der Surftin Czatorinski. : 
22. Accipiter fringillarius s: Nisus Sperber. 
23. Lanius maximus variegatus. 
IIda- 
1. Ulula Gesneri graue große Wald-s£ule. 
2. Noctuae auritae; Anap- oder BrudsEule. Obrfaus. 
3. Noctuae saxatilis. 
4. Scops. 
5. Bubonis, Sdubut, ululae maximae auritae. 
III XLIV. 
1. Ciconiae albae. 
2. Ardeae cinereae majoris. 
3. Ardeae stellaris. 
4. Gruis. 
5. Ciconiae nigrae. 
Ev“: 
1. Cygni. 
2. Anatis longirostrae majoris. 
3. Corvi aquatici majoris; Baumgans. 
5. Corvi aquatici minoris; Baum $Endte. 
6. Anatis turcicae. 
7. Anatis domesticae. 
8. Anatis ferae majoris. Mers sEnodte. 
9. Anatis ferae fistularis. | 
IV XLV. 
10. Anatis nigro-albae, piscivorae. 
11. Querquedulae. 
12. Anatis longirostrae; Mergi cristati. 
13. Fulicae majoris Bellonii. 
14. Lari cinerei majoris. non adest. 
15. ar albı. | 


— 
® 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum, 129 


Lari varii, 


130 


XEVT Ve: 


VIe: 


UPB WH = 


xıvm Vit: 


VII: 


© © MID 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


. Lari quarti. 

. Anatis ferae, nigrae. = 

. Gallinulae Chloropi majoris. 

. Sternae Turneri fuscae, s. Lari. 

. Anseris Indici; potius Siberici. 

. Colymbi cinerei minoris; Aleiner grauer 


Taucher; podiceps. 


. Gallinaginis paludariae; Pfubl Schnepfe. 
. Vanelli. 
. Cenchrami s. Gallinulae novalis minoris Brad- 


vogel. 


. Gallinulae aquaticae, Rhodopi. 
. Perdicis rusticae minoris; Capellae coelestis. 


HeerfMnepfe; Dimmels:Ziege. 


. Perdicis rusticae majoris; Wald Schnepfe. 
. Glareolae. 

. Arqvatae; Numenii: Sut Vogel. 

. Gallinulae aqvaticae, Rhodopo minoris. 


„ Perdicis. 

. Callinulae Corylorum. 

. Coturnicis. 

. Ortygometrae. 

. Urogalli minoris; Birfhubn. 


. Urogalli majoris; Auer Henne. 
. Anseris Trappae. 
. Gallopavi. 


Phasiani. 


. Gallinae domesticae; quorum multa 


inter monstrosa et extraordinaria. 
reliquae naturales operae pretium 
non non habent. 


. Pavo, Pfau. 


SI Gori: 
. Cornicis cinereae. 


XIma: 


dd 
© 


YO UR w 


© D I O 1 m GW D 


M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


. Cornicis nigrae frugilegae; Rarnchel. 

. Picae Glandariae; Holm Haber. „erold. 
. Picae variae. 

. Nucifragae. t7ufibeifier. 


. Caprimulgi; furis nocturni. 


Hirundinis murarii |: Apus: | 
Hirundinis domesticae; Rauchfchwalbe. 


. Hirundinis rusticae; Leimfchwalbe. 
. Hirundinis sub ponte nidulantis. 
. Hirundinis ripariae. 


. Palumbi. 
SMR ELLIS, 
. Columbae domesticae. 


. Cornicis caeruleae MTandelfrébe. 
. Galbuli; Orioli; Picus nidum suspendens, 


an inter supernumeraria? 
Sturni. 


. Turdi majoris Aramets Vogel. 


Turdi musici. 


. Merulae. 
. Turdi maximi. S@nar Droffel. 


. Pici nigri maximi. (dwarszer Specht. 1) 
. Pici viridis. 

= ici varii. 

Rici caerulet. 

. Passeris troglodytis; vulgo trochylus. 

> Parırcaeruler Ace — Dlau Lee 

. Pari carbonarii majoris; Aobl Meife. 


— — minoris; Aunds Meife. 


\Pari®cineret: 
. Atricapillae; pari palustris. 
Joe 


Scanduloeae; Certhiae. 


1) non adest. 


131 


XLVIII. 


XLIX. 


CT: 


132 _ 


M. Braun, Jac. Th, Klein’s Aviarium prussicum. 


. Pari caudati; Pari nidum suspendentis, 
Lithuanici Remisz. 


= 


. Upopa. &obt König. Widhopffe. 


. Chloridis; grinling. 


. Passeris domestici. 

. Passeris torquati. 

. Passeris arundarii. 

. Passeris Canariensis, sive luteolae Canariae; 


Canarien Vogel. 


. Aureoli; Galguli. 

. Linariae vulgaris. 

. Linariae rubrae minoris. 

. Passeris montani tricoloris. 

. Carduelis. 

. Fringillae. 

. Bunte Hanffpicfer. 

. Graue Hanffpicfer. 

. Passer Arboreus seu Sylvaticus. 

. Montifringilla, Sergfinfe Willughbeji; an eadem 


cum Passere montano? 


. Lusciniae; Philomelae. 

. Lusciniae minoris. Dernreic. 
. Alaudae coelipetae. 

. Alaudae arboreae; „eidellerche. 


— pratorum, Wderruth Lerche. 


. — cristatae. 

. Staporolae; Stoppelvogel. 

. Staporolae primae. 

. — alterius, rostro longiore. 

. — similis, seu moucherelle Bellonii. 
. Acredulae, seu Calendrae. 

. Petronellae. 

. Grisolae Aldrovandi. 

. Ruticillae. 

. Currucae minoris flavae. Wifperlin. 
. — caucarae verae. 


M. Braun, Jac, Th. Klein’s Aviarium prussicum, 133 


. Motacillae flavae. 

Mi CINERCAE. 

. — albae. 

. Rubeculae. 

. Currucae minoris. Hippolacsis. 

. Ficedulae; qvae Salicaria Gesneri. 

. Torquillae. Yatterwittel. 

. Hyppolacsis majoris. 

. Aurivittidis. 

. Ficedulae; Ruticillae 3tiae Aldrovandi. Baumfchnepfe. 
. Spipolae albae spec: min: 

. Spipolae luteae 3t: Aldrov: Gelber Mückenftecher. 

. Muscipetae tertiae Schwenkf. Spipolarum 2% Aldrov. 
. Prunella. Branelchen. 

. Curruca, species Grisolae. 


. Struthio Cameli; TV‘ 
. Casuarii. II°. i 
. Supernumeria Prussica. 


Adde Nidos 


. Edules ex Coroman del. vid: Worm: Mus. 


psi Eranc: Redi Experim: p) 167 Ad: Oleor. 
Gottorffsche Kunstkammer p. 24. 


. Duo petrefacti ex Hercynia vom arn. 
. Varii nidi pensiles Pari Lithuanici Remisz 


dicti; Eqvis contra catarrhum utiles cele- 

brantur carbonibus ardentibus impositi. 

vid: Bononi in Mus: Kircheriano; Rzaczinski Hist. 
nat: Polon. 1. p. 294. 


Hujus avis copiam cum pullis et ovis ex liberali- 
tate Celsissimae Principissae Radziviliae Viduae 

Pro Cancellarii Lithuan: nactus sum |: vid: in phin- 
tis bis vel ter: | Mater magnitudine parum 
caeruleum non superat; pedes parorum sunt caeru- 
lescentes; rostrum tamen omnium parorum lon- 
gissimum fere triangulare conicum in apicem 

acutum desinens; multumque differt a rostro 

pari caudati nidum suspendentis apud Willughb, 


ELE 


, 7 M. Braun, Jac. Th. Klein’s Aviarium prussicum. 


et in-Aviario Prussico Carta 97. lit: e; cauda 


duos. pollices longa; venter argentei coloris; 


gula non nihil ruffescit; rostri superior inferiorque 


= pars sordide caerulescunt; latera mandibulorum 


ex albo lutea; caput cinerascit, cujus plumae ador- 


tum passeris nigredine tinctae; ab altera aure 
ad alteram continua est super rostrum zona ni- 
gra, quae et oculos suscipit; Dorsum ex cinereo 
et ruffescenti colore varium; alae eisdem coloribus, 
ast ex nigro obscurae variegatae; remiges ex ni- 
gro cinerascunt; ejusdem coloris cauda est in 
superna parte; in inferiori plumae, qva dimidi- 
am partem (cinerascunt) ') albescunt; caeterum 
Parus est, qui hos nidos famosos ex lanugi- 
ne florum mirifice construit, et in ramulis 
super rivulis suspendit; in qvibus incubat 
plerumque ovulis 6. 

. Ovarium Gallinae domesticae monstrosum 
post mortem repertum. 


1) Ist im Original durchstrichen. 


Jacob Theodor Klein’s Aufzeichnungen 


über sein Leben. 
(Wiederabdruck.) 


Im Anschluß an den Bericht über Klein’s Aviarium prussicum 
bringe ich die von ihm selbst verfaßte kurze Biographie, die an 
einem schwer zugänglichen Ort veröffentlicht und so gut wie ver- 
schollen ist, zu erneutem Abdruck. Sie findet sich auf pg. 46--53 
der von N. F. Kautz bei der Beisetzung Klein’s gehaltenen Pre- 
digt, die wohl noch im Jahre 1759 im Druck erschienen ist’). 


< M. Braun. 


1) Die gläubige Erkenntnis Christi 
als ; 
die heilsamste Wissenschaft im. Leben 
und Sterben 
stellte 
bey der Beerdigung 
des 
Wohledlen und Hochgelahrten Herrn 
Herrn 
Jacob Theodor Klein 
Hochverdienten ältesten Secretarii der Stadt Danzig, 
wie auch der Russisch Kayserl. Akademie der Wissenschaften, der Königl. Gross- 
brittanischen Societät in London, des Instituts zu Bononien, der 
deutschen Gesellschaft zu Jena, und der Naturforschenden Gesellschaft 
in Danzig berühmten Mitgliedes 
den 20. März 1759. 
in der Ober-Pfarr-Kirchen zu St. Marien 
aus dem von Ihm selbst verordneten 
Leichen-Texte 
i; Be Mos? 32, 26: 
einer ansehnlichen Versammlung 
vor 
M. Nathanael Friedrich Kautz 
Pastor an der St. Johannis Kirchen. 


Danzig 
gedruckt bey Thomas Johann Schreiber, Eines Hochedlen Hochweisen Rahts, 
und des löblichen Gymnasii Buchdrucker, 
58 pg. 4°. 


136 M. Braun, Jacob Theodor Klein’s Aufzeichnungen über sein Leben. 


„Ich Jacob Theodor Klein, bin im Jahr 1685 den 15. August, 
des Morgens um drey Uhr, zu Königsberg an diese Welt geboren, 
und noch denselbigen Tag durch das Bad der Wiedergeburt dem 
Gnadenbunde mit Gott in Christo Jesu meinem Heilande einverleibet 
worden. Mein seliger Vater ist gewesen Herr Jacob Klein, an- 
fangs Rahtsherr im Kneiphof zu Königsberg und Hofgerichtsadvokat, 
nachmals Tribunalssekretarius, Jagdraht, und endlich Oberappellations- 
gerichtsraht. Mein Grossvater Herr M. Clemens Klein, sechs und 
dreyssig jähriger Prediger in preussisch Holland; die Grossmutter Frau 
Justina, Grunmannin. Der Eltervater Herr Johannes 
Bürgermeister zu deutsch Eilau. Der Ureltervater Herr Christoph 
Klein, Prediger in Schönberg, welcher 1580 der Formulä Concordiä 
mit unterschrieben; dessen Vater Herr Simon Klein, erster Luthe- 
rischer Erzpriester in Marienwerder, und ein Schüler Lutheri gewesen. 
Meine liebe Mutter war Dorothea, eine Tochter Christoph 
Munkenbecks, Vorstehers der Altstädtischen Pfarrkirchen zu 
Königsberg, aus einem alten Geschlecht der Staaten von Brabant, 
aus Antwerpen, von dannen seine Grosseltern mit Hindansetzung 
ihrer Ehrenstellen und meisten Güter, bey der Spanischen Verfolgung 
sich heimlich wegbegeben; ihre Mutter hiess Dorothea Krugin, 
ihre Grosseltern Clemens Munkenbeck, und Sophia Mörlin, 
eine Enkelin des um unsere Kirche verdienten Samländischen Bischofes, 
D. Joachim Mörlin. 

Meine Eltern haben bey meiner Erziehung keinen Fleiss an 
Lehren und Ermahnen, insonderheit zur Furcht Gottes gesparet; im 
sechszehnten Jahre meines Alters bin ich nach vollendeter Schul- 
arbeit, unter dem Rektorat Herrn Johann Christoph Boltzen, 
auf der Königsbergischen Akademie eingeschrieben worden, da ich 
dann nebst dem Studio Juris auch die Historie und Mathematik ge- 
trieben, ingleichen in der Poesie und Musik mich geübet, auch schon 
damals grosse Lust zu den physikalischen Wissenschaften, insonder- 
heit zur Naturhistorie bey mir empfunden. 

Auf Reisen habe die berühmtesten Akademien, welche ich er- 
reichen können, besuchet, und so wohl bey gelehrten Männern, als 
auch an Höfen mich bekannt zu machen das Glück gehabt, welches 
mir auf mancherley Weise auch in meinem Alter zu statten ge- 
kommen. Teutschland und Holland habe mehr als einmal besuchet, 
ingleichen in Engeland mich sechs Monat aufgehalten, und daselbst 
1707 das erste Parlament von Grossbrittanien geschen, ferner, die 
Niederlande und die Tyrolischen Alpen besuchet. Nach Frankreich 


‘M. Braun, Jacob Theodor Klein’s Aufzeichnungen über sein Leben. 137 


aber konnte bey dem damaligen Kriege, wegen des Verbots meines 
Landesherrn, nicht kommen, ob ich ihm gleich nahe genug gewesen, 
und Gelegenheit dazu gehabt. Auf meinen Reisen habe billig zu 
rühmen gehabt, dass Gott mich überall sonderbare Gnade bey Men- 
schen finden lassen, wie ich denn durch den Churpfälzischen Regie- 
rungsraht und Oberkrieges Commissarium Herrn Daniel Suter, 
meinen Landsmann und grossen Gönner und Wohlthäter, der mich 
aus Engeland zu sich nach dem Haag beruffen hatte, an dem Hofe 
Ihro Churfürstl. Durchlauchten zu Pfalz Johann Wilhelm, nicht 
nur bekannt, sondern auch zu meinem sonderbaren Nutzen gebrauchet 
worden, bis Ihro Hochfürstl. Durchlauchten Herr Carl Philipp, 
damaliger Pfalzgraf und Gouverneur der Ober- und Vorderösterrei- 
chischen Lande, und nachheriger Churfürst zu Pfalz, mich zu ihrem 
Raht durch ein Diploma gnädigst angenommen. Wie ich endlich 
nach fünfjähriger Abwesenheit 1711 nach Hause zurück gekommen, 
fand ich, dass mein lieber Vater bereits vor einigen Wochen Todes 
verblichen, daher ich nichts mehr hatte, das mich in meinem Vater- 
lande hätte halten können; weswegen ich bereits im April 1712 mich 
hieher nach Danzig begab, und 1713 in der Marterwoche zu Schiffe 
nach Schweden, und von da im August über Pillau und Königsberg 
nach Danzig zurück gekommen, in der Meinung weiter zu gehen 
und meinem Vaterlande gute Nacht zu sagen, da es sich aber also 
gefüget, dass Ein Hochedler und Hochweiser Raht, aus sonderbarer 
Hochzuverehrender Gewogenheit, mich zum Sekretario dieser Stadt 
an- und den 20. December 1713 in Eid und Pflicht genommen. Auf 
meinen Reisen habe ich die schützende Hand Gottes bey vielen 
Gefährlichkeiten zu rühmen Ursache gehabt; wie ich denn unter 
andern mit einem sehr leck gewordenen Schiff, in der Nordsee, auf 
den Watten, vier Stunden von Gröningen, acht Tage lang fest ge- 
sessen, und bey verzehrtem Vorraht; mich mit rohen Muscheln und 
Taschenkrebsen nähren müssen, bis ich endlich zufälliger weise auf 
einem kleinen Nachen selbst ander an Land gekommen. So habe 
ich auch 1708 im Februarius auf der Rückreise aus Engeland, auf 
dem Packetboth neun Tage wegen harten Windes zubringen müssen. 
Räuber und Mörder sind mir zur Seite mit Blindheit geschlagen, und 
von feindlichen Partheyen, unter die ich gerahten, bin ich wunder- 
lich errettet worden; zu geschweigen des gefährlichen Falles, den 
ich mit dem Pferde auf den Alpen gethan, da kaum ein Schritt 
zwischen mir und dem Tode gewesen, ungleichen der Krankheiten, 
die mich betroffen. 


138 M. Braun, Jacob Theodor Klein’s Aufzeichnungen über sein Leben. 


In meinem Beruf, als Sekretarius, bin ich gleichfals in vielerley 
Verschickungen gebrauchet worden; wie ich denn 1714 im May, als 
residirender Sekretarius bey Hofe nach Dresden, und von da nach 
Polen gegangen, und 1716 im März, mit Ihro Königliche Majestät 
nach Danzig zurück gekommen, darauf mit einem Königlichen 
Schreiben, nach Königsberg, an des Czaaren Majestät geschicket, 
auch ferner demselben über Stettin, Berlin, Hamburg, Pyrmont bis 
Rostock nachgegangen, und daselbst geblieben, bis Ihro Majestät 
mit den Galeeren nach Dänemark abgeseegelt; darauf ich wieder 
nach Berlin, und von da eilends zu des Königs von Gross- 
britanien Majestät nach Hannover geschicket worden, und im 
December zurück gekommen. 1737 im September ward ich nach 
Dresden gesendet, woselbst das Beylager der Königlichen Prin- 
zessin mit dem Könige von Sicilien gehalten ward, und kam 
1738 im May zurücke. 

Meinem Beruf in der Rahts- und beyden andern Stuben des 
grossen Rahtes habe ich unverdrossen und nach meinem Vermögen 
obgelegen, wie ich denn 1721 an das Archiv und 1722 an die Unter- 
kanzeley gekommen, 1731 aber das Erbbuch und die Ordnungs- 
sachen mir aufgetragen worden, welche letztere ich 1735 wieder 
abzugeben Erlaubnis erhalten. Ich hoffe, dass Ein Hochedler 
Hochweiser Raht, dessen sonderbare Gewogenheit ich auch mit 
Dank, nach meinem Tode zu preisen grosse Ursache habe, mit 
meinem guten Willen, bey allen schuldigen Bemühungen hochgeneigt 
werde zufrieden gewesen seyn. 

Meinen Ehestand betreffend, so habe ich es der Fürsorge Gottes 
zu danken, dass, als ich den 4. Januar 1717 dem Hochedlen, Vesten 
und Hochweisen Herrn GottfriedReyger, weiland ältesten Rahts- 
herrn und Kämmerer dieser Stadt, die Zuneigung zu dessen jüngeren 
Jungfer Tochter, Anna Katharina, entdeckete, bald zum ersten- 
mal hochgeneigtes Gehör fand, welche mir auch mit Genehmhaltung 
der vornehmen Familie ehelich versprochen, und den Iı. May durch 
priesterliche Copulation zugeführet ward. Gott wiese mich aber in 
diesem vergnügten Stande bald ans Kreuz, indem er uns zwar einen 
Ehesegen bescherete, die Mutter aber, nach Genesung der mir über- 
bliebenen Tochter, den 30. September 1718 aus dem Joch dieser 
Eitelkeit ausspannete. 

Ich wendete mich in meinen Schmerzen zu Gott, und überliess 
mich und meine mutterlose Wayse seiner Vorsorge, bis es ihm gefiel, 
mir eine andere Gehülfin, die damals verwittwete Frau Dorothea 


M. Braun, Jacob Theodor Klein’s Aufzeichnungen über sein Leben. 139 


Gerlachin, des weiland Hochehrwürdigen, Grossachtbaren, und 
Hochgelahrten Herrn Constatin Schütz, Pastoris an hiesiger 
Oberpfarrkirchen hinterlassene Frau Tochter, anzuweisen, und ihr 
Herz zu mir zu lenken, dass ich also am 19. October 1719 mit Be- 
lieben ihrer damals noch lebenden Frau Mutter und vornehmen An- 
verwandten, zum andernmal in den Ehestand trat. Die Liebe, mit 
welcher der grundgütige Gott auch diesesmal unsere Herzen erfüllete, 
machte, dass wir mit Gelassenheit, den ersten todt zur Welt ge- 
kommenen Ehesegen ansahen, und uns desto mehr über die hernach 
gefolgten zwo Töchter erfreuen konnten. Allein Gott entriss mir 
auch diese Krone meines Hauses den 12. October 1724, und bald 
darauf den 4. December die jüngste mit ihr erzeugete Tochter. In 
diesem mitleidenswürdigen Zustande empfahl ich mich und meine 
beyde unerzogene Kinder dem lieben Gott, und blieb um nichts so 
sehr als ihre Gott wohlgefällige Erziehung in der Furcht und Vermah- 
nung zum Herrn besorget. | 

Nachdem ich über sieben Jahr in diesem abermaligen Wittwer- 
stand zugebracht, so schafte mir Gott zum drittenmal eine Gehülfin, 
und führte mich zu der Ehr- und Tugendreichen Jungfer Maria 
Elisabeth, seligen Michael Longwalts, wohlangesehenen 
Bürgers und Handelsmannes dieser Stadt, Hinterbliebenen ältesten 
Jungfer Tochter, welche mir den 19. Junius 1732 ehelich zugesellet 
ward, und mit welcher ich bisher durch die Gnade Gottes in ver- 
gnügter Ehe gelebet habe. 

Wie ich sonst mit meinen Nächsten umgegangen, mögen christ- 
liche Gemühter urtheilen, das Gute an mir der Gnade Gottes zu- 
schreiben, die Schwachheiten aber mässiglich richten, und meine 
Fehler verzeihen, so wie es mir auch nach Gottes Gnade nicht 
schwer ist, alles herzlich, willig und gern zu vergeben. 

Du aber, Herr Gott Vater und Herr meines Lebens, gehe nicht 
ins Gericht mit deinem Knecht; denn vor dir ist kein Lebendiger 
gerecht; wer aber an deinen Sohn glaubet, der ist gerecht. Dich, 
Herr Jesu, mein Gott und Herr, der du mich zu deinem Eigenthum, 
durch dich selbst, sogar theuer erkaufet hast, lasse ich nicht, du 
segnest mich denn, mich deinen Diener. Amen.“ 


„So weit der eigenhändige Aufsatz des Seligen, welchem 
noch beyzufügen, dass, da Er bey seinen Nebenstunden insonderheit 
die Naturhistorie zu erläutern, und durch geschickte Kennzeichen 
und Eintheilungen ihre Erkenntnis zu befördern gesuchet, auch zu 


140 M. Braun, Jacob Theodor Klein’s Aufzeichnungen über sein Leben. 


dem Ende verschiedene gelehrte Schriften ans Licht gestellet, Er 
sich dadurch bey auswärtigen Gelehrten so viel Hochachtung er- 
worben, dass er von den berühmtesten Gesellschaften zu ihrem Mit- 
gliede aufgenommen worden, als 1729 von der Königlichen Gross- 
britanischen Gesellschaft; 1748 von der. deutschen Gesellschaft in 
Jena; und 1756 von der Kayserlichen Akademie zu Petersburg; wie 
Er denn auch einer der ersten Stifter der hiesigen Naturforschenden 
Gesellschaft gewesen. 

So hat Ihn auch Gott in seinem hohen Alter, noch weiter in 
die Kreuzesschule geführet, indem er Ihm 1751 den 19. Januar seine 
jüngste Jungfer Tochter, und 1757 den 7. May seine dritte Ehe- 
gattin entzogen, welche betrübte Fälle Er doch mit standhafter 
Geduld und christlicher Gelassenheit ertragen, und bey seinem immer 
schwächer werdenden Körper, der liebreichen Vorsorge und kind- 
lichen Pflege seiner ältesten allein übrig gebliebenen Frau Tochter 
sich überlassen. 

Von der letzten Krankheit ist der Bericht des Herrn Medici 
folgender: 

Der selig Verstorbene ist seit vielen Jahren her ven Ze 
zu Zeit von Husten und Brustbeschwerungen angefallen worden, 
welche sich jedesmal durch einen häufigen Auswurf von der Brust 
glücklich gehoben haben. Ein gleicher Anfall betraf Ihn am 18. 
Februar d. J., nachdem Er sich am 16. einer ausserordentlich feuchten 
Witterung ausgesetzet, und Tages darauf nach Erforderung seiner 
Amtsgeschafte durch vieles Reden ermüdet hatte. Am 19. und 20. 
stellete sich der gewöhnliche Auswurf mit einer merklichen Erleich- 
terung ein, ward aber in den folgenden Tagen von einem gefähr- 
lichen Brustfieber unterbrochen, welches anfänglich mit grosser Un- 
ruhe und Schmerz der rechten Seite, zuletzt aber mit einem Comate 
‘ vigili vergesellschaftet war. So sehr man das Fieber zu dämpfen, 
und den Auswurf wieder herzustellen sich bemühete, musste man 
doch bald inne werden, dass die Grösse der Krankheit und ihrer 
Zufälle den vorhandenen Kräften weit überlegen war, und fast keine 
Hofnung zur Genesung übrig liess. 

Bey diesen gefährlichen Umständen liess er den 24. Februar 
seinen gewöhnlichen Herrn Beichtvater, den Hochehrwürdigen, Gross- 
achtbaren und Hochgelahrten Herrn M. Nathanael Friedrich 
Kautz, den hochverdienten Pastor an der St. Johannis Kirche zu 
sich erbitten, von welchem Er nicht nur mit kräftigem Trost aus 
Gottes Wort aufgerichtet worden, sondern auch, auf sein Begehren, 


M. Braun, Jacob Theodor Klein’s Aufzeichnungen über sein Leben. IAI 


mit vieler Andacht das heilige Abendmahl empfangen, und sich 
übrigens dem Willen Gottes mit christlicher Gelassenheit gänzlich 
' ergeben, bey welchen guten Gedanken Er von seinem Herrn Beicht- 
vater durch fleissigen Zuspruch unterhalten worden; darauf Er dann 
in stiller Andacht, bey guter Vernunft verharret und auf seine Er- 
lösung gewartet, welche auch den 27. Februar des Morgens nach 
8 Uhr erfolge. Nachdem Er sein rühmliches Alter gebracht auf 
73 Jahr, 6 Monat und 12 Tage; als Sekretarius dieser Stadt gedienet 
45 Jahr und 2 Monat; im ersten Ehestande gelebet 1 Jahr und 
4 Monat, im Wittwerstande 13 Monat; im zweyten Ehestande 5 Jahr, 
im Wittwerstande 7 Jahr und 8 Monat; im dritten Ehestande 24 Jahr 
und 9 Monat, im letzten Wittwerstande 2 Jahr; und ist 4 Kinder 
Vater und 6 Kinder Grossvater geworden, von welchen letzteren das 
jüngste bereits in die selige Ewigkeit voran gegangen.“ 


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Zoologische Annalen. Bd. Il. Tafel II. 


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Lichtdruck von Albert Frisch, Berlin W. 35. A. Stuber’s Verlag (C. Kabitzsch), Würzburg. 


Zu Braun: Jacob Theodor Klein’s Aviarium prussicum. 


Zoologische Annalen. Bd. II. Tafel II. 


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Lichtdruck von Albert Frisch, Berlin W. 35. A. Stuber’s Verlag (C. Kabitzsch), Würzburg. 


Zu Braun: Jacob Theodor Klein’s Aviarium prussicum. 


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144 Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


The bibliography is complete up to the year 1906. It com- 
prises nearly six hundred titles, nearly all of which have been 
verified, entailing much painstaking effort. Those titles which have 
been inaccessible are marked with an asterisk. Those which are 
considered important, authoritative or contributive, have the date 
preceding them in italics. 

The titles are grouped into more or less arbitrary divisions and 
subdivisions, according to their subject-matter. These are as follows: 
I Entomology: a) systematic; b) biologic and economic; c) ana- 
tomical; d) prophylactic and remedial. II. Medicine: a) derma- 
tological; b) pathogenic; c) therapeutic. IH. Zoological: or general, 
containing miscellaneous compilations. 

Under these groups, the titles are arranged chronologically or 
historically, and then alphabetically. As a rule, each reads as fol- 
lows: Date of publication; author; title of article; citation of journal, 
periodical, or tome; place of publication; citation of edition, volume, 
page and figure; reprints, reviews, other editions and so on. The 
author’s name is always given in full if known. If the author of 
an anonymous paper is known, his name is given, followed by Anon. 
or his initials in parenthesis, according to circumstances; if not known 
with certainty, the Anon. is given first followed by the name in 
parenthesis. The title of articles are usually given in full, if not 
too long, and always exactly as they were published, excepting capi- 
talization. When too long, enough of the title is given to insure 
identity, followed by the letters e/c. as here written. Scientific 
names in titles are not italicized unless so found in the original. 
In citing the publication, its full title is also given, if possible, 
generally without abbreviation; the abbreviations used are standard 
and readily understood. The author is not responsible for those 
titles marked with an asterisk. A title is considered complete after 
citation of volume, pagination, and illustration. The date of publi- 
cation, place of publication, pagination, and so forth, are not repeated 
in citing reprints, separates“, other editions, and so on, unless diffe- 
rent from those given in the original title. Other arrangements are 
those now generally followed in bibliographies, and therefore require 
no specific explanation. 

Acknowledgements. The author takes pleasure in acknow- 
ledging his indebitness to the following, who have aided him in 
verifying titles. 

To Dr. James J. Walsh of New York City; Professor M: V. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 145 


Sir morenland of Comell University: Dr Philip Ps Calvert yor 
the Academy of Natural Sciences, Philadelphia; Dr. James Fletcher, 
Dominion Entomologist, Ottawa, Canada; Dr. Edward A. Butler 
on lLenion- Dia izclomarcdaibouwns, deomerseinc or Bars Dr. Ch 
Wardell Stiles of Washington; Dr. Joseph Leidy jr. of Phila- 
delphia; Mr. B. H. Ransom of Washington; Mr. Otto Heide- 
mann of the United States National Museum; and to Mr. George 
W. Kirkaldy of Honolulu, Hawaii. 

To the several librarians of the United States Department of 
Agriculture, and in particular the librarian to the Bureau of Ento- 


mology. And especially to Dr. Leland O. Howard, Chief of the 
Bureau of Entomology. 


Bibliography. 


I. Entomology. 
a) Systematice. 


1746. Linnaeus, Carolus, Fauna Svecica sistens animalia svecicae regni: 
Quadrupedia, Aves, Amphibia, Pisces, Insecta, Vermes, distributa 
per classes et ordines, genera et species. Cum differentiis specierum, 
synonymis, efc. Lugduni. p. 203. 

Cimex apterus. 

1758. Idem, Systema Naturae per regni tria Naturae, secundum classes, 
ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, 
locis. Holmiae, editio decima, reformata, p. 441. Lipsiae, p. 441. 

Original description as Cimex lectularius, with remedies. 

1761. Idem, Fauna Svecicae sistens animalia Svecicae regni: Mammalia, Aves, 
Amphibia, Pisces, Insecta, Vermes, Distributa per classes et ordines, 
genera et species, cum differentiis specierum, e/c. Stockholmiae, editio 
altera, auctior, p. 245. 

Cimex lectularius apterus. 

1761. Poda, Nicolaus, Insecta Musei Graecensis, Graecii, Di 55. 

lines ai 

21,017 Sulzer, Johann Hemriech,, Die Kennzeichen de Insekten nach 
eine des Kônigl. Schwed. Ritters Linnaeus durch 24 Kupfer- 
tafeln erläutert. Zürich, p. 26, Taf. X, Fig. 69. 

Cimex lectularius. Combined from Jördens (1801) and 
Reuter (1888). 

1763. Scopoli, Johann Anton, Entomologia Carniolica exhibens insecta 
Carnioliae indigena et distributa in ordines, genera, species, varietates, 
methodo Linnaeana. Vindobonae, p. 121. 


10a* 


146 


1762. 


1767. 


af 


"1774. 


1775: 


"1775. 


1770. 


1781. 


1781. 


1783. 


1785. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Cimex lectularius; brief description with remedies. Jördens 
(1801) and Westwood (1840) give wrong reference. 
Pontoppidan, E., Nachrichten, die naturhistor. v. Dänemark betr., 
m. Kupf. gr. 4, Copenhagen, p. 215. 

From Jördens (1801). 

Linnaeus, Carolus, Systema Naturae, Holmiae, editio duodecima 
reformata, tomus I, p. 715. 

About the same as Linnaeus (1758); additional notes. 
Forster, John Reinhold, A Catalogue of the Animals of North 
America. Containing an enumeration of the known Quadrupeds, Birds, 
Reptiles, Fish, Insects, Crustaceous and Testaceous Animals; many of 
which are New, and never described before. London, MDCCLXXI, 
p. 28. — In Peter Kalm, 1771, Travels into North America, trans- 
lated by Forster, III, appendix. 

Listed as Cimex lectularius. 

Müller, Philipp Ludwig Statius, Des Ritter Carl von Linné’s 
Natursystem. Nürnberg, I, p. 477. 

Combined from Jördens (1801) and Reuter (1888). 
Fabricius, Johannes Christianus, Systema Entomologiae sis- 
tens insectorum classes, ordines, genera, species, adiectis synonymis, 
locis, descriptionibus, observationibus. Flensburgi et Lipsiae, pp. 693 
— 694. 

Acanthia established with lectularia as type; remedies. 
Füessly, Johann Caspar, Verzeichniss der ihm bekannten Schweize- 
rischen Insecten mit 1 illum. Kupfertaf. Zürich, p. 25. 

From Jòrdens (1801) and Reuter (1888). 
Fabricius, Johannes Christianus, Genera Insectorum eorumque 
characteres naturales secundum numerum, figuram, situm et propor- 
tionem omnium partium oris adiecta mantissa specierum nuper detec- 
tarum. Chilonii, pp. 180, 181. 

Characters of Acanthia and Cimex. 


Idem, Species Insectorum exhibentes eorum differentias specificas, 


synonvma auctorum, loca natalia, metamorphosin adiectis observationi- 
bus, descriptionibus. Hamburgi et Kilonii, II, p. 335. 

Listed as Acanthia lectularia, with synonomy and remedies. 
Schrank, Franciscus de Paula, Enumeratio Insectorum Austriae 
Indigenorum. Augsburg, pp. 262—263. 

Cimex lectularius, Bettwanze; synonymy. 

Retzius, Anders lahan, Caroli lib; bar De Gew 77772 
Genera et species insectorum e generosissimi auctoris scriptis extraxit, 
digessit, latine quoad partem redidit, et terminologiam insectorum 
Linneanam addidit etc, Lipsiae, MDCCLXXXIII, pp. 88, index, 12. 

Gimes 
Fourcroy, Antoine Francois de, Entomologia parisiensis; sive 
catalogus Insectorum quae in agro parisiensi. Parisiis, M DCC LXXXV, 
p. 195. 

Listed as Cimex lectularius. 


1785. 


1767. 


1780. 


1789. 


1789. 


1789. 


1794. 


1796. 


* 1706. 


1798. 


1798. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 147 


Schrank, Franciscus de Paula (Franz von Paula), Verzeich- 
niss beobachteter insecten im fürstenthume berchtesgaden. Neues mag. 
für die liebhaber der ent., herausgegeben von. J. C. Füessli, Zürich und 
Wintherthur, II, p. 339. 

Acanthia lectularia Fabr. Listed. 

Fabricius, Johannes Christianus, Mantissa Insectorum sistens 
species nuper detectas adiectis synonymis, observationibus, descriptioni- 
bus, emendationibus. Hafniae, MDCCLXXXVI, II, p. 278. 

Acanthia lectularia, type of the genus. 

Gmelin, Johann Friederich, Caroli a Linné **** Systema Naturae 
per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species; 
cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Lugduni, editio decima 
tertia, aucta, reformata, cura Jo. Frid. Gmelin, pp. 2123-2124. 

Cimex lectularius Linn. 

Linnaeus, Carolus, Faunae Svecicae descriptionibus aucta. Lug- 
duni, I, pp. 479-480, 688. 
About the same as Linnaeus (1758), including an analytic and 
synoptic table of the genera. Cf. II, p. 909. 
Razoumosky, George von, Histoire naturelle du Jorat et des 
ses environs et celle de trois lacs de Neufchatel, Morat, et Bienne. 
Lausanne, I, p. 182. 

Cimex lectularius. 

Roemer, Joannes Jacobus, Genera Insectorum Linnaei et Fabricii 
iconibus illustrata. Vitoduri Helvetorum, MDCCLXXXIX, pp. 14, 79, 
tab. XXXVI, figs. 10, 10a. 

Listed n Cimex and Acanthia. Figure, with details of head. 
Fabricius, Johannes Christianus, Entomologia Systematica 
emendata et aucta. Hafniae, IV, pp. 67—68. 

Acanthia lectularia; type. Brief notes on Acanthia. 
Latreille, Pierre Andre, Precis des caracteres génériques des 
insectes, disposés dans un ordre naturel par le citoyen Latreille. Brive, 
pp. 1, xu, 83—92. — ? Rel. Bullet. de la Soc. Philom., 1797, I, pp. 118 
—119. Rel. Millin Magas. encyclopéd., 1797, Il, pp. 150-154. Isis, 
1848, pp. 627—631. 

Acanthia restricted. Reuter (1888) gives place of publication 
as Bordeaux. 

Schrank, Franciscus de Paula, Acanthia restricted. Samml. 
naturhist. physikal. Aufsätze, I, p. 121. Nürnberg. 

Cederhielm, Johanne, Faunae Ingricae Prodromus exhibens 
methodicam descriptionem insectorum agri petropolensis praemissa 
mammalium, avium, amphibiorum et piscium enumeratione. Lipsiae, 
CIDIOCEXEVIII, p. 269. 

Listed as Acanthia lectularia, Fabr. 

Cuvier, Georges-Léopold-Chrétien-Frédéric-Dagobert, 
La punaise de lit. (C. lectularius). Tableau élémentaire de l’histoire 
naturelle des animaux, Paris (An 6 de la république), p. 575. 

Brief notes, with remedies. 


148 


“1799. 


1800. 


1800. 


1801. 


1801. 


1801. 
1801. 


1802. 


1803. 


1804. 


1804. 


1806. 


1807. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Anon. (Hausmann, Johann Friedrich), Entomologische Bemer- 
kungen. Braunschweig, p. 41. P 

Acanthia lectularia. Vide Reuter (1888), p. 297. 

a) Schellenberg, Johann Rudolf, Acanthialectularia Fabr. 
Cimicum in Helvetiae aquis et terris degentium genus in familias redac- 
tum efc. Turici, pp. 15—16, tab. VI, fig. 1, a—d. 

Defines the genus and lists; good colored figures with details. 

b) Idem, Acanthia. Blutwanze. Das Geschlecht der Land- und 
Wasser-Wanzen. Zürich, pp. 20—21, Tab. VI, Fig. 1, a—d. 

Same as Schellenberg (1800a). 

a) Illiger, Johann Karl Wilhelm, Namen der Insekten-Gattungen, 
ihr Genetiv, ihr grammatisches Geschlecht, ihr Silbenmass, ihre Her- 
leitung; zugleich mit den deutschen Benennungen. Mag. f. Insekten- 
kunde, herausgegeben v. Karl Illiger, Braunschweig, I. Bd., 
(job Wai, Tie. 

Origin of the words Acanthia and Cimex. 

b) Idem, Die deutschen Namen der Insektengattungen. Mag. f. In- 
sektenkunde, herausgegeben v. Karl Illiger, Braunschweig, I. Bd., 
pp. 160, 162. 

The german equivalents of Acanthia and Cimex. 
de Lamarck, Jean Baptiste, Punaise, Cimex: Systemerdes 
animaux sans vertèbres. Paris, pp. 293—-294. 

Gimexilectulariws Ein Ch Reuter (Gees); P. 208: 
Schrank, Franciscus de Paula (Franz von Paula), Fauna Boica. 
Ingolstadt, II, p. 62. 

Acanthia lectularia. 

Dvigubsky, Johann, Primitiae Faunae Mosquensis, Mosquae, p. 122. 

Cimex lectularius Linnaeus. 

Fabricius, JohannesChristianus, Systema Rhyngotorum secun- 
dum ordines, genera, species, adiectis synonymis, locis, observationibus, 
descriptionibus. Brunsvigae, pp. I, 112. 

Acanthia lectularia; brief description. 

Eatreille, Pierre Andre, Punaise des ]its Cime Meet 
larius. Histoire naturelle des crustacés et des insectes. Paris. 
Tome XII, p. 255. 

Listed, with brief description. 

Wolff, Johann Friedrich, Icones Cimicum descriptionibus illu- 
stratae. Erlangen, H. 4, 1804, p. 121, tab. 13, fig. 121. 

Acanthia lectularia. Reuter (1888), gives V, Erlangen, 1811 
and Landois (1869), Erlangen, 1800. Cf. W olff (1800). 

Dumeril, Andre Marie Constant, Zoologie Analytique, ou mé- 
thode naturelle de classification des animaux, rendue plus facile a 
aide de tableaux synoptiques. Paris, MDCCCVI, pp. 262, 263, 264, 265. 

Brief synoptic tables of the allied families, with brief notes on 
systematic position and habits. 

Latreille, Pierre André, Genera Crustaceorum et Insectorum 
secundum ordinem naturalem in familias disposita, iconibus exemplisque 


| Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 149 


plurimis explicata, Parisiis et Argentorati, tomus tertius, p. 137. Paris, 
1807, II, pp. 3637. 
Defines Cimex, and fixes lectularius as type. 

1807. Rossius (Rossi), Petrus, Fauna Etrusca sistens insecta quae in 
provinciis florentina et pisana praesertim collegit. Helmstadii, tomus 
secundus, iterum edita et annotatis perpetuis aucta a D. Carolo 
[liver py 356. Eiburni, 1790, ep. 2232 (Reuter, 1888). 

Acanthia lectularia. Reuter (1888) credits this to Illiger. 

1816. de Lamarck, Jean Baptiste, Punaise (Cimex). Histoire naturelle 
des animaux sans vertebres, préséntant les caracteres généraux et 
particuliers de ces animaux, leur distribution, efc. Paris, tome troisieme, 
pp. 501—502. 

Description; observations on systematic position and habits. 

1818. Fallen, Carl Friedrich, Monographia Cimicum Sveciae. Hafniae, 
PP. 7, 17, 27. 

Acanthia lectularia Fabr; synonomy and description. Cf. 
Reuter (1888), pp. 304, 689; and Landois (1868). Vide Fallen 
(1829). 

1818. Germar, Acanthia. Allgemeine Encylopädie der Wissenschaften 
und Künste in alphabetischer Folge von genannten Schriftstellern be- 
arbeitet efc., (Ersch und Gruber), Leipzig, I, pp. 240—241. 

Brief systematic account. Vide Germar (1828). 

1822. Fabricius, Johannes Christianus, Systema Rhyngotorum secun- 
dum ordines, genera, species adiectis synonymis, locis, observationibus, 
descriptionibus. Editio nova, Brunsvigae, pp. vill, 1, 112—113. 

Acanthia lectularia; synonomy, description, and remedies. 
Landois (1869) gives an 1805 edition, Brunswig. 

78254 Katzeille, Pierre Andre, LunaiselNeanthianleerularran Fab); 
Familles naturelles du regne animal, exposées succinctement et dans 
un ordre analytique, avec l’indication de leurs genres. Paris, p. 423. 

Listed. 

1828. Germar, Cimex. Allgemeine Encylopädie der Wissenschaften und 
Künste in alphabetischer Folge von genannten Schriftstellern bearbeitet 
etc., (Ersch und Gruber), Leipzig, XVII, pp. 259— 260. 

Brief systematic notes; lectularius properly belongs to Cimex. 

1828. Zetterstedt, Johannes Wilhelmus, Fauna Insectorum Lapponica. 
Hamburg, p. 485. 

Acanthia lectularia. 

1829. Curtis, John, A Guide to an arrangement of British Insects; being 
a catalogue of all the named species hitherto discovered in Great 
Britain and Ireland. London. column-page 196, number 1093. 

Eisted as Cimex lectwlarıusE. 

1829. Fallen, Carl Friedrich, Hemiptera Sveciae. Cimicides eorumque 
familiae affines. Londoni, MDCCCXXIX, I, pp. 3, I4I— 142. 

Nearly the same as Fallén (1818). Adds, ,Forsitan con- 
venientius judicabitun nomen Cino coristi 

1829. Stephens, James Francis, A Systematic Catalogue of British In- 
sects; being an attempt to arrange all the hitherto discovered indi- 


150 


1833. 


1833. 


1635. 


1835. 


1837. 


1839. 


1640. 


1840. 


1840. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


genous insects in accordance with their natural affinities. Containing 
also the references to every english writer on entomology, and to the 
principle foreign authors. With all the published british genera to the 
present time. London, II, p. 335. 

listed as Cimex lect ularius: 


Harris, Thaddeus William, A Catalogue of the Animals and 
Plants in Massachusetts. VIII, Insects. Rep. on the Geol., Mineralogy, 
Botany, and Zoology of Massachusetts, by Edward Hitchcock, 
Amherst, p. 583. 

Listed as Cimex lectularius. 


de Laporte, F. L., Essai d’une classification systématique de l’ordre 
des Hémiptères (Hémiptères Hétéroptères, Latr.). Guércin’s Mag. 
de Zoologie, 1833, p. 51. 
Listed as Cimex lectularius. Reuter (1888) gives date as 
1832. à 
Herrich-Schaeffer, Gottlieb August Wilhelm, Nomenclator 
entomologicus. Regensburg, p. 61. 
Acanthia lectularia. 


Labram, I David, und Ludwig Imhoff, Insekten der Schweiz, 
die vorzüglichen Gattungen je durch eine Art bildlich dargestellt. Basel, 
4. Bändchen, Nr. 70. 


Cimex lectularius; synonomy and brief notes. Colored plate 
of grown larva. 
Spinola, Marchese Maximilien, Essais sur les genres d’insectes 
appartenants à l’ordre Hémiptères Linn., ou Rhyngotes Fabr. et a la 
section des Heteropteres Dufour. Genes, p. 170. 
Cimexleetularıus:. 


Jenyns, Leonard, On three undescribed species of the genus 
Cimex, closely allied to the common Bed-Bug. Annals and Mag. 
Natural Hist., London, III, pp. 241-244, pl. V, figs. 1-3. (? Isis, 1844, 
XI, p. 830). — Original descriptions of Cimex columbarius, hirun- 
dinis and pipistrelli, with characteristics of each and a synoptic 
table of the four allied species. Hagen (1862, Bibliotheca Entomologica, 
Leipzig) gives wrong reference. 

Spinola, Marchese Maximilien, Essai sur les Insectes Hemi- 
pteres, Rhyngotes ou Hétéroptères. Paris, pp. 17o—173. Extract from 
Annales des sciences naturelles. Paris, XII, series 2, 1839, pp. 293—295. 

Discussion of the systematic position of lectularius. 


Swainson, William and William E. Shuckard, On the history 
and natural arrangement of insects. London, pp. 121—122. 

Brief discussion in regard to systematic position. 
Zetterstedt, Johannes Wilhelmus, Insecta Lapponica descripta. 
Lipsiae, MDCCCXL, sectio prima, pp. 10, 271. 

Acanthia lectularia. ”Hab. toto in omnibus Lapponiis, ubi 
homines exstruxerunt domicilia, ut etiam in adjacentibus Botnia boreali 


et occidentali, passim copiose,“ Swedish, Scandinavian and Norwegian 
names. 


1841. 


1842. 


1843. 


1843. 


1848. 


1852. 


1853. 


LIS 


1854. 


1860. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 151 


Eversmann, Edouardus, Quaedam insectorum species novae. Bull. 
Soc. impèriale de naturalistes de Moscou, XIV, p 351. 

Original description of Acanthia ciliata. 

Rambur, J. Pierre, Faune entomoiogique d’Andalousie. Paris, 
p. 166. 

Acanthia lectularia. 

Not © jean Baptiste. and Audinet Serville, zu des lits: 
Acanthia lectularıa Linn. Histoire naturelle des Insectes. Hemi- 
pieces als, pp. 31 319. 

Lists with synonomy and good synonymic and historical notes. 
„Dans toute l'Europe.“ | 
Costa, Achilles, Cimicum Regni Neapolitani Centuriae. Neapolı, 
UG pasto: 

Acanthia lectularia. 

Sahlberg, Reginaldus Ferdinandus, Monographia Geocorisarum 
Fenniae. Helsingforsia, p. 145. 

Very brief description and synonomy. „In domibus, frequens.“ 
Signoret, Victor, Acanthia rotundata, mihi. Notice sur quel- 
ques Hemipteres nouveaux ou peu connus. Annales Soc. Ent. de 
France, Paris, X, deuxième série, pp. 540—541, pl. 16, fig. 2, 2a. — 
Original description. ”Un peu moins grande que PA. lectularia, 
avec laquelle elle pourrait étre facilement confondue à la première vue. 
Elle en diffère cependant par les caractères suivants: ****.“ 

a) Herrich-Schaeffer, Gottlieb August Wilhelm, Die wanzen- 
artigen Insecten. Nürnberg, Index, p. 54. 

Brief synonomy. A continuation of Hahn (1835). 

b) Idem, Index alphabetico-synonymicus insectorum hemipterorum 
icaro Alphabetisch-synonymisches Mean, der wanzen- 
artigen Insecten. Nürnberg, III, p. 17, Fig. 242. 

From Uhler (1878); title from Hagen (Bib. Ent., 1862). 
Assmann, A., Verzeichniss der bisher in Schlesien aufgefundenen 
wanzenartigen Insekten, Hemiptera Linne. Zeitschr. f. Ent., Breslau, 
VII, Hemiptera, pp. 33—34. 

The genus Cimex, with lectularius as type; synonomy. 


. Fitch, Asa, The Chinch Bug. Rep. on the Noxious, Beneficial, and 


other Insects of the State of New York, in Trans. New York State 
Agric. Soc., XV, p. 523. Separate, 1856, Albany, p. 291. 

Mentions the change in application of the word chinche from 
lectularius to Blissus leucopterus Say. 


. Dohrn, F. A., Catalogus Hemipterorum. Stettin. 


From Reuter (1888), p. 309. 
Baerensprung, Felix de, Hemiptera Heteroptera systematica 
disposita. Berliner Ent. Zeitschr., Berlin, IV (Appendix), p. 21. 
Acanthia lectularia L. 
Flor, Gustav, Acanthia lectularia, Die Rhynchoten Livlands 
in systematischer Folge beschrieben. Dorpat, 1860—1861, I, pp. 672 
=075 


1861. 


1863. 


ISOS. 


1866. 


1868. 


1868. 


1868. 


1869. 


1871. 


783: 


1873. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Description, distribution, synonomy, and general account. In a foot- 
note, p. 672, Flor says that Moufet (1634) named lectularius before 
Linnaeus did, calling it C. domesticus. He is mistaken. 

Fieber, Franz Xaver, Die Europäischen Hemiptera. (Rhynchota 
Heteroptera). Wien, p. 135. 7 | 

Acanthia lectularia Lin. Description. 

Philippi, Rudolph Amandus, Ueber schädliche und lästige In- 
secten in Chile. Ent. Zeitung, Stettin, XXIV, pp. 208 —200. 

Published correspondence. „Die Bettwanze, Cimexlectularius, 
ist in Valparaiso und Santiago nicht selten.“ Brief. 

Douglas, John William, and John Scott, The British Hemiptera, 
London, Ray Society, I, Hemiptera-Heteroptera, p. 510, pl. 17, fig. 7, 
ad. 

Listed in the genus Acanthia, with synonomy and brief de- 
scription, including good figure of adult and structural details. 
Philippi, Rudolph Amandus, Über die Veränderung, welche der 
Mensch in der Fauna Chiles bewirkt hat. Festschrift des Vereins f. 
Naturkunde zu Cassel zur Feier’seines fünfzigjährigen Bestehens. Cassel, 
pp. I—20. 

Listed. Reviewed by Riley and Howard (1888). 

Douglas, JohnWilliam, and John Scott, Remarks on the names 
applied to the British Hemiptera. Annals and Mag. Nat. Hist., London, 
I, series 4, pp. 278—280. 

Reply to Pascoe (1868). Reasons why lectularius was removed 
from Cimex, and why Acanthia is preferable. 

Pascoe, Francis P., Remarks on the Names applied to the British 
Hemiptera Heteroptera. Annals and Mag. Nat. Hist., London, I, 
series 4, PP. 94—95. 

Criticism of the nomenclature used by Douglas and Scott (1868). 
Stal, Carl, Hemiptera Fabriciana. Stockholm, p. 91. 

Acanthia lectularia Linnaeus. 

Garbiglietti, Antonio, Catalogus Methodicus et Synonymicus 
Hemipterorum Heteropterorum (Rhyngota Fabr.) Italiae Indigenorum. 
Bull. Soc. Ent. Italiana, Firenze, I, p. 124. 

Listed. 

Reuter, O. M., A. lectularia L. Skandinaviens och Finlands 
Acanthiider (beskrifne af O. M. Reuter). Ofversigt af Kongl. Vetens- 
kaps-Akademiens Förhandlinger. Stockholm, p. 408. 

Listed with brief description and distribution. Reuter (1888), 
gives 1870 as date. 

Stal, Carl, Cimex Jectularius Lin. Enumeratio Hemipterorum. 
Stockholm, III, p. 104. 

Listed. Douglas and Scott (1875) give wrong reference. 
Walker, Francis, Catalogue of the specimens of Hemiptera Hetero- 
ptera in the collection of the British Museum. Part. VII, p. 43. 

Listed as Acanthia lectularia, with synonomy and long list 

ot localities. 


1874. 


1874. 


1875. 


1875. 


1870. 


1870. 


1877. 


1877. 


1877. 


* 1878. 


1878. 


1878. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 153 


Rondani, Camillo, Degli Insetti nocivi e dei loro parassiti, ezc. 
Bull. Soc. Ent. Italiana, Firenze. Roma, VI, p. 57. 

Listed with a brief note. 
Siebka, H., Acanthia lectularia Lin. Enumeratio Insectorum 
Norvegicorum, Fasc. I, Catalogus Hemipterorum et Orthopterorum 
continens. Christiana, p. 22. 

listed. 

Douglas, John William and John Scott, Hemiptera: Synonymic 
notes. Ent. Monthly Mag. London, XI, p. 186. 

Acanthia lectularia; brief synonomy. Cf Reuter (1880a). 


Puton, Auguste, Catalogue des Hemipteres d’Europe et du bassin 
de la Mediterranée. Paris, Edit. 2, p. 47. 
Eimexleetularıus: 


Douglas, John William and John Scott, A Catalogue of British 
Hemiptera; Heteroptera and Homoptera (Cicadaria and Phytophthires). 
London Ent. Soc., London, p. 52. 

Acanthia lectularia; synonomy. 


Saunders, Edward, Synopsis of British Hemiptera-Heteroptera, 
Ii Trans: “London Ent. Soc. p. 621. €f. id., 1892, The hemiptera 
heteroptera of the British Isles, London. 

Good synoptic table of the allied species. 


Lethierry, Lucien, Relevé des Hémiptères recueillis en Portugal 
et en Espagne par M. C. Van Volxem en mai et juin 1871. Annales 
Soc. Ent. Belgique. Bruxelles, XX, p. 39. 

Listed as Cimex lectularius Linn. 
Schenck, (?Carl Friedrich), Die Arten der Gattung Acanthia F. 
(Cimex L.). Ent. Nachrichten. Putbus, III, pp. 182—183. 

Synonymic notes; comparative notes. 


Uhler, Philip Reese, Report upon the insects collected by P. R. 
Uhler during the explorations of 1875, including monographs of the 
families Cydnidae and Saidae, and the Hemiptera collected by A. S. 
Packard] MED Bull. Vol Wille No. 2, UNS" Dep: Interior, «Geol: 
and Geographical survey territories. Washington, Hemiptera, p. 427. 

Listed with synonomy and brief note. 
Snellen van Vollenhoven, Hemiptera Heteroptera Neerlandica, 
p. 258. 

Acanthia lectularia. („Arbeit fast ohne Wert“), Reuter 

(1888), p. 312. 

Uhler, Philip Reese, Notices of the Hemiptera Heteroptera in the 
collection of the late T. W. Harris, M. D. Proc. Boston Soc Nat. 
Hist., XIX, p. 417. 

Synonomy and distribution. 
White, F. B., Contributions to a knowledge of the hemipterous fauna 
of St. Helena, and speculations on its origin. Proc. Zool. Soc. London, 
1878, P. 462. 

Listed and mentioned as introduced. 


154 


1879. 


1879. 


ISSO. 


ISSO. 


1882. 


1882. 


1883. 


1883. 


1886. 


1886. 


ISSO. 


1886. 


ISSS$. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Berg, Carolus, Hemiptera Argentina enumeravit speciesque novas 
descripsit. Bonariae, Hamburgo, pp. 133—134.- 

Cimex lectularius Lin. Synonomy and brief history. 
Lethierry, Lucien and Émile Pierrèt, Premier essai d’un cata- 
logue des Heteropteres de Belgique. Annales Soc. Ent. Belgique. 
Bruxelles, XXII.p. 19. | 

Listed n’Eimex.. ‚Bartoutl. i 
a) Reuter, O. M., Remarks on some British Hemiptera-Heteroptera. 
(Continued.) Ent. Monthly Mag. London, XVI, pp. 172-173. 

Quotes Douglas and Scott (1875) with critical remarks. 

b) Idem, Remarks on some British Hemiptera-Heteroptera. (Con- 
cluded.) Ent. Monthly Mag. London. XVII, p. 14. 

Further synonymic notes. 

Cavenna, G., Bull. Soc. Ent. Italiana. Firenze, XIV, p. 56. 

Listed. : 

Reuter, O. M., Ueber die Gattungsnamen Cimex und Acanthia. 
Wiener Ent. Zeitung. Wien, I, pp. 301—306, 307. 

Detailed discussion concerning the proper types of the two genera, 
especially as regards lectularius. Apparently describes a new 
species very close to lectularius: C. improvianus. 

Brodie, W. and J. E. White, Label list of insects of the Dominion 
of Canada. Nat. Hist. Soc. Ontario, Toronto, p. 65. 

Listed. 

Douglas, John William, Cimex or Acanthia. Ent. Monthly 
Mag. London, XIX, pp. 202—203. 

A review of Reuter (1880a, 1882), with critical remarks. 
Duda, Ladisl., Beiträge zur Kenntnis der Hemipteren-Fauna Böhmens. 
10. Fortsetzung. Wiener Ent. Zeitung. Wien, V, p. 43. 

Cimexdectularius finn 
Provancher, l’Abbe L., Petite faune entomologique du Canada, et 
particulierement de la Province de Québec, III, cinquiéme ordre, les 
Hémiptères. Québec, p. 170. 

Cimex leetularıus Emn. 
Puton, Auguste, Catalogue des Hemipteres (Heteropteres, Cicadines 
et Psyllides) de la fauna paléarctique, Caen, p. 43. Edit. 4, Caen, 1899, 
Revue d’Ent., Soc. Francaise d’Entomologie, XVIII, p. 53. 

Cimex lectularius; C. domesticus Mouffet as synonym. 
Uhler, Philip Reese, Check-list of the Hemiptera Heteroptera of 
North America. Brooklyn Ent. Soc. Brooklyn, p. 21. 

Acanthia lectularia Linn. 

Reuter, O. M, Revisio Synonymica Heteropterorum palaearcticorum 
quae descripserunt auctores vetustiores (Linnaeus. 1758 — Latreille 
1806). Parts I and II. Acta Societatis Scientiarum Fennicae, Helsing- 
forsiae, MDCCCLXXXVIII, tomus XV, pp. 241-313 (267, 273), 689 
— 690. 

Cimex lectularius Linnaeus. Important systematic discussion 
with full synonomy. 


1890. 


1891. 


1892. 


1893. 


1893. 


1893. 


1894. 


1894. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 155 


Smith, John Bernhard, Catalogue of Insects found in New 
Jersey. Separate, Trenton, p. 429. From final Rep. State Geologist. 
Acanthia lectularia Linnaeus. 


. Nordin, Isidor, Anteckningar öfver Hemipterer. III. Ent. Tidskrift. 


Stockholm, XII, p. 21. 
Listed as Cimex lectularıus Linnaeus. 


Oliver Ernest Kaune, de SA her II, asc deuxieme)— Elem. 


pteres Heteropteres, Moulins, pp. 53-54. 
Synonomy and brief account. 


= Sienidder, Samuel Fubbard Bull? No tr WL IS) Dep. Interior, 


Geol. Survey, Washington, pp. 172, 398. 

Index catalogue of the known fossil insects of the world. Lists 
Cimex species. Cf. Kirby (1894). 

Townsend, C.H. Tyler, Hemiptera collected in southern Michigan. 
Proc. Ent. Soc. Washington, II, p. 54. 

Listed. 

Dugès, Alfredo, Acanthiainodora, A. Dug. (Chinches de gallos). 
La Naturaleza (Periodico cientifica de la sociedad Mexicana de historia 
natural), Mexico City, II (1891 — 1896), series 2, pp. 169—170, pl. VIII, 
figs. I—7. 

Original description, with note comparing it with lectularius. 
Figures poor; figure 1 executed in duplicate, poorly colored. 
Cockerell; Theodore DrusAlison, "The Entomology.” of ithe 
mid-alpine zone of Custer County, Colorado. Trans. American Ent. 
Soc. Philadelphia, XX, p. 363. 

Listed. 

a) Riley, Charles Valentine, Catalogue of the exhibit of econo- 
mic entomology at the World’s Columbian Exposition, Chicago, 1893. 
Bull. No. 31, U. S. Dep. Agric., Division Ent. Washington, p. 7o. 

Listed, with remedies mentioned and a few references. 

b) Riley, Charles Valentine and Leland Ossian Howard, 
Local names for common insects. Insect Life, U. S. Dep. Agric., 
Division Ent. Washington, V, p. 272. 

Mentions several local names. 

Cockerell, Theodore Dru Alison, Notes from New Mexico. 
Insect Life, U. S. Dep. Agric., Division Ent., Washington, VII, p. 210. 

Record of occurrence. 

Kirby, William Forsell, Catalogue of the described Hemiptera 
Heteroptera and Homoptera of Ceylon, based on the collection formed 
(chiefly at Pundaloya) by Mr. E. Ernest Green. Jour Linnean Soc. 
Eondon, Zeol, XXIV, DD. ırr. 

Cimex lectularius Linnaeus. Short notes; originally confined 
to Africa; introduced into America by slave ships, and from thence 
into northern Europe. Mentions supposed fossil specimens. 


. a) Uhler, Philip Reese, Observations upon the Heteropterous 


Hemiptera of Lower California, with descriptions of new species. Proc. 
California Acad. Sciences, IV (1893—1894), series 2, p. 278. 
Acanthia lectularia Linnaeus. Note on distribution, 


156 


1894. 


1894. 


1895. 


1895. 


1895. 


1896. 


1896. 


1899. 


1899. 


1899. 


1900. 


1901. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


b) Idem, On the Hemiptera-Heteroptera of Grenada, West Indies. 
Proc. Zool. Soc. London, 1894, p. 202. 

Mentioned as very common and a great pest; synonomy. 

Van Duzee, Edward P. A list of the Hemiptera of Buffalo and 
vicinity. Bull. Buffalo (New York) Soc. Nat. Sciences, V, p. 180. 

Listed. 

Blatchley, W.S., Notes on the winter insect fauna of Vigo County, 
Indiana. Psyche, Cambridge, Massachusetts, VII, pp. (233), 279. 

Mentions occurrence. 

Casto de Elera, R. P. Fr., Catälogo sistemätico de toda la fauna 
de Filipinas conocida hasta el presente, y 4 la vez el de la colecéion 
zoolögica del museo de pp. dominicos del Colegio-Universidad de Sto. 
Tomas de Manila, e/c. Manila, II, Articulados, p. 435. 

Listed. 

Gillette, Clarence P. and Charles Fuller Baker, A preliminary 
list of Hemiptera of Colorado. Bull. No. 31 (No. 1, technical series), 
Colorado Agric. Exp. Station, Fort Collins, p. 56. 

Listed. Vide Cockerell, (1893). 

Lethierry, Lucien and G. Severin, Catalogue général des Hémi- 
ptères, Berlin, III, p. 235. (Musée royal d’histoire naturelle de Belgique, 
Bruxelles.) 

Cimex lectularius Linné. Full synonomy, and distribution. 
„Tot. orbis“. 

Webster, Francis Marion, The Chinch Bug. Blissus leuco- 
pterus Say. Bull. No. 69, Ohio Agric. Exp. Station, Wooster, p. 66. 
Reprint, Annual Rep. Ohio Agric. Exp. Station f. 1896. 

Indirect quotation from Fitch (1855) in regard to the application 
of the word chinche. 

Huber, Johann Christoph, Bibliographie der klinischen Entomo- 
logie (Hexapoden, Acarinen). Jena, Heft 1, Sarcopsylla. Pulex, 
Acanthia, Pediculidae, pp. 11—13. 

Acanthia lectularia Fabricius. Lists about forty titles, con- 
veniently arranged in more or less arbitrary groups. Vide Huber 
(1903). 

Kirkaldy, George Willis, On the nomenclature of the Rhynchota. 
Part I. Entomologist, London, XXXII, pp. 217-221. 

Discussion of nomenclature. Klinophilos proposed for lectu- 
larius. 

Smith, John Bernhard, Insects of New Jersey. 27th Annual Rep. 
New Jersey State Board Agric., Supplement. Trenton, pp. 133, 134. 
Listed with brief remedial notes. 7 
Champion, G. C., Biologia Centrali-Americana. London, 1897— 1901. 

Insecta, Rhynchota. Hemiptera-Heteroptera, II, 1900, pp. 336—337- 

Cimex lectularius. Distribution. 

Pettit, Rufus H., Bull. No. 186, 1900, Michigan Agric. Exp. Station 
Agricultural College, Michigan, p. 40. 
Listed from Chatham, Michigan. 


1902. 


1903. 


1903. 


1903. 


1903. 


1904. 


1904. 


1904. 


1904. 


1905. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 157 


Dominique, J., Catalogue des Hémiptères (Heteropteres, Homo- 
ptères, Psyllides) de la Loire-inférieure. Bull. Soc. Sciences Nat. de . 
EOuestrdelagKraneer "Nantes, IE series 2,93 192: 

Listed under Cimex. ,,Trop commun dans les habitations des 
villes“. 

Blanford, W. T. (W. T. B.), Nature, London and New York, LXIX 
(IY03—1904), p. 200. 

Objects to Kirkaldy’s (1899) Klinophilos. 

Braun, Maximilian, Die thierischen Parasiten des Menschen. Ein 
Handbuch für Studierende und Aerzte. Würzburg, dritte, vermehrte 
und verbesserte Auflage, pp. 345— 346, fig. 261. Edit. 2, 1895, p. 272, 
Eis, T42. 

Cimex ectularius Merrett 1667. Briefaccount; firstin Strass- 
burg in ııth century, and in England about 1500. Good outline draw- 
ing of head, ventral view. Lists: 1. ciliatus Eversmann 1841; 
and 2. rotundatus Signoret 1852, and under the latter remarks 
„wahrscheinlich wie die vorige, nur Varietät von Cimex lectu- 
larius“. Cf. Braun (1883). The author is unable to obtain definite 
reference. to Merrett. 
Cooley, R. A., Ninth Annual Rep. Montana Agric. Exp. Station for 
1902. Bozeman, p. 81. 

Listed. 

Huber, Johann Christoph, Bibliographie der klinischen Ento- 
mologie. Jena, Heft ı. (2. vermehrte Aufl)-Sareopsylla, Pulex, 
Meanthia, Conorrhinus, Reduvius, Pedieulus, Phthi- 
rius, Mallophaga, pp. 15—18. 

Same as Huber (1899), with the following exceptions: A brief 
history of the insect is given, and 7 new titles are listed. 
Blanford, W. T., Nature, London and New York, LXIX (1903-1904), 
PP- 464465. 

A reply to Kirkaldy (1904 a) in regard to Klinophilos and 
Clinocoris. As to the type of Cimex. 

a) Kirkaldy, George Willis, Zoological nomenclature. Nature, 
London and New York, LXIX (1903—1904), p. 464. 

In reply to Blanford (1903). Proposes Clinocoris of Fallén 
(1829) for lectularius. 

b) Idem, A preliminary list of the insects of economic importance 
recorded from the Hawaiian Islands (continued). Hawaiian Forester 
and Agriculturist, Honolulu, I, pp. 184—185. 

Clinocoris lectularius (Linné). Very common; origin of the 
word bug; its meaning as used in Shakespeare. Brief. 
c) Idem, Ent. News, Philadelphia, XV, p. 308. 

Clinocoris lectularius. Brief criticism of Marlatt (1902) in 
regard to his interpretation of the meaning of the word bug as used 
in early literature. Meaning of the word as then used. 

Currie, Rolla Patteson, Catalogue of the exhibit of economic 
entomology at the Lewis and Clark Centennial Exposition, Port- 


[55 


1905. 


1905. 


1634. 


1638. 


270653. 


1658. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


land, Oregon, 1905. Bull. No. 53, U. S. Dep. Agric., Bureau Ent., 
Te sten, p. 67. = 

Listed as Clinocoris lectularia Lin. 
Kirkaldy, George Willis, Bibliographical notes on the emp 
No: 4. Entomologist, London, XXXVIII, pp. 76-78. 

In reply to di (1904). As to Klinophilos and on 
COSÌ 
Secretary, Proc. 17th Annual Meeting Ass. Economic Entomolo- 
gistes, Philadelphia, Dec. 30, 1904. Bull. No. 52, U. S. Dep. Agric., 
Bureau Ent., Washington, p. 53. 

Mentioned as Clinocoris lectularia Linnaeus. Vide Girault 
(1906 a). 

b) Biologic and economic. 


Moufet, Thomas, Insectorum sive minimorum animalium theatrum, 
Londoni, pp. 269—271, fig. 

De Cumice. Brief description; reproduction, and remedies. There 
is no real description of a new species as credited by many. (Puton, 
1886; Blanchard, 1890, etc.) Distorted figures. 

Aldrovandi, Ulysses, De Cimice. De animalibus insectis libri 
septem cum singulorum iconibus ad vivum expressis. Bonon., IV, 
PP. 534— 540, 541, text-fig. Edit. I, Bononiae, 1602. 

The insect which is called Cimex lectularius, is discussed 
under the following subheadings: aequivoca; synonyma; locus; 
generatio; denominata; ut fugentur; usus in medicina; 
proverbium; and epigramma. A very old and singular account. 
Jonstonus, Joh., Historia naturalis de insectis, Francofurti ad Moen. 
III, p. 80. 

Combined from Reuter (1888) and Jördens (1801). 

Mouffet, Thomas; The theater of insects: or, lesser living crea- 
tures, as bees, flies, caterpillars, spiders, worms, e/c., a most elaborate 
work. London, pp. 999, 1096—1098, text-fig. 

In Edward Topsel’s The history of four-footed beasts and ser- 
pents: describing at large their true and lively figure, their several 
names, conditions, kinds, virtues (both natural and medicinal), countries 
of their breed, their love and hatred to mankind, e/c., Collected out 
of the writings of Conradus Gesner and other authors. London, M. 
DE. LVIN, pp. 889— 1130. 

Translation of Moufet (1634). 


. a) Anonymous, Cimex apterus. Onomstol. hist. natural, Pars 


II, p. 860. 
From Jòrdens (1801). 


. b) Anonymous, Stutg. phys. ökonom. Ausz., Bd. VI, p- 555. 


From Jördens (1801). 
c) Anonymous, Von Motten und Wanzen und einem den jungen 
Maulbeerbaumwurzeln schädlicher Wurme. Zink. Leipzig. Samml., XI, 
p: 76. 

From Jördens (1801). 


‘Rae 


*17—. 


"17. 


FETT: 


1730. 


“TONE 


“1745. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 159 


. Bonanni, Micrographia curiosa. T. 65. 


From Jòrdens (1801). 


. Herbst, Anleitung zur Kenntniss der Insekten. Th. I, Tab. IV. 


From Jòrdens (1801). 
Joblot, Observations d’histoire naturelle. Tome I, pt. I, tab. IV. 
From Jòrdens (1801). 


. Ledermüller, Mikroskop. Gemüths- und Augenergötz. p. 121, Tafeln 


52, 62. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. 
Muralto, J. de, Anatome cimicis murorum et lignorum, in Eph. 
Nat @ur Dec Wan obs7 57, pr 241: 

From Jördens (1801). 


. Wiegleb, Zauberlexicon, p. 1639. 


From Jòrdens (1801). 


. Raius, Joannes, Cimex, the Chinche, or Wall-louse; Gallis Punaise. 


Historia insectorum, Londoni, M. DCC. X, p. 7. 

Brief description and distribution. 

Anonymous, Breslauer Sammlungen. August, Klass. IV, Art. 8. 
„Frisches abgeschältes ellernholz.“ Jördens (1801), p. 33. 
Southall, John, A treatise of buggs: shewing when and how they 
were first brought into England. How they are brought into and infect 
houses. Their nature, several foods, times and manner of spawning 
and propagating in this climate. Their great increase accounted for, 
by proof of the numbers each pair produce in a season. efc. London, 
V—XII, 44 pp.; frontispiece of 16 figures. Hamburg, 1737; Berlin 1742; 

new edit., 1793. 

A very full account of lectularius, monographic in nature, 
which strangely has been followed by many to date. A copperplate 
is given of 16 duplicate figures of the eggs, larvae at weekly periods 
of growth, european and american specimens, all said to be of natural 
size, and of an enlarged adult; figures nearly recognizable. Recom- 
mends winter treatment, simple furniture, and avoidance of soft woods, 
second-hand furniture, and washerwomen. The account of course is 
full of errors, due to the times. Southall states that he could find no 
works on lectularius previous to his. No references are given. 
Anonymous, Curieuse Nachricht von den wantzen, betreffend deren 
Natur und nahrung und Fortzeugung sammt der besten Manier, be- 
quemster Zeit und dem bewährtesten Mittel zu ihrer gantzlichen Aus- 
rottung; aus dem Englischen ùbersetzt. Hamburg, 1737. 

FromHagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Credited 
to Southall (1730) by Jérdens (1801), p. 33, and therefore probably 
the Hamburg edition. 
a) Salberg, Johann Julius, Et puder hvarigenom wäggloss kunna 
fordrifves ifràn tapete og sängkläder. Vetensk. Acad. Handl., T. 6, 
pp. 179-180. Deutsch. 1752, T. 7, pp. 182-183. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. Jör- 
dens (1801), p. 33. 


Zool. Annalen II. dal 


160 


745, 


752) 


"1759: 


76 


21702: 


* 1764. 


* 1765. 


1771. 


21973: 


1773: 


1774. 


1776. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


b) Idem, Et nyt päfund at döda wäggloss, och deras ofruktbara göra. 
Vetensk. Acad. Handl., T. 6, pp. 18—22 Deutsch. 1752, T. 7, pp. 20 —23. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. Jör- 
dens (1801), p. 33. i 
Linnaeus, Carolus, Diss. de noxa insectorum (Resp. Bäkner) 
Upsaliae. Amoent Acad. III, p. 337. 

Cimex lectularius. From Jòrdens (1801), p. v. 
Kniphof, J. H., Diss. de Pediculis inquinalibus, insectis et vermibus 
homini molestis (Resp. Reichard), Erfurti, Tab. III. 

From Jördens (1801), pp. v, 33. 


Linnaeus, Carolus, Reisen durch Westgothland, p. 249. 

From Jördens (1801). 
Geoffroy, Ettienne Louis, Histoire abrégée des insectes qui se 
trouvent aux environs de Paris, dans laquelle ces animaux sont rangés 
suivant un ordre méthodique. Paris, I, p. 434. 

La punaise des lits. Cf. Goeze (1778) and Fourcroy (1785). 
Modeer, A, Singularia cimicis. Schwed. Akad. Abhandl., p. 43. 

From Jòrdens (1801). 
Houttuin, Martin, Naturlyke historie ot uitfoerige beschryving der 
dieren, planten en mineralen volgens het samenstel von den Heer 
Linnaeus... Amsterdam XxX) p.324 

Combined from Reuter (1888), and Jördens (1801). 
Catesby, Mark, The natural history of Carolina, Florida and the 
Bahama Islands: containing the figures of birds, beasts, fishes, ser- 
pents, insects and plants; particularly those not hitherto described, or 
incorrectly figured by former authors, with their descriptions in English 
and French. London, MDCCLXXI, II, p. xxxvu. 

Chinche, wall-louse, or bug listed from Carolina. 


Anonymous, Gazette litter. de Berlin, p. 2 o. Gazette salut., n. 16, 
p. 128. Journal encyclopédique, p. 327, Tab. III 

From Jòrdens (1801). Separate articles. 

De Geer, Carl, Punaise des lits Mémoires pour servir a Phistoire 
des insects. Stockholm, III, pp. 296 -305, pl. 17, figs. 9-15. 

Good account. Synonomy; origin, description, habits, feedinghabit 

and effect of bite; remedial measures with experiments; Cf. Jördens 
(1801), p. 33. Latreille (1870) and Westwood (1840), give wrong 
reference. 
Anonymous, Punaise. Encyclopédie, ou dictionnaire raisonné des 
sciences, des arts et des métiers, par une société de gens de lettres, 
(Diderot et D’Alembert), Livourne, MDCCLX XIV, troiseme édition, tome 
treizieme, p. 530. 

General account with remedies. 

Sulzer, Johann Heinrich, Die Wanze La punaise Gone 
Abgekürzte Geschichte der Insecten nach dem Linnaeischen System. 
Winterthur, MDCCLXXVI, I. Teil, pp. 93—95. 

General account. 


1779. 


1786. 


21787: 


1787: 


1788. 


1790. 


1791. 


A 


* 1791. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 161 


Lorry, Anna Karl, Abhandlungen von den Krankheiten der Haut, 
aus dem Lateinischen übersetzt von D. Christian Friedrich Held. 
Leipzig, U. Bd., pp. 321—323. 

Curious remarks on the habits of the bedbug; a plant said to 
have been used successfully as a trap, by placing them near beds. 
The insects would go the plants for juices, in preference to man. 
Leske, N. C., Ein kurzer Entwurf von den Winterwohnungen der 
schwedischen Insekten. Neues Mag. für die Liebhaber der Ent., 
herausgegeben von G. C. Füessli. Zürich und Winterthur, III, p. 27. 
Lectularius passes the winter in beds and the walls. 

Hoefer, Hubert Franz, Memoria sull estirpazione d’alcuni insetti 
Blatta, Pulex, Cimex Linea) Opuscoli scelti, "X, pp: 173 - 278 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. 
Martini, F. H. W., Allgemeine Geschichte der Natur in alphabeti- 
scher Ordnung, fortgesetzet von einer Gesellschaft Gelehrten und 


. herausgegeben v. D. I. G. Krünitz, Berlin, Th. VII, Bettwanze. 


From Jördens (1801). 
Stoll, Caspar, Natuurlyke en naar’T Leeven naauwkeurig gekleurde 
en beschryvingen der wantzen in all vier waerelds dielen Europa, Asia, 
Africa en America etc. Amsterdam, pl. XIX, fig. 131. 

Poor colored figure of adult. Cf. Jördens (1801), p. 33, Landois 
(1869), p. 229, and Reuter (1888), p. 278. 


. Amoreux, P. J., La punaise domestique. Notice des insects de la 


France, réputés venimaux. Paris, pp. 133, 270. 
From Jòrdens (1801); vide p. vi. 
Carlson, Gustav von, Tillaegning vid föregaende ròn. (Oedman’s 
Nachricht von der Bettwanze im Holze gefunden). Vetensk. Acad. nya 
Handl., X, pp. 73-79. Deutsche Uebers., 1791, X, p. 72. 
From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. Lan- 
dois (1869), P.-229. 


. Oedmann, Samuel, Berättelse om vägglöss fundne i skogar. Vetensk. 


Acad. Nya Handl., X, pp. 76—78. 

„Die in einem hohlen, von Vespertilionen bewohnten Baum- 
stamme zahlreich gefundenen Wanzen gehören ohne Zweifel zu Cimex 
pipistrellae Jen.“, Reuter (1888), p. 291. Cf: Landois (1869), p. 229. 
Brookes, R., The natural history of insects, with their properties 
and uses in medicine. London, MDCCXC, pp. 70-71. (Vol. IV of 
Brookes, Natural History.) ? Edit. 3. Edit. 2, London, 1772. 

Description; bedbugs, excepting the ‘eggs, generally die in the 
winter in cold climates; often feed upon each other. 

Fischer, Jakob Benjamin, Bettwanze. C. lectulariusL. Ver- 
such einer Naturgeschichte von Livland. Königsberg, pp. 294—295. 
Leipzig, 1778, p. 142. Reuter (1888). 

Very common; remedies used; method of spreading; recommends 
cleanliness. 

Oedmann, Samuel, Nachricht von der Bettwanze im Holze ge- 
funden. Deutsche Uebers., X, pp. 69—71. 


due 


162 


"1792. 


21792: 


1800. 


I80I. 


1802. 


ISTO. 


1817. 


1824. 


1825. 


I83I. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. Carl. 
son (1789). 
Elliot, John, Bemerkungen über die Einwohner der Garrowhiigel. 
South Asiatic Researches, Calcutta, III, p. 17. 

From Jördens (1801). 

Meyers, F. A. A., Bettwanze. Gemeinnützliche der giftigen Insekten. 

Berlin, Dh. I, p. 119: 

From Jördens (1801), pp. vi 33. 

Wolff, Johann Friedrich, Die Bettblutwanze (Acanthia lectu- 

laria). Abbildungen der Wanzen. Erlangen, IV, pp. 127-128. Tab. 

XIE Bis. tera). b: 

Brief description and notes, with list of remedial substances used. 
Good outline figure of larva and adult. Cf. Wolff (1804). 

Jördens, Johann Heinrich, Die Bettwanze. Entomologie und 

Helminthologie des menschlichen Kérpers, oder Beschreibung und Ab- 

bildung der Bewohner und Feinde desselben unter den Insekten und 

Würmern. Hof, I. Bd. pp. v, 32-40, Tab. I, Figs. 16—25. 

Description of the egg, young and adult; external sexual charac- 
ters; distribution and occurence; effect of bite; De Geer’s observations 
on the effect of the attack on two persons; enemies; remedies; figures, 
with details. A very important account, with apparently complete 
bibliography to date. 

Walkenaer, Charles Athanasie, Faune parisienne, insectes. 

Ou histoire abrégée des insectes des environs de Paris, efc. Paris, 

tome second, p. 337. 

Acanthie des lits (A. lectularia). La punaise. Short account, 
with remedies. 

Kirby, William and William Spence, An introduction to ento- 
mology: or elements of the natural history of insects, London, I, 
edit. 2, pp. 107 —Io9. 

Brief historical account. Cimex. 

Anonymous, Notice historique sur la punaise accompagnée de son 

portrait etc. (C. lectularia). Paris, pp. 7, tab. 1. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. 
Samouelle, George, The entomologist’s useful compendium; or an 
introduction to the knowledge of British insects, comprising efc. London, 
Pp. 62, 223, 394. 

Brief history. 

Lepeletier de St. Fargeau, Amédée, Louis Miehelssand 

Audinet Serville, Punaise des lits, C. lectularius. Encyclopédie 

methodique. Histoire naturelle. Entomologie, ou histoire naturelle des 

crustacés, des arachnides et des insectes, par M. Latreille, efc. 

Paris, MDCCCXXV, tome dixième, p. 251, pl. 122, figs. 1—3. 

Brief account; mention is made of the species on swallows 
(d’hirondelle). 

Latreille, Pierre Andre, The animal kingdom arranged in con- 

formity with its organization by ‘the Baron Cuvier. The Crustacea, 


LZ 


"1834. 


1835. 


1838. 


1840. 


1840. 


1841. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 163 


Arachnides, and Insects. Transl. from French by H. Mc. Murtie, 
New York, IV, pp. 28-29. Edit. original, Paris, 1817. 
Cimex lectularius, L. Historical note; the cimices which live 


_ on pigeons and swallows appear to be different species. The genus 


Cimex proper. 
Schilling, Peter Samuel, Ueber eine gefligelte Hauswanze. Isis, 
VII, p. 735, Fig. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1882. West- 
wood (1840) and Landois (1869) give different pagination. 


. Burmeister, Hermann Carl Conrad, Handbuch der Entomologie. 


Berlin, IL Abt. 1, p. 253. Berlin, 1830. 
Acanthia lectularıa Fabr. (Bettwanze). Brief account. 


. Brulle, Auguste, Histoire naturelle des insectes. Paris, IX, p. 332. 


Cimex lectularius. 


. Curtis, John, Cimex lectularius. The House- or Bed-bug. British 


Entomology. London, XII, p. 569, pl. 569, figs. 9. 
Description and history of distribution; remedial measures. Good 
colored figure of adult, with details. 


. Hahn, Carl Wilhelm, Cimex lectularia. Gemeine Bettwanze. 


Die wanzenartigen Insekten. Nürnberg, III, pp. 17—19, Tab. LXXIX, 
figs, 242, A—D and 243. 

Synonomy and brief account. Notes on the probable occurrence 

of winged specimens, with figure of an insect supposedly mistaken for 
such; poor colored figure of adult, with outlines of details. 
Wilson, James, A treatise on insects, general and systematic; being 
the article „Entomology“ from the seventh edition of the Encyclopedia 
Brittanica. Edinburgh, London and Dublin, MDCCCXXXV, p. 197. 
DI ACCORSE 9-87. 

Genus Cimex, Lat. Brief account; good figure of adult. 
Richard, Achille, La punaise des lits (Cimex lectularius L.). 
Elemens d’histoire naturelle, contenant des notions générales sur 
l’histoire naturelle, la description, l’histoire et les propriétés de tous 
les alimens, e/c. Paris, tome premier, p. 314. 

Short notes. 

Voigt, F.S., Bettwanze. Acanthia F., Lehrbuch der Zoologie, 
Stuttgart, V, pp. 404—408. Naturgeschichte der drei Reiche. Zur all- 
gemeinen Belehrung bearbeitet von G. W. Bischoff, J. R. Blum, 
etc., Stuttgart, XI, Zoologie V. 

Good general account; remedies. 

Westwood, John Obadiah, An introduction to the modern classi- 
fication of insects; founded on the natural habits and corresponding efc. 
London, II, pp. 465, 474-477, fig. 121, 1 and 4; Synopsis, p. 420. 

Restricts Cimex to one species, lectularius. Good account, 
mostly historical. Figures poorly the adult and larva. 

Samouelle, George, The entomological cabinet; being a natural 
history of British insects. London, MDCCCXLI, No. 15, fig. 5. 

Indexed as Cimex lectularius, No. 15, fig. 5, but in the copy 

of the work at hand, neither the account or the figure could be found. 


164 Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Apparently, the figure is a colored one, and the account, short on the 
page opposite to the plate containing the figure. 

1843. Stein, Friedrich, Aufforderung zum Einsammeln von Schmarotzer- 
Insekten der höhern Thierklassen. Ent. Zeitung, Stettin, IV, p. 316. 

' Cimex sp., „sehr ähnlich der Bettwanze, aber kleiner, in den 
Nestern von Hirundo“. 

1846. Kirby, William, and William Spence, An introduction to ento- 
mology: or elements of the natural history of insects. London, edit. 6, 
I, pp. 97-92. Edit, 7, p. 80: 

Brief account, pertaining chiefly to its history; names; first appeared 
in 1503. 

1847. Morris, Margaretta H. (Anon), Natural history of the chinche. 
American Agriculturist, New-York, VI, p. 33. 

An account compiled from authorities; brief. Recommends boiling 
water, corrosive sublimate, and fumes of sulphur. Much confusion 
exists in regard to the value of this article in the literature. 

1852. Gay, Claudio, Chinche. — Cimex. Cimex lectularius. Historia fisica 
y politica de Chile segun documentos adquiridos en esta republica 
durante doce efc. Paris, Chile, MDCCCLII, tome sétimo, pp. 159 - 160. 

Brief description, with re medica 

*1853—1854. Verloren, Margaretus Cornelius. Over de lecce 
van Acanthia sciolta en Cimex (Reduvius) personatus. Aanteek. 
Utrecht. Genootsch. v. Natuur. etc., 1853— 1854, pp.90 — 99. (From Hagen.) 

ı855. Newman, Edward, A word for the Cockroach. Trans. Ent. Soc. 
London, III (1854-1856), new series, P. 77. 

Cockroaches observea to catch bedbugs. Quotes Foster. 

1859. Gerwais, Paul, et Pierre Joseph van Beneden,zZoolese 
médicale, exposé méthodique du règne animal basé sur l’anatomie, 
Pembryogénie et la paléontologie. Paris, tome premier, pp. 363—366, 
fig. 68. 

Good general account, with figure of the adult; allied species. 

1860. Gerstaecker, Adolf, Argas reflexus Latr., ein neuer Parasit 
des Menschen. Archiv. f. pathologische Anatomie und Physiologie, und 
f. klinische Medicin. Herausgegeben von R. Virchow (Virchow’s 
Archiv). Berlin, XIX, pp. 458, 462, 463. 

„ 3 wenigstens dürfte dann unsere Bettwanze (Acanthialec- 
lectularia) ebenso wenig unter den regulären Parasiten des Menschen 
aufgeführt werden, da es ja bekannt ist, dass dieselbe an jungen Vögeln 
oft ebenso häufig als an Menschen Blut saugt und es für sie wenigstens 
nicht mit Entschiedenheit nachzuweisen ist, dass sie nicht etwa eben- 
falls erst von jenen Vögeln auf den Menschen übergesiedelt sei, ***“. 
p. 458. Analogies between the parasitism of Argas here recorded, 
and that of the bedbug. 


1860. Moquin-Tandon, A., Éléments de zoologie médicale, contenant la 
description détaillée des animaux utiles à la médicine et des espèces 
nuisibles à l’homme. efc. Paris, pp. 49, 101—194, 106, figs. 56—58. 
London (Hulme), 1861, pp, 65, 219—222, 223, figs. 57—58. 


1863. 


* 1864. 


1860. 


1868. 


1870. 


1870. 


1871. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 165 


General account, with bad figures of adult and ventral aspect of 
head; action against man. Allied species. 
Dohrn, Carl August, Rede zur Stiftungsfeier. Ent. Zeitung, Stettin, 
ION 1p Er 

Abstract of a letter rom Br. R. A. Philippr, Director Nat. 
Mus. St. Yago de Chile, mentioning the occurence of the bedbug at 
Valparaiso and St. Yago. Cf. Philippi (1863). 
Frei-Gessner, Acanthia sp. ? Mitth. Schweiz. Ent. Gesellsch., p. 234. 

Reported from nests of the swift. 
Goureau, Ch., La Punaise des lits. Les insectes nuisibles à l’homme, 
aux animaux et à l’économie domestique. Paris, MDCCCLXVI, pp. 64 
— 69. 

General account, with discussion of remedies; predaceous enemy. 
Dohrn, Carl August, Ent. Zeitung, Stettin, XXIX, p. 180. 

Review of Glaser (1887). Briefly mentions the remarks on the 
bedbug, and gives Glasers reference to Stein (1843). 
Cornelius, Vogelnester und Insecten. Ent. Zeitung, Stettin, XXX, 
p. 400. i 
A canthia sp., perhaps lectularia, in nests of swallows. 


. a) Walsh, Benjamin Dann, and Charles Valentine Riley, 


The Bed-Bug (Acanthia lectularia, Linn... American Ent., Saint 
Eouss, I, p. 87, fie. 72. 
Brief account, with figure; occurs on chickens. 


. b) Walsh, Benjamin Dann and Charles Valentine Riley, 


American Ent., St. Eouis, Ip, 132. 

General Reference. State that the bedbug was found ”actually“ 

swarming in a chicken-house. Evidently a mistake. 
Riley, Charles Valentine, Second annual report on the noxious, 
beneficial and other insects of the state of Missouri, made to the state 
board of agriculture, pursuant to an appropriation for this purpose from 
the state legislature of the state. Jefferson City, pp. 15, 31. (5th 
Annual Rep. State Board Agric. f. 1869.) 

Mentioned. 

Verrill, A. E., The Bed-bug (Cimex lectularius Linn.). The ex- 
ternal parasites of domestic animals: their effects and remedies. Fourth 
Annual Rep. Secretary Connecticut Board Agric., 1869-1870, Hart- 
ford, pp. 103-106, fig. 28. Separate, Hartford (1870), pp. 32—35, 
fig. 28. 

Lecture delivered before the state board of agriculture, Middletown, 
Connecticut, January 12th, 1870. General account; states that bedbugs 
will attack bats and birds at opportunity, and that it also occurs in 
poultry houses, and on dogs and cats, but gives nothing to support 
statements. Believes the allied species but doubtfully distinct. 

Cope, Edward Drinkard, Proc. Acad. Nat. Sciences of Philadelphia, 
XXIII, p. 295. 

A specimen of a Galeodes is exhibited and said to be predaceous 

on lectularius in Colorado. 


166 


1873. 


1873. 


1874. 


1874. 


1875. 


1875. 


1876. 


1876. 


“1876. 


1877. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Hutton, F. W., On the geographical relations of New Zealand fauna. 
Trans. and Proc. New Zealand Institute, Wellington, p. 248. 

Mentions as one of the unintentionally introduced insects. 
Riley, Charles Valentine, Fifth annual report on the noxious, 
benéficial and other insects of the state of Missouri, made to the state 
board of agriculture, pursuant to an appropriation for this purpose from 
the legislature of the state. Jefferson City, p. 12. (8% Annual 
Rep. State Board Agric. f. 1872). 

Mentioned. 

Cauty, Henry Evans, Diseases of the skin, in twenty-four letters 
on the principles and practice of cutaneous medicine. London and 
Liverpool, MDCCLXXIV, pp. 307—309. 

Popular account of under the name of Acanthia lectularia, 
giving some rather remarkable statements concerning its habits; bed- 
bugs crawl to the ceiling and drop on the host, when the latter is 
otherwise inaccessible. Recommends pyrethrum. Title-page dated 1774 
in roman numerals, but the date is evidently an error as the dedication 
bears date of 1873. i 
Lintner, Joseph Albert (J. A. L.), Cultivator and Country Gentle- 
man, Albany, XXXIX, p. 615. 

Answer to correspondent. General account with remedies. 
Anonymous, Punaise. Grand dictionnaire universal du XIXe siècle 
français, historique, géographique, mythologique, e/c., etc., par M. Pierre 
Larousse, Paris, tome treizième, p. 415. 

Good general account, with remedies. ”Detruire complétement la 
punaise est une idée impracticable; lui faire une guerre de tous les 
instants, voila la réalisation possible; ***“ Application of the word 
punaise. 

Editors, Cimex lectularius. Scientific American, New York, XXXII, 
p. 289. 

On the uses of the bedbug. Stated that they hate horses and 
wage war on fleas; will not attack fowls, but will swallows and bats 
Goeze (1778) has kept them alive six years without food. Eggs hatch 
in three weeks. Rather fanciful. 

Dodge, Charles Richards, Centennial captures. Field and Forest, 
Washington, D. C., II, p. 33. 

Brief note. Specimens taken from seat of steam-car. 

Glover, Townend, Manuscript notes from my journal, or illustrations 
of insects, native and foreign. Order Hemiptera, suborder Heteroptera. 
Washington, pp. 18-19, pl. III, fig. 9. 

General account, including, synonomy and colored figure of adult. 
Riley, Charles Valentine, Swallows; bed-bugs. Colman’s Rural 
World, July 51. 

Answer to correspondent. Nests of Hirundo fulva generally 
infested, those of H. americana rarely so. 

Leidy, Joseph, On the Bed-bug and its allies. Proc. Acad. Nat. 
Sciences of Philadelphia, XXIX, p. 284. 
Remarks on the host relation ofthe bedbug to swallows and bats 


1879. 


1880. 


1880. 


1881. 


1882. 


1882. 


1882. 


1883. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 167 


The specimens found on swallows, from examination, were proven to 
be different from lectularius. Brief. Vide Leidy (1904). 
Dohrn, Carl August, Wesefgichte: "Ent. Zeitungs, Stettin, XL, 
pp. 367— 360. 

Remarks on the apparent relation of Chinese invasion to the 
further distribution of the bedbug. 
Mégnin, P., La Punaise des lits. Les parasites et les maladies para- 
sitaires, Paris, pp. 54—56, fig. 20. 

General description; habits and remedies; ventral aspect of adult 
poorly figured. Cf. Mégnin (1895). 
Taschenberg, E. L., Die Bettwanze, Hauswanze, Wanze, Wand- 
laus, A canthia lectularia L. Praktische Insektenkunde oder Natur- 
geschichte aller derjenigen Insekten, mit welchen wir in Deutschland 
nach den bisherigen Erfahrungen in nähere Berührung kommen können, 
nebst Angabe der Bekämpfungsmittel gegen die schädlichen unter ihnen. 
Bremen, V. Teil. Die Schnabelkerfe, flügellosen Parasiten und als 
Anhang einiges Ungeziefer, welches nicht zu den Insekten gehört. 
PP. 13—17, fig. 4. 

General description, history, and account of habits, with good 
figure of adult. Means agains, and enemies. 
M’Lachlan, Robert, Insects. Encyclopedia Britannica. Edinburgh, 
edit 9, 24171353: 

Merely, mentioned as belonging to Acanthia. 
Franceschini, Felice, Gli insetti utili. Milano, p. 53. 

Reduvius Fab. an enemy of lectularius. 
Putnam, J. Duncan, Notes on the Solpugidae of America. Proc. 
Davenport Acad. Nat. Sciences, Davenport, Iowa, III, p. 253. 

Datames pallipes an enemy of lectularius. Quotes Cope 
(1871). 
Taschenberg, C., Die Bettwanze. Die Insekten nach ihren Schaden 
und Nutzen. Leipzig, pp. 264—266, Fig. 65. 

General account with remedies. 
Braun, Maximilian, Acanthia (Cimex) lectularia L. (Bett- 
wanze). Die thierischen Parasiten des Menschen nebst einer Anleitung 
zur praktischen Beschäftigung mit der Helminthologie für Studierende 
und Aerzte. Würzburg, pp. 227—228, Fig. 69. 

Brief notes; enlarged figure ventral aspect of head. Cf. Braun 
(1903). 


> Dallas, W.s, Cassell’s Nat. History. London, VI, p: 107, fig. 


Brief history, with poor figure. 


. D’Herculais, Jules Künckel, La punaise de lit-Cimex lectularius. 


Les insectes, les myriapodes, les arachnides. Paris, II, pp. 461—464, 
figs. 1573-1575. (Brehm’s Merveilles de la nature, Edition française. 

Valuable account of habits, origin, history, and means for de- 
struction, with figures of adult and enlarged head. 


Umle ns rilipmRiceses. standard Nat, History, Boston II, p.r.285, 


fig. 328. Riverside Nat. History, Boston and New York, Il, p. 285, 
fig. 328. 


168 


TSS. 


SOIL 


1888. 


1888. 


1888. 


1888. 


1888. 


1889. 


1889. 


. 1889. 


£890. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Brief account, with poor figure. Osborn (1896) gives wrong refe- 
rence, which is copied by Craig (1898). on 
Lintner, Joseph Albert, The bed-bug infesting a library. Second 
Rep. on the injurious and other insects of the state of New York. 
Albany, pp. 16—18, 152. 

Quotes correspondent; Manson infested, the insects hiding in 
numbers in books and files of papers. Pie Histor and habits, with 
remedies. On p. 152, a note in regard to other applications of its 
common names (Vide Fitch, 1855). 

Riley, Charles Valentine, Poisonous insects. Reference Handbk. 
of the Medical, Sciences, New York, Edit. 1, V, p. 752 Separate 
New York, 1897, p. 752. 

Brief account. Cf. Osborn (1902). 

Comstock, John Henry, An introduction to entomology. Ithaca, 
New York, pp. 204—205, fig. 173. 

Brief account, with figure of adult. 

Iyejima,”Kal, Acanthia (Cimex) lectularıa, NUE 
dobutsu hen. (The animal parasites of man). Tokyo, pp. 471—472 
(from the beginning, pp. 17-18), first plate, lower left-hand figure. 
(Japanese text, title supplied). 

General account, with supposed figure of adult and enlarged ven- 
tral view of head. 

Lintner, Joseph Albert, Fourth report on the injurious and other 
insects of the state of New York, Albany, pp. 112, 133. 

Mention of the bedbug’s hemipterous predaceous enemies, with 
note in regard to a myriapod enemy. 

Riley, Charles Valentine, and Leland Ossian Howard, In- 
sects introduced into Chili. Insect Life, U. S. Dep. Agric., Division 
Ent., Washington, p. 154. 

A review of Philippi (1866). How the bedbug got into Chile. 
Schwarz, Eugene Amandus, Entomology in Garcilasso’s Conquest 
of Florida“. Proc. Ent. Soc. Washington, I (1884—1889), p. 172. 

States the probability of the introduction of lectularius into 
North America by the Spaniards of De Soto’s expedition. 

Packard, Alpheus Spring, Guide to the study of insects. New 
York, edit. 9, pp. 550-552, fig. 555. 

Good general account, with figure and remedies. 

a) Riley, Charles Valentine, Some insect pests ofthe household. 
III. Bedbugs and red ants. Good Housekeeping, Springfield, Massachu- 
setts, IX, pp. 25-26, figs. 1-2. 

General account. Vide Riley (1889 b). 

b) Idem, Some insect pests of the household. Bedbugs and red 
ants. Insect Life, U. S. Dep. Agric., Division Ent., Washington, II, 
pp. 104—106, figs. 16, 17. 

Same as Riley (1889 a). 

Brandt, Jivotnye parazity domaschuich mlekopita-jouschich. (Para- 
sites of domestic animals) St. Petersburg, pp. 91—92, fig. 70, A, B. 
(Russian text, title supplied). - 


1890. 


1890. 


1390. 


1890. 


1891. 


I89I. 


189I. 


189I. 


1892. 


1892. 


1892. 


1892. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 169 


Account with remedies, and figure of adult and trophi. Evidently 
considers lectularius and the allied species as one. 

Gillette, Clarence P., Acanthia pipistrellae in nests of the 
barn swallow. Ent. News, Philadelphia, I, pp. 26-27. 

Said to be mistaken for lectularius. 

Plateau, E. La faune d'un nawire. "Le Naturaliste, Paris, XI, IT, 
series 2, p. 93. 

„Les Hémiptères sont souvent représenté sur les vaiseaux par 
la *** punaise des lits, Cimex lectularius L.“ 

Riley, Charles Valentine, and Leland Ossian Howard, 
Supposed bed-bugs under bark of trees. Insect Life, U. S. Dep. Agric., 
Division Ent., Washington, III, pp. 21--22. 

Quotes correspondent, who finds supposed bedbugs under bark 
of a tree; refutes, in answer. 

Vera y Löpez, Vicente, Chinche. Diccinario enciclopedico hispano- 
americano de literatura, ciencias y artes, (Montaner y Simön), Barce- 
lona, tomo quinto, segunda parte, p. 1793, fig. 

Brief general account, with poor figure of adult. 

Drivon, J, Les parasites animaux de l’espèce humaine dans la région 
lyonnaise en particulier. Lyon Médicale, Lyon, LXVIII, p. 75. Separate, 
Lyon, 18091. 

Mere mention of as punaise. 

Franceschini, Felice, La cimice dei letti (Cimex lectularius, L.). 
Gli insetti nocivi, Milano, p. 124. 

Brief account. 

Montillot, Louis, La Punaise des lits (Cimexlectularius). Les 
insectes nuisibles, Paris, pp. 273-274, fig. 134 (Bibliothèque des 
connaissance utiles.) 

Brief account, with remedies and figure of adult; lives exclusively 
on the blood of man. 

Riley, Charles Valentine, and Leland Ossian Howard, 
A curious bedbug find. Insect Life, U. S. Dep. Agric., Division Ent, 
Washington, III, pp. 336—337. 

Correspondent quoted; supposed finding of bedbugs in swamps. 
Caudell, Andrew Nelson, Insect Life, U. S. Dep. Agric., Division 
Ent., Washington, IV, p. 274. 

Attack of Conorhinus sanguisugus mistaken for that of bedbug. 
Curtice, Cooper, Parasites. Being a list of those infesting the 
domesticated animals and man in the United States. Journal com- 
parative medicine and veterinary archives. New York, XII, p. 234. 

Listed as occurring on man. 

Longuemere, Emile J., Insect Life, U. S. Dep. Agric., Division Ent. 
Washington, IV, p. 273. 

Published correspondence. Conorhinus sanguisugus in a 
colony of bedbugs. 

Osborn, Herbert, Notes on the species of Acanthia. Canadian Ent. 
London, Ontario, XXIV, pp. 262—265. 


Fr 


170 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus, 


Quotes Jenyns’ (1839) descriptions of the allied species, with 


| comparative notes, and brief notes on possible manners of distribution. 


1892. 


1893. 


1893. 


1893. 


1893. 


1893. 


1893. 


* 1894. 


1894. 


1894. 


Riley, Charles Valentine, The Bedbug (Acanthialectularia). 
Bull. No. 39, U. S. National Museum, Washington, Part. F, p. 55, 
12270, ay: 

Figure of nymph and adult. 

Anonymous, Natural Science. London, III, pp. 394— 395. 

Notice of Butler (1893). 

Butler, Eward Albert, The Bedbug. Our household insects. 
London, pp. 273—303, pl. VI, text-figs. 85—101. Knowledge, London, 
1890, XIII, V new series, pp. 209, 225, 251, 275; and Cf. Butler (1894). 
Reviewed, Westminster Budget, Oct. 6, 1893; Westminster Gazette, 

Oct P10, 1893. 

Good account, including etymology and origin of common and 
Scientific names, anatomy, general description of the stages, remedies, 
enemies, ancient uses, and insects mistaken for; with good figures of 
adult female and anatomical details. 

Coplin, William M. Late, and D. Bevan, A manual of practical 
hygiene. Philadelphia, p. 53. 

» 3 its visitations are usually at night, although not necessarily 
so, as individuals sleeping in the daytime will be just as much annoyed 
as at night.“ 

Kimball, B. S., Conorhinus sanguisugus. Its habits and life 
history. Trans. Kansas Acad. Science, XIV, p. 129, fig. c. 

Brief notice of lectularius, with good figure of adult. 
Osborn, Herbert, Methods of attacking parasites of domestic ani- 
mals. Fifth annual meeting association economic entomologists, Madison, 
Wisconsin. Insect Life, U. S. Dep. Agric., Division, Ent., Washington, 
VID nto: 

In the discussion following the reading of this paper, it is inquired 
if the real bedbug occurs in hen houses. Howard remarked that 
Dugès’ (1892) species had been found in them. Osborn thought that 
the form found in hen houses may be either varieties of lectularius, 
or good species. 

Slingerland, Mark Vernon, Do bats bring bed-bugs? Rural New 
Yorker, Albany, pp. 588—589, 718. Ibidem, pp. 766, 850; idem, 1894, 
P- 54 

Habits of lectularius and the allied species. 

Bogges (Boggess), F. C. M., Farmer and Fruit Grower, Florida, 
February, roth. 

Vide Riley and Howard (1894). 

Butler, Edward Albert, Vare plageaander blandt insekterne. II. 
Vaeggelusen. Naturen, Copenhagen, XVIII, pp. 225-235, figs. 63—-7T. 
Reviewed, Anonymous (1893). 

Good general account, with pen drawings of stages. 

Riley, Charles Valentine, and Leland Ossian Howard 
Bed-bugs and red ants. Insect Life, U. S. Dep. Agric., Division Ent., 
Washington, VI, pp. 340—341. 


1895. 


1895. 


1896. 


1896. 


1896. 


1896. 


_ Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. TAI 


Quotes Bogges (1894), giving instance of attack of ants on the 
bedbug. 
Mégnin, P., La Punaise des lits. Les parasites articulés chez l’homme 
et les animaux utiles (maladies qu’ils occasionnent). Paris, édition 
deuxième, pp. 54—56, fig. 20. 

Same as Mégnin (1880) and apparently the second edition of his 
former work. 
Webster, Francis Marion, Entomology. Bedbugs in a henhouse. 
The Ohio Farmer, Cleveland, LXXXVIII, p. 157. 

Answer to correspondent. Perhaps a species other than lec- 
tularius; brief notes. 
Dubreurh, Wilham-Aususte, et Eo Berle, Punaise des) hits 
(Cimex lectularius Merrett, 1667 Acanthia lectularia Fabri- 
cius, 1774). Les parasites animaux de la peau humaine. Paris, 
pp. lor - 106, fig. 12. Encyclopédie scientifique des aide-mémoire. 

Good general account, with figure of adult. Undated; date from 
Huber (1899). 
Lintner, Joseph Albert, Monomorium pharaonis (Linn.). 
11th Rep. on the injurious and other insects of the state of New York 
f. 1895, Albany, pp. IIo, 112. 

This ant attacks the bedbug. 
a) Lugger, Otto, The Bedbug (Acanthia lectularia Linn.). 
Bull. No. 48, Minnesota Agric. Exp. Station, St. Anthony Park, 
pp. 222—227, figs. 159—165. i 

Good popular account; allied species. 


. b) Idem, Second annual Rep. Ent. of the state experiment station of 


the university of Minnesota, to the governor, for the year 1896. Delano, 
pp. 169-201, figs. 159—165. 

Same as Lugger (1896a). 
a) Marlatt, Charles Lester, The bedbug (Cimex lectularius 
Enn A Bull No, 4, new; series, 3:5, Dep. Aorie, Divisions Ent, 
Washington, pp. 32—38, figs. 7-9. Revised edit., 1902. 

Very good general account of what is known to date of habits 
and life history. Number of molts first stated. Excellent figures. 


ib) Kdem~,- Cockroaches; Bull=2No. 4, new; series, (Ws 5. Dep. Asrie,, 


Division Ent., Washington. p. 88. Revised edit., 1902. 

Brief on their habit of attacking bedbugs; quotes instance. 
ce) idem, Ihe House: eentipeden(Seutieiera forceps Rat) Bull 
No. 4, new series U. S. Dep. Agric., Division Ent., Washington, p. 49. 
Revised. edit., 1902. 

Supposed to feed on bedbugs. 


. Osborn, Herbert, The common bed bug (Acanthia lectular 


Linn). Bull. No. 5, new series, U. S. Dep. Agric., Division Ent, 
Washington, pp. 12, 157—160, 162, 163, figs. 88—89, 92b. Cf. pp 286 
— 207. 

Good history and account, with remedies. Figures nymph, adult, 
and antennae; compares, with descriptions, the more common allied 
species, quoting Jenyns (1839) descriptions. Host relations. 


172 


7890. 


1897. 


1897. 


1898. 


1898. 


1899. 


1899. 


1900. 


1900. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Slingerland, Mark Vernon, The biography of a bedbug. Rural 
New Yorker, Albany, pp. 742, Do. 774, fig. 239. 

Good popular history and account, with outline figures of adults 
and details, eggs, and molted skins, and a reproduction of a sixteenth 
century illustration, probably from Southall (1730). 


. Smith, John Bernhard, Economic entomology. Philadelphia, 


pp. 152, 155-156, fig. 117. 
Brief notes with remedies; figure of adult. 
a) Douglas, John William, Query respecting Acanthia ciliata 
Eversmann. Ent. Monthly Mag., London, XXXII, pp. 236 —237. 
Occurring with lectularius; quotes Eversmann (1841). 


. b) Idem, The Cimex in the nests of domestic fowls. Ent. Monthly 


Mag, London, XXXIII, p. 159. 

No certainty as to the species. 

c) Idem, The Cimex in the nests of domestic fowls. Ent. Monthly 
Mag., London, XXXIII, pp. 208 —209. 

In reference to Theobald (i897), and Douglas (1897b). 
Lintner, Joseph Albert, Twelfth Rep. on the injurious and other 
insects of the state of New York f. 1896, Albany, p 323. 

Mentions again that certain persons are exempt from attack. 
Vide Lintner (1883). 


. Theobald, Fred V., The Cimex in the nests of domestic fowls. Ent. 


Monthly Mag., London, XXXIII, p. 185. 

In reference to Douglas (1897 b). The species is columbarius. 
Bethune, Charles James Stewart, Some household insects. 
28th annual Rep. Ent. society Ontario f. 1897, Toronto, pp. 59—61, 
fig. 38. 

Brief account, with figure of female; recommends sulphur fumes. 
Douglas, John William, Acanthiae on tame rabbits. Ent Monthly 
Mag., London, XXXIV, p. 138. 

Acanthia species, mistaken for lectularius. 

Gillette, ClarenceP., Colorado’s worst insect pests and their reme- 
dies. Bull. No. 47, Ci Agric. Exp. Station, Fort u pp. 51 
—52, figs. 50, SI. 

Brief; remedies; figures from Osborn (1896). 

Dube enti. William-Auguste, Punaise. Précis de dermatologie. 
Paris, pp. 24—26. Edit. 2, 1904, pp. 25—26. (Nouvelle bibliothèque de 
Pétudiant en médecin [Testut]). 

Rather detailed account of life history, with treatment. 
Packard, Alpheus Spring, Entomology for beginners, New York, 
edit! 3, pp. 35, 70,84, 223, Mes. SO OT, 72: 

Brief note on remedy; figures of egg, trophi, and adult. 
Cockerell, Theodore Dru Alison, The bed-bug. Bull. No. 35, 
New Mexico Agric. Exp. Station, Santa Fe, pp. 21—22, figs. 8-9. 

Short account with figures from Marlatt (1896); occurrence in 
regard to altitude; enemies. Klinophilos lectularius. 

a) Felt, Ephraim Porter, Household insects. Bedbug. Rep. Bureau 
Farmer's Institutes, in 18th annual Rep. board control New York 


1900. 


1900. 
1900. 


1900. 


1900. 


1900. 


1001. 


I9OI. 


I90I. 


1901. 


1902. 


1902. 


. Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 173 


Agric. Exp. Station (Geneva) f. 1899. Albany. Rep. Commissioner 
Agric. of New York f. 1899, III, pp. 9r- 92, pl. 6, fig. 1. 

Brief account with treatment; good colored figure. 

b) Idem, Household insects Bedbug. Trans. New York State Agric. 
Soc. f. 1899, Albany, LIX, pp. 299-300, pl 6, fig. 1. (59th Annual Rep. 
New York state Agric. Soc.). 

Same account as in Felt (r900 a). 

d) Idem, Bed bug (Acanthia lectularia). Bull. No. 37, Vol. 8, 
New York State Museum, Albany, p. 34, fig. 61. 

Brief notes, with treatment; figure from Marlatt 1896. Enemy. 
Howard, Leland Ossian, Bull. No. 22, new series, U. S. Dep. 
Agric. Division Ent., Washington, p. 24, fig. 18. 

Predaceous enemy of the bedbug figured. 

Lugger, Otto, Acanthia lectularia Linn. (The common bedbug). 
Bull. No. 69, Minnesota Agric. Exp. Station, St. Paul, pp. 48-53, 
figs. 3c, 40-43. 

Practically a reprint of Lugger (1896), with a few additions. 
Niles, E. P., The common bed bug (Acanthia lectularia Linn.). 
Bull. No. 112, new series Vol. IX, No. 5, Virginia Agric. Exp. Station, 
Blacksburg, pp. 57, 58, fig. 16. 

Brief note on host relations, with poor original figure; notices 

allied species. 

Slingerland, Mark Vernon, Rural New Yorker, Albany, p. 801. 
In reference to bats and bedbugs. Cf. Slingerland (1893). 
Froggatt, Walter W., Notes on the australian hemiptera. Part. I. 

Agric. Gazette new south wales, December. 

Brief notes; well known in Australia; native of Asia. 

Fuller, Claude, The bed bug. First Rep. of the government Ent., 
Natal Dep. Agric., 1899-1900. Pietermaritzburg, Natal, pp. 91-93, 
text-fig. 

General account, with remedies; figures after Marlatt (1896). 
Howard, Leland Ossian, Life history of the bed-bug. The Insect. 
Book, New York, pp. 289 —290, figs. 178, 179. | 

Good popular account, with figures of young larva and adult. 
Bersnomeito, Edoande, Cimiee dei lett (Cimiexlectulariws): 
I parassiti dell’ uomo e degli animali utili. Milano, e/c. Edit. 2, pp. 609 
— 001511225270. 

General account, with brief account of allied species; figure of 
adult. Cf. Perroncito (1882). Co 
Blanchard, Raphael, Sur la piqûre de quelques Hémiptères. 
Archives de parasitologie, Paris, tome cinquième, pp. 139, 140, I4I 
145, 147. 

Mentions as being attacked by Reduvius personatus Linn, 
Conorrhinus sanguisuga (Leconte), and Rasahus biguttatus 
(Say), with a few notes on the comparative effects of the bites. 
Dolley, Charles Sumner, Synonymatic table of the animal para- 
sites of man and of the animals commonly associated with him. An 


174 


7902. 


1902. 


1902. 


1902. 


1902. 


1902. 


1904. 


1904. 


1904. 


1905. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


illustrated dictionary of medicine, biology and allied sciences (Gould) 
Philadelphia, edit. 5, p. 985, edit. I, 1894. > 

Cimex lectularia Merrett (1667). Brief and very erroneous 
account. Introduced into India; carried to London by the Huguenots; 
attacks birds, doves, swallows, and so on; pepper-grass (Lepidium) 
used as trap in Europe. Synonyms are columbarius and hirun- 
dinis. 

a) Marlatt, Charles Lester, The House centipede. (Scutigera 
forceps Raf.). Circular No. 48, series 2, U. S. Dep. Agric., Division 
Ent., Washington, p. 2. Same as Marlatt (1806 c). 

b) Idem, The bedbug (Cimex lectularius Linn.). Circular No. 47, 
series 2, U. S. Dep. Agric. Division Ent., Washington, 8 pp., 3 figs. 

Reprint of Marlatt (1896a), which compare. 

c) Idem, Cockroaches Circular No 51, series 2, U, S: Dep Zerie: 
Division Ent., Washington, pp. 5—6. 

The same as Marlatt (1896b). 

Neveu-Lemaire, Maurice, Parasitologie animale. Paris, pp. 161, 
168-169, figs. A and B, and 191. Précis de médecine. 

Description and habits, with figure of adult and head; gives as a 

synonym, Cimex lectularius Merrett, 1667. 
Osborn, Herbert, Insects, parasitic. A reference hand-book of the 
medical sciences, embracing the entire range of scientific and practical 
medicine, and allied sciences, by various authors. New York, new 
revised edit., V, MDCCCCII, pp. 155—156, figs. 2865—2867. 

General account; figures copied. Cf. Riley (1887). 

Wagner, Franz von, Schmarotzer und Schmarotzertum in der 
Tierwelt. Leipzig, p. 140. Sammlung Göschen. 

Brief notes. 

Guénaux, Georges, Entomologie et parasitologie agricole. Paris, 
PP. 452-453, fig. 295. Encyclopédie agricole, Paris. 

Short account, with remedies. 

Leidy, Joseph Jr., Researches in Helminthology and Parasitology 
by Joseph Leidy, M.D., LL. D, etc. Smithsonian Misc. Collections, 
Washington, XLVI, pp. 148-140. 

A reprint of Leidy (1877). 

Wilcox, Earley Vernon, Experiment Station Record. U.S. Dep. 
Agric. Office of Exp. Stations, Washington, XV, p. 546. 

Mentioned. Meeting association of economic entomologists at Saint 

Louis, January 1904, reported. 
Girault, Alecandre Arsène, The bedbug, Clinocoris (= Cimex 
= Acanthia = Klinophilos) lectularta:-Linnaeus® Part IAE 
history at Paris, Texas, with biological notes, and some considerations 
on the present state of our knowledge concerning it. Psyche, Boston, 
XII, pp. 61—74. Reviewed, Editors (1906). 

Brief description of the larval stages; length of egg and larval 
instars; feeding-habits; oviposition; length of life with and without food; 
relation to man from the medical standpoint; points indefinite or unknown 
in its life-history and economy. Vide Girault (1906a). 


T906. 


"1833. 


1834. 


1834. 


1868. 


1869. 


1885. 


ISS6. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 175 


Lochhead, William, Practical and popular Entomology. — No. 11. 
Household insects. Bed-bugs. Canadian Ent., London, Ontario, XXXVIII, 
pp. 66—67. 

Brief notes; recommends benzine. 


c) Anatomical. 


Dufour, Léon, Recherches anatomiques et physiologiques sur les 
Hemipteres, accompagnées de considérations relatives à l’histoire natu- 
relle et à la classification de ces insectes. Mémoire des Savants étrangers 
à PAcad. de Science. Paris IV, pp. 184 ff. Separate, Paris, 1833. 

From various authors. Vide Landois (1860), p. 230. Much 
quoted. 

Idem, Resume des recherches anatomiques et physiologiques sur les 
Hemipteres. Annales des Sciences naturelles, Paris, seconde série, tome 
premier. Zoologie, pp. 232-230. 
Review of Dufour (1833). 
Guérin Méneville, Felix Edouard, Iconographie du règne animal 
de G. Cuvier, ou représentation d’apres nature de l’une des espèces 
les plus remarquables, et souvent non encore figurées, de chaque 
genre d’animaux. Paris, 1820-1838, III. Insects, p. 350, pl. 56, 
figs. 16, 16a. 

Figures details of head and posterior tarsi. Date from Reuter 

(1888), p. 689, and vide Landois (1869), p. 230. 
Landois, Leonard, Anatomie der Bettwanze (Cimex lectularius 
L.) mit Berüchsichtigung verwandter Hemipterengeschlechter. Zeit- 
schr. f. wissenschaftliche Zoologie (Siebold und Kölliker), Leipzig, 
Bd. XVIII, pp. 206-224, Tafeln XI—XII, figs. 1—14. 

Brief history; names; anatomy of the digestive organs, of the 

salivary glands and of the odoriferous glands, with good figures. 
Continued in Landois (1869). 
Idem, Anatomie der Bettwanze (Cimex lectularius L.) mit Be- 
rücksichtigung verwandter Hemipterengeschlechter. Zeitschr. f. wissen- 
schaftliche Zoologie (Siebold und Kölliker), Leipzig, Bd. XIX, 
pp. 206—233, tafeln XVUI—XIX, figs. 1—25. 

A continuation and conclusion of Landois (1868). Anatomy of 
the organs of respiration, of the fat bodies, of the male and female 
reproductive organs, including a description of the ripe egg, of the 
nervous system, of the body segments, wing-covers, and legs and of 
the muscles. Also a list of 25 titles, and 4 references to figures. 
West, Tuffen, Bed-bug, Cimex lectularius, 9. Half-an-hour at the 
microscope. Journal microscopy and natural science (Journal of the 
postal microscopical society). London and Bath, IV, p. 117. 

Brief notes on the microscopical characters of the hairs. 

a) D’Herculais, Jules Kiinckel, La punaise de lit et ses appareils 
odorirérants. — Des glandes abdominales dorsale de la larve et de la 
nymphe; des glandes thoraciques sternales de l’adulte. Comptes rendus 


Zool. Annalen Il. 12 


176 


1880. 


1880. 


* 1886. 


1899. 


"17. 


Di: 


* 17—. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


. de PAcademie des Sciences. Paris, CIII, pp. 81-84. Separate, Paris, 


5 July, 1886, 4 pp. | 

Preliminary description of the odoriferous glands of the larva and 

adult? CE DIErere ul aise (nooo): 
b) Idem, La punaise de lit et ses appareils odoriferants. — Changement 
de situation et de forme de ces appareils aux differents ages de l’insecte. 
Comptes rendus hebdomadaires des séances et mémoires de la Société 
de biologie, Paris, tome troisieme, huitieme serie, Pp. 375—377- 

„En resume, la punaise de lit possède depuis son éclosion, à l’état 

de larve et de nymphe, trois-glandestodoriferianie dae 
dominales dorsales qui disparaissent lors de la derniere mue et 
sont remplacées, à l’état adulte, par un appareil glandulaire 
métathoracique sternal. La présence de cet appareil est un 
critérium qui permet de démontrer que ce Cimex est arrivé au terme 
de son évolution.“ p. 377. 
c) Idem, Recherches sur les glandes odorifiques des insectes hémiptères, 
et particulierement sur celles de la punaise de lit. — Mécanisme de la 
secrétion. — Valeur dans la classification. Association francaise pour 
Padvancement des sciences, Congrès de Nancy, XV, pp. 528-532, 
2 figs. Separate, Paris, 1886, 5 pp., 2 figs. 

Description and anatomy of the odoriferous glands of larva and 
adult, with illustrations. 

Graber, Die äusseren mechanischen Werkzeuge der Wirbelthiere. 

From Hyatt and Arms (1808) 


. Hyatt, Alpheus, and J. M. Arms, Insecta. Guides for Science- 


teaching. Boston, No. VIII, pp. 127—128, figs. 75— 76. 

Brief anatomical and morphological description, with excellent 
outline figures of adult and thorax; said to attack insects. 
Carpenter, George H., Insects, their structure and life. London 
p. 190, fig. 104, p. 180. 

Figures adult female and details, from Marlatt (1896a). 


d) Prophylactic and remedial. 


. d Anonymous, Oekonomische Nachrichten der patriotischen Gesell- 


schaft in Schlesien. p. 71. 

„Ihlaspi arvense als Mittel.“ Jördens (1801). 
e) Idem, Bekmann’s phys. Ökon. Biblioth. I, p. 151. 

„Dekokt von der grünen Schale der Rosskastanie, als Mittel.“ 
Jördens (1801). 
f) Idem, Mittel wider die Wanzen. Baldinger’s neues Magazin. 
VI, p. 43. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. 
Jordens (1801) aps 22 
g) Idem, Mittel wider die Wanzen. Nachricht d. schles. patriot. Ge- 
sellsch. IV, p. 106. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. 
Jördens (1801), p. 33. 


"17 


AT 


n 


“Wy: 


TG 


1747. 


*1764. 


* 1766. 


* 1766. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 177 


h) Idem, Mittel wider die Wanzen. Pratie allgem. Ökon. Magaz., 
ars sp. 63: 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf 
Jördens (1801), p. 33. 
1) Idem, Mittel wider die Flöhe und Wanzen. Neues Hamburg. Magaz. 
St203, Pr 282: 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. 
Jordens/(r8or) p. 32: 


. ) Idem, Von den Wanzen, die auf Pomeranzenbäume kommen. Neue 


Anmerk. über alle Theile d. Naturlehre. Th. 2, p. 473. 
From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. This can 
hardly refer to the bedbug. 
k) Idem, Von Vertilgung der Wanzen. Museum Rusticum, IV, No. 82. 
From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. 
Daisenberger, J. M., Kunst, die Wanzen auszurotten, und im Herbst 
die rooblättige Rose zu haben. Regensburg. 
From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Can this 
refer to the bedbug. 
Kolbe, Beschreib. des Vorgebürgs der guten Hofnung. p. 222. 
From Jördens (1801). 


. Kühn, Von einer mit den Bettwanzen angestellten Jagd. Naturforscher 


Stück, VID &: 
From Jördens (1801), Vide Füessly (1782). 


Seeliger, Sehmueker s-chir, Sehriften. Bari: 


ySabadillsaamen, ais ein zuverlässiges Mittel, Wanzen aus Betten 
und andern Geräthschaften zu vertreiben.“ ]Jördens (1801), p. 33. 
Anonymous, Wanze, Wandlauss. Universal Lexicon aller Wissen- 
schaften und Künste, welche bishero durch menschlichen Verstand und 
Wiss. erfunden und verbessert worden. Darinnen so wohl efc. (Joh. 
Pet. von Ludewig), Halle und Leipzig, 1732-1749, 2. und 50. Bd. 
Ppp. 2003-2010; 

Brief description; lengthy discussion of numerous remedies with 
references. 
Idem, Mittel, die Wanzen zu vertreiben. Universal Magazin, Mai, 
p. 273. Bremisches Magazin, VII, p. 619. 

Terpentine and camphor dissolved in brandy. Cf. Jördens 
(1801), p. 33. 
Idem, Mittel wider die Wanzen. Zink. Leipzig. Samml., VII, p. 593. 
Stuttg. phys. Okon. Ausz., VI, p. 555. Schwed. Akad. Abhandl., p. 277. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. 
ordens (12or),.p: 33: 
Tiburtius, Tiburz, Om et bepröfvadt Sätt att fördrifva Väggloss. 
Vetensk. Acad. Handl., XXVII, pp. 269—270. Reviewed, Neues Mag 
für die Liebhaber der Ent., herausgegeben von Joh. Caspar Füessly, 
Zürich und Winterthur, III, 1786, p. 67. 

From Hagen, Bibl. Ent., 1862, and De Geer (1773). A plant, or 
its products, as a means against; used as a repellant. 


12% 


* 1768. 


3770: 


Fur 


“1780. 


70e 


1782. 


1785. 


“1794. 


* 1800. 
* 1800. 


1805. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


‘Anonymous, Von Vertilgung der Wanzen. Wittenberg. Wochen- 


bl., I, pp. 427-428. Neues Wittenberg. Wochenbl., 1802, X, pp. 227 
— 288; I8II, P. 247. 

From Hagen, Bibliotheca Entomologica, Leipzig, 1862. Cf. 
Jördens (1801), p. 33. 

Idem, Mittel wider die Wanzen. Berlinische Sammlungen, Il, p. 395. 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. Cf. Jördens (1801), 
Pr 32: 

b) Idem, Wanzen zu vertreiben (durch ein Decoct von Walnuss- 
blättern. Hannöv. Magaz., II, pp. 1133—1136. Berlin. Samml., VI, 
p. 146. 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. Cf. Jördens (1801), 
P-RS3: 

Idem, Chemisches Mittel, die Wanzen zu vertreiben. (Vitriol-oel). Aus 
dem Englischen s. I. 1780. 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. Cf. Jördens (1801), p. 33. 
Buchoz, Pierre Joseph, Histoire des insectes nuisibles a Phomme, 
aux bestiaux, à l’agriculture et au jardinage, avec les moyens qu’on 
peut employer pour les detruir, ou s’en efc. Paris, an VII. 

Vide Jördens (1801), p. vi. 

Füessly, Johann Caspar (Anon), Von einer mit den Bettwanzen 
anzustellenden Jagd. Neues Mag. für die Liebhaber der Ent., heraus- 
gegeben von Joh. Caspar Füessly, Zürich und Winterthur, I, 
PP. 73774- 

Quotation from Kühn (17—) on remedy. Reference given in part. 
Idem, Mittel wieder die Ameisen und Wanzen. Neues Mag. für die 
Liebhaber der Ent., herausgegeben von Joh. Caspar Füessly, 
Zürich und Winterthur, II, pp. 94—95. 

Various remedies, as for instance: „Zu 5 Pariser Pinten laulicht 

Wasser zerlass ı Pfund grüne Seifen und 2 Quentchen Lavendelöl, 
und bestreiche die Betten und Wände damit, wo sich dieses Unge- 
ziefer aufhält.“ p. 94. 
Bjerkander, Clas, Sätt at döda Vagglöss (Cimex lectularius). 
Vetensk. Acad. nya Handl., XV, pp. 233-234. German translation, 
1794- 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. 

Anonymous, Reichsanzeiger, N. 123. 

Remedy. From Jördens (1801). : 

Wolf, Johann, Merkwürdiger Fang von Bettwanzen. Voigt Maga- 
zin, II, pp. 117-118. 

Sorg, Franciscus Loth. Aug. Wilh., Disquisitiones physiologicae 
circa respirationem insectorum et vermium. Rudolstadii, pp. 57—60. 

Significant experiments on the effects of different atmospheres on 
the vitality of bedbugs. „Experiment LII, Cimex lectularius in gas 
atmospherico. Experiment LIV, LV, Cimce lectularius in gas Da 
genio sulphurato et muriatico geen! 


* 1818. 


* 1821. 


*1821. 


* 


*1826. 


1832. 


1849. 


1849. 


1849. 


ISSI. 


1854. 


1825. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 179 


Korth, Johann Wilhelm David, Die schädlichen und lästigen 
Zimmerinsecten nebst gründlichen Anweisung deren Vertilgung esc. 
Berlin. 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. 
Anonymous, Der unfehlbare Ratten-, Mäuse-, Maulwürfe-, Wanzen-, 
Motten-, Flöhe- und Mücken-Vertilger. Nebst sicheren Mitteln gegen 
Erdflöhe, Schnecken, Raupen, Ameisen, Kornwürmer, Blattläuse, 
Heimchen, Ohrwürmer, Wespen, Hornissen, Kröten, Erdkrebsen, und 
noch viele andern schädlichen Geschöpfe, auf 3ojährige Erfahrung 
gegründet. Sondershausen und Nordhausen. 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. 
Hermbstaedt, Mittel die Wanzen aus Betten, Stuben, Kammern, 
Häusern zu vertreiben, ebenfalls die Motten. Leipzig. 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. 
Korth, Johann Wilhelm David, Wanzen-, Fliegen-, Motten- u. 
Mückenjagd, oder sichere Anweisung, die famoesen, blutgierigen Wanzen 
auf die leichteste Art gänzlich in die Flucht zu schlagen, und ihre Lager 
in den Wänden, Bettstellen, Bilderrahmen etc. auf immer zu zerstören. 
Nebst einer Zugabe, die lästigen Stubenfliegen, Motten u. Mücken zu 
tödten und zu vertrieben. Berlin, Hasselberg. 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. 
Anonymous, Sechs Mittel wider die Wanzen. Heilbronn. 

From Hagen, Bibl. Ent., Leipzig, 1862. 
Barruel, Rapport de M. Barruel sur l’insecto-mortifère de M. Leper- 
driel. Annales d’hygiene publique et de medicine légale, Paris, tome 
septième, pp. 196—108. 

From D’Herculais (1883). Does not concern lectularius. 
Cf. Lassaigne (1850). 
Blackwall, John, How to prevent the attacks of the bed-bug, 
Cimex lectularius. Annals and Mag. Nat. Hist., London, III, 
series 2, PP- 75—76. 

In regard to mechanical devices to prevent the insects from 
getting into beds; notes on climbing habits. 
Pr. (Pierer, H. A.), Bettwanze. Universallexikon der Gegenwart 
und Vergangenheit oder neuestes encyclopädisches Wörterbuch der 
Wissenschaften, Künste und Gewerbe etc. (Pierer), Altenburg, 3. Aufl., 
4. Ausgabe, II. Bd., p. 752. i 

Brief notes, with remedies. 
Stratton, Thomas, Prevention of Bugs. Annals and Mag. Nat. 
Hist., London, III, series 2, pp. 78-79. 

Brief note in regard to certain remedies applied to the bed. The 
importance of preventing the attacks of these insects. 
Anonymous (Ex.), Bed bugs. American Agriculturist, New York, 
X, p. 9. 

Sweet oil repellent to bedbugs. ; 
Anonymous, To get rid of bed bugs. American Agriculturist, New 
Monks IP pro; 

Mere statement; recommends washing beds with hard soap. 


180 


1850. 


1857. 


I8SS. 


7800. 


1560. 


ISS0. 


1880. 


1863. 


1883. 


1888. 


. Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Lassaigne, J. L., Du danger que présentent certaines liqueurs ven- 


dues dans le commerce pour donner la mort aux punaises. Annales 


d’hygiene publique et de médecine légale, Paris, tome VI, deuxième 
série, pp. 65—67. 

Warning against a liquid sold in the open market for the destruc- 
tion of bedbugs because of the danger involved in its use. 
Anonymous, An easy way to destroy bed-bugs. The American 
Cotton Planter, I, new series p. 350. 

Brief note. French Academy of Science recommends boiling soap 
and water. 

a) Idem, Bed-bugs Flies. American Agriculturist, New York, XVII, 
P- 251. 

Decoction of the leaves of Polygonum as a remedy. 

a) Idem, Salting bed-bugs. American Agriculturist, New York, XIX, 
pe 23. 

Washing infested furniture with brine recommended. 

b) Idem, What a time I had with the bugs. American Agriculturist, 
New York, XIX, pp. 278—270. 

Correspondent’s account of an introduction of bedbugs into a house 

by the means of second-hand furniture; remedies used. 


. Glaser, L., Die Bettwanze. Landwirtschaftliches Ungeziefer, dessen 


Feinde und Vertilgungsmittel. Mannheim, p. 249. 


. Douglas, John William, Domestic entomology: a word in season. 


Ent. Monthly Mag., London, XI, pp. 90-92. 
Popular discussion of popular remedies. 


. Boccardo, Gerolamo, Cimice. Nuova enciclopedia italiana ovvero 


dizionario generale di scienze, lettere, industrie, ecc., Torino, sesta 
edizione, corredata di numerose efc., p. 773-774, fig. 1531. 

General account, with discussion of remedies; figure of adult 
and head. 
Miller, S. (S. M.), Lepidum, the bed bug destroyer. Gardener’s 
Monthly and Horticulturist, Philadelphia, XXI, pp. 13—14. 

As a trap for the bedbug; brief notes. 
Riley, Charles Valentine, Lepidum vs. bed-bugs. American Ent., 
Saint Louis, III, I new series, p. 26. 

Brief notice of Miller (1880). 
Hilgendorf, F., Vertilgung der Bettwanze. Berliner Ent. Zeitschr., 
Berlin, XXVII, pp. 301—303. 

Account of an ingenious method to prevent attack; rather remar- 
kable habits stated. 
Lintner, Joseph Albert, First annual Rep. on the injurious and 
other insects of the state of New York, Albany, pp. 36, 62, 74, 79. 

Brief notes; recommends corrosive sublimate; suggests that cer- 
tain persons are immune from attack because of their natural odor. 
Editors, Household pests. Psyche, Cambridge, Massachusetts, V 
(18881890), pp. 59—60. 

Mere notice of prizes offered for best treatment; cf. Riley (188g a). 


1890. 


1895. 


1895. 


1895. 


1896 


1897. 


1898. 


1899. 


1900. 


T900. 


T900. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. LSI 


Montillot, Louis, L’Amateur d’insectes. Paris, pp. 276—277. (Biblio- 
theque des connaissances utiles.) 

Two novel remedies. 

Comstock, John Henry, and Anna Botsford Comstock, 
Manual for the study of insects, Ithaca, p. 140, fig. 167. Edit. 2, 1897. 

Brief notes with remedies. 

Perkins, G. H., Report of the entomologist. 8t annual Rep. Ver- 
mont Agric. Exp. Station f. 1894, Burlington, p. 128. 

Brief remarks on remedies. 

Trouessart, Edouard-Louis, Les parasites des habitations hu- 
maines. Paris, pp. 94—96, 131—162. (Encyclopédie scientifique des 
aide-mémoires. | 

Brief account, with discussion of the remedies. Undated, date 
obtained through kindness of author; Huber (1899) gives it as 1896. 
Sempers, Frank W., The bed-bug. Injurious insects, and the use 
of insecticides. A new descriptive manual on noxious insects, with 
methods for their repression. Philadelphia, edit. 3, pp. 29, 205—206, 
fig. 183 a, b. 

Brief notes with remedies; figures copied. 

Leistikow, L., Therapie der Hautkrankheiten. Hamburg und Leipzig, 
P- 375: Russian edit., p. 266. i 

„Wanzen entfernt man durch Chinin in Benzin gelöst.“ 
Editors, Un remède contre les punaises. Lyon Médicale, Lyon, 
LXXXVII, pp. 534-535. 

Lounsbury, Charles P., Ephestia kuehniella and Acanthia 
lectularia. Ent. News, Philadelphia, X. pp. 291T—292. 

Occurrence in Cape Colony, South Africa; hydrocyanic acid as a 
remedy for. 
er Belt, Kphsauım Bonten, Bedibus eVeanıfhrallleerulanna), ath 
Rep. state Ent. on injurious and other insects of the state of New 
York, 1899. Bull. No. 31, Vol. 6, New York State Museum, Albany, 
pp. 585, 566. 

Treatment and enemy. 

Lounsbury, Charles P., Railway carriage fumigation. Rep. Govern- 
ment Ent. f. 1899. Cape of Good Hope Dep. Agric., Cape Town, South 
Africa, Pp. 17—19; 32. 

Trouble experienced by railroad companies in keeping their rolling 
stock free from vermin: inefficiency of formaldehyde; trial, success, 
and adoption of hydrocyanic acid. Remarks. 

Tepper, J. G. O., Notes on cockroaches in South Australia. Bull. 
No. 22, new series, U. S Dep. Agric.; Division Ent., Washington, 
PP. 95-90. 

Includes the following: , The only kind of pyrethrum powder I 
found effective is Keating’s; ****. Neither fleas, bedbugs, ants, nor 
mosquitoes appear to be proof against its effects nor the minute pests 
infesting dried fruit.“ p. 95. 


ESS 


1900. 


I90I. 


I90I. 


1902. 


7902. 


1902. 


7902. 


7902. 


1902. 


1903. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Tertrin, Paul, Punaise. La grande encyclopédie inventaire raisonné 
des sciences, des lettres et des arts par une société e/c. (Berthelot, etc.), 
Paris, tome vingt-septième, p. 960, fig. i 

Brief account, with figure ventral aspect of the head; remedies. 
Beattie, W. R., The use of hydrocyanic acid gas for exterminating 
household insects. Science, New York, XIV, new series, pp. 285—280. 

Includes the bedbug in a general recommendation of the use of 
this gas for fumigating houses. Experiments against roaches in a green- 
house. Instructions. 

Fletcher, James, Fleas and bed bugs. Montreal Family Herald 
and Weekly Star, Montreal, Canada, May 29, 1901, p. 2. 

Answer to correspondent. Recommends treatment with various 

contact insecticides, and as a last resort, fumigation with sulpher. 
a) Felt, Ephraim Porter, Bedbug, Acanthia lectularia Linn. 
17th Rep. State Ent. on the injurious and other insects of the state of 
New York. Bull. No. 53, New York State Museum, Albany, 1901, 
pp. 803, 849. 

Treatment and references. 

b) Idem (Anon.), Fumigation. The Country Gentleman, Albany, 
p. 262. 

Answer to correspondent. Recommends fumigation, giving Louns- 
bury’s (1902) results. 

b) Howard, Leland Ossian, Hydrocyanic-acid gas against house- 
hold insects. Circular No. 46, series 2, U. S. Dep. Agric., Division 
Ent., Washington, 6 pp. 

An excellent remedy for household insects; practical demon- 
stration of its value against the bedbug, Methods and manner of 
handling. 
Lounsbury, Charles P., The treatment of buildings with hydro- 
cyanic acid gas for the destruction of vermin. Rep. Government Ent. 
f. the year 1901, Cape of Good Hope Dep. Agric., Cape Town, 
PP. 74-87. 

Important practical account of the methods of fumigation for the 
bedbug and so forth, giving all the necessary precautions and details. 
Lounsbury, Charles P., and Charles W. Mally, Hydrocyanic 
acid gas notes. Proc. ıztt Annual Meeting Association Economic Ent. 
Denver, Colorado, August, 1901. Bull. No. 31, new series, U. S. Dep. 
Agric., Division Ent., Washington, pp. 75—80. 

Valuable account of the successful treatment of public buildings, 
sleeping coaches, and so forth. Directions and explanations. The eggs 
of lectularius supposedly killed. 

Anonymous, To kill bedbugs. Journal American medical Associa- 
tion, Chicago, XLI, p. 1362. 

Short note. Recommends a strong solution of mercuric bichloride 
applied to bed. 

Washburn, F. L., Bedbugs. 8th Annual Rep. State Ent. Minnesota 
f. 1903, St. Anthony Park, p. 122. 
Remedy. 


1903. 


1904. 


190$. 


1905. 


1905. 


1906. 


1660. 


1789. 


1526. 


1837. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 183 


Wilcox, Earley Vernon, Exp. Station Record, U. S. Dep. Agric., 
Office of Exp. Stations, Washington, XIV, p. 465. 

Review of Lounsbury (1902). 
Slingerland, Mark Vernon, Insect pests of house and garden. 
The bedbug. Bull. No. 10, series II, Cornell Reading-course f. Farmer’s 
wives, Ithaca, pp. 192-193, fig. 95d. 

Short account. 
Phillips, John Lloyd, Some notes on the fumigation of house-hold 
insects and their eggs with hydrocyanic-acid gas, Proc. 17th Annual 
Meeting Association Economic Ent., Philadelphia, Dec. 30th, 1904, Bull. 
No. 52, U. S. Dep. Agric., Bureau Ent., Washington, pp. 95—96. 

An account of the fumigation of badly infested living apartments; 
the eggs killed. 
Springer, Ruter W., Hydrocyanic-acid gas against the bedbug. 
Bull. No. 54, U. S. Dep. Agric. Bureau Ent., Washington, pp. 86-87. 

Brief published statement. Obtains satisfactory results by treating 
a large barrack building. 
Symons, Thomas Baddely, The bed bug. Klinophilos lec- 
tularia Linn. Bull. No. tor, Maryland Agric. Experiment Station, 
College Park, Md., p. 191. 

Remedies stated. : 
Slingerland, Mark Vernon, Formaldehyde as an insecticide. Ent. 
News, Philadelphia, XVII, pp. 130-131, 132. 

Brief record of experiments against bedbugs and other household 
insects; quotes Lounsbury (1900). Impracticable and ineffective. 


II. Medicine. 


a) Dermatological; morbid effects of the bite. 


Hafenrefferur, Samuelus, Nosodochium, in quo cutis eique ad- 
haerentium partium affectus omnes, singulari methodo, et cognoscendi 
et curandi fidelissime traduntur; quod efc. Ulmae, MDCLX, p. 455. 
Morbid effect of the bite. 
Plenk, Joseph Jacob, Lehre von den Hautkrankheiten. (Aus 
dem Lateinischen übersetzt und mit einigen Zusatzen vermehret von 
August v. Wassenberg.) Wien, 2. verbesserte Aufl., p. 164. 
Treatment of bite. 
Rayer, P., Traité theorique et pratique des maladies de la peau, 
Paris tome second, p. 394. Edit. 2, 1835, tome troisieme, p. 798, foot- 
note to p. 797. Treatise on diseases of the skin, London, 1833 
(Dickinson), p 372. Idem (Willis), p. 1093, footnote to p. 1092. 
P. Rayer’s theoretisch-practische Darstellung der Hautkrankheiten, efc. 
Berlin, 1839 (Stannius), Bd. II, p. 384, footnote. 
Morbid effect of the bite. 
Plumbe, Samuel, A practical treatise on the diseases of the skin, 
arranged, efc., London, edit. 4, p. 553, footnote. 


131 


7800. 


7800. 


1862. 


1863. 


T805. 


1865. 


1869. 


1809. 


1873. 


1874. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Indirectly quotes the assertion made by Rayer (1826), that the 
bedbug injects poison into the skin, disagreeing with him. Editions ı 
and 2 were published before 1826. 

a) Raspail, F.-V., Punaise des lits. Cimex lectularius Lin. Histoire 
naturelle de la santé et de la maladie, Paris, II, pp. 274-276, pls. 9, 
Hess and; 17, ig age text-hgs. 1. and >. 

General account from the medical standpoint, including morbid 
effects of the bite. Excellent colored figures of the insects, and of the 
puncture. 

b) Idem, Ibidem, III, pp. 248—240. 

Symptoms of attack, and treatment. ”C’est moins une maladie 
qu’une torture de la patience“. 

Bazin, E., Pigüres de punaises. Lecons théoriques et cliniques sur 
les affections cutanées artificielles et sur la lepre, les diathèses, le pur- 
pura, des difformités de la peau, efc. Paris, pp. 3—4. 

Description and diagnostics of the bite. 

Wilson, Erasmus, Malis cimicis. On diseases of the skin, Phila- 
delphia, edit. 5, (from 5th London edit.), pp. 281—282. Edit. 4, 1857, 
p. 258. Edit. 6, 1865, pp. 2831-282 (from 5th London edit). Edit. 6, 
London, 1867, p. 282. 

Brief general medical account. 

Hillier, Thomas, Hand-book of skin diseases for students and 
practitioners, Philadelphia, pp. 242-243. 

Mentions as causing wheals like urticaria and erythema; bite 
sometimes induces temporary, fever. 

Wilson, Erasmus, Malis cimicis. The student’s book of cutaneous 
medicine and diseases of the skin. New York, p. 423. 

About the same as Wilson (1863). i 
Fox, Tilbury, Skin diseases: Their description, pathology, diagnosis, 
and treatment. London, edit. 2, p. 293. First American edit., New 
York, 1871, pp. IgO—ıg1. 

Description and morbid effect of the bite. 

Neumann, Isidore, Lehrbuch der Hautkrankheiten. Wien, p. 325. 
Edit. 5, 1880, p. 603. Text-book of skin diseases, London, 1871 (Pullar), 
(from 2nd German edit.), p. 304. Handbook of skin diseases, Phila- 
delphia, 1872 (Bulkley), (from 2nd German edit.), p. 406. Traité des 
maladies de la peau, Paris, 1880 (traduit sur la 4e édit.), p. 534. ' 

Effect of the bite; use of, by the ancients. x 
Fox, Tilbur y, Bug-eruption. Skin diseases: Their description, patho- 
logy, diagnosis, and treatment. New York, edit. 2 (from zrd London 
edit.), p. 406. x 

Better description of the bite than in Fox (1869), with specific 
morbid effects, and treatment. 

Hénocque, Observation de corps étranger de loreille externe. 
Comptes rendus des séances et mémoires de la Soc. de Biologie, Paris, 
tome premier, sixieme série, p. 282. 

Bedbug extracted from the auditory passage of a young girl; 

account of the symptoms and treatment. 


1876. 


1876. 


1877. 


1879. 


1870. 


1880. 


1881. 


1881. 


ISSI. 


ISSI. 


1882. 


1882. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 155 


de Bonis, Teodosio, I parassiti del corpo umano in rapporto con 
le alterazioni locali e generali dell organismo. Napoli, p. 219. 
Cimes leeturalis, Cimicesdel letto. Effect of bite. 
Hebra, Ferdinand and Moriz Kaposi, Die Bettwanze, Cimex 
lectularius. Lehrbuch der Hautkrankheiten, Stuttgart, 2. Auflage, 
Bd. II, pp. 671, 719-720. (Virchow’s Handbuch, Erlangen.) — 1880. 
Idem., On diseases of the skin (Tay), London, V, pp. 311-313. 
Brief on description and habits; good account of the morbid 
effects of the bite, and its diagnosis. 
Duhring, Louis Adolphus, A practical treatise on the diseases 
of the skin. Philadelphia, pp. 598—599. Edit. 2, revised, 1881, pp. 624 
—625. Edit. 3, revised, 1886, pp. 663—664. 
Brief account. Predaceous enemies; the cockroach as an enemy. 
Description and treatment of bite; preventatives. 
Behrend, Gustav, Die Hautkrankheiten für Aerzte und Studierende. 
Braunsweig, p. 491. 
Simply mentioned as attacking the skin. 
Morris, Malcolm, Skin diseases, including their definition, symptoms, 
diagnosis, prognosis, morbid anatomy and treatment. London, p. 267. 
Morbid effect of the bite. Cf. Morris (1898). 
Partagäs, D. Juan Giné Y., Tratado clinico iconigrafico de der- 
matologia quirürgia. Barcelona, p. 364. 
Cimex lectularia; morbid effect of the bite. 
Carlet, G., Précis de zoologie médicale. Paris, p. 464. 
Morbid effect of bite; remedies. Cf. Carlet (1888). 
Kaposi, Moriz, Punaise, Cimex lectularius, Acanthia lec- 
tularia. Lecons sur les maladies de la peau, traduites et annotées 
par Ernest Besnier et Adrian Doyon. Paris, MDCCCLXXXI, 
tome II, p. 515. 
Same as Kaposi (1893). 
Noquet, (Docteur). Punaise fixée sur la membrane du tympan. 
Bull. Medical du Nord, Lille, pp. 536—537. Abstract, — Le courrier 
médicale et la réforme médicale. Paris, 1882, XXXII, p. 43. 
A bedbug found attached to the tympanum or middle ear, with 
account of the symptoms and treatment. 
Startin, James, Lectures on the parasitic diseases of the skin, 
vegetoid and animal. London, pp. 57, 87. 
Morbid effect of the bite, with treatment and prevention. Re- 
commends sweet oil rubbed into the body to prevent bite. 
(de) Bonis, Teodosio, Los paräsitos del cuerpo humano en relaciön 
con las alteraciones locales y generales del organismo. Madrid, p. 230. 
Brief notes on bite. Vide de Bonis (1876). 
Déclat, (Docteur). Des punaises. Traitement antiseptique des ma- 
ladies de la peau (cancroides, catarrhes, syphilis, etc.) au moyen de 
de Pacide phénique et ses composes. Paris, troisieme édition très 
augmentée, pp. 14—15. | 
Treatment of bite. 


186 


1882. 


1883. 


1853. 


1883. 


1883. 


1884. 


1884. 


1884. 


1884. 


1885. 


1885. 


1886. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Perroncito, Edoardo, I parassiti dell’uomo e degli animali uüli. 
Bologna, Milano, and Napoli, pp. 496—497. = 

General account. Vide Perroncito (1901). 

Behrend, Gustav, Lehrbuch der Hautkrankheiten. Berlin, 2. ver- 
mehrte Auflage, p. 535. 

The same as Behrend (1879). 

Fox, Tilbury and T. Colcott Fox, Epitome of skin diseases, with 
formulae, for students and practitioners. Philadelphia, 3rd American 
edit., pp. 61, 206. Ist American edit., 1876, p. 37. 204 American edit., 
1879, PP. 23, 81, I9I. 

Bedbug as cause of urticaria. All editions differing slightly in 
form and matter. 

Hyde, James Nevins. Cimex lectularius, A practical treatise 
on diseases of the skin, for the use of students and practitioners. 
Philadelphia, pp. 558—559. Edit. 2, 1888, pp. 657—658. 

Good account from the medical standpoint, with treatment. Vide 
Hyde and Montgomery (1897). 

Wagner, Ernest, Manual of general pathology. New York, p. 130. 
(From the German.) Edit. 6, 1876. 

Brief account. 

Brass, Arnold, Cimex lectularius. Bettwanze. Die thierischen 
Parasiten des Menschen. Cassel, p. 105. Tafel V. 

Description and brief account, with morbid effect of bite. 
Colomiatti, V. F., Cimex lectularius. Trattato di anatomia 
patologica della pelle. Torino, pp. 123—124. 

Morbid effects of the bite. 

Grand (Docteur), Effet produit par l’introduction d’une punaise dans 
l’oreille. La Loire médicale, Saint-Etienne, tome III, pp. 308-309. 

Account of a case in which a bedbug crawled into the ear of a 
sleeping woman. 

Harlingen, Arthur van, Bed-bug. Handbook of the diagnosis and 
treatment of skin diseases, Philadelphia, pp. 43-44. 

Bite causes eruptions similar to those of urticaria; treatment and 
remedy. 

Duhring, Louis Adolphus, Boliezni koji sprevlislov prof. Fournier 
i primiechan. frantsnzsvich efc., St. Petersburg, pp. 602—603, fig. 60. 
(Title supplied.) 

General account in Russian text, from Duhring (1877), with 
additions, and a poor figure of the adult, ventral view, copied perhaps 
from the first edition of Megnin (1895). 

Geber, E., The skin diseases due to animal parasites. (In) Handbook 
of the diseases of the skin (Ziemssen), New York pp. 547548. 

Brief on habits: drop from ceiling onto the host; injects poison 
into the wound. 

Duhring, Louis Adolphus, Epitome of diseases of the skin, Phila- 
delphia, p. 120. 
Merely mentioned, 


1886. 


1880. 


1887. 


1887. 


1888. 


1888. 


1888. 


1890. 


1890. 


1891. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 187 


Hardy, Alfred, Traite pratique et Daun des maladies de la 


peau, Paris, pp. 495—496. 
Morbid effect of the bite; remedies against. 


Ortiz, Jeronimo Perez, Cimex lectularius L. (Chinche com- 


mun). Album clinico de dermatologia, Madrid, p. 226, lamina 57, nim. 1, 
qa (A, BI. i 

Brief account of the morbid effect of the bite, with a colored 
figure of an unrecognizable adult or nymph, and of the punctures on 
the skin. 
Anderson, T. M’Call, A treatise on the diseases of the skin, 
Philadelphia, pp. 566-567. London, pp. 540—541. 

Good general account from medical standpoint; treatment. 


. Faria, Luiz, Compendio de molestias cutaneas, Rio de Janeiro, 


P. 335: 
Morbid effect of the bite of lectularius. 


. Lesser, Edmund, Lehrbuch der Haut- und Geschlechtskrankheiten 


für Studierende und Ärzte, Leipzig, Edit. 3, I. Teil, Hautkrankheiten, 
PERSO Edit. 421888, ps 305. E dit, 18689, 9. 320. WU dit 76. 1990) 
Pa3222 Edité 1892, p. 222 %dit%8,1894,p. 345: 

Brief account of the bite. 

White, James C., Dermatitis venenata: An account of the action 
of external irritants upon the skin, Boston, pp. 191—193. 

Account of the morbid effect of the bite, and of the habit in biting. 
Carlet, G., Précis de zoologie médicale, Paris, deuxième édition, 
entièrement refondue, pp. 441-442, fig. 350. Troisième édit. entière- 
ment refondue, 1892, pp. 507—508, fig. 447. 

Brief miscellaneous notes, with figure. Cf. Carlet (1881). 
Foster, Frank Pierce, Acanthia. An illustrated encyclopaedic | 
medical dictionary. Being a dictionary of the technical terms used by 
writers on medicine and the collateral sciences, in the Latin, English, 
French and German languages. New York, I, p. 15. 

Ciliatus and lectularius listed, with brief note. 
Shoemaker, johny. Eimexleetularıius, Neanthrasleetu- 
laria. A practical treatise on diseases of the skin, New York, pp. 49, 
55, 516-517. Edit. 4, revised, 1901, pp. 55, 721. 

Good genera! medical account, with treatment and remedies. 
Brocq, L., Traitement des maladies de la peau, avec un abrégé de 
la symptomatologie, du diagnostic et de l’étiologie des dermatoses, 
Paris, pp. 568, 5372-573. Edit. 2, 1892, pp. 576, 580. 

Treatment of bite. 

Erehhotf, P: J., Cimex leetularıus. Die Hautkrankheiten, Leip- 
zig, p. 225. : 

Brief account of habits; drop from ceiling to host; effect of the bite. 
Kaposi, Moriz, Punaise, Cimex lectularius, Acanthia lectu- 
laria. Pathologie et traitement des maladies de la peau, Paris 
(Besnier et Doyon), seconde édition francaise, tome second, pp. 
870, 937. 

“ Same as Kaposi (1893), and ef. Kaposi (1881). 


188 


1892. 


1892. 


1893. 


1894. 


1895. 


1895. 


1895. 


1895. 


1806. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Gemmell, William, Dermic memoranda: An introduction to the 
study of Jen disease, sith especial neue toexanthemata. Glasgow 
and London, pp. 63, 67. 

Local disturbances due to the bite, with brief notes on habits. 
Joseph, Max, Lehrbuch der Hautkrankheiten für Aerzte und Stu- 
dierende, Mano. p. 236. Ausg. 2, 1895, Lehrbuch der Haut- und 
Cata für Aerzte und Studierende, Leipzig, Teil I, p. 252. 

Morbid effects of the bite. 

Kaposi, Moritz, Pathologie und Therapie der Hautkrankheiten in 
Vorlesungen für praktische Ärzte und Studierende. Wien und Leipzig, 
vierte umgearbeitete und vermehrte Auflage, pp. 966, 1005—1006. 
Edit. 1, 1880, pp. 751, 790. 

The bite provokes intense urticaria; differential diagnosis. 
Berlioz, Fd., Manuel pratique des maladies de la peau, Paris, 
troisième édition, corrigée et augmentée, p. 462. Quatrième edit., 
1897, P- 477. 

Merely mentioned as occasionally puncturing the skin. 

Kaposi, Moritz, Pathology and treatment of the diseases of the 
skin, for practitioners and students. Translation from the German by 
James C. Johnston, London and New York, pp. 650, 672. 

The same as Kaposi (1893). 

Spitzka and Grünfeld, Ukhod za kozhei i yeya pridatkami. (Care 
of the skin and its appendages.) St. Petersburg, pp. 168-169. (Title 
supplied; Russian text). i 

Apparently, short notes on the morbid effect of the bite. Vide 
Spietschka and Grünfeld (1896). 

Thibierge, Georges, Punaises. Thérapeutique des maladies de 
la peau, Paris, tome premier, pp. 51—52. 

Morbid effects of the bite; treatment and remedies. 

Bulkley, L. Duncan, Parasitic diseases. Twentieth century prac- 


tice. An international encyclopedia of modern medical science by leading 


authorities of Europe and America. New York, V, diseases of the skin, 
PP. 37-38, fig. 13. 

Brief account; diagnosis and treatment. Copies the poor figure 
of Mégnin (1880). 
Spietschka, Th. und A. Grünfeld, Die Pflege der Haut und 
ihrer Adnexa. Stuttgart, p. 156. 

Morbid effect of the bite on the skin. Same as Spitzka and 
Grünfeld (1895). 


. Tyson, James, Cimex lectularius or common bed-bug. The 


practice of medicine, Philadelphia, p. 1158. 
Brief description with the usual notes on habits and treatment. 


. Comby, Jules, Diseases of children. Twentieth century practice, 


An international encyclopedia of modern medical science by leading 
authorities of Europe and America. New York, XII, mental diseases, 
childhood, and old age, p. 829. 

Brief note and treatment. 


1897. 


1897. 


1897. 


1897. 


1897. 


1898. 


1898. 


1898. 


1902. 


1903. 


1903. 


/ 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 189 


Gottheil, William S., Illustrated skin diseases. An atlas and text- 
book, New York, p. 77. 
Mentions as causing idiopathic urticaria. 


Greenies Ryland W., john Achhuwnst, George Ay Piersol, 
and Joseph P. Remington, Cimex. Lippincott’s medical dictio- 
nary. A complete vocabulary of the terms used in medicine and the 
allied sciences, with their pronunciation, etymology and signification, 
including much collateral information of a descriptive and efc. Phila- 
delphia, p. 220. 

Listed. Mentions Cimicic acid, C,;HssO,, and the principle Cimicim. 
Cf. Cimic acid, Watt’s Dictionary of Chemistry, London, 1866, I. 
kiyzde,, James Nevins ande Krant Hiusnz Montsiomery, 
Diseases due to animal parasites. A practical treatise on the diseases 
of the skin for the use of students and practitioners. Philadelphia, 
edit. 4, pp. 784-786. Edit. 6, Philadelphia and New York, 1901, pp. 
805— 806. 

The same as Hyde (1883). 


Nacciarone, Ugo, Manuale di dermatologia ad uso dei medici 
pratici e degli studenti. Milano, pp. 370. 
Notes the morbid effect of the bite. 


Wood EC and Ritz, RescımaldH, Ihe practice of medicine, 
Philadelphia, p. 348. 
Brief account. 
Duhring, Louis Adolphus, Cutaneous medicine. A systematic 
treatise on the diseases of the skin, Philadelphia, II, pp. 288, 290. 
Mentions the relation of the bedbug to urticaria or hives. 


Morris, Malcolm, Diseases of the skin. An outline of the principles 
and practice of dermatology, London, Paris, New York, edit. 2, pp. 8, 
311—312; Philadelphia edit., idem. Edit. 1, 1894, Philadelphia, pp. 8, 
301—302; London, Paris, and Melbourne edit., idem. Edit. 3, 1903, 
PP. 8, 334335: 

Nature of the bite, with treatment. 
Schambere JayE., Cimex leetularius. “A: compend. of the 
diseases of the skin, Philadelphia, p. 171. 

Symptoms of the bite, with treatment. 
Thompson, William Gilman, A text-book of practical medicine, 
New York, Philadelphia, pp. 986—987. 

Short notice. 
Anders, James M., A text-book of the practice of medicine, Phila- 
delphia, New York and London, edit. 6, revised, p. 1270. 

Brief mention. 
Osler, William, Parasitic insects. Cimex lectularius (Common 
Bed-bug). The principles and practice of medicine, New York and 
Londen, edit. 5, P. 377- 

Brief account. Bite causes, in some, intense urticaria and hype- 
raemia. Recommends use of iron bedsteads, and tumes of sulphur. 


190 Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


7903. Sajous, Charles E. de M, Wounds and stings, venomous. Ana- 

lytical cyclopaedia of practical medicine, Philadelphia, VI, pp. 655—656. 
Brief on general treatment of the bite. 

1904. Mracek, Franz, Atlas und Grundriss der Hautkrankheiten, München, 
p. 276. Atlas-manuel des maladies de la peau, pathologie et thera- 
peutique, Paris 1905 (Hudelo et Duval}, édit. 2, francaise, p. 373. 
Atlas and epitome of diseases of the skin. Transl. from German, Phila- 
delphia and London, 1905 (Stelwagon), edit. 2, p. 260. 

Few lines. 

1904. Stelwagon, Henry W. Diseases due to animal parasites. Treatise 
on the diseases of the skin for the use of advanced students and 
practitioners, Philadelphia, New York and London, edit. 3, pp. 1067 
— 1068. 

Brief medical description, with treatment. 

1905. Radcliffe-Crocker, Henry, Animal parasites ofthe skin. Diseases 
of the skin, their description, pathology, diagnosis and treatment, with 
special reference to the skin eruptions of children. Edit. 3, revised, 
Philadelphia, II, pp. 1357, 1386. By H. Radcliffe Crocker, edit. 1, 
1888, London and Philadelphia, pp. 708-709. Edit. 2, 1893, London, 
p. 877. Edit. 2, 1893, Philadelphia, p. 925. 

Brief description of the bite with treatment. 

1905. Riecke, E., Hygiene der Haut, Haare und Nägel im gesunden und 
kranken Zustande. Stuttgart, p. 67. 

Brief note on the morbid effect of the bite. 


b) Pathogenic; transmission of specific bacterial diseases. 


1887. Metschnikoff, Elias, Ueber den Phagocytenkampf beim Rückfall- 
typhus. Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie u. für 
klinische Medicin, herausgegeben von Rudolf Virchow (Virchow’s 
Archiv), Berlin, Bd. 109, pp. 176— 192. 

General references to transmission of diseases by the bedbug. 

1892. a) Dewevre (Docteur), Note sur le role des pediculi dans la propa- 
gation de l’impétigo. Comptes rendus hebdomadaires des séances et 
mémoires de la Soc. de biologie, Paris, tome quatrième, neuvième 
série, pp. 232—234. 

From Nuttall (1899) p. 32. The reference is evidently a wrong 
one; tuberculosis and the bedbug are not mentioned. 

1892. b) Idem, Note sur la transmissibilité de la tuberculose par la punaise 
des lits. Revue de medicine, Paris, XII, pp. 291—294. 

Account of a case of supposed transmission, with discussion. 
”La punaise des lits peut donc jouer quelquefois un rôle assez impor- 
tant dans la propagation de la tuberculose, et nous estimons qu'à 
l’avenir l’hygiène devra tenir compte de ce facteur noveau en édictant 
les règles minutieuses de la désinfection“. p. 294. 
1892. Editors, Bedbugs-. Medical Record, New York, XLI, p. 347. 
Brief summary of Dewevre (1892b). Cf. Riley and Howard 


(1893). 


1893. 


1894. 


1895. 


1896. 


1897. 


1897. 


1897. 


1897. 


1897. 


1898. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. I9I 


a) Riley, Charles Valentine and Leland Ossian Howard, 
An insect transmitter of contagion. Insect Life, U. S. Dep. Agric., 
Division Ent., Washington, V, p. 210. 

Quote Dewevre (1892c). 
Alleger, W. W., On the limitation of tuberculosis. Bedbugs as 
sources of infection. American monthly microscopical journal, Washing- 
ton, XV, pp. 295 - 296. 

Briefly gives statements of Dewèvre (1892c). 
Morau, Henry, Le cancer est contagieux. Revue scientifique, Paris, 
LV, III serie 4, pp. 42-43. 

Brief account of experiments with bedbugs. 
Galli-Valerio, Bruno, Manuele di parassitologia in tavole sinot- 
tiche (vermi e artropodi delluomo e degli animali domestici). Milano, 
pp. 124-125, tavola LXIII. 

Listed as Acanthia lectularia, with a note to the effect that 
it is supposed to transmit tuberculosis. 
E ditors (J. H.), Les punaises et les moustiques comme agents de 
contagion. Revue scientifique, Paris, LIX, VII series 4, pp. 110, 112 
—113. 

Review of recent articles. 
Marpmann, G., Ueber den Zusammenhang von pathogenen Bakterien 
mit Fliegen. Centralbl. f. Bakteriologie, Parasitenkunde und Infektions- 
krankheiten, Jena, Bd. XXII, 1. Abteilung, pp. 127-132. 

Includes theories concerning the relation of bedbugs to pathogenic 
bacteria of animals and man. Vide Nuttall (1899), p. 23. 
Nuttall, George H. F., Zur Aufklärung der Rolle, welche die Insekten 
bei der Verbreitung der Pest spielen. — Ueber die Empfindlichkeit ver- 
schiedener Tiere für dieselbe. Eine experimentelle Studie. Centralbl. 
f. Bakteriologie, Parasitenkunde und Infektionskrankheiten, Jena, Bd. 
XXII, 1. Abteilung, pp. 9T—-93, Versuche mit Wanzen. 

Inoculation experiments with wanzen, using as hosts small 
mammals. For general review, vide Nuttall (1900). 
Tictin, J., Zur Lehre vom Rückfalltyphus. Centralbl. f. Bakteriologie, 


-Parasitenkunde und Infektionskrankheiten, Jena, Bd. XXI, 1. Abteilung, 


pp. 181, 182-186. 

„Über die Möglichkeit der Uebertragung des Rückfalltyphus durch 

Wanzen“. Relation of bedbugs to Febris recurrens, with negative 
experiments. 
Yamagiwa, K., Ueber die Bubonenpest. Archiv f. pathologische 
Anatomie und Physiologie, und f. klinische Mediein. Herausgegeben 
von Rudolf Virchow (Virchow’s Archiv), Berlin, Bd. 149, Supple- 
mentheft, p. 109. 

„Ausserdem habe ich bei einem Patienten (Fall LII) in dem Granu- 
lationsgewebe des vor der Erkrankung durch dem Stich einer Bett- 
wanze entstandenen Geschwürs am linken Unterschenkel, auf *** **.“ 
Craig, Charles F., The transmission of disease by certain insects: 
Ticks, bedbugs, ants, etc. Bedbugs and the transmission of disease. 
New York Medical Journal, New York, LXVIII, pp. 598—599, figs. 3-4. 


Zool. Annalen I. 15 


192 


1898. 


1898. 


1898. 


1899. 


1899. 


1899. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Quotes Westwood (1840) and Uhler (1884), and gives the 
substance of ihe experiments of Titkin (Tictin, 1897) and Morau 
(1895); figures from Osborn (1896). Lack of knowledge of the question 
involved. i 
Joly, Raoul Adrian Paul, Importance du ròle des insectes dans 
la transmission des maladies infectieuses et parasitaires. Du formol 
comme insecticide. Bordeaux, these, go pp. 

Includes experiments with bedbugs and anthrax; rabbits used as 

host. Experiments negative. 
Nuttall, George H. F., Zur Aufklärung der Rolle, welche stechende 
Insekten bei der Verbreitung von Infektionskrankheiten spielen. Infek- 
tionsversuche an Mäusen mittels mit Milzbrand, Hühnercholera und 
Mäuseseptikämie infiezierter Wanzen und Flöhe. Centralbl. f. Bakterio- 
logie, Parasitenkunde und Infektionskrankheiten, Jena, Bd. X XIII, 1. Ab- 
teilung, pp. 625—635. 

Important inoculation experiments with wanzen. Cf. Nuttall 
(1900). 

Simond, P.L., La propagation de la peste. Annales de Pinstitut 


. Pasteur, Paris, XII, pp. (625—687), 672—673, 677, 687. 


”La puce et la punaise sont les deux parasites qu’on peut, a 
priori, soupconner de jouer un ròle dans la transmission du bacille 
de la peste.“ pp. 672—673. 

ves * par certaines particularités de la transmission du rat à 
l’homme et d’homme à homme: pour ce dernier cas, il est possible 
que d’autres parasites, en particulier la punaise, interviennent; ****. 
p. 687. 
Abbott, Samuel w, Public hygiene and preventive medicine. The 
management and control of infectious diseases. Insects as transmitters 
of infection. The American Year-book of medicine and surgery, Phila- 
delphia, (Gould), pp. 996—997. 

A digest of the experiments of Nuttall (1897, 1898). Bedbugs 


transmit but rarely. 
. Calmette, A. and A. T. Salimbeni, La peste bubonique. Etude 


de l’épidémie d’Oporto en 1899. Sérothérapie. Annales de institut 
Pasteur, Paris, XIII, p. 883. 

>=, le point de départ de la lésion avait été une piqure de 
punaise“. Observations. 

Carmichael, D. A., Leprosy in the Hawaiian Islands. The Medical 
news, New York, LXXIV, p. 95. 

Abstract from Public Health Reports, to Supervising Surgeon- 
General, U. S. Marine-Hospital Service, Dec. 30, 1898. 

”It is suspected that certain insects play a part in the transmission 
of leprosy, the common house fly, mosqulte and bedbug being the 
principle carriers of the infection.“ 

Coplin, William M. Late, The propagation of diseases by means 
of insects, with special consideration of the common domestic types. 
Philadelphia med. journal, Philadelphia, III, pp. 1303—1307, 6 text-figs. 


1890. 


1899. 


1899. 


7900. 


1900. 


1900. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 193 


Address delivered before the Pennsylvania State Medical Society, 
Johnstown, Pennsylvania, May 17, 1899. 

General account of the part played by household insects in trans- 
mitting diseases, with an account, of experiments performed with bed- 
bugs, roaches, and flies as carriers of bacteria, especially the bacilli 
of typhoid fever. Figures petri cultures made by contact with infec- 
ted bugs. 

”The danger from the bedbug and roach would probably be great 
in diphtheria, and all would share in the possible dissemination of 
tuberculosis, anthrax, and similar bacterial diseases.“ p. 1306. 
Mühling, Paul, Die Uebertragung von Krankheitserregern durch 
Wanze und Blutegel. Centralbl. f. Bakteriologie, Parasitenkunde und 
Infektionskrankheiten, Jena, Bd. XXV, 1. Abteilung, pp. 703— 706. 

Original experiments with bedbugs. ,,Aus allen diesen Thatsachen 

ergiebt sich also sicher, dass der Wanzenstich an sich nichts zu be- 
deuten hat, abgesehen natürlich von der dadurch gesetzten Hautläsion, 
welche später eine porte d’entree für Bakterien sein kann, dass er 
aber durch Zerquetschen und Zerreiben des Blutsaugers an der ge- 
stochenen Stelle gefährlich werden kann insofern, als Mikroorganismen 
in den Stichkanal eindringen, welche oberflächlich der Wanze anhaften 
oder im Darme derselben enthalten sind.“ p. 705. 
Nuttall, George H. F., Die Rolle der Insekten, Arachniden (Ixodes) 
und Myriapoden als Träger bei der Verbreitung von durch Bakterien 
und thierische Parasiten verursachten Krankheiten des Menschen und 
der Thiere. Eine kritisch-historische Studie. Hygienische Rundschau, 
Berlin, IX, pp. 218-220, 277— 278, 279, 280, 281, 283, 394 — 395, 400. 

Historical and experimental evidence ofthe transmission of diseases 
by the bedbug; its relation to anthrax, plague, mause-septicemia, chicken- 
cholera, Bacillus septicus, relapsing fever, and tuberculosis. Cri- 
ticism and review of all experiments to date. Vide Nuttall (1900). 
Popoff, Leo, Relapsing fever. Twentieth century practice. An 
international encyclopedia of modern medical science by leading autho- 
rities of Europe and America, New York, XVI, infectious diseases, 
p. 476. 

Gives the results of Titkin (Tictin, 1897). 

Nuttall, George H.F., On the rôle of insects, arachnids and myria- 
pods, as carriers in the spread of bacterial and parasitic diseases of 
man and animals. A critical and historical study. Johns Hopkins 
Hospital Reports, Baltimore, VIII, pp. 13-14, 17, 18, 20, 22, 22— 23, 
24—25, 32-33, 39, 120. Separate, undated. 

About the same as Nuttall (1899). 

Packard, Frederick A, Transmission of infectious agents by insects. 
Progressive medicine, Philadelphia and New York, I, pp. :136- 138. 

Review and digest of Nuttall (1900) and Coplin (1899). 
Riesman, David, The role of insects, arachnids, and myriapods 
as agents in the spread of diseases due to bacteria or to animal para- 
sites in men and animals. American Year-book of medicine and surgery 
(Gould), Philadelphia, Medicine, p. 324. 


13% 


194 


I90I. 


T901. 


1902. 


1902. 


1902. 


1903. 


1904. 


1904. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Digest of Nuttall (1899) and Coplin (1899); no proof of the 
conveyance of tuberculosis has been furnished. 

Dawson, Charles F., The dissemination of infectious diseases by 
insects. American veterinary review, New York, XXV, p. 267. 

Quotes the case of Dewèvre (1892c). 

Homan, George, On the agency of parasitic vermin and other 
insect pests in the spread of disease. American medicine, Philadelphia, 
II, pp. 536—537- 

Read before the Division of Maritime Hygiene and Quarantine, 
Third Pan-American Medical Congress, Havana, February 1901. General 
article; contains the following, very interesting sentences: ”One of the 
most cosmopolitan and formidable of human parasites remains to be 
mentioned — Cimex lectularius — and one whose potency for harm 
in a public health sense has hardly been adequately measured perhaps 
by reason of its ** nocturnal habits ********, 

FRERE but its activity in temperate climates coincides very 
nearly with the usual maximum prevalence of yellow fever and malarial 
diseases; **** Its stubborn inhabitancy of human dwellings, however, 
points significantly to it as at least a coadjutor in the persistence of 
the first-named disease, where it is endemic, and as an influential agent 
in the spread of other infections as certain forms of tuberculosis, 
syphilis, leprosy, carcinoma, and peradventure bubonic plague.“ p. 537. 
Flügge, Carl, Grundriss der Hygiene für Studirende und prak- 
tische Ärzte, Medicinal- und Verwaltungsbeamte. Leipzig, fünfte, ver- 
mehrte und verbesserte Auflage, pp. 473, 532, et al. Edit. 1, 1891. 

Believes that vermin in general spread Febris recurrens. 

a) Howard, Leland Ossian, How insects affect health in rural 
districts. Farmer’s Bull. No. 155, U.S. Dep. Agric., Washington, 1901, 
p. 18, fig. 15. Yearbook U. S. Dep. Agric., Washington, 1901, p. 190, 
fig. 19. 

Contains the following sentence, in referring to the transmission 
of diseases by insects: ”Even the common bedbug is strongly suspected 
in this connection.“ Figures adult. 

c) Idem, Mosquitoes. How they live; how they carry disease; how 
they are classified; how they may be destroyed. New York, p. 65. 

Grassi (1900) excludes the bedbug from being a possible carrier 
of malaria on the strength of its wide distribution. Grassi is not listed. 
Jennings, William Ernest, A manual of plague. London, p. 32. 

Bugs may be carriers of plague. 

Bergey, D. H., The principles of hygiene. A practical manuel for 
students, physicians, and health-officers. Philadelphia, New York and 
London, edit. 2, revised, pp. 378, 390, 39I, 394, 400, 412. 

The bedbug is believed to be instrumental in disseminating the 

parasite of relapsing fever; and other diseases. 
Herzog, Maximilian, The plague: Bacteriology, morbid anatomy, 
and histopathology, including a consideration of insects as plague car- 
riers. Bull. No. 23, (U. S.) Dep. Interior, Bureau Government Labora- 
tories, Biol. Laboratory, Manila, pp. 75, 83. 


1904. 


1905. 


1905. 


1905. 


1905. 


1905. 


1906. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 195 


States Nuttall’s (1897) results; bacteriological examination of 
five bedbugs taken from a room in which a plague patient slept. 
Titus, Edward Sharpe Gaige and Frederick Charles Pratt, 
Catalogue of the exhibit of economic entomology at the Louisiana 
purchase exposition, St. Louis, Mo., 1904. Bull. No. 47, U. S. Dep. 
Agric., Bureau Ent., Washington, p. 120. 

Listed under the heading — Insects which may spread 

disease. 
Bolduan, Charles and Mary E. Goodwin, A clinical and bacte- 
riological study of the communicability of cerebro-spinal meningitis and 
the probable source of contagion. Medical news, New York, LXXXVI, 
p. 1226. 

”The vermin theory of infection also presupposes the presence 
of the meningococcus in the peripheral blood of the patients. *** **, 
Even when present it does not appear to be so abundant that fleas 
or bedbugs would be likely to ingest one very often.“ 


Girault, Alecandrè Arsène and John Frank Strauss, The 
bedbug, Clinocoris lectularius (Linnaeus), and the fowlbug, 
Clinocoris columbarius (Jenyns): host relations. Psyche, Boston, 
Mass., XII, pp. 117—120. Vide Editors (1906). 

Adults and larvae attack in confinement recently dead, and living, 
mice. Brief discussion. 


Harrington, Charles, The relation of insects to human diseases. 
Bedbugs. A manual of practical hygiene for students, physicians, and 
medical officers. Edit. 3, revised, Philadelphia and New York, pp. 640 
— 641. 

Dewevre’s (1892) case cited. Nuttall’s (1899) experiments 

negative. Mühling (1899) agrees that no danger of infection is to 
apprehended from the bites alone. 
Simpson, W. J., A treatise on plague, dealing with the historical, 
epidemiological, clinical, therapeutic, and preventive aspects of the 
disease. Cambridge, p. 222. 

Gives the case of Calmette and Salimbeni (1899). 


Walsh, James J. (Anon.), Disease and dirt and the tramp. The 
Independent, New York, LVIII, pp. 680 — 681. 

Lengthy editorial on probable transmission of cerebro-spinal 

meningitis by insect blood parasites. Reference to the transmission 
of relapsing fever by the bedbug. 
a) Girault, Alecandrè Arsène, The bedbug, Cimex lectu- 
larius Linnaeus. Part. II. Critical remarks on its literature, with 
a history and bibliography of pathogenic relations. Psyche, Boston, 
XIII, pp. 42-58. Idem, p. 107. 

Synonomy corrected; disproportion between the literature in bulk 
and the facts actually known of its life-history; complete bibliography 
of the literature on its relation to the spread of diseases; literature 
referred to in parts I and II. Vide Girault (1905). 


196 


1906. 


1906. 


1510. 


1566. 


1610. 


1661. 


1668. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


b) Idem, The present status of the bedbug in the transmission of 
human diseases. Journal American Medical Association, Chicago, 
XLVII, pp. 85—87. 

An account of what is known to date. i 
Editors, Bedbugs and disease possibilities. Journal American Me- 
dical Association, Chicago, XLVI, pp. 804—805. 

Editorial. Very little known of its life-history and habits; its 
relation to smallpox epidemics and other diseases. Review of Girault 
(1905) and Girault and Strauss (1905). 

Vide Kellogg (1905). 


oO) Ihrer apemtic. 


Dioscorides, Pedaci, Anazarbei De cimicibus lectulariis. De 
medicinali materia libri quinque. De viruletis animalibus, et venenis 
cane rabioso, et eorum notis, ac remediis libri quattuor Joanne Ruellio 
Suessionensi interprete. Libri secundus, p. 33. 

An old materia medica; various uses and properties ascribed to 

bedbugs as a medicine, especially for fevers. 
Idem, De las chinches qui se crian en las camas. Acerca de la 
materea medicinal, y de las venenosmoetiferos, traduzido de lengua 
griega, en la vulgar castilian, y illustrado con claras y substan- 
tiales annotationes, y con los figuras de innumeras plantas exqui- 
sitas y raras, par el Doctor Andres de Laguna, medico de Julio. II. 
Pont. Maxi. Salamanca, p. 143, text-fig. 

Spanish translation of Dioscorides. 

Idem, Wandtlauss. Cimices. Pedacii Dioscoridis Anazarbæi, von 
allerly wolriechenden kräuten gewürtzen, kostlichen oelen und salben, 
baumen, hartzen, gumi, getrayt, kochkräuten, scharpffschmeckenden 
kräuten und andern so allein zur artzney gehörig, krautwein, metalln, 
steinen, allerly erden, allem und jedem gifft viel und mancherley thieren, 
und derselbigen heylsamen und nutzbaren stuck. Joannes Danzius 
und Petrus Uffenbach, Braunsweig, pp. 450—45I. 

German translation of Dioscorides. ”*****, sindt gut wider das 
quarton Fiber. ********, wider der Schlangen bissz ****. In wein cder 
essig getruncken vertrieben sie die Sugegel.“ 
Lovell, Robert, Wall-louse, Cimex. Sive panzoologicomineralogia. 
Or a compleat history of animals and minerals, containing the summe 
of all authors, both ancient and modern, efc., etc. Oxford, pp. 9 (intro- 
duction), 290—291 (entomologica), 115 et al (pammineralogicon). 
Various curious uses to which bedbugs were put in the practice of 
medicine. | 
Charleton, Gualterus, Cimex. Onomasticon zoicon, plerorumque 
animalium differentias et nomina propria pluribus linguis exponens. 
Cui accedunt mantissa anatomica; et quaedam de varlis fossilium 
generibus. Londoni, MDCLXVIII, pp. 39, 49. 

Listed, but specific name not given; derivation of Cimex. 


1739. 


1874. 


1764. 


1705: 


ISOS. 


1816. 


1820, 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaevs. 197 


K’eogh, John, A Bug, Zoologia medicinalis hibernica: or a treatise 
of birds, beasts, fishes, reptiles, or insects, which are commonly known 
or propagated in this kingdom: giving an account e/c., etc. Dublin, 
pp. 10—11. 

Various uses to which bedbugs were put as a medicine. For 

example: ”Four being taken three mornings in wine, cure the collic., 
as Gesner affirms.“ p. Io. 
Dunglison, Robley, Cimex. A dictionary of medical science: 
containing a concise explanation of the various subjects and terms of 
anatomy, physiology, pathology, hygiene, therapeutics, efc. etc. Phila- 
delphia, new, revised edit., pp. 7, 217. 

Six or seven bugs given internally are said to have prevented 
the ague; also esteemed as an emmenagogue. 


III. Zoological; miscellaneous general accounts. 


De Bomare, Valmont, La punaise de lit, Cimex domesticus. 
Dictionnaire raisonné universal d’histoire naturelle; contenant l’histoire 
des animaux, des végétaux et des minéraux, et celle efc., efc. Paris, 
tome quatrième, pp. 519—522. 
An old, but important, account. 
Kalm, Peter (Pehr), Travels into north america; containing its 
natural history, and a circumstantial account of its plantations and 
agriculture in general, with the civil, ecclesiastical and commercial state 
of the country. The manners of the inhabitants and several curious 
and important remarks on various subjects. London, MDCCLXXI, 
II, pp. 11—13. Translated into English by John Reinhold Forster. 
Reported as being plentiful, but there were none with the Indians. 
Interesting remarks on its probable origin and on remedies. 
Harris, Thaddeus Mason, The natural history of the bible: or 
a description of all the beasts, birds, fishes, insects, efc., etc. Boston, 
MDCCXCIII, pp. 106, 181—182. A dictionary of the natural history of 
the bible, London, 1833. | 
Makes no mention of any insect that may be inferred to be the 
bedbug; the places cited are on the flea and the louse. 
de Buffon, George Louis Leclerc, System of natural history: 
including the history of the elements, the earth, the efc., etc. Man- 
chester, England, Il, pp. 201—202, 204. 
General account. Beds in France and Italy swarm with them; 
often eaten by spiders. 
Blumenbach, Joh. Fried., Cimex, Wanze. Handbuch der Natur- 
geschichte. Wien, 9. Ausgabe, 1. Abteilung, pp. 293—294. Translation, 
from the roth German edit., London, 1825, (R. T. Gore), pp. 199—200- 
Brief notes, with remedies. 
M. H., Punaise, Dictionnaire de science médicale, Paris, XLVI, pp. 
164—165. 
Brief account. 


198. 


1828. 


21832) 


1836. 


* 1840. 


1842. 


1854. 


1854. 


1855. 


?1858. 


1858. 


1860. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 


Guérin, Punaise. La punaise des lits, Cimex lectularius. Dictionnaire 
classique d’histoire naturelle, Paris, tome quatorzième, p. 370. 

Brief historical and biological note. 

Griffith, Edward, The animal kingdom arranged in conformity 
with its organization by the Baron Cuvier, London, Insects, pl. 140. 

From various authors. 

Edwards, Milne and Achille Comte, Cahiers d’histoire naturelle, 
Paris, cinquième cahier, p. 52, pl. IV, fig. 13. 

Brief notes, with poor figure of adult. 

Blanchard, Emile, Histoire naturelle des insectes, Paris, p. 110. 

From Reuter.(1888). Cimex Vectulamus Emn 
Patterson, Robert, The natural history of the insects mentioned 
in Shakespeare’s plays, London, p. 59. 

The word bug as used by Shakespeare equals bugbear, and 
did not designate lectularius. Cf. Landois (1868), p. 207, West- 
wood (1840) and Butler (1893). 

Emmons, Ebenezer, Natural history of New York, Albany. Agri- 
culture, V, pp. 169-170. Separate, Rep. on the insects of the state 
of New York, New York, 1855. 

General account of history and habits; oviposition. Recommends 
fumigation with sulphur. 

Jaeser band H. € Preston, The Bed-bus (Crime Mec 
larius.) The life of north american insects; illustrated by numerous, 
colored engravings and narratives. Providence, pp. 92, 93—94, 112 —I14. 

Brief popular account. States that Goeze (1778) kept bedbugs 
alive for six years without food. The latter reference is indefinite. 
Küchenmeister, Friedrich, Acanthia lectularia = die gewöhn- 
liche Bettwanze. Die in und an dem Körper des lebenden Menschen 
vorkommenden Parasiten. Ein Lehr- und Handbuch der Diagnose und 
Behandlung der thierischen und pflanzlichen Parasiten des Menschen. 
Leipzig, 1. Abteilung, pp. 448-450. Translation from 224 German. 
edit., London, Sydenham Society, 1857 (Lankester), II, p. 85—86. 

Short account; comparative characters of the egg quoted from 
Leuckart (——); time of appearance in different countries: diagnosis 
and treatment. 

b) Anonymous, Tabular view of the orders and leading families of 
insects. Printed for the Society for Promoting Christian Knowledge, 
London, tables, Heteroptera. (undated), 

Rather good figure of the adult. 
Milner, Ernestus, De animalibus animalium parasitis novoque eorum 
genere isopodorum ordini adscribendo. Bonnae, MDCCCLVI II, p. 15. 

Mentioned as Acanthia lectularia. 

Leunis, Johannes, Synopsis der Naturgeschichte des Thierreichs, 
Hannover, zweite, gänzlich umgearbeitete *** Auflage, pp. 658-659, 
fig. 376. Synopsis der drei Naturreiche. Leipzig. 

Condensed account, with poor figure; remedies. ”*** (Fleder- 


mäuse und Schwalben fand ich mehreremal unter den Flügeln mit 
\Manzenflast’bedeckt) amin 


1863. 


1868. 


1868. 


Toy, 


1875. 


1870. 


1876. 


1877. 


1879. 


1879. 


1879. 


1580. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 199 


Giebel, Christoph Gottfried Andreas, Die Bettwanze. Die 
Naturgeschicte des Thierreichs, Leipzig, IV, pp. 335-336, fig. 409. 
Die drei Reiche der Natur, Leipzig, 1. Abteilung. 

Good general account, with poor figure. 

Blanchard, Emile, Metamorphoses, moeurs, et instincts des insectes 
(Insectes, myriapodes, arachnides, crustacés), Paris, p. 616. The trans- 
formations (or metamorphoses) of insects, edit. 3. London, Paris and 
New York (Duncan), pp. 373-374 (undated). 

Brief notes on habits; climbing habits. 

Buckland, Frank, Curiosities of natural history, London III, II new 
series, edit. 2, pp. 117—118. 

Vide Butler (1893). 

Bocquillon, H., Manuel d’histoire naturelle médicale, Paris, I, pp. 178 
—179, fig. 67. 

Brief account, with figure of adult. 

Van Beneden, Pierre Joseph, Les commensaux et les parasites 
dans le regne animal, pp. 115, 232, fig. 16. Bibliothèque scientifique 
internationale, Paris, IX. 

Brief account, with figure of adult. 

Idem, Animal parasites and messmates, London, edit. 2, pp. 123-124, 
267—268, fig. 16.. Idem, Leipzig. New York edit, 1889. Various 
editions. 

About the same as Van Beneden (1876). 

Wood, J. G., Insects at home, being a popular account of british 
insects, their structure, habits, and transformations. London, pp. 567 
— 574, cut LXVII, figs. 1 a—d, 3. 

Lengthy and rather exaggerated account; four broods, fifty eggs 
to each brood; egg instar is three weeks; climbing habits. Remedies 
and enemies. Figures adult with details, and enemy. 

Baker, James, Turkey. “New York, ppi 117, 207, 372: 

Mentions as being very numerous in the houses of Turkey. 

a) Cobbold, Thomas Spencer, Parasites of man. Midland natu- 
ralist, London and Birmingham, II, p. 116. 

Listed as Acanthia lectularia. A ”free parasite“. 

b) Ide m, Parasites; a treatise on the. entozoa of man and animals 
including some account of the ectozoa, London, p. 273. 

Mere mention. 

Küchenmeister, Gottlieb Friedrich Heinrich and F. A. 
Zürn, Cimex lectularius (Lin.), Bettwanze. Die Parasiten des 
Menschen, Leipzig, 2. Auflage, 1. Teil, pp. 553—555, tafel XV, Fig 2. 
(Undated.) 

General description and account; distribution and habits; prophy- 
lactic. Figure from photograph. Date from Huber (1899). 

Mégnin, P., La punaise des lits (Cimex lectularia L., Acanthia lectu- 
laria Fabr.). Les parasites et les maladies parasitaires, Paris, pp. 54 
— 56, fig 20. 

General account with remedies; poor figure. States that Audouin 

(---) kept one alive ”dans une boîte pendant deux ans.“ 


200 


1882. 


1885. 


1886. 


1889. 


1889. 


1890. 


1892. 


1894. 


1898. 


7900. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnaeus. 
De Lanessan, J.L., La punaise des lits (Acanthia lectularia). Manue 
d’histoire naturelle médicale, Paris, troisieme partie, zoologie, pp. 530 
—533, figs. 368—370. 
. Description and habits; perhaps attacks other insects; allied species 
Figure of adult, ventral aspect of head, and trophi. 
Philippon, G, Cours de zoologie l’homme et les animaux, Paris, 
P. 381, 119% 229, 
Brief notes with figure of adult. 
Railliet, A., La punaise des lits (Cimex lectularius L.). Elements 
de zoologie médicale et agricole, Paris, pp. 577, 578—579, fig. 415, A, B. 
General account and means against, with figure. Quotes Gos- 
send (1883). 


Laboulbène, A., Punaise. Dictionnaire encyclopédique des sciences 
médicales (Deschambre et Lereboullet), Paris, tome vingt-septième, 
deuxième série, pp. 844-845. 

General account of life history and habits. Have hosts other 
than man. 


Roule, Louis et A. Suis, Cours de zoologie medicale destinée 
aux étudiants en médicine et en pharmacie, rédigé d’après les lecons 
de M. Louis Roule, ****** par M. A. Suis. Toulouse and Paris, 
PP. 399-400, figs. 289 —290. 

Brief notes, with the figures of Moquin-Tandon (1860) in outline. 
Blanchard, Raphäel, Traité de zoologie medicale, Paris, Il, pp. 
473-476, figs. 708—710. 

Description and general account, with fair figures; brief biblio- 
graphy. 

Anon., An entomological joke. Journal Trinidad field naturalist’s club, 
I (1892 — 1894), pp. 24—25. Ent. News, Philadelphia, 1891, II, pp. 207—208. 

Humorous only. 

Anacker (of Lüneburg), Wanzen. Encyklopädie der gesammten Thier- 
heilkunde und Thierzucht mit Inbegriff aller einschlägigen Disciplinen 
und der speciellen Etymologie. Handwörterbuch für praktische Thier- 
ärzte, ec. Herausgegeben von Alois Koch, Wien und Leipzig, XI, 
P. 245- 

Brief. „Mehr als die Thiere werden die Menschen von Wanzen 
belästigt, indess nach Mittheilungen von Tuchey (**) sitzen sie im 
Innern Afrikas oft haufenweise in den Haaren des Schwanzes und der 
Mähne der Pferde.“ 


Mingazzini, Pio, C. lectularia Merr. Trattado di zoologia 
medica. Roma, pp. 277-278, fig. 110. 

Brief account, with absurd figure, and accounts of the allied species. 
Brehm, Alfred Edmund, Tierleben. Leipzig und Wien, dritte 
gänzlich neuarbeitete Auflage, herausgegeben von Prof. Dr. Pechuel- 
Loesche, neunter Band, die Insekten, efc., neubearbeitet von Prof. 
Dr. E. L. Taschenberg, pp. 653—654, fig. 3. — Thierleben, Leipzig, 
1877, I, pp. 608—600, fig. Verlag des Bibliographischen Instituts. 

Good general account, with fair figure of adult. ; 


1901. 


1901. 


1901. 


1902. 


7902. 


? 1903. 


1904. 


1904. 


1904. 


1905. 


Girault, Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Linnacus. 201 


Hyde, Douglas, A literary history of Ireland from earliest times 
to present day. London, p. 223. 

Quotation from one Dicuil, describing Iceland. ” ’**** that the sun 
scarcely set there in summer, but always leaves, even at midnight, 
light enough to do ones ordinary business —“ vel pediculos de 
Salsa, BloSttiralners, eo 
Sharp, David, Insects. Cambridge natural history, London and 
New York, VI, part 2, pp. 558, 559—560. 

Brief notes; enemies. 

Schmeil, Otto, Introduction to zoology. (Text-book of zoology, 
treated from a biological standpoint.) Translation from German by 
Rudolf Rosenstock, London, p. 385. 

Brief general account. 

Cresswell, Richard, Aristotle’s history of animals, translation, 
London, book V, p. 134. 

”Bugs proceed from the moisture which collects on the bodies 
of animals:“. 

Sutherland, Harvey, The book of bugs, New York, pp. 88—g9, 
NES MOMIE 

Humerous and popular account compiled from authorities; remedies. 
Anonymous (Packard, Alpheus Spring), Bedbug. Encyclo- 
pedia americana. A general dictionary efc. (Beach), New York and 
Chicago, II (undated, no pagination). 

Brief account. 

Foster, Frank Pierce, Acanthia. Appleton’s medical dictionary, 
an illustrated dictionary of medicine and allied subjects, in which are 
given the derivation, efc. New York and London, p. 10. 

Lectularius and ciliatus listed. 

Weysse, Arthur Wisswald, A synoptic text-book of zoology for 
colleges and schools, New York, p. 210, fig. 210. 

Brief notes, with figure from Leunis (1860). 

Wood, J. G., Animate creation; popular edition of ”Our living world“. 
A natural history. Revised and adapted to American zoology by 
Jlosemin Is) Islolclerw “INew Modk nec) 

Brief account. SES Li 
Kellogg, Vernon Lyman, American insects, New York, pp. 195, 
203, 205—-206, 616, 634, fig. 285. 

General account, with a few remarks on the relation of bedbugs 
to the transmission of diseases. 


Bemerkungen zu dem Linné’schen Gattungs- 


namen ,,Tettigonia“. 


Von 
H. Karny. 


ekanntlich wurden schon bald nach Linné seine 5 Unter- 

genera des ,, Gryllus zu eigenen Gattungen erhoben, hatten 

aber dabei durch Fabricius eine ganz willkürliche und 
unberechtigte Namensänderung zu erleiden. Erst viel später machte 
sich die Bestrebung geltend, die alten Linn &’schen Namen wieder 
einzuführen. So ist Dulla schon längere Zeit für ein Pneumoriden- 
Genus in Gebrauch und als seine Type gilt Gryllus (Bulla) z:- 
color L. Der Molluskenname Aula muß selbstverständlich als 
präokkupiert aufgegeben werden. 

Ebenso wurde auch Icrda IL. und Achera Etes 
Fab., resp. Gryllus auct. (L. part.) wieder eingeführt. Zruxals und 
Grylius müssen dabei als Synonyma der Linné’schen Namen an- 
gesehen und somit außer Gebrauch gesetzt werden. Für jene 
amerikanischen Arten, welche in neuerer Zeit wiederholt als Z7u- 
xalıs bezeichnet wurden, hat der Name /efaleptea Br. 1893 zu 
gelten. — Weniger Anerkennung konnte sich bisher Locusta L. 
verschaffen, doch muß auch dieser Name wieder eingeführt werden; 
als seine Type hat nicht Gryllus (Locusta) mzgratortus L., wie 
Kirby!) will, sondern Gryllus (Locusta) aegyptius L. (= Gryllus 
tartaricus Cyr.) zu gelten, wie auch Krauß betont. ?) 


1) Kirby, On the employment of the names proposed for genera of orthoptera 
previous to 1840. Scient. Proceed. Roy. Dubl. Soc. 1890. ~ 

2) Krauss, Dr. H., Die Namen der ältesten Dermapteren- (Orthopteren-) Gat- 
tungen und ihre Verwendung für Familien- und Unterfamilien-Benennungen auf Grund 
der jetzigen Nomenklaturregeln. Zool. Anzeiger. 1902. p. 676. 


Karny, Bemerkungen zu dem Linné’schen Gattungsnamen „Tettigonia“. 203 


Die größten Schwierigkeiten stellen sich jedoch der Benützung 
des Namens Zeztigonia L. entgegen. Gegenwärtig wird nämlich 
Tettigonia bekanntlich für ein Cicadengenus gebraucht, doch wurde 
in neuerer Zeit schon wiederholt darauf hingewiesen, daß dies nicht 
gestattet ist. In diesem Sinne wurde der Name nämlich zuerst 
von Geoffroy 1762 angewandt, während Linn& ihn schon 1758 
an ein Heuschreckensubgenus vergeben hatte. Fabricius ge- 
brauchte denselben Namen später ebenfalls für ein Cicadengenus, 
jedoch wieder in anderem Sinne als Geoffroy. 

Da nun der Geoffroy’sche Name als präokkupiert nicht ver- 
wendet werden darf, muß das Cicadengenus anders benannt werden. 
Als Synonyma liegen Czcada und Amblycephalus vor. Da Cicada 
jedoch für ein anderes Genus der Gruppe gebraucht wird, so käme 
nur noch Amblycephalus in Betracht. Dieser Name wurde von 
Curtis 1832 angewendet, war aber schon 1827 von Kuhl an ein 
Schlangengenus vergeben. Es mußte daher ein neuer Name für 
dieses Genus aufgestellt werden und dies geschah auch im Jahre 
1904 durch Jacobi, der für Zeilıgonia Geoffr. Tettagoniella ein- 
führte. 

Viel größere Schwierigkeiten stellen sich der Wiedereinführung 
des Linné’schen Namens entgegen. Das natürlichste wäre es wohl, 
jene Einne sche Art als Type den Gattung "zu betrachten, die 
gegenwärtig noch von den meisten Autoren als Locusta Fab. be- 
zeichnet wird, da sich ja Locusta Fab. mit Zeitigomia L. vollständig 
deckt. Dies tat aber meines Wissens keiner der modernen Autoren, 
vielmehr bemüht man sich auf alle mögliche Weise die Type der 
Linné’schen Gattung herauszufinden, aber meiner Ansicht nach ohne 
Erfolg. 

Tettigonia L. taucht zum erstenmal 1874 wieder auf, wo es 
Stal in seiner Recensio orthopterorum als Synonym von Zocusta 
Fab. bezeichnet und wvzdzssema als einzige Art der Gattung an- 
führt, die er allerdings noch Zocusta nennt (Rec. Orth. IL. 1874 
pg. 114). 

Der Vorgang Stals wurde aber von den späteren Autoren 
nicht beachtet. 1890 nimmt Kirby (l. c.) den Namen 7Zettigonzia 
wieder auf, bezeichnet damit jedoch nicht vzrzdisszma, sondern verru- 
civora. Er argumentiert folgendermaßen: Zuletzt wandte Schrank 
1781 den Namen Zezfigonta an und nahm von den alten Linné- 
schen Arten nur noch wzrzdiıssima und verrucivora in diese Gruppe 
aus, folelich "hat ete dieser ‘beiden Arten als Type «zu selten: 


204 Karny, Bemerkungen zu dem Linne’schen Gattungsnamen „Tettigonia“. 


„But the earliest admissible genus“, sagt Kirby weiter, proposed 
for either species is Zhasgomera!) of Stephens, which leaves G. 
verrucivorus as the type of Zefligomia.“ Diese Behauptung ist ein-. 
fach unrichtig. Denn für verracivoras stellte Serville 1831 sein Genus 
Decticus auf, während /%asgonura Steph. aus dem Jahre 1835 
stammt; und nicht genug damit, Stephens führt selbst verruczvorus 
unter dem Namen Decticus Serv. an, hat also diese Art auch nicht 
in der Linné’schen Gattung belassen. Allerdings scheint es mir 
noch durchaus nicht erwiesen, daß wir verrucworus oder vırıdıssimus 
als Type betrachten müssen, bloß deshalb, weil Schrank die 
übrigen Linné’schen Arten nicht anführt. An eine Aufteilung der 
Linné’schen Gattung ist bei Schrank noch gar nicht zu denken 
und ich glaube, es bedarf weiter keiner Erörterung, daß Schrank 
in seiner „Enumeratio insectorum Austriae‘ nicht brasilianische oder 
indische aufzahlt. Es scheint mir daher selbstverständlich, daß 
Schrank noch alle Linné’schen Arten in. der alten Gattung be- 
lassen hat und dafs daher jede derselben den Anspruch machen 
kann, Type der Gattung zu sein. Und wir müssen jene Art als 
Type ansehen, die zuletzt von der Linné’schen Gattung getrennt 
wurde. 

Karsch schließt sich in der Nomenclatur stets an Kirby an 
und dürfte mit ihm wohl auch in diesem Punkte .übereinstimmen. 
Auch James Rehn spricht in seinen Abhandlungen oft von den 
„Lettigonioidea‘“, doch ist mir eine Zeifıgomia bei ihm nirgends 
untergekommen; ich weiß daher nicht, welche Art er als Type der 
Gattung ansieht. 

Einen anderen Standpunkt als Kirby hat 1902 Krauß (|. c.) 
vertreten. Er betrachtet acwmınala als Type, da diese Art erst 
1874 von Stal in eine besondere Gattung (Oxyprora) gestellt wurde, 
nachdem bereits alle anderen Arten Gattungsnamen erhalten hatten. 
Dagegen möchte ich folgendes einwenden: Es ist richtig, daß acu- 
minata Fab. und acuminata L., wie wir die beiden Arten heute (seit 
Stal) definieren, voneinander nicht nur specifisch, sondern auch 
generisch verschieden sind und daß wir demnach annehmen müssen, 
daß Fabricius die Linné’sche Art verkannte, da er bei seiner 
Art acuminatus L. als Synonym anführt. Aber eben aus diesem 
letzten Grunde müssen wir in der Nomenclaturfrage das weitere 
Schicksal der acuminata Fabr. betrachten, wenn wir über acumınata 


!) Jedenfalls Druckfehler ; soll Phasgonura heißen. Karny. 


Karny, Bemerkungen zu dem Linné’schen Gattungsnamen „Tettigonia“. 205 


L. die Entscheidung treffen wollen. Übrigens stehen sich die beiden 
Arten auch so nahe, daß acuminata L. bestimmt das Schicksal der 
acuminata Fab. geteilt hätte (bis 1874), wenn sie noch bekannt ge- 
wesen wäre. Alle Autoren waren ja doch der Meinung, die beiden 
Arten seien identisch Locusta acuminata wurde von dieser 
Gattung zuerst 1815 durch Thunberg getrennt und in sein Genus 
Conocephalus gestellt. In demselben verblieb sie bis heute. Nur 
hat eben Stal 1874 die acuminata L. von acuminata Fab. getrennt 
und für erstere ein eigenes Genus errichtet. Doch muft man meiner 
Ansicht nach 1815, nicht 1874 als das Jahr der generischen Trennung 
von Locusta (= Tettigonia) ansetzen. 

Aus den bisher Gesagtem ergibt sich, daß wir weder verrucivora, 
noch acuminata als die Type der 7Zeihigon:a betrachten dürfen; viel- 
mehr müssen wir unter den übrigen Arten, die Linné 1758 in 
dieses Subgenus stellte, Umschau halten und zwar am besten und 
genauesten, indem wir das spätere Schicksal aller dieser Arten ver- 
folgen. 

inne führe im. der 10, Auteabe seines‘ ‚Systems Naturaes 
I. 1758 folgende Gryllus-Arten der Gruppe Teitıgonia an; pg. 429. 
23. citrifolius, 24. laurifolius, 25. myrtifolius, 26. elongatus, 27. la- 
mellatus, 28. ocellatus, 29. acuminatus, pg. 430. 30. triops, 31. ru- 
gosus, 32. coronatus, 33. aquilinus, 34. melanopterus, 35. fastigiatus, 
36. coriaceus 37. viridissimus; pg. 431. 38. verrucivorus, 39. Pupus. 

Die erste Namensänderung hatten diese Arten durch Fa- 
bricius zu erleiden, der für 7e/fzgonia L. Locusta einführte. Aller- 
dings finden wir bei ihm den Gryllus lamellatus, aquilinus und 
fastigiatus nicht mehr, doch kann von einer Aufteilung der Linné- 
schen Gattung hier noch keineswegs die Rede sein, vielmehr 
müssen wir Locusta Fab. als Synonym von Zeztigonia L. betrachten 
und stets nur jene Arten als von 7effigonia abgetrennt 
ansehen, die von Locusta Mab. ausgeschieden wurden 
Das spätere Schicksal der 17 Linné’schen Arten war folgendes: 

Citrifolius wurde von Locusta (= Tettigonia!) schon 1815 durch 
Thunberg (,,Hemipterorum maxillosorum genera illustrata‘ in Mém. 
acad. Petersb.) getrennt, der ihn in sein Genus Phyllophora stellte. 
1831 nahm ihn Serville in seine Gattung Stezrodon auf, 1874 
kam er durch Stal zu Poszdıppus. 

Laurifolius verblieb bei Locusta bis 1831, wo er durch Ser- 
ville in sein Genus /%y/oftera gestellt wurde. Später kam er in 
Scudder’s Gattung Microcentrum 1862. 


206 Karny, Bemerkungen zu dem Linne’schen Gattungsnamen „Tettigonia“. 


Myrtifolius nahm Serville 1831 ebenfalls ins Genus Phylloptera 
auf. Gegenwärtig gehört er zu Scudderia Stal-1873. 

Elongatus wurde schon 1815 aus der Gattung Zocusta (= Tetti- 
gonta) ausgeschieden und zwar zu Conocephalus Thunb. gestellt. 
1839 errichtete Burmeister für diese Art die Gattung Mecopoda, 
in der sie bis heute verblieb. 

Lamellatus führt Fabricius in seiner Gattung Locusta nicht 
an. Daher ignorierten auch alle folgenden Autoren diese Art, bis 
Stal sie 1874 zu Mecopoda Burm. 1839 stellte. 1891 errichtete 
Karsch für /amellatus seine Gattung Anoedopoda. 

Ocellatus verblieb bis heute bei /Yerockroza Serv. 1831. 

Acuminatus wurde von Fabricius mit einer anderen ver- 
wandten Art verwechselt. Locusta acuminata Fab. wurde 1815 von 
Thunberg zu Conocephalus gestellt und verblieb bei dieser 
Gattung. 1874 führte Stal zum ersten Male die Trennung der 
beiden konfundierten Arten durch, indem er acuminatus Fab. bei 
Conocephalus belief, für acuminatus L. jedoch seine Gattung Oxy- 
prora errichtete. Jedenfalls haben wir aber 1815 als das Jahr der 
Abtrennung von Locusta (= Zettigonia) zu betrachten. 

Triops kam 1815 zu Conocephélus und verblieb dabei bis 
heute, (— assis Seu). 

Rugosus finden wir bei Fabricius unter dem Namen Zocusta 
femorata (Nr. 15) wieder, Thunberg stellte ihn 1815 zu Cono- 
cephalus, Serville führte ihn 1831 als Acanthodıs femorata, 1839 
als Acanthodıs rugosa an, Burmeister errichtete für ihn 1839 sein 
Genus Pseudophyllus, Stal 1874 seine Gattung ‚Sazrophylha. 

Coronatus gehört seit 1831 zu Acanthodıs Serv. 

Aquilinus stellte Serville 1831 ebenfalls zu Acanthodıs, 1873 
nahm ihn Stal in seine Gattung Drısılıs auf. 

Melanopterus wird zwar von Fabricius noch angeführt. 
(Zocusta melanoptera Nr. 26.), blieb aber dann verschollen bis ihn 
Stal 1874 in seine 1855 errichtete Gattung Clonza stellte. 

Fastigiatus führte eine noch dunklere Existenz. Seit Linné 
wird er nirgends mehr angeführt ;, erst Stal verwies ihn 1874 ins 
"Genus: Grylacrıs Serv. 1831. Seither. ‚blieb "er Vendoultia ties 
schwunden: Brunn er führte ihn in seiner Monographie der Stenopel- 
matiden und Gryllacriden nicht an. 

Coriaceus stellte Serville 1839 in das 1831 von ihm errichtete 
Genus Platyphyllum; jetzt gehört er zu Moristus Stal 1874. 

Viridissimus war die einzige Art außer verrucivorus, die 


Karny, Bemerkungen zu dem Linne’schen Gattungsnamen ,Tettigonia". 207 


noch 1781 als Zeitigonia angeführt wird und kam dann zu Zocusta 
Fab. 1815 trennte sie Thunberg jedoch von dieser Gattung und 
stellte sie zu Conocephalus. Diese Trennung wurde jedoch 
von keinem einzigen Autor anerkannt. Schon 1321 führt 
Zetterstedt diese Art wieder als Locusta viridissima an, unter 
demselben Namen finden wir sie bei Charpentier (1825), bei 
Phrlippi.i(1830), ber Serville (1831, 1839), bei Burmeister 
und anderen wieder. Ich muß hier ausdrücklich bemerken, daß die 
Mehrzahl dieser Autoren die Gattung Conocephalus annahmen, je- 
doch richtig erkannten, daß verrdissimus nicht in dieses Genus ge- 
höre und diese Art daher wieder zu Locusfa stellten, während 
sie die übrisen Arten bei .Cowocephalus beließen. Be 
Locusta (= Tettigonia) blieb virıdissimus denn auch bei (fast) allen 
späteren Autoren bis heute. Allerdings führt Stephens 1835 diese - 
Art unter dem Gattungsnamen Phasgonura an. Aber hier kann von 
einer weiteren Aufteilung der Linné’schen Gattung nicht mehr die 
Rede sein, wei beweitsrallfe damals bekannten Kinne- 
schen „Arten eigene Gattunssnameu erhalten hatten. 
Auch verrucivorus, den Kirby 1890 als Type der Gattung 7e/4- 
gona ausgibt, hieß schon seit 1831 Decticus und Stephens führt 
ihn ausdrücklich selbst unter diesem Namen an. Mithin hätten 
wir Phasgonura Steph. als Synonym der 7eftigonia L. 
anzusehen. Daf diese Auffassung richtig ist, wird uns noch 
klarer, wenn wir uns fragen, welchen Namen Stephens sonst dieser 
Art hätte geben sollen, wenn er nicht einen neuen in die Literatur 
eingeführt hätte. Zocusia, das im Sinne Fabricius ganz allgemein 
für diese Art gebraucht wurde, verwendete Stephens ganz richtig 
im Sinne Linnés, während er unter 7e//goma 7 Cicaden-Arten 
(darunter sfumarza, dagegen nicht viridis, die er zu Yassus stellt) 
zusammenfaßte. Gryllus war bei Linné ein Sammelname und 
wurde daher von Stephens ganz richtig außer acht gelassen, 
während ihn die übrigen Autoren zum Teil für Achefa L., zum Teil 
für Locusta L. gebrauchten und Cozocephalus endlich konnte nicht 
für zırıdıssima angewendet werden, weil sie einfach nicht in diese 
Gattung gehörte, sondern von Thunberg nur irrtümlich dazu ge- 
stellt worden war. Andere Synonyma lagen jedoch nicht vor und 
Stephens mußte daher einen neuen Namen schaften, den 
wir jedoch als Synonym von Zeftigonia betrachten müssen. Alle 
übrigen Autoren beließen daher die Art bei Zocusla, da sie diesen 
Namen nicht wie Stephens anderweitig vergeben hatten. Auch 
Zool. Annalen II, 14 


208 Karny, Bemerkungen. zu dem Linné’schen Gattungsnamen „Tettigonia“. 


Stal führt die Art, und zwar nur«sie,’ 1874 als Pose baleen 
“und setzt dazu ausdrücklich Zeifzgonia L. als Synonym. Erst 1890 
führt sie Kirby wieder als Phasgonura an, während er als Zeitı- 
gonia den Gryllus verrucivorus Linnés bezeichnet, mit der Be- 
gründung Phasgonura Steph. 1835 sei älter als Deckcus Serv. 
1831!! 

Jedenfalls findet sich zuerst 1890 der Name Phasgonura neben 
Tettigonta und wir haben daher erst 1890 als das Jahr der Trennung 
der veridissima von Tettigonia anzusehen (da Phasgonura Steph. 
MANDI 

Verrucivorus wurde 1831 von Serville in sein Genus Decficus 
aufgenommen und verblieb dabei bis heute; nur Kirby allein nennt 
ihn Ze¢tigonia. 

Pupus stellt Serville 1831 zu Lradyporus, seit 1833 heißt 
er //etrodes. 

Aus dem bisher Gesagten ergibt sich wohl mit logischer Not- 
wendigkeit, daß vzrzdissema als Type der Linné’schen Gattung an- 
zusehen ist, da sie erst 1890 von derselben getrennt wurde, als 
bereits alle anderen Arten Linnés eigene Gattungsnamen, die 
nicht mit Zeitigonia L. synonym waren (wie Phasgonura Steph.), 
erhalten hatten. Diese meine Ansicht wird noch dadurch bestärkt, 
daß bis zum heutigen Tage vzrzdıssima allgemein als Type von Zo- 
custa Fab. gilt, die ja doch mit 7e/sgonia L. synonym ist. Die 
gegenteiligen Ansichten Kirbys und Krauss’ habe ich bereits ein- 
gangs widerlegt. Wir haben somit Locusta Fab. auct. = 
Phasgonura Steph. nunmehr Zetttgonia L. zu benennen. 
Demgemäß haben die Gruppennamen Tettigonioidea 
resp. Dettiieonudae zu lauten. 

Im Gebrauch der übrigen Linné’schen Namen stimme ich, 
wie bereits eingangs angedeutet, mit Krauß (1. c.) überein. 


Über die beiden Titel von H. Löw’s 
„Beschreibungen europäischer Dipteren“. 


Von 
Dr. med. P. Speiser, Zoppot. 


| er bekannte Dipterolog C. R. von der Osten-Sacken 

äußert in seinem Werke „Record on my Life-work in Ento- 
| | mology“ (Cambridge, Mass., 1903) die Ansicht, daß H. Löw 
außer den drei publizierten Bänden „Beschreibungen europäischer 
Dipteren‘ noch einen vierten herauszugeben beabsichtigt hätte, der 
eine allgemeine Einleitung und den ausgeführten Entwurf eines Dipteren- 
systems hätte bringen sollen. Er beruft sich dabei (p. 133) auf 
eine briefliche Äußerung Löws, wonach ‚ein vierter Band fast 
vollendet daliegen‘ sollte, und die einleitenden Worte in dem ersten 
Bande der „Beschreibungen“. Dieser nicht publizierte Band hätte, 
so meint Osten-Sacken, vor den 1869er, mit „Erster Band“ be- 
zeichneten, gestellt werden müssen. 

Für diese seine Ansicht will Osten-Sacken nun eine Stütze 
finden in der Tatsache, daß der „Erste Band“ der ‚Beschreibungen 
etc. zwei Titelblätter aufweist, deren erstes ihn als „zweiten 
Supplementband“ bezeichnet. Der Passus im „Record“ lautet: ,, The 
first of the volumes of the „Beschreibungen‘ has two titlepages. 
On the first we read: „Systematische Beschreibung der bekannten 
europäischen zweiflügeligen Insekten, von Johann Wilhelm Meigen. 
— Achter Teil, oder zweiter Supplementband. Bearbeitet von Her- 
mann Löw. — Halle 1869. „The second titlepage bears the in- 
scription: »Beschreibungen europäischer Dipteren, von H. Löw. 
Erster Band. Halle 1869.“ The same arrangement is found mu- 
tatis mutandis, in the second and in the third volumes: .......... 

14* 


210 Speiser, Über beide Titel von H. Löw’s Beschreibungen europäischer Dipteren. 


As the first titlepage of the first volume bears the inscription 
„Zweiter Supplementband“, and the second titlepage, which has 
for title “Beschreibungen europäischer Dipteren“, is marked „Erster 
Band“, it.is evident that an intercalary „Erster Supplementband“ 
was planned, but not published. About this intended in- 
tercalary work, Loews Preface of vol. I of the „Beschreibungen euro- 
päischer Dipteren“ (1869) contains an explanation.“ Ich möchte 
hier nicht weiter zitieren (das hier gesperrt gedruckte ist von O. 
S. durch Kursivdruck aus seinem Text hervorgehoben), zumal O. S. 
die deutsche Vorrede Löws ins Englische übertragen hat. Viel- 
mehr will ich nur als wesentlichstes herausheben, daß Löw schreibt: 
„Ich denke demnach in einem besonderen, durch zahlreiche Ab- 
bildungen erläuterten Werke die Systematik der europäischen Di- 
pteren zu geben, und die Artbeschreibungen in einem zweiten Werke, 
dessen erster Band hier vorliegt, zu vereinigen.‘ Osten-Sacken sagt 
dann in seinen weiteren Ausführungen; ,, That other work, promised 
with such insistence in the high-sounding Preface never appeared, 
and an explanation of this delay was never given...... Without 
this digression, many a Dipterologist would perhaps have made use 
of the ‚Beschreibungen‘ before having read its Preface, and there- 
fore without understanding the origin and meaning of the double 
title of this publication.“ 

Tatsächlich hat aber gerade Osten-Sacken Ursprung und 
Zweck dieser doppelten Betitelung nicht richtig verstanden. Den 
richtigen Weg weist unzweifelhaft das erste Titelblatt, das mit 
Nennung des vollen Namens auch den Titel des von J. W. Meigen 
1818—18301n sechs Bänden herausgegebenen Dipterenwerkes wörtlich 
aufnimmt. Löw dokumentiert damit unzweideutig, daß er eine 
direkte Fortsetzung dieses Werkes geben will, wie er ja auch in 
den „Beschreibungen. etc: Bd. I. p. VIII 'sagt:,Ich haben ner 
an das Meigensche Werk, als an dasjenige, welches die bei weitem 
größte Anzahl brauchbarer, jedem Dipterologen absolut unentbehr- 
licher Originalbeschreibungen europäischer Dipteren enthält, anzu- 
schließen.‘ i 

Nun umfaßte Meigens Werk, wie bemerkt, zunächst 6 Bände, 
deren letzter 1830 erschien. 1834/1835 publizierte dann Macquart 
seine häufig als „Suite a Buffon“ zitierte zweibändige ‚Histoire na- 
turelle des Insectes. Dipteres.“ Meigen erkannte den Wert vieler 
dieser Beschreibungen für die deutsche Fauna, und, zumal er die 
„bekannten europäischen zweiflügligen Insekten‘ hatte darstellen 


Speiser, Über beide Titel von H. Löw’s Beschreibungen europäischer Dipteren. 211 


wollen, vereinigte er mit einer auszugsweisen Wiedergabe zahlreicher 
Macquartscher Beschreibungen mancherlei eigene Neubeschrei- 
bungen und systematische Bemerkungen 1838 zu einem „Siebenten 
Teil oder Supplementband“ seines Werkes. Löw, der, wie gesagt, 
eine Fortsetzung dieses Werkes geben wollte, mußte also den ersten 
Band dieser Fortsetzung folgerichtig als „Achten Teil oder zweiten 
Supplementband‘‘ bezeichnen, wie es geschehen ist. Da ist also 
nicht der geringste Anhalt zu suchen, daß ,,an intercalary „Erster 
Supplementband“ was planned, but not published.“ Daß Low 
seinen Beiträgen noch einen besonderen Titel „Beschreibungen euro- 
paischer Dipteren‘ gab, ist eine, Sache ganz "für sich; deren 
Numerierung ist ja auch I, II, III, und Osten-Sacken wird wohl 
nicht haben annehmen wollen, daß ein Band O geplant war. Diese 
Sonderbetitelung ist wohl aus einem gewissen nicht unberechtigten 
Selbstgefühl Löws heraus zu verstehen. 

Was endlich noch die von Löw geplante allgemeine Einführung 
in die Dipterenkunde anlangt, so sagt Löw in seinem Brief an 
Osten Sacken vom 10 17. Vill 1877 (vel OS" Record p: 
97), auf den letzterer auch p. 133 nochmals hinweist, doch ganz 
klar, er habe noch im Manuskript ,,preparations for a reform (Neu- 
bearbeitung) of the System of Diptera for the inented new edition 
of your Catalogue of North American Diptera.“ Daraus und aus 
den von mir oben zitierten Worten aus Löws Vorrede geht wohl 
klar hervor, daß diese Einführung oder Neubearbeitung mit den ,,Be- 
schreibungen“ in gar keinem näheren Zusammenhang stehen sollte. 

Die Geschichte von einem geplanten, aber nicht publizierten 
„Ersten Supplementband“ ist also ins Gebiet der Mythe zu ver- 
weisen. Sie ist aber für die psychologische Beurteilung des ganzen 
„Record“ vielleicht nicht ohne Wert, da Osten-Sacken 1884 
(„Verzeichnis der entomologischen Schriften von Hermann Löw, in: 
Verh. Ges. Wien, v. 34 p. 455—464‘') selbst beim Citat der ,,Be- 
schreibunsen » = saste: NB Ein zweiter Titel? ist vorsesetzt, 
welcher dieses Werk als Fortsetzung von Meigens Syst. Beschr. etc. 
bezeichnet. 


Einige Bemerkungen zur Deutung gewisser 
Spinnentiere, die in den Schriften des Alter- 
tums vorkommen. 

Ein Beitrag zur Geschichte der Zoologie 


von 


Otto Taschenberg, 


a. o. Professor der Zoologie an der Universität Halle. 


„Wie nur dem Kopf nicht alle Hoffnung schwindet, 
Der immerfort an schalem Zeuge klebt, 

Mit gier’ger Hand nach Schätzen gräbt, 

Und froh ist, wenn er Regenwürmer findet !“ 


| DE Beschäftigung mit dem Thema „Giftige Tiere“ ist Ver- 
| | anlassung gewesen, daß ich an der Hand der in der Lite- 
ratur niedergelegten Angaben über giftige ‚„Phalangien‘‘ in 
den Schriften des Altertums diese letzteren etwas näher studiert 
und die ersteren nach eigener Anschauung geprüft habe. Da ich 
dabei zu Resultaten gelangt bin, die nicht unerheblich abweichen 
von manchem, was bisher nach dieser Richtung hin geäußert worden 
ist, so erscheint es vielleicht nicht unberechtigt, die auf den Gegen- 
stand verwandte Zeit und Mühe zu einer Mitteilung zu benutzen, 
die auch für den einen oder anderen der Fachgenossen von einem 
gewissen Interesse sein könnte, und wäre es nur, um vor allzu 
sanguinischer Interpretation solcher Überlieferungen zu warnen. In 
rein philologischen Fragen habe ich mich nicht auf mein eigenes 
Urteil) verlassen, sondern habe die Autoermtätzemes Er Blaß, 
E. Kautzsch und G. Wissowa zu Rate gezogen. Für die liebens- 
würdige Belehrung, deren ich mich von seiten dieser hochgeehrten 
Herren zu erfreuen hatte, möchte ich ihnen auch an dieser Stelle 
meinen verbindlichsten Dank zum Ausdruck bringen. 
Zool. Annalen II. 14a 


ZA Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Der erste Vertreter der Arachnoiden-Ordnung Solifugae, welcher 
nach der Linné’schen binären Nomenclatur in die Wissenschaft ein- 
geführt wurde, erhielt von Pallas den Namen Phalangium araneoıdes; 
er ist 1771 in der „Reise durch verschiedene Provinzen des russischen 
Reichs‘‘ beschrieben und ein Jahr später im 9. Hefte des ersten 
Bandes seiner ,.Spicilegia zoologica“ (Berolini 1772) auch abgebildet 
worden. Die erste sichere Kunde von dem Vorkommen derartiger 
Spinnentiere geht auf Jacob Petiver zurück, welcher in dem Werke 
„Gazophylacii naturae et artis decades X‘ (London, 1702—1711) die 
Abbildung eines Tieres gibt, das Proscaraboides capensis singularis 
pedibus plumosis genannt wird und später (1797) unter dem Namen 
africana von A. A. H. Lichtenstein der von ihm begründeten 
Gattung Solpuga zuerteilt ist, übrigens später als identisch mit 
der von dem gleichen Autor chelicornis genannten Art befunden 
wurde. 

Anton August Heinrich Lichtenstein, Rektor der Stadtschule 
in Hamburg, beiläufig der Vater des sehr viel bekannteren späteren 
Direktors des Berliner zoologischen Museums M. H. K. Lichten- 
stein, hat den Versuch gemacht, die Bekanntschaft des Menschen 
mit den „Giftkankern‘‘, wie er die Solpugen zu deutsch nennt, bis 
ins Altertum zurückzuverfolgen und sowohl für die Hebräer, wie für 
Griechen und Römer nachzuweisen. Die Absurdität, daß die ,,akhbar‘ 
des Alten Testamentes nicht Mäuse, sondern Solpugen gewesen 
seien, hat zuerst er in die wissenschaftliche Welt gebracht und darin 
unbegreiflicherweise leider eine Menge Nachbeter und, soweit mir 
bekannt geworden, nicht einen Gegner gefunden. Man könnte 
strittig darüber sein, ob es der Mühe wert sei, eine Hypothese, die 
vor mehr als hundert Jahren im Hirne eines Mannes, der sichtlich 
mit seiner Belesenheit und Sprachkenntnis hat prunken wollen, auf- 
gestiegen ist, nach so langer Zeit aus der Vergessenheit hervor- 
zuholen und als das hinzustellen, was sie in Wirklichkeit ist: ein 
Phantasiegebilde ohne jede Spur von Berechtigung. Aus der Ver- 
gessenheit sage ich und muß mich doch sogleich selbst korrigieren. 
Die Auffassung ist eben auch heute noch nicht vergessen, vielleicht 
sind es nur die Einzelheiten in der Darstellung ihres Erfinders, viel- 
leicht hat kaum jemals ein Zoologe die eine seiner Abhandlungen 
zu Gesicht bekommen. Noch im Jahre 1898 lesen wir in der 
englischen Zeitschrift Nature (Vol. 57, Nr. 1487, pg. 618) aus der 
Feder eines Spezialkenners der Solpugen, R. I. Pocock, folgendes: 
„But before leaving the ancient history of the Solpuga, it may be 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. DIR 


interesting to mention a suggestion that has been made to the eftect 
that the Hebrew word translated Mouse in the Old Testament referred 
to some sort of Solpuga; and that the sores, the emerods (haemor- 
rhoids) from which the Philistines suffered, resulted from the bites 
of these creatures. In support of the supposition may be urged the 
unmistakle ressemblance to mice presented by some of the smaller, 
dark-coloured, short-legged species, with their hairy bodies and 
rapid movements, which occur both in Egypt and Syria; and the 
statements of travellers to the effect that at the present time they 
inflict painful bites upon people which asleep in the desert at 
night.“ 

Ohne eine gewisse Ahnlichkeit mancher Solpugen mit kleinen 
mäuseartigen Nagetieren, beziehungsweise Insectivoren völlig be- 
streiten zu wollen, möchte ich es versuchen, die Lichtenstein- 
sche Hypothese ein für allemal aus der Welt zu schaffen. 

Unser Autor, der nicht nur in seiner ,,Naturgeschichte der In- 
sekten-Gattungen Soluga und Phalangium (Berlin 1797), sondern 
mit noch größerer Ausführlichkeit in einem besonderen Aufsatze 
in einer theologischen Zeitschrift ') diesen Gegenstand behandelt, 
hat durch Gmelins: Bericht in seinen ‚Reisen durch Rußland“ 
davon Kenntnis erhalten, daß nach Angabe der Eingeborenen 
Kamelstuten häufig von Taranteln (d. i. Solpugen) gebissen werden 
und infolgedessen an den Geschlechtsteilen Geschwülste bekommen, 
die zum Tode führen. Weil die Araber für diese Geschwülste das- 
selbe Wort gebrauchen, welches im Alten Testamente für die Plage 
der Philister in Anwendung gebracht ist, so schließt unser Autor 
auch auf die Gleichheit der Ursache in beiden Fällen und stellt die 
kühne Hypothese auf, daß die Übersetzung von äkhbar als Mäuse 
falsch und durch „Solpusen“ zu verbessern sei. "Er baut also aut 
falsche Prämissen eine Hypothese auf, die er durch weitere Hypo- 
thesen zu stützen sucht und errichtet so ein Kartenhaus, wie es 
einfalldrohender kaum gedacht werden kann. Seine Art der Beweis- 
führung erinnert vielfach an die Manier des Mittelalters und macht 
die Lektüre beinahe zuwider; wenn man nicht gelegentlich durch 
unfreiwilligen Humor, auch einmal durch beabsichtigten Witz ent- 
schädigt würde, möchte man das mit einem Apparat scheinbarer 
Gelehrsamkeit überhäufte Machwerk mehr als einmal unmutig bei- 


1) „Versuch über die 1. Sam. V und VI geschilderte Landplage der Philister‘', 
in: Eichhorns Allg. Bibliothek der biblischen Litteratur. VI. Bd. 3 St. Leipzig 1795, 
P- 405407. 
14a* 


216 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


seite werfen. Doch der Leser dieser Zeilen mag sich nach meinen 
Wiedergaben selbst ein Urteil bilden. da 

Da ich indessen nicht ohne weiteres annehmen kann, daß sich 
ein jeder der einschligigen Stellen im Alten Testamente erinnert, 
mag zuvor kurz auf diese hingewiesen werden. „Versuch über die 
I. Sam. V und VI geschilderte Landplage der Philister‘‘ lautet die 
Überschrift des vorher erwähnten Aufsatzes Lichtenstein’s. An 
dieser Stelle ist nämlich davon die Rede, daß die Philister, nach- 
dem sie die Bundeslade der Juden erobert und im Heiligtume ihrer 
Götzen .aufgestellt hatten, mit Mäusen und Beulen „an heimlichen 
Orten“ [nämlich ihres Körpers] geplagt wurden und auf Befragen 
ihrer Pfaffen, wie sie von diesen Übeln befreit werden könnten, den 
Rat erhalten, die Lade ins Land der Juden zurückzubringen, dabei 
aber ein Sühnegeschenk, bestehend aus 5 goldenen Mäusen und 
ebensovielen goldenen Beulen nicht zu vergessen. Das Wort, welches 
hier für „Mäuse“ gebraucht ist, heißt hebräisch äkhbar und kommt 
außerdem nur noch an zwei Stellen des Alten Testamentes vor und 
zwar zuerst im „Leviticus“ (3. Moses II, 29) da, wo von den ,,un- 
reinen‘ Tieren die Rede ist, deren Genuß den Juden verboten wird. 
Luther übersetzt hier: „Diese sollen euch auch unrein sein unter 
den Tieren, die auf Erden kriechen: die Wiesel, die Maus, die 
Kröte, ein jegliches nach seiner Art.“ Darüber, daß die Übersetzung 
„Maus“ richtig sei, sind sich alle neueren Gelehrten, die ihre Kennt- 
nisse der hebräischen Sprache und ihren Scharfsinn auf die richtige 
Auslegung der Schriften des Alten Testaments verwendet haben, 
vollkommen einig und können dafür u.a. auch als Beweis die Über- 
einstimmung des Wortes akhbar mit dem entsprechenden im Arabischen 
(akbar) betonen. 

Man möchte meinen, daß Lichtenstein allein schon durch 
diese Bibelstelle vor seiner Auslegung jenes Wortes bewahrt bleiben 
mußte, weil eine Solpuge schwerlich unter den zum Genusse ver- 
botenen Tieren zu erwarten ist. Daß übrigens diese Mosaischen 
Verbote nicht einen physischen Hintergrund haben, sondern in einem 
ursprünglich ganz anderen Zusammenhange aufzufassen und zu ver- 
stehen sind, sei hier ganz beiläufig bemerkt!); jedenfalls ist von 


1) Es ist hier nicht der Ort, näher darauf einzugehen, inwieweit der ,,Totemis- 
mus‘ die religiösen Anschauungen der semitischen Völker beeinflußt hat; es sei nur 
kurz darauf hingewiesen, daß von diesem Gesichtspunkte aus die dem Mosaischen 
Speiseverbot zugrunde liegenden ‚unreinen‘ Tiere zu beurteilen sind, und daß dies 
„kriechende Getier“, was im Alten Testamente auch als ,,Greuel‘ bezeichnet wird, 
tatsächlich in der ursprünglichen Volksvorstellung übernatürliche und dämonische Kräfte 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 217 


dieser Richtung ein so obskures Tier wie eine Solpuge erst recht 
ausgeschlossen. Lichtenstein unterdrückt aber diesen Einwand 
keineswegs, sondern sucht ihn durch seine hypothesensüchtige Argu- 
mentation zu entkräften. 

„Jemand, der Heuschrecken zu essen gewohnt ist, dürfte eine 
mit Eiern bis zum Strotzen angefullte Solpuge, die er etwa tot 
fände, oder soeben getötet hatte, nicht so eckel- und unschmack- 
haft finden. Es gibt in Deutschland, ohnegeachtet des allgemeinen 
Abscheues gegen Spinnen, viel einzelne Liebhaber dieser Insekten- 
gattung, als einer Zukost zum Butterbrod. Konnte es nicht ebenso- 
gut dergleichen kurieuse Liebhaber von Solpugen in Palästina geben?“ 
Und an einer späteren Stelle versteigt er sich sogar zu folgendem 
Ausspruche: ,,Solpugen zu essen, könnte selbst die Rachsucht einige 
rohe Morgenländer verleiten, um das Untier zu bestrafen, welches 
sich einer tötlichen Feindschaft gegen das menschliche Geschlecht 
und gegen die lieben Kamele schuldig gemacht habe.“ 

Lichtenstein behauptet ferner, Moses erkläre sich ganz be- 
stimmt dafür, daß er das Wort äkhbar von einem Insekte ver- 
stehe und verrät damit eine entschiedene Unkenntnis im Hebräischen. 
Was er so deutet, ist das Wort scheres und ist von Luther, wie 
aus der oben angeführten Stelle hervorgeht, übersetzt ‚Tiere, die 
auf Erden kriechen.‘“ Kautzsch schreibt dafür ‚unter den kleinen 
Tieren, die sich auf der Erde tummeln: das Wiesel, die Mäuse, die 
verschiedenen Arten der Eidechse .. .‘ Dasselbe Wort kommt 
gleich im Anfang der Genesis vor und es müßte demnach, wenn 
Erchrensteim Necht hatte.) auch im r "Buche Moses 20 1° 231 
das mit ‚Insekt‘ übersetzt werden, was bei Luther heißt ‚mit 
webenden und lebendigen Tieren“ und „allerlei Tier, das da lebet 
und webet‘“, von dem beide Male das Wasser erregt ward. Es ist 
aber charakteristisch, daß alle „kriechenden Tiere‘ nicht nur im 
Alten Testamente, sondern auch im Arabischen ‚einen gemeinsamen 
Namen haben (arabisch hanaë) und als eine einzige Gattung oder 
ein Geschlecht betrachtet werden.‘‘1) 


hatte, sieht Robertson Smith als bewiesen an durch die Schilderung bei Hesekiel VIII, 10, 
wo der Greuel als Gegenstand religiöser Verehrung erscheint. „Als ich nun hineinkam 
und mich umsah, da fanden sich allerlei Gebilde mit greulichem Gewürm und Vieh 
und alle Götzen des Hauses Israel ringsherum an der Wand eingegraben“ (Kautzsch). 
Vergl. „Die Religion der Semiten“ von Robertson Smith. Autorisirte deutsche 
Übersetzung aus dem Englischen nach der zweiten Auflage der „Lectures on the 
Religion of the Semites‘ von R. Stübe. Freiburg i. B. 1899 (p. 222). 
1) Vergl. hierzu Robertson Smith I. c. p. go. 


218 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Ebenso ist der Lichtenstein’sche Hinweis auf die sehr ähn- 
lich lautenden hebräischen Worte akhbar, akkabîs und agrabh für 
Maus, Spinne und Skorpion völlig unzutreffend und hinfällig. 

Um nun aber auf die Stelle 1. Samuelis V und VI zurückzu- 
kommen, so zeigt Lichtenstein in seiner Argumentation durch- 
aus falsche Auffassungen sowohl betreffs des Sühnegeschenks, wie 
bezüglich des Zusammenhanges der Mäuse mit den Pestbeulen!), er 
legt eine eigenartige Prüderie und subjektive Asthetik an den Tag, 
nur um seine Hypothese, daß auch hier akhbar Solpugen bedeute, 
plausibel zu machen. So schreibt er u. a.: „kannten diese (nämlich 
die Hebräer) keine Mäuse, daf die Philister es geraten fanden, ihnen 
die goldenen Bilder von einer so seltenen Tierart zum Andenken 
an die von Jehova erduldete Plage zuzustellen? Kannten sie auch 
das nicht, was der sel. Dr. Luther so naiv und kräftig ausdrückt, 
daß man es nicht gern wieder geben mag?“ Luther übersetzt näm- 
lich statt „Pestbeulen‘: ,,Arse“! Und nun macht der Herr Rektor 
Lichtenstein einen Witz, wie er freilich in eine wissenschaftlich 
erscheinende Beweisführung nicht hineingehört. Er fährt fort: ,,Aller- 
dings mußten dergleichen goldene Bildnisse in natürlicher Größe ?), 
vornehmlich nach dem Caliber des Goliath, für den Hebräer ein 
sehr willkommenes Geschenk gewesen sein.“ 

Lichtenstein kommt alsdann auf das Unpassende zu sprechen, 
was darin liege, solche Dinge dem Judengotte zu stiften und erklärt 
schon aus diesem Grunde die ganze Auffassung Luthers für irrig. 
Wenn dagegen statt von Mäusen von Solpugen die Rede ist, so darf 
man annehmen, daß letztere Tiere nicht bloß an den Zeugungs- 
teilen und am Mastdarm, sondern auch an anderen Stellen des 
Körpers, wie namentlich an Lippen, Nasenflügeln und Ohrläppchen 
des Menschen ihre Bisse anbrachten und Beulen erzeugten und so- 
mit konnten die goldenen Figuren davon „sehr anständig und schick- 
lich dargestellt werden“. 

„Im Auslegen seid frisch und munter 
Legt ihr’s nicht aus, so legt was unter.“ 

In der falschen Voraussetzung, daß die Philister ihre Beulen 

den Bissen der Mäuse zu verdanken haben — eine Annahme, die 


1) Die Zusammengehörigkeit beider erscheint gewissermaßen so, als ob die 
Mäuse das Symbol der Pestbeulen sind oder als die instinktiv geahnte, wenn auch 
nicht erklärbare Ursache derselben. 

2) 1. Sam. VI, ro u. ır heißt es: „Die Leute taten also . . . und legten die 
Lade des Herrn auf den Wagen und das Kästlein mit den goldenen Mäusen und 
mit den Bildern ihrer ,,Arse.‘‘ 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 219 


Lichtenstein lediglich daraus ableiten zu müssen glaubt, daß 
Mäuse und Beulen zusammen genannt werden — sucht er nachzu- 
weisen, daß Mäuse nicht giftig sind, am ehesten könne man noch 
an Spitzmäuse denken, deren Name ‚mus araneus‘ von den Römern 
vermutlich den Solpugen entlehnt sei |!], und daß offenbar eine 
Verwechselung vorliege, indem man die Giftkanker für Mäuse ge- 
halten habe. 

Schließlich sucht Lichtenstein zur Stütze seiner Hypothese 
auch noch eine Stelle aus der Vulgata heranzuziehen, die sich in 
der Lutherschen Bibelübersetzung nicht findet. Da steht nämlich 
am Ende des 9. Verses von I. Sam. V von den Bewohnern von 
Gath ,,fecerunt sibi sedes pelliceas“. Während nun jeder Vorurteils- 
freie diese Worte mit ‚Sitze oder Lager von Fellen* übersetzen 
würde, sind es für ihn „Beinkleider von Pelzwerk‘‘ und er erkennt 
in dieser Kleidung ein sehr vernünftiges Mittel, teils die Solpugen 
‚abzuhalten, daß sie die Geschlechtsteile und den Mastdarm nicht 
verletzen könnten — Lichtenstein denkt sich diese Tiere offen- 
bar massenhaft wie die Fliegen herumlauernd — teils auch die schon 
entstandenen Beulen vermittelst der vermehrten Ausdünstung zu zer- 
teilen und die Resorption des Giftes in das Blut zu verhindern. 
„Vermutlich waren diese sedes pelliceae sehr warm und dick, onge- 
fähr von der Form der vor einigen Jahren sogenannten culs de Paris, 
dergleichen nach Athenaeus die Buhlerinnen zu Athen schon trugen, 
wenn ihnen die Natur einen üppigen Wuchs versagt hatte.“ Mit 
diesem Exkurse endigt der Verfasser denselben Artikel, in dessen 
Anfange er zu prüde gewesen war, das schöne deutsche Wort ,,Arse“ 
wiederzugeben! | 

Soviel über den Exegeten Lichtenstein. Vielleicht können 
wir dem Zoologen die Irrtümer des Philologen und Bibelauslegers 
zugute halten. Er spricht den Solpugen nicht 10 Füße, sondern 
deren nur 6 und außerdem 4 lange „Freßspitzen‘‘ zu; die vorderen 
Freßspitzen (palpi antici) sind mit einem Knopf versehen, in dem 
die Enden des Geruchsnerven verbreitet sind — es sind die blasen- 
artigen Haftorgane am Ende der beinartig gestalteten Kiefertaster 
gemeint. Dieses Sinnesorgan lockt sie, wegen der spezifischen 
Ähnlichkeit des Geruches mit den Ausdünstungen der Skorpione und 
ähnlicher Insekten als ihres vom Schöpfer ihnen bestimmten Futters 
zu den Geburtsgliedern der größeren weiblichen Geschöpfe (Frauens- 
personen und Kamelstuten) hin und reizt sie, dort Nahrung zu 
suchen und also gelegentlich zu verwunden. Ausführlicher verbreitet 


220 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


er sich in seiner , Naturgeschichte der Solpugen und Phalangen“ über 
Organisation und Lebensdauer dieser Tiere, von denen er richtig 
hervorhebt, daß ihre Kiefer nicht von einer Öffnung durchbohrt 
sind, dennoch aber erklärt er ihr Gebiß als das fürchterlichste unter 
allen Geschöpfen, nach Verhältnis schrecklicher als das des Tigers, 
Krokodils, der Brillenschlange und des Haifisches. ‚Schon die viel- 
fache Zerreißung der Gefäße, Fleischfasern und Nerven muß eine 
gefährliche Entzündung vorbereiten. Doch das ist noch nicht alles; 
in diese gräßlich zerrissene Wunde steckt das Untier seine saug- 
stachelförmige Lefze — an anderer Stelle nennt er sie labium hau- 
stelliforme und meint damit das am Grunde des Mundes zwischen 
den beiden Cheliceren befindliche und gratartig vom Grunde auf- 
steigende Chitingebilde, welches man jetzt als rostrum bezeichnet 
— nicht bloß um das Blut und den Eiter aus dem Körper seiner 
unglücklichen Beute einzusaugen, sondern auch um ein tödtliches 
Gift einzuflößen, davon ein halber Tropfen hinreicht, um einen ganz 
gesunden Menschen, wenn er nicht schnell Hülfe bekömmt, in wenig 
Stunden Vernunft und Leben zu rauben. Wehe dem armen Ge- 
schöpf, dessen Lippen oder Geschlechtstheil zwischen diese zerstören- 
den Kinnladen gerathen, die der weise und gütige Schöpfer zu einer 
wohlthätigen Absicht mit solcher verwüstenden Kraft begabt hat!“ 
Schlimmer hat Lucanus die giftigen Bestien Afrikas nicht ge- 
schildert! Aber Lichtenstein schreibt so auch nicht aus eigener 
Erfahrung, sondern erzählt teils das nach, was alte und neue Natur- 
forscher berichten, teils beruht seine Darstellung ‚auf ziemlich 
sicheren Schlüssen, welche aus den Einrichtungen des Körperbaues 
gefolgert werden!“ Genug, auch der Zoologe Lichtenstein liebt 
die Hypothese und Phantasie. 

Diese Autorität hat also ausgereicht, um die Vermutung, daß 
die Solpugen schon den alten Hebräern bekannt waren, aufrecht 
zu erhalten! Lichtenstein ist aber auch der erste, welcher seine 
Solpugen in den Schriften der alten Griechen und Römer wieder- 
erkennt. Wer diese mit der Absicht das zu finden, was er sucht, 
und mit der nötigen Phantasie und Kritiklosigkeit ausgestattet, durch- 
stöbert, der kann allerdings sein Ziel erreichen; er „schaut mit 
diesem Trank im Leibe, bald Helenen in jedem Weibe. Das gilt 
allerdings nicht bloß von Lichtenstein. | 

Als erstes Beispiel für die Bekanntschaft mit den ,,Giftkankern“ 
seitens der Hellenen führt unser Gewährsmann eine Stelle aus 
Xenophons Memorabilien (1. Buch, 3. Kapitel) an. Dieselbe lautet 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. ZON 


also ,,Ovx olo9a, Epn |Nwxodrng], ta palayyia, ove iuuwBoriaîa To 
UEYEIOS Orta moocawdusva udvov TH otduati Tats te 0dbvars Eruroißst 
Toùg avdomrovs sai tod poovelr EStornow“. 

Lichtenstein gibt diese von Socrates an Xenophon ge- 
richtete Frage mit folgenden Worten wieder: ,,Bedenkst du nicht, 
daß die Giftkanker, welche nicht so groß, wie ein Dreyer sind, auch 
wenn sie nur soeben den Mund berühren, die Menschen vor Schmerzen 
ganz außer sich bringen und der Vernunft berauben? In ähnlicher 
Weise wurden diese Worte auch von Joh. Mich. Heinze, der 
etwa zehn Jahre vor Lichtensteins Schrift eine Übersetzung 
jener Denkwürdigkeiten in neuer verbesserter Auflage erscheinen 
ließ, wiedergegeben. Wenn ich hier auf die Möglichkeit hinweise, 
daß eine Stelle auch anders übersetzt werden kann, so geschieht es 
lediglich, um auf diesen Punkte in anderem Zusammenhang zurück- 
zukommen. Die Worte rzoooawdueva uôvoy TO oröuarı können 
nämlich auch heißen oder richtiger, sie sollen nach meiner Meinung 
heißen ‚wenn sie nur mit dem Munde den Menschen berühren‘). 
Maßgebend dafür, ob das ozoua vom Menschen oder von dem Pha- 
langium zu verstehen ist, erscheint das einzige Wort uovov. Da der 
Mund des Menschen entschieden eine besonders empfindliche Stelle 
für den Stich oder Biß eines Tieres, etwa der Haut an den Extre- 
mitäten gegenüber, ist, so würde der Ausdruck „nur am Munde“ 
unlogisch sein; dagegen die Wirkung der Behauptung erhöht werden, 
wenn von einem Tiere gesagt wird, daß es nur mit einer einzigen 
Körperstelle, mit dem Munde, nicht etwa gleichzeitig mit seinen 
Beinen sich an uns festheftet?). Doch darauf kommt es hier zu- 


1) So übersetzt auch Chr. Eberh. Finkh in der bekannten Reihe von Über- 
setzungen griechischer Prosaiker, die Osiander und Schwab herausgegeben haben. 

2) Auch Erwägungen noch anderer Art führen zu dem gleichen Schlusse. 
Man muß den Zusammenhang berücksichtigen. Es ist im Gespräche zwischen Socrates 
und Xenophon vorher die Rede von den Gefahren, die damit verbunden sind, wenn 
ein Mann einen schönen Knaben küßt. Auf die eindringliche Warnung davor von 
seiten des Socrates ruft Xenophon aus: „Beim Herkules! was du dem Kusse 
für eine furchtbare Kraft beilegst!“ Nun folgt die oben zitierte Entgegnung des Socrates. 
Das Tertium comparationis ist der Kuß. Das Wesentliche des Küssens ist die Be- 
rührung mit dem Munde, nicht an dem Munde; denn bekanntlich kann man dazu auch 
andere Stellen des Körpers wählen oder auch — angeboten bekommen. Andererseits, 
wenn der Mund des Menschen gemeint wäre, so würde das die Voraussetzung 
involvieren, daß es in der Natur des Phalangium liege, gerade diesen Teil zu attackieren, 
und ein Tier mit solchen Gepflogenheiten gibt es nach unseren Erfahrungen nicht; 
denn die nach dieser Richtung hin für die Solpuge geltend gemachten Bemerkungen 
Lichtensteins sind nicht zutreffend (vergl. weiter unten im Texte). 


DDD Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


nächst gar nicht an, sondern vielmehr auf die Deutung des griechi- 
schen Wortes gaidyyıov, welches nicht nur hier bei Xenophon, 
sondern auch bei anderen griechischen Schriftstellern, besonders bei 
Aristoteles vorkommt, und ebenso als phalangium bei den 
Römern wiederkehrt, sogar, wie wir sehen werden, noch heutzutage 
in Rußland gebräuchlich ist. 

Lichtenstein übersetzt es, wie gesagt, mit „Giftkanker‘‘ und 
das bedeutet für ihn Solpuga. Die gleiche Stelle wird aber noch 
von einem Autor herangezogen, der ganz anders zu beurteilen ist 
als der Hamburger Schulrektor. Ich meine meinen alten lieben und 
verehrten Freund R. Kobert, der in seinen „Beiträgen zur Kennt- 
nis der Giftspinnen“ }) (p. 11) es als wahrscheinlich ausspricht, es 
sei hier mit paAayyıov eine Zathrodectes-Spinne gemeint und zwar 
lediglich darum, weil das „Von-Sinnen-Bringen“ nur auf den Biß 
dieser Spinne passe. Es scheint mir mindestens etwas gewagt, 
diesem im Gesprächstone des Alltagsleben gebrauchten Ausdruck 
„Tod gooveiv e&toryou die Bedeutung eines Krankheitssymptoms im 
Sinne der heutigen Medizin zu geben. Ich kann diesem Worte 
nicht mehr Bedeutung beimessen, als wenn bei uns jemand etwa 
sagen würde „ein Schmerz zum Rasendwerden‘“ oder „zum Ohn- 
mächtigwerden‘‘, meinetwegen auch ‚ein Schmerz, um aus der Haut 
zu fahren‘‘. Doch sei dem, wie ihm wolle. Meine Gründe, mich 
gegen die eine, wie gegen die andere Auslegung des Socratischen 
Phalangiums auszusprechen, liegen auf ganz anderem Gebiete. 

Wenn man ein Tier mit einem Geldstücke vergleicht, ich will 
noch eingeschränkter sagen, wenn zwei Männer von der geistigen 
Bedeutung eines Socrates und Xenophon es tun, so darf wohl 
als zweifellos angesehen werden, daf nicht Gegensätze, sondern 
Ähnlichkeiten hervorgehoben werden sollen. Es ist also vorauszu- 
setzen, daß einer runden Geldmünze ein Tier mit rundlichen Körper- 
umrissen, von scheibenförmiger Gestalt verglichen wird, ein Tier, 
bei dessen Anblick auch der Körper selbst die Vorstellung der Form 
erzeugt und diese nicht von den etwa hervorragenden Gliedmaßen 
alteriert wird. So ein Tier ist nicht die Lathrodectes-Spinne und 
noch viel weniger die Solfwga, deren Langsdurchmesser den Quer- 
und Höhendurchmesser um ein Bedeutendes übertrifft. Und nun 
vollends welche Größenunterschiede! Hat sich denn niemand davon 
Rechenschaft gegeben, was es heifst „nicht so groß wie ein halber 
Obolus“? Hier ist schon die Lichtensteinsche Übersetzung sehr 


) Stuttgart, Verlag von Ferdinand Enke, 1901, 8. (VIII, 191 S.) 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 223 


ungeschickt: ‚nicht so groß wie ein Dreyer“. Es kommt doch bei 
unserem Vergleiche nicht auf den Wert, sondern auf die Größe der 
Münze an (was ersteren anlangt, würde übrigens richtiger ,,Sechser“ 
stehen), und ein halber Obolus, der aus Silber geprägt war, besaß 
etwa den Durchmesser von 5 mm! Wo bleibt da eine Malmignatte 
oder eine Solpuge ? 

Wenn ich es übrigens unternehmen wollte, dies Phalangium des 
Socrates zu deuten, so würde ich kaum Bedenken tragen, es für 
emnesZeckenart, für einer Speciest von res anzusprechen adic 
im nicht vollgesogenen Zustande in der Größe und Form, ja sogar 

im Dickendurchmesser fast vollkommen mit einem Hemiobolus über- 
_ einstimmt, die auch beim Einbohren ihres mit Widerhaken versehenen 
Rüssels, was gleichbedeutend mit Mund ist, einen sehr empfindlichen 
Schmerz verursachen kann. 

Hier komme ich darauf zurück, weshalb ich oben so ausführ- 
lich über die Beziehung des oroua gehandelt habe, denn wenn meine 
dort vertretene Auffassung richtig ist — und daran ist nach dem Urteil 
kompetenter Philologen nicht zu zweifeln — so paßt gerade die 
Bemerkung, daß sich jenes Phalangium nur mit dem Munde anhefte, 
vortrefflich auf unseren Holzbock. Jedenfalls glaube ich berechtigt 
zu sein, dies Argument eher in meinem Sinne zu verwerten als 
Lichtenstein beizupflichten, der für seine Ansicht Münze daraus 
zu schlagen gedenkt. Er faßt, wie oben bemerkt, die Worte 7@ 
otouate als auf den Mund des Menschen bezüglich auf und fügt 
dann folgende Erörterungen hinzu (p. 5): „Ich weiß zwar wohl, 
daff man diese Worte in den gewöhnlichen Ausgaben etwas anders 
abtheilt und erklärt, doch wer die Stelle im Zusammenhang lieset, 
und den Grundtext recht nachsiehet, der wird bald begreifen, daß 
ich sie hier recht übersetzt habe. Kämen diese Worte in einem 
deutschen Schriftsteller vor, so könnte man allerdings glauben, als 
ob sie sich nur auf das Vorurtheil bezögen, das noch jetzt hin und 
wieder herrscht, als entstände manchmal ein plötzlicher Ausschlag 
an den Lippen durch den Biß der Spinne, welche des Nachts im 
Bette über das Gesicht der Schlafenden liefe. Allein da es doch 
wirklich in den südlichen Ländern Giftkanker giebt, welche gerade 
durch Verletzung der Lippen!) den Menschen. bis zum Wahnsinn 


1) Darauf bezüglich heißt es (l. c. p. 52) „Die bärtigen Lippen der Kosacken, 
welche viel Kaviar und gesalzene Fische genießen, sind auch ihren Bissen vornehm- 
lich ausgesetzt.‘ 

Noch an einer anderen Stelle (Eichhorns Allg. Bibliothek, p. 412 Anm. k.) 


224 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Schmerzen erregen, da diese, wie wir unten sehen werden, in der 
Tat ein Werkzeug haben, durch welches sie das Blut einsaugen und 
Gift einflößen können; da noch dazu Xenophon auf dem be- 
rühmten ‘Riickzuge der zehntausend Griechen genug Gelegenheit 
gehabt hat, in Persien selbst die Giftkanker kennen zu lernen, so 
hat man Grund genug, die Sache eigentlich und ernstlich zu nehmen.“ 

Wenn es nach diesen Auseinandersetzungen den Anschein haben 
muß, als ob ich mit Entschiedenheit für die Deutung des Phalan- 
gium bei Xenophon als einer /xodes-Art eintreten wollte, so will 
ich gern bekennen, daß ich dieser Auffassung keineswegs einen 
besonderen Wert beilege und zwar einfach deshalb nicht, weil ich 
es nach den wenigen positiven Bemerkungen über diese Tierart für 
unangemessen, um nicht zu sagen, für leichtsinnig halte, eine bindende 
Erklärung abzugeben. Und wenn ich mich im Anschluss hieran noch 
weiter darauf einlasse, eine Deutung für ein Phalangium der Alten zu 
geben, oder richtiger als den vorliegenden Angaben entsprechend zu 
vermuten, so sollen die folgenden Bemerkungen ebenfalls nur den 
Wert haben, darauf hinzuweisen, wie sehr der Zoologe von unzu- 
reichenden Andeutungen in seiner Auslegung abhängig ist und wie 
er in seiner Kritik um so mehr zur Vorsicht gemahnt wird, wenn 
er es mit Angaben zu tun hat, die in ihrer ursprünglichen Form in 
der Folge wesentlich verändert worden sind. Nach diesen Vorbe- 
-merkungen nehme ich etwas voraus, worauf wir bald eingehender 
bei Besprechung des Plinius zurückkommen werden, nämlich das, 
was der römische Gelehrte bezüglich des Rhagium sagt, einer Pha- 
langiumart, für welche zweifellos der Rhox des Nikander als Quelle 
gedient hat — Namen und Begriffe, die uns, wie gesagt, noch des 
näheren beschäftigen werden. 

Wenn Plinius von diesem Tiere, welches zu deutsch mit 
„Beerenspinne‘‘ wiederzugeben ist, weil es einer schwarzen Beere 
ähnlich ist, weiter sagt, dafì es einen sehr kleinen Mund unten am 
Bauche, sehr kurze, gleichsam unausgebildete Beine besitzt und so 
schmerzhaft sticht wie ein Skorpion, so möchte man unwillkürlich 


nimmt Lichtenstein Bezug auf die Vorliebe der Phalangien, in die Lippe zu 
beißen. Hier berichtet er, dafs die Kosacken wegen des ,,urindsen Geruches“ des 
bärtigen Mundes beinahe stets in die Lippen gebissen werden und fügt dann hinzu: 
„Xenophon erwähnt schon, daß die Phalangen die Lippen mit giftigen Bissen ver- 
letzten. Dies konnte er genauer wissen, als Aristoteles, da er selbst die 10000 
Griechen aus Persien zurückgeführt hatte!“ Dazu ist noch das zu bemerken, daß nicht 
Xenophon den Ausspruch tut, sondern Socrates, aus dessen Unterredung mit Xenophon 
es dieser berichtet. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 225 


an einen „Holzbock“, d. h. also einen /xodes und zwar an einen 
solchen im vollgesogenen Zustande denken. Wir werden aber später 
sehen, daß die Angaben Nikanders an dieser Stelle arg verun- 
staltet sind und daß unsere Deutung des beschriebenen Tieres 
wesentlich alteriert werden muß. 

Aber ohne Kenntnis des Originals, das bei Nikander zu 
finden ist, könnte der Zoologe durch die Beschreibung des Plinius 
auf dasselbe Tier, nämlich auf eine Zecke, hingeleitet werden, wie 
durch die kurze gesprächsweise Erwähnung des Phalangium in den 
Memorabilien Xenophons. 

Es ist mir übrigens sehr wohl bekannt, daß sich bei Aristo- 
teles der Name eines Tieres findet, den man auf die Hundszecke 
beziehen zu sollen geglaubt hat, nämlich Kvvogaiorns. Das Wort 
kommt (V, 140) im Zusammenhange mit Pediculinen, Mallophagen 
und dergleichen Parasiten vor und Aubert und Wimmer über- 
setzen „bei den Hunden finden sich die sogenannten Zecken“. 

Was das in eben demselben Zusammenhange vorkommende 
Wort xg0twv bedeutet, ist noch unsicherer, jedenfalls ist es nicht 
sehr wahrscheinlich, daß damit auch wieder die Zecke (/rodes) ge- 
meint ist; denn es ist kaum anzunehmen, dafs Aristoteles an 
ein und derselben Stelle zwei verschiedene Worte für dasselbe Tier 
angewandt habe, selbst wenn sie dafür im Gebrauch gewesen wären. 
Vielleicht handelt es sich bei Kroton um eine pupipare Fliege. 

Kvvogalorns findet sich übrigens schon bei Homer, wo es 
(Odyssee XVII, 300) heißt: ‚Dort lag Argos, der Hund, mit Zecken 
behaftet in Unzahl“. 

Ich lasse es dahingestellt, welche Deutungen hier die richtigen 
sind. Mit meiner oben ausgesprochenen möchte ich noch viel 
weniger die Ansicht vertreten, als ob etwa den Alten die morpho- 
logische Verwandtschaft von Acarinen und Araneen oder Arach- 
noideen überhaupt klar gewesen sei, da sie unter Phalangien auch 
Zecken verstanden hätten. Denn darüber, daß Phalangien, bei Ari- 
Sido we les wenisstens, Spinnentriere sınd)), kann, nicht der 


1) Wir werden bald sehen, daß Nikander den Begriff Phalangium sehr viel 
weiter ausdehnt, so daß der Schluß immerhin nicht ganz unberechtigt sein würde, 
daß man im alten Griechenland das Wort auf giftige oder für giftig gehaltene Arthro- 
poden überhaupt angewendet hat, wie wir heutzutage im gewöhnlichen Leben von 
Gewürm und Ungeziefer sprechen, ohne dabei eine systematisch umgrenzte Tiergruppe 
zu verstehen. Von solchen Erwägungen aus würde nichts im Wege stehen, das 
Phalangium bei Xenophon in obigem Sinne zu deuten. Noch etwas anderes scheint 
mir zu dem gleichen Schlusse zu führen. Der Grieche hat das Verbum walayyıda 

Zool. Annalen Il. 15 


226 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


geringste Zweifel herrschen, nur fragt es sich, welche, da neben 
diesem Namen vor allem auch @gdyvn («odyvrs, @odyvıov) vorkommt 
und leider zwischen beiden kein Unterschied hervorgehoben wird. 

Auffallend darf es genannt werden, daß gar keine Hindeutung 
auf diejenigen Formen zu finden ist, die wir heutzutage mit dem 
wissenschaftlichen Genusnamen Phalangium belegen, da Vertreter 
davon auch in Griechenland vorkommen und, wie man meinen sollte, 
auch damals schon durch die eigentümlichen Zuckungen ihrer langen, 
leicht ausreißßbaren Beine dem Volke nicht unbekannt bleiben 
konnten, wie das heutzutage vom ,, Weberknecht‘ („Schneider“ oder 
„Zimmermann“ heißen sie in gewissen Gegenden Deutschlands) gilt. 
Möglich, daß sich unter den aufgeführten oder angedeuteten Formen 
von Spinnentieren auch der „Kanker“ verbirgt‘), jedenfalls würde 
man durchaus irren, das griechische oder lateinische Phalangium von 
vornherein auf unsere Phalangina deuten zu wollen. Phalangium 
ist übrigens auch noch für eine ganz andere Gruppe von Spinnen- 
tieren als Genusname verwendet worden, nämlich für die gewöhn- 
lich als Phrynus Latr. bekannten Arten, die man neuerdings in das 
Genus Zarantula L. vereinigt, also Pedipalpen. Wenn Lichten- 
stein bezüglich der letzteren bemerkt, sie seien mit den Solpugen 
so nahe verwandt, daß es sich durchaus nicht bestimmen läßt, 
welche von beiden die Alten gemeint haben, weshalb sich seine 
historischen Bemerkungen über Solpugen auch auf diese „Phalan- 
sien‘ beziehen, so ist darauf zu erwidern, daß die Pedipalpen im 
sanzen Mittelmeergebiete fehlen. ‘Eine emzige ana 
mon variegatus (Perty) ist vom Kaplande über Natal, Transvaal, 
Nyassa-See und Sansibar bis zum Sudan (14° n. Br.) und Arabien 
verbreitet. Wir dürfen füglich diese Arachnoideen-Ordnung hier 
von unseren Betrachtungen ausschließen. Die S£orpione nehmen 
durch ihre charakteristische Körpergliederung, durch den langen be- 


in dem Sinne „zornig, böse sein“ gebraucht, wie wir heutzutage von „Giftig-sein“ im 
übertragenen Sinne sprechen. Wenn es aber im ersteren Falle an das bestimmte 
yGifttier“, das man Phalangium genannt hat, anknüpft und nicht an den allgemeinen 
Begriff des Giftes, so könnte man daraus folgern, daß man unter diesem Phalangium 
eben ein Gifttier im allgemeinen oder wenigstens eine gewisse Gruppe von Gifttieren, 
nicht eine bestimmte Spinnenart verstanden hat (man denke an unseren Ausdruck 
„giftige Kröte“, auf einen Menschen angewandt.) 

1) Ich habe eine gewisse Neigung, bei der zweiten Art der „beißenden“ Pha- 
langien des Aristoteles (s. weiter unten im Texte) an unsere „Kanker“ (Phalangina) 
zu denken, auf die mehrere der dort angegebenen Eigenschaften passen könnten und die 
ebenso wie die Saltigraden ihre Beute durch direktes Zubeißen erlangen. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 227 


weglichen und mit einem Stachel endigenden „Schwanz“ eine der- 
artige Sonderstellung ein, daß sie begreiflicherweise von den Alten 
mit einem besonderen Namen belegt und mit keiner anderen Form 
verwechselt sind; sie treten uns als oxogmlog und scorpio überall un- 
zweideutig entgegen. Auch den niedlichen Vertreter der Pseudo- 
scorpionina kannte Aristoteles bereits und charakterisiert ihn als 
onoonnıwdes Ev Biblio (IV, 73). So bleiben uns, wenn wir zunächst 


einmal von den Solifugae absehen wollen — von den noch übrigen 
Ordnungen, die man heute den Arachnoidea einreiht, kann natür- 
lich überhaupt nicht die Rede sein — für die Phalangien und 


Arachnen nur noch die echten Spinnen, unsere durch Spinnwarzen 
ausgezeichneten Araneae übrig. 

Wie übrigens Kobert die Kenntnis der Spinnen bei Aristo- 
teles charakterisiert, könnte leicht das Misverständnis hervorgerufen 
werden, als ob zwischen Phalangien und Arachnen streng geschieden 
würde. Denn Kobert bemerkt, Aristoteles hebe drei Gruppen 
mit Namen hervor: tà gaddyyia, TO yévog THY xadovuevwv Abuwv 
nal TO Toiroy THY cigayvov!); dem ist aber in Wirklichkeit nicht 
ganz so. Denn zu Anfang des 39. Kapitels im 9. Buche, wo 
zusammenhängend von den Spinnen die Rede ist, stehen die Worte: 
TOV 0 aoagvov nal TOY palayyiwv gote nolAa yevn“?) und nun folgen 
erst die Bemerkungen über einzelne Formen, von denen als yevog 
erstens das 97xrixbv und zweitens Adxov hervorgehoben werden und 
dann heißt es @ddo 0° éott teltov (ohne daß hier aeayvav beigesetzt 
ist). Eben darum bemerkte ich schon vorher, daß ein Unterschied 
zwischen goAdyyia und agdyvar nicht angegeben wird und auch 
schwer herauszufinden ist. Ich stimme ganz Sundevall?) bei, 
welcher sagt: ,,Der Name Phalangium scheint eigentlich diejenigen 
bezeichnet zu haben, welche keine Netze weben, doch sieht man 
auch, daß die große Ähnlichkeit zwischen vielen Arten, von welchen 


1) Er scheint dies von Jürgen Bona Meyer übernommen zu haben, der sich 
in „Aristoteles Thierkunde“ (Berlin 1855) p. 226 ganz ebenso äußert. 

2) Daß diese Zusammenstellung keine zufällige ist, sondern einen gewissen 
Gegensatz zu formulieren beabsichtigt, geht daraus hervor, daß sie noch einmal in 
der gleichen Weise vorkommt, nämlich V, 93, wo von den Tieren die Rede ist, 
welche im Unterschiede zu den durch Urzeugung entstehenden das Resultat der Fort- 
pflanzung gleicher Eltern sind. Da heißt es: yiveraı dè aörov ta uèv En COwv tv 
Gvyyevav, olov paldyyıd te nal dodyvıa En palayyiov nai doayviov. 

-3) Sundevall, Carl J., Die Thierarten des Aristoteles von den Klassen der 
Säugethiere, Vögel, Reptilien und Insekten. Übersetzung aus dem Schwedischen. Stock- 
holm, 1863. 8. p. 234. 


228 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


einige Netzen bereiten, andere nicht, die Bedeutung beider Namen 
so verwirrt hatte, dafs beide nun beinahe dasselbe gelten und Spinnen 
im allgemeinen zu bedeuten scheinen.“ 

Für unsere Zwecke ist es zunächst notwendig, den Beweis zu 
führen, daß bei Aristoteles das Wort gaidyyıov wirkliche Araneen 
umfaßt, und dafür ist besonders maßgebend die Hinweisung auf das 
Spinnvermögen. Die Stellen, an denen in des alten Gelehrten Ge- 
schichte der Tiere dies Wort überhaupt vorkommt, beziffern sich 
auf ungefähr ein Dutzend; diese alle hier anzuführen, wäre über- 
flüssig, zumal nur wenige mit unzweifelhafter Sicherheit die Zuge- 
hörigkeit der gadayyia zu den Webspinnen dokumentieren. Darum 
mögen folgende Belege genügen: V, 129 heißt es von den Phalangien, 
daß sie ihre Eier in einen dicht geflochtenen Korb legen, auf dem sie 
brüten, und daß die Zahl der Eier (gegenüber den ¢eayvae yhagvoai) 
eine große sei; und V, 8 wird die Begattung gerade von den Spinnen 
(paZeyyia) beschrieben, die Netze anlegen, womit ganz unzweideutig 
Kreuzspinnen gemeint sind. Endlich ist die für jene Zeit bewunderns- 
werte Darstellung von dem Eintragen gewisser Spinnen durch Grab- 
wespen ein sicherer Beweis, daß gerade Araneen in Frage kommen. 
Da Arachne der bekannten Sage nach die eigentliche Vertreterin der 
Webekunst ist, so ist aus den eben beigebrachten Beispielen ersicht- 
lich, daf dieser Gegensatz zwischen den Bezeichnungen gaAayyıov und 
ageyvn nicht besteht, und ebensowenig darf behauptet werden, daß 
man unter ersterer etwa ausschließlich oder vornehmlich Solpugen 
zu verstehen habe, wie es Lichtenstein gern glaubhaft machen 
möchte, allerdings ohne es mit Bestimmtheit auszusprechen. 

Doch es ist behufs weiterer Verständigung nicht uninteressant, 
noch einige Augenblicke bei der Aristotelesschen Darstellung 
der Spinnen im 29. Buche seiner Geschichte der Tiere zu ver- 
weilen. Ich führe diese Stelle nach der Übersetzung von Aubert 
und Wimmer!) hier wörtlich an und füge in eckigen Klam- 
mern einige Bemerkungen hinzu, wo mir der Ausdruck nicht 
glücklich gewählt zu sein scheint. Nach der schon oben angeführten, 
gewissermaßen als Überschrift dienenden Bemerkung ‚der Spinnen 
und Phalangien gibt es viele Arten“ fährt Aristoteles fort: „zwei 
Arten beißender [besser bissiger]?) Phalangien; die eine ähnlich 


1) Aubert, H. und Fr. Wimmer, Aristoteles Thierkunde. 2 Bde. Leipzig 
Engelmann, 1868. gr. 8. 

*) Beißen tun alle Spinnen; wenn einzelne davon ®nxrınd genannt werden 
(und zwar speziell pa4dyy:a), so dürfte das kaum ohne weiteres als ein Beweis 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 220 


den sogenannten Wölfen ist klein, bunt, zugespitzt [diese Wieder- 
gabe von o&dvg ist hier entschieden nicht am Platze und durch leb- 
haft oder schnell zu ersetzen!!) und zum Springen geschickt und 
heißt Psylla; die andere ist größer, von dunkler Farbe, mit langen 
Vorderbeinen, bewegt sich träge, geht langsam [Schritt für Schritt] 
und ist weder stark |hier übersetzt Guilelmus: non exspectans, 
also nicht auflauernd, was als Gegensatz zu den Springspinnen 
sehr gut passen würde] noch zum Springen geschickt. Alle übrigen 
Arten, welche die Arzneihändler zur Schau stellen, beißen gar nicht 
oder nur unbedeutend. 

Eine andere Art sind die sogenannten Wolfsspinnen. Die eine 
kleinere Art derselben macht keine Gewebe, die andere größere 
macht ein rauhes und schlechtes |Menge (Preußische Spinnen, p. 6) 
sagt: dichtes und lotterichtes| Gewebe an der Erde oder an Dorn- 
hecken. Sie spannt ihr Netz stets über vorhandene Öffnungen, und 
lauert, indem sie innen die Endfäden festhält, bis etwas hineingerät 
und darin zappelt |Menge: sie macht das Gewebe immer in einer 
Höhlung und lauert am Eingange derselben, bis etwas hineinfällt und 
eine Erschütterung bewirkt]; dann geht sie darauf los. Die [Eine 
— Menge| bunte Art macht ein kleines und schlechtes [schlichtes 
— Menge| Gewebe unter den Bäumen. Eine dritte Art ist äußerst 
klug und geschickt. [Menge sagt: kunstreich. — Ich übergehe hier 


für ihre Giftigkeit gedeutet werden. Aristoteles schildert doch die Tiere, 
und besonders an dieser Stelle seiner Tiergeschichte, nicht in ihrem Verhältnis zum 
Menschen, sondern lediglich als Tiere anderen Tieren gegenüber und in ihren Ge- 
wohnheiten. Wenn es an der gleichen Stelle sehr bald heißt ‚alle übrigen Arten, 
welche die Arzneihändler zur Schau stellen, beißen gar nicht oder nur unbedeutend", 
so möchte ich auch diese Eigenschaft nicht in bezug auf den Menschen, sondern auf 
die dargebotene Nahrung, etwa Fliegen u. dergl. deuten. Denn selbst wenn schon 
damals die Apotheker eigenartige Herren gewesen sein sollten, so ist doch kaum an- 
zunehmen, daß sie ihre Finger aus Langerweile oder aus Vergnügen den gefangenen 
Spinnen preisgegeben haben. Ich meine also, daß die Bezeichnung Ÿy#tix& eine den 
paidyyıa allgemein zukommende Aggressivität anzeigen soll und vielleicht im Gegen- 
satze zu solchen Spinnen gebraucht wird, die ihre im Netze gefangene Beute um- 
spinnen, um sie gelegentlich auszusaugen. 

1) Sundevall (l. c. p. 232) gibt es mit lebhaft wieder. Schon Lichten- 
stein (Naturgeschichte der Insekten-Gattungen Solpuga und Phalangium, p. 6 Anm.) 
findet die Übersetzung ,,zugespitzt‘ [accuminatum bei Plinius] nicht richtig und setzt 
dafür flink oder hurtig. Man könnte es im Zusammenhange mit den hier gemeinten 
Spinnen sogar mit dem in unserer Zeit des Militarismus so beliebten Ausdrucke 
„schneidig“ wiedergeben und würde dabei wörtlich übersetzen. Daß hier das Schnelle 
der Bewegungen hervorgehoben werden soll, zeigt der nachher folgende Gegensatz 


„ch zıvdosı vatoor". 
Zool. Annalen II. 15a 


230 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


die Stelle, wo ausführlich das Netz und das Gebahren der Kreuz- 
spinnen geschildert wird.| Von den glatten |muß heißen: kunst- 
fertigen] !) und ein dichtes Netz webenden Spinnen gibt es zwei 
Arten: . eine 'srößere und eine "kleinere. Die erstere har lansere 
Beine und hängt unten am Gewebe, wo sie auf Beute lauert, damit 
die Tiere nicht durch ihren Anblick geschreckt entfliehen, sondern 
oben hineinfallen; denn da sie so groß ist, kann sie sich nicht 
leicht verbergen. Die andere, von ebenmäßigerem Baue |Menge: 
die mäßig große; Aubert und Wimmer machen wohl mit Recht 
die Anmerkung, dafs gvuuergoregov hier von dem Verhältnis der 
Beine zum Körper zu verstehen ist; es steht also dem paxeooxeséo- 
tsgov gegenüber| lauert oberhalb, indem sie sich in einem kleinen 
Loche verbirgt.“ Soviel von der Schilderung der verschiedenen 
yévn von Spinnentieren bei Aristoteles. Uber die Deutung der- 
selben im Sinne unserer heutigen Wissenschaft gehen die Ansichten 
zum Teil nicht unerheblich auseinander. 

Bezüglich der wv4Z« des Aristoteles schließe ich mich den- 
jenigen Autoren ohne weiteres an, welche in ihr eine Spring- 
spinne, richtiger gesagt die Gruppe der Saltigradae verstehen, 
die hauptsächlich durch ÆAffus vertreten ist. Daß Aristoteles 
eine bestimmte Art gemeint habe, ist wohl ausgeschlossen; er hat 
keine Species in unserem Sinne unterschieden und spricht von den 
Attidae im allgemeinen, meinetwegen mag man den Aus scenicus, 
jetzt Lpzblemum scemicum Cl. in erster Linie im Auge haben. In 
diesem Sinne äußern sich Strack), Sundeval]°), Aubertsune 
Wimmer®. Lichtenstein will in dem Avxos, mit. welchem 


1) Es ist nicht einzusehen, warum Aubert und Wimmer hier den Positiv 
mit „glatt“ übersetzen, während sie kurz vorher (IX, 157) den Superlativ desselben 
Adjektivs mit „äußerst geschickt“ und (IX, 155) den Komparativ „sehr geschickt“ 
wiedergegeben haben, was durchaus berechtigt ist. „Kunstfertig“ oder „kunstreich“ 
ist vielleicht der passendste Ausdruck. Auch noch an einer anderen Stelle (V, 129) 
wird y/apvods von den Spinnen gebraucht und dort von den genannten Autoren 
auch mit glatt übersetzt — wie ich meine , mit Unrecht. Es stehen hier aodyvat 
yAapvoat den pyaldyyıq gegenüber, d. h. kunstreiche Netze spinnende den keine 
Fangnetze webenden Araneen. Schließlich sei nicht unerwähnt gelassen, daß V, 61, 
wo von dem Laich der Purpurschnecke die Rede ist und dieser mit einer Wabe 


‘ ebenfalls richtiger zu übersetzen 


(#nolov) verglichen wird, ,wAjy ody oùro yAapvoodv‘ 
ist „nur nicht so kunstreich“ statt „nicht so glatt“. 

2) Strack, Friedrich, Aristoteles Naturgeschichte der Thiere übersetzt und 
mit Anmerkungen begleitet. Frankfurt a. M. 1816. 8. (p. 328). 

a) Cape 224: 

lac WIRE Ce ae OO} 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 231 


Aristoteles die wwv44a vergleicht, die Aranea scenica L. er- 
kennene Kr ohent (erp. 2) ist geneigt, die ıoANa, für eme oe 
fleckte Lathrodecfes-Art zu halten, worin ich ihm entschieden nicht 
beistimmen kann. Meine Ansicht über die „bissigen‘“‘ Spinnen habe 
ich bereits ausgesprochen und brauche also nicht zu wiederholen, 
daß für mich ein Hinweis auf den giftigen Lathrodectes in den 
Worten des Aristoteles nicht zu finden ist. Übrigens bezieht 
sich die letztere Bemerkung von den nicht oder sehr wenig bissigen 
Apotheker-Spinnen nicht direkt auf seine wésda, sondern auf alle 
Inzrızd. Zu diesen gehört also außer den Hüpfspinnen noch die 
andere größere, dunklere und trägere. Ich wei& mit dieser Form 
gar nichts anzufangen oder doch nur soviel, daß ich sie für keine 
halten kann, die Fangnetze anfertigt. Strack vermutet in ihr 
„Aranea domestica“, Kobert eine Tarantelart. 

Wie Sundevall (p. 234) auf den Gedanken verfallen ist, in 
ihr Argyronela aguatıca wiederzuerkennen, finde ich mit Aubert 
und Wimmer (I. p. 160) völlig unverständlich. Wenn Aristoteles 
diese Wasserspinne gekannt hätte, was ich bezweifeln möchte, so 
würde er sicherlich etwas über ihre eigentümliche Lebensweise, zum 
mindesten über ihren Aufenthalt im Wasser hinzugefügt haben. Für 
mich ist es aber ebenso unverständlich, wie Aubert und Wimmer 
in der fraglichen Art die in Griechenland vorkommende Galeodes 
araneotdes*) mit großer Wahrscheinlichkeit vermuten können. Auf 
ein Tier, welches als Bewohner der Steppen durch die eigenartige, 
im allgemeinen blaßgelbe Färbung charakterisiert ist, soll passen: 
To uëv yooua ueiav; cin Tier, dessen Bewegungen blitzschnell sind, 
das eine drohende Haltung des Körpers einzunehmen vermag und 
aus dem Kampfe mit einem Skorpion meist als Sieger hervorgeht, 
soll verstanden werden unter der Beschreibung: „bewegt sich träge, 
seht langsam und ist weder stark noch zum Sprunge geschickt‘? 
Wer sein Urteil in diesem. Sinne abgeben kann, hat nie eine 
lebende Solpuga, vielleicht nicht einmal eine im konservierten Zu- 
stande gesehen oder er ist völlig kritiklos. Das erstere paßt nicht 
auf Lichtenstein, wohl aber das letztere, denn er geht in seinen 
Deutungen noch weiter. Obgleich er eigentlich selbst keine rechten 
Anhaltspunkte bei Aristoteles findet, ist er doch so durch und 
durch Solpugophantasmist, daß er sich dahin ausspricht: „Ich bin 
übrigens geneigt zu glauben, daß Aristoteles zwey Arten von 


1) Nach unseren heutigen Kenntnissen ist die einzige in Griechenland. vertretene 
Solifuge nicht diese Art, sondern Galevdes graecus, C. L. Koch. 
15a* 


232 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Solpugen beschreibt, die zwar zu meiner Gattung gehören, die ich 
aber beide nicht gesehen habe und wovon ich nirgends sonst wo 
eine deutliche Beschreibung finde. Dennoch möchte ich ihr Daseyn 
nicht leugnen.“ Unter solchen Verhältnissen muß es geradezu un- 
erhört genannt werden, daß Lichtenstein zwei Arten mit bc- 
sonderen Namen belest und beschreibt, die er nie gesehen, deren 
Beschaffenheit und systematische Stellung er nur aus einem alten 
Schriftsteller entlehnt, nach dessen Worten man kaum eine Ver- 
mutung auszusprechen wagen kann. Die kleinere Art der Aristo- 
teles’schen Psylla wird von ihm zur ‚Solpuga scenica, die größere zur 
Solpuga tarda erhoben! Und was ist die Konsequenz eines solchen 
leichtfertigen Verfahrens? Weil in einer wissenschaftlichen Abhand- 
lung diese beiden Namen mit zugehörigen Beschreibungen, sogar 
lateinischen Diagnosen schwarz auf weif gedruckt sind, ist ein ge- 
wissenhafter Forscher wie K. Kraepelin!) genötigt, in seiner vor- 
trefflichen Bearbeitung der Solifugac für das „Tierreich“ Notiz da- 
von zu nehmen und sie als Species spuriac aufzuführen. Er verfährt 
übrigens gar zu vorsichtig, wenn er hinzufügt „welche vermutlich 
überhaupt nicht zu den Solifugen gehören“. Ich meine solche Arten 
haben nicht eine Spur von Existenzberechtigung, denn mit dem- 
selben Rechte, wie Lichtenstein diese beiden So/puga-Species, 
könnte man den Phönix, den Vogel Greif, den Drachen und Basilisken, 
alle Fabeltiere und die Seeschlangen der Zeitungsreporter mit wissen- 
schaftlichen Namen belegen und in das zoologische System einreihen. 

Was nun die übrigen Formen von Spinnen anbetrifft, die 
Aristoteles aufführt, so dürfte für einige wenigstens die richtige 
Deutung mit weniger großen Schwierigkeiten verknüpft sein wie 
bei den bisher erwähnten. Ganz zweifellos ist die Sippe der Epeiren 
herauszuerkennen; denn sie ist durch vortreffliche Beobachtung ihrer 
Gewohnheiten und ihres Netzbaues charakterisiert. 

In der Deutung des Zéros scheint Latreille vom richtigen 
Urteil geleitet gewesen zu sein, als er die Gattung Lycosa be- 
gründete; jedenfalls dürften wenigstens die größeren, welche Ari- 
stoteles erwähnt, zur Familie der Lycosidae gehören. Wenn ein 
so guter Spinnenkenner wie Menge?) die Bemerkung macht „ist 
ohne Zweifel die Tarantel‘‘, so dürfen wir ihm wohl zustimmen. 


1) Kraepelin, Karl, Palpigradi und Solifugae. In: Das Tierreich. 12. Lie- 
ferung. Berlin 1901. p. 81. 

2) Menge, A., Preußische Spinnen. Danzig 1866. p. 6. (In: Schrift. d. natur- 
forsch. Ges. Danzig. N. F. .1- Bd.) 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnenticre. 233 


Sundevall (l. c. p. 234) ist geneigt, die große Art für Agelena 
labyrinthica anzusprechen, „deren Netz und Benehmen recht gut 
beschrieben‘‘ seien, während er die kleinere Art, über die sich 
Menge nicht äußert, als Zycosa auffaßt. Aubert und Wimmer 
meinen, „diese würde auf die Gattung Phalangium bezogen werden 
können“ (p. 160). Die Angabe, daß sie keine Gewebe macht, ja, 
aber ob sonst eine Berechtigung zu dieser Deutung vorliegt, möchte 
ich doch in Frage stellen; denn die Vereinigung. der kleinen und 
der größeren Art unter dem gemeinsamen Namen der „Wölfe“ 
mahnt doch zur Vorsicht. Eins darf aber mit Sicherheit behauptet 
werden, daß die „Wiesenspinnen“ («a semana dodyvar — 
V, 129) Lycosiden sind; denn Aristoteles beschreibt die charak- 
teristische Art, wie das Weibchen den Eiersack trägt, so vortreff- 
lich, daf hier der gute Beobachter bewundert werden muß: ,,sie 
legen zuerst in ein Gewebe, das zur Hälfte am Körper der Spinne 
selbst liegt, während die andere Hälfte hervorragt; auf diesem brüten 
sie, bis die Jungen vollendet sind.‘ Man vergleiche hierzu beispiels- 
weise die Abbildung von Pardosa saccata L. in Brehms Tier- 
leben (sg. Atl 1892,92 723). "Es ist, danni auch nicht zus ver 
wundern, daß Aubert und Wimmer (I, pp. 161 und 527, Anm. 
zu 129) sowohl wie Sundevall (p. 234) sich in demselben Sinne 
aussprechen, und letzterer noch darauf hinweist, dass es hauptsäch- 
lich diese Formen sind, welche von Grabwespen eingetragen werden. 

Die bunte Art der Wölfe endlich, die ein kleines und schlichtes 
Gewebe unter den Bäumen macht, könnte nach Sundevall(p. 234) 
eine Art von Zheridium, nach Grube (bei Aubert und Wimmer, I, 
p. 161) auch eine Limyfhia sein, während Menge (p. 6) dagegen 
diese beiden Gattungen nennt für die uns noch übrig bleibenden 
kunstfertigen Spinnen, die ein dichtes Netz weben, von denen auch 
wieder zwei Formenkreise hervorgehoben werden. Sundevall denkt 
einerseits an ausgewachsene Exemplare von Agelena labyrinthica, 
andererseits an A. (7egenaria) domestica, an welche auch Aubert 
und Wimmer (II, p. 280, Anm. zu 161) erinnern. Ich möchte 
mich über diese Formen eines Urteils enthalten, da der Môglich- 
keiten einer Deutung zu viele sind; nur soviel scheint festzustehen, 
daf es sich entweder um Retitelariae oder - Tubitelariae handelt, 
beziehungsweise dafs beide Gruppen in Frage kommen. 

Ein Resultat, welches meiner Meinung nach aus allem, was 
sich bei Aristoteles über Spinnentiere findet, gewonnen werden 
kann, ist das: ein nur einigermaßen sicherer Hinweis darauf, dafs 


234 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


der „Vater der Naturgeschichte“ Vertreter der Solifugae gekannt 
oder wenigstens daß er sie erwähnt habe, ist nicht vorhanden. 
Sehen wir zu, ob aus anderen Schriften des klassischen Altertums 
ein positiveres Ergebnis zu erzielen ist. 

Um zunächst bei den Griechen zu bleiben, sei der Stellen ge- 
dacht, wo das Wort gpaZayyiov außer bei Aristoteles überhaupt 
noch vorkommt. Da ist zunächst von besonderem Interesse eine 
Stelle ber Agatharchidies*) (Photin Bibl cod 243, p. 05302, 
weil hier zum erstenmal eine besondere Sorte von Phalangien ge- 
nannt wird, welche „&rıoı rergayvayovg ovoudlovow.“ Diese Phalangien 
werden zusammen mit Skorpionen als die Ursache erwähnt, welche 
zum Verlassen einer bestimmten Gegend seitens der Bewohner in 
Afrika geführt hat, da sie sich vor der Landplage nicht mehr retten 
konnten, eine Erzählung, die aus dieser Quelle auch von anderen 
Schriftstellern übernommen ist. Unter den letzteren ist es Strabo?) 
(16, p. 772), welcher den gleichen Ausdruck gebraucht: gadayyiwv 
TOV vergayvadwv zahovuevwv, wie ihn dann auch Plinius (XXIX, 27) - 
als Tetragnathium übernimmt. 

Dieser Name gibt zu denken und könnte einen Hinweis auf 
die Solifugen enthalten, denn wenn auch vom wissenschaftlichen 
Standpunkte aus diesen Tieren keine vierfachen Kiefer zugeschrieben 
werden können, so scheint die Bezeichnung doch berechtigt im Hin- 
blick der Wirkung der beiden scherenförmigen Cheliceren, die tat- 
sächlich beim Bisse eine vierfache Wunde erzeugen. In diesem 
Zusammenhange ist bemerkenswert, was ein russischer Mediziner, 
Zablotzky-Dessiatowsky, der im Jahre 1838 auf Grund einer 
Dissertation „De Solpuga“ in Moskau zum Doktor promoviert ist, 
von der Diagnose der Biß- resp. Stichwunde verschiedener Arachnoiden 
bemerkt: nach dem Stich eines Skorpions ist eine rote punkt- 


1) Agatharchides von Knidos, um 250 v. Chr. geboren, verband geographi- 
sche Studien mit historischen und schrieb noch im hohen Alter unter Ptolomaeus VI. 
ein Buch xeoi tig éovdeds daldoons. Von seinem umfangreichen Hauptwerke 
Torogixa sind Auszüge bei Photios (cod. 213 und 250) erhalten. Dieser letztere 
war Patriarch von Konstantinopel (857—879) und hat ein großes Exzerptenwerk unter 
dem Titel Bison 7) uvor6B#206 verfaßt, auf welches sich obiges Citat bezicht 
nach der Ausgabe von R. Porson, Leipzig 1892. 

2) Strabo (Zrodfwv) lebte um 63 v. Chr. bis um 23 n. Chr. und hatte einen ähnlichen 
Bildungsgang genossen wie Agatharchides. Das von ihm verfaßte und auf unsere Zeit 
überkommene Werk heißt I’eoyoapızd und enthält in 17 Büchern die ganze Erdbeschrei- 
bung. Eine Übersetzung mit erklär. Anm. gab Groskurd heraus: Berlin 1831 — 1834. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere, 235 


zwei und nach dem Bisse einer Solifuge vier, wie es ja bei dem 
Einkneifen der beiden Scheren nicht anders zu erwarten ist. Da 
bei den genannten griechischen Schriftstellern aber gar nichts weiter 
von den Tetragnathen gesagt wird, muß es immer sehr gewagt er- 
scheinen, den Namen auf eine Solifuge zu beziehen. Jedenfälls zieht 
Lichtenstein diese Stellen mit mehr Recht als die anderen zur 
Unterstützung seiner Ansicht, daß die ,,Giftkanker“ den Alten be- 
kannt gewesen seien, heran und nennt Göze und Schneider als 
Zwei Neniweter der ‚eleichen Ansicht vor ihm, | Daß man auch 
anderer Ansicht sein kann, beweist die Tatsache, daß Latreille 
(Nouv. Dict. Hist. Nat. XXIV, 1804, p. 135) den Namen 7efragnatha 
der Gattung eines den Kreuzspinnen nahe verwandten Formenkreises 
gegeben hat, die ihn auch heute noch trägt. Aus der Erwähnung 
des Tetragnathium bei Plinius würde man auf andere Fährten ge- 
leitet werden, wenn diesem kritiklosen Kompilator überhaupt ein 
Wert beizulegen wäre. Denn er dehnt den Namen auf mehrere 
Formen aus, die er durch Farbenunterschiede und die Wirkung ihrer 
Bisse kurz kennzeichnet. Wir kommen auf Plinius noch zurück, 
um das, was er von Spinnen berichtet, im Zusammenhange zu be- 
trachten. Daf der Name Tetragnathium auch noch von späteren 
Autoren übernommen und in unserer Zeit mehrfach als Solifuge ge- 
deutet ist, werden wir später kennen zu lernen noch Gelegenheit haben. 
Zuvor ist Nikander!) zu nennen, der in seinen Theriaka das, 


1) Nikandros aus Kolophon, um 150 v. Chr. (er blühte unter Attalos III) 
ist Verfasser zahlreicher Schriften gewesen, verdankt aber sein Hauptansehen seinen 
Epen, von denen zwei erhalten sind; davon trägt das uns hier allein interessierende 
den Titel Ongıazd und besteht aus 958 Hexametern, in denen er, wie W. Christ 
sich in seiner „Geschichte der griechischen Litteratur bis auf die Zeit Justinians“ 
(Nördlingen 1889) ausdrückt, es nicht verstand, „den trockenen Stoff durch poetische 
Digressionen und ansprechende Bilder zu beleben“. Vom naturwissenschaftlichen 
Standpunkte aus dürfte es so gut wie wertlos sein. Die Tierformen, welche er im 
Zusammenhange mit dem uns hier interessierenden Gegenstande behandelt, sind mehr 
oder weniger Fabelgebilde, die dennoch, wie wir sehen werden, sich lange in der 
entsprechenden Literatur. erhalten haben und darum, weil sie auch in neuerer Zeit 
von mehreren Seiten zu deuten gesucht sind, uns hier ausführlicher beschäftigen 
müssen, als es sich im Hinblick auf den positiven Gewinn lohnt. Da die Nikander- 
schen Theriaka, soviel ich habe in Erfahrung bringen können, bisher nicht ins Deutsche 
übersetzt sind”), habe ich es gewagt, dies tür die hier in Frage kommenden Verse zu 
tun. Ich habe dabei die verschiedenen Lesarten in der Weise benutzt, wie sie mir 
vom zoologischen Standpunkte aus am berechtigsten erschienen sind, was nicht 
mmer mit dem philologischen übereinstimmt. 

*) Bei der Korrektur hinzugefügte Anmerkung: vergl. hierzu den Zusatz 
am Schlusse dieser Abhandlung. 


236 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


was von giftigen Tieren und den Heilmitteln gegen ihre Bisse zu 
sagen ist, in der Weise anordnet, daß er zuerst die giftigen Schlangen, 
dann Phalangen und Skorpione nebst einigen anderen Arthropoden, 
zuletzt schädliche Seetiere bespricht. Der uns hier interessierende 
Abschnitt (Vers 715-768) beginnt mit den Worten: 

"Eoya dé tor olvrao stegipgaloıo qaœlayyos 

onuara T° ev Bovyuolow. 

Also auch hier der Name yaisayyog, aber wie es scheint, in 
einem sehr viel weiteren Sinne als ihn Aristoteles braucht. Viel- 
leicht sind mit Ausnahme der Skorpione und einiger anderen alle 
giftigen Gliederfüßer darunter zu verstehen, da unzweifelhafte An- 
deutungen von Insekten vorkommen. Doch wem wird es gelingen, 
die verschiedenen Formen, die er anführt — es sind deren acht — 
nur einigermaßen richtig zu deuten! Da ist gleich die erste eine 
harte Nuß für den Zoologen sowohl wie für den Sprachkenner: 

0 KEV aldahdeıs OWS 

HERÄNTEL UOONEV, ETK0OOVTEG0LE TOO EOTTWY, 

yaoteoı À Ev usoatn 040085 EoxdnuEv 0dodot. 
Es wurde auf das Tier schon früher Bezug genommen, als es 
sich um die eventuelle Deutung auf den vollgesogenen ,,Holzbock“ 
handelte, wofür man wenigstens das Rhagion des Plinius halten 
könnte. Was hat aber der Römer aus dem OS seines Gewährs- 
mannes gemacht! Denn darüber ist wohl kein Zweifel, daf das, 
was Plinius vom Rhagion sagt, dem Nikander nacherzählt wird!). 
Da heißt es aber (XXIX, 27): ‘vocatus et rhox?) acino nigro similis, 
ore minimo sub alvo, pedibus brevissimis tamquam imperfectis’. 
Wie diese Beschreibung aus dem griechischen Texte zu gewinnen 
ist, bleibt mir völlig ratselhaft; denn was dort steht, ist doch etwa 
in folgender Weise wiederzugeben: 

„Da ist zunächst der schwarze (nämlich Phalangos), rhox genannt, pech- 
farbig, dahinkriechend mit dicht gedrängten Beinen, in der Mitte der Bauch- 
seite stehen starr die schrecklichen Zähne.“ 

Wenn Kobert (Giftspinnen, p. 13) zu übersetzen vorschlägt 
„eine pechschwarze Spinne mit feuerroten Punkten“, so ist 
diese Wiedergabe von at9@40ets 3) entschieden unzulässig; nur der 


1) Es ergibt sich das u. a. auch daraus, dafs bei beiden Autoren auf diese Art 
dic andere folgt, welche dotéo1ov resp. asterion heißt. 

2) Andere Lesarten sind rhacino, rachino, racino, rhagio s. rhagion. 

?) Vielleicht könnte das aidadders, womit der Reigen der Phalangen eröffnet 
wird, als Gegensatz zu der zweiten Sorte aufgefaßt werden, bei der die Worte 
Reyvotai ori Afovor diayées Ev yoot ddßdoı das Helle, Leuchtende gegenüber. dem 


> 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 237 


Wunsch, die Malmignatte mit ihren Farbencharakteren zu konstruieren, 
war des Gedankens Vater, der es ihm auch nicht nötig erscheinen 
läßt, die auf Beine und Zähne bezüglichen Angaben bei seiner Deu- 
tung zu berücksichtigen. Wenn man die Nikandersche Beschrei- 
bung so auffasst, wie sie bei ihm selbst lautet und sich nicht etwa 
an die Pliniussche Wiedergabe hält, so kann der Zoologe, söfern 
er überhaupt eine Deutung versuchen will, nur auf einen Chilopoden, 
also sagen wir ruhig auf eine Scolopendra hingelenkt werden. Pech- 
braun!) ist die Farbe, dichtgedrängt stehen die Füße und an der 
Ventralseite befinden sich median — mit verwachsenen Hüftgliedern — 


Schwarzen oder Dunkeln des Rhox hervorheben sollen. Dann wäre die Tautologie, 
welche in den Worten aitadderg und meoojev zu liegen scheint, einigermaßen er- 
klärlich. In zwei lateinischen Übersetzungen der Theriaca, die mir vorliegen, ist eines 
dieser beiden Adjektiven und zwar aivaÂdes einfach ausgelassen. Jos. Gottlob 
Schneider (Nicandri Colophonii Theriaca. Lipsiae, 1816. p. 391) übersetzt (in Prosa) 
die ersten Verse also: ,,Sunt enim plura genera eius [sc. phalangii] quorum unum piceum, 
rhox vocatum, pluribus pedibus repens, dentes diros in medio ventre gerit!“ Und bei 
F. S. Lehrs, welcher in der Pariser Ausgabe der Poetae bucolici et didactici (Parisiis, 
Didot 1851) die Nicandri Theriaci in lateinischen Hexametern wiedergibt, heißt es (p. 140): 
ypiceo distinguitur ille colore, 
qui Rhox nomen habet, pedibusque frequentibus ; alvo 
os illi in media duro exitiabile dente.“ 

Die alten Scholien zu den Theriaca enthalten folgende Bemerkungen: „zoözo 
[sc. 6@8] dè zal uélav nerintaı' vo yao mooÿer vo ue/av noi, Önkadi) 110000£3, 
duù tO toLlodvtoy eivaı tiv Yoolav i) tiv zwonv. “H oöros' adrd 6 nénÂmrar WS 
rıoonev your uélav Eori“ und Eutecnius sagt: „Eorı 0° ody 6 pdAays tiv yoolav 
move uèv Copwdns sad’ éavròv, more dè dayòs tiv yooràv orapv/ins éexavdovoav 
PEOEL a 
Die Worte ‘ëcxÂmrer 6600600 entsprechen ungefähr dem, was der aus unserer 
heutigen zoologischen Nomenclatur bekannte Genusname Sclerostoma besagen soll. 

Die Wiedergabe von éxacovréoos zocir durch pedibus brevissimis bei Plinius 
und anderen wird damit zu erklären versucht, daß der Dichter mit dem Worte &ozorv 
auf kurze Füße habe hindeuten wollen, was vom zoologischen. Standpunkte aus voll- 
kommen unberechtigt erscheinen muß; denn wenn einem „kriechenden“ i. e. lang- 
sam sich fortbewegenden Tiere überhaupt Beine zukommen — kriechend bewegen 
sich bekanntlich viele Tiere, die der Extremitäten gänzlich entbehren — dann braucht 
die Kürze derselben den Begriff des Langsamen keineswegs einzuschließen ; vielmehr 
ist ein langsames Einherschreiten oft durch lange Beine bedingt. Man vergleiche einen 
Julus und eine Stabschrecke oder Blattlaus. Wenn nun Plinius vollends den Zusatz 
tanquam imperfectis macht, so ist von dem Begriffe des griechischen &ra@000regos, 
‘welches u. a. von der schnellen Folge gebraucht wird, die sich in „Welle auf Welle“ 
kundgibt, oder von dem gleichbedeutenden Erd//n/os, das Eutecnius gebraucht, 
oder endlich von dem zö#vog der Scholien nicht viel übrig geblieben. 

Ze) Pechfarbig ist eine Bezeichnung, welche eine Farbennuaneierung von sehr 

dunkel, fast schwarz bis zu einem goldbraunen Tone, wie ihn das Chitin vieler Arthro- 


poden zeigt, sehr wohl zuläßt. 


238 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


die Kieferfüße oder sog. Raubfüße, auf deren chitinige Beschaffen- 
heit durch das Wort &0xAnss hingewiesen wird. — 

Wenn ich an der Deutung des Rhox als einer ‚Scolopendra fest- 
halten wollte, so würde man mir vielleicht zunächst einwenden, wo 
die Ähnlichkeit mit einer Beere bleibe, was das griechische Wort 
bedeutet. Auf die Ableitung des Phalangiennamens aus der Ähn- 
lichkeit mit einer Beere, wovon bei Nikander selbst kein Wort 
steht, ist begreiflicherweise in den Scholien und von anderen Schrift- 
stellern von vorneherein hingewiesen worden, und es ist auch zuzu- 
geben, daf ein solcher Zusammenhang bestehen kann. Daß aber 
die Notwendigkeit dazu bestehen müsse, kann ich nicht anerkennen; 
es hat manches Ding einen Namen, der auf gewisse Beziehungen 
schließen lassen könnte, ohne daß es zutrifft. Wenn z. B. bei uns 
die Zecke im Volksmunde „Holzbock‘‘ heißt, so liegt kein Vergleich 
mit einem Stein- oder Ziegenbocke oder einem nach letzteren be- 
nannten ,,Bockkäfer‘ vor. An einer später noch zu zitierenden Stelle 
bei Aelian steht übrigens unter den bekannten Erklärungsgründen 
für den Namen Rhox, resp. wie er da heißt Rhax, „oder aus einem 
anderen Grunde‘. Ich möchte jedoch nicht mißverstanden werden: 
ich will keineswegs die Ansicht vertreten, der Rhox des Nikander 
sei ein Tausendfuß. Dagegen spricht meiner Meinung nach unter 
anderem die Tatsache, daf wir für diese Tierformen bei den Alten 
bereits die Worte "/ov4og (Julus) und oxod0mevdoa (Scolopendra) finden, 
und es liegt umsoweniger Grund vor, im Rhox einen Tausendfuß 
zu vermuten, als Nikander nach Besprechung der Skorpione in 
den Versen 811 und 812 auch £ovlos und oxodomevdga erwähnt. Ich 
wollte nur darauf hinweisen, wie durch die Nikandersche Be- 
schreibung des Rhox — nach meiner Auffassung wenigstens — ohne 
jeden Zwang für den Zoologen die Deutung auf einen Chilopoden 
nahegelegt wird, daß andererseits ganz dasselbe Tier unter dem von 
Plinius gegebenen Steckbriefe als vollgesogene Zecke erkannt 
werden könnte. Und größere Gegensätze in der äußeren Erscheinung 
als sie zwischen diesen beiden Tieren hervortreten, kann man sich 
kaum vorstellen. Ich will durch diese Bemerkungen nur darauf hin- 
weisen, wie unendlich schwierig es ist, ein Tier aus der Darstellung 
der Alten richtige zu. deuten. Ob es den Rhox des Nikander 
jemals gegeben hat?!) Es will mich bedünken, als ob zum min- 


1) In der heutigen zoologischen Nomenclatur findet sich A/ox, wenn auch nur noch 
als Synonym, für eine Solifugen-Gattung, die C. L. Koch so genannt hat und die jetzt 
unter dem Namen XAagodes Poc. mit mehr als 20 Arten aus Afrika und Asien bekannt ist. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 239 


desten alle diejenigen Schriftsteller, die dies Tier im Anschluß an 
Nikander erwähnen, das Bedürfnis gefühlt hätten, ein ihnen völlig 
unbekanntes Geschöpf durch den Beerenvergleich der Vorstellung 
etwas näher zu bringen. 

Kobert hat sich übrigens bei seiner Deutung des Rhox als 
Lathrodectes hauptsächlich durch die von Nikander geschilderten 
Symptome leiten lassen, die auch auf eine tone: nicht passen. 
Nikander fährt nämlich fort: 

„Wenn er (der Rhox) gebissen hat, bleibt die Haut scheinbar unverletzt 
Id. h. es zeigen sich keine lokalen Erscheinungen], aber oben die Augen 
werden gerötet, Fieberschauer erfaßt den Körper; alsbald werden unten der 
Leib um die Schamteile von Krämpfen befallen und das männliche Glied wird 
feucht durch Samenerguß; ebenso lähmt Starrheit die Schenkel und die Kniee 
brechen zusammen!).“ 

Kobert (l. c. p. 13) gibt diese Stelle weniger wörtlich als vom 
Standpunkte des Arztes aus folgendermaßen wieder: „Es kommt 
zu Kältegefühl, Starre des männlichen Gliedes, Samenerguss, Schau- 
dern ergreift die Extremitäten; die Kniee wanken, der Körper krümmt 
sich nach hinten und sinkt zusammen ?).“ 

Kobert sagt dann an einer anderen Stelle seines Buches (p. 68), 
nachdem er die von Dioscorides angeführten Erscheinungen nach 


Spinnenbif mitgeteilt hat, ,,derartige Symptome lediglich der Phan- 


1) Diese Symptome fafit Plinius in folgende Worte zusammen: ‘dolor a morsu 
eius qualis a scorpione, urina similis aranei textis. Lichtenstein (Naturgesch. d. 
Solipuga, p. 11) liest aus Nikander’s Worten heraus, daß der Big des Rhox „vene- 
rische Übel“ nach sich ziehe! Was übrigens den Zuerov douyvnjevra oder wie ihn die 
lateinisch Schreibenden wiedergeben: vomitum araneosum anlangt, den Kobert 
(Giftspinnen p. 17) als „Märchen“ bezeichnet, so scheint mir eine ungezwungene Deu- 
tung in der Tatsache zu finden zu sein, daß unter Umständen bei Brechreiz und Würg- 
bewegung nicht der Inhalt des Magens mit Gallenbeimischung ausgeworfen wird, 
sondern lediglich das Sekret der Speicheldrüsen, das in zähen Fäden, die mit denen 
des Spinnengewebes verglichen werden, aus dem Munde ausfließt. So ist es z. B. 
bei dem Übelwerden nach einer stark nikotinhaltigen Zigarre. 

2) Ich lasse zum Vergleiche die beiden lateinischen Übersetzungen nach den oben 
genannten Philologen hier folgen. Schneider sagt: „Huius morsum nulla in cute 
signa sequuntur, sed oculi subtus subrubescunt, frigidus horror membra occupat, coxae 
et genua torpent: corpus et pudenda convelluntur, et penis tensus sordibus inquinatur.“ 
Bei Lehrs lautet die Stelle: 

Si morsum impressit, vestigia nulia cruenti 

vulneris, ardescunt subtus perfusa rubore 

lumina, membra rigor quatit, extemploque pudendum 
et corpus sursum convellitur, arrigit ipse 

semine sordescens penis, coxaeque premuntur 
frigore, genua labant laxatis languida vinclis‘. 


240 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere, 


tasie zu entnehmen und sie so zu kombinieren, daß sie sich mit 
einem wirklichen Vergiftungsbilde decken, halte ich für ganz aus- 
geschlossen. Für mich heruhen die Angaben der Alten auf mehr- 
fach von ihnen beobachteten Vergiftungen durch die wenigen uns 
noch jetzt als giftig bekannten Spinnen und insonderheit auf Lathro- 
dectes.“ 

Indem ich Kobert auf diesem Gebiete für durchaus kom- 
petent anerkenne, wage ich es nicht, seiner Deutung der ange- 
führten Symptome zu widersprechen, und will gern zugeben, daß 
man daraus auf Za/hrodectes schließen kann oder sogar schließen 
mufì. Anderseits aber halte ich meine Behauptung mit voller Ent- 
schiedenheit aufrecht, daß man aus der Nikanderschen Charakteri- 
sierung des Rhox unter keiner Bedingung auf eine Aranea oder gar 
auf eine bestimmte Spinnenart schließen kann!) Hat Kobert 
dennoch Recht, was endgültig zu entscheiden wohl niemals möglich 
sein wird, so liegt für mich darin nur in erhöhtem Maße der Be- 
weis für die außerordentlich schwierige oder überhaupt unmögliche 
Deutung vieler Angaben in den Schriften der Alten vom Stand- 
punkte des deskriptiven Zoologen aus. 

Soviel über den mystischen, viel umstrittenen und wie wir noch 
sehen werden, auch in der Folge oft genannten Rhox. Es wird 
nicht ohne Interesse sein, auch den übrigen von Nikander auf- 
geführten Phalangien, deren es noch sieben gibt, etwas näher zu 
treten. Sie finden sich in jenem eigenartigen Lehrgedichte in fol- 
gender Reihenfolge. 

„Als zweiten merke Asterion; auf dessen Rückenhaut erglänzen bunt- 
gesäumte leuchtende Streifen. Wenn er gebissen hat, durchläuft unheilvoller 


Frostschauder den Menschen, Schwindel befällt den Kopf, und es brechen die 
Bande der Kniee (d. h. die Knie verlieren ihren Halt).“ 


Lichtenstein (Naturgesch. der Solipuga p. 11) ist geneigt, 
diese Art als Tarantel zu deuten, während Menge (Preuß. Spinnen 
p. 7) den noch zu erwähnenden Agrosies dafür anspricht. Kobert 
glaubt eine andere Lathrodectes-Art darin zu erkennen und wird 
durch die „hellen Flecke auf dunkelm Grunde“ geleitet. Von hellen 
Flecken ist aber nicht die Rede, sondern von hellen Streifen 
und diese würden tatsächlich cher auf eine Tarentula hinweisen. 
Ich bin überzeugt, daß die bei Rhazes (s. bei Kobere p =) 


!) Da sich Lathrodectes bezüglich der Beine anderen Webespinnen gegenüber 
keineswegs besonders auszeichnet, ist der oben des näheren besprochene Ausdruck 
ETa0GÖTEIOS gar nicht zu verstehen und ebensowenig die Charakteristik der gleich- 
falls mit denjenigen anderer echter Spinnen übereinstimmenden Cheliceren. 


È 
4 
3 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 241 


unter dem Namen Stellata vorkommende, durch ‚leuchtende 
Linien“ charakterisierte Spinne auf Nikanders Asterion zurück- 
zuführen ist. 

Plinius erweckt eine durchaus falsche Vorstellung, 
von dieser Art dem Rhox gegenüber sagt: ‚idem erat asterion, nisi 


wenn er 


distingueretur virgulis albis’. 

Die dritte Phalangienart, welche der Dichter der Theriaca an- 
führt, wird folgendermaßen charakterisiert: 

„Eine andere, das xvdveov fährt nach allen Seiten hin im Ansprung, ist 
rauhhaarig und bringt einen schrecklichen Stich bei, wenn es einen -verwundet. 
Schwere hemmt das Herz'), die Augen werden umnachtet und er speit aus 
dem Halse einen spinnenfadenartigen Auswurf; es bringt ıhn nahe ans Ver- 
derben.“ 

An die Deutung dieser Art hat sich, wie es scheint, nur Lich- 
tensreim (ec =p: 01) gewast; "er saot nur seine dritte Art, die 
er die dunkelfarbige — so übersetzt er xvaveov — nennt, wird von 
ihm so beschrieben, daß es füglich eine Solpuge seyn kann.“ Mit 
demselben Recht kann sie irgend ein anderes Tier sein. Mir scheint 
die Deutung dieses Nikanderschen xvarsov schier unmöglich; 
auch die Bemerkung “rredrjogov apis atove ist nicht leicht zu ver- 
stehen >). | 

„Wieder ein anderes ist der Agrostes, welcher in der Gestalt einem 
Lycos gleicht, dem Vertilger der Fliegen; er lauert auch auf die Bienen, 


1) Es wird das gemeint sein, was die heutige Medizin mit Präcordialangst 
bezeichnet. 

2) Schneider übersetzt „sublimius subsultat“, während Lehrs in dem Worte 
1edijogov einen Gegensatz zu den Eraoowregoıs nooiv Eorwv erblickend, es also 
wiedergibt: “Caeruleus graditur pedibus sublimior alter”. In den Scholien heißt es: 
‘mediooov oùv, your bpnAòr, éx Tod méd0v pergogov zal Exngeues. Eine noch 
etwas andere Umschreibung als die Schneider’s lautet ‘assultim ingreditur’, was 
Plinius (XI, 24) von den Hüpfspinnen sagt. Schneider bezieht auf diese dritte 
Nicander’sche Phalangienart das, was Plinius von Araneus lanuginosus sagt, dem er 
die Eigenschaft grandissimo capite gibt und dem er folgende abenteuerliche Bemerkung 
hinzufügt: quo dissecto inveniri intus dicuntur vermiculi duo adalligatique mulieribus 
pelle cervina ante solis ortum praestare, ne concipiant, ut Caecilius in commentariis 
[sind nicht auf uns gekommen] reliquit. Vis ea annua est. Sehr bezeichnend für die 
Zeitverhältnisse sowohl wie die subjektive Ansicht des Plinius sind alsdann die folgen- 
den Worte: ‘Quam solam ex omni atocio dixisse fas sit, quoniam aliquarum fecunditas 
plena liberis tali venia indiget’ oder mit Wittstein (die Naturgeschichte des Cajus 
Plinius Secundus ins Deutsche übersetzt. Leipzig, 5. Bd. 1882, p. 109) zu deutsch: 
„ich habe mir nicht versagen können, von den vielen Mitteln für Unfruchtbarkeit 
wenigstens dieses eine zu nennen, weil ich in der allzu großen Fruchtbarkeit mancher 
Frauen, welche das Haus mit Kindern anfüllt, einen hinreichenden Entschuldigungs- 


grund zu finden glaube“. Gut gemeint, lieber Plinius, aber schwer realisierbar! 


Zool. Annalen II. 16 


242 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Gallenwespen [es ist das Wort wv gebraucht, was hier aber wohl nicht als 
der Feigenbefruchter zu deuten ist ')], Bremsen und was immer in sein Netz 
kommt. Sein Biß aber ist für den Menschen schmerzlos und ohne Wirkung.“ 


Dies also würde nach Menge eine Tarantelart sein, nach 
Lichtenstein (1. © p. 11) Azanea speciosa L.2)\) Eins ara eu 
von dieser vierten Nikanderschen Phalangien-Art mit unbestreit- 
barer Sicherheit sagen, nämlich daß es eine echte Aranee ist; welche 
mag dahingestellt bleiben, aber man darf mit einer gewissen Sicher- 
heit auf einen Vertreter der Lycosidae schließen. 


„Ein anderes ist schwer zu bekämpfen*), man nennt es Sphekion, stark 
rötlich gefärbt, ähnlich der fleischfressenden Wespe, welche die kühne Art 
des Pferdes zur Schau trägt — denn Pferde erzeugen die Wespen, die Bienen 
dagegen entstammen Rindern, die, vom Wolf getötet‘), verwest sind. Wenn 
dieses verwundet hat, läuft eine starke Gewulst an und einige andere Krank- 
heitssymptome stellen sich ein: in den Knieen ist bald ein Zucken bald 


Schwäche und indem man hinschwindet, bewältigt einen der unheilstiftende. 


Schlaf, der das letzte Ende herbeiführt?).“ 

Was Plinius dazu berechtigt, von dieser Art die kurze Dia- 
gnose zu geben „a crabrone pinna tantum differens‘, ist unverständ- 
lich. Wenn man auch, da es sich um ,,gaddyyta“ handelt, von vorn- 
herein mindestens an Aptera im Linnéschen Sinne denken sollte, 
so faßt eben Nikander, wie aus den beiden letzten von ihm an- 


1) Es wird hier vielfach durch culex wiedergegeben. 

2) Das wäre nach heutiger Nomenclatur Argrope bruennichit (Scop.) 

3) So gebe ich laut Pape’s Wörterbuch das Wort dödoöngı wieder, welches 
sonderbarerweise bereits in den alten griechischen Scholien als Eigenname zur Be- 
zeichnung dieser fünften Nicanderschen Phalangienart angesprochen und so auch von 
Lehrs aufgefaßt wird, welch letzterer übersetzt: 

Est et sphecion vespae cognomine, vulgus 
dysderi appellat . . . 

Schneider (in den Curae posteriores ad Nicandri Theriaca, p. 263) sagt in 
durchaus berechtigter Weise: ‘Ododyor non est nomen phalangii ut cum Eutecnio 
Gorraeus existimavit’. 

4) Obgleich die Einschaltung über die Abkunft der Wespen und Bienen aus 
den Kadavern von Pferden und Rindern für unser Thema ganz gleichügltig ist, will 
ich doch nicht unterlassen hervorzuheben, daß ich in meiner Übersetzung der Lesart 
von Bentley gefolgt bin, welcher statt Zvxoondöess, das sich auf {xzoc beziehen 
würde — Lehrs übersetzt es mit alipedes equi — /vx001a0EE00’ EyEvovro vor- 
schlägt, wodurch das Epitheton den Rindern beigelegt wird. (‘Apes e tauris a lupis 
occisis progenerantur — Schneider). Es gehen an dieser Stelle die Ansichten der 
Philologen über die Lesarten auch sonst noch auseinander, ohne daß dadurch der 
Sinn des Ganzen geändert wird, aber das gehört nicht hierher. 

5) Lichtenstein meint, den Plinius korrigierend, welcher von den durch 
Sphekion verursachten Symptomen sagt ‘ad maciem perducit’: Nicander sage vielmehr, 
der Verwundete falle in Ohnmacht. (Lehrs übersetzt ‘requies et meta laborum~) 


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Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 243 


geführten Arten zweifellos hervorgeht, diesen Begriff viel weiter und 
vereinigt „giftige“ Insekten mit den Spinnentieren. Es hindert also 
gar nichts, bereits das Sphecion als Insekt anzusehen, freilich ganz 
gewiß nicht als das, wofür es Plinius mit Lichtensteinscher 
Brille angesehen haben soll, nämlich als Aszlus crabroniformis. Wie 
kommt unser Solpugenfreund auf die für den Menschen völlig un- 
schuldige Fliege? Die hervorgehobene Wespenähnlichkeit, die ihn 
dazu veranlaßt hat, weist mit Sicherheit auf ein anderes Hymeno- 
pteron hin. Sphex bedeutet bekanntlich bei den Alten nicht eine 
Grabwespe (die vielmehr als Ichneumon bezeichnet wird), sondern 
eine Faltenwespe, und hier dürfte speziell die Hornisse gemeint sein. 

Die einzige Wespe, die ich ihr einigermaßen vergleichen möchte 
und die auch in Griechenland vorkommt, ist .Scolza haemorrhoidalts 
Fbr., ein Tier, welches wohl ganz gewaltig stechen mag. 

Aus dieser Verwandtschaft dürfte auch die sechste Art sein, 
von der Nikander berichtet: 


„Wohlan nun das Myrmecion, das einer Ameise gleicht, am Halse rot, 
der übrige Körper ist dunkel gefärbt, überall aber auf dem breiten Rücken 
durch Tüpfeln wie mit Sternen besäet (oder: mit glänzenden, funkelnden 
Punkten besetzt); der schwarze Kopf erhebt sich wenig über den Hals. Es 
verursacht die gleichen Schmerzen wie das vorher genannte Geziefer.“ 


Date Menge (ie cap. 7) eeneiet ist verade dieser-rr von 
Phalangien fiir eine wirkliche Spinne zu halten, wundert mich. Wenn 
Lichtenstein (I. c. p. 12) sagt ‚die sechste ist wohl ohne Zweifel 
die Puppe des Zermes foetale oder einer ähnlichen Species dieses 
Genus“, so erkläre ich das, wie vieles andere, was er schreibt, für 
Nonsens. Aber die Mutilla, die er im Zusammenhange mit dem 
Sphekeion erwähnt, würde ich zur Deutung des Myrmecion heran- 
ziehen; hierfür würde auch der Mangel der Flügel!) — wenigstens 
für das weibliche Geschlecht, das aber bekanntlich allein bei der 
Frage des Stechens in Betracht kommt — geltend gemacht werden 
können. Die Beschreibung der Färbung würde passen und die Be- 
kanntschaft mit dem Tiere gemäß seinem Vorkommen in Griechen- 
land ebenfalls angenommen werden können. 

Auf Formen noch ganz anderer Art führen uns die beiden letzten, 


von denen Nikander berichtet. 

„Da wo Männer ohne Sichel mit den Händen Hülsenfrüchte pflücken 
auf dem noch halbgrünen Acker, da laufen häufig kleine Phalangien von feuer- 
roter Körperbedeckung herum, ähnlich den Kanthariden. Um deren schmerz- 


1) Lichtenstein spricht von einer großen ungeflügelten Species von Sphex; 


_ deren gibt es ja aber unter den Pompiliden und Sphegiden gar nicht. 


244 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


volle Bißstelle entwickeln sich Bläschen; dev Geist irrt ab zum Wahnsinn, die 
Zunge redet ungeordnetes Zeug und beide Augen sind verdreht.“ 


Der Vergleich mit den allgemein als „spanische Fliegen“ inter- 
pretierten ;,xavddqdes läßt auf einen anderen Käfer schließen, 
vielleicht Zelephorus, von dem noch in unseren Zeiten der Volks- 
glaube berichtet, daß er giftig und bissig sei, und den er mit Namen 
wie „Aderlasser“ belegt hat. Vielleicht könnte man auch an die an 
ähnlichen Stellen vorkommenden Malachrus-Arten denken, die durch 
ihre schwellbaren Bläschen geeignet sind, Furcht vor Giftigkeit zu 
erregen („Warzenkäfer“). Lichtenstein bezieht dise 29, u 
Iytta syriaca L. 

Wenn man an einem Vertreter der Vesicantia festhalten wollte, 
ließe sich wohl der eine oder der andere namhaft machen, der 
in Frage kommen könnte, aber besser ist es jedenfalls, gar keine 
Deutung zu versuchen. Einen Käfer, der durch seinen Biß die ge- 
schilderten Symptome, und selbst wenn man die entschiedenen Über- 
treibungen unberücksichtigt ließe, verursacht, kennen wir nicht. 
‘Wenn man nicht annehmen müßte, daß den Alten die Erntemilbe 
wegen ihrer Kleinheit gänzlich unbekannt geblieben ist, läge es nicht 


fern, an diese zu denken. Vielleicht sind tatsächlich die Symptome _ 


(Bläschenbildung) auf die Stiche solcher Milben zurückzuführen, wäh- 
rend irgendwelche Käfer für die unsichtbaren Urheber verantwort- 
lich gemacht sind. 3 

Sollten übrigens die bei Plinius erwähnten Phalangien, die in 
Hülsenfrüchten und besonders in Erbsen gefunden werden, nicht auf 


diese Nikandersche Beschreibung bezogen werden müssen? 


Und nun endlich die achte und letzte Art, die Lichtenstein 
vollkommen übersehen zu haben scheint und von der auch Plinius 
nichts berichtet. 

„Achte aber auf das Ungeziefer, welches das verderbliche Land Ägypten 
ernährt, ähnlich der Motte, die der anbrechende Abend herbeilockt, indem sie 
um das Licht herumflattert — ihre Flügel sind sämtlich häutig und mit feinem 


Flaum bedeckt und wenn man sie berührt, scheinen sie aus Staub und Asche 
zu bestehen — der ähnlich lebt eine Art zwischen den Blättern der Persea 


[einer ägyptischen Baumart]; ihr schrecklicher Kopf ist nach unten geneigt, 


stets wild blickend und hart. Der Leib aber ist schwerfällig; diese nun senkt 
ihren Stachel oben in den Nacken und Kopf des Menschen; leicht kann sie 
auf der Stelle den Tod bringen.“ | 

Hier wird zweifellos ein schmetterlingsartiges Insekt beschrieben. 
Die Scholien zum Nikander nennen es xepaloxoiärins oder #epa- 
1020060775 — für uns auch nur Namen! Es ist ebenso unmöglich, 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 245 


dieses Insekt zu deuten!), wie es zweifellos ist, daß die Folgen 
seines Stiches außerordentlich übertrieben sind. Überhaupt sind die 
Angaben Nikanders, wie schon oben betont wurde und wie nun 
deutlich genug hervorgetreten sein wird, mindestens vom zoologischen 
Standpunkte aus, so gut wie wertlos, und doch haben sie lange Zeit 
hindurch für maßgebend genug gegolten, um sie nachzuschreiben, 
wie wir das bald kennen lernen werden. 

Wenn wir nun an die Mitteilungen des Plinius herantreten, 
so ist leider von vornherein auch wenig Positives zu erwarten, was 
bei ihm, dem ‚Naturforscher‘, schwerer in die Wagschale fällt, als 
bei dem Dichter Nikander. Selbst ein so unkritischer Schriftsteller 
wie Lichtenstein spricht von Verwirrung und dergleichen bei 
ihm, und Menge sagt mit Recht, daß er alles, was Aristoteles 
und Nikander über Spinnen und Phalangen aufgeschrieben haben, 
wiederholt, aber auch nicht um eine erwähnenswerte Tatsache ver- 
mehrt. Es würde sich auch wirklich nicht der Mühe lohnen, hier 
des Plinius ,,taube Nüsse‘, um mit Menge zu reden, aufzuknacken, 
wenn nicht bei ihm der Name ‚Sobpuga vorkäme, der die Veran- 
lassung geworden ist, eine eigenartige Arachnoideen-Ordnung und 
innerhalb dieser eine Gattung danach zu benennen. Wir müssen 
darum auch Plinius etwas näher treten. Von den verschiedenen 
Stellen, an denen in ähnlicher Weise, wie bei Aristoteles œopdyva 
und ga/dyyıa so Araneae (oder Aranei) und Phalangia auftreten, ist 
zunächst von Interesse die im 11. Buche 24. Kapitel (79), wo eine 
scheinbar wichtige Unterscheidung der mit diesen beiden Namen 
versehenen Formenkreise gegeben wird, indem er sehr präzise sagt 
„phalangia ex iis (nämlich araneorum) appellantur quorum noxii 
morsus“. Darin ist aber nichts anderes zum Ausdruck gebracht als 
die von Aristoteles als „bissig“ bezeichneten Arten, die 9qxrxd; 
denn Plinius fährt unmittelbar fort, die beiden Gruppen der Ari- 
stotelischen „Beißer“ mit folgenden Worten zu skizzieren: ,,corpus 
exiguum, varium, acuminatum [das ist die schlechte Übersetzung 
des als „schnell‘‘ wiederzugebenden oé%<|, adsultim ingredientium ; 
altera eorum species nigri prioribus cruribus longissimis‘“. Dann läßt 
er die Aristotelischen Avxo: in folgenden Worten folgen: ,,luporum 
minimi non texunt; maiores in terra et cavernis exigua vestibula 


1) Vielleicht handelt es sich wirklich um einen Schmetterling, etwa um einen 
sonderbaren „Schwärmer‘ (Sphingide), der mit seinem vorgestreckten honiglüsternen 
Rüssel im Verein mit den leuchtenden Augen den törichten Menschen Furcht ein- 
gejagt hat! 


Zool. Annalen IL 16a 


246  Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


praepandunt“ und reiht mit den Worten ,,tertium eorundem genus 
erudita operatione conspicuum“ (entsprechend dem ’roirov tovtwv 
copotaruor nat yhapveotatwy bei Aristoteles) die Kreuzspinnen 
an, deren Netzbau er alsdann ausführlich schildert, wobei er auch 
noch andere Bemerkungen des Aristoteles, die bei letzterem 
an dieser Stelle nicht stehen, hinzufügt (aus IX, 2,5; V, 7,2) und 
eigene Zusätze macht. Die anderen Spinnenarten, die Aristoteles 
den Epeiren anreiht, finden hier keine Erwähnung. Eine zweite 
Stelle, wo von Phalangien die Rede ist, findet sich im 29. Buche 
und 27. Kapitel und beginnt mit der vollständig unlogischen!) Be- 
merkung ,,Phalangium est Italiae ignotum et plurium generum“, 
und die nun folgende Aufzählung ist vornehmlich dem Nikander 
entnommen: so ist ,,unum simile formicae‘‘ dessen uvgunnxsıov, das 
aber in demselben Kapitel (87) noch einmal vorkommt, wo es auch 
mit diesem griechischen Namen genannt wird?). Es folgen nach 
einer noch zu erwähnenden Einschiebung der Nikandersche rhox, 
das asterion, der ,,coeruleus“ d. i. ‘xvaveoy und das "oyrmeıov’ („a 
crabrone pinna tantum differens‘‘). Den Schluß bilden die ‚duo genera 
tetragnathii‘, die auf keine nachweisbare Quelle Bezug nehmen: 
„peior medium caput distinguente linea alba et transversum altera; 
hic oris tumorem facit. at cinereus posteriore parte candicans lentior, 
minime autem noxius eodem colore qui telas muscis in parietibus 
latissime pandit‘. Jene vorher erwähnte Einschiebung besagt: ,,aeque 


!) Unlogisch nenne ich diese Bemerkung, weil das, was Plinius im allgemeinen 
unter Phalangium versteht, Spinnen sind, über deren Vorkommen in Italien gar kein 
Zweifel bestehen kann. Wahrscheinlich aber hat ihm an dieser Stelle eine beson 
dere Art von Phalangıen vorgeschwebt, die in Italien nicht vorkommt, und es dürfte 
nicht unwahrscheinlich sein, daß dies die nech näher zu besprechende Solipuga ist, 
von der er (XXIX, 4, 29) sagt „non fere in Italia“. Was es aber event. für eine Trag- 
weite haben kann, wenn man sich auf Pliniussche Angaben verläßt — heutzutage 
wird es wohl keiner, wenigstens kein Zoologe mehr tun — das beweist eine An 
merkung, die Eduard Scheller als Übersetzer von „Aulus Cornelius Celsus über 
die Arzneiwissenschaft in acht Büchern“ (Braunschweig 1846) da macht, wo letzterer 
von der Behandlung gegen den Biß des Phalangium spricht. (2. Theil p. 121.) „Das 
Phalangium des Celsus, sagt er, ist von einigen für die Tarantel gehalten worden, 
aber gewiß mit Unrecht, denn Piinius (XXIX, 27) sagt ausdrücklich, das Geschlecht 
Phalangium sei in Italien nicht zu Hause.“ Es wird das Phalangium des Celsus 
alsdann als unser Galeodes araneoides gedeutet. 


2) Das erste Mal heißt es von ihm: ,,unum simile formicae, sed multo maius, 
rufo capite, reliqua parte corporis nigra, albis guttis. acerbior huius quam vespae ictus", 
das andere Mal, 20 Zeilen weiter: ,,myrmecion, formicae similis capite, alvo nigra, 


guttis albis distinguentibus, vesparum dolore torquet‘‘. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 247 


phalangion Graeci vocant inter genera araneorum, sed distingunt 
lupi nomine“, was von Wittstein (V, p. 109) übersetzt wird ‚eine 
zweite Art von Giftspinnen nennen... .‘, wo es doch wohl rich- 
tiger heißen muß „ebenso“. Wahrscheinlich ist diese Bemerkung 
an dieser Stelle durch Nikanders @yeworns veranlaßt. Dann folgt 
„tertium genus!) est eodem phalangi nomine araneus, lanuginosus, 
grandissimo capite, quo dissecto inveniri intus dicuntur vermiculi 
duo etc.“ Dies Ammenmärchen ist es nicht allein, was von der völlig 
kritiklos und liederlich durcheinander gewürfelten Wiedergabe der 
Pliniusschen Exzerpte über Spinnentiere Zeugnis ablegt. 
Dennoch ist es von verschiedenen Seiten versucht worden, auch 
diesen Angaben einen besonderen Wert für die Deutung der genannten 
Formen beizulegen. Hier marschiert natürlich Lichtenstein wieder 
in den vordersten Reihen. Für ihn ist der eben erwähnte araneus 
lanuginosus (,,eine wollhaarige Spinne mit sehr grossem Kopfe‘‘) „die 
afrikanische Solpuge, und wo nicht dieselbe Species, doch von dem- 
selben Genus, mit dem blauen (richtiger dunkelfarbigen) Phalangium 
und mit dem Tetragnathium“. Was letzteres betrifft, so deutet er 
die eine der beiden Arten ?), von denen Plinius spricht, ebenfalls 
als Solpuge, und zwar haben ihn ‚die beiden Striche, welche die 
schädliche Art von Tetragnathien auf dem Kopfe haben. soll‘ auf 
die Beschaffenheit des Kopfschildes der grösseren Solpugen hinge- 
leitet, das bei seiner „rinnenförmigen und nach hinterwärts breit- 
gesäumten‘“ Beschaffenheit ein Paar solcher heller Striche vortäusche. 
Daran knüpft Lichtenstein die Bemerkung: ,,und dieses setzt 
es noch weit mehr außer Zweifel, daß die Alten wirklich Solpugen 
gekannt, und unter mehrerley Namen dieselbe Gattung von schäd- 
lichen Insekten, bald nach diesem, bald nach jenem Kennzeichen, 
beschrieben haben. Inwiefern sie auch die einzelnen Species dieses 
Genus unterschieden haben, das läßt sich wohl nicht mehr mit 
völliger Gewißheit bestimmen. Als Gattungsname kommt außer 


1) Wenn, wie oben bemerkt, dieses tertium genus, von Schneider richtig auf 
das Kyaneion Nikanders zurückgeführt wird, worauf die Bezeichnung lanuginosus aller- 
dings hinweist, dann würde in diesem Kapitel bei Plinius nicht nur das Myrmecion, 
sondern auch diese Art zweimal vorkommen und von der Verwirrung, die hier herrscht, 
Zeugnis geben. Ob diese dem Autor selbst oder seinen Abschreibern zur Last zu 
legen ist, muß freilich dahingestellt bleiben. 

2) Die Worte des Plinius: „tetragnathii duo genera habent“ kommentiert Lich- 
tenstein sonderbarerweise mit dem Zusatze ‚Die Griechen, nemlich in ihren Schriften“, 
er faßt also tetragnathii als Genitiv des Singularis auf, während es doch offenbar der 
Nominativ des Pluralis sein soll. 


16a* 


248 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Phalangium und Tetragnathium auch noch Solpuga vor, und diesen 
letzteren finde ich am bequemsten, um das Genus zu bezeichnen... .“ 

So ist Lichtenstein tatsächlich der Begründer dieser Gattung 
im heutigen Sinne; denn daß bei Plinius ebensowenig von „Gat- 
tungsnamen“ die Rede sein kann, wie es völlig ausgeschlossen ist, 
daß die Alten einzelne Arten von Walzenspinnen zu unterscheiden 
vermochten, selbst wenn dieser Formenkreis überhaupt wirklich be- 
kannt gewesen wäre, bedarf kaum einer besonderen Versicherung. 
Sonderbar ist es nun, daß Lichtenstein dasjenige Tier, welches 
Plinius als Solpuga bezeichnet, gerade nicht als Walzenspinne 
deutet, sondern als die „Puppe des Termes fatale‘! Indessen ver- 
dient dieser Pliniussche Name immerhin unser besonderes Interesse, 
da er uns hier zum ersten Male in einem naturgeschichtlichen Werke 
begegnet und in den Schriften der Alten überhaupt nur einigemal 
vorkommt. Nichtsdestoweniger findet sich das Wort in den alten 
Manuskripten in sehr verschiedener Weise geschrieben. Es ist offen- 
bar ursprünglich gar kein Ausdruck der lateinischen Sprache, son- 
‚dern stammt aus dem Iberischen, wie es noch heute in Spanien be- 
kannt ist. Schlägt man es im lateinischen Lexikon auf, so findet 
man die Erklärung, daß es eine giftige Ameise bedeute, und das 
ist einzig,und allein auf Plinius zurückzuführen, der XXIX, 4,29 
schreibt „Est et formicarum genus venenatum, non fere in Italia, 
solipugas Cicero appellat, solpugas Baetica“ Der gute Plinius 
hatte aber, als er im 29. Buche seiner Naturgeschichte von Arznei- 
mitteln handelte, offenbar vergessen, was er bei früherer Gelegen- 
heit über dasselbe Tier mitgeteilt hat, bei einer Gelegenheit freilich, 
wo er sicherlich mit dem gleichen Namen ebensowenig einen Begriff 
hat verbinden können wie an der vorher zitierten Stelle. Diese 
andere Stelle aber, an der solipuga bei Plinius vorkommt, steht 
VIII, 29, wo von verschiedenen Tieren die Rede ist, welche die 
Menschen zum Verlassen ihrer Wohnsitze gezwungen haben, und 
da hat ihm zweifellos die von uns früher herangezogene Schilderung 
des Agatharchides vorgeschwebt, wenn er schreibt „citra Cynamolgas 
Aethiopias late deserta regio est a scorpionibus et solipugis acute 
 sublata“. Wir erinnern uns, daß der alte griechische Geograph bei 
dieser Gelegenheit von derjenigen Art von Phalangien spricht, die 
von einigen Zefragnathen genannt werden. 

Des Plinius Solipuga müßte demnach identisch sein mit 
Tetragnathius, ein Name, der bei ihm, wie wir sahen, zwar auch 
vorkommt, aber in einem wieder anderen Sinne. Jedenfalls hat der 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 249 


von Kobert herangezogene Ulisses Aldrovandi vollkommen Recht, 
wenn er dem Plinius Inkonsequenz in bezug auf die Deutung von 
Solipuga vorwirft, wie es schon früher von Solinus geschehen war. 
Kobert tut aber dem römischen Enzyklopädisten zu viel Ehre an, 
wenn er Plinius wegen der Verwechslung einer Walzenspinne mit 
einer Ameise in Schutz nimmt, da erstere entschieden Ähnlichkeit 
mit Ameisen hat und auch empfindlich beißt. Plinius hat das 
Hier von dem en schreibt, nie, sesehen: sonst konnte er ander 
dritten und letzten Stelle, wo er von Solipuga spricht (XXH, 81), 
nicht erzählen: ‚et leguminibus innascuntur bestiolae venenatae, quae 
manus pungunt et periculum vitae adferunt, solipugarum generis“. 
Aus den darauffolgenden Worten geht übrigens hervor, daß die 
Solipuga in die Sippschaft anderer Spinnentiere gehört, denn es 
heißt da: ,,adversus has omnia eadem medentur, quae contra araneos 
et phalangia demonstrantur“, wie es sich denn offenbar auch um 
dieselbe bestiola handelt, die an noch einer anderen Stelle (XVIII, 
17,156) erwähnt wird ,,nascitur et phalangium in ervo, bestiola aranei 
generis, si hiems aquosa sit". Genug, wir dürfen annehmen, daß die 
Ameisenzugehörigkeit der Solipuga auf einem Versehen des Plinius 
beruht. Offenbar ist dasselbe aber Veranlassung gewesen, daß 
Éichtenstéin die Bliniussche? Solpuee als, Retmes “fatale 
deutet!)  Kobert ist dagesenseneist, serade die Solipusa des 


!) Was Lichtenstein (Naturgeschichte der Insekten-Gattungen Solpuga und 
Phalangium p. 16—17) im Zusammenhange hiermit berichtet, bleibt mir völlig unver- 
ständlich. Er behauptet nicht nur, daß die Benennung Solpuga an der zitierten Stelle 
bei Plinius „und vielleicht auch sonst hie und da bey den römischen Schriftstellern“ 
— alle überhaupt vorkommenden Stellen, wo dies Wort vorkommt, sind hier berück- 
sichtigt — vermutlich die Puppe, die von ihm (p. 17) mit den „Kriegern“ identifiziert 
wird, der weißen Ameisen bedeutet, sondern will auch die (oben im Text sogleich 
heranzuziehenden) Verse des Lucan sowohl auf diese wie auf „unsern Giftkanker“ 
(i. e. Solpuga) beziehen. „Die Verse scheinen auf eine Verwechselung dieser beiden 
wegen ihrer schmerzhaften Bisse berüchtigten Insekten hinzudeuten. Der erste dieser 
Verse paßt nemlich gut auf die Termitenpuppen, der letztere hingegen auf die Gift- 
kanker. Daß die Römer, als schlechte Natur- und Insektenkenner, in den Irrthum 
geriethen, ihre Soldaten, welche etwa in Afrika an den Bissen des Phalangium araneoides 
hinstarben, wären durch die viel häufigeren und auch bey hellem Tage hervorkom- 
menden Krieger, das ist Puppen der weißen Ameisen (termes fatale) getödtet, war 
in der That verzeihlich.“ Aus den Schriften der alten Griechen und Römer kennen 
wir nicht eine entfernte Andeutung, daß ihnen Termiten bekannt waren. Wenn auch 
in den Mittelmeerländern ein paar Arten dieser Insektengruppe heimisch sind, so 
scheinen sie damals durch ihre Zerstörungswerke noch nicht auffällig geworden zu 
sein und gehören auch sehr kleinen Species an. Der Linnésche Termes fatale 
(später 7. bellicosus Smeathm.) ist im tropischen Afrika zu Hause und sehr viel später 


250 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


2 


Plinius für eine Walzenspinne zu halten, und wenn ich mich über- 
haupt für eine bestimmte Deutung entscheiden könnte, würde ich 
ihm beistimmen. 

Es liegt vielleicht nahe, den Namen Solipuga als Verstiimme- 
lung von Solifuga aufzufassen und die nächtliche Lebensweise, welche 
die meisten Walzenspinnen führen, damit in Zusammenhang zu 
bringen!), und doch würde man sich mit dieser Etymologie arg - 
täuschen. Es ist umgekehrt das heutige Solifuga aus Solipuga ent- 
standen, welch letzteres Wort sich in folgenden Varianten findet: 
salpuga, solpaga, solipuga, solipugna, solipunga, solpynga, salpiga, 
salpinga, salpunga, scalpiga, scalpia, solifuga, solipaga. Von diesen 
sind (nach Forcellini) am meisten zu billigen: salpuga und sol- 
puga, resp. in der nicht zusammengezogenen Form: salipuga und 
solipuga. 

Festus (apud Paul. Diac. Ed. O. Müller p. 300)?) heißt es: 
„Solipugna genus bestiolae maleficae quod acrius concitatiusque fit 
fervore solis, unde etiam nomen traxit. Es wird also nicht von 
fugere, sondern von pungere abgeleitet. 

Wie schon bemerkt, ist das Wort für die Römer ursprünglich 
fremd gewesen; wo es Cicero gebraucht hat, wissen wir nicht, 
da er allein in der zitierten Stelle bei Plinius in diesem Zusammen- 
hange genannt wird. Was aber von gròfterem Interesse ist: in der 
spanischen Provinz Baetica, wozu u. a. das heutige Andalusien ge- 
hört hat, war der Ausdruck ‚Solpuga‘ üblich und man darf wohl 
die Vermutung aussprechen, daf er dort herstammt. Ich neige 
dieser Ansicht um so mehr zu, als der zweite Schriitsteller des 


bekannt geworden, nämlich erst durch Smeathman, im Jahre 1781 (Some account 
of the Termites, which are found in Africa and other hot climates, in: Philos. Transact. 
Ti. 72. Pi 1. ip 139192). 

1) Außer der bei Festus (s. im Texte) gegebenen Etymologie führe ich an, 
was in neuester Zeit Pocock (Nature Vol. 57. No. 1487. p. 618 Fußnote) sagt: ‚This 
word is, perhaps a corruption of Solifuga or Solipugna, which seem also to have been 
in use. The former means a creature which flees from the sun; the latter one that 
battles against it, and so hates or is intolerant of it.‘ Eine noch andere Erklärung, 
die aber ganz hinfällig ist, siehe in der Anmerkung zu den zitierten Versen des 
Lucanus. 1 

2) Sestus Pompeius Festus war ein alter Grammatiker, der, wahrscheinlich im 
2. Jahrh. n. Chr., aus einem in der Zeit des Augustus von M. Verrius Flaccus ver- 
faßten Werke ‚de verborum significatione einen Auszug veranstaltete. Aus diesem 
hat alsdann unter der Regierung Karls des Großen ein Priester Paulus (irrtümlich 
mit dem Zunamen Dioconus belegt) ein dürftiges Exzerpt veranstaltet, welches oben, 
in der Ausgabe von Otfr. Müller (Leipzig 1839), zitiert ist. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 251 


Altertums, bei dem das Wort vorkommt, nämlich M. Annaeus 
Lucanus!), in der in Hispania baetica gelegenen Stadt Corduba 
geboren war. Der Dichter der „Pharsalia“ nennt die Solpuga in 
dem öfter zitierten Verse (IX, 837 u. 838): 


Quis calcare tuas metuat solpuga latebras? 
Et tibi dant Stygiae ius in sua fila sorores ?). 


Es geht daraus hervor, daß man das betreffende Tier für sehr 
giftig hielt, wie es dann an der betreffenden Stelle unmittelbar nach 
dem Skorpionen genannt wird. „Wer sollte deine Schlupfwinkel, 
Solpuga, mit der Ferse zu berühren sich scheuen [offenbar: weil man 
dich für zu geringfügig halt|, und doch geben dir die Stygischen 
Schwestern ein Recht auf ihre Fäden |d. h. du bist imstande, wie 
die Parzen, unseren Lebensfaden abzuschneiden |.“ 

Ich lege nun darum ein besonderes Gewicht darauf, daf dies 
Wort von einem geborenen Spanier resp. in der spanischen Provinz 
Baetica gebraucht wird, weil auf der iberischen Halbinsel tatsächlich 
eine Solifugen-Art vorkommt, während dies bekanntlich für ganz 
Italien nicht der Fall ist. Es ist das die ursprünglich als Galeodes 
dorsalis (Latr.) beschriebene, jetzt als Gluvia dorsalis (Latr.) be- 
kannte Art, ein Tier, das allerdings im Rumpfe nur 16 mm mißt, 
also zu den kleinsten Vertretern der Walzenspinnen gehört. 


1) M. Annaeus Lucanus, ein Neffe des älteren Seneca, war 39 n. Chr. geboren 
und sah sich infolge der Ungnade Neros genötigt, in jugendlichem Alter i. J. 65 sich selbst 
freiwillig den Tod zu geben. Sein unter dem Titel Prarsalia bekanntes (unvollendet 
gebliebenes) Epos behandelt den Bürgerkrieg zwischen Pompejus und Caesar, und es 
ist lediglich die Folge seines Ehrgeizes, ein gelehrtes Wissen zur Schau zu tragen, 
daß wir diese Dichtung auch vom zoologischen Standpunkte aus nicht unberück- 
sichtigt lassen können; denn er zieht die übertrieben geschilderten Leiden, welche 
über die römischen Soldaten in Afrika durch Gifttiere, besonders Schlangen, verhängt 
sind, in seine Schilderung hinein. Ich habe obigem Zitate die von Carol. Hosius bei 
Teubner (Leipzig 1892) besorgte Textausgabe zugrunde gelegt. 


2) In der Übersetzung von Lucanus’ Pharsalia, die F. H. Bothe (Stuttgart 1836) 
herausgegeben hat, findet sich folgende Anmerkung bei Solpuga: 

„Die Solpuga oder Salpuga, wie Plinius sie (wohl richtiger, gleichsam sal pungens, 
Salzstecher) nennt, ist, nach Lichtenstein, weder Schnake, noch Ameise oder Schlange, 
sondern eine Art giftiger Tarantel, uvya/7), mus araneus, der griechischen Natur- 
historiker, die sie jedoch öfters auch schlechtweg pa/dyyıov nennen. Sie geht sal- 
. zigem Geruche, besonders an den Schamtheilen, nach, und ihr Stich an diesen Theilen 
kann gefährliche Zufälle (Gonorrhöe, 1. Samuel 5, eine Art von Priapismus u. dergl.) 
verursachen.“ 

Diese Quintessenz von Unsinn kommt wiederum zum größten Teil auf Rechnung 
von Lichtenstein, der also einen Einfluß ausgeübt hat und bisher nicht bekämpft ist. 


252 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Was wir aus dem bisher Mitgeteilten für unsere Zwecke ge- 
wonnen haben, ist also folgendes: Das unter dem Namen Solpuga 
angeführte Tier gehört zu den Spinnentieren, ist identisch mit dem, 
was auch Tetragnathius genannt wird, ist als giftig gefürchtet, 
kommt in Italien nicht vor (Italiae fere ignotum), scheint dagegen 
in Spanien bekannt und mit jenem besonderen Namen benannt zu 
sein, und in diesem Lande ist tatsächlich nach unserer heutigen 
Erfahrung eine Art der Walzenspinnen heimisch. Wenn man danach 
das Urteil abgeben will, diese Solpuga des Plinius und Lucanus 
ist wirklich eine unserer Solifugae, so will ich demselben eine gewisse 
Berechtigung nicht abstreiten; ich werde es aber gewif nicht wagen, 
mehr als eine Vermutung darin zu erkennen. Denn wir finden 
bei den alten Schriftstellern, die von Solpugen berichten, auch nicht 
eine Andeutung über die Beschaffenheit und über die Lebensweise 
dieser Tiere, als nur: die bereits hervorgehobene der Grucke 
die gar nichts sagen will, und über den Aufenthalt in Erdlöchern 
(latebras), woraus ebenfalls kein Schluß gerade auf diese Arachnoiden- 
form zu ziehen ist, wenn auch diese Gewohnheit, sich, wenigstens 
zu gewissen Zeiten des Lebens, in die Erde einzugraben, auf unsere 
Walzenspinnen, aber doch eben keineswegs nur für diese, zutrifft. 
Wir kennen also, wenn wir ehrlich sein wollen, von der Solipuga 
kaum mehr als den bloßen Namen. Wie vorsichtig man aber mit 
diesem sein muß, haben uns nicht nur schon die Pliniusschen 
Bemerkungen über Tetragnathius und Solipuga gezeigt, das wird 
uns auch noch vor Augen geführt durch eine weitere Stelle bei 
einem alten Autor, der die Solipuga oder, wie er sie nennt, Solifuga 
erwähnt, nämlich durch Solinus!), der (IV, 3) sagt: „sed quod 
aliis locis serpens, hoc Solifuga sardis agris animal perexiguum 
aranei forma, solifuga dicta, quod diem fugiat . . . occultum reptat 
et per imprudentiam supersedentibus pestem facit“. 

Nun ist es sicher, daß wie das Festland Italien, so auch Sar- 
dinien keine Solifuge beherbergt; demnach wäre also entweder 
die Bemerkung des Solinus überhaupt als unrichtig zu bezeichnen 
oder die Deutung der Solipuga anders zu fassen, worauf schon der 


1) C. Julius Solinus, der den ersten Jahrzehnten des 3. Jahrhunderts unserer 
Zeitrechnung, vielleicht schon dem vorhergehenden Zeitraume angehörte, hat Collectanea. 
rerum memorabilium verfaßt, die in einer neuen Bearbeitung des 6. Jahrh. den Titel 
Polyhistor erhielten. Er wird von Bernhardy „Kompilator einiger Bücher des 
Plinius ohne jedes eigene Wissen und mit schwachem Verständnis“ genannt. Die 
‚maßgebende Bearbeitung hat Theod. Mommsen (Berlin 1864) veranstaltet. 


(Uni 
=>) 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 2 


Ausdruck animal perexiguum hinweist. Man braucht sich aber bei 
der Mitteilung eines Autors, der einen Kompilator exzerpiert, also 
noch unzuverlässiger ist als seine Quelle, keine Skrupel zu machen, 
um eine richtige Deutung zu gewinnen. Es genügt ja auch voll- 
ständig, wenn wir behaupten dürfen, daß es sich um eine Walzen- 
spinne auf Sardinien nicht handeln kann. Und doch beruft sich 
wieder ein anderer Schriftsteller, der in sehr viel späterer Zeit über 
Sardinien berichtet, auf diesen Solinus und führt die oben zitierten 
Worte als Beleg dafür an, daß auf der Insel Solpugen vorkommen, 
namlich C@etti°). Die von Lichtenstein in diesem Falle nieht 
ganz mit Recht als „elende homiletische Kunstgriffe‘‘ verhöhnten 


Fragen — sie sind ganz anmerkungsweise aufgeworfen, wo es 
sich um Widerlegung der Behauptung handelt, daß Sardinien gar 
keine schädlichen Tiere beherberge — lauten: „Sind etwa die zwo 


Arten der Solifuge fabelhaft? Sind sie nicht in der ganzen Insel 
bekannt genug? Muß man nicht zur Heilung ihres Bisses die 
kräftigen Mittel, Mist und Backofen, ergreifen? usw.“ 

Da also mit diesen ,,Solifugae“ keine Vertreter unserer Walzen- 
spinnen gemeint sein kònnen, was bedeuten sie dann? und wenn 
sie keine Solifugae im heutigen Sinne sind, was kann uns zwingen, 
die ebenso senannten Tiere bei älteren Schriftstellern dafür zu 
halten? 

„Giftspinnen“, wenn auch nur nach der Volksmeinung, müssen 
es wohl gewesen sein. Man könnte demnach, wenn man Walzen- 
spinnen ausschlösse, am ehesten an Malmignatten denken. 

D Vonrromischen Scheifestellermeist außer Pl mus nech Aelian 
zu nennen, der ein Werk über die Natur der Tiere und zwar in 
griechischer Sprache geschrieben hat und darin auch die Phalangien 
erwähnt, ohne Neues zu bringen, wenn man nicht einige geo- 
sraphische Zusätze so nennen will. Auch bei ihm bedeutet Phalan- 
Sum seine eiftize Spinne, Br erzählt die Geschichte von den 
Tetragnathen genannten Spinnen, welche nebst Skorpionen die Be- 
wohner zum Verlassen ihrer Ansiedlungen in Indien gezwungen 
haben, er spricht von den in den Erven entstehenden Phalangien ?) 


1) Francesco Cetti, der 1874—1877 eine dreibändige Storia naturale di Sar- 
degna verfaßt hat, liegt mir nur in der deutschen Übersetzung (Leipzig 1783/1784) 
vor, in deren 3. Teile (1784) p. 55 von den Solifugen die Rede ist. 

2) Daß Lichtenstein von einer beinahe krankhaften Sucht befallen gewesen 
sein muß, zwischen den Zeilen zu lesen und unter- statt auszulegen oder daß er die 
kühnsten Hypothesen nicht gescheut hat, um durch den Schein der Gelehrsamkeit zu 


254  Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


_ 


und erwähnt eine Art, die Rhax genannt wird. Hier ist wohl 
zweifellos direkt oder indirekt Nikander seine Quelle. Es heißt 
(III, 36): Tévog qahayyiov paoèv eivar, xadodor dè bdya To paldyyıov, 
etre Ot uelav Eori HG TH Ovrı 7I000E0ıRE oTagvAng Gayl nal wg 
OOATAL nai tegrpegés, etre OL alriav Eregav' yiverar dè Ev TH Aupün, 
zal exer todas puxoovs: otoua dè etAngev Ev ueon TH yaotoi, vai 
EOTIV KTIOXTEIVGL TAYLOTOV. 

Nur der Angabe, daß diese Art in Lybien vorkommt, be- 
gegnen wir allein bei Aelian. Auch die andere über das Auftreten 


glänzen, geht u. a. aus seiner Interpretation des Schlusses von Kapitel 39 im IX. Buche 
des Aelian hervor. Der letztere spricht da von verschiedenem Ungeziefer, was in 
Pflanzen entsteht und sie schädigt und sagt alsdann „zixzreı dé te lonwAijnwr] nai 
i umiea‘ nai diapdeiper uèv rodro moAAduis tov napgròv tod purod todde, taîs 
dè étt Tod tIntELV Eyodoaıs dioav yEvoıro dv nai Es xdyjow dyadov. nai tov t90r0v 
eoeù dAAog“, was etwa so zu übersetzen wäre: „Auch der Apfelbaum erzeugt ein 
solches und das richtet oft die Frucht dieses Baumes zu Grunde; für die Frauen jedoch, 
welche noch in der Blüte der Zeugungskraft stehen, könnte es gut sein, um schwanger 
zu werden. Die Art und Weise sage ein anderer.“ Indem er die Rolle dieses „Anderen“ 
übernimmt, macht Lichtenstein hiezu folgende Anmerkung (Naturgeschichte der 
Gattungen Solpuga etc. p. 19, Fußnote): „Am Ende dieses Kapitels schalkelt Älian 
über die Beförderung der Fruchtbarkeit, nicht der Bäume, sondern der jungen Frauen. 
Die Römer genossen nämlich die Käferlarven, besonders von der Gattung Prionus und 
Cerambyx, als ein diuretisches Aphrodisiacum. Älian meinte, eine junge Frau werde 
vielleicht fruchtbar, wenn sie ihren Mann mit den Käferlarven bewirthete, welche 
durch das Zernagen des Stammes die Apfelbäume unfruchtbar machen. Wer Älians 
Manier kennt, wird mir gewiß beipflichten.“ Ich kann dazu nur Älians Worte wieder- 
holen: ‘cov roonov Egei dAkog! 

Auch noch in einem anderen Zusammenhange tritt die Lichtensteinsche 
Libido interpretandi, wie ich es nennen möchte, im grellsten Lichte hervor. Als er 
von der seiner Ansicht nach von Solpugen verursachten pestartigen Krankheit der 
Philister gesprochen hat, fügt er (Naturgeschichte der Solpuge etc. p. 36) hinzu: 
„Anakreon hat für die Stadt Ephesus ein Gebet an die Diana verfertigt, welches jetzt 
als seine 60. Ode gerechnet wird. Es scheint durch eine Landplage veranlaßt zu sein; 
sollte diese darin bestanden haben, daß viele Frauenzimmer und plötzlich wegstarben, 
welches man unter den Griechen allenthalben, aber vorzüglich zu Ephesus, für ein 
Strafgericht der Diana ansahe, so könnte man auch auf eine solche außerordentliche 
Vermehrung der Solpugen in Kleinasien muthmafsen, als jene in Palästina war, und 
als die in der Nachbarschaft der Akridophagen, welche Agatharchides schildert.‘ 
Lichtenstein drückt sich zwar von vorneherein so aus, daß man die Hypothese 
herausfühlt, aber ohne jene Ode zu kennen, möchte man doch annehmen, daß sich in 
ihr gewisse Anhaltspunkte für seine Vermutung finden. Um so mehr wird man erstaunt 
sein, daß diese Dichtung, die als 1. Fragment aufgeführt wird, und aus 8 Zeilen be- 
steht, in Wirklichkeit nichts weiter enthält als eine Apostrophe an die Artemis, die 
angefleht wird, gnädig auf die Stadt herabzublicken — in der übrigens nach der Meinung 
der Philologen nicht Ephesus, sondern Magnesia zu erkennen ist. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 255 


von Phalangien auf Zakynthos ist zuerst!) bei ihm zu finden 
COVA err): 

Wenn man aber bei ihm (IX, 11) liest: „Et vod} pakayylov nat 
uovov Epaywaro tis, Arıexreıwvev «Tor UNDE Ödvvndevra Paoly log vos‘, 
so möchte man glauben, daß die uns bekannte Stelle aus Xenophon 
vorgeschwebt habe. | 

Aulus Cornelius Celsus?) spricht einfach vom Phalangium, 
als er die Behandlung des Spinnenbisses erörtert (im 5. Buche und 
27. Kapitel seiner „de medicina libri octo‘), während Dioscorides?) 


1) Dieselben Mitteilungen sind Gegenstand eines Gedichtes von Manueles Philes, 
der wahrscheinlich von 1r280— 1350 lebte und eo ın5 tov Cor idvôtyros (de 
animalium proprietate) viele Jamben gedichtet und sie dem römischen Kaiser Michaeles 
Palaeologus gewidmet hat. Diese Dichtungen sind enthalten in den schon erwähnten 
‚Poetae bucolici et didactici‘ (Parisiis 1851), wo ‘weet paZayyiov No. 79 bildet. 
Hier ist auch der beliebte Rhox nicht unbesungen davon gekommen und zwar in No. 80 
der zitierten Ausgabe in folgenden Versen, die in der hier angefügten lateinischen 
Übersetzung von F. L. Lehrs und Fr. Dübner einen noch amüsanteren Eindruck 
hinterlassen. 

”Eorı dè nai daS En yovns palayyiov, 
dayi orapvAns éupeols, na) uırodnovg' 
utetver dè yooyas, Adcovdoya, toùs nélas, 
TAirtovoa TH OTOUATL yaoteds én wéons. 


De Rhage animalculo. 
Est etiam Rhox animal e genere phalangiorum, 
rhagi id est acino uvae simile, et brevissimis pedibus: 
sed occidit celerrime, rex Ausonum, eos qui probe accedunt, 
ore feriens ex medio ventre ubi os situm. 


2) Lebte unter Kaiser Tiberius, also im ersten Jahrhundert der christlichen Zeit- 
rechnung und verfaßte ein großes enzyklopädisches Werk, von dem sich nur ein auf 
die Heilkunde bezüglicher Teil erhalten hat. Es war schon oben bei Gelegenheit 
des Plinius in einer Anmerkung von der durch Scheller besorgten Übersetzung 
dieser 8 Bücher der Arzneiwissenschaft die Rede. Die gleiche Deutung des Celsus- 
schen ‚phalangium‘ als Galeodes arachnoides hat schon früher (1840) Bernard Ritter 
in seiner Übersetzung dieses Werk vertreten, und Kobert (Giftspinnen p. ı4) macht 
dazu die sehr richtige Bemerkung ‚so ist dagegen nur einzuwenden, daß Celsus in 
Italien Bisse dieser dort nicht vorkommenden Walzenspinnen sicher nie gesehen hat, 
während er solche von Lathrodectes gewiß oft erlebt oder in Süditalien sogar ge- 
sehen hat. Ich möchte daher an diese Spinnen zuerst denken.“ 


3) Pedanius Dioscorides aus Anazarbos (Cilicien) lebte wahrscheinlich gleich- 
zeitig mit dem älteren Plinius unter der Regierung Neros. Seine fünf Bücher EOL 
Ans iaroınng (materia medica) sind herausgegeben von Sprengel (Leipzig 1829) 
als 25. und 26. Band der Medic. graec. opera von Kühn. Die obenangeführte Stelle 
steht Liber II, c. 68 (1. Bd. p. 193), während im Kap. IV (2, Bd. p. 66) von paldyyıa 
die Rede ist. 


2 56 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


an einer Stelle wenigstens eet @eayvns handelt. Seine kurze Be- 
merkung ist insofern von besonderem Interesse, als er ein Wort für 
eine bestimmte Spinne gebraucht, das sonst nirgends vorkommt; 
er sagt nämlich: ,dodyyn zo C@ov, 6 dixòdg encor N Aduov xahodor'. 

Über die Behandlung des Spinnenbisses schreiben auch noch 
andere Schriftsteller, die als Ärzte sich über diesen Gegenstand 
verbreiten und die im einzelnen zu besprechen hier nicht beab- 
sichtigt ist. Nur einige Bemerkungen mögen noch Platz finden, 
welche zeigen sollen, wie die Phalangien Nikanders noch lange 
Zeit in derartigen Schriften fortgelebt haben. Amidus Aétius4!) 
schrieb Tetrabibli und handelt im 4. Buch 1. Sermo im 16. bis 
18. Kapitel von spinnenartigen Tieren und zwar zunächst (c. 16) 
„ad araneae ictum‘, ohne irgend eine nähere Angabe über das Tier 
selbst (‚est et araneae genus, quod ictu continentes dolores inducit'; 
dann (c. 17) „De tetragnathis‘ unter folgender Charakterisierung 
des Tieres ,,Tetragnathus, species est phalangii subalbida, pedes 
scabros habens et iuxta caput eminentias duas, unam rectam, 
aheram, latam, ut existimes eum ora quidem habere duo, maxillas 
autem quatuor, et lineam per os aequalem“ „His qui ab eo percussi 
sunt, communiter quidem eadem accedunt quae a scorpio percussis.“ 
Hier begegnen wir also noch einmal dem Tetragnathus (s. oben) 
und zwar mit Eigenschaften, die deutlicher als an irgend einer. 
anderen Stelle bei den alten Schriftstellern, das Bild einer Walzen- 
spinne wachrufen. Und wenn die bei Avicenna wiederkehrende 
Erwähnung der an ihren quatuor mandibulae erkennbaren Spinnen 
von Kobert (l.c. p. 20) mit Recht auf Galeodes arachnoides oder 
eine ihr verwandte Art bezogen werden, dann darf von dem tetragnathus 
des Aétius entschieden dasselbe behauptet werden; denn Aétius 
ist die Quelle für Avicenna. Das 18. Kapitel dieses Schriftstellers 
trägt die Überschrift „de percussis a phalangio” und dessen Inhalt 
schließt sich entschieden an Nikander oder eine aus diesem ent- 
nommene Quelle an. Es heißt da, wie folgt: „Phalangiorum genera 


1) Aétios gehört der Mitte des 6. Jahrhunderts an, war kaiserlicher Leibarzt 
in Konstantinopel und schrieb /aroızd in 16 Büchern, die einen Abriß der gesamten 
Heilkunde geben wollten. Die uns interessierende Stelle hat nur in der lateinischen 
Übersetzung vorgelegen: Aetii medici graeci contractae et veteribus medicinae tetra- 
bibli, a Jano Comario medico physico in latinum sermonem conversae. T. IV. Lugduni 
MDIX. p. 26—31. (Sermo I, cap. XVI-XVII.) Wie ich aus einem Zitat in der 
Schellerschen Übersetzung des Celsus ersehe, sind die griechischen Bezeichnungen 
der 6 Arten von qañdyyua: Gdytov, Aduos, uvounzior, xeavonoAdntns, 0RANOO- 
népalov und czmAixtov. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 257 


quidem plura sunt: quae vero apud eos qui de noxiis bestiis scrip- 
serunt referuntur, ut plurimum sex numero existuunt: unum quidem 
ex iis rhagium, alterum lupus, tertium formicarium, quartum 
cranocolaptes, quintum sclerocephalum, sextum scolecium 
appellatum. Ac primum quidem rhagium, id est, acineù figura 
rotundum est,. colore vero nigrum, acini uvae nigrae similitudine, unde 
etiam appellationem accepit. Et os quidem iuxta medium ventrem 
habet, pedes vero ex utraque parte quam brevissimos. Alterum vero 
lupus appellatum muscas perdit eisque pascitur: ac corpus quidem 
habet latum, ac volubile, partes vero circa collum ipsius incisae sunt: 
amplius autem et os eius eminentias tres habet. Tertium autem 
myrmecium, hoc est, formicarium dictum, formicae maximae assi- 
milatur: colore est fuliginosum, corpus vero eius velut astris quibusdam 
insignitum est, maxime circa dorsum. Quartum deinde cranocolaptes, 
sublongum est, et viride stimulumque iuxta collum habet, atque si 
in quem irruat, locos circa caput petit. Quintum sclerocephalum 
dictum, caput habet saxeum et obduratum: lineamenta vero per omne 
corpus similia animalibus illis, quae circumvolitant noctu lucernas. 
Sextum autem scolecium sive vermicularium appellatum, sublongum 
est et submaculosum maxime circa caput. At hae quidem 
species phalangiorum enumerantur, quas sane observare oportet.“ 
Alsdann werden die Wirkungen der Bisse und die Heilmittel an- 
geführt. Während das Rhagium ohne weiteres als der Rhox des 
Nikander uns entgegentritt, das Formicarium seinem Myrmecium, 
der Lupus seinem Agrostes entspricht, muß man die Scholien zu 
den alten griechischen Dichtern lesen, um den Cranocolaptes und, 
wie ich glaube, auch das Sclerocephalum wiederzuerkennen. Denn 
das der Phaläna ähnliche Tier, das in Ägypten zwischen den 
Blattern des Perseabaumes auftritt und dem Menschen nach Kopf 
und Nacken strebt, ist eben wegen dieser letzteren Eigenschaft in 
jenen Scholien Cranocolaptes genannt. Außerdem scheint aber bei 
Aétius aus eben demselben ,,Phalangium‘ durch flüchtige Lektüre 
seine fünfte Art hervorgegangen zu sein, nämlich das Sclerocephalum, 
eine Bezeichnung, in der ich die Nikandersche Charakteristik ‘xdor 
EoxAnxos’ wiedererkennen möchte. A étius sagt „caput habet saxeum 
et obduratum“ und wenn auch die dann ‚folgenden Worte keine 
entsprechende Stelle bei Nikander haben, so wird doch durch die 
Ähnlichkeit mit den Tieren, die nachts nach dem Lichte fliegen, 
auf die 9. Phalangienart Nikanders Bezug genommen. 

Daß auch das Scolecium auf das canthariden-artige Insekt des 

Zool. Annalen II. 17 


258 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Nikander resp. auf das Phalangium in der Erve bei Plinius zu 
beziehen sei, wird wahrscheinlich gemacht durch die Stelle bei 
Aelian (IX, 39), wo auf die ,,év dè ro 0008W Yaidyyıa“ ein oxwAn- 
zwv yévog folgt, von dem eins den Kohl, ein anderes die Frucht 
des Apfelbaumes bewohnt. Jedenfalls finden Nikanders asterion, 
cyaneion und sphecion bei Aétius keine Erwähnung: 

Die auf Anregung des byzantinischen Kaisers Konstantinos 
Porphyrogennetos im 10. Jahrhundert verfaßßte medizinische 
Sammlung, welche unter dem Titel "&mroun largızov Yewgnuatwv' 
von Theophanes Nonnos herausgegeben worden ist (ed. Jo. 

teph. Bernard T. II. Gothae, Amstelodami, 1795) handelt im 
270. Kapitel über giftige Spinnen, die in der Überschrift Phalangien 
und Arachnen genannt werden (eol palayyiwr xai agayviwr), woraus 
also hervorgeht, daft der zuerst von Plinius formulierte Unterschied 
zwischen giftigen (pa)ayyıa) und nicht giftigen (agayvia) unter den 
Spinnentieren keineswegs allgemein anerkannt worden ist, wie er es 
nach unserer obigen Auseinandersetzung von vornherein bei Aristo- 
teles auch nicht war. Nichtsdestoweniger finden wir auch bei 
Theophanes Nonnus unsere alten Bekannten des Nikander 
resp. des Aétius wieder und zwar in recht kurzer Form, die keinen 
Zweifel darüber aufkommen läfst, daf alte Namen übernommen und 
Begriffe damit nicht verbunden sind, wie sie es vielleicht (?) von 
vorneherein nicht waren. Es heifit da ganz kurz: ‘r@v galayylwv 
MAELOVEOY OVEWVv KATE yEvos’ TO er yaQ avror zakeiraı dayuv: TO dé 
uvgunzıov' tO dé xQavozxodantns TO dè o%Àngozegpalov: TO dE 0%wAi}- 
uevor. Kowà dé stor ta TTRQAXOAOVHOÖVT« OVUNTOUATA toig UT aVIOV 
mAnystoe’ etc. 

Die Angaben Nikanders sind auch noch viel spàter repro- 
duziert: denn das was (nach Kobert, Giftspinnen p. 25) bei 
Grevinus (Medici et Philosophi praestantissimi de venenis libri 
duo. Antverpiae 1571) zu lesen ist, läßt sich ohne weiteres auf jene 
Quelle zurückführen, die zum Teil ziemlich wörtlich, zum Teil falsch 
übersetzt ist. Man urteile durch Vergleich mit der von mir ge- 
sebenen Nikander-Übersetzung selbst. 

„In iis itaque, quos Rhagion laesit, plaga vix visu deprehen- 
ditur: nam et ictus non ita magnus esse potest, quod Phalangia 
omnia exilia sint. Oculi et genae rubescunt, quod signum est malig- 
nitatis veneni coniunctae cum qualitatibus frigidis et siccis, quem- 
admodum dixi, ob quas horror universum corpus invadit cum frigore 
et convulsione singularum ipsius partium, quod contingit non tantum 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 250 


quia nervi frigiditatem veneni jam sentiunt, sed malitiam etiam, quod 
fit, ut partes generationi destinatae laesae et debilitatae semen 
effluere sinant. Ob hanc ipsam frigiditatem qui ab Asterio laesi 
sunt, statim fremunt et caput somno aggravatum habent, et omnium 
nervorum et ligamentorum relaxationem patiuntur et debilitatem. 
Caeruleum (Phalangium) etiam utpote omnium perniciosissimum 
horrenda accidentia comites habet. Dolorem enim cordis inducit et 
praeter gravem soporem vomitus araneorum textis similium eorum 
erumpit, idque fit ob venenum, quod humores corporis jam in suam 
naturam convertit. Dysderi [es handelt sich um das sphekeion, 
für welches von manchen das Epitheton dvoöngı als der eigentliche 
Name angesehen wird, wie oben gelegentlich hervorgehoben wurde] 
autem praeter accidentia supra posita ingentem in vulnere tumorem 
excitat. 

Man sieht, daß hier mehrere Arten, die bei Aëtius fehlen, 
genannt sind, während dagegen einige andere vermißt werden, die 
letzterer dem Nikander entlehnt hat. Und so hat höchstwahr- 
scheinlich die gleiche Quelle auch noch späteren Schriftstellern des 
Mittelalters gedient, vielleicht daß die Phalangien seit dem Einflusse 
der Araber mit teilweise anderen Namen aufgetreten sind und da- 
durch das ursprüngliche Bild mehr und mehr verwischt ist!). Doch 
wie gesagt, so weit wollen wir diesen Gegenstand hier nicht ver- 
folgen und verweisen den Interessenten auf das oft zitierte Buch 
Koberts über Giftspinnen. Jedenfalls geht aus diesen zahlreichen 
Stellen, die aus Schriftstellern des Altertums herangezogen sind, zur 
Genüge hervor, daß Positives bezüglich der Feststellung be- 
stimmter Formenkreise von Tieren herzlich wenig gewonnen werden 
kann. Es ist nicht zu leugnen, daß man nachteilige Wirkungen und 
meist mit starker Übertreibung durch die Bisse gewisser Spinnen- 
tiere gekannt hat; wenn man aber ein Urteil über die Urheber dieser 
Schädigungen fällen will, so ist man darauf beschränkt zuzugeben, 
daft höchstwahrscheinlich Arten von Lathrodectes, Trochosa und 
event. von Solifugae in unserem heutigen Sinne in Frage kommen. 
Für die Symptome sind die vorliegenden Angaben vielleicht mafs- 
gebender als die Anhaltspunkte für die Tiere vom Standpunkte des 
Zoologen aus. 


1) Ich habe mich nachträglich tatsächlich überzeugt, daß die bei Avicenna 
vorkommenden ,,Rutelae‘ nichts anderes sind als die bei Nikander resp. bei Aétius 
angeführten Phalangia, nur mit anderen Namen. Vielleicht bietet sich Gelegenheit, 
auf die Schriftsteller dieses Zeitabschnittes in einem besonderen Artikel zurückzukommen. 


260 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Wie auf anderen Gebieten dieser Disziplin, so tritt auch auf 
dem beschränkten Felde der Phalangia die Superiorität des Aristo- 
teles hervor; allein seine feine Beobachtung gibt uns in verschie- 
denen Fällen unzweifelhafte Anhaltspunkte für eine richtige Deutung 
der in ihrer Lebensweise geschilderten Arten; alles andere ist mehr 
oder weniger verständnislose Nachbetung des einzigen wirklichen 
Forschers und Kritikers des Altertums .auf zoologischem Gebiete, 
dessen Schriften auf uns gekommen sind. 

Da der Ausgangspunkt dieser Betrachtungen die angebliche 
Giftigkeit der Solifugae gewesen ist, so mag zur Abrundung des 
Ganzen der Schluß noch einmal an den Anfang anknüpfen und 
einige Mitteilungen darüber bringen, wie sich im Laufe der Zeiten 
die Ansichten über diese Giftigkeit geändert und geklärt haben. 
Schon bald nach der wissenschaftlichen Unterscheidung mehrerer 
Solpugen-Arten teilten sich die Ansichten über diesen Punkt in zwei 
Lager. Den übertriebenen Nachrichten über die Gefährlichkeit des 
Galeodes araneoides, wie sie durch Pallas und Gmelin!) ver- 
breitet waren, traten die Mitteilungen von G. A. Olivier?), dem 
Begründer des Genus Galeodes, gegenüber, welcher dieselbe Art für 
völlig harmlos erklärt, wie es auch nach Köppens?) Zeugnis ein 
Herr Se—ch (in der russischen Zeitschrift Bocmors, 1867 r, No. 28) 
tut, der auf Grund seiner Beobachtungen derselben Art in den 
Steppen bei Astrachan die Ansicht ausspricht, daß die Entstehung 
des Glaubens an ihre Gefährlichkeit wahrscheinlich ihrem wider- 
wärtigen Aussehen zuzuschreiben sei. Ein Bild von der gegenteiligen 
Anschauung entwirft Sonntag) in seinem Buch über das Russische . 
Reich, dessen einschlägiger Teil 1791 erschien, und dieses möchte 
ich darum hier wiedergeben, weil gerade diese Quelle vielleicht am 
wenigsten allgemein zugänglich sein dürfte. Darin heißt es in bezug 


1) Gmelin, Samuel Gottlieb, Reise durch Rußland zur Untersuchung der 
drey Natur-Reiche. Dritter Theil. Reise durch das nördliche Persien in den Jahren 
1770, 1771 bis im April 1772. St. Petersburg 1774. — Die landesübliche Bezeichnung 
des „Phalangium“ ist Bychorcho. 

2) Olivier, Guill. Ant., Voyage dans l’Empire Othoman, l'Egypte et la Perse. 
T. 6. Paris 1807. — Auch deutsche Übers. von K. L. M. Müller. Leipzig 1808. 

3) Köppen, Fr. Th., Über einige in Rußland vorkommende giftige und ver- 
mutlich giftige Arachniden; in: Beitr. z. Kenntnis des russisch. Reiches. Zweite Folge 
Bd. IV. Gemischt. Inhalts. St. Petersburg 1881. (p. 179—227.) p. 224. 

4) Sonntag, Karl Gottlob, Das Russische Reich, oder Merkwürdigkeiten 
aus der Geschichte, Geographie und Naturkunde aller der Länder, die jetzt zur Russischen 
Monarchie gehören. Erster Band zweyter Theil. Riga 1791. p. 263— 264. 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 261 


auf die gleiche Solpugen-Art: ,,— dieses Insect [ist] eines der giftigsten 
des Erdbodens, doch zum. Glück überall sparsam. . . . Die Kal- 
mücken fürchten es so sehr, daß sie es so leicht nicht bey seinem 
Namen nennen. Sie scheinen es mit Ehrentiteln bestechen zu wollen, 
und nennen es Grofvaterchen und Grofßmütterchen. Sein Biß näm- 
lich ist für die meisten Hausthiere stets, für Menschen sehr oft 
tödtlich. Die Geschwindigkeit, mit der es läuft, macht es beson- 
ders für Liegende doppelt gefährlich. Kameele und Hornvieh, welche 
es gebissen hat, pflegen die Kalmücken sogleich todt zu schießen, 
weil sie ohnehin wüthend werden und vor ihrem unvermeidlichen 
Tode oft noch großen Schaden anrichten. Gebißne Menschen, wenn 
sie keine Hülfe erhalten, sterben nach einigen Tagen unausbleiblich; 
meistens ebenfalls wüthend, mit allen Zufällen, die bey uns ein toller 
Hundsbif nach sich zu ziehen pflegt. Als Gegenmittel braucht man 
theils abergläubische Possen, theils Öl, Fette, saure Pferdemilch, 
Ausschneiden der verwundeten Stelle, oder auch Auflegen einer 
zerprefsten andern Scorpionspinne. Bloß die Schaafe sind gegen 
den Gift dieses furchtbaren Insects sicher, so sicher, daß sie es 
sogar aufsuchen und verzehren. Daher pflegen die Kalmücken zu 
ihrer persönlichen Sicherheit in Gegenden, wo sie die Spinnen ver- 
muthen, zwischen den Schaafheerden ihr Nachtlager zu wählen.“ 

Von dem, was Kobert in seinem Buche über Giftspinnen über 
die Solpuge, die übrigens im heutigen Rußland mit dem alten Worte 
„Phalange‘“ (Paranra) bezeichnet wird, sagt, beruht manches auf 
dem Berichte des Medizinalinspektors der asiatischen Provinz Semi- 
retschinsk Nikolaus v. Seeland, der eine Monographie über die 
Kirgisen geschrieben hat (Revue d’anthropologie. 3. Ser. T. I. 1886. 
p. 35) und darin auch die Folgen des Solpugenbisses, auf dessen 
Eigentümlichkeit, gegenüber dem Spinnenbisse vier punktförmige 
Wunden zu hinterlassen, er besonders hinweist, bespricht — nach 
Anschwellung, heftigem Schmerz und Fieber tritt für gewöhnlich 
völlige Heilung ein —, das meiste aber auf Berichten, die er durch 
den russischen Medizinalrat von russischen Ärzten eingezogen nate 
Ich gebe hier nur das Resultat wieder, welches Kobert (I. c. p. 87) 
aus letzteren gewonnen hat und das dahin lautet: Die Bisse der 
meisten Phalangenarten — nur im Kreise Saissan scheint eine 
gefahrlichere Art vorzukommen — haben für Menschen und 
Diener won, Keime probere Bedeutung als etwa ein 
Biemenstich. 

In allen diesen Berichten handelt es sich ausschließlich oder 

Zool. Annalen II. 17a 


262 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


doch vornehmlich um Galeodes arachnoides Pall., eine tatsächlich — 
nach ihrer Lebensweise am besten bekannte Art, auf die sich auch 
die neuesten und zuverlässigsten Beobachtungen beziehen. Ehe wir 
auf diese zurückkommen, seien zuvor die wenigen auf andere Arten 
bezüglichen Angaben angeführt. 

Leon Dufour!), der in den französischen Besitzungen Nord- 
afrikas Paragaleodes barbarus (H. Luc.) kennen lernte, teilt die Er- 
fahrungen eines Militàrarztes in Algier mit: ein ins Bein gebissener 
Pflanzer bekam lokal eine erhebliche Geschwulst, außerdem Er- 
brechen von Galle. Äußerliche und auch innerliche Anwendung 
von Ammoniak brachte ihn nach 17 Tagen außer Lebensgefahr. 
G. Fritsch?) berichtet von einer Galeodes-Art aus Südafrika, deren 
Biß beim Menschen nach den vorliegenden Beobachtungen keine 
bösen Folgen zeige. 

Putnam?) hat über nordamerikanische Arten Erkundigungen 
eingezogen, deren Resultat ist, daß ihre entschiedene Lust zum An- 
greifen und Kämpfen, aber auch ihre vollständige Harmlosigkeit her- 
vorgehoben wird. Aus Guanajuato in Mexiko wird ihm geschrieben: 
„Here there is a Gluvia which the vulgar call Genisaro, and make 
out to be excessively venomous, which it is not the least in the 
world.‘ Nach den von Karsch*) mitgeteilten Angaben von G. A. 
Fischer werden mehrere Solifugen-Arten: Rhagodes termes (Karsch), 
Solpuga capitulata Karsch, Ceroma ornatum Karsch im Massai- 
Lande für giftig gehalten und können den Tod von Schafen und 
Ziegen veranlassen. 

Es ist zu erwarten, daß auch in der Folge die Mitteilungen von 
Reisenden aus den Ländern, in denen Solifugen ihre Heimat haben, 
nicht ohne weiteres übereinstimmen; jedenfalls aber ist die Zeit 
vorüber, wo die übertriebenen Berichte über ihre Giftigkeit weiter 


1) Dufour, Léon, Anatomie, physiologie et histoire naturelle des Galeodes. 
in: Compt. Rend. Acad. Sc. Paris. T. 46. 1858. p. 1247-1253. — Mem. present. 
par divers savants à l’acad. sc. de France. Sc. math. et phys. T. 17. 1862. p. 338-446. 

“) Fritsch, G., Insektenleben in Süd-Afrika. in: Berlin. Ent. Zeitschr. XI. Jhg. 
1867..,P: 257. 

3) Putnam. .J. Duncan, The Solpugidae of America. in: Proc. Davenport 
Acad. of Nat. Sc. Vol. III. 1879—1881. Davenport, Iowa, 1883. (p. 249—311.) 
P- 253; 254. 

4) Karsch, F., Verzeichnis der von Dr. G. A. Fischer auf der im Auftrage 
der geographischen Gesellschaft in Hamburg unternommenen Reise in das Massai-Land 
gesammelten Myriopoden und Arachniden. in: Jahrb. wiss. Anstalt. Hamburg. 2. Bd. 
Jahr.-Ber. Nat.-Mus. f. 1884. p. 133— 139. 


 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 263 


verbreitet werden. Mögen diese Berichte nun lauten wie sie wollen, 
so ist doch eines schon seit längerer Zeit unumstößlich sicher, daß 
in den Cheliceren dieser Tiere nicht, wie in denen der eigentlichen 
Araneen eine Giftdrüse vorhanden ist, dafs infolgedessen von vorne- 
herein auch keine Übertragung durch ein Gift beim Biß zu er- 
warten ist. Daß es auch nicht sehr wahrscheinlich ist, daß ein 
solches durch die Speicheldrüsen auf das gebissene Objekt zur Ein- 
wirkung gelange, zeigen die Beobachtungen, die vorher als die 
neuesten und zuverlässigsten angedeutet wurden, nämlich die von 
R. Heymons!). Es ist hier leider nicht der Ort, um auf die aus- 
gezeichneten Beobachtungen dieses Forschers über die Begattung 
der Solifugen einzugehen, aber das, was wir aus seinen Studien für 
die Frage nach ihrer Giftigkeit erfahren, darf auch hier nicht un- 
berücksichtigt bleiben. 

Da ist es zunächst in bezug auf gewisse Annahmen und darauf 
| gegründete Spekulationen von seiten Lichtensteins wichtig her- 
vorzuheben: ,, Die Behauptungen, daß die Solifugen den Menschen 
angreifen und namentlich den im Freien schlafenden Menschen 
überfallen sollen, sind ohne weiteres in das Bereich der Fabel zu 
verweisen. Nur das Hungergefühl ist es ja, das die Solifugen zu 
ihren Angriffen veranlaßt, und es ist vollkommen ausgeschlossen, 
daß sie freiwillig auf derartige große Wesen wie den Menschen 
losgehen sollten, die sie doch gar nicht überwältigen können, die 
vor allen Dingen aber auch ganz außerhalb des Bereiches ihrer den 
Nahrungserwerb beherrschenden instinktiven Gefühle liegen. Nur 
wenn die Solifugen von der menschlichen Hand ergriffen werden, 
oder wenn sie der Mensch durch Zufall mit seinem Körper berührt, 
verteidigen sie sich und suchen in der Defensive in möglichst 
energischer Weise von den Cheliceren Gebrauch zu machen. Mit 
diesen können größere Galeodes-Weibchen — die Bisse der 
männlichen Tiere sind nicht so energisch — ohne Schwierigkeit 
selbst die derbe Haut an den Händen und Fingern des Menschen 
durchdringen, so daß Blutströpfchen aus der Wunde hervorquellen“. 
Das haben Heymons und ein Junge, der ihm beim Sammeln half, 
mehrfach an sich selbst erfahren. Die Bisse haben in keinem Falle 
irgend eine Erkrankung zur Folge gehabt, sie verursachen kleine 
nadelstichartige Wunden und einen Schmerz; beides vergeht schnell 
wieder; eine Anschwellung oder Entzündung des verletzten Körper- 


1) Heymons, R., Biologische Beobachtungen an asiatischen Solifugen. in: 
Abh. d. Preuß. Akad. d. Wiss. 1901. Phys. Abh. (6575) p= 3236. 


(ras 


264. _ Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


teils ist nie zur Beobachtung gekommen. Versuche, die an Katzen 
angestellt wurden, führten zu den gleichen negativen Resultaten, 
und selbst Heuschrecken, Käfer und andere Insekten ließen nach 
Verwundungen und Verstümmelungen durch Solifugenbisse weder 
Lähmungen noch sonstige Beschwerden erkennen und blieben noch 
ebenso lange am Leben wie andere auf künstliche Weise durch 
Instrumente verletzte Insekten. Es geht aus alledem hervor, daß 
durch den Biß dieser Solifugen keine Vergiftungserscheinungen 
hervorgerufen werden, wie es dann längst erwiesen ist, daß keine 
Drüsen vorhanden sind, deren Sekret beim Biß in die Wunde ein- 
dringen könnte, und daß die Cheliceren keinerlei Öffnung besitzen. 
Es wäre dennoch an und für sich möglich, daß das Sekret der 
Speicheldrüsen eine giftige Einwirkung haben könnte. Heymons 
hält es jedoch für sehr unwahrscheinlich, daß bei der Entfernung 
des Mundes von den Beißwerkzeugen ein Einströmen oder Über- 
strömen von Speichel aus der Mundöffnung in die Wunde statt- 
finden kann, ganz abgesehen davon, daß die Entleerung einer solchen 
Flüssigkeit aus dem Munde überhaupt gar nicht erwiesen ist. 

So scheint denn ein gewaltiger Gegensatz zu bestehen zwischen 
den vielfachen Berichten über die giftigen Wirkungen der Bisse 
dieser Tiere und dem, was wir von dem letzten gewissenhaften 
Beobachter derselben erfahren. Aber gerade er überbrückt sie in 
einer, wie mir scheint, durchaus zutreffenden Weise. Einmal weist 
er darauf hin, daß bei der Beurteilung von Mitteilungen über Ver- 
giftung durch Solifugen entschieden Vorsicht zu bewahren sei, weil 
sicherlich manche derartige Angaben auf Verwechslungen mit ge- 
wissen Spinnen oder Skorpionen zurückzuführen sind, was von 
seiten der Laien häufiger geschieht, als man es vielleicht anzu- 
nehmen geneigt ist. Dann aber äußert er sich dahin, daß tatsäch- 
lich gelegentlich Vergiftungserscheinungen dem Solifugenbisse folgen 
können, wenn zersetzte Nahrungsreste und Schmutzpartikelchen 
sich zufällig vorher an den Cheliceren befunden hatten, durch 
welche dann eine Infektion der Wunde herbeigeführt wird. „Die 
Erkrankung wird aber jedenfalls nach den Bissen von Galeodes und 
wahrscheinlich wohl auch nach denen anderer Solifugen nicht durch 
einen von dem Tiere selbst produzierten Giftstoff bewirkt.‘ 


Halle a. S,, am 19; Januar 1907: 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 265 


Nachträglicher Zusatz. 


Nachdem mein Manuskript bereits abgesandt war, wurde ich 
durch ein Zitat bei E. S. Faust (Die tierischen Gifte. Braunschweig 
1906,7p. 7) auf seinerdeutsche Übersetzung des Nikander aufmerk- 
sam, von der ich, wie aus meinen Bemerkungen (S. 235) hervorgeht, 
leider bis dahin keine Ahnung hatte. Dieselbe rührt von M. Brenning 
her und ist im 73. Jahrg. (1904) der „Allgemeinen Medicinischen 
Central-Zeitung‘ veröffentlicht (p. 112—114 [No. 6]; 132— 134 [No. 7]; 
327—330 |No. 17]; 346—349 |No. 18]; 368—371 [No. 19]; 387—390 
[No. 20]). In den vier zuerst genannten Nummern sind die Theriaka, 
in den beiden anderen die Alexipharmaka enthalten. 

Ich ziehe es vor, das, was ich über die uns angehenden Verse 
der Theriaka in dieser Übersetzung zu bemerken habe, in einem 
besonderen Zusatze nachträglich anzufügen anstatt meine Nieder- 
schrift entsprechend umzuarbeiten und tue dies um so mehr, als ich 
an meiner Übersetzung nach Kenntnis der anderen doch nichts ge- 
ändert haben würde. Um die Abweichungen, die z. T. auf ver- 
änderten Lesarten beruhen, der Beurteilung anderer zugänglich zu 
machen, lasse ich zunächst die Brenning’sche Übersetzung von 
Vers. 715—768 hier folgen. 

„Jetzt betrachte dir die Taten der räuberischen Spinnen und 
die Symptome ihres Bisses. Die eine wird rußfarbige Weinbeere 
genannt; sie ist pechschwarz und kriecht mit dicht aneinander 
stehenden Beinen; ihre verderbenbringenden scharfen Zähne hat sie 
in der Mitte ihres Bauches. Wenn sie gebissen hat, bleibt die Haut 
so, als wäre sie unverletzt. Dagegen röten sich die Augen des 
Gebissenen, und ein Frostschauer schüttelt seine Glieder. Der Kör- 
per und die Geschlechtsteile werden alsbald von Krämpfen befallen, 
strecken sich und der Penis wird durch Samenerguß beschmutzt 
und geschwächt. Ebenso erfaßt auch die Hüften und Knie ein 
Schüttelfrost und lähmt die Gelenke.“ 

„Höre ferner von einer anderen, der Sternspinne. Dieselbe hat 
auf der Haut ihres Rückens hellglänzende, buntgesäumte Streifen. 
Nach ihrem Bisse überläuft den Menschen plötzlich ein Frostschauer; 
sein Kopf ist schwindelig und die Kniegelenke erschlaffen.“ 

„Eine andere ist die Schwarzblaue, die zottig ist und mit langen 
Beinen einherrennt. Ihr Biß hat bei jedem, den sie beißt, eine 
furchtbare Wirkung. Ein Gefühl von Schwere lagert in der Herz- 
gegend, Dunkel bedeckt seine Augen, es erfolgt ein quälendes Er- 


266 Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


brechen von Massen, die wie Spinngewebe aussehen, und bald tritt 
der Tod. ein‘; da 

„Eine weitere Spinne ist die Agrostes, welche dem „Wolfe“ 
an Gestalt. gleicht. Diese frift nur Fliegen, jene jedoch lauert den 
Bienen, Gallwespen, Bremsen und allen anderen Tieren auf, welche 
sich in ihrem Netze verstricken. Ihr Biß ist für den Menschen 
schmerzlos und ohne Wirkung.“ 

„Eine andere ist die Dysderi, die man auch Wespenspinne nennt. 
Sie ist fast feuerrot und der gierigen Wespe ähnlich, welche in ihrer 
Kühnheit der mutigen Natur des Pferdes gleicht. Die Pferde bilden 
nämlich den Ursprungsort der Wespen, während die Bienen, die so 
frech wie Wölfe sind, aus den faulenden Leibern der Stiere zutage 
kommen. Wenn diese Spinne beißt, so entstehen sehr bald eine 
gewaltige Geschwulst und andere Leiden; die Knie zittern oder 
werden kraftlos. Der Dahinsiechende aber erliegt einem verderb- 
lichen Schlafe, der das Leben endet und den Tod herbeiführt.“ 

„Ferner höre von der Ameisenspinne, die einer Ameise ähnlich 
sieht. Sie hat einen roten Hals und einen dunklen, schimmelfarbigen 
Leib; ihr breiter Rücken ist überall mit sternförmigen Punkten be- 
deckt. Aschfarbig ragt der Kopf nur wenig über den Hals hinaus. 
Sie verursacht ähnliche Schmerzen wie die früher genannten Spinnen.“ 

„Wenn Männer in den noch halbgrünen Saatfeldern Bohnen 
und andere Hülsenfrüchte ohne Sichel mit der Hand abbrechen und 
einsammeln, so werden sie von dort in Scharen vorhandenen und 
umherlaufenden Spinnen gebissen, welche eine rote Hautfarbe haben, 
den spanischen Fliegen ähnlich sehen und nur klein sind. Gleich- 
wohl ist aber ihr Bif’ schmerzhaft, und stets schießen um die Biß- 
stelle Eiterblasen auf. Der Kranke wird verwirrt und verliert den 
Verstand, seine Zunge redet ungereimtes Zeug und seine Augen 
verdrehen sich im Kopfe.“ 

„Jetzt höre von den giftigen Tieren, welche der verderbliche 
Boden Ägyptens hervorbringt, und welche den Lichtmotten ähnlich 
sind, die bei der Abendmahlzeit summend die Lampen umflattern, 
und deren Flügel alle hautartig und mit feinem Wollhaar bedeckt 
sind und bei der Berührung wie mit Staub und Asche bestreut er- 
scheinen. Diesen gleichend wohnen sie auf dem Baume des Perseus. 
Fortwährend nicken sie mit ihrem harten, schrecklich aussehenden 
Kopfe und sehen sie grimmig von unten in die Höhe; ihr Leib ist 
dick und schwer. Sie drücken ihre Stachel dem Menschen oben in 
den Nacken und in den Kopf und führen so schnell den Tod herbei.“ 


Taschenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 267 


So weit die Übersetzung, die im großen und ganzen mit der 
meinigen übereinstimmt. Bezüglich der Deutung der einzelnen Arten, 
die Brenning vom eigenen Standpunkte aus oder nach dem Vor- 
gange anderer gibt, mögen noch einige Worte gesagt sein. Die 
herangezogenen Versuche anderer sind zumeist bereits oben von mir 
berücksichtigt, nur diejenigen von Sprengel sind mir entgangen. 
Letzterer hält den Rhox für Lycosa palustris L., während er im 
Asterion Ze/ragnatha extensa erkennen will und meint, die „Schwarz- 
blaue“ sei vielleicht Cludrona holosericea Deg. Aus meinen früheren 
Bemerkungen wird hervorgehen, daß ich mich allen diesen Deutungen 
nicht anschließen kann; ebensowenig scheint mir die Deutung des 
Agrostes auf Linyphia triangularis Cl. zu passen, aber auch der 
Bemerkung Brennings kann ich nicht zustimmen, der die Deutung 
Menges dieser Art als Tarantel mit den Worten begleitet ,,da der 
Bi& dieser Spinne unschädlich sein soll, so kommt die Tarantel hier 
wohl nicht in Frage“ (S. 330, Anm. 237). 

Wie Brenning dazu kommt, die von ihm als Dysderr über- 
setzte Spinne unter der Autorität von Lenz als Aranea saccata L. 
zu bezeichnen, ist mir nicht ganz klar. In dem von Brenning 
ehslache ziierven buche von On Ken dase. den? er 
„Zoologie der alten Griechen und Römer‘ (Gotha 1856) ist (S. 256 
Anm. 1731) die Aranea saccata L. im Zusammenhange mit dem 
„Aönos“‘ des Aristoteles namhaft gemacht, während ein Dysderz 
bei ihm überhaupt nicht vorkommt, auch sonst keine der Nikander- 
schen Arten. 

Zum wvewixeıov fügt Brenning, ohne einen anderen Autor 
anzugeben, also wohl nach eigenem Urteile hinzu: Galeodes araneoıdes 
Koch. Diese Art, die übrigens den Autornamen Pallas zu führen 
hat, kann unter keiner Bedingung unter der ,,Ameisenspinne‘ ver- 
standen werden. 

Das Canthariden-ähnliche Tier, das zwischen Hülsenfrüchten 
auftritt, bezeichnet Brenning als unbekannte Spinnenart und macht 
zu „spanische Fliege die Anmerkung (S. 330, Anm. 242): ‚nicht 
Lytta vesicatoria L., sondern eine Mylabrıs-Art, nach Schauen- 
stein [wo?] 47. Cichorë Fabr. und JZ. variegata. In bezug hier- 
auf habe ich zu bemerken, daß unter den „Kanthariden‘ der Alten 
allerdings sehr wohl Myladris-Arten verstanden werden können, aber 
gewiß nicht die angeführte czchoru Fabr., welche in China heimisch 
ist, während es eine Art mit dem Namen varzegata überhaupt 
nicht gibt! | 


SO, CRT 
2 SES R 
ET, 


268° Tas chenberg, Bemerkungen zur Deutung gewisser Spinnentiere. 


Unter! den Gifttieren, welche Nikander den Skorpionen anreiht, 
| ehe. ét: Zu den giftigen Meeresbewohnern übergeht, befindet sich auch 
die Spitzmaus, uvyasen, von den Römern u. a. Mus araneus genannt, 
‘ein Tier, welches nicht nur im ganzen Altertum für giftig gehalten 
wurde, sondern gelegentlich auch heutzutage noch dafür gilt. 
Brenning (S. 347, Anm. 255) macht die Bemerkung: ‚die An- 
gabe, daß ihr Biß auch für Menschen gefährlich ist, beruht vielleicht 
auf einer Verwechslung dieses Tieres mit einer giftigen Spinne 
(Galeodes oder Solpuga)“. Ich werde dadurch noch einmal an 
Lichtenstein erinnert, der die Ansicht ausspricht, daß die alten 
Römer den Namen Maus araneus von den Solpugen entlehnt zu 
haben scheinen (Einhorns Allg. Bibl. S. 450), wobei zum mindesten 
die — nicht zutreffende — Voraussetzung ist, daß die Römer jene 
Walzenspinnen aus ihrem Vaterlande gekannt hätten. 


Halle a.S., am-25. Januar 1907. 


Einige notwendige Änderungen in der 
mammalogischen Nomenclatur. 


Von 
Franz Poche, Wien. 


| ei einer letzten Durcharbeitung der Säugetiere für eine 
augenblicklich im Abschlusse befindliche zoogeographische 
Publikation fand ich, daß auf Grund der internationalen 
Nomenclaturregeln einige der gegenwärtig in dieser Tiergruppe ge- 


bräuchlichen Namen geändert werden müssen, und möchte ich im 
nachfolgenden die betreffenden Fälle kurz darlegen. 


An Stelle von Microlestes Plien. (nec Schm. Gob.) wurde von 
mir (Zool. Ann. I, 1904, p. 47) der damals als synonym damit be- 
trachtete Name Z/ypsıprymnopsis Dawkins gesetzt. Gegenwärtig 
werden aber die ursprünglich unter diesen beiden Namen begriffenen 
Formen generisch getrennt (cf. Ameghino, An. Mus. Nac. Buenos 
Aires (3) IL 1903, p. 99, 159; Trouessart, Catal. Mammalium, 
Quinquenn. Suppl. 1904, 1905, p. 866), und ist es daher nicht 
länger zu vermeiden, für Mzcrolestes Plien. einen neuen Namen ein- 
zuführen, und erlaube ich mir, die Gattung nach O. Thomas, dem 
ausgezeichneten Mammalogen des Britischen Museums, dessen uner- 
müdlicher Tätigkeit wir so viele interessante und wichtige Bereiche- 
rungen unserer Kenntnisse verdanken, 


Thomasia, nom. nov. 


zu nennen. — Demgemaf ist natürlich auch die bisher so genannte 
Familie Microlestidae — falls dieselbe überhaupt unterschieden wird 


70 Poche, Einige notwendige Änderungen in der mammalogischen Nomenclatur. 


N 


und die betreffenden Formen nicht mit den Plagiaulacidae vereinigt 


werden — als 
Thomasiidae, nom. nov., 


zu bezeichnen. — Was aber den Ratschlag betrifft, den Thomas 
anläßlich eines ähnlichen, ihn betreffenden Falles mir erteilen zu 
müssen glaubte (Ann. Mag. Nat. Hist. (7), XX, 1907, p. 71), so 
mag Thomas aus den von wahrhaft wissenschaftlichem Geiste 
erfüllten, jeder kleinlichen persönlichen Eitelkeit abholden Ausfüh- 
rungen Dyars und den vollkommen gleichsinnigen Äußerungen 
Gills (Proc. Ent. Soc. Washington V, 1903, p. 234 #)Merschea 
daß man in der fraglichen Angelegenheit zum mindesten sehr 
wohl auch eine andere Auffassung als die des „Stricklandian 
Code of Nomenclature‘ vertreten kann; im übrigen kann ich 
jedoch als Gegendienst ihm dringend empfehlen, bei der Ein- 
führung von Gattungsnamen kiinftighin doch wenigstens Scudders 
Nomenclator Zoologicus zu Rate zu ziehen (cf. Ammomys Thomas 
inec Bonaparte], op. e. XVII, 1906, p. 83). — Thomas’ spezielle 
abfällige Kritik des von mir eingeführten Namens übergehe ich mit 
Stillschweigen, ohne sie aber deshalb etwa als irgendwie berech- 
tigt anzuerkennen. 


An die Stelle des Namens Sphenodontherium Trouessart (Catal. 
Mammalium, Quinquenn. Suppl. 1904, 1905, p. 794) hat der ältere 
und damit synonyme Name Matschieella Poche (Zool. Ann. I, 
1904, p. 48) zu treten. 


Der Name Grysbock Knottnerus-Meyer (Arch. Naturg., 73. Jg., 
I, 1907, p. 49 Îcf. p. 51]) ist zugunsten des älteren und damit 
synonymen Namens Nototragus Thomas u. Schwann (Abstr. Proc. 
Zool. Soc. London 1906, p. 10 |cf. iid., Proc, Zool. Soc. London 
1906, pp. 1—462, p. 168]) einzuziehen. 


Ferner möchte ich bei dieser Gelegenheit betonen, daß die 
Prioritàtsrechte des Namens //elladotherium tigrinum Johnston bei 
der Festlegung des Speciesnamens des Okapi, auf die ich (Zool. 
Ann. I, 1904, p. 49), allerdings auch schon damals nur mit Vor- 
behalt, hingewiesen hatte, tatsächlich nicht zu Recht bestehen, 
indem das betreffende Werk (Cornish, Living Animals of the 
World, I) nicht, wie ich damals auf Grund einer irrtümlichen Angabe 
im Zool. Rec. glaubte, 1890—1891, sondern, wie ich seitdem er- 
sehen habe, erst. 1901 erschienen ist, und zwar erst im Dezember 
(s. Engl. Cat. Books VII, 1906, p. 250), also erst nach der Publi- 


Poche, Einige notwendige Änderungen in der mammalogischen Nomenclatur. 271 


kation des Artnamens yohnston! durch Sclater (Proc. Zool. Soc. 
London 1901, I, p. 50). 


Da der Name //ypoderma Is. Geoffroy (Dict. Class. Hist. Nat, 
XIV, 1828, p. 706) durch Zyfoderma Berthold (Latreille’s Nat. 
Famil. Thierreichs, 1827, p. 507) [von Latreille (Famill. Nat. Règne 
Animal, 1825, p. 497) wurde nur die franzòsische Form Hypo- 
derme gebraucht, welcher Name daher nicht zulässig ist] unter den 
Dipteren präokkupiert ist, so wurde dafür von Palmer (Proc. Biol. 
Soc. Washington XII, 1898, p. 114) der Name Dobsonıa eingeführt. 
Nun war aber jener Name bereits von Blyth (in: Cuvier’s Animal 
Kingdom, 1840, p. 69) zu Hypodermis vermeintlich ‚verbessert‘, 
damit aber tatsächlich, da derartige Änderungen der Bildung eines 
Namens nach den internationalen Nomenclaturregeln bekanntlich nicht 
zulässig sind, ein neuer Name geschaffen worden, welcher sonach 
als das nächstälteste Synonym an die Stelle von jenem, bezw. von 
Dobsonta Palmer zu treten hat. 


Was den vielumstrittenen Namen des Walrosses betrifft, so ist 
als gültiger solcher der Name Rosmarus Brünnichius (Zool. 
Fundam., 1772, p. 34 [cf. p. 38]) zu verwenden. Denn der in neuerer 
Zeit an Stelle von Zrzchechus L. — welcher Name auch noch immer 
von einer Anzahl von Autoren für diese Form verwendet wird, obwohl 
bekanntlich schon längst nachgewiesen wurde, daß sich derselbe 
ursprünglich (Syst. Nat., 10. Aufl., I, 1758, p. 34) lediglich auf die 
spaterhin als MJanatus Storr bezeichnete Gattung bezog — vielfach 
gebrauchte Name Odobenus Brisson (Regn. Animale, 2. Aufl., 1762, 
p. 12) ist nicht zulässig, indem Brisson in dem gedachten Werke 
nicht den Grundsätzen der binären Nomenclatur folgte. Das atlan- 
tische Walroß ist sonach als Rosmarus rosmarus (L.) zu be- 
zeichnen. — Merkwürdigerweise wurde aber gerade der Name 
Rosmarus in neuerer Zeit nur von wenigen Autoren gebraucht, 
und auch von diesen wurde er fast immer [immer?| nicht aus dem 
gedachten Werke Brünnichs, sondern aus einer späteren Publi- 
kation Scopolis (Introd. Hist. Nat., 1777, p. 490) entnommen. — 
Natürlich ist demgemäß auch die betreffende Familie fortan als 
Rosmaridae (Gill, Proc. Essex Inst. V, 1866, Commun. p. 7) zu 
bezeichnen. | 


Da, wie Thomas (Ann. Mag. Nat. Hist. (7) XIX, 1907, p. 119) 
gezeigt hat, an die Stelle des bisher gebräuchlichen Namens //er- 
pestes Ill. der ältere Name Mungos E. Geoff. u. Cuv. zu treten 


22 ‘Poche, Einige notwendige Änderungen in der mammalogischen Nomenclatur. 


hat, so muß auch die bisher so genannte Unterfamilie /Zerpeszinae 
fortan als + 

Mungosinae, nom. nov. 
(cf. Mungosina Gray, Proc. Zool. Soc. London 1864, p. 509) be- 
zeichnet werden. | 

Ebenso muß infolge der Ersetzung des früher. üblichen Namens 
Nyctipithecus Spix durch Aofus Humboldt die betreffende Sub- 
familie künftighin statt Nyctipithecinae 

Aotinae, nom. nov., 

genannt werden. 


Supplement zu C. O. Waterhouses Index 
Zoologicus. 


Von 
Franz Poche, Wien. 


a mea: ttn oy 


| m Verlaufe einer größeren zoogeographischen Arbeit, mit der 

ich seit längerer Zeit beschäftigt bin, stieß ich auf eine be- 
244) deutende Anzahl von Gattungs- und Untergattungsnamen, die 
vor dem Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt worden waren, sich 
aber gleichwohl weder in S. H. Scudder, Nomenclator Zoologicus 
(Bull. Un. States Nat. Mus., No. 19), 1882, II Universal Index to 
Genera in Zoology, noch in C. O. Waterhouse, Index Zoologicus, 
edited by David Sharp, 1902, noch auch in den verschiedenen von 
mehreren Autoren seitdem in dankenswerter Weise veröffentlichten 
Ergänzungen zu den gedachten Werken (s. unten) finden. In An- 
betracht der großen Wichtigkeit nun, die der möglichst vollständigen 
Sammlung der in die zoologische Literatur eingeführten Gattungs- 
(und der diesen bekanntlich nomenklatorisch koordinierten Unter- 
gattungs-)namen in mehrfacher Hinsicht zukommt (nicht nur um 
eine sichere Orientierung über irgend einen unterkommenden Gat- 
tungsnamen ohne einen ganz unverhältnismäßigen — und oft trotz- 
dem noch vergeblichen — Aufwand von Zeit und Mühe zu ermög- 
lichen, sondern auch um alle vorhandenen solchen vor das Auge des 
Systematikers und speziell des Monographen zu bringen, wie es zur 
definitiven Feststellung der gültigen Benennungen in jeder Gruppe 
unerläßlich ist, sowie insbesondere auch um die Schaffung von 
Homonymie und damit die im Gefolge derselben einhergehenden 
späteren Namensänderungen nach Tunlichkeit zu vermeiden), beschloß 

Zool. Annalen II. 18 


274 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


ich, dieselben gleichfalls zu publizieren. Nachdem ich diesen Ent- 
schluß einmal gefaßt hatte, sah ich dann noch eine Anzahl von 
Werken und Arbeiten, von denen ich wusste oder vermutete, daß 
sie. relativ zahlreiche generische Namen enthielten, die in den ge- 
dachten Publikationen nicht zu finden sind, eingehender auf solche 
hin durch, und zwar mit einem Erfolge, der meine Erwartungen im 
vollsten Maße bestätigte. Auf eine Anzahl weiterer solcher Namen 
wurde ich ferner im Verlaufe einiger kleinerer Arbeiten geführt, und 
alle diese zusammen bilden das Material, das ich im nachfolgenden 
den Fachgenossen vorlege. 

Vor allem wird es aber nicht unnütz sein, wenn ich hier eine 
Zusammenstellung der oben erwähnten von verschiedenen Forschern 
veröffentlichten Ergänzungen zu den angeführten grundlegenden 
Werken von Scudder und Waterhouse, begleitet von einigen 
kurzen erläuternden Bemerkungen, gebe. — Es sind dies folgende 
Arbeiten: 

T. D. A. Cockerell, Some overlooked Zoological Generic 
Names. (Nature LXVII, 1903, p. 526.) — [Eine Liste von 12 Namen, 
fast alle mit Zitat, aber ohne Angabe der Gruppe, in die die be- 
treffende Form gehört, und mehrfach ohne Datum. | 


L. B.Prout, Index Zoologicus. (Entom. Rec. Journ. Variat. XV, 
1903, p. 93—94.) — [Einige Dutzend Namen, mit Zitat (ohne An- 
gabe der Seitenzahl) und Datum, , fast ausschließlich Lepidoptera“, 
aber im einzelnen ohne bezügliche Angabe. | 

E. Csiki, Über einige Gattungsnamen. (Zool. Anz. XXVII, 
1904, p. 266—267.) — [Führt u. a. (p. 267) 7 Namen an, mit Zitat 
und Datum, meist Arthropoden.| 

C. O. Waterhouse, Supplementary List of Generic Names, 
1904, 8 p. — |,Ca. 250 Namen‘, die in den genannten Werken von 
Scudder und Waterhouse fehlen, und außerdem ‚ungefähr 70% Be- 
richtigungen etc., vorwiegend Insekten, stets mit genauem Zitat, 
‘Datum und Angabe der Gruppe, in die die betreffende Form gehört. | 


E. Bergroth, Additions and Corrections to the ’Index Zoolo- 
gicus‘ of C. O. Waterhouse. (Zoologist (4) IX, 1905, p. 63—67.) 
— |Eine Liste von ,,ungetàhr dreihundert Namen“, vorwiegend Arthro- 
poden und Spongien, aber ohne Zitat, nur mit Angabe des Autors, 
der Gruppe, in die die betreffende Form gehört, und in vielen Fallen 
(stets wo es ihm möglich war) des Datums; und getrennt davon eine 
Anzahl Berichtigungen.| 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 275 


Was den Plan der Arbeit betrifft, so ist dazu folgendes zu 
bemerken: 

Die vorliegende Publikation stellt .durchaus eine Originalarbeit 
dar, mit Ausnahme von ein paar Dutzend Zitaten, wo mir die be- 
treffenden Werke nicht zugänglich waren; in diesen Fällen habe ich 
stets gewissenhaft die Quelle angegeben, aus der ich dieselben ge- 
schöpft habe. Ich bemerke jedoch ausdrücklich, daß sich diese An- 
gabe stets nur auf das Sachliche des betreffenden Zitates bezieht 
und nicht auf die Form desselben, welche letztere ich vielmehr stets 
soweit als möglich mit der sonst von mir angewandten Weise des 
Zitierens in Einklang gebracht habe. 

Bei der Auswahl der aufzunehmenden Namen habe ich mich 
selbstverständlich ganz an die Bestimmungen der internationalen 
Nomenclaturregeln gehalten. Ich habe demgemäß nur solche Namen 
aufgenommen, die seit dem Anfange des Jahres 1758 von den Prin- 
zipien der binären Nomenclatur folgenden Autoren publiziert worden 
sind. Dagegen habe ich mich prinzipiell nicht darauf eingelassen, 
dort, wo Scudder (t. c.), bezw. Agas siz (Nomenclator Zoologicus, 
1842— 1846) — auf den jener sich ja dabei zum grôfiten Teile stützt —, 
einen Namen aus einer vor-Linnéischen oder aus einer Publikation, 
in der nicht die Grundsätze der binären Nomenclatur befolgt sind, 
zitieren, dieses Zitat durch das der ersten zulässigen Anwendung 
desselben zu ersetzen. Denn so wichtig eine solche Ersetzung aus 
naheliegenden Gründen auch wäre, so würde dies doch eine Ände- 
rung an den Grundlagen jener klassischen, zu einer ganz anderen 
Zeit und unter der Herrschaft ganz anderer nomenclatorischer An- 
schauungen entstandenen Werke involvieren und wäre daher nicht 
in einem bescheidenen Supplemente zu denselben, sondern 
nur in einer Neubearbeitung derselben, bezw. des von ihnen 
behandelten Stoffes am Platze. 

Außer den in den vorstehend angeführten Werken ganz 
fehlenden Namen findet sich auf den folgenden Seiten auch eine 
— allerdings relativ geringe — Anzahl von solchen, die in jenen 
zwar angeführt sind, aber entweder in unrichtiger Form und dem- 
gemäß meist auch an anderer Stelle des Alphabets, so daß sie dort 
also praktisch so gut wie ganz fehlen, oder bei denen dort ein 
jüngeres Datum als das der ersten von mir gefundenen Anwendung 
des Namens — und bisweilen überdies ein anderer Autor — ange- 
geben ist, was ja bei der Entscheidung von Prioritätsfragen sowohl 
bei Synonymie als bei Homonymie oft von ausschlaggebender Wich- 


276 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologieus. 


tigkeit ist, oder bei denen endlich dort ein Datum und Zitat (bezw. 
ein Hinweis. aut ein solches) überhaupt fehlt. In allen diesen Fällen 
habe ich aber stets, soweit ich die Identität der betreffenden Namen 
erkannte, auch die in jenen Publikationen enthaltene diesbezügliche 
Information genau wiedergegeben, einerseits um damit den betreffen- 
den Autoren Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und nicht den An- 
schein zu erwecken, als ob ich für mich mehr in Anspruch nehmen 
wollte als mir tatsächlich zukommt, andererseits um darauf hinzu- 
weisen, daß die fraglichen Namen mit schon in jenen Arbeiten ent- 
haltenen identisch und daher an die Stelle derselben zu setzen, nicht 
aber neben denselben anzuführen sind; und in den Fällen der erst- 
erwähnten Kategorie, wo der Name selbst in unrichtiger Weise 
wiedergegeben ist, habe ich ihn überdies auch in dieser Form an 
der betreffenden Stelle des Alphabets in „ “ und mit einem ent- 
sprechenden Hinweise versehen angeführt, um die Aufmerksamkeit 
auf die erforderliche Streichung desselben aus den Listen in dieser 
Form zu lenken. Natürlich kann ich aber bei Namen dieser Kate- 
gorie und ebenso bei denen, die einem unrichtigen Autor zuge- 
schrieben werden, nicht die mindeste Garantie dafür übernehmen, 
daß ich ihre Anführung in den gedachten Publikationen, bezw. ihre 
Identität mit den von mir angeführten auch in allen Fällen erkannt 
und demgemäß auf dieselbe hingewiesen habe. — Es ist jedoch nur 
recht und billig, wenn ich an dieser Stelle zugleich auch ausdrück- 
lich betone, daß die Schuld — sofern man überhaupt von einer 
solchen reden kann — an fast allen diesen Unrichtigkeiten und Un- 
vollständigkeiten nicht die Verfasser der betreffenden Publikationen, 
die ja zum weitaus größten Teile erklärtermafen nicht Original- 
arbeiten, sondern lediglich Kompilationen sind und sein wollen, son- 
dern vielmehr die von ihnen benützte und angegebene Quelle trifit. 

Zur Rechtfertigung der meisten der im nachfolgenden gegebenen 
Zitate aus Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879— 1880 
sei, um wiederholte bezügliche Hinweise im Texte zu ersparen, vor- 
wegnehmend gleich an dieser Stelle bemerkt, daß der genannte 
Forscher daselbst zwar die meisten der betreffenden Namen (in Ver- 
bindung mit einem Speciesnamen) aus „HAECKEL, 1877; Prodrom. 
System. Medus. Nr. . . . .“ zitiert, welches sonach als die Stelle 
ihrer ersten Einführung anzuführen wäre, daß aber tatsächlich 
eine solche Publikation nicht erschienen ist, obwohl 
Haeckel auch sonst in der gedachten Arbeit mehrfach auf dieselbe 
verweist. 


3 
È 
| 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. DET 


Die Gesamtzahl der auf den nachfolgenden Seiten angeführten 
Namen beträgt über 1500. 


Im einzelnen ist bei der Benützung der Arbeit noch folgendes 
zu beachten: | 


Bei jedem Namen gebe ich, soweit es mir möglich war, die 
Klasse an, in die die betreffende Tierform tatsächlich gehört — 
die natürlich nicht notwendigerweise mit jener identisch zu sein 
braucht, in die sie von dem Autor desselben ursprünglich gestellt 
wurde; dort aber, wo ich die erstere nicht zu ermitteln vermochte, 
führe ich die letztere oder, wo dieselbe nicht angegeben ist, die 
nächst höhere vom Autor angegebene Gruppe — aber stets mit dem 
entsprechenden Namen des von mir zugrunde gelegten Systems — 
an, und zwar zum Unterschiede von den ersterwähnten Fällen in ,, ‘‘; 
und dort endlich, wo auch der Autor überhaupt keine Gruppe an- 
gibt, die niedrigste solche, zu welcher die Zugehörigkeit der be- 
treffenden Form von mir ermittelt wurde. — Eine Ausnahme habe 
ich nur bei den Insekten gemacht, indem ich hier nicht die Klasse, 
sondern statt dessen in gleicher Weise die Ordnung angebe, wobei 
ich das System von Handlirsch (Zool. Anz. XXVII, 1904, p. 758 f.) 
zugrunde lege. Diese scheinbare Inkonsequenz dürfte wohl zur Ge- 
nüge dadurch gerechtfertigt sein, daß bekanntlich innerhalb der ge- 
dachten Klasse selbst infolge ihres außerordentlichen Umfanges eine 
weitgehende Spezialisierung der Arbeitsgebiete der einzelnen Forscher 
Platz gegriffen hat und die gedachte Angabe doch, wenigstens in 
erster Linie, praktischen Zwecken zu dienen bestimmt ist. 


Wenn ein Name ein nomen nudum ist, so gebe ich dies stets 
an; und wenn er zuerst als solches und später in Begleitung einer 
Kennzeichnung veröffentlicht wurde, so gebe ich die Zitate beider 
bezüglichen Stellen. 


Zusätze, Bemerkungen etc. in eckiger Klammer | | rühren stets 
von mir, bezw. von dem Autor her, nach dem ich zitiere. 


Bei Arbeiten, die in Zeitschriften erschienen sind, zitiere ich 
stets nur diese und nicht den Titel jener, auch wenn sie einen 
.ganzen Band oder sogar mehrere solche umfassen und gewöhnlich 
wie selbständig erschienene Publikationen bloß mit letzterem zitiert 
werden. — Bei Publikationen in anderen dls germanischen und 
romanischen Sprachen gebe ich außer dem Zitat in der Ursprache 
stets auch in | | eine Übersetzung desselben. — Die nachstehend 
genannten nomenclatorischen Arbeiten: 

Zool. Annalen II. 18a 


278 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Scudder, Nomenclator Zoologicus (Bull. Un. States Nat. Mus., No. 19), 
1882, II. Universal Index to Genera in Zoology; 

Waterhouse, Index Zoologicus, edited by David Sharp, 1902; und 

Bergroth, Additions and Corrections to the "Index Zoologicus‘ of 
C. O. Waterhouse. (Zoologist (4) IX, 1905, p. 63—67), 

zitiere ich der Kürze halber bloß mit dem Namen des betreffenden 

Autors, also der Reihe nach als Scudder, Waterhouse, Bergroth. 


Das von mir bei jedem Namen angegebene Datum bezieht sich 
bei Publikationen, deren Erscheinungszeit in mehr als ein Kalender- 
jahr hineinfällt, selbstverständlich auf die Zeit des Erscheinens der 
betreffenden Seite, bezw. Tafel; und wo mehr als ein Datum 
angegeben ist, ist stets das gesperrt Gedruckte das in dieser 
Hinsicht maßgebende, während das andere (bezw. die anderen) ein 
anderweitig auf dem Titelblatte des betreffenden Bandes angegebenes 
(bezw. mehrere solche) darstellen. — Eine römische Zahl ohne weitere 
Beifügung bezeichnet stets den (als solchen gezählten) Band. 


p. — bedeutet, daß eine Paginierung in der betreffenden Publi- 
kation fehlt; [p. ?|, daß der Autor, aus dem ich das betreffende 
Zitat entnehme, die Seitenzahl nicht angegeben hat; [p.? (...—...) 
[z. B.: (129—131)|], daß derselbe die Seitenzahl nicht angegeben hat, 
daß ich aber (aus seiner Publikation oder anderweitig) ermittelt habe, 
daß dieselbe eine der beiden angegebenen ist oder zwischen den- 
selben liest. — Wo ich neben der an erster Stelle anseinleren 
Seitenzahl auf eine zweite hinweise — (cf. p. .. .) —, enthält die 
letztere Stelle nomenclatorisch wichtige Angaben, so insbesondere 
die Kennzeichnung, die Angabe, daß es sich um einen neu einge- 
führten Namen handelt, usw.; doch bin ich aus leicht ersichtlichen 
Gründen mit solchen doppelten Hinweisen sparsam gewesen. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 279 


A. 
Abu-defduf [corr.: Abudefduf] Forskal, Descript. Animalium, 1775, p. 59. — 
Pisces. 
Abu Hamrur [corr.: Abuhamrur] Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 44. 
— Pisces. 


Acanthaster Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1860, p. 287. — Asteroidea. 
Acanthocorallium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1262. — Rhizopoda. 
Acanthocoronium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1263. — Rhizopoda. 
Acanthocorythium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1264. — Rhizopoda. 
Acantholithium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Chalienger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 753. — Rhizopoda. 
Acanthometrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 742. — Rhizopoda. 
Acanthometron Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 741 (cf. p. 742). — Rhizopoda. 
Acanthonarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 749. — Rhizopoda. 
Acanthonidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 751. — Rhizopoda. 
Acanthorhinus Blainville, Journ. Phys. Chim. Hist. nat. Arts LXXXIII, 
1816, p. 263. — Pisces. [In Scudder als „Acanthorhinus Blainv. Pisc. 
1828. A.“ angeführt.] 
Acanthostephanus Haeckel, Nat. Schöpfgesch. 7. Aufl., 1879, p. 705. — 
Rhizopoda. 
Aceroides G.O. Sars, Account Crustacea Norway, I, 1892, p. 340. — Crustacea. 
Aceropsis Stuxberg, Bih. Svenska Vet.-Akad. Handl. V, Nr. 22, 1880, p. 63 


[nom. nud.]. — Crustacea. 
Aceropsis G. O. Sars, Account Crustacea Norway, I, 1892, tab. 120. — 
Crustacea. 


Aceros.Boeck, Forh. Skand. Naturf. VII, 1861, p. 651. — Crustacea. [Cit. 
nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 1906, 


p. 248.] 

Acholoe Claparède, Mém. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XX, 1870, p. 382. 
— Annelida. = 

Acineria Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 402. — 
infusoria. 


Acioniscium Rostafifiski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] V, Art. 4, 1874, p. 159. — Rhizopoda. 

Acomia Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 381. — In- 
fusoria. 

Acontasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 829. — Rhizopoda. 

Acontaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 829. — Rhizopoda. 

18a* 


280 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Acostaurus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 769. — Rhizopoda. 

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A ctidiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 12 (cf. p. 15). — Rhizopoda. i 

Actilarcus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 12 (cf. p. 16). — Rhizopoda. 

Actinelarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 730. — Rhizopoda. 

Actinelidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 730. — Rhizopoda. 

Actinelonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 731. — Rhizopoda. 

Actinommantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 252. — Rhizopoda. 

Actinommetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 253. — Rhizopoda. ~ 

Actinommilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 254. — Rhizopoda. 

Actinommura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 255. — Rhizopoda. 

Actinopyramis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1256. — Rhizopoda. 

Actiprunum Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 12 (cf. p. 14). -- Rhizopoda. 

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[Auf das Fehlen dieses Namens in Scudder und Waterhouse hat bereits 
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Amphibrachella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 517. — Rhizopoda. 

Amphibrachidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 517. — Rhizopoda. 

Amphibrachoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 518. — Rhizopoda. 

Amphibrachura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 518. — Rhizopoda. 

Amphicraspedina Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
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282 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


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Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 523. — Rhizopoda. 
Amphicraspedula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 523. — Rhizopoda. 
Am philoncharium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 783. — Rhizopoda. 
Amphilonchidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 785. — Rhizopoda. 
Amphipylissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 640. — Rhizopoda. 
Amphipylura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenser, Zool; XVII) 1887, 143, p. 641. — Rhizopoda: 
Amphirrhopalium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 521. — Rhizopoda. Er 
Amphirrhopella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 522. — Rhizopoda. 
Amphirrhopoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 522. — Rhizopoda. 
Amphisia Sterki, Zeitschr. wiss. Zool. XXXI, 1878, p. 57. — Infusoria. 
Amphisphaerantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 142. — Rhizopoda. 
Amphisphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 143. — Rhizopoda. 
Amphisphaeridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 142. — Rhizopoda. 
Amphisphaerissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 144. — Rhizopoda. 
Amphisphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 144. — Rhizopoda. 
Amphispyridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1096. — Rhizopoda. 
Amphispyrium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1095. — Rhizopoda. 
Amphitholissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 666. — Rhizopoda. 
Amphitholura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
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Amyca Simon, Hist. nat. Araignées, [r. Aufl.], 1864, p. 328. — Arachnoidea. 
„Anapas, Bergendal,’92, Verm. 85“ in Waterhouse: delendum [vide Anapus|. 
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1893, p. 18. — Rotatoria. [In Waterhouse angeführt als „Anapas, Dergendal, 
‘92, Verm. 85%] 
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Crustacea. MOI 


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Anthocyrtarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1272. — Rhizopoda. 
Anthocyrtella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1269. — Rhizopoda. 
Anthocyrtissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T.,-p. 1270. — Rhizopoda. 
Anthocyrtonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1274. — Rhizopoda. 
Anthocyrtura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1271. — Rhizopoda. 
Anthocyrturium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1276. — Rhizopoda. 
A phelidium Zopf, Pilzthiere od. Schleimpilze (in: Schenk, Handb. Botanik, III, 
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Apocubus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
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A pos Scopoli, Introd. Hist. Nat., 1777, p. 404. — Crustacea. 
Arachnocorallium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1265. — Rhizopoda. 
Arachnocoronium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1266. — Rhizopoda. 
Arachnocorythium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1267. — Rhizopoda. 
Arachnosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 268. — Rhizopoda. 
Arachnosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 269. — Rhizopoda. 
Archistephus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
_ lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 941. — Rhizopoda. 
Arctomysis Hansen, Vid. Meddel. nathist. For. Kjobenhavn (4) IX, 1887, 
p. 210. — Crustacea. 

Arcyrella Rostafifiski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr 
Ges. Wiss. Paris] VI, Art. 1, 1875, p. 275 [repag.!]. — Rhizopoda. | 
Arcyria Wiggers, Primit. Florae Holsat. 1780, P. 109. [= „Arcyria Hill“ 

aut. (1751!)]. — Rhizopoda. 
Arenicola Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 324. — Annelid® 
Artama Simon, Hist. nat. Araignees, [1. Aufl.], 1864, p. 415. — Arachnoidea. 
Artiscium Ai Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
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284 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Artocyrtis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
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Artostrobium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1482. — Rhizopoda. 

Artostrobulus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1481. — Rhizopoda. 

Ascoglena Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erklär. zu] tab. XXI). — Flagellata. 

Asope Rafinesque, Analyse Nat, 1815, p. 101 [nom. nud.]. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 
1906, p. 788.] 

Aspidomma Haeckel, Radiolarien, 1862, p. 412 (cf. p. 423). — Rhizopoda. 


Astaricilla Dalyell, Powers of Creator, I, 1851, p. 224. — Crustacea. 
[= Asteracilla (s. d.).] 
Asteraciila Dalyell, Powers of Creator, I, 1851, p. 226. — Crustacea. 


[= Astaricilla (s. d.).] à 

Asterope Claparède, Mém. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XX, 1870, p. 468. 
— Annelida. [Auf das Fehlen dieses Namens in Scudder hat bereits Berg, 
Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1898, p. 41 hingewiesen.] 

Astractinium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 476. — Rhizopoda. 

Astracturium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 476. — Rhizopoda. 

Astrodia Verrill, Bull. Labor. Nat. Hist. Univ. Iowa V, 1899, p. 74. — 
Ophiuroidea. [Cit. nach Verrill, Trans. Connecticut Acad. Arts Sci. X, 
1899, P. 371.] 

Astroloncharium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 756. — Rhizopoda. 

Astrolonchidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 757. — Rhizopoda. 

Astrophacetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 453. — Rhizopoda. 

Astrophacilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 454. — Rhizopoda. 

Astrophacomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 454. — Rhizopoda. 

Astrophacura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 455. — Rhizopoda. 

Astrophormis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1248. — Rhizopoda. 

Astrosestantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 442. — Rhizopoda. 

Astrosestilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 

'  lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 443. — Rhizopoda. 

Astrosestomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 444. — Rhizopoda. 

Astrosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 250. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 285 


Astrosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 251. — Rhizopoda. 

Astrostylus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 431. — Rhizopoda. 

Atractonema Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erklär. zu] tab. XXIII). — Flagellata. 

Atta Simon, Hist. nat. Araignées, [r. Aufl.], 1864, p. 310. — Arachnoidea. 

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Aulancora Haeckel, Sitzber. Jan Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 155 [nom. 
nud.]. — i 

Auloceraea Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2 T., p. 1583. — Rhizopoda. 

Auloceratium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1585. — Rhizopoda. 

Aulodictyum eda Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 odi 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1620 (cf. p. 1637). — Rhizopoda. 

Aulographantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1577. — Rhizopoda. 

Aulographella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1579. — Rhizopoda. 

Aulographidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1580. — Rhizopoda. 

Aulographis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1837, 2. T., p. 1573 (cf. p. 1576). — Rhizopoda. 

Aulographium Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 155 
[nom. nud.]. — Rhizopoda. 

Aulographonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1581. — Rhizopoda. 

Auloplegma Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1620 (cf. p. 1630). — Rhizopoda. 

Auloscenidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1628. — Rhizopoda. 

Auloscenium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1627. — Rhizopoda. 

Aulospathessa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1586. — Rhizopoda. 

Aulospathilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1587. — Rhizopoda. 

Aulosphaerantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 

Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1622. — Rhizopoda. 

Aulosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1623. — Rhizopoda. 

Aulosphaerissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1623. — Rhizopoda, 


286 - Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Aulosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (m: Rep. Voyage 
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[Arb. Sankt-Petersburg. Ges. Naturf.] XII, Prilosch. [Beil.], 1882, p. 59. — 


Crustacea. ; 
Autonoe Bruzelius, Svenska Vet.-Akad. Handl. (N. S.) III, 1859, 1860, Nr. 1, 
1859, p. 23. — Crustacea. [In Scudder als ,Autonoe Bruz. Crust. 1861. 


M." angeführt.] 


B. 


Badhamia Berkeley, Trans. Linn. Soc. London XXI, 1853, p. 153. — Rhizo- 
poda. 

Balla Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 311. — Arachnoidea. 

Barentsia Stebbing, Bijdr. Dierk. XVII u. XVIII, 1894, p. 25. — Crustacea. 

Batrachus Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, [p. ? (65—68)]. — Batrachia. 
[Cit. nach Oken, Isis 1845, col. 225.] 

Bikoeca Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X (cf. 
[Erklär. zu] tab. XI). — Flagellata. 

Blastogaster Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 77. 
— Hydrozoa. 

Boeckia (Grimm in litt.) G. O. Sars, Bull. Acad. Sci. St.-Pétersbourg (5) I, 
1894, p. 182. — Crustacea. 

Borlasia Johnston, Mag. Zool. Bot. I, 1837, p. 536. — Nemertini. 

Bothus Bonaparte, Iconogr. Fauna Ital., II, 1832—1841, [1833], punt. 23. — 
Pisces. 

Botryllofer Dalyell, Powers of Creator, I, 1851, p. 252. — Metazoa. 

Botryostrobus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1475. — Rhizopoda. 

Branta Scopoli, Annus I. Hist.-Nat., 1769, p. 67. — Aves. 

Brefeldia Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 8. — Rhizopoda. 

Brentus Panzer, in Drury’s Abbild. Beschr. exot. Insekten, 1785, p. 159. — 
Coleoptera. 

Bucco Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. 1 (cf. p. 12). — Aves. 

Bunodes Eichwald, Bull. Soc. Natur. Moscou XXVII, 1854, p. 107. — Xipho- 
sura. 

Buphagus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, P. 5 (cf. p. 54). — Aves. 

Bursulla Sorokine, Ann. Sci. Nat., Bot., (6) III, 1876, p. 40. — Rhizopoda. 

Buteo Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 


PA7E(CERp-100) yes. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 287 


C. 


Caelatura Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 267. — 
Lamellibranchiata. [= Coelatura (s. d.).] 

Caenomorphina Blochmann, Biol. Centrbl. XIV, 1894, p. go. — Infusoria. 
[In Waterhouse als „Coenomorphina, B/ochmann, ’93, Prot. 33“ angeführt.] 

Cainosilurus Macleay, Proc. Linn. Soc. New South Wales VI, 1881, p. 211 
— Pisces. 

Calamoherpes Olphe-Galliard, Contrib. Faune Ornith. Europe occid., Fasc. 
XXVIII, 1891, p. 58. — Aves. 

Calamophilus [Leach], Syst. Cat. indig. Mammals Birds Brit. Mus., 1816, 
p. 17. — Aves. [Cit. nach Hellmayr, Paridae, Sittidae, Certhiidae (in: 
diierreich, 18. Let); 1903, pr 116.] 

Calamornis Gould, Birds of Asia, III, 1874, Text zu tab. [LXXII]. — 
Aves. 

Calcabrina Sollas, Rep. Tetractinellida Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XXV), 1888, p. CLI. — Demospongiae. 

Calliope (Leach in litt.) Bate, Rep. Brit. Assoc. Adv. Sci. XXV, 1855, 1856, 
Rep. State Sci., p. 58 (cf. p. 61). — Crustacea. [In Scudder als ,, Calliope 
Bate: Erust. 1862. S.2 angeführt] 

Callipteroides Mordwilko, [Rab. Lab. a Kab. Varch. Univ. [Arb. Labor. 
Zool. Kab. Warschau. Uni] 1894 (?), p. ?]- — Homoptera. [Cit. nach 
Schouteden, Ann. Soc. Ent. Belg. L, a per 

Callisoma ole Costa, Fauna Reg. Napoli, Crostacei Aracnidi, Cat. Crost. 
Reg. Napoli, [1840], p. 5 [nom. nud.]. — Crustacea. 

Callisoma A. C[osta], Gen. Callisoma (in: O.-G. Costa, Fauna Reg. Napoli, 
Crostacei Aracnidi), 1851, p. 1. — Crustacea. 

Calocycletta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1381. — Rhizopoda. 

Calocyclissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1383. — Rhizopoda. 

Calocycloma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
Erlenser, Zoo]., XV), 1887, 225, ps 1304, Ze 2 vob] — Rhizopoda. 
Calocycloma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 1384, [Z. 2 v. unt.]. — Rhizopoda. 
Calpanthula van Beneden, Anthozoen Plankton-Exped. (in: Ergebn. Plank- 

ton-Exped. Humboldt-Stift., II, K. e.), 1897, p. 134. — Scyphozoa. 

Calpocapsa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1190. — Rhizopoda. 

Calveria Thomson in Carpenter and Gwyn Jeffreys, Proc. Roy. Soc. XIX, 
1871, p. 154 [cf. Carpenter, Gwyn Jeffreys and Thomson, op. c. XVIII, 
1870, p. 450, u. Thomson, Depths of Sea, 1873, p. 157]. — Echinoidea. 

Calyx Vosmaer, Spongien (in: Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1885), 
p. 337. — Demospongiae. 

Campecopea [Leach. in litt.], Brewster, Edinburgh Encyclop., VII, 1830, 
[1813/14], p. 387 (cf. p. 405). — Crustacea. [In Scudder als „Campecopea 
Leach. Gas 1818, A.“ angeführt.] 

Cancerilla Dalyell, Powers of Creator, I, 1851, p. 223, — Crustacea. 


288 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Cannartidella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool! XV), 1887,17... 1, pr 3732 Rhizopoda: 

Cannartidissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII) 1887, 1. T., p. 375. — Rhizopoda. 

Cannorhaphis Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 155 [nom. 
nud.]. — Rhizopoda. [Cf. Cannorrhaphis. | 

Cannorrhaphis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1550 (cf. p. 1552). — Rhizopoda. 
[Cf. Cannorhaphis.] 

Cannosphaera Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1640. — Rhizopoda. 

Caprimulgus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 3 (cf. p. 31). — Aves. 

Carcharhinus Blainville, Journ. Phys. Chim. Hist. nat. Arts LXXXIII, 
1816, p. 264. — Pisces. [In Scudder als „Carcharhinus Blainv. Pisc. 1828. 
A.“ angeführt.] 

Carinina Hubrecht, Rep. Nemertea Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XIX), 1887, p. 5. — Nemertini. [In Bergroth als „Carinina, Hubreckt, 
Verm.“ angeführt.] 

Carpocanarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1279. — Rhizopoda. 

Carpocanidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1280. — Rhizopoda. 

Carpocanobium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2.- T., p. 1282. — Rhizopoda. 

Caryatractus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 336. — Rhizopoda. 

Caryodruppula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 318. — Rhizopoda. 

yCaryophyllus Bloch. Verm. 1782. A.“ in Scudder: delendum [vide Chario- 
phyllus]. 

Cassidulus Lamarck, Syst. Anim. sans Vertebres, 1801, p. 348. — Echinoidea. ~ 
[In Scudder als „Cassidulus Lam. Ech. 1816. A.“ angeführt.] 

Castanarium Hacckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1681. — Rhizopoda. 

Castanella Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1681 (cf. p. 1682). — Rhizopoda. 

Castanidium Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1681 (cf. p. 1684). — Rhizopoda. 

Castanissa Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1681 (cf. p. 1686). — Rhizopoda. 

Castanopsis Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII) 1887, 2. T., p. 1681 (cf. p. 1687). — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 289 


Castanura Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1681 (cf. p. 1688). — Rhizopoda. 

Cavoscala Whitfield, Monogr. Un. States Geol. Surv. XVIII, 1892, p. 176. 
— Gastropoda. 

Cenellipsium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 290. — Rhizopoda. 

Cenellipsula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 292. — Rhizopoda. 

Centrocoenia Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1859, p. 50. — Scyphozoa. 

„Cephalemyia Clark. Dipt. 1815. A.“ in Scudder: delendum [kommt nicht vor!]. 

Cephalemyia Berthold, Latreille’s Nat. Famil. Thierreichs, 1827, p. 507. — 
Diptera. 

Cephalothamnium Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, 
p. X (cf. [Erkl. zu] tab. V). — Flagellata. 

Cephalothrix Örsted, Nathist. Tidsskr. IV, 1843, p. 572. — Nemertini. 

„Cephenemyia Latr. Dipt. 1825. A.“ in Scudder: delendum [kommt nicht vor, 
sondern nur die französische Form „Cephenemyie“]. 

Cephenemyia Berthold, Latreille’s Nat. Famil. Thierreichs, 1827, p. 507. — 
Diptera. 

„Cephenus Latr. Dipt. A.“ in Scudder: delendum [kommt nicht vor, sondern 
nur die französische Form ,Céphène“|]. 

Cephenus Berthold, Latreille’s Nat. Famil. Thierreichs, 1827, p. 506. — Diptera. 

Cepphus Pallas, Spicil. Zool., Fasc. 5, 1769, p. 33. — Aves. 

Ceratiomyxa Schröter, Myxogasteres (in: Engler u. Prantl, Nat. Pflanzfam., 
I. T., 1. Abt.), 1889, p. 16. — Rhizopoda. 

Ceratium Albertini u. Schweiniz, Conspect. Fungorum Agro Nisk. cresc., 
1805, p. 358. — Rhizopoda. 

Cerianthula van Beneden, Anthozoen Plankton-Exped. (in: Ergebn. Plank- 
ton-Exped. Humboldt-Stift., I, K. e.), 1897, p. 113. — Scyphozoa. 

Ceriasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 819. — Rhizopoda. 

Ceriaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 820. — Rhizopoda. 

Cerosipha Del Guercio, Nuov. Rel. Staz. Firenze II, 1900, p. 116. — Homo- 
ptera. [Cit. nach Schouteden, Ann. Soc: Ent. Belg. L, 1906, p. 31.] 

Certhia Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. I (cf. p. 19). — Aves. 

Certhius Olphe-Galliard, Contrib. Faune Ornith. Europe occid., Fasc. XXIII, 
1888, p. 41. — Aves. 

Chaetosoma Claparéde, Beob. Anat. Entwicklgesch. Wirbelloser Thiere, 
1863, p. 88. — Nematoda. 

Challengeranium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1653. — Rhizopoda. 

Challengerantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1648. — Rhizopoda. 

Challengerebium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1655. — Rhizopoda. 

Zool. Annalen IL 19 


290 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Challengeretta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1649. — Rhizopoda. 

Challengeridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1656. — Rhizopoda. 

Challengerilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1651. — Rhizopoda. 

Challengeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1652. — Rhizopoda. 

Challengeron (Murray in litt.) Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: 
Rep. Voyage Challenger, -Zool.,, XVII), 1887, 2! T., p: 1646 (ch pr xess)- 
— Rhizopoda. 

Chamaezosa Cabanis, Arch. Naturgesch., 13. Jg., 1847, I, p. 218. — Aves. 

Chariophyllus Bloch, Abh. Erzeug. Eingeweidewürmer Mitt. wid. dieselb., 
1782, p. 34. — Cestodes. [In Scudder als „Caryophyllus Bloch. Verrn. 
1782. A.“ angeführt.] 

Charybdella Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1880, p. 440. 
— Scyphozoa. 

Charybdusa Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1880, p. 441. — 
Scyphozoa. 

Chelonias Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, [p. ? (65—68)]. — Reptilia. 
[Cit. nach Oken, Isis 1845, col. 224.] 

Chelonidium Claus, Zeitschr. wiss. Zool. XXV, 1875, p. 341. — Crustacea. 

Chenalopex Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 5 (cf. p. 53). — Aves. 

Chilostomella Reuss, Denkschr. kais. Akad. Wiss., Math.-natwiss. Cl., I, 
1850, 1. Abth., p. 379. — Rhizopoda. [In Scudder als „Chilostomella Reuss. 
Prot. 1861. M.“ angeführt.] 

Chiodon Berg, Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1899, p. 79. — Mammalia. 

Chirocampta Brandt, Bull. Sci. Acad. Sci. Saint-Pétersbourg I, 1837, p. 180. 
— Scyphozoa. 

Chitonastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 537. — Rhizopoda. 

Chitonastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 537. — Rhizopoda. 

Chitonicium Plate, Proc. Fourth Intern. Congr. Zool. Cambridge 1898, 
1899, p. 194. — Sporozoa? 

Chlamidococcus Al. Braun, Betracht. Erschein. Verjüng. Natur, 1849 - 50, 
[1850], p. 147. — Flagellata. 

Chledristoma Rafinesque-Schmaltz, Précis Decouv. Trav. somiol., 1814, 
[p. ?]. — Ascidiacea. [Cit. nach Oken, Isis 1845, col. 224.] 

Chlorangium Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 

_ (cf. [Erkl. zu] tab. XIX). — Flagellata. 

Chloropeltis Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XIX). — Flagellata. 

Choenicosphaerium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 103. — Rhizopoda. 

Choenicosphaerula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 102. — Rhizopoda. 


‘Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 291 


Chondrioderma Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 13. — Rhizopoda. 

Chondrospongia Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, I, 1859, p. 22. — Demo- 
spongiae. 

Chorotherium Berg, Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1899, p. 79. — 
Mammalia. i 

Chrysomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XIII). — Flagellata. 

Chrysopyxis Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XII). — Flagellata. 

Cichlops Hodgson in Gray, Zool. Miscell., 1844, p. 83. — Aves. 

Ciconia Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. 6 (cf. p. 61). — Aves. i 

Cienkowskia-Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 9. — Rhizopoda. 

Cinclopyramis Haeckel, Nat. Schòpfgesch., 7. Aufl., 1879, p. 705. — Rhizo- 
poda. [In Waterhouse als ,Cinclopyramis, MHaecke!, ’81, Prot. 18“ an- 
geführt.] 

Cionium Link, Ges. Natforsch. Freunde Berlin Mag. Naturk. III, 1809, p. 28. 

|  — Rhizopoda. 

Circoniscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 489. — Rhizopoda. 

Circoporus Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1694. — Rhizopoda. 

Circospathis Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVII), 1887, 2. T., p. 1694 (cf. p. 1696). — Rhizopoda. 

Circosphaera Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 63. — Rhizopoda. 

Circostephanus Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 
[nom. nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 2. T., p. 1694 (cf. p. 1699). — Rhizopoda. 

Citoryetes Guarnieri Arch. Sci. Med. XVI) 18092; p. 422, — „SPoLozoa“. 

Ciadococcalis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 224. — Rhizopoda. 

Cladococcinus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zcol., XVIII), 1887, 1. T., p. 224. — Rhizopoda. 

Cladococcodes Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 

i Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 225. — Rhizopoda. 

Cladococcurus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 226. — Rhizopoda. 

Cladomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. VI). — Flagellata. 

Ciasta Simon, Hist. nat. Avaignees, [1. Aufl.], 1864, p. 393. — Arachnoidea. 

Clastoderma Blytt, Bot. Zeit. XXXVIII, 1880, col. 343. — Rhizopoda. 

Clathrocanidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1210. — Rhizopoda. 

Clathrocyclia Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 1386. — Rhizopoda. 


= 


292 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Clathrocycloma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1388. — Rhizopoda. 

Clathroides Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] VIII, Art. 4, 1876, p. 36. — Rhizopoda. [= Clatroides 
(s. d.).] 

Clathroptychium Rostafiñski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] V, Art. 1, 1875, p. 225 [repag.!]. — Rhizopoda. 

Clathrosphaerium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 118. — Rhizopoda. 

Clathrosphaerula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 118. — Rhizopoda. 

Clatroides Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist Paryz. [Denkschr. Ges. 
Wiss. Paris] VI, Art. 1, 1875, p. 268 [repag.!]. — Rhizopoda. [= Clathroides 
(sed). 

Clavellomorpha Hansen, Spongiadae (in: Norweg. North-Atlant. Exped., 
Zool., XIII) 1885, p. 19. — Demospongiae. 

Clypeaster Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 349. — Echinoidea. 
[In Scudder als „Clypeaster Lam. Ech. 1816. A.“ angeführt.] 

Cnidon J. Müller, Arch. Anat. Phys. 1854, p. 84. —- Nemertini. 

Cocala Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 327. — Arachnoidea. 

Coccomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
[cf. [Erkl. zu] tab. XXIV). — Flagellata. : 

Codonocladium Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, 
p. X (cf. [Erkl. zu] tab. VIII). — Flagellata. 

Codonodesmus Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. IX). — Flagellata. 

Codonosiga Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. VIII). — Flagellata. 

Codringtonia Kobelt, Stud. Zoogeogr., II, 1898, p. 208. — Gastropoda. 

Coelatura Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 268. — 
Lamellibranchiata. [— Caelatura (s. d.).] 

Coelodendridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 1735. — Rhizopoda. 

Coelodendronium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1736. — Rhizopoda. 

Coelodrymus Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 157 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1733 (cf. p. 1737). — Rhizopoda. 

Coelomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth, ı. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XIII). — Flagellata. 

Coelothamnus Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 157 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1748 (cf. p. 1750). — Rhizopoda. 

Coelothauma Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 157 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1748 (cf. p. 1750). — Rhizopoda. 

„Coenomorphina, Blochmann, ’g3, Prot. 33“ in Waterhouse: delendum [s. Caeno- 
morphina]. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 293 


Coenomorphus Lönnberg, Bih. Svenska Vet.-Akad. Handl. XV, Afd. IV, 
Nr. 7, 1889, p. 36. — Cestodes. 

Coenonia Van Tieghem, Bull. Soc. Bot. France XXXI, 1884, p. 303. — 
Rhizopoda. 

Coleaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 867. — Rhizopoda. 

Colius Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. I (cf. p. 19). — Aves. ; 

Collodinium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 24. — Rhizopoda. 

Collodiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 24 (cf. p. 27). — Rhizopoda. 

Collophidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 24 (cf. p. 26). — Rhizopoda. 

Colloprunum Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 24 (cf. p. 25). — Rhizopoda. 

Colomastix Grube, Ausfl. Triest Quarnero, 1861, p. 125 (cf. p. 137). — 
Crustacea. [In Scudder als ,Colomastix Grube. Crust. 1864. M.“ an- 
geführt.] 

Colpodella Cienkowski, Arch. Mikr. Anat. I, 1865, p. 207 (cf. p. 213). — 
Rhizopoda. 

Colponema Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XXIV). — Flagellata. 

Comatricha Preuss, Linn. XXIV, 1851, p. 140. — Rhizopoda. 

Concharium Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 157 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1716. — Rhizopoda. 

Conchidium Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 157 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool,, 
VID), 7887, 2: 5p: 1786 (Cp 1721) - Rhzopoda: 

Conchoceras Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 157 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
ZII) 7827,22 3, D 77162 (chk ps 1727). — x hizopoda: 

Conchopsis Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 157 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1716 (cf. p. 1724(. — Rhizopoda. 

Conostrobus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1469. — Rhizopoda. 

Convoluta Örsted, Nathist. Tidsskr. IV, 1843, p. 548. — Turbellaria. 

Copromyxa Zopf, Pilzthiere od. Schleimpilze (in: Schenk, Handb. Botanik, 
II, 2. H., in: Encyklop. Natwiss., I. Abth., I. Th.), 1885, p. 132. — Rhizo- 
poda. 

Coracias Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. E (cf. p. 13). — Aves. 

Cordylonema Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 263. 
— Hydrozoa. 

Cornix Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. 7 (cf. p. 70). — Aves. 

Zool. Annalen II. 19a 


294 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Cornustrobus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1469 (cf. p. 1470). — Rhizopoda. 

Cornuvia Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 15. — Rhizopoda. 

Corrugaria Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, P. 267 
(nom. nud.). — Linda a 

Coscinasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 826. — Rhizopoda. 

Coscinaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 828. — Rhizopoda. 

Coscinommarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 222. — Rhizopoda. 

Coscinommidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 222. — Rhizopoda. 

Coscinommonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 223. — Rhizopoda. 

Costiopsis Senn, Flagellata (in: Engler u. Prantl, Natürl. Pflanzfam., I. T., 
1. Abt. a), 1900, p. 143. — Flagellata. 

Cractes Billberg, Synops. Faunae Scandinav., I, 2. T., 1828, p. 14. — Aves. 
[Cit. nach Ridgway, Bull. Un. States Nat. Mus., Nr. 50, III, 1904, p. 750.] 

Crago Lamarck, Syst. Anim. sans Vertebres, 1801, p. 159. — Crustacea. 

Craspedomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool; XXVIII), 1887, 1.5, p. 77. — Rhizopoda- 

Crateriachea Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 11. — Rhizopoda. 

Craterium Trentepohlius [s. p. 219] in Roth, Catal. Bot. I, 1797, p. 224. — 
Rhizopoda. 

Cratophium Dana, Amer. Journ. Sci. Arts (2) XIV, 1852, p. 309. — Crustacea. 

Crex Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, p. 6 
(cf. p. 61). — Aves. 

Cribraria Persoon, Neu. Mag. Bot. I, 1794, p. 91. — Rhizopoda. 

crino [corr.: Crino] Lamar|c]k in Virey, Journ. Phys. Chim. Hist. nat. Arts 
IV, An VII [1798], p. 429. — Nematoda. 

Cromyatractium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 335. — Rhizopoda. 

Cromyodruppium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 317. — Rhizopoda. 

Cromyommetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 261. — Rhizopoda. 

Cromyommura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 262. — Rhizopoda. 

Cryxus (Leach in litt.), Brewster, Edinburgh Encyclop., VII, 1830 [1813/14], 
p. 407 (cf. p. 434). — Crustacea. 

Ctena Simon, Hist. nat. Araignees, [1. Aufl.], 1864, p. 377. — Arachnoidea. 

Ctenophthalmus Kolenati, Horae Soc. Entom. Ross. II, 1863, p. 35. = 
Suctoria. [In Scudder als „Ctenopthalmus Kol. Dipt. 1857. S.“ angeführt.] 

„Ctenopthalmus Kol. Dipt. 1857. S.“ in Scudder: delendum [vide Ctenoph- 
thalmus|. 

Cubotholissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 680. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 295 


Cubotholura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 681. — Rhizopoda. 

Curruca Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. I (cf. rp. 20). — Aves. 

Cuvieria [Leach in] Brewster, Edinburgh Encyclop., VII, 1830, [1813/14], 
p. 435. — Crustacea. 

Cyathocephalus Kessler, Beitr. zool. Kenntn. Onegasees Umgeb. (Beil. 
Arb. 1. russ. Naturf. Vers. Petersburg 1868), p. 136 [Russisch]. — Cestodes. 
[Cit. nach Braun, Cestodes (in: Bronn’s Klass. Ordn. Thier-Reichs, IV, 
Abth. I. b.), 1894, p. 1036. — In Bergroth als „Cyathocephalus, Kessler, 
Verm.“ angeführt.] 

Cyathosphaera Haeckel, Syst. Phylog., I, 1894, p. 111. — Flagellata. 

Cyclampterium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1379. — Rhizopoda. 

Cyclamptidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1380. — Rhizopoda. 

Cyclopelma Busch, Beob. Anat. Entwickl. Wirbellos. Seethiere, 1851, p. 132. 
— Coelomata. 

Cyclophylla Brandt, Bull. Sci. Acad. Saint-Pétersbourg I, 1837, p. 187. — 
Scyphozoa. | 

Cyphantella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 360. — Rhizopoda. 

Cyphantissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 362. — Rhizopoda. 

Cyphinodoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 371. — Rhizopoda. 

Cyphinodura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 372. — Rhizopoda. 

Cyphinoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenceri Zool; XVIII) 1837, 2. pito — Rhizopoda. 

Cyphinura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zoo!, NI) 1887, © Jl, p- 270. — Rhizopoda. 

Cyrtocapsella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1512. — Rhizcpoda. 

Cyrtocapsoma Haeckel, Rep. Radiolarıa Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1514. — Rhizopoda. 

Eyrtodephala Simon, Hist. nat, Araignées, Mr Aufl], 1864, p- 302. — 
Arachnoidea. 

Cyrtolagena Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1451. — Rhizopoda. 

€yrtophium Dana; Amer. “Journ: Sci. Arts) .(2) XIV, 1852,.p9. 3099 — 
Crustacea. 

Cyrtophormis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1158 (cf. p. 1165). — Rhizopoda. 

Cyrtophormiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1460. — Rhizopoda. 

Cyrtophormium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1460. — Rhizopoda. 

1947 


296 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Cyrtostrobus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1471. — Rhizopoda. 

Cytaeidium Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 73 (cf. 
p. 75). — Hydrozoa. 

Cytozoon Podwissozky, Russ. Arch. Patol. Med. Klin. Bakter. [Russ. Arch. 
Pathol. Klin. Med. Bakter.] I, 1896, p. 126. — „Sporozoa“. 


D. 


Daba Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 44. — Pisces. 

Dactylactis van Beneden, Anthozoen Plankton-Exped. (in: Ergebn. Plank- 
ton-Exped. Humboldt-Stift., II, K. e.), 1897, p. 85. — Scyphozoa. 

Danaea d’Orbigny, Voyage Amérique Merid., V, 4. T., 1839 u. 1846, |me 
judice 1846], p. 25. — Hydrozoa. 

Dandridgia White, Proc. Zool. Soc. London 1849, p. 5. — Arachnoidea. 

„Daphaenositta, De Vis, ’97, Aves 47“ in Waterhouse: delendum [vide 
Daphoenositta]. | È 

Daphoenositta De Vis, Ibis (7) II, 1897, p. 380. — Aves. [In Waterhouse 
als „Daphaenositta, De Vis, ’97, Aves 47“ angeführt.] 

Dasybatus Blainville, Journ. Phys. Chim. Hist. nat. Arts LXXXII, 1816, 
p. 260. — Pisces. i 

Decolopoda Eights, Boston Journ. Nat. Hist. I, 1835, p. 203. — Pantopoda. 

Dendrocoryne Inaba, Zool. Mag. IV, 1892, Nr. 41, [p. ?]. — Hydrozoa. 
[Cit. nach Goto, Annot. Zool. Japon. I, 1897, p. 93.] 

Dendromonas Stein, Organism. Infusionsthiere, Ill. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erklär. zu] tab. VI). — Flagellata. 

Dendrophila (Hodgson in:)?, Madras Journ. Lit. Sci. V, 1837, P. 432. — 
Aves. [Für die Mitteilung dieses Namens u. Citates bin ich Herrn Prof. 
F. v. Maehrenthal in Berlin zu Dank verpflichtet.] 

Dentipes P. L. St. Müller in Slabber, Physik. Belust. od. Mikrosk. Wahr- 
nehm. in- u. ausländ. Wasser- u. Landthierchen, 1775, [p. ?]. [Mir ist nur 
die Ausg. v. 1781: Slabber, Physik. Belust. od. Mikrosk. Wahrnehm. drey 
und vierzig in- u. ausländ. Wasser- u. Landthierchen, zugänglich; hier 
p- 84.| — „Mollusca“. 

Dermodium Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] VI, Art. 1, 1875, p. 284 [repag.!]. — Rhizopoda. 

Dermophilus Van Beneden et Bessels, Mem. Cour. Mem. Sav. Etrang. Acad. 
Belg. XXXIV, Mem. Sav. Etrang., Nr. 4, 1870, p. 26. — Crustacea. [In 
Waterhouse (p. 410) als „Dermophilus, Van Beneden; |Hoyle]“ angeführt.] 

Diachea Fries, Syst. Orbis vegetab., I, 1825, p. 143. —— Rhizopoda. 

Dianema Rex, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia 1891, p. 397. — Rhizopoda. 

Dicerobatus Blainville, Journ. Phys. Chim. Hist. nat. Arts LXXXII, 1816, 
p. 162. — Pisces. 

Dicranaster Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 550. — Rhizopoda. 

Dictyastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 524. — Rhizopoda. 

Dictyastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 525. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 297 


Dictydiaethalium Rostafiriski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 5. — 
Rhizopoda. 

Dictydium Schrader, Nova Gen. Plantarum, I, 1797, p. 11. — Rhizopoda. 

Dictyocodella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1334. — Rhizopoda. 

Dietyocodoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1335. — Rhizopoda. 

Dictyocorynium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 593. — Rhizopoda. 

Dictyocorynula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 592. — Rhizopoda. 

Dictyomitrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1476. — Rhizopoda. 

Dictyomitrissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1477. — Rhizopoda. 

Dictyomitroma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1478. — Rhizopoda. 

Dictyophimium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1195. — Rhizopoda. 

Dictyoplegma Haeckel, Radiolarien, 1862, p. 452 (cf. p. 458). — Rhizopoda. 

Dictyopodium Haeckel, Nat. Schòpfgesch., 7. Aufl., 1879, p. 706. — Rhizo- 
poda. [In Waterhouse als , Dictyopodium /aeckel, ’81, Prot. 18“ an- 
geführt.] 

Dictyoprona Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1764. — Rhizopoda. : 

Dictyospyrantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1073. — Rhizopoda. 

Dictyospyrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1074. — Rhizopoda. 

Dictyospyrissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1075. — Rhizopoda. 

Dictyospyromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 1076. — Rhizopoda. 

Dictyostelium Brefeld, Abh. Senckenb. Naturf. Ges. VII, 1869, p. 85. — 
Rhizopoda. 

Diderma Persoon, Neu. Mag. Bot. I, 1794, p. 89. — Rhizopoda. 

Didymium Schrader, Nova Gen. Plantarum, I, 1797, p. zo. — Rhizopoda. 

Didymocyrtis Haeckel, Monber. Akad. Wiss. Berlin 1860, 1861, p. 817. 
— Rhizopoda. 

Diellipsodon Berg, Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1899, p. 79. — 
Mammalia. 

Diestecostoma Vaillant, Hist. Nat. Annelés (in: Suites à Buffon), III, 2. T., 
1890, p. 504 (cf. p. 515). — Annelida. 

Dileptus Dujardin, Infusoires (in: Hist. Nat. Zoophytes), 1841, p. 404. — 
Infusoria. 

Dinoa Rafinesque, Analyse Nat, 1815, p. ror [nom. nud.]. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 
1906, p. 791.] 


298 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Diomedaea Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1759; P. 7. (cf p- 71)! Aves. 2 

Diomedea Linnaeus, Syst. Nat., 10. Aufl., 1758, p. 84 (cf. p. 132). — Aves. 
[In Scudder als „Diomedea Linn. 1766. Aves. A.“ angeführt.] 

Dioniscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zoel., X Vill); 1887, 2. I... p. 486. — Rhizopoda. 

Diophrys Dujardin, Infusoires (in: Hist. Nat. Zoophytes), 1841, p. 445. — 
Infusoria. 

Diopsura Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, p. 68. — „Irematodes“. [Cit. 
nach Oken, Isis 1845, col. 226.] 

Diplactinium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 470. — Rhizopoda. 

Diplacturium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 469. — Rhizopoda. 

Diplocolpium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zoo XVII) 1887, er hs, pp. 688 — Rhizopoda 

Diplocolpulus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 887. — Rhizopoda. 

Diploconium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 886. — Rhizopoda. 

Diploconulus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 885. — Rhizopoda. 

Diplodiscus Westerlund, Acta Soc. Fauna Flora Fenn. XIII, Nr. 7, 1897, 
p. 115. — Gastropoda. 

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III, 2. H., in: Encyklop. Natwiss., I. Abth., I. Th.), 1885, p. 124. — Rhizo- 
Poda@ 

Diplosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 246. — Rhizopoda. 

Diplosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 247. — Rhizopoda. 

Dipocubus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 993. — Rhizopoda. 

Diporasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 816. — Rhizopoda. 

Diporaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 817. — Rhizopoda. 

Diporpa Dujardin, Hist. Nat. Helminthes, 1845, p. 312. — Trematodes. 

Dizonaris Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 

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Dizonitis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 636. — Rhizopoda. 

Djabub Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 44. — Pisces. 

Dolophona Simon, Hist. nat. Araignees, [1. Aufl.], 1864, p. 297. — Arachnoidea. 

Doratasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 813. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 299 


Dorataspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 814. — Rhizopoda. 

Doripe Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 151. — Crustacea. 

Dorylus Fabricius, Entomol. Syst., II, 1793, p. VI. — Hymenoptera. 

Dorypeltarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 856. — Rhizopoda. 

Dorypeltidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 857. — Rhizopoda. 

Dorypeltonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 858. — Rhizopoda. 

Drepanoceras Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. 25. 
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Drilonereis Claparède, Mém. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XX, 1870, 
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Druppatractara Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 324. — Rhizopoda. 

Druppatractium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zocl., XVII), 1887, 1. T., p. 327. — Rhizopoda. 

Druppatractona Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 326. — Rhizopoda. 

Druppatractylis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 325. — Rhizopoda. 

Druppocarpetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 311. — Rhizopoda. 

Druppocarpissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 311. —- Rhizopoda. 

Druppuletta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 308. — Rhizopoda. 

Druppulissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 309. — Rhizopoda. 

„Dryapcides, Stebbing, ’88, Crust. 19“ in Waterhouse: delendum [vide 
Dryopoides]. 

Drymaoedus Salvadori, Proc. Zool. Soc. London 1878, p. 97. — Aves. 

Drymodus Sundevall, Meth. nat. Avium dispon. Tentamen, 1872, p. 9. — 
Aves. 

 Drymoedus Sundevall, Meth. nat. Avium dispon. Tentamen, 1872, p.-9. — 
Aves. 

Drymosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 248. -— Rhizopoda. 

Drymosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 249. — Rhizopoda. 

Dryopoides Stebbing, Rep. Amphipoda Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XXIX), 1888, 2. H., p. 1145. — Crustacea. [In Waterhouse 
als ,Dryapoides, S/ebding, ‘88, Crust. 19“ angeführt.] 

Dübenia Koren and Danielssen, Fauna Littor. Norveg., III, 1877, p. 92. — 
Scyphozoa. 

Diumetella ss D NAME Analyse NV, 183659222642 Aves... © (Cit. nach 
Ridgway, Bull, Un. States Nat. Mus., Nr. 50, IV, 1907, p. 216.] 


300 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Dyscollosphaera Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool; XVIII), 11887, 1. T., p. 66: — Rhizopoda. 


E. 


Echinites Müller u. Troschel, Arch. Naturgesch., 2. Jg., I 1844, p. 180. — 
Asteroidea. 

Echinobothrion Rudolphi, Entozoorum s. Vermium Intestin. Hist. nat., II, 
I. T., 1809, p. 39 u. 40. — Cestodes. 

Echinommetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII); 1887, 1. T., p. 257. — Rhizopoda. 

Echinommura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 258. — Rhizopoda. 

Echinostelium (de Bfarly in) Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, 

‘ p. 7. — Rhizopoda. 

Echinostoma Rudolphi, Entozoorum s. Vermium Intestin. Hist. nat., II, 1. T., 
1809, p. 38. — Trematodes. i 

Edwardsia O.-G. Costa, Cenni Zool. Descr. somm. Spec. nuov: Anim. 
1834, p. 62. — Crustacea. [In Waterhouse als „Edwardsia, Costa, °40, 
Crust.; [Z]“ angeführt.] 

Ehrenbergina Reuss, Denkschr. kais. Akad. Wiss., Math.natwiss. Cl. I, 
1850, 1. Abth., p. 377. — Rhizopoda. [In Scudder als „Ehrenbergina Reuss. 
Prot. 1861. M.“ angeführt.] 

Ehrenbergius Ormancey, Ann. Soc. Linn. Lyon 1852, [p. — (257-299). - 
Infusoria. [Cit. nach Biitschli, Protozoa (in: Bronn’s Klass. Ordn. Thier- 
Reichs, 1), IN. Abth., 1889, p. 1772 (ef. Nic, 1087, p. 1209).] 

Elaenea Cabanis, Arch. Naturgesch., 13. Jg., 1847, I, p. 250. — Aves. 

Elainea Cabanis u. Heine, Mus. Hein., II, 1859, p. 59. — Aves. 

Elainia Reichenbach, Avium Syst. Nat., 1850, tab. LXV. — Aves. 

Elais (Latr[eille] in) Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 177. — 
Arachnoidea. 

Elaphococcinus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 

‘ Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 228. — Rhizopoda. 

Elaphococculus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 

Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 229. — Rhizopoda. 


Elasmocera Rondani, Ann. Accad. Aspir. Nat. Napoli II, 1845—1846, 1846, ~ 


p. 152. — Diptera. [In Scudder als „Elasmocera Rond. Dipt. 1856. M.“ 
angeführt.] 

Elatom mella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 242. — Rhizopoda. 

Elatommura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 242. — Rhizopoda. 

Eleutherodactylus Dumeril et Bibron, Erpetol..Gen., VIII, 1841, p. 620. 
— Batrachia. 

Ellipsostyletta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 299. — Rhizopoda. 

Ellipsostylissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 301. — Rhizopoda. 


— 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 301 


Ellipsoxiphetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 296. — Rhizopoda. 

Ellipsoxiphilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 296. — Rhizopoda. 

Endyomena Zopf, Pilzthiere od. Schleimpilze (in: Schenk, Handb. Botanik, 
ITS in: Encyklop. Natwiss 2 Abth, I. Th, 1885," pi rrr. 0 
Rhizopoda. 

Enerthenema Bowman, Trans. Linn. Soc. London XVI, 1830, p. 152. — 
Rhizopoda. 

Engeco Haeckel, Gener. Morphol., II, 1866, p. CL. — Mammalia. 

Ennealacorys Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1374. — Rhizopoda. 

Enneapleuris Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1257. — Rhizopoda. 

Enone Risso, Hist. Nat. Europe Mérid., V, 1826, p. 96. — Crustacea. 

Entamoeba Casagrandi e Barbagallo, Ann. Ig. sperim. VII, 1897, fasc. ı, 
[p- ?]. — Rhizopoda. [Cit. nach Schaudinn, Arb. kais. Gesundhamt. XIX, 
1903, p. 563.] 

Enteridium Ehrenberg, Jahrb. Gewächsk. I., 2. H., 1818, p. 55. — Rhizopoda. 

Enteromyxa Cienk[owski] in Zopf, Pilzthiere od. Schleimpilze (in: Schenk, 
Handb. Botanik, III, 2. H., in: Encyklop. Natwiss., I. Abth., I. Th.), 1885, 
p. 113. — Rhizopoda. 

Entocannula Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1646 (cf. p. 1660). — Rhizopoda. 

Entosiphon Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X (cf. 
[Erkl. zu] tab. XXIV). — Flagellata. 

Episina Simon, Hist. nat. Araignées, [r. Aufl.], 1864, p. 404. — Arachnoidea. 

Eratea Rafinesque, Analyse Nat, 1815, p. ror [nom. nud.]. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 

1906, p. 792.]. 

Eresa Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 299. — Arachnoidea. 

Eriocomus Haeckel, Nat. Schöpf.-Gesch., 8. Aufl., 1889, p. 741 (cf. p. 742). 
— Mammalia. 

Eriopsis Wrzesniowski, Zeitschr. wiss. Zool. L, 1890, p. 632. — Crustacea. 

Eritacus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. 26. — Aves. [= Erithacus (s. d.)]. 

Erithacus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 2 (cf. p. 26 [hier errore Eritacus]). — Aves. 

Ervilia Dujardin, Infusoires (in: Hist. Nat. Zoophytes), 1841, P- 454. — 
Infusoria. 

Erygona Simon, Hist. nat. Araignees, [r. Aufl.], 1864, p. 191. — Arachnoidea. 

Ethmosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 69. — Rhizopoda. 

Ethmosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 70. — Rhizopoda. 

Euborlasia Vaillant, Hist. Nat. Annelés (in: Suites à Buffon), UL, 2. T., 1890, 
p. 600 (cf. p. 616). — Nemertini. 


302 Poche, Supplement zu C. ©. Waterhouses Index Zoologicus. 


Eucecryphalium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, p. 1221. — Rhizopoda. 

Eucheira Hodgson, Journ. Asiat. Soc. Bengal XVI, 1847, p. 891. — 
Mammalia. 

Euchondrioderma Lister, Monogr. Mycetozoa, 1894, p. 76. — Rhizopoda. 

Eucoliosphaera Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 95. — Rhizopoda. 

Eucribraria Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] VI, Art. 1, 1875, p. 233 [repag.!]. — Rhizopoda. 

Eudorella Norman, Rep. Brit. Assoc. Adv. Sci. XXXVI, 1866, 1867, Rep. 
State Sci., p. 197. — Crustacea. [In Bergroth als „Eudorella, Norman, 
Crust.“ angefàhrt.] 

Eudorellopsis G. O. Sars, Forh. Vid.-Selsk. Christiania 1882, Nr. 18, p. 12 
(cf. p. 56). — Crustacea. 

Eudraco Haeckel, Syst. Phylog., III, 1895, p. 286. — Reptilia. 

Eulithota Haeckel, Zeitschr. wiss. Zool. XIX, 1869, p. 549. — Scyphozoa. 

Eunemertes Vaillant, Hist. Nat. Annelés (in: Suites à Buffon), III, 2. T., 
1890, p. 600 (cf. p. 612). — Nemertini. 

Euoerstedia Vaillant, Hist. Nat. Annelés (in: Suites à Buffon), III, 2 T., 
1890; p. 601. — Nemertini. 

Euonyx Norman, Rep. Brit. Assoc. Adv. Sci. XXXVI, 1866, 1867, Rep. 
State Sci, ip. 197. (Chk) p.202) Crustacea: 

Euplocamus Haeckel, Nat. Schöpf.-Gesch., 8. Aufl., 1889, p. 741 (cf. P. 742). 
— Mammalia. 

Eupolia Hubrecht, Rep. Nemertea Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XIX), 1887, p. 10. — Nemertini. 

Eupolis O. P. Cambridge, Proc. Dorset Nat. Hist. Antiqu. Field Club XXI, 
1900, p. 26. — Arachnoidea. [Cit. nach Simon, Hist. Nat. Araignees, 
2 ul Il, Er002 bp t0071 

Eurycercus Busch, Beob. Anat. Entwickl. Wirbellos. Seethiere, 1851, p. 118. 
— Copelata. 7 

Eurymaeandra Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1859, p. 51. — Scyphozoa. 

Eurystheus Bate, Rep. Brit. Assoc. Adv. Sci. XXV, 1855, 1856, Rep. 
State Sci., p. 58 [nom. nud.]; u. Ann. Mag. Nat. Hist. (2) XIX, 1857, p. 143. 
— Crustacea. [In Scudder als „Eurytheus Bate. Crust. 1857. M.“ an- 
geführt.] 

Eurytenes Lilljeborg, Nov. Act. Soc. Sci Upsal (3) VI,2NT.1, ré6 tp nr 
— Crustacea. [In Scudder als „Eurythenes Lillj. Crust. 1865. S.“ an- 
geführt.] 

„Eurythenes Lillj. Crust. 1865. S.“ in Scudder: delendum [vide Eurytenes]. 

„Eurytheus Bate. Crust. 1857. M.“ in Scudder: delendum [vide Eurystheus]. 

Euscenarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1146. — Rhizopoda. 

Euscenidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1147. — Rhizopoda. 

„Eusinus Kröy. Crust. 1845. M.“ in Scudder: delendum [vide Eusirus]. 

Eusirus Kroyer, Nathist. Tidsskr. (2) I, 1845, p. 501 (cf. p. 511). — Crustacea. 
[In Scudder als „Eusinus Kröy. Crust. 1845. M." angeführt.] 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 303 


Eusyringartus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1496. — Rhizopoda. 

Eusyringoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1498. — Rhizopoda. 

Euthycomus Haeckel, Nat. Schöpf.-Gesch., 8. Aufl., 1889, p. 741 (cf. p. 742). 
— Mammalia. 

Exechestoma, Brandt, Bull Sem Acad. «Sci Samt-Pétersboure I 1837, 
p. 188. — Scyphozoa. 


i, 


Farer Forskal, Descript. Animalium, 1775, p. 44. — Pisces. 

Ficedula Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p- 2 (cf. p. 26). — Aves. 

Fissula Lamarck, Syst. Anim. sans Vertébres, 1801, p. 339. — Nematoda. 
[In Scudder als „Fissula Bosc. Verm. A.“ angeführt.] 

Fissurina Reuss, Denkschr. kais. Akad. Wiss., Math.-natwiss. Cl. I, 1850, 
1. Abth., p. 366. — Rhizopoda. [In Scudder als „Fissurina Reuss. Prot. 
1861. M.“ angeführt.] 

Fistularia Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. XXV (cf. p. 112). — 
Bohadschioidea [s. Poche, Zool. Anz. XXXII, 1907, p. 108]. 

Forcipina Vosmaer, Bijdr. Dierk. XII, 1885, p. 26. — Demospongiae. 

Fuligo Wiggers, Primit. Florae Holsat., 1780, p. 112 [= Fuligo Haller aut. 
(Hist. Stirp. indig. Helvet., III, 1768, p. 110) (nicht binominal!)]. — Rhizopoda. 


G. 


Gaetulia Kobelt, Stud. Zoogeogr., II, 1898, p. 208. — Gastropoda. 

Galerites Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 346. — Echinoidea. 
[Im Scudder als „Galerites Lam. Ech. 1816. A.“ angeführt.] 

Gammarellus Herbst, Naturg. Krabben Krebse, 2, 1793, p. 106. — 
Crustacea. 

Gasterostomum Siebold, Lehrb. vergl. Anat. Wirbellosen Thiere, 1848, 
p. 112 (cf. p. 129). — Trematodes. 

Gastroblastus Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 77 
(cf. p. 78). — Hydrozoa. 

Gastrochaeta Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 381. 
— Infusoria. 

Gastropus Imhof, Zool. Anz, XI, 1888, p. 171. — Rotatoria. 

Gastrotokeus Ginther, Cat. Fishes Brit. Mus., VIII, 1870, p. 153 (cf. p. 194). 
— Pisces. 

Gastrotricha Wrzesniowski, Rocznik Towarz. Nauk Krakowsk. [Jahrb. 
Krakau. Ges. Wiss.] (3) XII, 1867, p. 235/6 (cf. p. 311). — Infusoria. 

Gaterin Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 45. — Pisces. 

Gazellarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1671. — Rhizopoda. 

Gazelletta Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss, 1879, p. 156 (nom. nud.). 
— Rhizopoda, 


304 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Gazelletta (Murray in) Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1666 (cf. p. 1670). — 
Rhizopoda. | 

Gazellidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Miane Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1671. — Rhizopoda. 

Gazelionium cel Rep. addi Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1672. — Rhizopoda. 

Gazellusium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1673. — Rhizopoda. 

Geraeocormobius Holmberg, Bol. Acad. Nac. Cienc. Cordoba X, 1887, 

| p.211. — Arachnoidea. 

Gervasius Ormancey, Ann. Soc. Linn. Lyon 1852, [p. — (257 -297)]. — In- 
fusoria. [Cit. nach Bütschli, Protozoa (in: Bronn’s Klass. Ordn. Thier- 
Reichs), Te bt 21889, pP. 1774 (Cit. c;, 1887,°p. 1200); 

Ghanan Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 44 [nom. nud.]. — Pisces. 

Girellichthys Klunzinger, Arch: Naturg., 38. Jg., I, 1872, p. 22. —— Pisces: 

Glebula Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 268. — 
Lamellibranchiata. 

Gloeococcus Al. Braun, Betracht. Erschein. Verjüng. Natur, 1849-50, 
[1850], p. 169. — Flagellata. 

Glyptogaster Chaudoir, Ann. Soc. Ent. Belg. XXII, 1879, p. 242. — 
Coleoptera. 

Goniodon Herrick, Bull. Sci. Lab. Denison Univ. II, 1883, pue 
Lamellibranchiata. 

Goniomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X (cf. 
[Erkl. zu] tab. II). — Flagellata. 

Gonoidon Herrick, Bull. Sci. Lab. Denison Univ. III, 1888, p. 84. — Lamelli- 
branchiata. [= Goniodon (s. d.).] 

Gonostomum Sterki, Zeitschr. wiss. Zool. XXXI, 1878, p. 57. — Infusoria. 

Gorgospyrium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1070. — Rhizopoda. 

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Crustacea. 
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Gurleya Doflein, Zool. Jahrb., Anat., XI, 1898, p. 290. — Sporozoa. 

Guttulina Cienkowski, Verh. bot. Sect. IV. russ. Naturf.-Vers. Kasan 1873, 
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Gymnobothrion Rudolphi, Entozoorum s. Vermium Intestin. Hist. nat., 
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Gymnococcus Zopf, Pilzthiere od. Schleimpilze (in: Schenk, Handb. Botanik, 
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Gymnocraspedon Brandt, Bull. Sci. Acad. Sci. Saint-Pétersbourg I, 1837, 
p. 189. — Scyphozoa. 


ttt rn 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 305 


Gymnodinium Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. 89. 
— Flagellata. [In Waterhouse als ,Gymnodinium Stein, ’83, Prot. to“ 
angeführt.] 

Gypopsittacus Salvadori in Cat. Birds Brit. Mus., XX, 1891, p. 267 (cf. p. 
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Gyrator Ehrenberg, Abh. Akad. Wiss. Berlin 1835, 1837, Phys. KI, p. 178. 
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H. 


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Haeckeliana (Murray in) Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1694 (cf. p. 1700). — 
Rhizopoda. 

Hagiastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 542. — Rhizopoda. 

Hagiastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage . 

Challenger, Zool., XVIII); 1887, 1. T., p: 543. — Rhizopeda. 

Halicornaria Busk, in Mac Gillivray, Narrat. Voyage Rattlesnake, 1852, I, 
Appendix, [p. ?]. — Hydrozoa. [Cit. nach Nutting, Un. States Nat. Mus., 
Speer bull INT 4 eects 1900, p. 126,| 

Haliommantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage’ 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 230. — Rhizopoda. 

Haliommetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 233. — Rhizopoda. 

Haliommilla Haeckel, Rep. Rediclares Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 236. — Rhizopoda. 

Haliommura Ha cei Rep. Re Dis Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 237. — Rhizopoda. 

Halteria Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 414. — In- 
fusoria. [In Waterhouse als ,,Halteria, Dujardin, Prot.; [Bergroth]“ an- 
geführt.] 

Haplococcus Zopf, Verh. Bot. Ver. Prov. Brandenburg XXIV, 1882, Sitzber., 
p. 55. — Lycopodinae [Plantae!]. [Dem Tierreich (Rhizopoda) zuge- 
rechnet von Delage et Herouard, Traité Zool. Concr., I, 1896, p. 71.] 

Harid Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 44. — Pisces. 

Harpinia Boeck, Skandin. Arkt. Amphipoder, 1876, p. 218. — Crustacea. 

Haustorius P.L.St. Müller in Slabber, Physik. Belust. od. Mikrosk. Wahr- 


nehm. in- u. ausländ. Wasser- u..Landthierchen, 1775, p. 48. — Crustacea. 
Helella (Smith in) G. O. Sars, Forh. Vid.-Selsk. Christiania 1882, Nr. 18, 
p. 31. — Crustacea. 


Heliconia Godart in Latreille et Godart in: Encyclop. Méth., Hist. nat. 
Entomol. ou Hist. Nat. Crust. Arachn. Insectes, IX, 1819, p. 203. — Lepi- 
doptera. 

Heliocladus Haeckel, Nat. Soha iecsety 7. Aufl., 1879, p. 705. — Rhizopoda. 
[In Waterhouse als „Heliocladus, Haecke/, ’81, Prot. 20“ angeführt.] 
Heliodendrum Haeckel, Rep. Radiolaria Ce (m: Rep: Voyage 

Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 452. — Rhizopoda. 


Zool. Annalen IL. 20 


200: = Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Heliodiscetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 445. — Rhizopoda. 

Heliodiscilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 447. — Rhizopoda. 

Heliodiscomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 448. — Rhizopoda. 

Heliodiscura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 

| lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 450. — Rhizopoda. 

Heliophana Simon, Hist. nat. Araignées, [i. Aufl.], 1864, p. 332. — Arach- 
noidea. 

e E Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 438. — Rhizopoda. 

Heliosestilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 440. — Rhizopoda. 

Heliosestomma Haeckei, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 441. — Rhizopoda. 

Heliosomantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 240. — Rhizopoda. 

Heliosomura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 241. — Rhizopoda. 

Heliosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 

. Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 217. — Rhizopoda. 

Heliosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 220. — Rhizopoda. 

Hemiarcyria Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] VI, Art. 1, 1875, p. 261 [repag.]. —- Rhizopoda. 

Hemidinium Stein, Organism. Infusionsthiere, III Abth., 1 H., 1878, p. 91. — 
Flagellata. [In Waterhouse als „Hemidinium, Stein, ’83, Prot. 10° an- 
geführt.] 

Hemiophrys Wrzesniowski, Zeitschr. wiss. Zool. XX, 1870, p. 497. — 
Infusoria. 1 

Hemitrichia Rostafifiski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 14. — Rhizo- 
poda. i 

Hemiurus Rudolphi, Entozoorum s. Vermium Intestin. Hist. nat., II, 1. T., 
1809, p. 38. — Trematodes. 
Hensenanthula van Beneden, Anthozoen Plankton-Exped. (in: Ergebn. 
Plankton-Exped. Humboldt-Stift., II, K. e.), 1897, p. 121. — Scyphozoa. 
Heterobrachia Brandt, Bull. Sci. Acad. Sci. Saint-Petersbourg I, 1837, 
p. 187. — Scyphozoa. 

Heterodera A. Schmidt, Zeitschr. Ver. Rübzuckind. Zollver. XXI (N. F. 
VIII), 1871, p. 1. — Nematoda. 

Heterodictyon Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 5. -- Rhizo- 
poda. 

Heteronema Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. pour ISAL, D 353 
Flagellata. 

Heterostoma Filippi in Bibliot. Ital, LXX XVII, 1837, p. 338. — Trematodes. 

Hexacolparium Haeckel, Rep. Radda Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 880. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 307 


Hexacolpidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 880. — Rhizopoda. i 
Hexaconarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 

Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 876. — Rhizopoda. 
Hexaconidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 877. — Rhizopoda. 
 Hexacontanna Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVI), 1887, 1. T., p. 192. — Rhizopoda. 
Hexacontella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 194. — Rhizopoda. 
Hexacontosa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 196. — Rhizopoda. 
Hexacontura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep.-Voyage Chal- 
lenger, Z001., 2X Vil), 1887, SI, p.. 197. — Rhizopoda. 
Hexacorethra Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1048. — Rhizopoda. 
Hexacoronis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 981. — Rhizopoda. 
Hexalasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 874. — Rhizopoda: 
Hexalaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 875. — Rhizopoda. 
Hexalastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 560. — Rhizopoda. 
Hexalonchara Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 179. — Rhizopoda. 
Hexalonchetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 182. — Rhizopoda. 
Hexalonchilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 184. — Rhizopoda. 
Hexalonchusa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 186. — Rhizopoda. 
Hexancistra Haeckel, Nat. Schòpfgesch., 7. Aufl., 1879, p. 705. — Rhizopoda. 
— [In Waterhouse als ,,Hexancistra, Haeckel, °81, Prot. 19 angeführt.] 
Hexancora Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 188. — Rhizopoda. 
Hexapleuris Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 1257. — Rhizopoda. 
Hexaspyridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 1047. — Rhizopoda. 
Hexastylanthus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 171. — Rhizopoda. 
Hexastylettus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 173. — Rhizopoda. 
Hexastylissus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 175. — Rhizopoda. 
Hexastylurus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 176. — Rhizopoda. 


BOS - Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


© Hexonasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 


Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 878. — Rhizopoda. 

Hexonaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 879. — Rhizopoda. 

Hexoniscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 488. — Rhizopoda. 

Hippias Rafinesque, Analyse Nat, 1815, p. 101 [nom. nud.]. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, nica Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 
1906, p. 795.] | 

Histiastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 544. — Rhizopoda. 

Histiastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 545. — Rhizopoda. 

Histrio Sterki, Zeitschr. wiss. Zool. XXXI, 1878, p. 38 (cf. p. 56). — Infu- 
soria. [In Waterhouse als ,,Histrio, S/erki, Prot.; [Bergroth]“ angeführt.] 

Hobar Forskal, Descript. Animalium, 1775, p. 44. — Pisces. 

Hoferellus Bere, Comun. Mus. Nac. Bere Ames A 7698, pP. 414 — Sporozoa. 

Hoferia Doflein, Zool. Jahrb., Anat., XI, 1898, p. 288. — Sporozoa. 

Holigocladodes Brandt, Bull. sui Acad. Sci. Saint-Petersbourg I, 1837, 
p. 19I. — Scyphozoa. 

Holosiphonia Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 104. — Rhizopoda. 

Holothurium Pallas, Spicileg. Zool., fasc. X, 1774, p. 26. — Thaliacea. 

Hyalosaccus Keppène, Sap. Kiewsk. Obscht. Estestw. [Verh. Kiew. Ges. 
Naturf.] XVI, 1890, p. 89. — Sporozoa. 

Hybocoenia Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1859, p. 50. — Scyphozoa. 

Hydatis Lamarck, Syst. Anim. sans Vertebres, 1801, p. 335. — Cestodes. 
[In Scudder als „Hydatis Lam. Verm. 1816. A.“ angeführt.] 

Hydrone Rafinesque, Spechio Sci. II, 1814, [p. ? (65—68)]. — Reptilia. [Cit. 
nach Oken, Isis 1845, col. 224.] 

Hydrophanes Claparède, Mém. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XX, 1870, 
p- 463. — Annelida. 

Hydrornis Milne-Edwards, Rech. Anat. Paléont. Oiseaux Foss. France, I, 
1867, P- 362. — Aves. 

Hygroma Schrank, Fauna Boica, III, 2. Abth., 1803, p. 186. — Cestodes. 

Hylaria Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, [p. ? (65—68)]. — Batrachia. [Cit. 
nach Oken, Isis 1845, col. 225.] 

Hylla Simon, Hist. nat. Araignees, [r. Aufl.], 1864, p. 328. — Arachnoidea. 

Hymenactinium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 475. — Rhizopoda. 

Hymenacturium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 473. — Rhizopoda. 

Hymenastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 530. — Rhizopoda. 

Hymenastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 531. — Rhizopoda. 1 

Hymenomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III Abth., 1. H., 1878, 
p. X (cf. [Erkl. zu] tab. XIV). — Flagellata. 


PTE CT 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 309 


„Hypoderma Clark. Dipt. 1815. A. S.“ in Scudder: delendum [kommt nicht 
vor !|. 

Hypoderma Berthold, Latreille’s Nat. Famil. Thierreichs, 1827, p. 507. — 
Diptera. 

Hypodermis Blyth, in: Cuvier’s Animal Kingdom, 1840, p. 69. — Mammalia. 
[Cit. nach Palmer, North Amer. Fauna, Nr. 23, 1904, p. 241.] 

„Hyriopis Conr. Moll. 1853. M.“ in Scudder: delendum [vide Hyriopsis]. 

Hyriopsis Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 267. — 
Lamellibranchiata. [In Scudder als „Hyriopis Conr. Moll. 1853. M.“ an- 
geführt.] 

Hystozoon Podwissozky, Russ. Arch. Patol. Med. Klin. Bakter. [Russ. 
Arch. Pathol. Klin. Med. Bakter.] I, 1896, p. 126. — „Sporozoa“. 

Hystrichasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zoo XV), 1887, 121, pP. 8222 — Rhizopoda. 

Hystrichaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 823. — Rhizopoda. 


I. 


Ibex Pallas, Spicileg. Zool., fasc. XI, 1776, p. 31 (cf. p. 52). — Mammalia. 

Ibis Lacépède, Tabl. Meth. Mammifères Oiseaux, An VII [1799], p. 18. — 
Aves. [In Scudder als „Ibis Cuv. Aves. 1817. A.“ angeführt.] 

Ichthyotaenia Lénnberg, Centrbl. Bakter. Parask. XV, 1894, p. 803. — 
Cestodes. 

Icosasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 843. — Rhizopoda. 

Icosaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 845. — Rhizopoda. 


Iphis Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 27. — Diptera. 

Iridella Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 267 [nom. 
nud.|. — Lamellibranchiata. 

Isocorallion Carlgren, Mitt. Nathist. Mus. Hamburg XVII, 1900, p. 39. — 
Scyphozoa. 

Itonida Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 19. — Diptera. 


Ixobrychus Billberg, Synopsis Faunae Scandinav., I, 2. T., 1828, [p. ?]. — 
Aves. [Cit. nach Lönnberg, Journ. Orn. LIV, 1906, p. 533.] 


K. 


Kalliphobe Busch, Beob. Anat. Entwickl. Wirbellos. Seethiere, 1851, p. 130. 
- „Cnidaria?“ 

Kreischeria Geinitz, Sitzber. Abh. Natwiss. Ges. Isis Dresden 1882, Abh., © 
p. 31. — Arachnoidea. [In Waterhouse als „Kreischiria, Geinitz, ’82, 
Arachn. 23“ angeführt.] 

„Kreischiria, Geinitz, °82, Arachn. 23“ in Waterhouse: delendum [vide Krei- 


scheria]. i 
Kulczynskiellum Fr. O. P. Cambridge, Trans. Guernesey Soc. Nat. Sci. 
1894, [p. ?]. — Arachnoidea. [Cit. nach Simon, Hist. nat. Araignées, 


2. Aufl., II, 1903, p. 995.] 
Zool. Annalen JI. 20a 


310 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


L. 


Labracinus Schlegel in Van der Hoeven, Handb. Dierkunde, [2. Aufl. ?], II, 
[18 . .], [p. ?] [nom. nud.]. — Pisces. [Cit. nach Gill, Proc. Un. States 
Nat. Mus. XXVIII, 1904, p. 119.] 

Labyrinthula Cienkowski, Arch. Mikr. Anat. III, ui DATE SR 

Lachnobolus Fries, Syst. Orbis vegetab., I, 1825, p. 148. — Rhizopoda. 

Laetmatophilus Bruzelius, Svenska Vet.-Akad. Handl. (N. S.) II, 1859, 
1860, Nr. 1, |1859], p. 10. — Crustacea. [In Scudder als „Laetmophilus 
Bruz. Crust. 1861. M.“ angeführt.] 

„Laetmophilus Bruz. Crust. 1861. M.“ in Scudder: delendum [vide Laetmato- 
philus]. 

Lampetia Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 34. — Diptera. 

Lampoxanthella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 37. — Rhizopoda. 

Lampoxanthomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 37. — Rhizopoda. 

Lampoxanthura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 38. — Rhizopoda. 

Lamprocyclia Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1390. — Rhizopoda. 

Lamprocycloma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1392. — Rhizopoda. 

Lamproderma Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 7. — Rhizopoda. 

Lamptidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1377. — Rhizopoda. 

Lamptonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1378. — Rhizopoda. 

Lanceolaria Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 267. — 


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Larcospirema Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
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Leiocraterium Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] V, Art. 4, 1874, p. 118. — Rhizopoda. 

Leionata Wrzesniowski, Arch. Mikr. Anat. V, 1869, p. 33. — Infusoria. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 311 


Leocarpus Link, Ges. Natforsch. Freunde Berlin Mag. Naturk. III, 1809, 
p. 25. — Rhizopoda. 

Lepidoderma (de Blar]y in) Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, 
p.13. — Rhizopoda. 

„L-epidopdiles Heck. Pisces. 1850. M." in Scudder: delendum. 

Lepidopsolus Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1860, p. 404. — Bohad- 
schioidea [s. Poche, Zool. Anz. XXXII, 1907, p. 108]. 

Leptobrachites Haeckel, Zeitschr. wiss. Zool. XIX, 1869, p. 544. — 
Scyphozoa. 

Leptocheirus Zaddach, Synops. Crustaceorum Pruss. Prodr., [1844], p. 7. 
— Crustacea. 

Leptochela Boeck, Skand. Arkt. Amphipoder, 1876, p. 190. — Crustacea. 

Leptochone Claparède, Mém. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XX, 1870, 
p.513. — Annelida. 

Leptocorixa Berthold, Latreille’s Nat. Famil. Thierreichs, 1827, p. 418. — 
Hemiptera. 

Leptomonas Kent, Man. Infusoria, I, 1880, p. 230 (cf. p. 243). — Flagellata. 

Leptosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 244. — Rhizopoda. 

Leptosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger; ‘Zool, XVIII); 1887, 1. T., p. 245. — Rhizopoda. 

„Leucoma Röm. Moll. 1857. M.“ in Scudder: delendum [vide Leukoma]. 

Leucon Uljanin, Trudy Syezda Russ. Estestw. [Arb. Vers. Russ. Natforsch.], 
Syezda [Vers.] 2, II, 1870, p. zo. — Turbellaria. 

Leuconoplana Leuckart, Arch. Naturg., 37. Jg., 1871, I, 1872, p. 463. — 
Turbellaria. 

Leukoma Römer, Krit. Untersuch. Art. Molluskengeschl. Venus bei Linné 
u. Gmelin, 1857, p. 17. — Lamellibranchiata. [In Scudder als „Leucoma 
Röm. Moll. 1857. M.“ angefiihrt. | 

Licaethalium Rostafinski, Vers. Syst. Mycetozoen, 1873, p. 4. — Rhizopoda. 

Licea Schrader, Nova Gen. Plantarum, I, 1797, p. 16. — Rhizopoda. 

Ligur Sarato, Monit. Etrang. [Nizza] IX, 1885, Nr. 222, p. 2. — Crustacea. 
[Cit. nach Senna, Bull. Soc. Entom. Ital. XXXIV, 1902, p. 319.] 

Lindbladia Fries, Summa Vegetabil. Scandinav., II, 1849, p. 449. — Rhizopoda. 

Lindia Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 653. — Rotatoria. 

Lineus (Simmons in litt.) Sowerby, Brit. Miscell., I, 1806, p. 15. — Nemertini. 
[Cit. nach Bürger, Nemertini (in: Tierreich, 20. Lief.), 1904, p. 87.] 

Lioderma Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1860, p. 403. — Bohad- 
‚schioidea [s. Poche, Zool. Anz. XXXII, 1907, p. 108.] 


Liriope Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 14. — Diptera. 
Lissanthropos Haeckel, Nat. Schöpf.-Gesch., 8. Aufl., 1889, p. 741. — 
Mammalia. i 


Litharachnidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1163. — Rhizopoda. 

Litharachnoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1164. — Rhizopoda. 

Lithatractara Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1..T., p. 319. — Rhizopoda. 


20a* 


BD Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


a 


Lithatractium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 323. — Rhizopoda. 
Lithatractona Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 322. — Rhizopoda. 
Lithatractylis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 321. — Rhizopoda. 
Lithocampula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1502. — Rhizopoda. 
Lithochytridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1363. — Rhizopoda. 
Lithochytrodes Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1362. — Rhizopoda. 
Lithogromia Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 (nom. 
nud.); u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T. p. 1646 (cf. p. 1647). — Rhizopoda. 


Litholopharium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage. 


Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 735. — Rhizopoda. 

Litholophidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 735. — Rhizopoda. 

Litholophonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVII), 1887, 1. T., p. 736. — Rhizopoda. 

Lithomitrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 1483. — Rhizopoda. 

Lithomitrissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1485. — Rhizopoda. 

Lithopteranna Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 779. -- Rhizopoda. 

Lithopterella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 780. — Rhizopoda. 

Lithopteromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 780. — Rhizopoda. 

Lithospira Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 693. — Rhizopoda. 

Lonchostaurus Haeckel, Radiolarien, 1862, p. 397. — Rhizopoda. 

Lophocomus Haeckel, Nat. Schöpf.-Gesch., 8. Aufl., 1889, p. 741. — Mam- 
malia. 

Lophoctenia Bourne, Ctenophora (in: Lankester, Treat. Zool., II), 1900, 
p. 20. — Ctenophora. 

Lophophaenoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1304. — Rhizopoda. 

Lophophaenula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1303. — Rhizopoda. 

Louti Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 44. — Pisces. 

Loxias Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
ps 2) (chip. 23). = Aves: 

Loxophyllum Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 467. — 
Infusoria. [In Waterhouse als „Loxophyllum, Dujardin, Prot.; [Bergroth]“ 
angeführt.] 


7 oe AP PORRO POI LE 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 313 


Ludmila Uljanin, Trudy Syezda Russ. Estestw. [Arb. Vers. Russ. Natforsch.], 
Syezda [Vers.] 2, II, 1870, p. 21. — Turbellaria. 

Lychnasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage. 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 839. — Rhizopoda. 

Lychnaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 842. — Rhizopoda. 

Lychnocanella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1224. — Rhizopoda. 

Lychnocanissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1226. — Rhizopoda. 

Lychnocanoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1229. — Rhizopoda. 

Lycogala Retzius, Handl. Svenska Vet. Akad. 1769, p. 254. [= „Lycogala 
Micheli“ aut. (1729!).] — Rhizopoda. [Cit. nach Rostafinski, Pamiet. Towarz. 
Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. Ges. Wiss. Paris] VI, Art. r., 1875, p. 286 
[repag. !].] 

Lycoria Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 17. — Diptera. 

Lysianassina A. Costa, Ann. Mus. Zool. Univ. Napoli IV, 1864, 1867, 
p- 43. — Crustacea. 


M. 


Macrostoma Orsted, Nathist. Tidsskr. IV, 1843, p. 548. — Turbellaria. 

Magog Sollas, Rep. Tetractinellida Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XXV), 1888, p. 442. — Demospongiae. . 

Malleolus Ehrenberg, Infusionsthierchen vollkomm. Organ., 1838, p. 464. — 
Trematodes. 

Margarita Lister, Monogr. Mycetozoa, 1894, p. 202 (cf. p. 203). — Rhizopoda. 

Massylaea Möllendorff, Nachrbl. deutsch. Malak. Ges. 1898, XXX, p. 120. — 
Gastropoda. 

Mataeocephalus Berg, Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1898, p. 43. — 

| Pisces. Ä 

Megalonoura (Norman in litt. in Walker in:) Herdman, Proc. Liverpool 
Biol. Soc. III, 1888—89, 1889, p. 39 [nom. nud.]. — Crustacea. 

Megalopteryx Trautschold,. Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLII, 1800, 
p. 576; u. ? op. c. XLI, 1889, p. 41 (cf. p. 42) [hier als Gattungsname 
gebraucht ?]. — Pisces. 

Megapsittacus Giglioli, Boll. Soc. Geogr. Ital. XI, 1874, p. 357. — Aves. 

Megisturus Temminck etSchlegel, Aves (in: Siebold, Fauna Japon.), [1848], 
p. 7I. — Aves. 

Mejonosoma O.-G. Costa, Cenni Zool. Descr. somm. Spec. nuov. Anim, 

i 1834, p. 86. — Homoptera. 

Melanichthys Günther, Cat. Fishes Brit. Mus., VIII, 1870, p 212. — Pisces. 

Meleagris Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 3 (cf. p. 37). — Aves. 

Melitomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 76. — Rhizopoda. 

Melizophilus [Leach], Syst. Cat. indig. Mammals Birds Brit. Mus., 1816, 
p.25. — Aves. [Cit. nach Seebohm in Cat. Birds Brit. Mus., V, 1881, p. 3.] 


314 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Melusina Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 19. — Diptera. 

Merops Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
Dei) (Chap: 21) AES: 

Merosiphonia Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 106. — Rhizopoda. 

Merula Moin Geslacht. Weecien Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. 8 (cf. p. 76). — Aves. 

Merula [Leach], Syst. Cat. indig. Mammals Birds Brit. Mus., 1816, p. 20. — 
Aves. 

Merulissima Seebohm in Cat. Birds. Brit. Mus, V, 1881, p. 232. — Aves. 

Mesenterica Tode, Fungi Mecklenburg. Sel, I, 1790, p. VIII (cf. p. 7). — 
Rhizopoda. 

Mesogonimus Monticelli, Sagg."Morfolog. Trematodi, 1888, p. 92. — Trema- 
todes. 

Mesonemella Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879; pi 227. — 
Hydrozoa. 

Mesopodopsis Czerniavsky, Trudy Sankt-Peterburgsk. Obscht. Estestw. 
[Arb. Sankt-Petersburg. Ges. Naturf.] XII, Prilosch. [Beil.], 1882, p. 145 (cf. 
p. 148). — Crustacea. 

Metapocirtus O.-G. Costa, Cenni Zool. Descr. somm. Spec. nuov. Anim, 
1834, p. 85. — Homoptera. 

Microperca Castelnau, Proc. Zool. Acclim. Soc. Victoria I, 1872, p. 48. — 
Pisces. 

Mithracites Gould, Quart. Journ. Geol. Soc. London XV, 1859, 1. T., DI 237. — 
Crustacea. 

Moa Reichenbach, Nat. Syst. Vögel, 1852, p. 34 (cf. p. XK Xs Aves. [In 
Scudder als ,Moa—. Aves. S.“ angeführt.] 

Monadopsis Klein, Bot. Centrbl. XI, 1882, p. 209. — Rhizopoda. 


Monedula Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman: u. Vosmaer, 


1758, p. I (cf. p. 16). — Aves. 

Monoderma Rostafifiski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Dei Ges. 
Wiss. Paris] V, Art. 4, 1874, p. 169. — Rhizopoda. 

Monodontophrya Vejdovsky, Congr. Intern. Zool. II, Moscou 1892, 1. Tt, 
1892, [2. Ser. d. Pagin.], p. 24. — Infusoria. 

Monopterhinus Blainville, Journ. Phys. Chim. Hist. nat. Arts LXXXIUI, 
1816, p. 263. — Pisces. 

Monostichodus (Vaillant in) Riviere, Rev. Sci. (3) XII, 1886, p. 17. — Pisces. 

Monozonaris Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., X VIII), 1887, 1. T., p. 633. — Rhizopoda. 

Monozonitis Hic Rep. Radiolatia Challenger (in: Rep. Voyage Chal 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 634. — Rhizopoda. 

Mossia Berner, Journ. Linn. Soc. XXII, 1891, p. 650. — Copelata. 

Muggiaea Busch, Beob. Anat. Entwickl. Wirbellos. Seethiere, 1851, p. 48. — 
Hydrozoa. [In Bergroth als „Muggiaea, Bausch, Coel.“ angetührt.] 

Mungos E. Geoffroy u. G. Cuvier, Mag. Encyclop. II, 1795, p. 184—187. — 
Mammalia. [Cit. nach Thomas, Ann. Mag. Nat. Hist. (7) XIX, 1907, p. 119.]- 


Murchisonella Mörch, Malakoz. Blätt. XXII, 1875, p. 184. — Gastropoda- 


Musidora Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 30. — Diptera. 


Poche, Supplement zu C, O. Waterhouses Index Zoologicus. 315 


Myelastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 553. — Rhizopoda. 

Myelastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 553. — Rhizopoda. 

Myoxocephalus Tilesius, Mém. Acad. Sci. St. Pétersbourg II, 1811, p. 273. — 
Pisces. 

Mysidella G. O. Sars, Forh. Vid.-Selsk. Christiania 1871, 1872, p. 266. — 
Crustacea. 

Myxoproteus Doflein, Zool. Jahrb., Anat., XI, 1898, p.287. — Sporozoa. 


N. 


Nadina Uljanin, Trudy Syezda Russ. Estestw. [Arb. Vers. Russ. Natforsch.], 
Syezda [Vers.] 2, II, 1870, p. 5. — Turbellaria. 

Naredopsis Verrill, Trans. Connecticut Acad. Arts Sci. VIII, 1892, p. 389. — 
Nemertini. 

„Nematopus Latr. Hem. 1825. A.“ in Scudder: delendum [kommt nicht vor, 
sondern nur die französische Form ,Nématope"]. 

Nematopus Berthold, Latreille’s Nat. Famil. Thierreichs, 1827, p. 417. — 
Hemiptera. 

Nemertes Johnston, Mag. Zool. Bot. I, 1837, p. 529. — Nemertini. 

Nephroselmis Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XIX). — Flagellata. : 

Nesaea [Naesea (err. pro Nesaea?) Leach in litt.], Brewster, Edinburgh En- 
cyclop., VII, 1830, [1813/14], p. 387 (cf. p. 405). — Crustacea. 

Nigritina Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 73. — 
Hydrozoa. 

Niphargoides G. O. Sars, Bull. Acad. Sci. St.-Pétersbourg (5) I, 1894, p. 
371. — Crustacea. 

Nisus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. 7 (cf. p. 69). — Aves. 

Nodularia Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 267. — 
Lamellibranchiata. 

Noeza Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 27. — Diptera. 

Normanion Bonnier, Bull. sci. France Belg. XXIV, 1893, p. 167. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief), 
1906, p. 4I.] 

Notacanthus Bloch, Abh. Böhm. Ges. Wiss. 1787, II, 1788, p. 278. — 
Pisces. 

Nycticorax Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 8 (cf. p. 75). — Aves. 

Nycticorax Rafinesque, Analyse Nat. 1815, p. 71. — Aves. [Cit. nach 
Sharpe in Cat. Birds Brit. Mus. XXVI, 1898, p. 145.] 

Nyssa Simon, Hist. nat. Araignées, |ı. Aufl.], 1864, p. 212. — Arachnoidea. 


O.. 


Obeletta Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 172. — 
Hydrozoa. 


216 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Obelissa Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 172. — 
Hydrozoa. : 

Obelomma Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss.. Ges. Jena I, 1879, p. 172. — 
Hydrozoa. 

Oceanapia Norman, Rep. Brit. Assoc. Adv. Sci. XXXVIII, 1868, 1869, 
Rep. State Sci., p. 334. — Demospongiae. [In Waterhouse als ,Oceanapia, 
Norman, 82, Spong.; Mon. Brit. Spong. IV p. 171“ angeführt.] 

Ocellites Lamarck, Syst. Anim. sans Vertebres, 1801, p. 402 bis. — Hexac- 
tinellida. 

Octalacorys Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1373. — Rhizopoda. 

Octochila Brandt, Bull. Sci. Acad. Sci. Saint-Pétersbourg I, 1837, p. 186. — 
Scyphozoa. 

Octodendridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 279. — Rhizopoda. 

Octodendronium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 281. — Rhizopoda. 

Octophormis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1243 (cf. p. 1245). — Rhizopoda. 

Octoplocamus Brandt, Bull. Sci. Acad. Sci. Saint-Pétersbourg I, 1837, p. 187. 
— Scyphozoa. 

Octopylissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 650. — Rhizopoda. 

Octopylura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool XVII], 7887, 22. 17. p..051. —  Rhizopoda: 

Ocyala Simon, Hist. nat. Araignees, [1. Aufl.], 1864, p. 381. — Arachnoidea. 

Odontofusus Whitfield, Monogr. Un. St. Geol. Surv. XVIII, 1892, p. 65. — 
Gastropoda. 

Odontotrochus Moseley, Rep. Hydroid, Alcyonarian, Madreporarian 
Corals Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., II), 1881, Madrepor. 
tab. II. — Scyphozoa. 

yOedemagena Clark. Dipt. 1815. A.“ in Scudder: delendum [kommt nicht vor!]. 

Oedemagenus Berthold, Latreilles Nat. Famil. Thierreichs, 1827, p. 507- 
— Diptera. 

Oligognathus Spengel, Mittheil. Zool. Stat. Neapel III, 1881, p. 16. — 
Annelida. 

Oligonema Rostafiiski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] VI, Art. 1, 1875, p. 291 [repag.!]. — Rhizopoda. 

Ommatacantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 395. — Rhizopoda. | 

Ommathymenium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 520. — Rhizopoda. 

Ommatocampium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 393. — Rhizopoda. 

Ommatocampula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 394. — Rhizopoda. 

Ommatocorona Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 394. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 317 


Ommatocyrtis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 364. — Rhizopoda. 

Ommatodiscinus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 500. — Rhizopoda. 

Ommatodisculus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool.,, XV), 188701 por" Rhizopoda. 

Omosita Simon, Hist. nat. Araignees, [r. Aufl.], 1864, p. 50. — Arachnoidea. 

Omphrale Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 29. — Diptera. 

Onchnesoma Koren and Danielssen, Fauna Littor. Norveg., III, 1877, p. 


I4I. — Sipunculoidea. 
Onchogaster Claparède, Beob. Anat. Entwicklgesch. wirbellos. Thiere, 1863, 
p. 13. — „Trematodes aut Cestodes“. 


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Ophiura Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 350. — Ophiuroidea. 

Oracardia Herrick, Bull. Denison Univ. IV, 1888, p. 41. — Lamellibranchiata. 

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Rhizopoda. 

Orcadella Wingate, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia 1889, p. 280. — 
Rhizopoda. 

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Crustacea. 

Orcus Uljanin, Trudy Syezda Russ. Estestw. [Arb. Vers. Russ. Natforsch.], 
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[Cit. nach Zool. Anz. XIII, 1890, p. 244.] 

Orithea Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 15. — Diptera. 

Orodendrum Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
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Orodictyum Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool, XVIII), 1887, 2. T., p. 1601. — Rhizopoda. 

. Oronium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1594. — Rhizopoda. 

Orophasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p.-818. — Rhizopoda. 

Orophaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 818. — Rhizopoda. 

Oroplegmium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1600. — Rhizopoda. 

Oroscenium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1597. — Rhizopoda. 

Orothamnus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challen- 
ger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1596. — Rhizopoda. 

Orthezia [(Bosc) d’Antie (s. [d’Orthez], Obs. Phys. Hist. Nat. Arts XXVI, 
1785, P- 207)], Obs. Phys. Hist. Nat. Arts XXIV, 1784, p. 171. — Homoptera. 

Orthophragmina Munier[-Chalmas], Thèses prés. Fac. Sci. Paris, 1891, 
p. 18. — Rhizopoda. 


318 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


. Orthotrichia Wingate, Journ. Mycol. II, 1886, p. 125. — Rhizopoda. 
Oscarella Vosmaer, Spongien (in: Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II), 
1884, Erkl. v. tab. VIII (cf. t. c., 1885, p. 326). — Myxospongiae. 
Ossifraga Wood 1835 [wohl: Ornithol. Guide. — Aves]. [Cit. nach Sharpe, 
Aves (in: Zool. Rec. XLII, 1905), 1906, p. 45.] X 
Ovactis van Beneden, Anthozoen Plankton-Exped. (in: Ergebn. Plankton- 
Exped. Humboldt-Stift., II, K. e.), 1897, p. 56. — Scyphozoa. 
Oveolites Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 402. — Rhizopoda. 
Oxyopa Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 386. — Arachnoidea. 
Oxyrrhis Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 327. — 
Flagellata. 


P. 


Pachlysd Berthold, Latreilles Nat. Famil. Thierreichs} 1827, p. 417. — 
Hemiptera. 

Palaegina Haeckel, Zeitschr. wiss. Zool. XIX, 1860, p. 540. — Hydrozoa. 

Palamedaea Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 8 (cf. p. 76). — Aves. 


Pales Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 14. — Diptera. 
Pallasiella G. O. Sars, Account Crustacea Norway, I, 1895, p. 505. — 
Crustacea. 


Palumbus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p. 4 (cf. p. 40). — Aves. 

Panarelium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 388. — Rhizopoda. 

Panaromium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p: 389: Rhizopoda. 

Panartella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, I. T., p. 377. — Rhizopoda. 

Panartidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 385. — Rhizopoda. 

Panartissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool,.XVHh, 1887, 7.1, p. 377. (ck p. 379). - Rhizopodass 
Panartoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 

lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 377 (cf. p. 380). — Rhizopoda. 

Panartura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger,1Zool:, XVHI;-1887; 1° I p: 377 (ck p: 381). — Rhizopoda: 

Pandora (Grimm in litt.) G. O. Sars, Bull. Acad. Sci. St.-Pétersbourg (5) 
Ill, 1895, p. 287. — Crustacea. 

Panicidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 385. — Rhizopoda. 

Panophrys Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 467. — 
Infusoria. [In Waterhouse als „Panophrys, Dujardin, Prot.; [Bergroth]“ 
angeführt.] 

Papillella Vosmaer, Spongien (in: Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, Il), 
1885, p. 329. — Demospongiae. 

„Paramacra Miers. Crust. Z. ’75“ in Scudder: delendum [vide Paramoera]. 

,Paramera Miers. Crust. 1875. S.“ in Scudder: delendum [vide Paramoera]. 


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DE Dt 0 et at "as 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 319 


Paramoera Miers, Ann. Mag. Nat. Hist. (4) XVI, 1875, p. 75. — Crustacea. 
[In Scudder ale „Paramacra Miers. Crust. Z. ’75“ und ,Paramera Miers. 
Crust. 1875. S.“ angeführt.] 

Parapodopsis Czerniavsky, Trudy Sankt-Peterburgsk. Obscht. Estestw. 
[Arb. Sankt-Petersburg. Ges. Naturf.] XII, Prilosch. [Beil.], 1882, p. 145 
(cf. p. 149). — Crustacea. 

Paroides Hahn, Deutschl. Vögel Abbild. Nat. (in: Reider u. Hahn, Fauna 
Boica, II), 1835, I. Abth., p. XII. — Aves. [Cit. nach Hellmayr, Paridae, 
Sittidae Certhiidae (in: Tierreich, 18. Lief.), 1903, p. 125.| 

Paronesimus Stebbing, Bijdr. Dierk. XVII u. XVIII, 1894, p. 14. — Crustacea. 

Parreysia Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 267. — 
Lamellibranchiata. 

Parthenopa Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, [p. — (129—131)]. — Mam- 
malia. [Cit. nach Oken, Isis 1845, col. 228.] 

Pavoncella [Leach], Syst. Cat. indig. Mammals Birds Brit. Mus., 1816, p. 29. 
— Aves. 

Pegasillus Dalyell, Powers of Creator, I, 1851, p. 253. — Annelida. 

Pelagiopsis Brandt, Mém. Acad. Sci. Saint-Pétersbourg (7) XVI, Nr. 11, 
1871, p. 26. — Scyphozoa. 

Pelecanus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 4 (cf. p. 47). — Aves. 

Pelecida Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 403. — In- 
fusoria. 

Pelecyphorus Trautschold, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLII, 1890, p. 570. 
— Pisces. 

Pelopia Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 18. — Diptera. 

Pentalastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 556. — Rhizopoda. 

Pentalastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 557. — Rhizopoda. 

Penthesilea Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 35 — 
Diptera. 

Penthestes Reichenbach, Avium Syst. Nat., 1850, tab. LXII. — Aves. 

Pentoniscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 488. — Rhizopoda. 

Pentophiastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 558. — Rhizopoda. 

Pephredo Rafinesque-Schmaltz, Précis Decouv. Trav. somiol., 1814, p. 26 
[nom. nud.]. — Crustacea. [Cit. nach Stebbing, Feed I. Gammaridea 
(in: Tierreich, 21. Lief.), 1906, p. 715.] 

Peponactis van ned AnthozoenPlankton-Exped. (in: Ergebn. Plankton- 
Exped. Einmbeldestie, II, K. e.), 1897, p. 109. — Scyphozoa. 

Peranema Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 353. — 
Flagellata. 

Perichaena Fries, Symbol. Gasteromycorum, 1817, p. 11. — Rhizopoda. 
[Cit. nach Lister, Monogr. Mycetozoa, 1894, p. 195.] 

Peridarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1153. — Rhizopoda. 


320 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Peripanartium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 384. — Rhizopoda. 

Peripanartula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIH), 1887, 1. T., p. 382. — Rhizopoda. | 

Peripanicea Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 386. — Rhizopoda. 

Peripanicula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 387. — Rhizopoda. 

Periphylla Steenstrup, Acta Mus. Hafn. 1837, [p.?]. — Scyphozoa. [Cit. 
nach Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1880, p. 418/9.] 
Petalomonas Stein, Organisın. Infusionsthiere, I. Abth., 1859, p. 76. — 

Flagellata. 

Petalospyrantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1060. — Rhizopoda. 

Petalospyrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1060. — Rhizopoda. 

Petalospyrissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1060. — Rhizopoda. 

Petalospyromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1062. — Rhizopoda. 

Petaurista Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 15. — Diptera. 

Petrobates Credner, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLII, 1890, p. 242. — 
Reptilia. 

Petrosia Vosmaer, Spongien (in: Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II), 1885, 
p. 338. — Demospongiae. [In Bergroth als „Petrosia, Vosmaer, Spong.“ 
angefùhrt.| i 

Phacodiscinus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 424. — Rhizopoda. 

Phacodisculus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zoo]., XVIII), 1887, 1. T., p. 425. — Rhizopoda. 

Phacostaurium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 435. — Rhizopoda. 

Phacostylium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 430. — Rhizopoda. 

Phaedra Bate, Quart. Journ. Geol. Soc. London XV, 1859, 1. T., p. 138 (cf. 
p. 140). — Crustacea. [In Scudder als ,Phaedra Spence-Bate. Crust. 1862. 
S.“ angeführt.] 

Phaeocolla Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 155 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1544. — Rhizopoda. 

Phaeodina Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 155 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVII), 1887, 2. T., p. 1544 (cf. p. 1545). — Rhizopoda. 

Phaeopharus Madaräsz, Magyar. Madarai [Ungar. Vögel], 1900, p. 139. — 
Aves. [Cit. nach Hellmayr, Paridae, Sittidae Certhiidae (in: Tierreich, 
18. Lief.), 1903, p. 47.] 

Phalacrocorax Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 8 (cf. p. 75). — Aves. 


Se ee ee 


Poche, Supplement zu C. O, Waterhouses Index Zoologicus. 321 


Phalangiotarbus Haase, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLII, 1890, p. 638. 
— Arachnoidea. 

„Phalangodes Gerv. Arachn. 1842. A.“ in Scudder: delendum [vide Phalan- 
godus]. 

Phalangodes Tellkampf, Arch. Anat. Phys. 1844, p. 383. — Arachnoidea. 

Phalangodus Gervais, Mag. Zool. 1842, Arachn., p. 3. — Arachnoidea. 
[In Scudder als „Phalangodes Gerv. Arachn. 1842. A.“ angeführt.] 

Phalansterium Cienkowsky, Arch. Mikr. Anat. VI, 1870, p. 429. — Fla- 
gellata. 

Phanodemus O.-G. Costa, Fauna Reg. Napoli, Crostacei Aracnidi, Cat. 
Crost. Reg. Napoli, [1840], p. 7 [nom. nud.]; u. t. c., Aracn. Trach., {185 .], 
p- 7. — Pantopoda. [In Bergroth als „Phanodemus, Costa, Crust.“ an- 
geführt.] 

Phatnasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 868. — Rhizopoda. 

Phatnaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, ı. T., p. 868. — Rhizopoda. 

Phatnasplenium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 868. — Rhizopoda. 

Phialonema Stein, Organism. Infusionsthiere, HI. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XXIII.) — Flagellata. 

Phidippia Simon, Hist. nat. Araignees, [1. Aufl.], 1864, p. 325. — Arach- 


noidea. 
Philia Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 20. — Diptera. 
Philodroma Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 406. — Arach- 
noidea. 


Phlebomorpha Persoon, Mycolog. Europ., I, 1822, p. 61. — Rhizopoda. 
Phoenicocercus Cabauis, Arch. Naturg., 13. Jey; 1847, I P. 236. — Aves: 
Phoenicosphaera Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 75. — Rhizopoda. 
Phoronella Haeckel, Syst. Phylog., II, 1896, p. 264 (cf. p. 313 u. 315). — 
Actinotrochoidea, nom. nov. (= Phoronidea aut.). [Betreffs der Gründe 
für diese Namensänderung s. Poche, Zool. Anz. XXVI, 1903, p. 466, sowie 
einen demnächst erscheinenden Aufsatz von mir über die betreffende 
Gruppe.] 
Phortolarcus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger) Zool RVM), 1887, 1. dk, ps 710,  Rhizopoda. 
Phortopyle Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenper Zoo, XV lll); 1837, 1. I, p. 709. — Rhizopoda. 
Phractasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 808. — Rhizopoda. 
Phractaspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 810. — Rhizopoda. 
Phractopeltaris Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 852. — Rhizopoda. 
Phractopeltidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 854. — Rhizopoda. 
Phryne Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 16. — Diptera. 


Zool. Annalen II. 21 


322 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Phrynus (Oliv[ier] in) Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 175. — 
Arachnoidea. [In Scudder als „Phrynus Latr. Arachn. 1802. A.“ angeführt.] 

Phyllomitus Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. II). — Flagellata. 

Phyllostaurus Haeckel, Radiolarien, 1862, p. 381. — Rhizopoda. 

Phymosoma Selenka u. de Man in de Man, Bülow u. Selenka, Sipunculiden 
(in: Semper, Reise Arch. Philippinen, 2. Th., IV, 1. Abth.), 1883, p. 8 (cf. 
p. 54). — Sipunculoidea. 

Physalia Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 355. — Hydrozoa. 
[In Scudder als „Physalia Lam. Acal. 1819. A.“ angeführt.] 

Physarella Peck, Bull. Torrey Bot. Club IX, 1882, p. 61. — Rhizopoda. 

Physarum Persoon, Neu. Mag. Bot. I, 1794, p. 88. — Rhizopoda. 

„Physophora Forsk. Acal. 17—. A.“ in Scudder: delendum [vide Physsophora]. 

Physsophora Forskal, Descript. Animalium, 1775, p. XXV (cf. p. 112). — 
Hydrozoa. [In Scudder als „Physophora Forsk. Acal. 17—. A.“ angeführt.] 

Pionias Finsch, Papageien, I, 1867, p. 236 (cf. op. c., II, 1868, 1. H., p. 366). 
— Aves. 

Pitar Römer, Krit. Untersuch. Art. Molluskengeschl. Venus bei Linne u. 
Gmelin, 1857, p. 15. — Lamellibranchiata. 

Plagiognatha Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 651. — 
Rotatoria. 

Plagioteuthis Roemer, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLII, 1890, p. 360. — 
Cephalopoda. 

Plagiotoma Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 503. — 


Infusoria. 

Planariola Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 568. — 
„Infusoria“. 

Plasmodiophora Woronin, Jahrb. wiss. Bot. XI, 1878, p. 548. — Rhizo- 
poda. 


Platamonia Busch, Beob. Anat. Entwickl. Wirbellos. Seethiere, 1851, p. 121. 
— , Turbellaria?“ 

Platophium Dana, Amer. Journ. Sci. Arts (2) XIV, 1852, p. 309. — Cru- 
stacea. 

Platytheca Stein, Organism. Infusionsthiere, II. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. VI). -- Flagellata. 

Plectomerus Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 260. 
— Lamellibranchiata. 

Plegmosphaerantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 88. — Rhizopoda. 

Plegmosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 88. — Rhizopoda. 

Plegmosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 89. — Rhizopoda. 

Plegmosphaerusa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 89. — Rhizopoda. 

Plestiodontoides Giglioli, Boll. Soc. Geogr. Ital. XI, 1874, p. 48. — Reptilia. 

Pleurasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 811. — Rhizopoda. 


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Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 323 


Pleuraspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 812. — Rhizopoda. 

Pleurotrema Whitfield, Monogr. Un. States Geol. Surv. XVIII, 1892, p. 179. 
— Gastropoda. 

Plexaura Rafinesque, Analyse Nat., 1815, p. 101 [nom. nud.]. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 
1906, p. 802.] 

Plexippa Simon, Hist. nat. Araignées, [r. Aufl.], 1864, p. 325. — Arach- 
noidea. 

Ploeotia Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 327. — 
Flagellata. 

Pneumodermopsis Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, III, 2. Abth., 1862, 
p. 645. — Gastropoda. 

Podocyrtarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1337. — Rhizopoda. 

Podocyrtecium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1339. — Rhizopoda. 

Podocyrtidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1344. — Rhizopoda. 

Podocyrtonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1347. — Rhizopoda. 

Polactoma Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, p. 41. — Ascidiacea. [Cit. 
nach Oken, Isis 1845, col. 224.] 

Policha Thorell, Ann. Mus. Civ. Stor. Nat. Genova (2) XI, 1891, p. 351. — 
Arachnoidea. 

Polyalacorys Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1374. — Rhizopoda. 

„Polychaerus, Mark, ’92, Verm. 72“ in Waterhouse: delendum [vide Poly- 
choerus]. 

Polychoerus Mark, Festschr. siebenzigst. Geburtst. R. Leuckarts, 1892, 
p. 298. — Turbellaria. [In Waterhouse als „Polychaerus, Mark, ’92, 
Verm. 72“ angeführt.] | 

Polycladodes Brandt, Bull. Sci. Acad. Sci. Saint-Pétersbourg I, 1837, p. 191. 
— Scyphozoa. 

Polymeda Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 14. — Diptera. 

Polypleuris Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1260. — Rhizopoda. 

Polyselmis Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 353. — 
Flagellata. 

Polysphondylium Brefeld, Untersuch. Gesgeb. Mykol. VI, 1884, p. 1. — 
Rhizopoda. 

Polyxena Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 19. — Diptera. 

Pomatograptus Jaeckel, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLI, 1889, p. 677. — 
Hydrozoa. 

Pongo Haeckel, Gener. Morpholog., II, 1866, p. CL. — Mammalia. 

Porcupinia Haeckel, Sitzber. Jen. Ges. Med. Natwiss. 1879, p. 156 [nom. 
nud.]; u. Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, Zool., 
XVIII), 1887, 2. T., p. 1646 (cf. p. 1662). — Rhizopoda. 


324 © Poche, Supplement zu C. ©. Waterhouses Index Zoologicus. 


Porosphaera Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 67. — Rhizopoda.- 

Porpita Lamarck, Syst. Anim. sans Vertebres, 1801, p. 355. — Hydrozoa. 
[In Scudder als „Porpita Lam. Acal. 1819. A.“ angeführt.] 

Potamida Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 22. — Diptera. 

Poteriodendron Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878 
p. VII (cf. [Erkl. zu] tab. XD. — Flagellata. 

Priapuloides Koren and Danielssen, [Fauna Littor. Norveg., HI, 1877, 
p. 146. — Priapuloidea. 

Prinassus Hansen, Vid. Meddel. nathist. For. Kjobenhavn (4) IX, 1887, 
p. 82. —- Crustacea. 

Pristiograptus Jaeckel, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLI, 1889, p. 667. — 
Hydrozoa. 

Pristodiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 418. — Rhizopoda. . 

Proboloides Della Valle, Fauna Flora Golf. Neapel, 20. Monogr., 1893, 
p. 907. — Crustacea. | 

Procyttarium Haeckel, Nat. Schopfgesch 7. Autl., 71879, pa os 
Rhizopoda. 

Proglottis Dujardin, Hist. nat. Helminthes, 1845, p. 630; u. ? Ann. Sci. Nat. 
(2) XX, 1843, p. 342 [hier nicht ersichtlich, dass, bzw. ob als Gattungsname 
gebraucht]. — Cestodes. 3 

Prorotrichia Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] VIII, Art. 4, 1876, p. 38. — Rhizopoda. 

„Prosadenophorus, /oubin, ’go, Vermes 17“ in Waterhouse: delendum [vide 
Prosadenoporus]. 

Prosadenoporus Bürger, Zeitschr. wiss. Zool. L, 1890, p. 26. — Nemertini. 
[In Waterhouse als „Prosadenophorus, Joubin, ’go, Vermes 17“ angeführt.] 

Prosencephalus Uljanin, Trudy Syezda Russ. Estestw. [Arb. Vers. Russ. 
Natforsch.], Syezda [Vers.] 2, II, 1870, p. 25. — Turbellaria. 

Protoderma Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist Paryz. [Denkschr. Ges. 
Wiss. Paris] V, Art. 4, 1874, p. 90. —- Rhizopoda. 

Protodermium Berlese, Myxomyceteae (in: Saccardo, Syll. Fungorum, VII, 
1. T.), 1888, p. 325 (cf. p. 328). — Rhizopoda. 

Protomonas Haeckel, Gener. Morpholog., II, 1866, p. XXIII. — Rhizopoda. 
[In Waterhouse als „Protomonas, Haeckel, ’68, Prot.; Jena Zeitschr. 
Naturw. IV p. 131“ angeführt.] 

Protosiriella Czerniavsky, Trudy Sankt-Peterburgsk. Obscht. Estestw. [Arb. 
Sankt-Petersburg. Ges. Naturf.] XII, Prilosch. [Beil.], 1882, p. 109. — 
Crustacea. 

Prunocarpetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 315. — Rhizopoda. 

Prunocarpilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 316. — Rhizopoda. 

Prunuletta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 313. — Rhizopoda. 

Prunulissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 314. — Rhizopoda. | 


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Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 325 


= 


Psalatrirus [err. pro Psaltriparus?] J. W. v. Müller, Reis. Ver. Staat. Canada 
Mexico, III, 1865, p. 571. — Aves. 

Psammylla Rafinesque, Amer. month. Mag. II, 1817, p. 41. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 
LQOO MD LEO 

Pseudo-Diderma [corr.: Pseudodiderma] Rostafinski, Pamiet. Towarz. 
Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. Ges. Wiss. Paris] VI, Art. 1, 1875,77 20 
[repag.!]. — Rhizopoda. 

Pseudospora Cienkowski, Arch. Mikr. Anat. I, 1865, p. 213. — Rhizopoda. 

Pseudosporidium Zopf, Pilzthiere od. Schleimpilze (in: Schenk, Handb. 
Bot., III, 2. H., in: Encyklop. Natwiss., 1. Abth., 1. Th.), 1885, p. 128. — 

. Rhizopoda. 

Pterocanarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1329. — Rhizopoda. 

Pterocanidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1332. — Rhizopoda. 

Pterocirrus Claparède, Mém. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XIX, 1868, 
p. 558. — Annelida. 

Pterostoma Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, p. 131. — Scyphozoa. [Cit. 
nach Oken, Isis 1845, col. 228.] 

Pterosyringium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p- 1319. — Rhizopoda. 

Pterygocerus Latr[eille] in: Encyclop. Méth., Hist. Nat., Entomol. ou Hist. 
Nat. Crust. Arachn. Insectes, X, 1825, p. 236. — Crustacea. 

Ptychobothrium Lönnberg, Bih. Svenska Vet.-Akad. Handl. XIV, Afd. IV, 
Nr. 9, 1889, p. 36. — Cestodes. 

Pylonissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage. Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 654. — Rhizopoda. 

Pylonura Hacckei, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 655. — Rhizopoda. 

los eine Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 697. — Rhizopoda. 

Pylospironium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 698. — Rhizopoda. 

Pylospyris Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1078 (cf. p. 1083). — Rhizopoda. 

Pyramidomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, 
p. VIII (cf. p. 73). — Flagellata. 

Pyramimonas Schmarda, Denkschr. kais. Akad. Wiss., Math.-natwiss. Cl. I, 
1850, 2. Abth., p. 9. — Flagellata. 

Pyrocystis Murray in Thomson, Voyage ‚Challenger‘, Atlant., II, 1877, 
p. 88. — Flagellata. 

Pyrophora simon.” Hist. nat. Araisnees, [Auf 180962. P:1336. — 
Arachnoidea. 

Pyrrhocorax Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, P- I (cf. p. 15). — Aves. . 

Pytilia Swainson, Nat. Hist. Birds West. Africa, I, 1837, p. 203. — Aves. 
[Cit. nach Reichenow, Vögel Afrikas, III, 1904, p. 160.] 


Zool. Annalen II. 21a 


326  Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Q. 

Quadriloncharium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 776. — Rhizopeda. i 

Quadrilonchidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 777. — Rhizopoda. 

Quasillina Norman, Rep. Brit. Assoc. Adv. Sci. XXXVIII, 1868, 1860, 
Rep. State Sci., p. 329. — Demospongiae. [In Waterhouse als „QUASILLINA, 
Norman, Spong.“ angeführt.] 


R. 


Raciborskia Berlese, Myxomycetéae (in: Saccardo, Syll. Fungorum, VII, 
I. T.), 1888, p. 326 (cf. p. 400). — Rhizopoda. 

Ranzania Claparede, Mem. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XX, 1870, p. i 
— Annelida. 

Raphidodrymus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 214. — Rhizopoda. [= Rhaphido- 
drymus (s. d.).] 

Raphidomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XIII). — Flagellata. 

Raphioderma (Bowerbank in litt) Norman, Rep. Brit. Assoc. Adv. Sci. 
XXXVIII, 1868, 1869, Rep. State Sci., p. 333. — Demospongiae. 

Redia Filippi in Bibliot. Ital. LXXXVII, 1837, p. 336. — Trematodes. 

Remizus Prazak in Naumann, Naturgesch. Vögel Mitteleurop., [3. Aufl.], 


herausgeg. v. Hennicke, II, 1897, p. 240. — Aves. 

Reticularia Bulliard, Herb. France, 2. Abt., I, 1791, p. 68 (cf. p. 83). — 
Rhizopoda. 

Rhabdogaster Metschnikoff, Zeitschr. wiss. Zool. XVII, 1867, p. 542. — 
Nematoda. 

Rhabdoon Keferstein u. Ehlers, Zool. Beitr. Neapel Messina, 1861, p. 86. 
— Hydrozoa. 


Rhabdosphaera Haeckel, Syst. Phylog., I, 1804, p. 111. — Flagellata. [In 
Bergroth als „Rhabdosphaera, Haecke/, Prot.“ angeführt.] 

Rhachotropis Smith, Proc. Un. States Nat. Mus. VI, 1883, p. 222. — Cru- 
stacea. 


Rhaphidocapsa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 


Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 211. — Rhizopoda. 

Rhaphidoceras Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. TL, pi 47. — Rhizopoda. 

Rhaphidococcus Haeckel, Monber. Akad. Wiss. Berlin 1860, 1861, p. 800. 
-- Rhizopoda. 

Rhaphidodrymus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 

Challenger, Zool.,. XVIII), 1887, 2.31%, 9.27792 (ef2ı.R, È 214 [hier errore 

Raphidodry ral — Rhizopoda. 

Rhaphidomonas Senn, Flagellata (in: Engler u. Prantl, Natürl. Pflanzen- 
fam., I. T., 1. Abt. a), 1900, p. 170 (cf. p. 172). — Flagellata. 

Rhaphidonactis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 46. — Rhizopoda. 


es RE ed ne D a nn A 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 327 


Rhaphidonura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 49. — Rhizopoda. 

Rhaphimonas Kent, Pop. Sci. Rev. 1880, Oct., [p. ?]. — Flagellata. [Cit. 
nach Kent, Man. Infusoria, I, 1880, p. 243.] 

Rhinomyon Cabanis, Arch. Naturg., 13. Jg., 1847, I, p. 219. — Aves. 

Rhinomysis Czerniavsky, Trudy Sankt-Peterburgsk. Obscht. Estestw. 
[Arb. Sankt-Petersburg. Ges. Naturf.] XII, Prilosch. [Beil.], 1882, p. 96. — 
Crustacea. 

Rhipidodendron Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, 
p. X (cf. [Erklar. zu] tab. IV). — Flagellata. 

Rhipidoplax Trautschold, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLI, 1889, p. 558. 
— Pisces. 

Rhizomaria Hartig, Verh. Hils-Colling. Forstver. 1856, 1857, p. 53. — Homo- 
ptera. [Cit. nach Schouteden, Ann. Soc. Ent. Belg. L, 1906, p. 42.] 

Rhizoplegmarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 275. — Rhizopoda. 

Rhizoplegmidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 276. — Rhizopoda. 

Rhodogyne Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 39. — Diptera. 

Rhodosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 82. — Rhizopoda. 

Rhodosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 83. — Rhizopoda. 

Rhomochirus Thorell, Ann. Mus. Civ. Stor. Nat. Genova (2) XI, 1891, p. 250. 
— Arachnoidea. 

Rhopalastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 526. — Rhizopoda. 

Rhopalastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 528. — Rhizopoda. 

Rogneda Uljanin, Trudy Syezda Russ. Estestw. [Arb. Vers. Russ. Naturf.], 
Syezda [Vers.] 2, II, 1870, p. 22. — Turbellaria. 

Rostafinskia Raciborski, Rozpr. Sprawozd. Posiedz. Wydz. Mat.-Przyr. 
Akad. Umiejet. [Verh. Sitzber. Math.-Natwiss. Kl. Akad. Wiss.] [Krakau] 
XII, 1884, p. 77. — Rhizopoda. 

Rozinante Stebbing, Bijdr. Dierk. XVII u. XVII, 1894, p. 38. — Crustacea. 

Rusalka Uljanin, Trudy Syezda Russ. Estestw. [Arb, Vers. Russ. Naturf.], 
Syezda [Vers.] 2, II, 1870, p. 24. — Turbellaria. 


S. 


Saccophora Brandt, Bull. Sci. Acad. Sci. Saint-Petersbourg I, 1837, p. 187. 
— Scyphozoa. 

Sagosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger. (in: Ros) Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1607. — Rhizopoda. 

Sagosphaeroma ii Rep. Radiolina Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1607. — Rhizopoda. 

Salmacia Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 38. — Die 
Salpella Bronn, Klass. Ordn. Thier- i III, 1. Abth, ne p.210: — 
Thaliacea. 

21a* 


328 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Salpyga Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 37. — Diptera. 

Saltica Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 335. — Arachnoidea. 

Sannazaria O.-G. Costa, Fauna Reg. Napoli, Crostacei Aracnidi, Cat. Crost. 
Reg. Napoli, [1840], p. 5 [nom. nud.]. — Crustacea. 

Sarsella Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 16. — 
Hydrozoa. 

Sarsona Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 18. — 
Hydrozoa. 

Saturnalina Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 131. — Rhizopoda. 

Saturnalium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 132. — Rhizopoda. 

Saturnulus Haeckel, Nat. Schöpfgesch., 7. Aufl., 1879, p. 705. — Rhizopoda. 
[In Waterhouse als „Saturnulus, Haeckel, 81, Prot. 19“ angeführt.] 

Satyrus Haeckel, Gener. Morpholog., II, 1866, p. CL. — Mammalia. 

Scagliaster Munier[-Chalmas], Theses pres. Fac. Sci. Paris, 1891, p. 11 
(cf. p. 12). — Echinoidea. 

Scarus Forskal, Descript. Animalium, 1775, p. X (cf. p. 25). — Pisces. 

„Schisturus Oken. Crust. 1825. A.“ in Scudder: delendum [= Schisturus Rud. 
(s. Poche, Zool. Anz. XXVI, 1902, p. 19)]. 

Schöur Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 45 [nom. nud.]. — Pisces. 

Schraderella Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. 
Ges. Wiss. Paris] VI, Art. 1, 1875, p. 232 [repag. !]. — Rhizopoda. 

Schraderia Pfeffer, Jahrb. Hamburg. Wiss. Anst. V, 1887, 1888, p. 141. 
— Crustacea. 

Schultzia Gruber, Ber. Naturf. Ges. Freiburg i. B. IV, 1889, p. 36. -- Rhizo- 
poda. 

Sclerostoma Rudolphi, Entozoorum s. Vermium Intestin. Hist. nat., IL, 1. T., 
1809, p. 35. — Nematoda. 

Scolopes Sollas, Rep. Tetractinellida Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XXV), 1888, p. 432. — Demospongiae. 

Scopeuma Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 36. — Diptera. 

Scutigera Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 182. — Diplopoda. 
[In Scudder als „Scutigera Latr. Myr. A.“ angeführt.] 

Scyliorhinus Blainville, Journ. Phys. Chim. Hist. nat. Arts LXXXIII, 1816, 
p. 263. — Pisces. 

Scyphidia Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 538. — 
Infusoria. [In Waterhouse als ,,Scyphidia, Dujardin, Prot.j [Bergroth]“ 
angefuùhrt.] 

Scyphium Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. Ges. 
Wiss. Paris] V, Art. 4, 1874, p. 148. — Rhizopoda. 

Scytoda Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 45. — Arachnoidea. 

Scytomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X (cf. 
[Erkl. zu] tab. XXIII). — Flagellata. 

Selopoda Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, [p. ? (t29—131)]. — Mammalia. 
[Cit. nach Oken, Isis 1845, col. 227.] 1 

Sepsia Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, [p. ? (65—68)]. — Reptilia. [Cit. 
nach Oken, Isis 1845, col. 225.] 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 329 


Serpularia Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denkschr. Ges. 
Wiss. Paris] V, Art. 4, 1874, p. 151. — Rhizopoda. 

Sestropyramis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1253. — Rhizopoda. 

Sethodiscinus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 422. — Rhizopoda. 

Sethodisculus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool.; XVII), 1887, 1. T., p. 423. — Rhizopoda. 

Sethostaurium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 433. — Rhizopoda. 

Sethostylium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 428. — Rhizopoda. 

Sicaria Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 156. — Arachnoidea. 

Sidjan Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 44. — Pisces. 

Simocephalus Schödler, Jahrber. Louisenstädt. Realschule [Berlin] 1858, 
p. 17. — Crustacea. [In Waterhouse als „Simocephalus, Schrödler, ’58, 
Brach.“ angeführt.] 

Simonus Ritsema, Tijdschr. Ent. XXIV, 1880—81, 1881, p. CXI. — Arach- 
noidea. 

Siphocampula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1499. — Rhizopoda. 

Siphonina Reuss, Denkschr. kais. Akad. Wiss., Math.-natwiss. Cl. I, 1850, 
1. Abth., p. 372. — Rhizopoda. [In Scudder als ,Siphonina Reuss. Prot. 
1861. M.“ angeführt.] 

Siphoptychium Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denk- 
schr. Ges. Wiss. Paris] VIII, Art. 4, 1876, p. 32. — Rhizopoda. 

Siriellides Czerniavsky, Trudy Sankt-Peterburgsk. Obscht. Estestw. [Arb. 
Sankt-Petersburg. Ges. Naturf.] XII, Prilosch. [Beil.], 1882, p. 100. — 
Crustacea. 

Sittella Rafinesque, Analyse Nat., 1815, p. 68.— Aves. [Cit. nach Hellmayr, 
Paridae, Sittidae Certhiidae (in: Tierreich, 18. Lief.), 1903, p. 16[9].] 
Sminthonema Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 262. 

— Hydrozoa. 

Solasteractis van Beneden, Anthozoen Plankton-Exped. (in: Ergebn. Plankton- 
Exped. Humboldt-Stift., II, K. e.), 1897, p. 103. — Scyphozoa. 

Solenosphactra Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 113. — Rhizopoda. 

Solenosphenia Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 114. — Rhizopoda. 

Solenosphyra Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 115. — Rhizopoda. 

Solmarinus Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 355 
(cf. p. 357). — Hydrozoa. 

Solmarium Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, P. 355. — 
Hydrozoa. 

Sörensenius Berg, Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1898, p. 16. — 

. Arachnoidea. | 


330 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Soreumium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 713. — Rhizopoda. 

Sorolarcidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 715. -- Rhizopoda. 

Sorolarcium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 715. — Rhizopoda. 

Sparassa Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 396. — Arach- 
noidea. ; 

Spathidium Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 457: 
— Infusoria. 

Sphaerostoma Rudolphi, Entozoorum s. Vermium Intestin. Hist. nat., II, 
I. T., 1809, p. 28. — Trematodes. 

Sphaerostylantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 138. — Rhizopoda. 

Sphaerostyletta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 139. — Rhizopoda. 

Sphaerostylissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 140. — Rhizopoda. 

Sphaerostylomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 140. — Rhizopoda. 

Sphaerozonactis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 41. — Rhizopoda. 

Sphaerozonoceras Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 42. — Rhizopoda. 

Sphaerozonura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 45. — Rhizopoda. 


Spheniscus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, — 


1758, p. 5 (cf. p. 50). — Aves. 

Sphenomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XXIII). — Flagellata. 

Spherillo Dana, Amer. Journ. Sci. Arts (2) XIV, 1852, p. 301. — Crustacea. 

Spileccia Munier[-Chalmas], Thèses pres. Fac. Sci. Paris, 1891, p. 29 [nom. 
nud.]. — Echinoidea. 

Spinosella Vosmaer, Spongien (in: Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II), 
1885, p. 342. — Demospongiae. 

Spinus Koch, Syst. Baier. Zool., I, 1816, p. 233. — Aves. 

Spiremarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 692. — Rhizopoda. 

Spiremidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 693. — Rhizopoda. 

Spirina Kayser, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. XLI, 1889, p. 290. — 
Gastropoda. 

Spirocyrtidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1509. — Rhizopoda. 

Spirocyrtoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1509. — Rhizopoda. 

Spironetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 701. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C, O. Waterhouses Index Zoologicus. 331 


Spironilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 702. — Rhizopoda. 
Spizites Illiger, Abh. Akad. Wiss. Berlin 1812—1813, 1816, p. 226 (cf. 
2240) NCS: 
Spongasteriscinus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 594. — Rhizopoda. 
Spongasterisculus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 595. — Rhizopoda. 
Spongastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 597. — Rhizopoda. 
Spongastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1837, 1. T., p. 598. — Rhizopoda. 
Spongellipsarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 341. — Rhizopoda. 
Spongellipsidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 342. — Rhizopoda. 
Spongiommella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 270. — Rhizopoda. 
Spongiommura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 271. — Rhizopoda. 
Spongocorina Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 345. — Rhizopoda. 
Spongocorisca Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage. 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 346. — Rhizopoda. 
Spongodictyoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 91. — Rhizopoda. 
Spongodictyum Haeckel, Radiolarien, 1862, p. 452 (cf. p. 459). — Rhizo- 
poda. [In Scudder als „Spongodyctium Haeck. Prot. 1862. M.“ angeführt.] 
Spongodisculus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 576. — Rhizopoda. 
Spongodruppium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 349. — Rhizopoda. 
Spongodruppula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 349. — Rhizopoda. 
„Spongodyctium Haeck. Prot. 1862. M.“ in Scudder: delendum [vide Spongo- 
dictyum]. 
Spongolivetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 351. — Rhizopoda. 
Spongolivina Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 352. — Rhizopoda. 
Spongolonchis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1763. — Rhizopoda. 
Spongomonas Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. VI). — Flagellata. 

Spongophorticium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 711. — Rhizopoda. 
Spongosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 283. — Rhizopoda. 


332 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Spongotripodiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 580. — Rhizopoda. 
Deo Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Moyes 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 581. — Rhizopoda. 
Spongurantha Social Rep. Faina Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII, 1887, 1. T., p. 343. — Rhizopoda. 
Spongurella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 344. — Rhizopoda. 
Sponguroma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 344. — Rhizopoda. 
Spumaria Persoon, Neu. Mag. Bot. I, 1894, p. 88. — Rhizopoda. 
Squatarola [Leach], Syst. Cat. indig. Mammals Birds Brit. Mus., 1816, 
p. 29. -—- Aves. 
Staphidia Sharpe in Cat. Birds Brit. Mus., VII, 1883, p. 615. — Aves. 
Statinia Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 36. — Diptera. 
. Stauracanthidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 764. — Rhizopoda. 
Stauracanthonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 762. — Rhizopoda. 
Stauracontarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 163. — Rhizopoda. 
Stauracontellium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 164. — Rhizopoda. 
Stauracontidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 165. — Rhizopoda. 
Stauracontonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 165. — Rhizopoda. 
Stauractinium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 478. — Rhizopoda. 
Stauracturium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 477. — Rhizopoda. 
Stauralastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 540. — Rhizopoda. % 
Stauralastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 541. — Rhizopoda. 
Staurasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 831. — Rhizopoda. 
Stauraspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 831. — Rhizopoda. 
Staurentodiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 416. — Rhizopoda. 
Staurexodiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 416. — Rhizopoda. 
Staurodictyon Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger. (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 506. — Rhizopoda. 
Staurodiscalma Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 145. 
— Hydrozoa. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 333 

Staurodiscema Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 146. 
— Hydrozoa. 

Staurolonchantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 158. — Rhizopoda. 

Staurolonchella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 160. — Rhizopoda. 

Staurolonchissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 160. — Rhizopoda. 

Staurolonchura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 161. — Rhizopoda. 

Staurosphaerantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 153. — Rhizopoda. 

Staurosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 154. — Rhizopoda. 

Staurosphaerissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 155. — Rhizopoda. 

Staurosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 156. — Rhizopoda. 

Staurospira Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 507. — Rhizopoda. 

Staurotholissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 673. — Rhizopoda. 

Staurotholodes Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 675. — Rhizopoda. 

Staurotholoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 676. — Rhizopoda. 

Staurotholura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., X.VIII), 1887, 1. T., p. 673. — Rhizopoda. 

Steindachneria [Goode and Bean in:] Agassiz, Bull. Mus. Comp. Zoöl. 
Harvard Coll. Cambridge XV, 1888, p. 26. — Pisces. [In Waterhouse als 
ySteindachneria, Goode & Bean, ’96, Pisces 29“ angeführt.] 

Stemonitis Gleditsch, Syst. Plantarum, 1764, p. 303. — Rhizopoda. 

Stenocephala Berthold, Latreille’s Nat. Famil. Thierreichs, 1827, p. 418. — 
Hemiptera. 

„Stenocephalus Latr. Hem. 1825. A.“ in Scudder: delendum [kommt nicht vor, 
sondern nur die französische Form „Stenocephale“]. 

Stenyolus Rafinesque, Analyse Nat., 1815, p. tor [nom. nud.]. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 
1906, p. 804.] 

Stephanastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 549. — Rhizopoda. 

Stephanastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 549. — Rhizopoda. 

Stephania Claparède, Mem. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XX, 1870, p. 482. 
— Annelida. 

Stephanospyris Haeckel, Radiolarien, 1862, p. 293. — Rhizopoda. [In Water- 
house als „Stephanospyris, Haeckel, ’81, Prot. 19“ angeführt.] 


334 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Sternarthron Haase, Zeitschr. Deutsch. geol. Ges. SR 1890, p. 655. — 
Arachnoidea. 

Sticholagena Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1449. — Rhizopoda. 

Stichoperina Marcel Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., X VI), 1887, 2..T.,:p. 1448. — de 

Stichophaenidium Haeckel, Res Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zocl., XVIII), 1887, 2. T., p. 1465. — Rhizopoda. 

Stichophaenoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1466. — Rhizopoda. 

Stichophormiscus Haeckel, Rep. Radiclaria Challenger (in: Rep. Voyage 
‚Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 1455. = Rhizopoda. 

Stichophormium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 1454. — Rhizopoda. 

Stimpsonella Della Valle, Fauna Flora Golf. Neapel, 20. Monogr., 1893, 
p. 421. — Crustacea. 

Stoeba Sollas, Rep. Tetractinellida Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XXV), 1888, p. CXXXI. — Demospongiae. 

oa Boulenger, Reptilia and Batrachia (in: Blanford, Fauna Brit. 
India), 1890, p. 354. — Reptilia. 

Strigopsis Bonaparte, Consp. Gen. Avium, I, 1850, p. 8. — Aves. 

Stringops Finsch, Papageien, I, 1867, p. 233 (cf. p. 241). — Aves. 

Strongylidium Sterki, Zeitschr. wiss. Zool. XXX) 1878, pase. a= 
Infusoria. 

Stylartella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 357. — Rhizopoda. 

Stylartura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 357. — Rhizopoda. 

Stylatractara Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 328. — Rhizopoda. 

Stylatractium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 331. — Rhizopoda. 

SA Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 330. — Rhizopoda. 

Stylatract “aie Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 329. — Rhizopoda. 

Stylentodiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 413. — Rhizopoda. 

Stylexodiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 413. — Rhizopoda. 

Stylochlamys Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 514. — Rhizopoda. 

Stylochlamyum Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 515. — Rhizopoda. 

Stylochrysalis Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erkl. zu] tab. XIV). — Flagellata. 

Stylocoronis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 982. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 335 


Stylodictula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 511. — Rhizopoda. 
Stylodictyon Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 509. — Rhizopoda. 
Stylonethes Sterki, Zeitschr. wiss. Zool. XXXI, 1878, p. 57. — Infusoria. 
Stylosphaerantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 133. — Rhizopoda. 
Stylosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 135. — Rhizopoda. 
Stylosphaerissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 136. — Rhizopoda. 
Stylosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 137. — Rhizopoda. 
Stylotrochiscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 583. — Rhizopoda. 


Stylotrochus Haeckel, Radiolarien, 1862, p. 462 (cf. p. 463). — Rhizo- 
poda. 

Stylus Johnston, Cat. Brit. Non-parasit. Worms Brit. Mus., 1865, p. 4. — 
Nemertini. 


Stypophorticium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 711. — Rhizopoda. 

Styripus Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, p. 131. — Hydrozoa. [Cit. nach 
Oken, Isis 1845, col. 228.] 

Subcallipterus Mordwilko, Rab. Lab. Zool. Kab. Varch. Univ. [Arb. Labor. 
Zool. Kab. Warschau. Univ.] 1894, p. 53. — Homoptera. [Cit. nach Schou- 
teden Ann. SocsEnt- Below [jy 1906, pigri 

Sulcatorbate, Ann, Mae Nat. His (2) XI 51854, eps 504, Crustacea 
[In Scudder als „Sulcator Bate. Crust. 1862. S.“ angeführt.] 

Susarion O. P. Cambridge, Proc. Dorset Nat. Hist. Antiqu. Field Club XXI, 
1900, p.25. — Arachnoidea. [Cit. nach Simon, Hist. Nat. Araignees, 2. Aufl., 
II, 1903, p. 997.] 

Sycamina Van Tieghem, Bull. Soc. Bot. France XXVII, 1880, p. 200. — 
Flagellata. 

Sylvia Scopoli, Annus I. Hist.-Nat., 1769, p. 154. — Aves. 

Syornis Reichenbach, Nat. Syst. Vögel, 1852, p. 34 (cf. p. XXX). — Aves. 

Syphonopyge Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, III, 2. Abth., 1863, p. 799. 
— Gastropoda. 

„Syromastes Latr. Hem. A.“ in Scudder: delendum [kommt nicht vor, son- 
dern nur die französische Form ,Syromaste“]. 

Syromastus Berthold, Latreille’s Nat. Fam. Thierreichs, 1827, p. 417. — 
Hemiptera. 


T. 


Tahhmel Forskäl, Descript. Animalium, 1775, p. 45 [nom. nud.]. — Pisces. 

Talitrorchestia Brandt, Bull. Cl. phys.-math. Acad. Sci. St.-Pétersbourg IX, 
1851, col. 137. — Crustacea. 

Talorchestia Dana, Amer. Journ. Sci. Arts (2) XIV, 1852, p. 310. — 
Crustacea. 


= 


336 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Tamara Uljanin, Trudy Syezda Russ. Estestw. [Arb. Vers. Russ. Natforsch.], 
Syezda |Vers.] 2, II, 1870, p. 15. — Turbellaria. È 

Tapir Blumenbach, Handb. Naturgesch., [1. Aufl.], 1779, p. 129. — Mammalia. 

Telostoma Örsted, Nathist. Tidsskr. IV, 1843, p. 547. — Turbellaria. 

Tendipes Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 17. — Diptera. 

Tentorium Vosmaer, Spongien (in: Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 
1885), p. 329. — Demospongiae. 

Tessarasparium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 835. — Rhizopoda. 

Tessaraspidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 838. — Rhizopoda. 

Tessarastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 547. — Rhizopoda. 

Tessarostromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 548. — Rhizopoda. 

Tetracranastrum Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 552. — Rhizopoda. 

Tetracubus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 994. — Rhizopoda. 

Tetramyxa Goebel, Flora LXVII, 1884, p. 517. — Rhizopoda. 

Tetrapurena Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 23 
(cf. p. 24). — Hydrozoa. 

Tetrapylissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 644. — Rhizopoda. 

Tetrapylura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 646. — Rhizopoda. 

Tetraselmis Stein, Organism. Infusionsthiere, III. Abth., 1. H., 1878, p. X 
(cf. [Erki. zu] tab. XVI). — Flagellata. 

Tetroniscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 487. — Rhizopoda. 

Thalassicollarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 18. — Rhizopoda. 

Thalassicollidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 18 (cf. p. 20). — Rhizopoda. 

Thalassoxanthella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 31. — Rhizopoda. 

Thalassoxanthomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. 
Voyage Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 33. — Rhizopoda. 

Thanata Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 401. — Arach- 
noidea. 

Thecosphaerantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 78. — Rhizopoda. 

Thecosphaerella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 80. — Rhizopoda. 

Thecosphaerina Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 81. — Rhizopoda. 

Thecosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 81. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 337 


Theocampana Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1422. — Rhizopoda. 

Theocamptra Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1424. — Rhizopoda. 

Theocapsetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1426. — Rhizopoda. 

Theocapsilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1427. — Rhizopoda. 

Theocapsomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1428. — Rhizopoda. 

Theocapsura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1430. — Rhizopoda. 

Theocorax Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1399. —- Rhizopoda. 

Theocorbis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1401. — Rhizopoda. 

Theocoronium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1415. — Rhizopoda. 

Theocorusca Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1407. — Rhizopoda. 7 

Theocorypha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1405. — Rhizopoda. 

Theocorythium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1416. — Rhizopoda. 

Theodiscoma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 414. -— Rhizopoda. 

Theodiscura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 415. — Rhizopoda. 

Theridio Simon, Hist. nat. Avaignées, [r. Aufl.], 1864, p. 165. — Arach- 
noidea. 

Thetisella Baird, Journ. Linn. Soc. X, 1868, p. 247. — Annelida. 

Thieila Rafinesque, Analyse Nat., 1815, p. 101 [nom. nud.]. — Crustacea. 
[Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 
1906, p. 805.] 

Thoelaos Della Valle, Fauna Flora Golf. Neapel, 20. Monogr., 1893, p. 592. 
— Crustacea. 

Tholartella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 664. — Rhizopoda. 

Tholartissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 665. — Rhizopoda. 

Tholocubitus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 678. — Rhizopoda. 

Tholocubulus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 677. — Rhizopoda. 

Tholomantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 672. — Rhizopoda. 

Tholomura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 672. — Rhizopoda. 


Zool. Annalen II. 22 


338 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Tholonetta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool X VIM) 1887, 1. T.,.p. 678) —-Khizopodarz 

Tholonilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 679. — Rhizopoda. 

Tholospirema Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 699. — Rhizopoda. 

Tholospironium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 700. — Rhizopoda. 

Tholospyridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1079. — Rhizopoda. 

Tholospyrium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1078. — Rhizopoda. 

Tholostaurantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 670. — Rhizopoda. 

Tholostauroma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 671. — Rhizopoda. 

Thomisa Simon, Hist. nat. Araignees, [1. Aufl.], 1864, p. 431. — Arachnoidea. 

Thorellina Berg, Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1899, p. 77. — 
Arachnoidea. 

Tichastraea Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1859, p. 51. — Scyphozoa. 

Tichodromas Olphe-Galliard, Contrib. Faune Ornith. Europe occid., Fasc. 
XXIII, 1888, p. 31. — Aves. 

‘Tilmadoche Fries, Summa Vegetab. Scandinav., II, 1849, p. 454. — Rhizopoda. 

Tintinnabulum F. Miller, Arch. Naturg., 27. Teel 1861, p. 307 (cf. p. 309). 
— Hydrozoa. 

Titania Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 35. — Diptera. 

Titia Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 38. — Diptera. 

Topsentia Berg, Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1899, p. 77. — Demo- 
spongiae. 

Torpedo Gill, Proc. Un. States Nat. Mus. XVIII, 1895, 1896, p. 162. — 
Pisces. [cf. Poche, Zool. Anz. XXXII, 1907, p. 174.] 

Totanus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 1758, 
p- 6 (cf. p. 64). — Aves. 

Touit G. R. Gray, Cat. Gen. Subgen. Birds Brit. Mus., 1855, p. 89. — Aves. 

Toxellium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 995. — Rhizopoda. 

Toxidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Challenger, 
Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 996. — Rhizopoda. 

Toxonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 997. — Rhizopoda. 

Trachelacantha Berg, Comun. Mus. Nac. Buenos Aires I, 1899, p. 77. — 
Diplopoda. 

Trachycraterium Rostafinski, Pamiet. Towarz. Nauk Scist. Paryz. [Denk- 
Schr. Ges. Wiss. Paris] V, Art. 4, 1874, p. 122. — Rhizopoda. 

Trachynemites Haeckel, Zeitschr. wiss. Zool. XIX, 1869, p. 560. — 
Hydrozoa. 

Trematofusus Whitfield, Monogr. Un. States Geol. Surv. XVIII, 1892, p. 235. 
— Gastropoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. ‘339 


Tre pidaria Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 35 — 
Diptera. 

Trichamphora Junghuhnius, Praem. Flor. Cryptogam. Javae Ins., I, [1838], 
p. 12. — Rhizopoda. 

Trichia Hoffmann, Vegetab. Cryptogama, [Fasc. 2], 1790, p. 1 [= Trichia 
Haller aut. (Hist. Stirp. indig. Helvet., III, 1768, p. 114) (nicht binominal!)]. 
— Rhizopoda. 

Trichocera (Cuvlier] in) Lamarck, Syst. Anim. sans Vertèbres, 1801, p. 394. 
— Rotatoria. [In Scudder als „Trichocera Lam. Rot. 1816. A.“ angeführt.] 

Trichogaster Sterki, Zeitschr. wiss. Zool. XXXI, 1878, p. 58. — Infusoria. 

Trichogromia Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1660. — Rhizopoda. 

Tricircarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 985. — Rhizopoda. 

Tricirconium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 986. — Rhizopoda. 

Tricolocampium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1412. — Rhizopoda. 

Tricolocamptra Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 2. T., p. 1413. — Rhizopoda. 

Tricolocapsium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage: 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1433. — Rhizopoda. 

Tricolocapsula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1432. — Rhizopoda. 

Tricranastrum Haeckel, Nat. Schöpfgesch., 7. Aufl., 1879, p. 705. — Rhizo- 
poda. [In Waterhouse als ,Tricranastrum, Haecke/, ’81, Prot. 20“ an- 
geführt.] 

Tricyclarium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 987. — Rhizopoda. 

Tricyclonium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 987. — Rhizopoda. 

Trigonactinium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 472. — Rhizopoda. 

Trigonacturium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 471. — Rhizopoda. 

Trigonastrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 539. — Rhizopoda. 

Trigonastromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 539. — Rhizopoda. 

Trioniscus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 486. — Rhizopoda. 

„Lriopes, Schranck, Crust., 1803.“ in Bergroth: delendum [vide Triops]. 

Triops Schrank, Fauna Boica, III, 1. Abth., 1803, p. 180. — Crustacea. [In 
Bergroth als ,Triopes, Schranck, Crust., 1803.* angeführt.] 

Triospyridium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1032. — Rhizopoda. 

Triospyrium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1030. — Rhizopoda. 


340 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Triplura Haeckel, Denkschr. Med.-Natwiss. Ges. Jena I, 1879, p. 35 (cf. p. 36). 
‘— Hydrozoa. — 

Tripocubus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 994. — Rhizopoda. 

Tripodiscinus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1143. — Rhizopoda. 

Tripodisculus Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1144. — Rhizopoda. 

Tripospyrantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1025: — Rhizopoda. 

Tripospyrella Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1026. — Rhizopoda. 

Tripospyrissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1027. — Rhizopoda. 

Tripospyromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
. Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1028. — Rhizopoda. 

Tristicochaeta Panceri, Rendic. Accad. Sci. fis. mat. [Napoli] XV, 1876, 
p. 225. — Nematoda. 

Tristylocorys Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1140. — Rhizopoda. 

Tristylospyrium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1034. — Rhizopoda. 

Tristylospyrula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1033. — Rhizopoda. 

Tritaphros Lönnberg, Bih. Svenska Vet.-Akad. Handl. XIV, Afd. IV, Nr. 9, 
1889, P. 23. — Cestodes. 

Tritonia Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 33. — - Diptera. 

Triura Tellkampf, Arch. Anat. Phys. 1844, p. 383 [nom. nud.]; u. Arch. 
Naturg., 10. Jg., I, 1844, p. 321. — Crustacea. 

Trizonaris Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 637. — Rhizopoda. 

Trizonitis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 638. — Rhizcpoda. 

Trizonius Busch, Beob. Anat, Entwickl. Wirbellos. Seethiere, 1851, p.112. — 
Coelomata. 

Trochilia Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 454. — 
Infusoria. [In Waterhouse als „Trochilia, Dujardin, Prot.; [Bergroth]“ 
angeführt.] 

Trochilus Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, P. 6 (cf. p. 63). — Aves. 
Trochodisculus Haeckel, Rep. Radiolarıa Challenger (in: Rep. Voyage 

Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 417. — Rhizopoda. 

Troglodytes Moehring, Geslacht. Vogelen, Ausg. v. Nozeman u. Vosmaer, 
1758, p. 2 (cf. p. 22). — Aves. 

Tropidocyphus Stein, Organism. Infusionsthiere,. III. Abth., 1. H., 1878, 
p- X (cf. [Erkl. zu] tab. XXIV). — Flagellata. 

Trygonobatus Blainville, Journ. a Chim. Hist. nat. Arts LXXXIII, 
1816, p. 261. — Pisces. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 341 


Trypanosphaerium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 

“Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 110. — Rhizopoda. 

Trypanosphaerula Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 109. — Rhizopoda. 

Tryphosella Bonnier, Bull. sci. France Belg. XXIV, 1893, p. 170. — 
Crustacea. [Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 
234 lLief.), 1906, P. 67: 

Tuberculatus Mordwilko, Rab. Lab. Zool. Kab. Varch. Univ. [Arb. Labor. 
Zool. Kab. Warschau. Univ.] 1894, p. 51. — Homoptera. [Cit. nach 
Schouteden, Ann. Soc. Ent. Belg. L, 1906, p. 31.| 

Tubifera Meigen, Nouv. Class. Mouches a deux ailes, 1800, p. 34. — Diptera. 

Tubulifera Zopf, Pilzthiere od. Schleimpilze (in: Schenk, Handb. Botanik, 
Ill, 2. H., in: Encyklop. Natwiss., 1. Abth, x. Th.), 1885, p.ı73 — 
Rhizopoda. 

Tubulina Persoon, Neu. Mag. Bot. I, 1794, p. 91. — Rhizopoda. 

Turbanella M. Schultze, Arch. Anat. Phys. 1853, p. 243. — Gastrotricha. 
[In Scudder als „Turbinella Schultze. Verm. 1853. M.“ angeführt.] 

„ Turbinella Schultze. Verm. 1853. M.“ in Scudder: delendum [vide Turbanella]. 

Turpinius Ormancey, Ann. Soc. Linn. Lyon 1852, [p. — (257—297)]. — In- 
fusoria. [Cit. nach Bütschli, Protozoa (in: Bronn’s Klass. Ordn. Thier- 
Reichs, 1), lll, Abth, 1889, P- 1774 (cf tc, 1887, D. 1206).] 

Tuscarantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1706. — Rhizopoda. 

Tuscaretta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1707. — Rhizopoda. 

Tuscarilla Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1708. — Rhizopoda. 

Tuscarora Murray, Narrat. Cruise Challenger, I, 1885, p. 226.] — Rhizo- 
poda. [Cit. nach Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1706.] 

Tylos Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 31. — Diptera. 
Tympanomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 2. T., p. 1003 (cf. p. 1004). — Rhizopoda. 
Tympanura Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 

lenger, Zool., XVIII), 1887,.2. T., p. 1003. — Rhizopoda. 

Typhlolepta Örsted, Nathist. Tidsskr. IV, 1843, p. 548. — Turbellaria. 


U. 
Ulanthropos Haeckel, Nat. Schöpf.-Gesch., 8. Aufl, 1889, p. 741. — 
Mammalia. . 
Uniomerus Conrad, Proc. Acad. Nat. Sci. Philadelphia VI, 1853, p. 268. — 
Lamellibranchiata. 


Uptiota Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 184. — Arachnoidea. 

Urochroma Bonaparte, Naumann. VI, 1856, Beil. Nr. 1, p. — [Genus 30]. 
— AVES: 

Urogonimus Monticelli, Sagg. Morfolog. Trematodi, 1888, p.92. — Trematodes. 

Uronema Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 381. — 
Infusoria. 


Zool. Annalen II. 22a 


342 Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 


Vi 


Valenciennesia Joubin, Némertiens (in: Blanchard et Guerne, Faune Franc.), 
1894, P- 47 (cf. p. 75). — Nemertini. 

Vampyrellidium Zopf, Pilzthiere od. Schleimpilze (in: Schenk, Handb. 
Botanik, II, 2. H., in: Encyklop. Natwiss., I. Abth., 1. Th.), 1885, p. 99. — 
Rhizopoda. 

Vanadis Claparède, Mém. Soc. Phys. Hist. Nat. Genève XX, 1870, p. 468. — 
Annelida. 

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Vermiculus Dalyell, Powers of Creator, II, 1853, p. 88. — Nemertini. [Cit. 
nach Bürger, Nemertini (in: Tierreich, 20. Lief.), 1904, p. 34.] 

Vinia Sharpe, Hand-List Gen. Spec. Birds, II, 1900, p. 4. — Aves. 

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p- 3 (cf. p. 34). — Aves. 

W. 


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Willia L. Agassız, Contrib. Nat. Hist. Un. States, IV, 1862, p. 346. — 
Hydrozoa. [In Scudder als „Willia Haeck. Acal. 1879 S.“ angeführt] 


X. 


Xerampelus Del Guercio, Nuov. Rel. Staz. Firenze II, 1900, p. 80. — 
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Mammalia. i 
Xiphacanthidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T°, p. 760. — Rhizopoda. 
Xiphacanthonia Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 758. — Rhizopoda. 
Xiphatractara Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 331. — Rhizopoda. 
Xiphatractium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 334. — Rhizopoda. 
Xiphatractona Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 333. — Rhizopoda. 
Xiphatractylis Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 332. — Rhizopoda. 
Xiphodictyon Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII) 1887, 1. T., p. 503. — Rhizopoda. 
Xiphosphaerantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 123. — Rhizopoda. 
Xiphosphaerelia Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
‘ Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 124. — Rhizopoda. 
Xiphosphaerissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 125. — Rhizopoda. 
Xiphosphaeromma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 126. — Rhizopoda. 


Poche, Supplement zu C. O. Waterhouses Index Zoologicus. 343 


Xiphospira Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage Chal- 
lenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 504. — Rhizopoda. 

Xiphostaurus Haeckel, Radiolarien, 1862, p. 387. — Rhizopoda. 

Xiphostylantha Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 127. — Rhizopoda. 

Xiphostyletta Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 128. — Rhizopoda. 

Xiphostylissa Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool,, XVIII), 1887, 1. T., p. 129. — Rhizopoda. 

Xiphostylomma Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 130. — Rhizopoda. 

Xystica Simon, Hist. nat. Araignées, [1. Aufl.], 1864, p. 427. — Arachnoidea. 


Z. 


Zacoreus Rafinesque, Analyse Nat., 1815, p. 101 [nom. nud.]. — Crustacea. 
„ [Cit. nach Stebbing, Amphipoda, I. Gammaridea (in: Tierreich, 21. Lief.), 

1906, p. 806.] 

Zelima Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1800, p. 34. — Diptera. 

Zeimira Meigen, Nouv. Class. Mouches à deux ailes, 1809, p. 16. — Diptera. 

Zoanthella van Beneden, Anthozoen Plankton-Exped. (in: Ergebn. Plankton- 
Exped. Humboldt-Stift., II, K. e.), 1897, p. 196. — Scyphozoa. 

Zoanthina van Beneden, Anthozoen Plankton-Exped. (in: Ergebn. Plankton- 
Exped. Humboldt-Stift., II, K. e.), 1897, p. 200. — Scyphozoa. 

Zomorphus Rafinesque, Specchio Sci. II, 1814, p. 68. — Rhizopoda. [Cit. 
nach Oken, Isis 1845, col. 226 ] 

Zygacantharium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVII), 1887, 1. T., p. 746. — Rhizopoda. 

Zygacanthidium Haeckel, Rep. Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool., XVIII), 1887, 1. T., p. 747. — Rhizopoda. 

Zygacanthonium Haeckel, Rep.Radiolaria Challenger (in: Rep. Voyage 
Challenger, Zool, XVIII), 1887, 1. T., p. 748. — Rhizopoda. 

Zygomma Bronn, Klass. Ordn. Thier-Reichs, II, 1859, p. 143. — Hydrozoa. 

Zygoselmis Dujardin, Infusoires (in: Hist. nat. Zoophytes), 1841, p. 353. — 
Flagellata. 


228° 


344 Literatur. 


Literatu r. 


Der Redaktion sind folgende Werke zugegangen, deren Be- 
sprechung je nach ihrem Inhalt vorbehalten bleibt. 


Bather, F. A., The echinoide name Discoidea subucula. (Ann. mag. nat. hist, 
[7] XV. 1905. p. 145-148) 

Bather, F. A., The echinoderm name Calveria hystrix. (Ibid. XVII. 1906. 
p. 249— 259) 

Berndt, Wilh., Das Zoologische Institut der Universitàt Berlin. (Berl. Akad. 
Weise 1006) Nr. 10.) 

Bölsche, Wilh., Ernst Haeckel, ein Lebensbild. 3. Aufl. Berlin-Leipzig. 
H. Seemann Nachf. | 

Bölsche, Wilh., Ernst Haeckel, ein Lebensbild. Volksausgabe. Berlin-Lpzg. 
H. Seemann Nachf. 

Bölsche, Wilh., Charles Darwin. 2. Aufl. Lpzg. 1906. R. Voigtländer. 

Breitenbach, Wilh., Ernst Haeckel, ein Bild seines Lebens und seiner 
Arbeit. Odenkirchen 1904. W. Breitenbach. 

‘ Burckhardt, Rud., Mauthners Aristoteles, ein offener Brief an Herrn Georg 
Brandes. Basel 1904. 

Burckhardt, Rud, Geschichte der Zoologie. (Sammlg. Göschen.) Leipzig 
1907. G. J. Goeschen. 

Cook, O. F., The evolutionary significance of species. (Smiths. Rep. f. 1904. 
p. 397-412). Washington 1905. 

Dahl, Friedr., Karl August Mébius, ein kurzes Lebensbild nach authentischen 
Quellen entworfen. (Zool. Jahrb. Suppl. VIII. 1905.) 

Dean, Bashford, A reference to the origin of species is an early letter 
(1796) signed by both Lamarck and Gecffroy. Se N. S.,X Regen 
p. 798-800) 

Eastman, C.R., Notes on the history of natural science: One on fishing, 
Roi oles subterranean fishes. (Science. N.S. XXI. 1904. p. 516 
— 517.) 

Eastman, C. R., Ancient natural history lore. (Science. N. S. XX. 1904. 
P. 347-343.) | 

Eastman, C. R., An ancient fiction. (Science. N. S. XX. 1904. p. 380—381.) 

Eastman, C. R., Style in scientific composition. - (Science. N. S. XX. 1904. 
p. 806 --809.) 

Elastman], C. R., Earliest notice of american Proboscidea. (Science. N. S. 
XX. 1904. p. 890.) 

Eastman, C.R., Deluc’s „geological letters“. (Science. N.S. XXI. 1905. p.1r1.) 

Eastman, C. R, The literature of Edestus. (The Americ. Naturalist. XX XIX. 
Becton! 1905. à 405 —400.) 

Eastman, C. R., Archaeological notes: ichthyological names; prehistoric 
Darwinians; names of the Gorilla and Orang-Outan. (Science. N. S. XXI. 
1005. p. 23-25.) 

Edwards, Charles L., The floating laboratory of marine biology of Trinity 
College. (Science. N. S. XXI. 1905. p. 995—996.) 


Literatur, 345 


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life. No. 13. Birds of the Zoo. No. 14. Animals of the Zoo. No. 17. British 
animals. London and Glasgow, Gowans and Gray 1907/08. (Leipzig. 
Wilh. Weicher.) 

Graeser, Kurt, Die Vorstellungen der Tiere, Philosophie und Entwicklungs- 
geschichte. Berlin 1906. G. Reimer. 

Haacke, Wilhelm, Karl Ernst von Baer. Leipzig. Th. Thomas. 

Haeckel, Ernst, Über die Biologie in Jena während des 19. Jahrhunderts. 
Jena 1905. G. Fischer. (Jen. Ztschr. f. Naturw. N. F. XXXII.) 

Heider, Karl, Über historische und kausale Betrachtung in der Erforschung 
der Organismen. Inaug.-Rede. Innsbruck 1905. Wagner’sche Univ.-Buchh. 

Heider, K., Fritz Schaudinn (1871—1906). Innsbruck 1906. 

Hertwig, Oskar, Carl Gegenbaur. (Smiths. Rep. f 1904. p. 787-791). 
Washington 1905.) 

Höfler, M., Die Tier-Opfer in der Volksmedizin. (Janus. XIe ann. 1906.) 
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Breslau 1904. J. U. Kern. (Abh. z. Gesch. d. Med. IX.) 

Junk, Wilhelm, Carl v. Linne und seine Bedeutung für die Bibliographie. 
Berlin 1907. W. Junk. 

Karlin, Max Meyer, Die geschichtliche Entwickelung unserer Kenntnisse 
vom Baue des Gehörorgans. Inaug.-Diss. Königsberg i. Pr. 

Kobert, Rudolf, Einiges aus dem zweiten Jahrhundert des Bestehens der 
medizinischen Fakultät zu Rostock. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des 
Reformationszeitalters. Stuttgart 1907. F. Enke. 

Kükenthal, W., Das Zoologische Museum der Breslauer Universität. 
(Museumskunde, Ztschr, f. Verw. u. Techn. öff. u. priv. Samml. I. p. 216 - 226.) 

Kükenthal, W., Die marine Tierwelt des arktischen und antarktischen 
Gebietes in ihren gegenseitigen Beziehungen. Berlin 1907. E. S. Mittler 
u. Sohn. (Veröff. d. Inst. f. Meereskde. u. d. geogr. Inst. Berlin. Heft 11.) 

Langeron, Maurice, Fritz Schaudinn (1871—1906). (Arch. d. Parasit. XI. 
1907. P. 388—408.) 

Lankester, Edw. Ray., Natur und Mensch, mit einer Vorrede von Dr. 
K. Guenther. Leipzig, London. A Owen u. Co. 

Laufer, Berthold, A plea for the study of the history of medicine and 
natural sciences. (Science N. S. XXV. 1907. p. 889—895.) 

Leydig, F., Kasimir Christoph Schmidel, Naturforscher und Arzt, 1716 — 1792. 
Nebst Beilage zur heimischen Naturkunde. (Abh. naturh. Ges. Nürnberg. 
MVE) esr 2p, So 

Lublinski, Samuel, Charles Darwin, eine Apologie und eine Kritik. Leip- 
zig. Th. Thomas. 

May, Walther, Darwinistische Probleme in der griechischen Philosophie. 
Karlsruhe 1905. G. Braun’sche Hofbuchdruckerei. (Verh. naturw. Ver. 
Karlsruhe. XVIII.) 

May, Walther, Auf Darwin-Spuren. Beitrage zur Biographie Darwins. 
Brackwede i. W. 1907. W. Breitenbach. 

May, Walther, Die Naturteleologie und Biogenie der Kirchenväter. Karls- 
ruhe 1907. G. Braun’sche Hofbuchdr. (Verh. naturw. Ver. Karlsruhe. XX.) 


3 46 Literatur. 


Minot, Charles Sedgwick, The Harward embryological collection. (Journ, 
med. res. XIII. 1905, p. 499 - 522. =e 

Mobius, M., Matthias Jacob Schleiden, zu seinem 100. Geburtstage. Leipzig 
1904. W. Engelmann. 

Norrenberg, J., Geschichte des naturwissenschaftlichen Unterrichts an den 
höheren Schulen Deutschlands. Leipzig-Berlin 1904. B. G. Teubner. 
Neuburger, Mäx, Die Geschichte der Medizin als akademischer Lehr- 

gegenstand. (Wien. klin. Wochenschr. Jahrg. 1904.) ı5 p. 8°. 

Parona C., Prof. Michele Stossich. Genova 1906. Aug. Ciminago. 

Rauther, Max, Fische. (Das Tierreich IV.) Samml. Göschen. Leipzig 1907. 

Riegler, Richard, Das Tier im Spiegel der Sprache. Dresden-Leipzig 

(gog CRA Koch. 

Setti, Ernesto, La Zoologia nella coltura moderna. Padova-Verona 1907. 
Fratelli Drucker. 

Speiser, P., Hermann Löw, zu seinem ıoojährigen Geburtstage. (Entomol. 
Wochenbl. XXIV. 1907.) 4 p. 8° 

Stadler, H., Albertus Magnus als selbständiger Naturforscher. (Forsch. z. 
Gesch. Bayerns. XIV. p. 95—114.) 

Strunz, Franz, Naturbetrachtung und Naturerkenntnis im Altertum, eine 
Entwickelungsgeschichte der antiken Naturwissenschaften. Hamburg-Leip- 
zig 1904. L. Voss 

Tribolet, Maurice de, Louis Agassiz et son séjour à Neuchatel de 1832 
à 1846. Neuchatel 1907. Attinger frèr. 

Tschusi zu Schmidhoffen, Viktor v., Die Typen meiner Sammlung. 
Originalbeschreibungen der jetzt im k. k. naturhistorischen Hofmuseum in 
Wien befindlichen Typen. (Annal. d. k. k. naturh. Hofmus. XXI. 1906. 
p. 180—194.) : 

Tschusi zu Schmidhoffen, Viktor v., Die Farbenaberrationen meiner 
Sammlung, jetzt im Besitze des k. k. naturhistorischen Hofmuseums in 
Wien. (Annal. d. k. k. naturh. Hofmus. XXI. 1906. p. 195—203.) 

Wasielewski, Waldemar v., Göthe und die Deszendenztheorie. Frank- 
furt a. M. 1904. Rütten u. Loening. 

Wüstner, A. und J. Kollmann, Johannes Dubravius’ Buch von den Teichen 
und den Fischen, welche in denselben gezüchtet werden. (Breslau 1547.) 
Übersetzung. Wien 1906. 

Zacharias, Otto, Franz v. Leydigs Anteil an der Erforschung der ein- 
heimischen Süsswasserfauna. (Plöner Forschgsber. XII. 1905. p. 102—114.) 

Zacharias, Otto, Die Station für Fischzucht und Hydrobiologie an der 
Universität Toulouse. (Plön. Forschgsber. XII. 1905. p. 331—339.) 

Ziegler, Heinrich Ernst, Der Begriff des Instinktes einst und jetzt. - 
(Zool. Jahrb. Suppl. VII. 1904. p. 699— 726.) 


Centenario della Cattedra di Zoologia nella R. Università di Napoli 1806 — 1906. 
Napoli 1907. A. Tessitore e C. 

Verhandlungen der k. k. zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien. Jahrg. 
1905. LV. Bd. Wien 1905. 


A Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius 


Linnaeus. 


By Alecandrè Arsène Girault, Washington, D. C. 


I desire to make the following corrections of typographical errors which 
occurred in the bibliography of the bedbug published in volume II of this 


journal, pp. 143—201: 


Paces tor title O-line 3, Brookes, — Biookesz 
162, 2} 3, insert a comma after pp. VI. 
163, TA 3, 1882 — 1862. 
9, ay AO =i BGs 
164, it) 4, Nestern — nestern, omit von. 
167, > 2, Insektenkunde = Insekten-kunde. 
TO aera NS — aan sit 
ET, Io, I, the missing letters are ia. 
1,2 ken yınısy — len yznısz. 
175, 6, 1 5, Besnücksichtisung — Bierüchsichtieung 
Ei, Io, 2 Kerpentine == Eunprenitinte. 
178, Th or Bietten. — Better. 
TO, 1, Merkwürdiger = Merkwürteger. 
179, IE, Tr, omit nsin-läastigien — las fie e: 
2° 3, Kornwürme and Blattläusen are correct. 
5, @esehoöpfen is correct here. 
8, I, Universal lexikon is correct. 
180, 3 1, Insert a dash after Bed-bugs. 
6, 1, omit the comma after Ungeziefer. 
183, Th I, Hafenrefferum, Samuelum, is correct. 
185, 4, 1, omit the umlaut in für. 
6, 3 Einex lactularra is correct here. 
187, 5, 2, Haut-krankheiten is correct. 
RSS, 17,2 Morıt7. "Mori 
9, I; und — and. 
189, 8, I, omit the period after compend. 
190, 6, A iol, Bü under: 
196, 3, I, Pedacii is correct. Transfer Anazarbei to begin 
nextesentence andgDier de: 
2, quinques is correct. 
45 1, insert Anazarbeo before Acerca which = 
ALG Gir GBs 
198, 8, 6,-p. — pp: . 
ET, 5, mehreremal = mehre mal; den — dem. 
200, 3, 4, (1883) = (1883 ?). 
Io, 3, neubearbeitet = neu arbeitet. 


Very few of these errors are serious, but it was my purpose to make 
he bibliography as dependable as possible, and it is very much to be regret- 
t2d that the foregoing have occurred. 


Urbana, Illinois, January 18, 1908. 


a Stuber’s Verlag (E; Kabitzsch) in o Würzburg, 


Preis pro Band im ee von ca. = Drackbogen M ne 


Neue Folge. Band XXXV. Bs di | = 


Ausg. M. —.60.) Lo È 
Rostoski. 0., Zur Kenntnis der Paire. (Sep.-Ausg. M. 1 80). : 
Boveri, Th., Über mehrpolige Mitosen als Mittel zur Analyse des Zeilkerns. Coi PEA 
Miller, Johs., Über den Umfang der Eiweissverdauung im menschlichen Magen unter 

und pathologischen Verhältnissen. (Sep.-Ausg. M. --.80.) 
Borst, M., Berichte über Arbeiten aus dem patholog. -anatom. Institut der Universitat Wi 

Fünfte Folge. (Sep.-Ausg. M. 5.—.) | 
Bayon, G. P., Erneute Versuche über den Einfluss des Schilddrüsenverlustes und de 
‚drüsenfütterung auf die Heilung von Knochenbrichen Mit 3 Tafeln. 
| med. Fakultät zu Würzburg preisgekrönte Arbeit. (Sep.-Ausg. M. 3. Te 
Goldsehmidt, Die Flora des Rhéngebirges III. (Sep.-Ausg. M. 1.—.) > 
Lehmann, K. B., Die Verunreinigung des Kanalhafens -von Frankenthal, ihre Ursachen, 
age und die Mittel zur Abhülfe, (Sep.-Ausg. M. 8. SER, 


Neue Folge. Band XXXVI. 


Say on, G. P., Beitrag zur Diagnose und Lehre vom Kretinismus unter RE, Berücksichtigung ER 
der Differential- Diagnose mit anderen Formen von Zwergwuchs a seen t 
3 Tafeln. (Sep.-Ausg. M. 4.—.) © 
Hallauer, B., Über Eiweissausscheidung im Fieber. Preisgekrônte Arbeit. (Sep. Rei M. 2 
Stubenrath, F. K., Medizinische Statistik der Stadt Würzburg für die Jahre 18981902, x 
Ausg. M: 2,50.) Ge 
Bott, I Über den Bau der Schlehkrüppel. Aus der Pflanzenwelt Unterfiankens u ) (Sep. 
«br ) ; Ko 


tischen Eigenschaften der pina dea Een -Ausg. M. —.80.) 
Schmidt, Herm., Zur Kenntnis der Larvenentwickelung von Echinus microtuberculatus, Mit 7 d 

abbild. und 5 Doppeltafeln. (Sep.-Ausg. M. 4.—) Er 
Lippold, Erieh, Anpassung der Zwergpflanzen des Würzburger Wellenkalkes nach Blatt 

und Spaltôffnungen. (Aus der Tila Unterfrankens IL) Sep. -Ausg. M. 4. u ae 


| Neue Folge. Band XXXVII. 


dina te E., Über die Zuckungsform Seeded Tie 1 Tafel. | (Sep-- 
—.80.) LE 
Weygandt, W., Weitere Beiträge zur Lehre von Kretinismus. Mit 2 Tafeln und 16 Text 
(Sep-Ausg. M. 3.—.) ? È 
Grünbaum, D., Vergleichende Untersuchungen a die noleitEne Koala gia: mütt 
lichen und fötalen Blutes und des Fruchtwassers unter Berücksichtigung der chemisch, ss 
Zusammensetzung des Fruchtwassers. Von der Med. Fakultät zu SORA preisgekrönte 
Arbeit. (Sep.-Ausg. M. 3.—.) Ben: 
Kraus, Gr., Anemometrisches vom Krainberg bei Gambach. Mit 4 Tafeln. _ Schlusswo 
Fehrs „Tempe“, (Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens IV. (Sep.-Ausg. M. 2-1: 
Goldschmidt, M., Die Flora des Rhöngebirges IV. (Sep.-Ausg. M. 1.—.) - 
Förster, A., Kritische Besprechungen der Ansichten über die Entstehung von. Doppelbild 
Von der hohen Fakultät zu Würzburg preisgekrönte Arbeit. (Sep.-Ausg. M. 1. 50.) 
Schultze, 0., Weiteres zur Entwickelung der peripheren Nerven mit Berücksichtigung de 
generationsfähigkeit nach Nervenverletzungen. Mit 10 Abbildungen. (Sep.-Ausg. M. 
v. Rindfleisch, E., Scirrhus ventriculi diffusus. Mit 1 lith. Tafel. (Sep -Ausg M. 1.—.) 
Kanngiesser, F P., Über Alter und Dickenwachstum von Würzburger Wellenkalkpflanzen 
der Pflanzenwelt Unterfrankens V.  (Sep.-Ausg. M. 1.20.) 
Hofmann, F. E., Meteorologische Verhältnisse und medizinische Statistik der Stadt Wi 
für. die Jahre 1903 und i904. (Sep.-Ausg. M. 2.50.) ; = LES 


Kol. tInivers. - Druck v.H.Stürtz, Würzbg — 


| | Herausgegeben. von 


Dr. Max Brandi, 


dorica Fr ‘Geschichte und Kritik der pinlegichige aches Literatur II: 

_ Johannes Spix, Geschichte und Beurteilung aller Systeme in der 
Zoologie nach ihrer. Entwickelungsfolge von Aristoteles bis auf die 
‚gegenwärtige Zeit. Nürnberg- 1811. Ill: O. Schmidt, Die Ent. 

wickelung der. vergleichenden Anatomie. Jena 1855. — 


Hennings, Die systematische Stellung und Einteilung der Myriopoden.. Ai 
: | schauungen und Erfahrungen 1758— 1905. 7 


Huber, Demetrios rt über die ‚Würmer i in den Augen der 
x dala, | | 


Die „Zoologi schen ‘Anais seni in Rn, Heften, v von denen 
efähr vier einen Band von 320 bis 400 Druckseiten gr. 8° zum res 
ne si me 15. — ‚bilden. Einzelhefte werden nicht en 


BR Mir 272 "Abbina. Preis b brosch | mi si 
Re “Eilerer. Zentralblatt. 1903. Nr. 9: ‘Der Umstand, 
|. - Auflage notwendig gewordem ist, zeugt allein von dem Werte 
"kunde gerade so wesentliche Fortschritte in dieser Zeit ee 
a be zu Degrissen, “ist. | 


Grade bei des übrigen dre ‘Auch neue ri 

Literatur überall’ angegeben ist und vorzügliche Abbil 

Da 3 nahen, wird das Buch seinen alten Platz behaupten und s 
LEE fi Naturwiss. Bd. 75.. +. ist mit 


währen. 


Sr Li CLARE n 


| Kampen à der aaa | 


Zum Gebrauche für Studierende der. M sa = 
Be der us Dr. Bernhard Re 3 
BR ER Privatdozent an der Universität Berlin. 


ante À : = Li Mir 90 Abbildungen. Preis gebunden M. 5.- 


ERS 


spa der 


und. der ERE LU 
mikroskopischen Anatomie 
Le HER | ‘mit, besonderer Berücksichtigung = wes 
> des. menschlichen Körpers 
e. der alal Te | 
von - = 


FA Dr.  Ladislaus | Szymonowicz 
a. 8. Professor der Histologie und Embryologie an der cha sità En nberg. 


Mit 169 Original Illustrationen im Text und 81 desgleichen auf 52 ‚teils s fe 
D i Preis brosch. M. 15.—, gebd. M. 17.—.. RA 


Miolegisches Centralblatt v. 1. IV. 1901: „... aber die Forderung, mikroskop. F 
Hilfsmitteln mederner Technik hergestellt sind, mit allen Einzelheiten naturwahr und zugleic mi 
ein Lehrbuch fordert, darzustellen und nur mit solchen Abbildungen ein reich illustriertes Lehrbucl 
auszustatten, ist wohl mit dem hier angezeigten Werk zum erstenmale erfüllt... Hier sind anscl 
überzeugende Naturwahrheit auch der kleinsten Einzelheiten und eine künstlerische wohltue: 
in einer Weise verbunden, die sich wohl nicht übertreffen lässt. eee Der Text des L 
vortrefflichen Illustrationen würdig .. .“ ‘ Le 

„Internationale Monafsschrift für Anatomie und Physiologie“: Sys ‘Hie on 
ist die oft schwierige Gegeniiberstellung kontroverser Ansichten zumeist sehr klar und zweckmässi a 
der Tat wird demselben (dem Studierenden) das schwierige Studium durch die Klarheit der Darstel ing, d 
lichkeit der zum Teil farbigen RASE und durch die sur was Far and rapier € 
‚wesentlich erleichtert.“ À je 


= 
Kee 


. von 


Dr. Otto suite 


| Preis ibd. Mk. gi 40. 


et mit reichen nen über Zusammensetzun 2, Verdaulichkeit und Nährwert 
gs- und Genussmittel, über zweckmässige Ernährung von Gesunden und Kranken 
Kochrezepte und 60 Speisezettel enthaltend, wird das Buch des hervor- 
nach wie vor ein Vademecum bilden für die unermessliche Zahl. 
s prophy laktischen oder therap eutischen Gründen ihrer Er- 
esondere Aufmerksamkeit widmen müssen. Standen dem Buche 
bereits die gro ssartigsten. ärztlichen. Empfehlungen zur ‚Seite, : 
die neue völlig re se als: ein handlicher und treuer Ba ud 
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Grundiagen und die ehtigsten Hilfsmethoden des Rb atgenverfahrens. 


_ Mit einem Anhang — 
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| von. Hier Bradford Thompson, Ph. DI a +. si 
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wird zum erstenmal versucht, eine vollständige, ne Besten 
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i “von Dr. P. 6. u Bo 
PEAS = ‚Assistent an der Psychiatrischen Klinik zu "Würzburg. 

RER me Preis gebd. Mk.360. {{{ —— 
E: hält unter Sata genaue Vorschriften über die neuen be elektiven Glia-M re 
Tieren anwendbar sind; ‚ausserdem ausführliche Anleitung zur Ausführung der neuesten 
enimprägnationsmethoden | nach Ramén Cajal, sowie Bielschowsky, Methoden, 
fachheit ‚halber in der Ant ea des Nervensystems noch eine > ‚grundlegende 


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A. . Stuber’ Ss verter €. Kabitzsch) in Würzburg: a 


| Verhandlungen 


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Physikalisch - Medizinischen Gesellschaft: zu Würzburg. 
‚Preis pre Band im Umfang. von ca. 25 Druckbogen a 14.—. 3 


‘Neue Folge. Band XXXV. 


Ring, M., Einfluss der Verdauung auf das Birehungsvermögen von SeramgIbalin Lang. 
Ausg. M. —.60.) 5 
Rostoski, 0., Zur Kenntnis der Präcipitine. (Sep.-Ausg. M. 180) : 
Boveri, Th., Über mehrpolige Mitosen als Mittel zur Analyse des Zellkerns. -Ausg. M EN 
Müller, Johs., Über den Umfang der Eiweissve:dauung im menschlichen Magen unter normal 6 
und pathologischen Verhältnissen. (Sep.-Ausg. M. —.80.) 
Borst, M., Berichte über Arbeiten aus dem patholog.-anatom. Institut der Universität Würzbus r 
Fünfte Folge. (Sep.-Ausg. M. 5.—.) 
Bayon, G. P., Erneute Versuche über den Einfluss des Schilddtäsenverinsteh ana: ‘der Schild 
drüsenfütterung auf die Heilung von Knochenbrüchen. Mit 8 Tafeln. a Ben 
med. Fakultit\zu Würzburg preisgekrönte Arbeit. (Sep.-Ausg. M. 3.—.) > 
Goldsehmidt, Die Flora des Rhöngebirges III. (Sep.-Ausg. M. 1.—.) | 
Lehmann, K. B., Die Verunreinigung des Kanalhafens von Frankenthal, ihre Ursachen, ihre, 
2 er und die Mittel zur Abhülfe. (Sep.-Ausg. M. 3.—.) 


“Neue Folge. Band XXXVI. | 0. 


Bayon, G. P., Beitrag zur Diagnose und Lehre vom Kretinismus unter besonderer Berücksichtigung | x 
der, Differential-Diagnose mit anderen Formen von Zwergwuchs und Schwachsinn. _ Mit, 
3 Tafeln. (Sep.-Ausg. M. 4.—.) ae 

Hallauer, B., Uber Eiweissausscheidung im Fieber. Preisgekrönte Arbeit. (Sep. -Ausg. M. 2.50 

Stubenrath, F. K., Medizinische Statistik der Stadt Würzburg für die Jahre’ Le ee Po 
Ausg. M. 2.50.) 


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Overton. E., SE Thesen über die Wan der Apres und die ‚am 

tischen Eigenschaften der Amphibienhaut. (Sep.-Ausg. M. —.80.) — 5 
Schmidt, Herm., Zur Kenntnis der Larvenentwickelung von Echinus microtuberculatus. Mit 7 rer 
abbild. und 5 Doppeltafeln. (Sep.-Ausg. M. 4.—.) a 
Lippold, Erich, Anpassung der Zwergpflanzen des Würzburger Wellenkalkes di ovino 
und Spaltoffnungen. - (Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens IL) De "ATE: M. 1. 90 fe 


Neue Folge. Band XXXVII. 


Funaoka, E., Über die Zuckungsform verschiedener Froschmuskeln, Mit 1 Tafel. (Sep.-A 
7 M. —80) 2 
Weygandt, W., Weitere Beitrige zur Lehre vom Kretinismus, Mit 2 Tafeln und 16 ze 
(Sep -Ausg. M. 3.—) Li 
Grünbaum, D., Vergleichende Untersuchungen über die molekulare Konzentration des miittere. 
lichen und fötalen Blutes und des Fruchtwassers unter Berücksichtigung der chemischen 
Zusammensetzung des Fruchtwassers. Von der Med, Fakultät zu Warner preisgekrén HE 
Arbeit. (Sep.-Ausg. M. 3.—.) pe 4 
Kraus, Gr., Anemometrisches vom Krainberg bei Gambach. Mit 4 Tafeln. _, Schlussworte. | 
‚Fehrs „Tempe“, (Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens IV. (Sep.-Ausg. M. Ru 
Goldschmidt, M., Die Flora des Rhöngebirges IV. (Sep.-Ausg. M. 1.—.) 
Förster, A., Kritische Besprechungen der Ansichten über die Entstehung von Doppelte 
Von der hohen Fakultät zu Würzburg preisgekrönte Arbeit. (Sep.-Ausg. M. 150) | 
Sehultze, O., Weiteres zur Entwickelung der peripheren Nerven mit Berücksichtigung der Re 
generationsfähigkeit nach Nervenverletzungen: Mit 10 Abbildungen. (Sep.-Ausg. M. 1.80) 
v. Rindfleisch, E., Scirrhus ventriculi diffusus. Mit 1 lith, Tafel, (Sep-Ausg M. 1.— Jae 
Kanngiesser, Fr., Uber Alter und Dickenwachstum von Würzburger Wellenkalkpflanzen, — “Aus 
der Pflanzenwelt Unterfrankens V, (Sep.-Ausg. M. 1.20.) at 
Hofmann, F. E., Meteorologische Verhältnisse und medizinische Statistik der Stadt Wärzb sì 
für die Jahre 1903 und 1904. (Sep. DE: 60 2.50.) te ; 


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À chi für Geschichte der imine 


Herausgegeben von 


Dr. Max Ben 


nn ui de Band = Heft 2. 


Inhalt: 


> Th. Klein’ S. Fe prussicum, di 
: und erläutert \ von M. Braun, Zool. Museum, le 


Leben. | “Medea 


>, 
Wi tbe. 
Ac Stuber’ Ss Verlag (Curt Kabitzsch).. 


1906. 


; ie „ roots nen Annalen“ en in CAL Heften, von denen 
ungefähr vier einen Band von 320 bis 400 Druckseiten gr. 8° zum Subskriptions- 

\ ‚preise von Mk. 15.— bilden. Einzelhefte werden nicht abgegeben. 

© Bruckfertige Manuskripte in deutscher, englischer, französischer oder italienischer 
a wolle, ‚man an Herrn Prof. Dr. Max Braun in Königsberg i. Pr. » Zoolog. 


_ Museum, einsenden. 


Mit 272 ai i 
1903, Neo 


Literar. u 


Grade ba. den hit ci ach: neue 
Literatur überall angegeben ist und vorzüg 
 hòhen, wird das Buch seinen alten Platz behaup 
Zeitsehr. f. Naturwiss. Bd. 75. 


jetzigen Zeit des Interesses an tierischen en auch. : 
der den Arzt bei den n adi hae nicht - nur fa 


du nicht nur Belchrung sondem ‚auch Anregung Br Si 
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von 


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= = = Privatdasen: an der Universitat Ben, gi SJ 


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mit i bales 


des menschlichen Korp ers. 


von 
bi Eadisians Sr = es 


a. è. Professor der Histologie und Embryologie an der Universität. emberg. > 


Mit 169 Original-Illustrationen im Text und 81 desglei hen auf. 52. teils farb 
Preis brosch. M. 15.—, gebd. M. 17.4. 


Biologisches Centralblatt v. 1. IV. 1901: „... aber die Forderung, ai rà 
Hilfsmitteln moderner Technik hergestellt sind, mit allen Einzelheiten naturwahr und ‚zugleich mi 
ein Lehrbuch fordert, darzustellen und nur mit "solchen Abbildungen ein reich illustriertes Lehrbu 
auszustatten, ist wohl mit dem hier angezeigten Werk zum erstenmale erfüllt... Hier sind ai 
überzeugende Naturwahrheit auch der kleinsten Einzelheiten und eine künstlerische ı 
in einer Weise verbunden, die sich wohl nicht übertreffen lässt... .. Der Text des 
vortrefflichen Illustrationen würdig ...“ 2 n 

3 ssinternationale Monatsschritt für Anatomie und Physiologie“: 
ist die oft schwierige Gegenüberstellung kontroverser Ansichten zumeist sehr klar und zweckmässig au: 
der Tat wird demselben (dem Studierenden) das schwierige Studium durch die Klarheit der Darstelli ns 


lichkeit der zum Teil farbigen Abbildungen und un die ‚Ausstattung, was su nd 
wesentlich erleichtert.“ DE 


È Stuber’s Verlag (C. Kabitzsch) in Würzbug = 


si Neue Erscheinungen: — | 
ätetisches Kochbuch 


Dr. Otto Dornblüth. RER ER 


Zweite wesentlich verbesserte und vermehrte Auflage. 


| Preis gebd. Mk. 5.40. ie 


estattet mit reichen Belehrungen über Zusammensetzun g, Verdaulichkeit und Nährwert 
lahrungs- und Genussmittel, über zweckmässige Ernährung von Gesunden und Kranken 
erdem 310 Kochrezepte und 60 Speisezettel enthaltend, wird das Buch des hervor- 
ragend. ‚Autors nach wie vor ein Vademecum bilden für die unermessliche Zahl 
die aus prophylaktischen oder therapeutischen Gründen ihrer Er- 
g eine besondere Aufmerksamkeit widmen müssen. Standen dem Buche 
it bereits die grossartigsten arztlichen Empfehlungen zur Seite, | 
| auch die neue vüllig er Be als ein handlicher und treuer ning 
i und. gebraucht werden. 


2 ôntgenologisches Hilfsbuch. 


3 Eine Sammlung von Aufsätzen 
e die e Grundlagen und die wichtigsten Hilfsmethoden des Réntgenverfahrens. 


Mit einem Anhang 


ee ae La sù ; aoe PT über 
en Radioaktivität 
ini Friedrich Dessauer. | ae 


RE 33 Abpildungen. — Preis brosch. MK. 3.50, geb. Mk. 4.20. 
| | Vergleichende 


-sychologie der Geschlechter 
: der ma aa und Weib 


von Helen Bradford Thompson, Ph. D. 


 Autorisierte Übersetzung von J. E. K ötscher. 
È RER Preis M. 3.50, gebd. M. 4.20. . ; 
In dica Buche wird zum erstenmal versucht, eine vollständige, systematische. Bestätigung _ 
psychologischen "Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten der Geschlechter durch experimentelle Methoden ‘ 


rzielen, Eine Unmenge Versuche sind unter Beobachtung peinlicher Genauigkeit ausgeführt worden. 
such i deshalb. ein an Interesse für sich in AL nehmen, 


von Dr. P. e. Bayon, 


Assistent an der Psychiatrischen Klinik zu Würzburg, 
Preis gebd. Mk. 3.60. 


| | Enthalt er anderem genaue Vorschriften über die neuen färberischen elektiven Gin. cia 
e auch bei Tieren anwendbar sind; ausserdem ausfihrliche Anleitung zur Ausführung der neuesten | 
i Fibrillenimprägnationsmethoden nach Ramön Cajal, sowie Bielschowsky, Methoden, 
ihrnr Einfachheit halber in der gesamten Pathologie des Nervensystems noch eine BrinIegende 
spielen. werden. = 


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A Stuber’ Ss Verlag de Kabitzsch) in Würzburg, Fa 


Verhandlungen 


der . 
Physikalisch - - Medizisischen Gesellschaft zu Würzburg 
Preis pro Band im SU RE von ca, 25 ea M. Ma. “i 


Neue Folge. Band XXXV. 


Ring, M., Einfluss der Verdauung auf das Drehungsvermögen von Serumglobli-Lösung. 
Ausg. M. —.60.) 
Rostoski, 0., Zur Kenntnis der Präcipitine. (Sep.-Ausg. M. 1,80.) 
Boveri, Th., Über mehrpolige Mitosen als Mittel zur Analyse des Zellkerns. Se a M —.80. 
Müller, Johs., Über den Umfang der Eiweissverdauung im menschlichen Magen unter nale 
und pathologischen Verhältnissen. (Sep.-Ausg. M. —.80.) Rn 
Borst, M., Berichte über Arbeiten aus dem patholog. -anatom, Institut der ‘Universitit Wi 
Fünfte Folge. (Sep.-Ausg. M. 5.—.) : 
Bayon, G. P., Erneute Versuche über den Einfluss des Schild und der 
drüsenfütterung auf die Heilung von Knochenbrüchen. Mit 3 Tafeln. Vi 
med. Fakultät zu Würzburg preisgekrönte Arbeit. (Sep.-Ausg. M. 3.—.) ER 
Goldsehmidt, Die Flora des Rhöngebirges III. (Sep.-Ausg. M. 1.—.) LE 
Lehmann, K. B., Die Verunreinigung des Kanalhafens von ere ihre Ursachen, il 
Folgen und die Mittel zur Abhülfe. (Sep. er M. 3.—.) 


Nele Folge. Band XEMVE LI 


Bayon, G. P., Beitrag zur Diagnose und Lehre vom Kretinismus unter besonderer Boris 
der Differential - Diagnose mit anderen Formen von Zwergwuchs und. Schwachsinn. M 
3 Tafeln. (Sep.-Ausg. M. 4.—.) | 
Hallauer, B., Über Eiweissausscheidung im Fieber. Preisgekrönte Arbeit. (Sep. Ried M. 2 0.) 
Stubenrath, F. K., Medizinische Statistik der Stadt Würzburg für die Jahre 1898—1902. (S 
Ausg. M. 2.50.) È 
Bott, Fr. Über den Bau der Schlehkrüppel. (Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens In) (Sep cin 


Vin E., Neununddreissig Thesen über die Wasserökonomie der Amphibien pod die « n smo» | 
tischen Eigenschaften der Amphibienhaut. (Sep.-Ausg. M. —.80.) 
Schmidt, Herm., Zur Kenntnis der Larvenentwickelung von Echinus microtuberculatus, Mit 7 T 
abbild. und 5 Doppeltafeln. (Sep.-Ausg. M. 4.—.) A 
Lippold, Erich, Anpassung der Zwergpflanzen des Würzburger Weilenkalkes nach Blatt i 
und Spaltöffnunsen, (Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens Il.) . (Sep.-Ausg. M. 1. 50.) 


Neue Folge: Band XXXVII. | % 


Funaoka, E., Uber die Zuckungsform verschiedener Froschmuskeln, Mit 1 Tafel. (Sep.- 
M. —.80. BR 
Weygandt, W., Weitere Beiträge zur Lehre vom Kretinismus. Mit 2 Tafeln und 16 Tex 
(Sep -Ausg. M. 3.—) 
Grünbaum, D., Vergleichende Untersuchungen über die molekulare Konzentration des mütte - 
lichen nd fotalen Blutes und des Fruchtwassers unter Berücksichtigung der chemischen 
Zusammensetzung des Fruchtwassers. Von der Med. Fakultät zu WIRE BEER te 
Arbeit. (Sep.-Ausg. M. 3.—.) 
Kraus, Gr., Anemometrisches vom Krainberg bei Gambach. Mit 4 Ta — Schlussworte 
Fehrs „Tempe“, (Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens IV. (Sep. -Ausg. M. 2.—.) ie 
Goldsehmidt, M., Die Flora des Rhöngebirges IV. (Sep.-Ausg. M. 1.—.) le 
Förster, A., "Kritische Besprechungen der Ansichten über die Entstehung von Doppelbild: 
Von der hohen Fakultät za Würzburg preisgekrönte Arbeit. (Sep.-Ausg. M, 1.50.) ~ 
Sehultze, O., Weiteres zur Entwickelung der peripheren Nerven mit Berücksichtigung der Re- 
generationsfähigkeit nach Nervenverletzungen. Mit 10 Abbildungen. (Sep.-Ausg. M. 1. 
v. Rindfleisch, E., Scirrhus ventriculi diffusus. Mit 1 lith. Tafel. (Sep-Ausg. M. 1.—.) 
Kanngiesser, Fr. Über Alter und Dickenwachstum von Würzburger a ago 
der Pflanzenwelt Unterfrankens V, (Sep.-Ausg. M, 1:20.) 
Hofmann, F. E., Meteorologische Verhältnisse und medizinische Statistik der Stadt. Würzb 
für die Jahte-1903 und "1904. (Sep. M. 2.50.) 


À Toschi für Geschichte der Zope 


Herausgegeben von 


Dr. Max Braun, 


a 0. ö. Professor für Zoologie und vergl. Anatomie und Direktor des zoolog. Museums in Königsberg i. Pr. 


| Band II, Heft 3, 


= Inhalt: 
“ Giramt A Bibliography of the Bedbug, Cimex lectularius Lima 


_ Karny, Bemerkungen zu dem Linne’schen Gattungsnamen „Tettigonia“. 


| Speiser, Uber die beiden Titel von H, Löw’s REA europà- 
x ischer Dipteren“. 


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A Stuber’ s Verlag (Curt Kabitzsch). 
| . 1907. 


Die „Zoologischen Annalen“ erscheinen in zwanglosen Heften, von denen 
A a sa vier einen Band von 320 bis 400 Druckseiten gr. 8° zum Subskriptions- 


. preise von Mk. 15.— bilden. Einzelhefte werden nicht abgegeben. 


Druckfertige Manuskripte in deutscher, englischer, französischer oder italienischer 


CATE wolle man an Herrn Prof. Dr. Max Braun in Königsberg i. Pr., Zoolog. 
# siii einsenden. 


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nach vier a in ritiene SEAT für den. Gebrauch de 
Gestalt Nicht nur die bedeutenden Fortschritte in der Parasitenkunde 
ragendes Interesse, s sondern auch der aus bewährter Feder stammende | : 
dürfte dem Buche neue Freunde zuführen. Die "et ist eine Lai 


Die krankhaften Geschlechtsempfindungen auf ia 
as Havelock Elli is, 


Dr. Ernst Jentsch. Brosch. M. 4.—, geb. “De: 5.—. nt > 


Geschlechtstrieb und Schamgefühl. Yon Dr. Havelock 


M. Kötscher besorgt von I E. Kötscher. 3. > earbeitete Auflage. Br Broschiert \ 
geb.:M, 6.—, = È 


Die Gattenwahl beim Menschen : mit Rücksicht : auf a di und Igemei 
Biologie. Von Have ck Ellis. Aut 


deutsche Ausgabe besorgt von Dr. Hans Kurella — Broschiert M. 
Das Geschl echtsgefü hl. Eine biologische Studie ‚von H ave 1 ock EI 


3 my: 


— Poult eye 


des Sokrates redivivus. | 
Von Dr. H. Sehäfer, Re eee 


Oberarzt der Irrenanstalt Friedrichsberg in Hamburg. | 
Preis Mk. 2.50. 


Inhaltsverzeichnis: Tessnow - Volksverdummung - Gedächtnis und Urteilskraft Er 
Mancel höherer Begrifisbildung - Woran erkennt man den Schwachsinn? + Kindermisshandlunge 
Tierquäler und Leichenschänder - Disziplinarklassen für Schüler . Schwachsinniger Phantast - 
Mö derisches Kindermädchen - Michelsdorf - Schwachsinnige Soldaten I beim Manne 
Weibe - Nutzen der Frkenntnis des Schwachsinns - Phantastischer Sälbsihrörder - Satyriasis und Ny 
affe Minna Wagner - Epileptischer Dämmerzustand - Kinderlieb - Perversität - Patentmidel un 
Wer ist der Verrückte? - Einmal gesund, ein anderes Mal krank - Ermordung des Dr. Geisl 
Bauern - Der Mensch in seinem Wahn : Eifersuchtswahn der Trinker - Metnphentihe, + u che 
Schlussansprache des Sokrates. 

Das ,,Korrespo denzblatt der Arztl. Vereine Sachsens“ schreibt über das Buch : : „Ein priic 
nicht nur in den Kreisen der Laien, sondern auch in denen der Ärzte Verbreitung wünschen mò 
zahlreicher, meist recht gut bewählter Beispiele werden in leicht verständlicher Weise die Hauptformen d 
namentlich die in forensischer Beziehung so wichtigen Schwachsinnsformen (‚der kleine Unverstand‘*) bespro 
hen Psychiatern die Wege gewiesen, welche sie einschlagen er, um ihrer Wissensch ft mehr 
zu verschaffen.“ ; A . 


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Mit einer Beilage der Firma HI. Weiter, Paris, Rue Bernard Palissy. 4; betr. „Arch 
. Zoologie expérimentale et lege 


Neue Erscheinungen i 


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& und deren hola ein i 
: : = 2... Von Dr. phil’ Aug, Krieg. 
pra Rs Mit 25 Tafeln. — Preis Mk. 12.—. 


Die | 


von Dr. P. G. Bayon, 


| Assistent an der Psychiatrischen Klinik zu Würzburg, 

Er Er Preis gebd. Mk. 3.60. 

Enthält | unter "anderem genaue Vorschriften über die neuen färberischen elektiven Glia- 
den, welche auch bei Tieren anwendbar sind; ausserdem ausführliche Anleitung Zur Aus- 
Ihrung der neuesten elektiven Fibrillenimprägnationsmethoden nach Ramön Cajal, sowie 
ielschowsky, Methoden, welche ihrer Einfachheit halber in der ESSEIMEO Pathologie des 
Tr nsystems. noch eine grundlegende Bolla Helen werden. 


Lehrbuch 


es der nr 
spezifischen Diagnostik und Therapie der Tuberkulose 
| 07 Studierende und: Arte = = È 
Dr. B. Böndsjler‘ pou _ Dr. 0. Roepke 
Dirigierendem Arzte der Lungen- x i Dirigierendem Arzte der Eisenbahn- > 
heilstätte Cottbus. Heilstätte Melsungen. 


go Mit 18 Temperatur-Kurven auf 5 lith, Tafeln. Preis brosch. M. 4.—, geb. M. 4.80. 


Die spezifsche Diagnostik und Therapie der Tuberkulose stellt heute ein genau durante und 
zu einem gewissen Grade abgeschlossenes Gebiet dar und darf deshalb den Ärzten der freien Praxis jetzt 
deren Anwendung ohne Furcht vor Rückschlägen empfohlen werden. Das vorstehende Lehrbuch soll helfen, durch 
‘ernstes Studium einer alleemeinen Anwendung der spezifischen Diagnostik und Therapie die Wege zu ebnen und in 
mont Besamgfung auf diese dd zu neuen Erfolgen zu gelangen, 


Ideen und Ideale. == 


= 2 Bee a Fanart einer Weltauffassung. Ve 
as Von Henry Hughes. 0 E È 


© Inhalts-Verzeichnis. a 
aa a Dik der Philosophie. 2. Seltsamkeit der Vernunftbegriffe. 3. Eigenschaften der Ideen. 4. Die Unendlichkeits- 
fechnung. 5. Unendlichkeit von Raum und Zeit. 6 Beharrlichkeit von Stoff und Kraft. 7 Atom und Weltall. 8. Die 
n Bestandteile der Seele. 9. Verhältnis zwischen Körper und Geist. 10, Allgemeine Gesetzmässigkeit. 11. Die 
i nsfreiheit. 12. Entstehung der Ideale. 13. Streben nach der höchsten Zahl. 14. Überwindung von Raum und Zeit. 
5. Umwandlung von Stoff und Kraft. 16. Persönliche Ideale, 17. Ideale der Gemeinschaft. 18. Der Einzelne und die 
eranitheit,. 19. Das Sittengesetz. 20. Die Vergeltung. : Se Sata 


x 


Das Weib in anthropologischer ee + 


N Von Dr. Oskar Sehultze, 


Professor der Anatomie an der Universität Würzburg, 


[ri 11 Abbildungen. — Preis Mk. 2.20. 


REN a dai pro Band i im ac von © 
i DRS | Separat-Abdriicke aus fr 
Swen, Th., Über die Polari ät des Seeigele 8 
_ Braus, H., Uver neuere Funde vers'einerter 
Selachiern. Mit 8 Textfig. (Sep 
| Miyake, R., Ein Beitrag zur Anatomie d 
i tier-n. Mit 6 Textfiguren und 1 
 Barsickow, M. Über das sekundäre Di 
| (Sep.-Ausg. M. 150.) 
En La en Analyse der boni. on 


di (SON Grettstad er Wien “Sep. A M. ni 50) ee 
49 Goldschmidt, Die Flora des Rhéngebirges II. (Sep Ausg M. 6 
er > Goldschmidt, Die Flora des Rhöngebirges III M. 
Bott, Fr., Über den Bau der Schlehkrüppel. (Aus der P anzenw 
1$Sep.-Ausg. M. 1.—.) a 
Overton, ., Neununddreissig Thesen über die W eroi der. 
die osmotischen Eig nschafen der Amphibienhaut. (Sep.-Au: 
Schmidt, Herm., Zur Kenntnis der Larvenentwickelung von Echinus 
GS FES Mit 7 Textabbild. und 5. Doppeltafeln. (Sep - -Ausg. M. 4.—. 
-  Lippold, Erich, Anpassung der Zwergpflanzen des Würzburger Wel 
Blattgrösse und Spaltöffnungen. (Aus der PR 
(Sep.-Ausg. 1.50.) | 
. Kraus, Gr., ‘Anemometriaches. vom Krainberg hei Canin. Mit 4 Tafeln, 
zu Fehrs „Tempe“. (Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens IV.) 
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Goldschmidt, M.,’Die Flora des Rhöngebirges IV. (Sep. -Ausg. M 1 
AE Sa Kanngiesser, Fr., Über Alter und Dickenwachstum von "Würzburger 
Sn pflanzen. SS: der Pfianzenwelt Unterfrankens V. (Sep „Ausg. M. 1: 


Neue Folge. Band XXXVII da 

i Anagaki, C. Zar Knie der Eiweisskrystallisation. (Sep. -Ausg. M. 

=  Steinberger, Leo, Zur medizinischen Statistik der Stadt ns für die Jah 

—1902. (Sep.-Ausg. 2.—.) 

' Baum, S., Der Venenpuls. (Sep.-Ausg. M. 150.) 

Kraus, Gr., Über den Nanismus unserer Varta Se u 

Goldschmidt, M., Die Flora des Rhöngebirges V. (Sep.-Ausg. M. 80) 

Hessler, A., Klimatologie Würzburgs in ihrer Entwickelung. er -Ausg. 

Kraus, Gr., Vicia Orobus DC. und ‘ibre Heterotrichie. (Sep.-Ausg 

Lehmann, K. B., Gedächtnisrede auf Adam Josef Kunkel. (Sep 
Stöhr, Ph., Gedächtnisrede auf Albert von Koelliker. (Sep „Ausg 

Kraus, G., Die Sesleria-Halde. (Sep-Ausg. M. 1.—.) | mi 

- Treutlein, A., Über chronische Oxalsäurevergiftune an Hühnern und deren Bezie 

zur Atiologie der Beriberi. (Sep.-Ausg. M. 2.—.) 

Contzen, Fr., Die Anatomie einiger Gramincone orale, des Würzburger Wellenkalkes. 

(Sep.-Ausg. M. 2.40.) — ; 


Neue Folge. Band XXXIX Wei mite 
Schmitthenner, E., Über histologische Vorgänge bei Okulationen 4 
(Sep.-Ausg. M. —.60.) oa Ree 
Kraus, G., Gynaeceum oder Gynoeceum ? und anderes Sprachliche. (Sep. -A ag . —.60, 
Schmincke, A., Die R generation der quergestreiften Muskelfasern bei den Wirbel- 
tieren. Eine vergleichende pathologisch-anatomische Studie. “Ly 4 h opsiden. 

‘ Mit 2 lithogr. Tafeln. (Sep. -Ausg. M. 3.50.) BS 


Sitzungsberichte der Physikal.-Med. Gesellschaft zu Würzburg. ( 
Arbeiten kleineren Umfanges und geschäftliche Notizen.) - es 


3 Jahrgang 1900 bis 1907 à M.4.—. 00 
: Inhaltsverzeichnis Dear der Mann auf dia gratis. : 


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isch für Geschichte der Loop 


Herausgegeben von 2. | x $ 


„Sen. „Reg, Rat Dr. Max Braun, 


— Inhalt: ee u 


en die in den Schriften. di Altertums vor- 

Eommen. | 
| Poche, Einige notwendige Änderungen. in der r mammalogischen 
ehe net. 


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 Würzburg. 
Curt Kabitzsch (A. Stuber's Verlag) 
Re 1908. sas 


Die n o 10: 8 i s sc he e n A n na sl en“ erscheinen in zwanglosen Heften, von denen 


a ae von “Mk. 15— len. fresa ai nicht abgeben, 
Druckfertige Manuskripte i in deutscher, englischer, französischer oder italienischer 
nen a man an ‚Herrn Geh, Reg. - -Rat Prof, Dr. Max Braun in age = 
2 berg i. Pr., , Zoolog. Museum einsenden. pe | 


o. = acre / © s ER x Xe Rs À = x 2 m È UE 


_CURT KABITZSCH (A. Stuber’s Verlag), WURZBUR 


Dio tierischen Parasiten des Mensı 3 
Ein Handbuch für Studierende und Ärzte 4 


- von i ag 


Geh. Reg. -Rat Dr. Max Rumi 


o. è. Professor für Zoologie und vergl. Anatomie und Direktor des Zoolog. Museums in Königsberg. 


Vierte verbesserte, durch einen Anhang erweiterte Auflage ae si 
enthaltend: 


Die Pathologie und. Therapie der ierisch-parastären R Krank 


von 


Dr. Otto Seifert, 


a. o. Professor der Universität Würzburg. 


40 Bogen mit 325 Abbildungen. 
Pre brosch. Mk. 15.—, in Halbfranz gebunden Mk. 17.—. : 


Berl. klin. Wochenschrift: Die neue Auflage trägt den Fortschritten des patasitologischen. Wissens 
die Zahl der Abbildungen wurde um 60 vermehrt. Eine wertvolle Bereicherung stellt der klinisch-therapeu 
von Seifert verfasste Anhang dar, der das Buch auch den ärztlichen Praktikern in erhöhtem Masse nutzb 
machen wird. Wir rühmen an dem Braun’schen Buche Klarheit der Darstellung, Vollständigkeit und ni 
sagende Zuverlässigkeit. . . Seifert hat die klinische Seite der Parasitoiogie in recht geschickter stn me 
gez. Zinn-Berlin 


Die krankhaften oe cae Onn 
Dr. Ernst Jentsch. Brosch. M. u. geb. M. 


Geschlechtstrieb und Schamgefühl. Von Dr. Havelock Ellis. Anlagen 


setzung mit Unterstützung von Dr, dg da 
Kötscher besorgt von J, E. Kötscher 8. umgearbeitete sr Ne, a 


: - - mit Rücksicht auf und i 
Die Gattenwahl beim Menschen Biologie. Von Havelock Ellis. Autorisierti 


deutsche Ausgabe besorgt von Dr. Hans Kurella, Brosch. M. 4.—, geb, M. be ê 
| : lock Ellis. Autorisierte 
Das Geschlechtsgefühl. Eine biologische Studie von Havelock Ellis a © 


deutsche Ausgabe Re von Dr. Hans Kurelia, E DE 
Brosch. M, 4.—, geb, M. a = 


= zwei grundlegende Nafarpniteipien. Es ee a È 
Mann und Weib von Dr. L. von Szöllösy. Broschiert M. =) 

: su in Sage, Brauch_ und Sprichwort: F olkloristische SEN von 3 
Der menschliche Körper Professor Karl Knortz. - Broschiert ca. M. 3. 


Joi Arbeiten über die Grundlagen und praktische Ausübung Pax: 
Heilende Strahlen. Strahlentherapie, (X- Bun AIRES Radioaktivitàt È 


von Direktor Friedrich Dessauer, Ingenieur. Mit 7 Abbildungen. Preis brosch. M. 2.50, gbd. M. 3.20: 
Inhalt: I. Die Physik im Dienste der Medizin, II. Ziele der Réntgentechnik. IL. Strahlungsenergiet à 
und Krankheiten. IV. Die Gefahren der Röntgenstrahlung. V. Schutz des Arztes und des Patienten gegen 
Schädigung durch Röntgen- und Kadiumstrahlen, VI. Zur Frage des Instrumentariums. VII. Heilend 
Licht. VIII, Beiträge zur Bestrahlung tiefliegender Prozesse. IX. Eine neue Anwendung der Röntgen- 
strahlen. Anhang: Vom Geiste des Helfens, Gedanken über Naturwissenschaft und. Medizin. PE IR 


Röntgenologisches Hilfsbuch. Eine Sammlung von Aufsätzen über die Grundlagen und die 


ya evil» wichtigsten Hilfsmethoden des Röntgenverfahrens, Mit eine 
Anhang über Radioaktivität von Ingenieur Friedrich Dessauer, Mit 33 Abbildungen, . Preis 
Mk. 8.50, geb. Mk. 4.20. : 


der Ka Er ye Wendung gevingelter ripe 
le deren histologischen Veränderungen. — 


Von Dr. phil. ng Krieg. 
Mit 25 biased — Preis MN 12.—. 4 


von DR P. ©. ET 


un an der Psychiatrischen Klinik zu Würzburg, 


N 1 inter anderen: genaue Vorschriften über die neuen färberischen elektiven Glia- 
Methoden, E. auch bei Tieren zee near nd; en, ‚ausführliche ce zur Ber 


ander me Mitarbeit dee enka ie 
de Hofrat o. Chiari: Wien, ‚Prof. dede Kiel, Prof. Gerber-Königsberg, Prof. di sy 

ane Oris Brüssel, Sanitätsrat Graeffner-Berlin,. Privatdozent. Gutzmann-Berlin, Privatdozent Hajek-Wien, Pralektor 
|. Herxheimo Wiesbaden, Prof. P. Heymann-Berlin, Dr. Richard Hoffmann-Dresden, Dr. Imhofer-Prag, Prof. Jurasz- 
. — Heidelberg, Prof. Kan-Leiden, Dr. Katz, Kaiserslautern, Dr. Kronenberg-Solingen, Geh. Med.-Rat Kuhnt-Bonn, 
d' Prof. Fm Bin, Dr, Luc-Paris, Dr. Emil Mayer-New York, Dr. Jörgen Möller-Kopenhagen, Prof. Neumayer-München, 
(Be Prof, von Noorden-Wien, Primararzt Dr. L. Polyak-Budapest, Prof, Seifert-Würzburg, Primararzt von Sokolowski- 
tI A Oa Warschau, Prof. Starck-Karlsruhe, Dr. von Stein-Moskau. 


Edi 


Me Herausgegeben von Dr. Felix Blumenfeld (Wiesbaden). 
6 Hefte pro Band im Umfange von 30— 85 Bg. , Preis Mk. 24.—. 


Heft 2 ist soeben erschienen und ‚steht, Interessenten ausnahmsweise noch 
zur + Ansicht zur re : ae DE 


ga Dr. med. ‘Otto Dornblü ith, ni: in Wiesbaden. | EN 
eu: Vierte, verbesserte Auflage. _ Preis broseh. Mk. 2— 5 gebd. 2.50. 


D: nthält mehrere neue Kapitel, trotzdem wurde der Preis auf Mk. 2.— ermässigt. Das Buch | 
i hat in ons dna und Empfehlung i in Ärztekreisen gefunden; die Tatigkeit des Arztes 


wird durch dasselbe nicht berührt, sondern erleichtert. 


; Weib in ‘anthropologischer Betrachtung. 
Von Dr. Oskar Schultze, — 3 


= Pila der Anatomie an. der Bee "Würzburg, 


- Mit à 11 i ha die ee MR. 2 20. - 


zungsb chie ee Phil Med. >“ dilatare. zu Würzburg. 
ei (Enthal end Dr amer EN indie CERRI Re), vi 


ade Th, tea die Polarität de ara Mit 
— Braus, H., Über neuere Funde versteinerter Gliedmass 
Selachiern. Mit 8 Textfig. (Sep.-Ausg. | 
| Miyake, R., Ein Beitrag zur Anatomie des Musculus‘ tor pupi) 

tieren. Mit 6 Textfiguren und 1 lithogr. Tafel. (Sep 

_ Barsickow, M., Über das ‚sekundäre Dickenwachstum 2 
(Sep.-Ausg. M. 1.50.) | ER 
Glaser, Lis ER Analyse der Blattpulver von rz 

~ M. 2. . Rn, 
Kraus, G., Aus der Pflanzenwelt Unterfrankécs a Johann 
Grettstadter Wiesen. (Sep.-Ausg. M. 1.50.) Si 

- Goldschmidt, Die Flora des Rhöngebirges II (Sep. Au. 
Goldschmidt, Die Flora des Rhöngebirges III. (Sep.-Ausg. 
| Bott, Fr, Uber den Bau der Schlehkrüppel. (Aus 

> (Sep.-Ausg. M. L—.) . tes 
Overton, È, Neununddreissig Thesen über die W a 
die osmotischen Eigenschaften der Amphibienhaut. (Sep.-A: 
Schmidt, H rm., Zur Kenntnis der Larvenentwickelung von Ech Par 
Mit Textabbild. und 5 Doppeltafeln. (Sep.-Ausg. M. 4.—. 
Lippold, Erich, Anpassung der Zwergpflanzen des Würzburger We 
Blattgrösse und Spaltöffnungen. (Aus der Pflanzenwelt Unter 
(Sep-Ausg. M. 1.50. da 
Kraus, Gr., Anemometrisches vom Krainkiers bei Gambach. Mit 4 Tafeln. Schluss- 
ids = Fehrs ricer dl (Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens IV.) (Sep ung 
dalia M., Die Flora des Rhöngebirges IV. (Sep „Ausg, M. 1.—.) 

| Kanngiesser, Fr., Über Alter und Dickenwachstum von ones 
‚ Pflanzen. Aus der Pflanzenwelt Unterfrankens V. (Sep. Beh Lu È 


. Neue Folge. Band XXXVIII. - 


Inagaki, C., Zur mati der Eiveisskrystallisation. (Sep. Be M + 
rer Fess = ae ee Statistik der Stadt ii di 
-AUSS PS ase 
Baum, ras Der KE Sepino (Sep. -Ausg. M. La) Ces RAS 
- Kraus, Gr., Über den Nanismus unserer W ellenkalkpflanzen. (Sep. „Ausg. > 
Goldschmidt, M., Die Flora des Rhöngebirges V. (Sep.-Ausg. M. —.80, 
Hessler, A., ‘Klimatologie Würzburgs in ihrer Entwickelung. (Sep.-Aı 
Kraus, Gr., Vicia Orobus DC. und ihre Heterotrichie. (Sep.-Ausg. 
. Lebmans, K. B., Gedächtnisrede auf Adam Josef Luke (Se 
Stöhr, Ph., Gedächtnisrede auf Albert von Koelliker. (Sep. „Ausg. 
Kraus, G., Die Sesleria-Halde. (Sep.-Ausg. M. 1.—.) pi 
| Treutlein, A., Über chronische Oxalsäurevergiftung an Hühnern und 
zur Ätiologie der Beriberi. (Sep.-Ausg. M. 2—.) € 
Contzen, Fr., Die Anatomie see Gr or des Warsbarge Welle: a 
(Sep. -Ausg. M. 2.40.) = 


Neue Folge. oi XXXIX. 


Schmitthenner, E., Über histologische Vorgänge bei Okulationen and Ke 
(Sep. „Ausg. M. —.60.) 
Kraus, G., Gynaeceum oder Gynoeceum ? und anderes Sprache 
. Schmincke, A., Die Regeneration der quergestreiften Muskelfas 
tieren. Eine vergleichende path ologisch-anatomische Studie. 1 
Mit 2 lithogr. Tafeln. (Sep.-Ausg. M. 8.50) - a 
Lüdke, H., Zur Kenntnis der Komplemente. (Sep.-Ausg. M. 240) 
Manchot, W., Uber Sauerstoffaktivierung. (Sep-Ausg. M. —.80.) Lee 
Sobotta, J., Die Richtungsteilungen des Säugetiereies, ‚speziell: übe rd e 
Richtuneskörper. (Sep.-Ausg. M. —.80.) _ A 
Goldschmidt, M., Die Flora des Rhéngebirges VI. (Sep. Ausg. M. 1.20) 2 
Baltzer, Er, Über en) us bei Beejgaleiemn. oe “bai 


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